Albert von Goldschmidt-Rothschild

Albert Maximilian von Goldschmidt-Rothschild (geb. 3. Juni 1879 in Frankfurt am Main; gest. 26. Dezember 1941 in Lausanne) war ein deutscher Bankier.

Werdegang

Er gehörte der Familie Goldschmidt an und war ein Sohn des Bankiers Maximilian von Goldschmidt-Rothschild. Unter Kaiser Wilhelm II. war er zeitweise deutscher Botschaftsattaché in London. 1920 gehörte er zu den Mitbegründern des Bankhauses Goldschmidt-Rothschild. Er war bis 1937 ein Förderer des Gumpertzschen Siechenhauses in Frankfurt am Main. Seit 1924 war er Pächter und ab 1929 Besitzer des Palais Grüneburg. Er veräußerte 150 Kunstwerke aus der Grüneburg am 14. März 1933 durch die Kunsthandlung Hermann Ball, Paul Graupe in Berlin. 1937 erzwangen die Nazis den Verkauf seiner Güter. Ein Wandteppich aus einer Manufaktur im französischen Aubusson mit dem Motiv des Ufers einer Seebucht mit Wasservögeln gelangte 1937 in die Kunstsammlung Hermann Görings. 1938 ging Goldschmidt-Rothschild ins Exil in der Schweiz. Er beging 1941 Suizid, weil ihm die Ausweisung aus der Schweiz drohte. Seine Tochter Nadine von Mauthner (1927–2011) ging später nach Frankfurt am Main zurück. 2024 wurde der Wandteppich der Erbengemeinschaft von der Kunstverwaltung des Bundes zurückgegeben.

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