Albrechtsberg an der Großen Krems

Albrechtsberg an der Großen Krems ist eine Marktgemeinde mit 989 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025) im Bezirk Krems in Niederösterreich.

Marktgemeinde
Albrechtsberg an der Großen Krems
Wappen Österreichkarte
Basisdaten
Staat: Osterreich Österreich
Land: Niederösterreich Niederösterreich
Politischer Bezirk: Krems (Land)
Kfz-Kennzeichen: KR
Fläche: 28,74 km²
Koordinaten: 48° 28′ N, 15° 22′ OKoordinaten: 48° 27′ 51″ N, 15° 22′ 8″ O
Höhe: 686 m ü. A.
Einwohner: 989 (1. Jän. 2025)
Bevölkerungsdichte: 34 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3613
Vorwahl: 02876
Gemeindekennziffer: 3 13 02
Adresse der Gemeinde-
verwaltung:
Albrechtsberg 41
3613 Albrechtsberg an der Großen Krems
Website: albrechtsberg.at
Politik
Bürgermeister Andreas Groyß (ÖVP)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2025)
(19 Mitglieder)
12
5
2
12 
Insgesamt 19 Sitze
Lage von Albrechtsberg an der Großen Krems im Bezirk Krems (Land)
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap

Ortszentrum mit der Burg Albrechtsberg im Hintergrund
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Geografie

Albrechtsberg an der Großen Krems liegt im Waldviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 28,74 km². 41,31 % der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst zehn Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2025):

  • Albrechtsberg an der Großen Krems (292) samt Brauhaus
  • Arzwiesen (41)
  • Attenreith (81)
  • Els (158)
  • Eppenberg (84)
  • Gillaus (130)
  • Harrau (33)
  • Klein-Heinrichschlag (85)
  • Marbach an der Kleinen Krems (56)
  • Purkersdorf (29)

Die Gemeinde besteht aus zehn Katastralgemeinden: Albrechtsberg, Arzwiesen, Attenreith, Els, Eppenberg, Gillaus, Harrau, Kleinheinrichschlag, Marbach an der Kleinen Krems und Purkersdorf.

Nachbargemeinde

Lichtenau Gföhl
Kottes-Purk (Bezirk Zwettl)
Weinzierl

Geschichte

Der Ort ist geprägt durch die auf einem steilen Hügel aufragende Burg, die 1230 erstmals urkundlich erwähnt wurde und zu den bemerkenswertesten Burganlagen der Gegend gezählt wird. Beim Aufgang zur Burg entstand eine kleine unregelmäßige Siedlung und im Tal ein Grabendorf. Innerhalb der hohen Ringmauern erhebt sich die barocke Pfarrkirche, eine ehemalige Wallfahrtskirche. Um 1380 wurde Albrechtsberg eine selbständige Pfarre.

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Albrechtsberg ein Arzt, eine Bäckerin, ein Fleischer, drei Gastwirte, zwei Gemischtwarenhändler, eine Hebamme, ein Schlosser, ein Schmied, ein Schneider und eine Schneiderin, zwei Schuster, eine Strickerei, zwei Tischler, ein Uhrmacher, ein Viktualienhändler, ein Wagner, ein Zimmerer und mehrere Landwirte ansässig. Weiters gab es ein Kaffeehaus.

Einwohnerentwicklung

Albrechtsberg an der Großen Krems: Einwohnerzahlen von 1869 bis 2025
Jahr  Einwohner
1869
  
1.577
1880
  
1.618
1890
  
1.626
1900
  
1.516
1910
  
1.557
1923
  
1.504
1934
  
1.579
1939
  
1.532
1951
  
1.436
1961
  
1.348
1971
  
1.305
1981
  
1.235
1991
  
1.103
2001
  
1.100
2011
  
1.063
2021
  
1.008
2025
  
989
Quelle(n): Statistik Austria, Gebietsstand 1.1.2021

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Albrechtsberg an der Großen Krems
  • Burg Albrechtsberg an der Großen Krems
  • Katholische Pfarrkirche Albrechtsberg Mariä Himmelfahrt
  • Katholische Pfarrkirche Els hl. Pankratius
  • Schüttkasten Els

Wirtschaft und Infrastruktur

Im Jahr 2010 gab es in der Gemeinde 107 land- und forstwirtschaftliche Betriebe. Mit Stand von 2011 waren zudem 43 nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten ausgewiesen. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort lag 2011 bei 544, was einer Erwerbsquote von 52,4 Prozent entsprach.

Öffentliche Einrichtungen

In der Ortschaft Albrechtsberg gibt es einen Kindergarten und eine Volksschule. Die Neue Mittelschule befindet sich in der Katastralgemeinde Els.

Politik


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Motiv: Gemeindeamt/Rathaus der Gemeinde

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BW

Gemeinderat

Der Gemeinderat hat 19 Mitglieder. Nach den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich hatte/hat der Gemeinderat folgende Verteilungen:

  • 1990: 13 ÖVP, 5 SPÖ und 1 FPÖ.
  • 1995: 13 ÖVP, 4 SPÖ und 2 FPÖ.
  • 2000: 9 ÖVP, 6 Unabhängige Gemeindeliste (ÖVP), 3 SPÖ und 1 FPÖ.
  • 2005: 8 ÖVP, 6 Unabhängige Gemeindeliste (ÖVP) und 5 SPÖ.
  • 2010: 10 ÖVP, 6 Unabhängige Gemeindeliste (ÖVP) und 3 SPÖ.
  • 2015: 9 ÖVP, 7 Unabhängige Gemeindeliste (ÖVP) und 3 SPÖ.
  • 2020: 15 ÖVP und 4 SPÖ.
  • 2025: 12 ÖVP, 2 SPÖ und 5 FPÖ.

Bürgermeister

  • 2000–2015 Ingrid Kleber (ÖVP)
  • 2015–2025 Franz Rosenkranz (ÖVP)
  • seit 2025 Andreas Groyß (ÖVP)

Gemeindepartnerschaften

  • seit 2000: Římov, Tschechien

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

  • Hans Denk (1942–2019), 1979 Provisor und 1980 bis 2014 Pfarrer von Albrechtsberg

Personen mit Bezug zur Gemeinde

  • Alexander Tollmann (1928–2007), Geologe und Politiker

Literatur

  • Friedrich Wilhelm Weiskern: Topographie von Niederösterreich, in welcher alle Städte, Märkte, Dörfer, Klöster, Schlößer, Herrschaften, Landgüter, Edelsitze, Freyhöfe, namhafte Oerter u.d.g. angezeiget werden, welche in diesem Erzherzogthume wirklich angetroffen werden, oder sich ehemals darinnen befunden haben. Band 1: A–M. Druckerei Joseph von Kurzböck, Wien 1768, S. 31 (Ausgabe 1769; Albrechtsberg in der Google-Buchsuche).

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