Alexander Sergejewitsch Dsassochow (russisch Александр Сергеевич Дзасохов; * 3. April 1934 in Ordschonikidse, heute Wladikawkas, Nordossetische ASSR, RSFSR, UdSSR) ist ein ehemaliger sowjetisch-russischer Politiker. Von 1998 bis 2005 war er Präsident der russischen Teilrepublik Nordossetien-Alanien.
Biographie
Nach seiner Tätigkeit im Komsomol von 1958 bis 1962 wurde Dsassochow 1963 nach Kuba entsandt. Die Aufgabe seiner Arbeitsgruppe war es, die Regierung von Fidel Castro bei der Umsetzung des Programms zur Verwaltungs- und Gebietsstruktur zu unterstützen. 1967 wurde er zum ersten Sekretär des "Sowjetischen Komitees für die Solidarität mit den Ländern Asiens und Afrikas" ernannt und übernahm dort später die Position des Ersten Stellvertretenden Vorsitzenden.
1986 ernannte die Sowjetführung Dsassochow zum Botschafter der UdSSR in Syrien, eine Position, die er bis 1988 bekleidete. Anschließend saß er bis 1990 als Abgeordneter im Obersten Sowjet der UdSSR und war dort Mitglied des Präsidiums. Im Juni 1990 wurde er auf dem 28. Parteitag der KPdSU zum Politbüromitglied und zum Sekretär des Zentralkomitees gewählt.
Nach dem Zerfall der Sowjetunion wurde Dsasochow 1993 und 1995 jeweils als Abgeordneter in die Staatsduma gewählt.
Im Januar 1998 wurde er mit 77 Prozent der Stimmen zum Präsidenten der Teilrepublik Nordossetien-Alanien gewählt und blieb in diesem Posten bis 2005.
Von 2005 bis 2010 war Dsassochow Mitglied des Föderationsrates der Russischen Föderation.
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