Atomic Energy Act of 1954

Der Atomic Energy Act of 1954 ist ein US-amerikanisches Bundesgesetz. Das Gesetz ist heute (Stand 2025) noch – mit kleineren Ergänzungen – gültig und relevant. Es ist das US-amerikanische „Atomgesetz“. Das Gesetz regelt die zivile/militärische Nutzung der Kerntechnik.

Es ergänzte und veränderte den Atomic Energy Act of 1946 und wurde auf Betreiben des Kongressabgeordneten William Sterling Cole vom 83. Kongress der Vereinigten Staaten verabschiedet und am 30. August 1954 mit der Unterschrift von Präsident Dwight D. Eisenhower in Kraft gesetzt. Dem Gesetz ging die Rede „Atoms for Peace“ von Präsident Eisenhower am 8. Dezember 1953 vor der UNO-Generalversammlung voraus.

Mit dem Gesetz wurde der Zugang der zivilen Industrie zu Entwicklungen auf dem Gebiet der Kernenergie und Kerntechnik ermöglicht. Des Weiteren beschreibt Abschnitt 123, ob und wie die USA mit anderen Ländern in Bezug auf Kernenergie kooperieren. Aus diesem Teil ergeben sich die sogenannten „123-Agreements“, die die friedliche Nutzung der Kernenergie fördern. Bis heute (2025) sind 26 Vereinbarungen mit 50 Ländern in Kraft.

Siehe auch

Literatur

  • Robert C. Williams, Philip L. Cantelon (Hrsg.): The American Atom: A Documentary History of Nuclear Policies from the Discovery of Fission to the Present 1939 - 1984. University of Pennsylvania Press, Philadelphia, PA 1984, ISBN 978-0-8122-7920-7 (englisch, archive.org).

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