Der Congress of Racial Equality (kurz CORE) ist eine 1942 in Chicago von weißen und schwarzen Gegnern der Rassentrennung gemeinsam gegründete Bürgerrechtsorganisation, die bereits in den 1940er Jahren Sitzstreiks als Protestmittel einsetzte. Im Jahr 1947 führten 14 Aktivisten, darunter James Peck und Bayard Rustin, mit zwei Bussen den ersten Freedom Ride durch. Dies war eine Reaktion auf die Entscheidung des Obersten Gerichts, auf Inter-Bundesstaatenfahrten Segregation zu verbieten. CORE gehörte in den 1960er Jahren zusammen mit Student Nonviolent Coordinating Committee (SNCC) zu den aktivsten Bürgerrechtsbewegungen.
Literatur
- Nishani Frazier: Harambee City: The Congress of Racial Equality in Cleveland and the Rise of Black Power Populism. University of Arkansas Press, Fayetteville 2017, ISBN 978-1-68226-018-0.
- August Meier, Elliott M Rudwick: CORE: A Study in the Civil Rights Movement, 1942-1968. University of Illinois Press, Chicago 1975, ISBN 978-0-2520-0567-1.
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