Dave Brubeck Quartet

Das Dave Brubeck Quartet war ein Jazz-Quartett, das 1951 von Dave Brubeck am Piano zusammen mit Paul Desmond am Altsaxophon gegründet wurde. Mit periodischen Unterbrechungen und Umbesetzungen behielt Brubeck sein „Quartet“-Konzept sechs Jahrzehnte bei – und schuf damit eine der erfolgreichsten und am längsten existierenden Formationen der Jazzgeschichte.

Dave Brubeck Quartet

Dave Brubeck Quartet in der Kongresshalle Frankfurt/Main (1967)

Allgemeine Informationen
Herkunft
Genre(s) Jazz
Aktive Jahre 1951–2011, mit Unterbrechungen und Neubesetzungen
Auflösung
Website
Gründungsmitglieder
Klavier
Dave Brubeck (ab 1951)
Saxophon
Paul Desmond (1951 bis 1967)
Schlagzeug
Joe Dodge (1951 bis 1956)
Schlagzeug
Joe Morello (1956 bis 1967)
Bass
Bob Bates (1953 bis 1955)
Bass
Norman Bates (1955 bis 1958)
Bass
Eugene Wright (1958 bis 1967)

Werdegang

Meist dem Cool Jazz oder Westcoast Jazz zugeordnet, zeichnete sich ihre Musik überdies durch Einflüsse von Johann Sebastian Bach und der Moderne und Neuen Musik aus (Brubeck hatte bei Darius Milhaud studiert und Vorlesungen von Arnold Schönberg besucht, wie er liebte auch Desmond z. B. Debussy, Bartók, Strawinsky), so dass sich ebenso der Third Stream wiederfindet.

„Überhaupt war das Brubeck Quartett durch seinen Umgang mit ungeraden Metren, aufwendigen Formkonstruktionen und feingesponnener Kontrapunktik in den 50er und 60er Jahren ein wichtiger Impulsgeber für die Annäherung von klassischer Musik und Jazz.“ Reclams Jazzlexikon

Die ersten Quartett-Besetzungen spielten lange Zeit im Black Hawk Club in San Francisco und tourten durch eine Vielzahl von Colleges und Universitäten in den USA. Sie erfuhren eine große Bekanntheit durch Alben wie Jazz at Oberlin, Jazz Goes to College und Jazz Goes to Junior College. 1954 traten sie beim ersten Newport Jazz Festival auf. Im Vorjahr hatten sie erstmals den DownBeat Readers Poll gewonnen, was sich sowohl für sie als Gruppe (Kategorie: Combo-Instrumental) als auch für Brubeck (Personalities of the Year) und Desmond (Alto Saxophone) in den Folgejahren bis 1967 mehrfach wiederholte; zur diesbezüglichen quasi-Konkurrenz gehörten Miles Davis, das Modern Jazz Quartet und Cannonball Adderley. Brubeck und Desmond wurden später in die DownBeat Jazz Hall of Fame aufgenommen.

Im Jahr 1958, nach verschiedenen Schlagzeugern und Bassisten (s. u. Diskografie), formierte sich das so genannte „Classic Quartet“, das sich aus Brubeck, Desmond, Joseph „Joe“ Morello am Schlagzeug und Eugene Wright am Kontrabass zusammensetzte. Der perkussive Anschlag und die Blockakkorde von Brubeck zielten weniger auf eigene Brillanz als eher eine akzentuierte und kontrapunktische Spielweise, bei der dem schlank und hintergründig-elegant wirkenden, „coolen“ Saxophon von Desmond oft die Melodieführung und -ausgestaltung überlassen wurde, unterstützt von dem virtuosen und innovativen Morello und dem beständig swingenden Wright als Basis. Die vier sehr unterschiedlichen Musiker ergänzten sich kongenial.

Mit dem Afroamerikaner „Gene“ Wright setzte Brubeck wiederholt ein deutliches Zeichen gegen Diskriminierung und Rassentrennung, die damals in großen Teilen der USA durchgeführt wurde (→ Rassismus in den Vereinigten Staaten) – was selbst in ihrer größten Erfolgsphase immer wieder Schwierigkeiten bei Auftritten, besonders in den Südstaaten, mit sich brachte.

Im Jahr 1959 veröffentlichte Columbia Records nur zögerlich das aus ihrer Sicht interessante, aber geschäftlich riskante Album, welches bald das berühmteste werden sollte: Time Out. Es enthielt ausschließlich Originalkompositionen, von denen fast keine im gewöhnlichen 4/4-Takt stand. Das Album erreichte mit Titeln wie Take Five (5/4-Takt), Blue Rondo à la Turk (9/8-Takt) und Pick Up Sticks (6/4-Takt) Doppel-Platinstatus in den USA und Goldstatus in Großbritannien, es war laut Billboard der erste Millionenseller im Jazz und gehört bis heute zu den erfolgreichsten Jazz-Platten aller Zeiten, Take Five wiederum ist weiterhin der „biggest-selling jazz song of all time“. Daran konnte das Quartett zwar mit den Alben wie Time Further Out (1961), Time in Outer Space und Time Changes nicht mehr anschließen, es behielt aber seine Experimentierfreude bei, etwa in Titeln wie dem von Handklatschen (und in den Konzerten zudem Fußstampfen und Fingerschnipsen) geprägten Unsquare Dance (1961) im 7/4-Takt, in dem Joe Morello sein Schlagzeugsolo im vertrackten Rhythmus, nur mit den Sticks auf dem Rand der kleinen Trommel (Rimshot) zur Meisterschaft brachte – die Single erhielt eine der insgesamt acht Brubeck-Nominierungen bei den Grammy Awards.

Neben ihren Experimenten mit ungewöhnlichen Taktarten waren diese Alben dafür bekannt, zeitgenössische Kunst auf ihren jeweiligen Covern abzudrucken, so in der „Time“-LP-Serie mit Bildern von S. Neil Fujita bei Time Out, Joan Miró bei Time Further Out, Franz Kline bei Time in Outer Space und Sam Francis bei Time Changes.

Im Dezember 1959 führten sie außerdem erstmals die Komposition Dialogues for Jazz Combo and Orchestra von Daves Bruder Howard Brubeck zusammen mit dem New York Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Leonard Bernstein auf. Die viersätzige Komposition zielte darauf ab, einen Dialog zwischen dem Symphonieorchester und einer Jazz-Ccombo zu schaffen. Von den drei Konzerten in der Carnegie Hall wurde eines am 12. Dezember im Rundfunk gesendet. Eine Studioversion erschien 1960 auf der LP Bernstein plays Brubeck plays Bernstein, zusammen mit ihren Jazz-Versionen einiger Titel von Bernsteins West Side Story.

Mit Unterstützung des Außenministeriums der USA besuchte das Quartett als „musikalische Botschafter“ ab 1958 nicht nur Westeuropa (einschließlich der BRD) und Japan, sondern darüber hinaus Länder wie Polen, die Türkei, Indien, Sri Lanka, Pakistan, den Iran und Irak. Musikalische Einflüsse, die sie während ihrer Tourneen erfuhren, spiegelten sich in einzelnen Titeln wie Blue Rondo à la Turk und der „Jazz Impressions“-LP-Reihe wieder, z. B. den Jazz Impressions of Eurasia (1958) und den Jazz Impressions of Japan (1964). Gleichzeitig sah Brubeck dies als ein Mittel der Völkerverständigung, mit einer ungehinderten, wenngleich manchmal wortlosen Kommunikation. Für sie als US-Amerikaner war dies zu Zeiten des „Kalten Krieges“ jenseits des „Eisernen Vorhanges“ schwierig und erschien eben deshalb notwendig. Ihre Produktivität von 1955 bis 1966 wurde durch 19 Studio- und mehrere Live-LPs für Columbia Records dokumentiert. Als ein Höhepunkt ihrer Konzertaufnahmen gilt das Album At Carnegie Hall von 1963, das von dem Kritiker Richard Palmer als „Dave Brubecks bester Auftritt“ und von Philip Clark als das beste Brubeck-Album überhaupt bezeichnet wurde.

Im Bewusstsein, dass 1967 ihr letztes gemeinsames Jahr sein sollte, wurde dieses noch einmal ausgefüllt mit einer ausgedehnten Tournee durch Kanada, Mexico und Europa sowie mit über 100 Konzerten in den USA, dann gab das „klassische“ Quartett am 26. Dezember 1967 in Pittsburgh seine finale Vorstellung. Sie trafen in dieser Besetzung nur im Jahr 1976 für das 25-jährige Jubiläum – mit 25 Konzerten in 25 Orten – wieder zusammen. Weitere Pläne zerschlugen sich: Morello, der seit seiner Kindheit zunehmend sehbehindert war, erblindete 1976 und zog sich (zugunsten seiner Lehrtätigkeit) weitgehend aus dem Konzertbetrieb zurück; Desmonds letzter Auftritt überhaupt war am 4. Februar 1977 in der Avery Fisher Hall in New York City – mit den Brubecks –, im Mai verstarb er, erheblich geschwächt, im Alter von 52 Jahren an Lungenkrebs.

Von 1968 bis 1972 war Gerry Mulligan am Baritonsaxophon als Desmonds Nachfolger zum Quartett gestoßen. Allerdings beharrte Mulligan zunächst darauf, da selbst als Bandbegründer und -leader bereits namhaft geworden, dass sich die Gruppe nun The Dave Brubeck Trio & Gerry Mulligan nannte. Beim Last Set at Newport (1971) hieß es dann wieder The Dave Brubeck Quartet feat. Gerry Mulligan. Auf We're All Together Again for the First Time, 1972 live in Europa aufgenommen, waren die beiden in Phrasierung und Temperament unterschiedlichen Saxophonisten, Mulligan und Desmond, im Vergleich auf der Bühne zu hören.

Ab 1973 bildete Brubeck immer wieder neue Formationen, etwa als The New Brubeck Quartet (1977–78, sporadisch bis in die 1990er) mit dreien seiner Söhne: Darius (Keyboards), Chris (E-Bass & Bassposaune) und Dan (Schlagzeug). In den späten 1970er Jahren waren Jerry Bergonzi (Tenorsaxophon, E-Bass), Chris Brubeck und Butch Miles (Schlagzeug) seine regelmäßigen Begleiter, ab 1981 wurde Miles von Randy Jones als Schlagzeuger ersetzt. Brubecks alter Studienfreund William Overton „Bill“ Smith (Klarinette), der schon Ende der 1940er Jahre im Dave Brubeck Octet gespielt hatte und später gelegentlich Desmond vertrat, löste 1982 Bergonzi ab. 1987 besuchte die Band nach jahrzehntelangen Bemühungen die Sowjetunion, mit je fünf Konzerten in Moskau und Leningrad sowie drei weiteren in Tallin. Ein Jahr später wurden sie, zusätzlich mit Eugene Wright als Gastbassisten, zum Gipfeltreffen von Ronald Reagan und Michail Gorbatschow nach Moskau eingeladen.

Anfang der 1990er Jahre kamen Robert Philip „Bobby“ Militello (Alt- und Tenorsaxophon, Flöte) und Jack Six (Bass) hinzu, 2002 stellte Brubeck mit Bobby Militello, Michael Moore (Kontrabass) und Randy Jones erneut das Dave Brubeck Quartet zusammen, mit dem er auch Europa besuchte und außer in Deutschland u. a. 2004 beim North Sea Jazz Festival gastierte. 2009 feierten sie auf ihrer Tournee u. a. in Newport, Monterey und beim Festival International de Jazz de Montréal das 50-jährige Timeout-Jubiläum. Am 28. Juni 2011 traten sie in Montreal zum letzten Mal im Théâtre Maisonneuve auf. In ihrer Laufbahn vielfach ausgezeichnet, erhielt das Quartett 2010 und schließlich 2012, kurz vor Brubecks Tod, nochmals den DownBeat Readers Poll.

Einen Querschnitt aus dem zweiten Vierteljahrhundert der „DBQ“-Aufnahmen veröffentlichte 2006 Concorde Jazz mit The Dave Brubeck Quartet – Best of Brubeck (1979–2004).

Diskografie (Auswahl)

Alben

Aufnahme Titel Label Musiker im „Quartet“/Anmerkungen
1952 The Dave Brubeck Quartet Fantasy mit Paul Desmond (as), „Bull“ Ruther (b), abwechselnd Herb Barman / Lloyd Davis (dr); Wiederveröffentlichung mit einem Titel aus der LP Paul and Dave: Jazz Interwoven (1954)
1952–53 Jazz at Storyville Fantasy mit Paul Desmond (as), „Bull“ Ruther oder Ron Crotty (b); Lloyd Davis, (dr); live im Storyville Club, Boston; Überschneidungen mit Brubeck – Desmond
Jazz at the Black Hawk Fantasy mit Paul Desmond (as), Ron Crotty (b), Lloyd Davis (dr); live im Black Hawk, San Francisco
1953 Jazz at Oberlin Fantasy mit Paul Desmond (as), Ron Crotty (b), Lloyd Davis (dr); live in der Finney Chapel, Oberlin College (OH)
Brubeck & Desmond at Wilshire-Ebell Fantasy mit Paul Desmond (as), Ron Crotty (b), Lloyd Davis (dr); live im Wilshire-Ebel Theatre, Los Angeles
Jazz at the College of the Pacific Fantasy mit Paul Desmond (as), Ron Crotty (b), Joe Dodge (dr); live im College of the Pacific (University of the Pacific), Stockton (CA)
Jazz at the College of the Pacific, Vol. 2 Original Jazz Classics mit Paul Desmond (as), Ron Crotty (b), Joe Dodge (dr); live im College of the Pacific, Stockton (CA); 2002 veröffentlicht
1954 Dave Brubeck at Storyville: 1954 Columbia mit Paul Desmond (as), Ron Crotty oder Bob Bates (b), Joe Dodge (dr); live im Storyville Club, Boston
Jazz Goes to College Columbia mit Paul Desmond (as), Bob Bates (b), Joe Dodge (dr); live in der University of Michigan (Ann Arbor), der University of Cincinnati und im Oberlin College
Brubeck Time Columbia mit Paul Desmond (as), Bob Bates (b), Joe Dodge (dr)
1954–55 Jazz: Red Hot and Cool Columbia mit Paul Desmond (as), Bob Bates (b), Joe Dodge (dr); live im Basin Street East, 52nd Street, New York City
1956 Dave Brubeck and Jay & Kai at Newport Columbia mit Paul Desmond (as), Norman Bates (b), Joe Dodge (dr); live beim Newport Jazz Festival; Album enthält außerdem Aufnahmen vom J. J. Johnson–Kai Winding Quintet
1956–57 Jazz Impressions of the U.S.A. Columbia mit Paul Desmond (as), Norman Bates (b), Joe Morello (dr)
1957 Jazz Goes to Junior College Columbia mit Paul Desmond (as), Norman Bates (b), Joe Morello (dr); Fullerton Junior College und Long Beach (City) College, Los Angeles
Dave Digs Disney Columbia mit Paul Desmond (as), Norman Bates (b), Joe Morello (dr); Kompositionen aus den Disney-Zeichentrickfilmen Alice im Wunderland, Pinocchio, Schneewittchen und die sieben Zwerge und Cinderella; Legacy Edition (2011) um 15 Titel erweitert (Mono- und Stereo-Version sowie bisher unveröffentlichte Titel und Varianten)
1958 The Dave Brubeck Quartet in Europe Columbia mit Paul Desmond (as), Eugene Wright (b), Joe Morello (dr); live in Kopenhagen
Newport 1958 Columbia mit Paul Desmond (as), Joe Benjamin (b), Joe Morello (dr); live beim Newport Jazz Festival
Jazz Impressions of Eurasia Columbia mit Paul Desmond (as), Joe Benjamin (b), Joe Morello (dr)
NDR 60 Years Jazz Edition No. 02: Dave Brubeck Quartet Moosicus mit Paul Desmond (as), Joe Benjamin (b), Joe Morello (dr); NDR-Aufnahme, live in der Niedersachsenhalle Hannover; veröffentlicht 2013
1959 Gone with the Wind Columbia mit Paul Desmond (as), Joe Benjamin (b), Joe Morello (dr)
Time Out Columbia mit Paul Desmond (as), Eugene Wright (b), Joe Morello (dr); 50th Anniversary Edition (2009) zusätzlich mit Live-Aufnahmen vom Newport Jazz Festival 1961, 1963 und 1964
Time OutTakes Brubeck Editions mit Paul Desmond (as), Eugene Wright (b), Joe Morello (dr); Outtakes aus den originalen Time Out-Sessions, veröffentlicht 2020
Southern Scene Columbia mit Paul Desmond (as), Eugene Wright (b), Joe Morello (dr)
Live from the Northwest, 1959 Brubeck Editions mit Paul Desmond (as), Eugene Wright (b), Joe Morello (dr); live im Multnomah Jazz Club und Lewis & Clark College in Portland (Oregon); veröffentlicht 2023
1960 The Riddle Columbia mit „Bill“ Smith (cl), Eugene Wright (b), Joe Morello (dr)
Live in Essen, Grugahalle, 1960 Jazzline/deltamusic mit Paul Desmond (as), Eugene Wright (b), Joe Morello (dr); WDR-Aufnahme, live in der Grugahalle, Essen
Brubeck and Rushing Columbia mit Paul Desmond (as), Eugene Wright (b), Joe Morello (dr), Gastmusiker: Jimmy Rushing (voc)
Bernstein Plays Brubeck Plays Bernstein Columbia mit Paul Desmond (as), Eugene Wright (b), Joe Morello (dr), Gastmusiker: New York Philharmonic/Dir. Leonard Bernstein; B-Seite (nur mit DBQ) später auf The Dave Brubeck Quartet Plays Music From „West Side Story“ And Other Shows And Films wiederveröffentlicht
Brubeck à la mode Fantasy mit „Bill“ Smith (cl), Eugene Wright (b), Joe Morello (dr)
Tonight Only! Columbia mit Paul Desmond (as), Eugene Wright (b), Joe Morello (dr), Gastmusikerin: Carmen McRae (voc)
1961 Near Myth/Brubeck-Smith Fantasy mit „Bill“ Smith (cl), Eugene Wright (b), Joe Morello (dr)
Brandenburg Gate: Revisited Columbia mit Paul Desmond (as), Eugene Wright (b), Joe Morello (dr), Gastmusiker: (unbenanntes) Orchester/Dir. Howard Brubeck
Take Five – Live at Basin Street East Columbia mit Paul Desmond (as), Eugene Wright (b), Joe Morello (dr), Gastmusikerin: Carmen McRae (voc); live im Basin Street East, New York City
1961–62 Countdown: Time in Outer Space Columbia mit Paul Desmond (as), Eugene Wright (b), Joe Morello (dr)
1962 Bennett/Brubeck: The White House Sessions, Live 1962 Columbia Legacy mit Paul Desmond (as), Eugene Wright (b), Joe Morello (dr); Gastmusiker: Tony Bennett (voc); live im Weißen Haus, Washington (DC); veröffentlicht 2013
Brubeck in Amsterdam Columbia mit Paul Desmond (as), Eugene Wright (b), Joe Morello (dr); live im Concertgebouw Amsterdam; veröffentlicht 1969
1961–63 Time Further Out – Miro Reflections Columbia mit Paul Desmond (as), Eugene Wright (b), Joe Morello (dr)
1962–63 Bossa Nova U.S.A. Columbia mit Paul Desmond (as), Eugene Wright (b), Joe Morello (dr)
1963 The Dave Brubeck Quartet at Carnegie Hall Columbia mit Paul Desmond (as), Eugene Wright (b), Joe Morello (dr); live in der Carnegie Hall, New York City
1960–64 Jazz Impressions of Japan Columbia mit Paul Desmond (as), Eugene Wright (b), Joe Morello (dr)
1963–64 Time Changes Columbia mit Paul Desmond (as), Eugene Wright (b), Joe Morello (dr); Gastmusiker: (unbenanntes) Orchester/Dir. Rayburn Wright
1964 Jazz Impressions of New York Columbia mit Paul Desmond (as), Eugene Wright (b), Joe Morello (dr)
Dave Brubeck in Berlin Columbia mit Paul Desmond (as), Eugene Wright (b), Joe Morello (dr); live bei den Berliner Jazztagen in der Berliner Philharmonie
Dave Brubeck Quartet Zurich 1964 (Swiss Radio Days Jazz Series vol. 42) TCB – The Montreux Jazz Label mit Paul Desmond (as), Eugene Wright (b), Joe Morello (dr); live im Kongresshaus Zürich; Aufnahme des Schweizer Radio DRS; veröffentlicht 2016
1962–65 Angel Eyes Columbia mit Paul Desmond (as), Eugene Wright (b), Joe Morello (dr)
My Favorite Things Columbia mit Paul Desmond (as), Eugene Wright (b), Joe Morello (dr)
1965 Time In Columbia mit Paul Desmond (as), Eugene Wright (b), Joe Morello (dr)
1965–66 Anything Goes! The Dave Brubeck Quartet plays Cole Porter Columbia mit Paul Desmond (as), Eugene Wright (b), Joe Morello (dr)
1966 Jackpot! Columbia mit Paul Desmond (as), Eugene Wright (b), Joe Morello (dr); live im Tropicana Hotel Las Vegas
1967 Bravo! Brubeck! – Recorded Live in Mexico Columbia mit Paul Desmond (as), Eugene Wright (b), Joe Morello (dr); Gastmusiker: Chamin Correa (g), Salvatore „Rabito“ Agueros (Bongo, Conga); live bei Festival de Jazz in Puebla und im Palacio de Bellas Artes sowie Auditorio Nacional Mexico City
Buried Treasures – Recorded Live in Mexico City Columbia Legacy mit Paul Desmond (as), Eugene Wright (b), Joe Morello (dr); live in Puebla und Mexico City (s. o.); veröffentlicht 1998
The Last Time We Saw Paris Columbia mit Paul Desmond (as), Eugene Wright (b), Joe Morello (dr); live im Salle Pleyel, Paris
Their Last Time Out: The Unreleased Live Concert, December 26, 1967 Columbia Legacy mit Paul Desmond (as), Eugene Wright (b), Joe Morello (dr); live im Statler Hilton Hotel, Pittsburgh; veröffentlicht 2011
1968 Brubeck–Mulligan/Compadres Columbia mit Gerry Mulligan (bars), Jack Six (b), Alan Dawson (dr); live im Auditorio Nacional Mexico City
Blues Roots Columbia mit Gerry Mulligan (bars), Jack Six (b), Alan Dawson (dr)
1970 Brubeck/Mulligan/Cincinnati Decca / MCA mit Gerry Mulligan (bars), Jack Six (b), Alan Dawson (dr), Gastmusiker: Cincinnati Symphony Orchestra/Dir. Erich Kunzel
Live at the Berlin Philharmonie Columbia mit Gerry Mulligan (bars), Jack Six (b), Alan Dawson (dr); live in der Berliner Philharmonie; CD-Ausgabe 1995 um 8 Titel erweitert
1971 The Last Set at Newport Atlantic mit Gerry Mulligan (bars), Jack Six (b), Alan Dawson (dr); live beim Newport Jazz Festival
1973–74 All the Things We Are Atlantic verschiedene Besetzungen, u. a. als Quartett mit abwechselnd Lee Konitz / Anthony Braxton (as), Jack Six (b), Roy Haynes (dr)
1976 25th Anniversary Reunion A&M mit Paul Desmond (as), Eugene Wright (b), Joe Morello (dr); live in der Interlochen Arts Academy (Michigan) und im Scottish Rite Auditorium (heute: USF Performing Arts Center), Fort Wayne (Indiana)
1977 The New Brubeck Quartet: Live at Montreux Tomato mit Darius Brubeck (ep), Chris Brubeck (eb, btb), Dan Brubeck (dr); live beim Montreux Jazz Festival
1978 The New Brubeck Quartet: A Cut Above! Direct-to-Disk mit Darius Brubeck (ep), Chris Brubeck (eb, btb), Dan Brubeck (dr); live im Studio (als audiophiler Direktschnitt)
1979 Back Home Concord mit Jerry Bergonzi (ts), Chris Brubeck (eb, btb), Butch Miles (dr); live beim Concord Jazz Festival
1980 Tritonis Concord mit Jerry Bergonzi (ts, eb), Chris Brubeck (eb, btb), Butch Miles (dr)
1981 Paper Moon Concord mit Jerry Bergonzi (ts), Chris Brubeck (eb, btb), Randy Jones (dr)
1982 Concord on a Summer Night Concord mit William O. Smith (cl), Chris Brubeck (eb, btb), Randy Jones (dr); live im Concord Pavilion
Aurex Jazz Festival '82 Eastworld (Toshiba-EMI) mit Michael Pedicin (ts), Chris Brubeck (eb, btb), Randy Jones (dr); live beim Aurex Jazz Festival in der Festival Hall in Osaka, der Nippon Budōkan Tokio und dem Yokohama Stadium
1984 For Iola Concord mit William O. Smith (cl), Chris Brubeck (eb, btb), Randy Jones (dr); live beim Concord Festival; Brubecks Ehefrau Iola gewidmet („the strongest inspiration in my life“)
1985 Reflections Concord mit William O. Smith (cl), Chris Brubeck (eb, btb), Randy Jones (dr)
1986 Blue Rondo Concord mit William O. Smith (cl), Chris Brubeck (eb, btb), Randy Jones (dr)
1987 Moscow Night Concord mit William O. Smith (cl), Chris Brubeck (eb, btb), Randy Jones (dr); live im „Rossiya“-Konzertsaal (ГЦКЗ «Россия», Staatlicher Zentraler Konzertsaal „Rossija“), Moskau
Дэйв Брубек в Москве – Dave Brubeck in Moscow Мелодия (Melodiya) (LP) / Bohème (CD) mit William O. Smith (cl), Chris Brubeck (eb, btb), Randy Jones (dr); live im „Rossiya“-Konzertsaal (ГЦКЗ «Россия»), Moskau (abweichende Titel-Zusammenstellung bzw. -länge gegenüber Moscow Night)
New Wine MusicMasters / Limelight mit William O. Smith (cl), Chris Brubeck (eb, btb), Randy Jones (dr); The Montreal International Jazz Festival Orchestra/Dir. Russel Gloyd; live beim Festival International de Jazz de Montréal
1991 Once When I Was Very Young MusicMasters / Limelight mit William O. Smith (cl), Jack Six (b), Randy Jones (dr); Gastmusiker: The Gregg Smith Singers
1993 Late Night Brubeck – Live from the Blue Note Telarc mit Bobby Militello (as, ts, fl), Jack Six (b), Randy Jones (dr); live im Blue Note, New York City
1995 Young Lions & Old Tigers Telarc mit Chris Brubeck (eb), Jack Six (b), Randy Jones (dr) und zehn wechselnden Gastmusikern, darunter Michael Brecker (ts), Roy Hargrove (tp), Jon Henricks (voc), Joe Lovano (ts), Christian McBride (b), James Moody (ts, voc), Joshua Redman (ts) und George Shearing (p)
To Hope! A Celebration Telarc mit Bobby Militello (sax), Jack Six (b), Randy Jones (dr); Gastmusiker: Sänger, Chöre und das Cathedral Choral Society Orchestra; live in der Washington National Cathedral
1995/1998 Double Live from the USA & UK Telarc „USA“: mit Bobby Militello (as), Jack Six (b), Randy Jones (dr); 1995 live in der National Cathedral Washington / „UK“: mit Bobby Militello (as), Alec Dankworth (b), Randy Jones (dr); 1998 live in der Royal Festival Hall London, der St. David’s Hall Cardiff und der Derngate Hall (heute: Royal & Derngate Theaterkomplex) Northampton; veröffentlicht 2001
1998 The 40th Anniversary Tour of the U.K. Telarc mit Bobby Militello (as), Alec Dankworth (b), Randy Jones (dr); live in der Royal Festival Hall London, der St. David’s Hall Cardiff und der Derngate Hall (heute: Royal & Derngate) Northampton
1998 So What's New? Telarc mit Bobby Militello (sax, fl), Jack Six (b), Randy Jones (dr)
2000 The Crossing Telarc mit Bobby Militello (as, fl), Alec Dankworth (b), Randy Jones (dr)
2002 Classical Brubeck Telarc mit Bobby Militello (as, fl), Michael Moore (b), Randy Jones (dr), Gastmusiker: Sänger und Chöre, London Symphony Orchestra/Dir. Russell Gloyd
Park Avenue South Telarc mit Bobby Militello (as, fl), Michael Moore (b), Randy Jones (dr); live in der Starbucks-Filiale an der Park Avenue South, New York City
2004 London Flat, London Sharp Telarc mit Bobby Militello (as, fl), Michael Moore (b), Randy Jones (dr)
1958–2007 50 Years of Dave Brubeck: Live at the Montreux Jazz Festival 1958–2007 Montreux Jazz Festival Records mit verschiedenen Besetzungen, darunter zehn Musikern in seinen „Quartet“-Versionen, live beim Montreux Jazz Festival

Chartplatzierungen des „klassischen Quartetts“

Alben in den Charts

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen/​‑monate, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungenTemplate:Charttabelle/Wartung/Monatsdaten
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen/Mo­nate, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE  UK  USTemplate:Charttabelle/Wartung/Charts inexistent
1954 Jazz Goes to College US8
(19 Wo.)US
1955 Brubeck Time US5
(24 Wo.)US
Dave Brubeck at Storyville: 1954 US8
(6 Wo.)US
Jazz: Red Hot and Cool US7
(3 Wo.)US
1957 Jazz Goes to Jr. College US24
(1 Wo.)US
1959 Time Out DE14
(5 Mt.)DE
UK11
Gold

(1 Wo.)UK
US2
×2
Doppelplatin

(165 Wo.)US
Charteinstieg in DE erst 1962, in UK erst 1960
1960 Bernstein Plays Brubeck, Brubeck Plays Bernstein US13
(7 Wo.)US
1961 Time Further Out UK12
(16 Wo.)UK
US8
(46 Wo.)US
Charteinstieg in UK erst 1962
1962 Countdown Time in Outer Space US24
(21 Wo.)US
1963 Bossa Nova U.S.A. US14
(13 Wo.)US
The Dave Brubeck Quartet At Carnegie Hall US37
(4 Wo.)US
1964 Time Changes US81
(9 Wo.)US
2013 Bennett/Brubeck: The White House Sessions, Live 1962 US74
(2 Wo.)US

grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfügbar

Singles in den Charts

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 AT  UK  USTemplate:Charttabelle/Wartung/Charts inexistent
1961 Take Five
AT73
(1 Wo.)AT
UK6
Silber

(15 Wo.)UK
US25
(12 Wo.)US
Charteinstieg in AT erst 2012
Unsquare Dance
UK14
(12 Wo.)UK
US74
(6 Wo.)US
1962 It’s A Raggy Waltz
UK36
(3 Wo.)UK
1963 Bossa Nova U.S.A.
US69
(7 Wo.)US

grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfügbar

Literatur

  • Joachim-Ernst Berendt: Das Jazz Buch. Von New Orleans bis ins 21. Jahrhundert. Fortgeführt von Günther Huesmann. 7. vollständig überarbeitete und aktualisierte Ausgabe. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 2005 (Fischer Taschenbuch 15964).
  • Vladimir Bogdanov, Chris Woodstra, Stephen Thomas Erlewine (Hrsg.): All Music Guide to Jazz. The Definitive Guide to Jazz. 4th Edition. All Media Guide/Backbeat Books, San Francisco 2002.
  • Philip Clark: Dave Brubeck: a life in time. Foreword by Chick Corea. Hachette Books, New York / Headline, London 2020.
  • Richard Cook, Brian Morton: The Penguin Guide to Jazz on CD. Eight edition. Penguin Books, London [u. a.] 2006.
  • Dave Brubeck: Time Signatures. A Career Retrospective. Liner notes: Doug Ramsey and Juul Anthonissen. Song by song commentary by Dave Brubeck, taken from interviews with Howard Mandel. Columbia Legacy/Sony Music Entertainment Inc., New York 1992. (Begleitheft zur gleichnamigen CD-Box, C4K 52945)
  • Leonard Feather, Ira Gitler: The Biographical Encyclopedia of Jazz. Oxford University Press, New York [u. a.] 2007 (durchgesehene Paperback-Ausgabe der Auflage von 1999)
  • Mark C. Gridley: Concise Guide to Jazz. Seventh edition. Pearson Education, Upper Saddle River (New Jersey) 2014.
  • Fred M. Hall: It’s About Time. the dave brubeck story. With a foreword by Gene Lees. The University of Arkansas Press, Fayetteville 1996.
  • Martin Kunzler: Jazz Lexikon. Band 1: A–L, Band 2: M–Z. Vollständig überarbeitete und erweiterte Neuausgabe. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg 2002 (rororo 16512, 16513).
  • Brian Morton, Richard Cook: The Penguin Jazz Guide. The History of the Music in the 1001 Best Albums. Penguin Books, London 2010.
  • Reclams Jazzlexikon. Personenlexikon herausgegeben von Wolf Kampmann, Sachlexikon von Ekkehard Jost. Zweite, erweiterte und aktualisierte Auflage. Philipp Reclam jun., Stuttgart 2009.
  • Doug Ramsey: Take Five. The Public and Private Lives of Paul Desmond. With a Foreword by Dave and Iola Brubeck. Parkside Publications, Seattle 2005.
  • Ilse Storb: Dave Brubeck: Improvisationen und Kompositionen. Die Idee der kulturellen Wechselbeziehungen, 2. Auflage, Lit-Verlag, Münster/Hamburg/London 1999, ISBN 3-8258-4763-2.

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