Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband e. V. (kurz DSGV) ist der Dachverband und die Lobbyorganisation von 12 regionalen Sparkassenverbänden auf Landesebene und gleichzeitig zuständig für die Organisation des Verbundsystems der Sparkassen-Finanzgruppe.
| Deutscher Sparkassen- und Giroverband e. V. (DSGV) | |
|---|---|
| Rechtsform | eingetragener Verein |
| Gründung | 1924 in Berlin, Deutschland |
| Sitz | Berlin und Bonn |
| Präsident | Ulrich Reuter |
| Vorstand | Karolin Schriever, Joachim Schmalzl |
| Mitglieder | 12 |
| Website | dsgv.de |
Laut Lobbyregister beim Deutschen Bundestag gab der Verband rund drei Millionen Euro im Jahr 2024 für Lobbyismus im Umfeld der Bundesregierung aus.
Geschichte
1880–1945
Als erster deutscher Sparkassen- und Giroverband entstand im September 1881 der „Verband der Sparkassen in Rheinland und Westfalen“ in Essen, der sich im Dezember 1884 in den „Deutschen Sparkassenverband“ umwandelte. Im Dezember 1892 gehörten diesem sieben Mitgliedsverbände an.
Der „Deutsche Sparkassenverband“ fusionierte mit dem 1916 gegründeten „Deutschen Zentral-Giroverband“ und dem 1921 errichteten „Deutschen Verband der kommunalen Banken e. V.“. Die drei bisherigen Verbände wurden im März 1924 zur „Arbeitsgemeinschaft Deutscher Sparkassen- und Giroverbände und Girozentralen“ in der Rechtsform einer Körperschaft des öffentlichen Rechts verschmolzen und ihnen als Dachverband der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) übergeordnet. Den bis dahin nur lokal und regional tätigen Sparkasseninstituten eröffnete sich dadurch die Möglichkeit, geschlossen aufzutreten und ihren politischen Einfluss deutlich zu erhöhen.
Nachdem die regionalen Sparkassenverbände und der Dachverband ihre Tätigkeit 1945 einstellen mussten, wurde bereits im Oktober 1947 eine neue „Arbeitsgemeinschaft deutscher Sparkassen- und Giroverbände und Girozentralen“ gegründet, die im November 1950 in das Vereinsregister in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins (e. V.) eingetragen wurde und Rechtsvorgängerin des künftigen Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes war, der bis Oktober 1953 noch den Titel „Arbeitsgemeinschaft deutscher Sparkassen- und Giroverbände und Girozentralen“ beibehielt und erst dann seinen heutigen Namen erhielt.
Mit der Einführung einer gemeinsamen Sparkassenwerbung im Jahre 1924 entstand zunächst ein aus den Buchstaben „DSGV“ stilisierter Hermes-Kopf als einheitliches Erkennungszeichen der Sparkassen. Im Auftrag des Verbandes entstand 1938 das „Sparkassen-S“ mit einem Münzeinwurf-Schlitz und einem Punkt als Münze am oberen Rand. Der Grafikdesigner Otl Aicher überarbeitete 1972 das einheitliche Erscheinungsbild für die Sparkassen, wofür er das „Sparkassen-S“ modifizierte und Rot als Hausfarbe der Sparkassen einführte.
In den 1920er Jahren trug der DSGV ö. K. dazu bei, dass sich bei den Sparkassen einheitliche Geschäftsgrundlagen, beispielsweise im Giroverkehr, durchsetzten. Der Verband unterstützte die Sparkassen beim weiteren Ausbau ihrer Geschäftsfelder, vor allem im Wertpapier-, Depositen- und Kreditgeschäft. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde der DSGV organisatorisch und personell „gleichgeschaltet“ und als „Wirtschaftsgruppe Sparkassen“ innerhalb der „Reichsgruppe Banken“ dem Reichswirtschaftsministerium unterstellt. DSGV-Präsident Ernst Kleiner, der die „Gleichschaltung“ mitgetragen hatte, musste gleichwohl 1935 aus dem Amt scheiden. Seine Nachfolge trat Johannes Heintze an, ein hoher Beamter aus dem Reichswirtschaftsministerium.
1945–1990
Ab Februar 1951 hatte der Verein seinen Geschäftssitz in Bonn. Seit Oktober 1953 heißt er Deutscher Sparkassen- und Giroverband e. V. Als Verbandsmitglieder sind diesem Dachverband 12 regionale Sparkassenverbände angeschlossen.
Unter seinem ersten Präsidenten Fritz Butschkau stellte der DSGV e. V. in der Zeit des Wiederaufbaus in der Bundesrepublik Deutschland zwischen 1953 und 1967 die Themen Geldwertstabilität und Inflationsbekämpfung in den Mittelpunkt seiner Arbeit. Unter Butschkaus Nachfolger Ludwig Poullain begann 1967 die Ära der zunehmenden Marktorientierung der Sparkassen. Professionalisierung und Automatisierung des Sparkassenbetriebs machten große Fortschritte. Im Jahre 1971 bezog der DSGV ein neuerrichtetes Verwaltungsgebäude in Bonn, das 1992 erweitert wurde.
1990-Gegenwart
Noch in der Umbruchzeit 1989/90 knüpfte der Verband unter seinem seit 1972 amtierenden Präsidenten Helmut Geiger Kontakte zur Sparkassenorganisation der DDR und unterstützte diese bei der Transformation der ostdeutschen Sparkassen in moderne Geldinstitute. Zeitgleich mit der Wiedervereinigung der beiden deutschen Teilstaaten trat im Herbst 1990 die gesamtdeutsche Sparkassen-Finanzgruppe ins Leben. Auf den Sparkassentagen von 1995 („Verantwortung in Gesellschaft und Region“) und 1998 („Zukunft Europa – Standort: hier“) unterstrich Horst Köhler – DSGV-Präsident von 1993 bis 1998 – die Zukunftsfähigkeit der Sparkassen-Finanzgruppe im Wettbewerb und hob die regionale Verantwortung sowie die Positionierung der Sparkassen in Europa hervor. Bereits im Sommer 1999 hatte der Verband begonnen, seine Geschäftsstelle wieder nach Berlin zu verlagern. In der Amtszeit von Dietrich H. Hoppenstedt kam im Juni 2001 eine Verständigung mit der EU-Kommission über die Änderung der Haftungsgrundlagen für Sparkassen und Landesbanken zustande (Brüsseler Konkordanz). Auf ihrer Basis entfiel im Juli 2005 die Gewährträgerhaftung für neue Verbindlichkeiten der Institute und die Anstaltslast wurde ersetzt.
In die Präsidentschaft von Heinrich Haasis, der Hoppenstedt 2006 nachfolgte, fiel die internationale Finanzmarktkrise, deren Kulminationspunkt 2008 der Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers war. Aufgrund ihrer regionalen Verwurzelung, ihrer engen Verflechtung mit der Realwirtschaft und weitgehenden Unabhängigkeit von den internationalen Kapitalmärkten erwiesen sich die deutschen Sparkassen als ein Stabilitätsanker in der Krise. 2007 organisierte der DSGV den Kauf der Landesbank Berlin und ihrer Tochtergesellschaft Berliner Sparkasse durch die Sparkassen. Dadurch gelang es, eine Privatisierung der Sparkasse in der deutschen Hauptstadt zu verhindern. Von 2012 bis Ende November 2017 stand Georg Fahrenschon an der Spitze des DSGV.
Im Sommer 1999 zog der Verband von Bonn nach Berlin um. In Bonn verblieben die zentralen wissenschaftlichen Einrichtungen der Sparkassen-Finanzgruppe: die Management-Akademie der Sparkassen-Finanzgruppe, die Wissenschaftsförderung, die Eberle-Butschkau-Stiftung sowie die eigene, staatlich anerkannte Hochschule. In der Nähe Berlins ist der DSGV seit 1997 Eigentümer von Schloss Neuhardenberg, 2001 übertrug er der Stiftung Schloss Neuhardenberg GmbH die Verantwortung für das Veranstaltungsprogramm, das Tagungsgeschehen und den Hotelbetrieb.
Verband
Lobbyismus
In seiner Eigenschaft als Dach- und Lobbyverband übernimmt der DSGV die Interessenvertretung der öffentlich-rechtlichen Sparkassen, der Landesbanken-Konzerne und der DekaBank sowie von Landesbausparkassen, Erstversicherergruppen der Sparkassen und zahlreichen weiteren Finanzdienstleistungsunternehmen. Außerdem vertritt der DSGV als Verbundpartner die Interessen der Sparkassen-Finanzgruppe auf internationaler Ebene.
Der DSGV ist Pendant zum Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken und Bundesverband deutscher Banken.
2024 publizierte die Organisation Bürgerbewegung Finanzwende einen kritischen Bericht zum Lobbyismus des DSGVs und zog die Gemeinwohlausrichtung in Zweifel.
Sonstige Aufgaben
Der DSGV organisiert die Willensbildung innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe und ihre markt- und betriebsstrategische Ausrichtung – von der Produktentwicklung und -abwicklung, über Risikomanagement und Gesamtbanksteuerung bis zum Karten- und Zahlungsverkehr.
Außerdem verwaltet der DSGV die Sicherungsreserve der Landesbanken und Girozentralen sowie den Sicherungsfonds der Landesbausparkassen, die Teil des nach dem Einlagensicherungsgesetz (EinSiG) anerkannten institutsbezogenen Sicherungssystems sind. Der DSGV ist Rechtsträger des nach § 43 EinSiG als Einlagensicherungssystem anerkannten institutsbezogenen Sicherungssystems der Sparkassen-Finanzgruppe (Institutssicherung der Sparkassen, Landesbanken und Landesbausparkassen) und übernimmt für die angehörenden Institute die Entschädigung der Gläubiger nach Maßgabe der §§ 5 bis § 16 EinSiG und damit die Aufgabe der Einlagensicherung.
Der Verband legt die strategische Ausrichtung des Verbundsystems fest, so etwa das gemeinsame Corporate Design. Der DSGV ist auch Rechtsinhaber aller nationalen und internationalen Kollektivmarken der Sparkassen-Finanzgruppe in seiner Eigenschaft als Markenverband.
Der Verband ist Herausgeber der seit 1924 erscheinenden Sparkassenzeitung, die im Deutschen Sparkassenverlag gedruckt wird. Der DSGV ist Mitglied des Weltinstituts der Sparkassen (Genf) und der Europäischen Sparkassenvereinigung (Brüssel).
Der DSGV ist Mitglied im Gemeinschaftsausschuss der Deutschen Gewerblichen Wirtschaft.
Rechtlicher Status
Organe des Verbandes sind gemäß Satzung der Vorstand und die Mitgliederversammlung. Der Vorstand mit einem hauptamtlichen Präsidenten ist oberstes Entscheidungsorgan des Verbandes in Angelegenheiten, in denen nicht die Mitgliederversammlung zuständig ist. Er bestimmt die Linien der Verbandspolitik auf allen Gebieten des Sparkassen- und Girowesens.
Der Österreichische Sparkassenverband und der Verband Schweizerischer Kantonalbanken sind außerordentliche Mitglieder des DSGV, umgekehrt ist der DSGV auch ein außerordentliches Mitglied bei den beiden Verbänden in Österreich und der Schweiz. Der DSGV vertritt darüber hinaus die Sparkassen-Finanzgruppe in den internationalen Sparkassengremien, beispielsweise in der Europäischen Sparkassenvereinigung in Brüssel und beim Weltinstitut der Sparkassen.
Verbandsdaten
Der Verband repräsentiert die Sparkassen-Finanzgruppe, die aus rund 540 Unternehmen besteht, darunter 385 Sparkassen mit über 13.000 Geschäftsstellen und 209.588 Mitarbeitern (Stand: 31. Dezember 2018). Insgesamt arbeiten in der Sparkassen-Finanzgruppe 312.800 Personen. Sie hat ein Geschäftsvolumen von 2.840 Mrd. €. Das macht die Sparkassen-Finanzgruppe zur größten kreditwirtschaftlichen Gruppe Europas (Stand: 31. Dezember 2017).
Nach einer Studie des Analysehauses Barkow Consulting waren zum 30. Juni 2021 von den 911 Vorstandsmitgliedern der 373 Institute 53 weiblich, was einer Frauenquote von 5,83 Prozent entspricht. Der Anteil unter allen Beschäftigten beträgt 36 Prozent.
Präsidenten
- 1924–1935: Ernst Eberhard Kleiner
- 1935–1945: Johannes Heintze (eingesetzt vom Reichswirtschaftsministerium)
- 1953–1967: Fritz Butschkau (1945–1953 Geschäftsführender Direktor, seit 1967 Ehrenpräsident DSGV)
- 1967–1972: Ludwig Poullain
- 1972–1993: Helmut Geiger
- 1993–1998: Horst Köhler
- 1998–2006: Dietrich H. Hoppenstedt
- 2006–2012: Heinrich Haasis
- 2012–2017: Georg Fahrenschon
- 2017–2023: Helmut Schleweis
- seit 2024: Ulrich Reuter
Einrichtungen
- Die staatlich anerkannte Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe in Bonn bietet die Möglichkeit eines Bachelor- und MBA-Studiums.
- Die Management-Akademie ist die zentrale Weiterbildungsstätte der Sparkassen-Finanzgruppe.
- Die Wissenschaftsförderung initiiert und vertieft den Dialog zwischen der Wissenschaft und der Sparkassen-Finanzgruppe.
- Die Sparkassen Rating und Risikosystem GmbH unterstützt mit Methoden und Verfahren für das Risikomanagement, für die Kapitalplanung und Risikotragfähigkeitsberechnung sowie in den Themen Meldewesen und Internes Reporting.
- Der Europaservice der Sparkassen-Finanzgruppe bietet für kleine und mittlere Unternehmen Informationen und Beratung über den Europäischen Binnenmarkt, dessen wirtschaftliche, rechtliche und soziale Auswirkungen sowie seine künftige Erweiterung – in allen Fragen, die für Unternehmen interessant sind. Der EuropaService ist eine Einrichtung für Kunden und Institute der Sparkassen-Finanzgruppe. Er kooperiert mit der EU-Kommission und deren „Enterprise Europe Network“ aus 500 Einrichtungen in 40 Ländern.
- Sparkassenstiftung für internationale Kooperation e. V. mit Sitz in Bonn: Die Sparkassenstiftung konzentriert sich hauptsächlich auf sechs Projekttypen:
- Entwicklung von Retailbanken, z. B. im Bereich Risikomanagement.
- Kreditlinien für KMU („Down-scaling“), z. B. German-Azerbaijanian Fund in Aserbaidschan.
- Mikrofinanz, z. B. Transformation von unregulierten Mikrofinanzinstitutionen in formelle (Mikrofinanz-)Banken.
- Personalentwicklung und Training, z. B. Gründung von Bankakademien, die Entwicklung von Curricula und Trainingskursen und die Organisation von Seminaren und Konferenzen (Bankenplanspiele).
- Finanzsektorentwicklung, z. B. Beratung von Mikrofinanzverbänden und Zentralbanken.
- Finanzielle Grundbildung und Sparmobilisierung, z. B. Einführung des Weltspartages und begleitender Aktionen.
- Beratungsdienst Geld und Haushalt: Unterstützt Verbraucher bei der privaten Finanzplanung mit kostenlosen Angeboten. Ziel ist die Vermittlung von finanzieller Bildung und Prävention vor Überschuldung.
- Stiftung Schloss Neuhardenberg
- Schlichtungsstelle
Sparkassen-Finanzgruppe
Die Sparkassen-Finanzgruppe besteht aus mehreren Regionalverbänden, Verbundpartnern und Servicegesellschaften.
Regionale Sparkassen- und Giroverbände
- Sparkassenverband Baden-Württemberg (SVBW, Sitz: Stuttgart)
- Sparkassenverband Bayern (SVB, Sitz: München)
- Sparkassenverband Berlin (SV Berlin, Sitz: Berlin)
- Hanseatischer Sparkassen- und Giroverband (HSGV, Sitz: Hamburg)
- Sparkassen- und Giroverband Hessen-Thüringen (SGVHT, Sitz: Frankfurt am Main und Erfurt)
- Sparkassenverband Niedersachsen (SVN, Sitz: Hannover)
- Ostdeutscher Sparkassenverband (OSV, Sitz: Berlin)
- Rheinischer Sparkassen- und Giroverband (RSGV, Sitz: Düsseldorf)
- Sparkassenverband Rheinland-Pfalz (SVRP, Sitz: Mainz)
- Sparkassenverband Saar (SV Saar, Sitz: Saarbrücken)
- Sparkassenverband Westfalen-Lippe (SVWL, Sitz: Münster)
- Sparkassen- und Giroverband für Schleswig-Holstein (SGVSH, Sitz: Kiel)
Insgesamt gibt es 12 Regionalverbände in der Sparkassen-Finanzgruppe mit 2.698 Mitarbeitern.
Landesbanken
5 Landesbanken (ohne DekaBank Deutsche Girozentrale) (Stand: 31. Dezember 2024).
- Bayerische Landesbank (BayernLB) (Sitz: München)
- Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) (Sitz: Stuttgart)
- Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale (Helaba) (Sitz: Frankfurt am Main und Erfurt)
- Norddeutsche Landesbank – Girozentrale – (Nord/LB) (Sitz: Hannover)
- Landesbank Saar (SaarLB) (Sitz: Saarbrücken)
Ehemalige Landesbanken
- Hamburg Commercial Bank AG (ehemals HSH Nordbank AG)
- Hamburgische Landesbank (Vorgängerinstitut der HSH Nordbank)
- Landesbank Schleswig-Holstein Girozentrale (LB Kiel) (Vorgängerinstitut der HSH Nordbank)
- Bremer Landesbank Kreditanstalt Oldenburg – Girozentrale (übernommen von der NORD/LB)
- WestLB (wird seit 1. Juli 2012 als Portigon abgewickelt)
- Landesbank Berlin (LBB) (Nicht mehr im Besitz eines Bundeslandes, seit sie vom Land Berlin an die Sparkassen-Finanzgruppe verkauft wurde)
- Südwestdeutsche Landesbank Girozentrale (SüdwestLB; 1999 mit der Landesgirokasse Stuttgart und dem Marktteil der Landeskreditbank Baden-Württemberg zur Landesbank Baden-Württemberg fusioniert)
- Landesbank Stuttgart (1988 in der Südwestdeutsche Landesbank Girozentrale aufgegangen)
- Badische Kommunale Landesbank (1988 in der Südwestdeutsche Landesbank Girozentrale aufgegangen)
- LRP Landesbank Rheinland-Pfalz (2008 auf die Landesbank Baden-Württemberg verschmolzen)
- Landesbank Sachsen (2008 auf die Landesbank Baden-Württemberg verschmolzen)
Landesbausparkassen
5 Landesbausparkassen (LBS), Mitarbeiter ca. 6.200 (Stand: 31. Dezember 2024).
- Landesbausparkasse Süd (Sitz: Stuttgart, München)
- Landesbausparkasse Hessen-Thüringen (Sitz: Offenbach am Main)
- LBS Landesbausparkasse NordWest (Sitz: Münster, Hannover)
- LBS Landesbausparkasse NordOst AG (Sitz: Potsdam, Hamburg und Kiel)
- LBS Landesbausparkasse Saar (Sitz: Saarbrücken)
Sparkassen
341 Sparkassen mit rund 190.000 Mitarbeitern in rund 12.000 Geschäftsstellen (Stand: 1. September 2025)
Öffentliche regionale Erstversicherer
8 Institute, Mitarbeiter ca. 30.000.
- Öffentlicher Versicherer
DekaBank Deutsche Girozentrale
- DekaBank Deutsche Girozentrale, Zentraler Asset Manager der Sparkassen-Finanzgruppe, rund 4,7 Millionen betreute Depots, Total Assets 276 Mrd. Euro (Stand 31. Dezember 2018). (Sitz: Frankfurt am Main und Berlin)
Sparkassen Broker
- Sparkassen Broker (S Broker AG & Co. KG), Zentraler Online-Broker der Sparkassen-Finanzgruppe (Sitz: Wiesbaden)
Deutsche Leasing Gruppe
- Deutsche Leasing AG (Sitz: Bad Homburg v. d. Höhe)
Finanz Informatik
- Finanz Informatik, Zentraler IT-Dienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe (Sitz: Frankfurt am Main)
Deutscher Sparkassenverlag
- DSV-Gruppe, zentraler Produkt- und Lösungsanbieter in der Sparkassen-Finanzgruppe (Sitz: Stuttgart)
Abgrenzung zum DSGV öK
Wegen Namensgleichheit leicht zu verwechseln ist der DSGV e. V. mit dem „Deutschen Sparkassen- und Giroverband Körperschaft des öffentlichen Rechts“ (DSGV öK), der seit Juni 2011 zusammen mit der „Deka Erwerbsgesellschaft mbH & Co. KG“ Träger der DekaBank Deutsche Girozentrale ist, einer bundesunmittelbaren Anstalt des öffentlichen Rechts und Verbundpartner in der Sparkassen-Finanzgruppe. Am 8. Juni 2011 schieden die bisher an der DekaBank Deutsche Girozentrale ebenfalls beteiligten Landesbanken als Gesellschafter aus.Pflichtmitglieder des DSGV öK sind die 12 regionalen Sparkassenverbände. Der DSGV öK ist nach § 1 Abs. 1 seiner Satzung ein Zusammenschluss der Regionalverbände einschließlich der Landesbank Berlin Holding AG. Satzungsmäßige Aufgabe des DSGV öK ist die Förderung des Sparkassenwesens.
Mitgliedschaften
Der Verein ist Mitglied im Netzwerk Europäische Bewegung. Zudem ist der DSGV außerordentliches Mitglied des Österreichischen Sparkassenverbands und des Verbands Schweizerischer Kantonalbanken. Im Gegenzug sind beide Verbände ebenfalls außerordentliche Mitglieder des DSGV. Außerdem ist der DSGV Mitglied im Zentralverband des Deutschen Handwerks.
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