Erima Harvey Northcroft

Sir Erima Harvey Northcroft DSO (* 2. Dezember 1884 in Hokitika, Westland District; † 10. Oktober 1953 in Christchurch) war ein neuseeländischer Anwalt und Richter.

Nach einem Studium an der Universität Auckland machte sich der aufstrebende Jurist als Anwalt einen Namen. Diese Tätigkeit wurde durch den Ersten Weltkrieg unterbrochen, in dem er als Mitglied der Artillerie seines Heimatlands diente. Nach seiner Rückkehr und der Wiederaufnahme der Anwaltstätigkeit wurde er in den 1920er Jahren unter anderem zum Judge Advocate General, dem Leiter der obersten Militärjustizbehörde Neuseelands, ernannt. Im Jahr 1935 wechselte er dann auf die Richterbank und wurde zum Mitglied des heutigen High Courts ernannt. Dieses Amt behielt er bis zum Ende seines Lebens. Während des Zweiten Weltkriegs übernahm der Jurist auch wieder militärische Ämter in der Landesverteidigung.

International bekannt wurde der Neuseeländer als einer der elf Richter am Internationalen Militärgerichtshof für den Fernen Osten, dem Gericht der Tokioter Prozesse. Zusammen mit William Donald Patrick und Edward Stuart McDougall war er einer der maßgeblichen Akteure hinter dem Urteil der Mehrheitsmeinung und setzte vor allem auf eine Bestätigung der Prinzipien des Urteils aus dem Hauptkriegsverbrecherprozess in Nürnberg.

Leben

Frühes Leben und Erster Weltkrieg

Northcroft wurde am 2. Dezember 1884 als Sohn von Leonard Northcroft und seiner Frau Louisa Pellow James in Hokitika geboren. Seine Eltern waren aus dem australischen Victoria nach Neuseeland gekommen. In seiner Schulzeit besuchte er zunächst die Hokitika Schule und dann das Wellington College.

Nach dem Ende seiner Schulzeit begann er im Jahr 1903 in Auckland für eine Rechtsanwaltskanzlei zu arbeiten. Zeitgleich nahm er sein Studium an der University of Auckland auf, damals hieß die Universität noch Auckland University College. Northcroft schloss das Studium nach einigen Jahren ab und war anschließend ab 1907 in der Stadt Hamilton als Jurist tätig. Nur ein Jahr später heiratete er am 2. Dezember 1908 in der St.-Mary’s-Kathedrale von Auckland Violet Constance Mitchell. Aus der Ehe gingen zwei Töchter hervor, Mary Joan Northcroft sowie die Stadtplanerin Nancy Northcroft.

Vier Jahre später, 1912, wurde er Gründungsmitglied des Rates der Hamilton District Law Society, später auch deren Präsident. Sein Leben wurde durch seine Einberufung in den aktiven Militärdienst am 11. November 1916 unterbrochen. Im Ersten Weltkrieg diente er als Offizier der Artillerie in der New Zealand Expeditionary Force. Nach dem Waffenstillstand 1918 wurde Northcroft zum Lieutenant Colonel befördert und arbeitete für das Militär erst als Vizedirektor, dann ab dem 28. Februar 1919 als Direktor für die Ausbildung für neuseeländische Truppen im Vereinigten Königreich. 1919 kehrte er nach Neuseeland zurück. Dort wurde er Teil der Streitkräfte, die innerhalb des Landes stationiert sind (Territorial Forces). Ebenso arbeitete er wieder als Anwalt.

Zeit zwischen den Weltkriegen

Vier Jahre nach seiner Rückkehr aus dem Weltkrieg zog er zurück nach Auckland, wo er zuvor studiert hatte, und begann in einer Anwaltskanzlei zu arbeiten, die später als Earl, Kent, Massey and Northcroft bekannt wurde. Während der nächsten Jahre bis 1935 arbeitete er als Anwalt vor Gericht (barrister). Hier vertrat er Mandanten sowohl in zivil- als auch in strafrechtlichen Fällen. Einem breiteren Publikum in Neuseeland wurde er 1934 bekannt. Northcroft übernahm aufgrund der abnehmenden Gesundheit von A.C. Hanlon dessen Platz als Hauptverteidiger in der Verteidigung von William Bayly, einem wegen Mordes angeklagten Farmer, vor dem Supreme Court in Auckland. Obwohl schon einige Jahre vergangen waren seit Northcrofts Studium, blieb er seiner Universität verbunden und diente von 1924 bis 1935 als Mitglied des Auckland University College Council. Northcroft war in dieser Zeit auch Mitglied der Reform Party, einer konservativen Vorgängerpartei der New Zealand National Party, und für eine Amtszeit Teil des Hamilton Borough Council.

Im Jahr 1927 wurde Northcroft eine neue militärische Rolle zugewiesen. Seit diesem Jahr diente er als stellvertretender Judge Advocate General Neuseelands. Dies ist der stellvertretende Leiter der zentralen Justizbehörde innerhalb des neuseeländischen Militärs. Dies blieb er bis 1933. In diesem Jahr wurde er dann zum Judge Advocate General, dem Leiter der Behörde, befördert.

Am 13. Mai 1935 endete seine Amtszeit in diesem militärischen Amt jedoch. An diesem Tag wurde der Jurist temporär zum Richter des Supreme Court of New Zealand, des heutigen High Court, ernannt. Das Gericht hatte damals seinen Sitz in Christchurch. Diese Ernennung wurde am 14. November 1936 zu einer dauerhaften Ernennung umgewandelt. Obwohl Northcroft seit Jahren durch verschiedene Ämter zeitlich eingebunden war, gab er doch erst mit dem Wechsel auf die Richterbank seine Anwaltstätigkeit auf. Sein Nachfolger in der Anwaltskanzlei in Auckland wurde Sir Alfred Kingsley.

Northcrofts Prozessführung während seiner Zeit in Christchurch wurde von seinen Kollegen so beschrieben, als ob er einen militärischen Betrieb führen würde. So habe der ehemalige Militärjurist schnell gearbeitet und seine Entscheidungen lieber sofort nach dem Ende der mündlichen Verhandlung getroffen. Die gängige Praxis zu dieser Zeit war bereits geworden, dass Entscheidungen nicht sofort, sondern zu einem späteren Zeitpunkt ergingen. In diese Zeit seiner Richtertätigkeit fällt der Beginn des Zweiten Weltkriegs. Northcroft wurde zum Artillerieoffizier des Südlichen Militärdistrikts und später zum Festungskommandanten des Lyttelton-Sumner-Gebietes ernannt. Trotz dieser zusätzlichen militärischen Verpflichtungen verblieb Northcroft im aktiven Richterdienst.

Tätigkeit nach dem Zweiten Weltkrieg

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde nach dem Vorbild der Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozesse im besetzten Deutschland ein internationales Tribunal zur Verurteilung japanischer Kriegsverbrecher geplant. Aufgrund seiner militärischen Karriere und seiner juristischen Expertise wurde Northcroft als Vertreter Neuseelands am International Military Tribunal for the Far East, so der offizielle Name des Gerichtes, an dem die als Tokioter Prozesse bezeichneten Verhandlungen stattfanden, ernannt. Zeitlich handelte es sich bei Northcrofts Ernennung um die erste der insgesamt elf Ernennungen. Im Jahr 1946 reiste er für die Erfüllung dieser Aufgabe nach Japan. Northcroft erreichte am 5. Februar 1946 zusammen mit der australischen Delegation als einer der ersten Richter Japan und begann mit den anderen bereits angekommenen Richtern Gerichtsregeln zu formulieren, die denen aus Nürnberg ähneln sollten. In der Zeit, in der Northcroft auf die Ankunft der weiteren Richter wartete, vertrieb er sich mit dem australischen Richter William Webb die Zeit mit Angeln und Golf. Es wird berichtet, dass der militärische Kommandant in Japan, Douglas MacArthur, Northcroft bei seiner Ankunft einen Vortrag darüber hielt, was denn nach seiner Ansicht mit den Kriegsgefangenen geschehen solle.

Im Laufe des Verfahrens hatte der erfahrene Richter viele Dinge an den Umständen in Tokio auszusetzen. Northcroft kritisierte beispielsweise, dass Gerichtsverfahren gefilmt wurden, was nach seiner Ansicht die Würde des Gerichts beeinträchtigen würde. Auch wurden viele der Angeklagten von amerikanischen Anwälten verteidigt, die Northcroft fast alle als inkompetent bezeichnete, sie seien nach seinen Worten mehr darauf bedacht, sich einen Namen zu machen, und nur wenige würden sich wirklich dem Hauptzweck ihrer Tätigkeit, der Verteidigung der Angeklagten, widmen.

Die größte Kritik bezog sich aber vor allem auf die Amtsführung des Gerichtspräsidenten William Webb. Obwohl er die Einsetzung des australischen Richters vor Beginn des Prozesses noch gelobt hatte, so änderte sich dies schnell. Nach dem Urteil Northcrofts zeigte Webb zu wenig Verständnis für und Wissen über die Beweisregeln und die Prozessführung und sei zudem unzuverlässig. Northcroft stellte später die Behauptung auf, dass nicht nur er, sondern jeder andere Richter mit Webb unzufrieden gewesen sei. Zusammen mit dem britischen Richter William Donald Patrick und dem Kanadier Edward McDougall drohte er mit dem Rücktritt, sofern Webb nicht entlassen werde. Patrick schlug Northcroft als neuen Vorsitzenden Richter vor. Jedoch wollten ihre jeweiligen Regierungen keinen Konflikt mit den Amerikanern riskieren, die die Besatzung Japans leiteten, sodass sie diese „Revolte“ blockierten.

Im Dezember 1947, als Webb für einige Zeit nicht in Tokio war, begannen die drei Richter ein eigenes Urteil zu schreibe. Grund war zum einen, dass sie nicht davon ausgingen, dass Webb ein angemessenes Urteil schreiben würde, dem sich eine Mehrheit der Richter hätte anschließen können. Zum anderen wollten die drei Richter ein Urteil schreiben, dass auf den Prinzipien des Urteils aus Nürnberg aufbaute. Ihnen wurde diesbezüglich klar, dass sie die Dissenters, also die Richter, die eine Verurteilung ablehnten, nicht von ihren Auffassungen überzeugen konnten. Ein gemeinsames Urteil aller elf Richter war also nicht möglich. Dieser Gruppe um die drei Commonwealth-Richter schlossen sich später auch der philippinische Richter Delfin Jaranilla und der amerikanische Richter Myron C. Cramer an. Die Richter seien davon ausgegangen, dass Webb Anregungen und Ratschläge ohnehin ignorieren würde. Aus diesem Grund hätten sie beschlossen, ein eigenes Urteil zu schreiben. Dieser Fraktion um Northcroft schlossen sich im Laufe der Urteilsfindung auch der sowjetische Richter Iwan Sarjanow und der chinesische Richter Mei Ju-ao an. Northcroft, McDougall und Patrick schrieben dann zu dritt eine Mehrheitsmeinung des Gerichtes, die dann in dem siebenköpfigen Gremium für knapp ein Jahr beraten wurde.

Für seine rechtlichen Ausführungen war Northcroft nach eigenen Angaben froh, im British Yearbook of International Law einen Artikel von Hersch Lauterpacht von 1944 zu finden, der besagte, dass das reine Befolgen von Befehlen keine wirksame Verteidigung sei, da man nur lawful orders (rechtmäßige Befehle) befolgen dürfe. Während diese Arbeit Lauterpachts im Vereinigten Königreich umstritten war, beeinflusste sie nach den Erinnerungen von Northcrofts Assistenten die Arbeit in Tokio sehr. Zwischenzeitlich äußerte Northcroft Bedenken daran, Angeklagte nur wegen Verschwörung gegen den Frieden zu verurteilen, zog diese Bedenken jedoch nach Protesten Patricks zurück. Hinsichtlich seiner gesamten Tätigkeit innerhalb des Gerichtes wurde Northcroft dafür gelobt, dass er immer versucht habe, die Umstände aufzuklären, in die Angeklagte verwickelt waren. So sei er auch zu einem abgelegenen Dorf gereist, um einen japanischen Offizier über einen Vorfall in der Mandschurei 1931 zu befragen.

Im Verlaufe des Prozesses bildeten Northcroft und William Donald Patrick nicht nur eine intensive Arbeitsbeziehung. Die beiden Richter freundeten sich auch an. Sie formten laut Northcroft einen „Zweierblock aus Vereinigtem Königreich und Neuseeland“. Die beiden Juristen mieteten ein Landhaus am See Chuzenji in den Nikkobergen, wo sie an den Wochenenden hinfuhren, entspannten und auch wandern gingen. Keiner der beiden hatte ein Interesse an den sozialen Aktivitäten, die in den 1940er Jahren in der Auswanderergesellschaft in Tokio üblich waren. Northcroft beschrieb die Tätigkeiten als „außergewöhnliche Belastung und Langeweile“. Im Hinblick auf den sowjetischen Richter Sarjanow beschwerte sich Northcroft über dessen mangelnde Sprachkenntnisse, da es teilweise nicht klar gewesen wäre, ob man mit ihm in einer Konversation über dasselbe oder beide Personen über unterschiedliche Dinge sprachen.

Zeit nach Tokio

Nach der Urteilsverkündung am 12. November 1948 kehrte er in sein Amt am Supreme Court nach Neuseeland zurück. Zusätzlich arbeitete er in einzelnen Verfahren als Richter am Court of Appeal. Im Jahr 1949 wurde er für seine Tätigkeiten am Tribunal in Tokio in den Ritterstand erhoben. Im Jahr 1951 nahm er als Richter des Supreme Court, des heutigen High Courts, als Commissioner von Georg VI. an der Eröffnung des Parlamentes von Neuseeland teil. Am 10. Oktober 1953 starb er im Alter von 69 Jahren unerwartet in Christchurch.

Vermächtnis und Rezeption

Im Januar 1949 überließ Northcroft fast alle seine Dokumente vom Tribunal dem University of Canterbury College, woraus die Justice Erima Harvey Northcroft Tokyo War Crimes Trial Collection entstand. Einzig und allein seine Ausgabe des Urteils behielt er, spendete das Urteil aber später auch an die Sammlung. Diese Kollektion, die fast 110.000 Seiten umfasst, ist die vollständigste Ausgabe einer Sammlung von Dokumenten des Tribunals.

In der Miniserie Die Tokioter Prozesse wurde Northcroft von dem Schauspieler Julian Wadham dargestellt. Die Serie zeigt insbesondere die Diskussionen der Richter untereinander. Als Person ist Harvey Northcroft in den aus Archivmaterial erstellten Dokumentationen Death by Hanging! – Der Kriegsverbrecherprozess von Tokio und der prämierten Tôkyô saiban zu sehen.

Auszeichnungen

  • 1919 DSO
  • 1949 Knight Bachelor
  • Siegesmedaille mit Eichenlaub
  • War Medal 1939–1945
  • New Zealand War Service Medal
  • Silver Jubilee Medal 1935
  • Coronation Medal 1937 und 1953
  • Volunteer Officer’s Decoration (VD)
  • Colonial Auxiliary Forces Decoration
  • Colonial Auxiliary Forces Long Service Medal
  • New Zealand Territorial Service Medal
  • New Zealand Long and Efficient Service Medal
  • British War Medal
  • Mentioned in dispatches

Anmerkungen

  1. Erima Harvey Northcroft. In: Dictionary of New Zealand Biography. Ministry for Culture & Heritage of New Zealand, abgerufen am 26. April 2023.
    1. Dabei handelte es sich um Ishiwara Kanji. Northcroft blieb zu diesem Zweck sogar der Verhandlung fern. Siehe Gary J. Bass: Tribunal in Tokio. S. 477.
  2. Erima Harvey Northcroft. Aucklandmuseum, abgerufen am 26. April 2023.
  3. G. S. Richardson: The War Effort of New Zealand. Auckland 1923, S. 228 f. (victoria.ac.nz).
  4. R. Cooke (Hrsg.): Portrait of a profession. New Zealand Law Society. Wellington, 1969.
    1. S. 125.
    2. S. 107 und 421.
  5. Bayly, William Alfred | Dictionary of New Zealand Biography | Te Ara. Abgerufen am 10. Januar 2026 (englisch).
  6. Four different directions in the law. New Zealand Law Society, 16. März 2020, abgerufen am 27. April 2023 (englisch).
  7. Gary J. Bass: Tribunal in Tokio. S. Fischer, 2025.
    1. S. 220.
    2. S. 492.
    3. S. 490.
    4. S. 645 f.
  8. Yuki Tanaka, Timothy L. H. McCormack, Gerry Simpson: Beyond Victor’s Justice? The Tokyo War Crimes Trial Revisited. BRILL, 2011, ISBN 978-90-04-21591-7, S. 81–85.
  9. Eiji Takemae: Allied Occupation of Japan. A&C Black, 2003, ISBN 978-0-8264-1521-9, S. 169, 248 (google.de [abgerufen am 27. April 2023]).
    1. vgl. auch Gary J. Bass: Tribunal in Tokio. S. 480.
  10. Zu diesem Zeitpunkt wurde Myron Cramer zum amtierenden Vorsitzenden ernannt, nachdem Patrick sich geweigert hatte. MacArthur wollte Northcroft nicht ernennen, da er Neuseelands Position für nicht wichtig genug hielt. Siehe Gary J. Bass: Tribunal in Tokio, S. 577.
  11. Kirsten Sellars: ‘Crimes against Peace’ and International Law. Cambridge University Press, 2013, ISBN 978-1-107-31123-7, S. 244.
    1. vgl. zur Abkehr der Richter von Webbs Urteilsentwurf auch Gary J. Bass: Tribunal in Tokio. S. 447 und 489 ff.
  12. Jaranilla stimmt der Mehrheitsmeinung zwar zu, verfasste aber trotzdem ein Sondervotum.
  13. Ann Trotter: William Donald Patrick at the International Military Tribunal for the Far East, 1946–48. In: Britain and Japan: Biographical Portraits. Band VIII, 2013, ISBN 978-90-04-24646-1, S. 188.
  14. New Zealand Parliament: Parliamentary Debates. Hrsg.: House of Representatives. 1952, S. 1 (google.com [abgerufen am 26. April 2023]).
  15. Justice Erima Harvey Northcroft Tokyo War Crimes Trial Collection: Introduction and background. University of Canterbury, abgerufen am 26. April 2023 (neuseeländisches Englisch).
  16. Death by hanging! - Der Kriegsverbrecherprozess von Tokio (2016) - IMDb. In: IMDb. Abgerufen am 27. April 2023 (deutsch).
  17. Tôkyô saiban (1983) - IMDb. In: IMDb. Abgerufen am 27. April 2023 (deutsch).
  18. Second Supplement to The London Gazette of Friday, 3rd June, 1949: Page 2829 | Supplement 38629, 3 June 1949 | London Gazette | The Gazette. Abgerufen am 26. April 2023.

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