Georg van Eyck

Georg van Eyck (* 3. September 1869 in Emmerich; † 13. Februar 1951 in Öflingen) war Unternehmer und Mitglied des Deutschen Reichstags.

Leben

Georg van Eyck hatte in Emmerich ein Groß- und Einzelhandelsgeschäft für Haushaltswaren. Er lernte als solcher die Weckgläser zum Einkochen kennen und gründete gemeinsam mit Johann Carl Weck am 1. Januar 1900 die heute noch existierende J. Weck GmbH in Öflingen. Weck zog sich bald aus dem Geschäft zurück und van Eyck wurde alleiniger Gesellschafter der Firma. 1924 legte er die Geschäftsführung nieder und zog nach Baden-Baden. Sein Schwiegersohn Albert Hackelsberger übernahm die Führung der Firma.

„Der Seniorchef und Begründer der Firma J. Weck & Co., Öflingen/Baden, Georg van Eyck, vollendete am 3. September 1944 sein 75. Lebensjahr. Auf dem Gebiet der Haltbarmachung von Nahrungsmitteln in Gläsern hat der Jubilar, der in Baden-Baden lebt, bahnbrechende Pionierarbeit geleistet und sich damit große volkswirtschaftliche Verdienste erworben. Um die Jahrhundertwende übernahm er das von Johann Weck begonnene Werk und führte es aus den ersten Anfängen heraus zur heutigen Bedeutung. Seiner Arbeit ist es zu mit danken, daß die Konservenglasindustrie einen so beachtlichen Platz in der deutschen Wirtschaft einnimmt und daß die häusliche Vorratshaltung in Konservengläsern jetzt einen nicht unwesentlichen Beitrag zur Sicherstellung der Volksernährung im Kriege leisten kann. Die Allgemeinheit und insbesondere die deutsche Hausfrau hat die zielbewußte Lebensarbeit des 75jährigen Jubilars, der das Unternehmen zu Weltruf brachte, längst damit belohnt, daß sie den Namen ‚Weck‘ zum Begriff erhob und von ‚Einwecken‘ spricht.“

Badener Zeitung vom 9. September 1944

Von 1916 bis 1918 war er Mitglied des Deutschen Reichstags für den Wahlkreis Baden 3 (Waldshut, Säckingen, Neustadt im Schwarzwald) und die Deutsche Zentrumspartei.

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