Der Grammy Award for Song of the Year (dt. Grammy-Award für den Song des Jahres) ist ein Musikpreis, der seit 1959 als einer der vier Hauptpreise bei den jährlich stattfindenden Grammy Awards verliehen wird. Mit diesem Preis wird wie beim Grammy Award for Record of the Year eine im Vorjahr der Verleihung erfolgte Aufnahme einer Single oder eines Album-Tracks mit besonders hoher Qualität ausgezeichnet. Im Gegensatz zur Record of the Year werden allerdings ausschließlich die Komponisten des Songs ausgezeichnet, nicht die Interpreten.
Hintergrund und Geschichte
Die Grammy Awards (eigentlich Grammophone Awards) werden seit 1959 jährlich für künstlerische Leistung, technische Kompetenz und musikalische Gesamtleistung in verschiedenen Kategorien von der National Academy of Recording Arts and Sciences (NARAS) verliehen, unabhängig von der Verkaufszahl des Werkes. Der Grammy-Award für den Song des Jahres ist seit der ersten Grammyverleihung im Jahre 1959 fester Bestandteil der Preisvergabe. Er gehört neben den Preisen für das beste Album, die beste Aufnahme und den besten Newcomer zu den vier wichtigsten Auszeichnungen der Verleihung.
Bis einschließlich 2018 wurden vor der Verleihung jeweils fünf Nominierte bekanntgegeben. 1980 und 1981 gab es ausnahmsweise mehr Kandidaten. 2019 wurde die Zahl in allen vier Hauptkategorien auf acht und 2022 auf zehn Nominierte erhöht.
Diese Kategorie ist nicht mit dem Grammy Award for Record of the Year zu verwechseln. Während bei der Verleihung für den Song des Jahres die Qualität des Songwritings im Vordergrund steht, wird bei der Aufnahme des Jahres Wert auf die Aufnahmequalität gelegt. Außerdem bekommt in der Kategorie Song des Jahres nur der Komponist eine Auszeichnung, während bei der Kategorie Single des Jahres auch Produzent und Toningenieur geehrt werden. Ausgezeichnete Songs müssen Melodie und Gesang enthalten sowie als neuer Song im vorhergegangenen Jahr entstanden oder bekannt geworden sein. Songs mit auffälligen und bekannten Samples oder Interpolationen werden nicht ausgezeichnet.
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Von den Songs, die in dieser Kategorie ausgezeichnet wurden, erhielten 29 im selben Jahr auch den Grammy Award for Record of the Year. Bei 16 Verleihungen waren die Komponisten und Songwriter zugleich auch die Interpreten: Domenico Modugno, Paul Simon, Christopher Cross, Michael Jackson & Lionel Richie, Billy Joel, Bobby McFerrin, Eric Clapton, Seal, Shawn Colvin & John Leventhal, James Horner, U2, die Dixie Chicks, Amy Winehouse, Coldplay, Lady Antebellum, Adele und Lorde.
Christopher Cross war der erste Künstler, der den Grammy Award for Song of the Year gemeinsam mit dem Grammy Award for Record of the Year, dem Grammy Award for Album of the Year und dem Grammy Award for Best New Artist in einer Verleihung erhielt. Nur vier Künstler haben im selben Jahr die Grammys für den Song of the Year und als Best New Artist erhalten: Christopher Cross (1981), Alicia Keys (2002), Amy Winehouse (2008) and Fun.(2013).
Mehrere Songwriter und Komponisten erhielten den Grammy zwei Mal, dies waren Henry Mancini (1962 and 1964), James Horner (1988 and 1999) und U2 (2001 and 2006; zugleich die einzigen nicht-amerikanischen Preisträger mit mehr als einer Auszeichnung). Darüber hinaus gewannen unterschiedliche Songwriter, die Songs für die Künstler Andy Williams, Bette Midler und Roberta Flack schrieben, den Song zweimal. Der erste Gewinner dieser Kategorie, der auf Italienisch gesungene Song Nel blu dipinto di blu aus dem Jahr 1959 von Domenico Modugno, ist der einzige fremdsprachige Song, der in dieser Kategorie bisher ausgezeichnet wurde. Obwohl der Preis überwiegend an amerikanische Künstler vergeben wurde, ging er auch vereinzelt an Künstler aus Italien, Österreich, Irland, Großbritannien, Australien und Neuseeland.
Christopher Brody Brown, James Fauntleroy, Philip Lawrence, Peter Hernandez, Ray Charles McCullough II, Jeremy Reeves, Ray Romulus, Jonathan Yip
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
That’s What I Like
Bruno Mars
Ramón Ayala, Justin Bieber, Jason Boyd, Erika Ender, Luis Fonsi, Marty James Garton – Despacito, aufgeführt von Luis Fonsi & Daddy Yankee feat. Justin Bieber
Shawn Carter, Dion Wilson – 4:44, aufgeführt von Jay-Z
Benjamin Levin, Mikkel Storleer Eriksen, Tor Erik Hermansen, Julia Michaels, Justin Tranter – Issues, aufgeführt von Julia Michaels
Alessia Caracciolo, Sir Robert Bryson Hall II, Arjun Ivatury, Khalid Robinson, Andrew Taggart – 1-800-273-8255, aufgeführt von Logic feat. Alessia Cara & Khalid
Donald Glover, Ludwig Göransson, Jeffery Lamar Williams
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
This Is America *
Childish Gambino
Kendrick Duckworth, Solána Rowe, Al Shuckburgh, Mark Spears, Anthony Tiffith – All the Stars, aufgeführt von Kendrick Lamar & SZA
Larrance Dopson, Joelle James, Ella Mai, Dijon McFarlane – Boo’d Up, aufgeführt von Ella Mai
Aubrey Graham, Daveon Jackson, Brock Korsan, Ron LaTour, Matthew Samuels, Noah Shebib – God’s Plan, aufgeführt von Drake
Teddy Geiger, Scott Harris, Shawn Mendes, Geoffrey Warburton – In My Blood, aufgeführt von Shawn Mendes
Brandi Carlile, Dave Cobb, Phil Hanseroth, Tim Hanseroth – The Joke, aufgeführt von Brandi Carlile
Sarah Aarons, Jordan K. Johnson, Stefan Johnson, Marcus Lomax, Kyle Trewartha, Michael Trewartha, Anton Zaslavski – The Middle, aufgeführt von Zedd, Maren Morris & Grey
Lady Gaga, Mark Ronson, Anthony Rossomando, Andrew Wyatt – Shallow, aufgeführt von Lady Gaga & Bradley Cooper
2020 26. Januar 2020
Billie Eilish O’Connell, Finneas O’Connell
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Bad Guy *
Billie Eilish
Natalie Hemby, Stefani Germanotta, Hillary Lindsey, Lori McKenna – Always Remember Us This Way, aufgeführt von Lady Gaga
Brandi Carlile, Phil Hanseroth, Tim Hanseroth, Tanya Tucker – Bring My Flowers Now, aufgeführt von Tanya Tucker
Ruby Amanfu, Sam Ashworth, D. Arcelious Harris, Gabriella Wilson, Rodney Jerkins – Hard Place, aufgeführt von H.E.R.
Taylor Swift – Lover, aufgeführt von Taylor Swift
Jack Antonoff, Elizabeth Grant – Norman Fucking Rockwell, aufgeführt von Lana Del Rey
Tom Barnes, Lewis Capaldi, Pete Kelleher, Benjamin Kohn, Sam Roman – Someone You Loved, aufgeführt von Lewis Capaldi
Steven Cheung, Eric Frederic, Melissa Jefferson, Jesse Saint John – Truth Hurts, aufgeführt von Lizzo
2021 14. März 2021
Dernst Emile II, H.E.R., Tiara Thomas
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
I Can’t Breathe
H.E.R.
Denisia Andrews, Beyoncé, Stephen Bray, Shawn Carter, Brittany Coney, Derek James Dixie, Akil King, Kim Krysiuk, Rickie Tice – Black Parade, aufgeführt von Beyoncé
Samuel Gloade, Rodrick Moore – The Box, aufgeführt von Roddy Ricch
Aaron Dessner, Taylor Swift – Cardigan von Taylor Swift
Louis Bell, Adam Feeney, Kaan Gunesberk, Austin Post, Billy Walsh – Circles, aufgeführt von Post Malone
Caroline Ailin, Ian Kirkpatrick, Dua Lipa, Emily Warren – Don’t Start Now, aufgeführt von Dua Lipa
Billie Eilish O’Connell, Finneas O’Connell – Everything I Wanted, aufgeführt von Billie Eilish
Julia Michaels, JP Saxe – If the World Was Ending von JP Saxe feat. Julia Michaels
Brandon Anderson, Christopher Brody Brown, Dernst Emile II und Bruno Mars
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Leave the Door Open *
Silk Sonic
Fred Gibson, Johnny McDaid und Ed Sheeran – Bad Habits, aufgeführt von Ed Sheeran
Ruby Amanfu, Brandi Carlile, Brandy Clark, Alicia Keys, Hillary Lindsey, Lori McKenna, Linda Perry und Hailey Whitters – A Beautiful Noise, aufgeführt von Alicia Keys & Brandi Carlile
Daniel Nigro und Olivia Rodrigo – Drivers License, aufgeführt von Olivia Rodrigo
Dernst Emile II, H.E.R. und Tiara Thomas – Fight for You, aufgeführt von H.E.R.
Billie Eilish O’Connell und Finneas O’Connell – Happier Than Ever, aufgeführt von Billie Eilish
Rogét Chahayed, Amala Zandile Dlamini, Lukasz Gottwald, Carter Lang, Gerard A. Powell II, Solána Rowe und David Sprecher – Kiss Me More, aufgeführt von Doja Cat feat. SZA
Denzel Baptiste, David Biral, Omer Fedi, Montero Hill und Roy Lenzo – Montero (Call Me by Your Name), aufgeführt von Lil Nas X
Louis Bell, Justin Bieber, Giveon Dezmann Evans, Bernard Harvey, Felisha „Fury“ King, Matthew Sean Leon, Luis Manuel Martinez Jr., Aaron Simmonds, Ashton Simmonds, Andrew Wotman und Keavan Yazdani – Peaches, aufgeführt von Justin Bieber feat. Daniel Caesar & Giveon
Brandi Carlile, Dave Cobb, Phil Hanseroth und Tim Hanseroth – Right on Time, aufgeführt von Brandi Carlile
2023 5. Februar 2023
Bonnie Raitt
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Just Like That
Bonnie Raitt
Gayle – Abcdefu (Autoren: Sara Davis, Gayle, Dave Pittenger)
Lizzo – About Damn Time (Autoren: Mellisa Jefferson, Eric Frederic, Blake Slatkin, Theron Makiel Thomas)
Taylor Swift – All Too Well (10 Minute Version) (The Short Film) (Autoren: Liz Rose, Taylor Swift)
Harry Styles – As It Was (Autoren: Tyler Johnson, Kid Harpoon, Harry Styles)
Steve Lacy – Bad Habit (Autoren: Matthew Castellanos, Britanny Fousheé, Diana Gordon, John Carroll Kirby, Steve Lacy)
Beyoncé – Break My Soul (Autoren: Beyoncé, Shawn Carter, Terius Gesteelde-Diamant, Christopher A. Stewart)
Adele – Easy on Me (Autoren: Adele Adkins, Greg Kurstin)
DJ Khaled featuring Rick Ross, Lil Wayne, Jay-Z, John Legend & Fridayy – God Did (Autoren: Tarik Azzouz, E. Blackmon, Khaled Khaled, F. LeBlanc, Shawn Carter, John Stephens, Dwayne Carter, William Roberts, Nicholas Warwar)
Kendrick Lamar – The Heart Part 5 (Autoren: Jake Kosich, Johnny Kosich, Kendrick Lamar, Matt Schaeffer)
2024 4. Februar 2024
Billie Eilish O’Connell, Finneas O’Connell
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
What Was I Made For?
Billie Eilish
Jack Antonoff, Lana Del Rey, Sam Dew – A&W, aufgeführt von Lana Del Rey
Taylor Swift – Anti-Hero, aufgeführt von Taylor Swift
Jon Batiste, Dan Wilson – Butterfly, aufgeführt von Jon Batiste
Caroline Ailin, Dua Lipa, Mark Ronson, Andrew Wyatt – Dance the Night, aufgeführt von Dua Lipa
Miley Cyrus, Gregory Aldae Hein, Michael Pollack – Flowers, aufgeführt von Miley Cyrus
Rob Bisel, Carter Lang, Solána Rowe – Kill Bill, aufgeführt von SZA
Daniel Nigro, Olivia Rodrigo – Vampire von Olivia Rodrigo
2025 2. Februar 2025
Kendrick Lamar
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Not Like Us *
Kendrick Lamar
Shaboozey – A Bar Song (Tipsy) (Autoren: Sean Cook, Jerrel Jones, Joe Kent, Chibueze Collins Obinna, Nevin Sastry, Mark Williams)
Billie Eilish – Birds of a Feather (Autoren: Billie Eilish O’Connell, Finneas O’Connell)
Lady Gaga & Bruno Mars – Die with a Smile (Autoren: Dernst Emile II, James Fauntleroy, Lady Gaga, Bruno Mars, Andrew Watt)
Taylor Swift featuring Post Malone – Fortnight (Autoren: Jack Antonoff, Austin Post, Taylor Swift)
Chappell Roan – Good Luck, Babe! (Autoren: Kayleigh Rose Amstutz, Daniel Nigro, Justin Tranter)
Lady Gaga – Abracadabra (Autoren: Lady Gaga, Henry Walter, Andrew Watt)
Doechii – Anxiety (Autorin: Jaylah Hickmon)
Rosé & Bruno Mars – Apt. (Autoren: Amy Allen, Christopher Brody Brown, Rogét Chahayed, Omer Fedi, Philip Lawrence, Bruno Mars, Chae Young Park, Theron Thomas, Henry Walter)
Bad Bunny – DtMF (Autoren: Marco Daniel Borrero, Scott Dittrich, Benjamin Falik, Benito Antonio Martínez Ocasio, Hugo René Sención Sanabria, Tyler Thomas Spry, Roberto José Rosado Torres)
Huntr/x: Ejae, Audrey Nuna & Rei Ami – Golden (Autoren: Ejae, Mark Sonnenblick)
Kendrick Lamar – Luther mit SZA (Autoren: Jack Antonoff, Roshwita Larisha Bacha, Matthew Bernard, Scott Bridgeway, Sam Dew, Ink, Kendrick Lamar, Solána Rowe, Mark Anthony Spears, Kamasi Washington)
Kriterien für den Grammy Award for Record of the Year. (Memento vom 11. März 2012 im Internet Archive) Auf: grammy.com (englisch). Abgerufen am 13. Dezember 2011
Übersicht der Recording Academy. (Memento des Originals vom 19. August 2012 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.grammy.org Auf: grammy.org (englisch), abgerufen am 13. Dezember 2011
Informationen zu den Grammy Awards. (Memento vom 26. Mai 2011 im Internet Archive) Auf: roxikon.de. Abgerufen am 13. Dezember 2011
"must contain melody and lyrics and must be either a new song or a song first achieving prominence during the eligibility year. Songs containing prominent samples or interpolations are not eligible". Category Mapper. National Academy of Recording Arts and Sciences, archiviert vom Original am 5. November 2013; abgerufen am 25. November 2011.Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.grammy.org
NARAL Final Nomination List 57th Grammy Awards, abgerufen am 31. Dezember 2015.
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