Das FOFS - Festival of Future Storytellers, vormals Internationales Festival der Filmhochschulen München und Filmschoolfest Munich, ist ein Nachwuchs-Filmfestival. Die Veränderungen an nationalen wie auch internationalen Filmhochschulen und Kunsthochschulen seit 2015 durch das Aufkommen von neuen Technologien wie XR, VR und KI, aber auch serielles Erzählen und Games beeinflussen heute die Ausbildung und das audiovisuelle Erzählen. Durch seine Umbenennung möchte das Festival auf diese Veränderungen reagieren und sich mit dem audiovisuellen Erzählen in vielerlei Formen beschäftigen, wobei der Kurzfilm aber nach wie vor im Fokus steht. Die 44. Ausgabe wird vom 14. bis 22. November 2025 in München stattfinden.
Geschichte
Das Festival wurde 1981 von Wolfgang Längsfeld (1937–2012), seinerzeit Professor an der Hochschule für Fernsehen und Film München, gegründet und findet seither jährlich statt. Veranstalter ist die Internationale Münchner Filmwochen GmbH, die auch das Filmfest München ausrichtet. Festivalleiter und Geschäftsführer ist seit 2023 Christoph Gröner, künstlerische Leiterin Julia Weigl.
Preisträger von Filmfestivals, wie Lars von Trier (späterer Gewinner der Goldenen Palme in Cannes), Maren Ade oder Thomas Vinterberg, Oscar-Preisträger wie Nick Park, Caroline Link, Jan Svěrák und Florian Gallenberger zeigten als Filmstudenten auf diesem Festival ihre ersten Werke. Deutsche Regisseure, wie Sönke Wortmann, Marcus H. Rosenmüller, Rainer Kaufmann oder Detlev Buck haben ihre Filme erstmals in München vor großem Publikum präsentiert.
Programm
Filmhochschulen aus aller Welt reichen jährlich aktuelle Produktionen ihrer Studierenden ein, die von einer Expertenjury gesichtet werden. Die ausgewählten Kurzfilme laufen in zwei Wettbewerben, der International Competition und der DACH Competition (für Beiträge aus Deutschland, Österreich und der Schweiz) und kuratierten Remixes und werden bei den Vorstellungen von den anwesenden jungen Filmschaffenden persönlich vorgestellt. Die Filme konkurrieren um hochdotierte Preise, über die die beiden unabhängigen Festivaljurys entscheiden. Zu den Jurypräsidenten zählten Filmemacher wie Philip Gröning, Götz Otto, Marco Kreuzpaintner, Sebastian Schipper, Hans Steinbichler, Michael Ballhaus, Roland Emmerich, Wim Wenders und Bernd Eichinger.
Zahlreiche Kooperationten bilden zusätzliche Anker im Programm. So werden zusammen mit der European Film Academy die nominierten Kurzfilme für den European Film Award gezeigt. Eine mehrjährige Kooperation gibt es mit dem Locarno Film Festival und dessen Open Doors Programms, 2025 werden fünf Kurzfilme von jungen Filmschaffenden vom afrikanische Kontinent gezeigt.
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