Johann Neudörffer der Ältere

Johann Neudörffer der Ältere oder Johann I Neudörffer (* 16. März 1497 in Nürnberg; † 12. November 1563 ebenda) war ein deutscher Schreib- und Rechenmeister in Nürnberg.

Neudörffer war der bedeutendste und einflussreichste Schriftmeister (zeitgenössisch: „Modist“) seiner Zeit. Als solcher hatte er einen entscheidenden Anteil an der Entstehung der deutschen Frakturschrift und übte als Verfasser grundlegender Lehrbücher einen starken kunstpädagogischen Einfluss auf Schüler aus dem gesamten deutschen Sprachgebiet aus. Die hohe Wertschätzung, die Neudörffer bereits zu Lebzeiten genoss, spiegelt sich unter anderem in der Tatsache wider, dass er von Albrecht Dürer beauftragt wurde, die Texte auf dessen Apostel-Bildern zu schreiben.

Leben und Werk

Neudörffer war der Sohn des Nürnberger Kürschners Stephan Neudörffer, eines im Rahmen seiner Geschäfte weitgereisten Mannes. Als seine Lehrer im Schreiben und Rechnen gibt er selbst Caspar Schmidt, den Schwiegervater und späteren Testamentsvollstrecker des berühmten Bildschnitzers Veit Stoß, sowie den Kanzleischreiber Paulus Vischer an.

Mit seinem Buch Fundament … seinen schülern zu einer unterweysung gemacht veröffentlichte Neudörffer bereits als Zweiundzwanzigjähriger das erste Schreibmusterbuch nördlich der Alpen. Dieses kurze und heute nur noch in wenigen Exemplaren überlieferte Werk besteht aus vier einseitig mit Holzschnitten bedruckten hochformatigen Folioblättern, auf denen Neudörffer anhand verschiedener Textbeispiele in das Schreiben von Kurrent- und Frakturschriften einführt. Mit diesem Musterbuch schuf Neudörffer die Grundlage für die bis ins 19. Jahrhundert vorherrschende deutsche Druckschrift, die Fraktur, und trug gleichzeitig zur Entwicklung der deutschen Schreibschrift bei.

1538 erschien Neudörffers Hauptwerk Gute ordnung und kurzer Unterricht … Zierlichs schreybens. Die darin enthaltenen Beispiele entstammen der praktischen Unterrichtstätigkeit Neudörffers, der in seinem Haus ein Internat für auswärtige Schüler eingerichtet hatte. Das Buch beginnt mit Federübungen, denen Neudörffer großen Wert vor der Einübung erster Buchstaben beimisst: Wann man nun mit rechter ordnung handeln wolt, so mest man einen leer Junngen mit ubunng diser linien unnd flechzügen, ehe dann er ainischen Buchstabenn machenn lernnete, wol abrichten und leufftig machen. Im Gegensatz zu den Büchern anderer Schreibmeister ist der erklärende Text bei Neudörffer auf das Nötigste beschränkt; stattdessen steht die praktische Übung im Vordergrund. Dies gilt auch für die sogenannten „Zerthailungen“, mit denen Neudörffer die genetische Entwicklung der Schrift demonstriert und sie gleichzeitig zur praktischen, handwerklichen Übung macht. Werner Doede bewertet dies als „eine echt künstlerische Pädagogik, welche die zu Bildenden vermittels des Selber-bilden-lernens ins Bild setzen, sie zu ›Gebildeten‹ erziehen will“. Neben einer als Manuskript für die radierten Kupfertafeln des Bandes dienenden Handschrift auf Pergament (heute in der Stadtbibliothek Nürnberg als Hert. Mss. 23b) sind nur noch wenige von Neudörffer selbst hergestellte Drucke erhalten. Diese schwanken in ihrem Umfang, da Neudörffer die Exemplare nach Bedarf druckte und ihren Inhalt immer wieder anpasste und veränderte.

1544 veröffentlichte Neudörffer ein dünnes Heft im Quartformat mit dem Titel Anweisung und eigentlicher Bericht, wie man einen jeden Kiel zum Schreiben erwählen, bereiten, teilen, schneiden und temperieren soll und 1549 das Buch Gesprächbüchlein zweier Schüler, wie einer den andern im zierlichen Schreiben unterweist. Letzteres war zunächst für den Unterricht seiner Söhne bestimmt, wurde dann aber auf Bitten von Neudörffers Schwager, dem berühmten Nürnberger Buchdrucker Johann Petreius, veröffentlicht. Neudörffers im Oktober 1547 – angeblich innerhalb von acht Tagen „bei der Nachtzeit“ – entstandenes Buch Nachrichten von den vornehmsten Künstlern und Werkleuten, so innerhalb hundert Jahren in Nürnberg gelebt haben enthält Informationen zu 79 Nürnberger Bürgern und ist nicht nur für die Stadtgeschichte Nürnbergs, sondern darüber hinaus auch für die Kunstgeschichte von großer Bedeutung. Auch dieses Werk war von Neudörffer nicht für den Druck bestimmt und erschien erst 1822 in den Beiträgen zur Kunst- und Litteraturgeschichte Joseph Hellers und sechs Jahre später in einer von Friedrich Kampe herausgegebenen Ausgabe.

In seinem letzten Lebensabschnitt beschäftigte Neudörffer sich – basierend auf einer Ausbildung bei dem Kartographen Erhard Etzlaub zum Rechenmeister – verstärkt mit Fragen der Arithmetik und Geometrie. Es ist nur eine mathematische Handschrift Neudörffers bekannt, die Aigentliche verzaichnus; sie enthält 192 Textaufgaben und wurde in den Jahren 1552 und 1553 geschrieben. Die Behauptung, das 1598 von seinem Schüler Caspar Schleupner veröffentlichte Rechenbuch Rechenbüchlein Auff der Linien. Gesprech weis gestellt (VD 16 S 2993) sei nach einem Manuskript Neudörffers gedruckt worden, ist nicht belegbar.

Familie

Neudörffers Schwester Barbara († zwischen 25. Februar 1545 und 27. Mai 1545) war seit etwa 1523 mit dem Nürnberger Buchdrucker Johannes Petreius verheiratet. Neudörffer selbst war zweimal verheiratet. Zunächst seit 1519 mit Magdalena, der Witwe des 1518 verstorbenen Meistersingers Hans Schellenmann, und seit 18. April 1542 mit Katharina Nathan aus Augsburg († 26. Dezember 1568), der Witwe des Goldschmieds Hans Sidelmann († 11. August 1541). Nach seinem Tod im Alter von 66 Jahren wurde er auf dem Nürnberger Johannisfriedhof beigesetzt. Von seinen Söhnen trat Johann Neudörffer der Jüngere sein Erbe als Schriftmeister an, reichte aber nicht an die Leistungen seines Vaters heran. Der Sohn Stephan wurde Jurist in Speyer, der Sohn Gabriel Vogt in Wain. Von Neudörffers Enkeln war Anton Neudörffer ein bedeutender Schreib- und Rechenmeister.

Bedeutende Schüler

Rechenschüler

  • Andreas/Endres Beham/Beheim der Ältere (1530–1612) aus dem Nürnberger Geschütz- und Glockengießergeschlecht, später Augsburg, hinterließ zwei Rechenhandschriften aus seiner Schulzeit bei Neudörffer 1546–1547.
  • Stephan Brechtel (1523–1574), Rechenmeister in Nürnberg
  • Kaspar Brinner/Brünner (um 1540 in Krems an der Donau – 9. August 1610 in Augsburg), Rechenmeister in Augsburg
  • Wolff Hobel (* 1524/1525), Rechenmeister in Nürnberg und Schweinfurt
  • Simon Jacob, Rechenmeister in Frankfurt am Main
  • Johann Jung(e) (* um 1552/55 in Schweidnitz, aktiv mindestens 1567–1578), Rechenmeister in Lübeck
  • Hieronymus Köler der Ältere, Richter in Nürnberg
  • Adam Lempt, Rechenmeister in Eger
  • Wolff Michel († 7. Februar 1568), Rechenmeister in Nürnberg
  • Arnold Möller, Schreib- und Rechenmeister in Lübeck
  • Caspar Schleupner, Rechenmeister in Breslau
  • Adam Strobel, Rechenmeister in Nürnberg, Lehrer von Anton Neudörffer
  • Johann Weber (* ca. 1530 in Stadtsteinach; † 21. November 1591 in Erfurt), Rechenmeister in Erfurt

Schreibschüler

  • Pangratz Jacob, Rats- und Stadtschreiber in Frankfurt am Main
  • Johann Kleiner, Schreibmeister in Zürich
  • Veit und Philipp Stoß, kaiserliche Schreiber, vermutlich Enkel des Bildhauers und -schnitzers Veit Stoß
  • Nathan Wassenberger, Schreibmeister in Köln
  • Anton Weyse, Schreibmeister in Straßburg

Ehrungen

Die Johann-Neudörffer-Straße in Bremen-Oberneuland wurde 2000 nach ihm benannt.

Werke

  • Als man zalt nach Christi Jesu vnseres lieben herrn vnnd Seligmachers geburt Tausendt Funnffhundert vnd Jm neunzehennden Jahre Jst dis Fundament Durch Johann Newdorffer Rechenmaister vnd Modist zu Nurmberg seinen schulern zu einer vnterweysung gemacht. Nürnberg 1519.
  • Ein gute Ordnung und kurtze unterricht der fürnemsten grunde aus denen die Jungen zierlichs schreybens begirlich mit besonderer kunst und behendigkeit unterricht und geubt mogen werden (Nebentitel: Anweysung einer gemeinen handschrift). Nürnberg 1538 (Ausgabe 1555 Online).
  • Anweysung vnnd eygentlicher bericht, wie man eynen yeden Kil zum schreiben erwölen, bereiten, teylen, schneiden vnnd temperiren sol. Hieronymus Andreae, Nürnberg 1544.
  • Nachrichten von Nürnberger Künstlern und Werkleuten. Nürnberg 16.10.1547 (Stadtarchiv Nürnberg F 1 Nr. 147 und 148).
  • Ein Gesprechbuchlein zweyer schuler, Wie einer den andern jm zierlichen schreyben vntherweyst. Johannes Petreius, Nürnberg 1549 (Online).
  • Rechenbuch: Aigentliche Verzaichnus der vir Species in gannzen Zalenn sampt Irenn probenn Durch Johann Newdorffer geordnet. Nürnberg 1552–1553, Universitätsbibliothek Giessen, Hs. 600 (Online).
  • Zusammenfassung (neunter Teil) zu Simon Wolder: New Türckenbuechlin: dergleichen vor dieser zeit nie getruckt worden […] Sampt eim kurtzen Summarischen außzug durch Johann Newdorffer Rechenmeister zu Nuernberg darauß gezogen. Weigand Han, Frankfurt am Main 1558 (Online).
  • mit Simon Jacob (von Coburg), Peter Christian, Johann Weber (von Steinach), Stephan Brechtel, Johann Heer: Praescripta calligraphica: Briefe. Nürnberg / Frankfurt am Main / Köln / Erfurt Mitte 16. Jh. bis Anfang 17. Jh., Universitätsbibliothek Giessen, Hs. 156 (Online).
  • Caspar Brinner (auf der Basis von Johann Neudörffer): Aigentliche abbildung dess gantzen gewerbs der Kauffmanschafft (Holzschnitt von Jost Amman). Michael Manger, Augsburg 1585; Wilhelm Peter Zimmermann, Augsburg 1622 (Online).

Literatur

Editionen

  • Rudolf Haller, Alfred Holl: Johann Neudörffers Rechenbuch „Aigentliche verzaichnus“. Ein Autograph (= Der Rechenmeister, Heft 26). Adam-Ries-Bund, Annaberg-Buchholz 2023, ISBN 978-3-944217-51-2 (Gießen UB, Hs. 600 (Online)).
  • Rudolf Haller, Alfred Holl: Simon Jacobs Briefsammlung. Briefe von Johann Neudörffer und anderen Rechenmeistern mit postumen Ergänzungen und kalligraphischen Übungen (= Der Rechenmeister, Heft 25). Adam-Ries-Bund, Annaberg-Buchholz 2023, ISBN 978-3-944217-50-5 (Praescripta calligraphica – Gießen UB, Hs. 156 (Online)).
  • Johann Neudörffer, Andreas Gulden: Des Johann Neudörfer, Schreib- und Rechenmeisters zu Nürnberg, Nachrichten von Künstlern und Werkleuten daselbst aus dem Jahre 1547, nebst der Fortsetzung des Andreas Gulden. Nach den Handschriften und mit Anmerkungen hrsg. von Georg Wolfgang Karl Lochner. Braumüller, Wien 1875 (Online); Neudruck Zeller, Osnabrück 1970.

Darstellungen

  • Rudolf Bergau: Neudörfer, Johann. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 23, Duncker & Humblot, Leipzig 1886, S. 481–484.
  • Werner Doede: Schön schreiben, eine Kunst. Johann Neudörffer und seine Schule im 16. und 17. Jahrhundert. München 1957.
  • Rudolf Endres: Neudörf(f)er, Johann d. Ä. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 19. Duncker & Humblot, Berlin 1999, ISBN 3-428-00200-8, S. 106 (deutsche-biographie.de).
  • Rudolf Haller: Johann Neudörffer und die Buchhaltung. In: Rainer Gebhardt (Hg.): Arithmetik, Geometrie und Algebra der frühen Neuzeit (= Schriften des Adam-Ries-Bundes, Bd. 23). Adam-Ries-Bund, Annaberg-Buchholz 2014, ISBN 978-3-944217-06-2, S. 367–374.
  • Rudolf Haller, Alfred Holl (Hg.), Yvonne Stry, Alexander Groß: Anton Neudörffer (Nürnberg 1571–1628 Regensburg) und seine „Grosse Arithmetic“ (= Regensburger Studien zur Literatur und Kultur des Mittelalters, Bd. 5). Lit-Verlag, Berlin/Münster 2020, ISBN 978-3-643-14770-7 (Edition von Georg Wendler: Analysis vel resolutio, Bayerische Staatsbibliothek München, Cgm 3789, fol. 121r–215r). Digitale Edition der Aufgabenstellungen (Online).
  • Rudolf Haller, Alfred Holl: Die Nürnberger Rechenmeisterfehde von 1550 und Wolff Michels „Tractetlein“ von 1558 (= Der Rechenmeister, Heft 28). Adam-Ries-Bund, Annaberg-Buchholz 2024, ISBN 978-3-944217-56-7 (Stadtbibliothek Nürnberg, Nor. H 323).
  • Adolf Jäger: Stellung und Tätigkeit der Schreib- und Rechenmeister (Modisten) in Nürnberg im ausgehenden Mittelalter und zur Zeit der Renaissance (Dissertation). Typoskript, Erlangen 1925.
  • Albert Kapr: Johann Neudörffer der Ältere, ein großer Schreibmeister der Deutschen Renaissance. Leipzig 1956.
  • Wolfgang Kaunzner: Johann Neudörffer der Ältere aus Nürnberg. Kalligraph und einflußreicher Mathematiker. In: Hartmut Roloff, Manfred Weidauer (Hg.): Wege zu Adam Ries. Tagung zur Geschichte der Mathematik. Erfurt 2002 / Augsburg 2004, ISBN 3-936905-01-0, S. 163–234.
  • Winfried Leist: Johann Neudörffer d. Ä., Rechenmeister in Nürnberg, und sein Freundeskreis. Ein Kapitel deutscher Bildungsgeschichte im 16. Jahrhundert. In: Dieter Erlinger, Winfried Leist (Hg.): Medien und Bildung (= Siegener Studien, Band 44). Die Blaue Eule, Essen 1989, S. 105–121.
  • Oliver Linke, Christine Sauer: Zierlich schreiben. Der Schreibmeister Johann Neudörffer d.Ä. und seine Nachfolger in Nürnberg. Stadtbibliothek, Nürnberg 2007, ISBN 978-3-9808474-6-9.
  • Balduin Penndorf: Geschichte der Buchhaltung in Deutschland. Gloeckner, Leipzig 1913.

Darstellungen über Neudörffer-Schüler, sofern diese noch keinen eigenen Wikipedia-Artikel haben

  • Stefan Deschauer: Algebraische Kostbarkeiten im Rechenbuch von Wolff Hobel (Nürnberg 1563). In: Torsten Fritzlar, Lenni Haapasalo, Frank Heinrich, Hartmut Rehlich (Hg.): Konstruktionsprozesse und Mathematikunterricht - Festschrift für Prof. Dr. Bernd Zimmermann. Franzbecker, Hildesheim 2011, ISBN 978-3-88120-820-8, S. 59–87.
  • Manfred Weidauer: Johann Weber Rechenmeister und Bürger zu Erfurt. In: Rainer Gebhardt (Hg.): Verfasser und Herausgeber mathematischer Texte der frühen Neuzeit (= Schriften des Adam-Ries-Bundes, Bd. 14). Annaberg-Buchholz 2002, ISBN 3-930430-50-9, S. 203–211.

Einzelnachweise/Anmerkungen

  1. Haller, Holl et al.: Anton Neudörffer und seine Grosse Arithmetic. 2020, Bd. 1, S. 110, Fußnote 24.
  2. In seiner 1547 erschienenen Schrift Nachrichten von den vornehmsten Künstlern und Werkleuten.
  3. Biographie von Caspar Schmid in der Datenbank der Nürnberger Rechenmeister der Astronomischen Gesellschaft in der Metropolregion Nürnberg e.V.
  4. Zitiert nach Doede: Schön schreiben, eine Kunst. München 1957, S. 21.
  5. Doede: Schön schreiben, eine Kunst, München 1957, S. 21.
  6. Haller, Holl: Johann Neudörffers Rechenbuch „Aigentliche verzaichnus“. Ein Autograph. 2023, S. V.
  7. Haller, Holl et al.: Anton Neudörffer und seine Grosse Arithmetic. 2020, Bd. 1, S. 112 und 143.
  8. Haller, Holl et al.: Anton Neudörffer und seine Grosse Arithmetic. 2020, Bd. 1, S. 111, 144, 182.
  9. Haller, Holl et al.: Anton Neudörffer und seine Grosse Arithmetic. 2020, Bd. 1, S. 111–112, 147–148, 189, 215.
  10. Haller, Holl et al.: Anton Neudörffer und seine Grosse Arithmetic. 2020, Bd. 1, S. 115, 200–201.
  11. Haller, Holl et al.: Anton Neudörffer und seine Grosse Arithmetic. 2020, Bd. 1, S. 116–117, 201–209.
  12. Hobel, Jacob, Jung, Schleupner und Weber sind genannt in Johann Gabriel Doppelmayr: Historische Nachricht von den Nürnbergischen Mathematicis und Künstlern. Nürnberg 1730, S. 201, Fußnote (f) (Digitalisat).
  13. Staats- und Stadtbibliothek Augsburg, 4 Cod. 138 (Online) und 4 Cod. 139 (Online). Vgl. Christa Schaper: Die Beheim. Eine Geschütz- und Glockengießerfamilie in Nürnberg. In: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg (MVGN) 51 (1962), S. 160–213, insbes. S. 199f.
  14. Lt. Johann Jung: Rechenbuch. 1578, Widmung. Biographie von Stephan Brechtel in der Rechenmeister-Datenbank des Adam-Ries-Bundes e.V.
  15. Biographie von Caspar Brinner in der Rechenmeister-Datenbank des Adam-Ries-Bundes e.V.; Biographie von Caspar Brinner in museum-digital. Brinner wurde am 1. Juni 1581 in Augsburg bestallt als deutscher Schulhalter, Buchhalter und Rechenmeister (Urkunde StadtAA/00129/BU/1581 Juni 1). Vgl. Haller: Johann Neudörffer und die Buchhaltung. 2014, S. 369.
  16. Biographie von Wolff Hobel in der Rechenmeister-Datenbank des Adam-Ries-Bundes e.V. Vgl. Stefan Deschauer: Algebraische Kostbarkeiten im Rechenbuch von Wolff Hobel. 2011.
  17. Biographie von Johann Jung in der Datenbank der Nürnberger Rechenmeister der Astronomischen Gesellschaft in der Metropolregion Nürnberg e.V. Vgl. Rechenbuch auff Ziffern vnd Linien: darinne allerley Kauffmans handlung, nach art der Regel de Tri vnd Welschen Practica, sampt der Regel Falsi […] auffgelöset werden. Johann Balhorn, Lübeck 1578. Widmung an Johann Neudörffer den Jüngeren; nennt dort auch Caspar Frantz (Schweidnitz), Caspar Schleupner und Stephan Brechtel (1523–1574, Nürnberg) als Neudörffer-Schüler. Das Exemplar des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg enthält auf zusätzlich eingebundenen leeren Blättern handschriftliche Aufgabenlösungen mit roter Tinte.
  18. Hannah S. M. Amburger: Die Familiengeschichte der Koeler. Ein Beitrag zur Autobiographie des 16. Jahrhunderts. In: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg, Band 30, Nürnberg 1931, S. 161–289, hier S. 214 (Digitalisat).
  19. Biographie von Adam Lempt in der Datenbank der Nürnberger Rechenmeister der Astronomischen Gesellschaft in der Metropolregion Nürnberg e.V.
  20. Biographie von Wolff Michel in der Rechenmeister-Datenbank des Adam-Ries-Bundes e.V. Vgl. Haller, Holl: Die Nürnberger Rechenmeisterfehde. 2024, S. 5–7.
  21. Biographie von Adam Strobel in der Datenbank der Nürnberger Rechenmeister der Astronomischen Gesellschaft in der Metropolregion Nürnberg e.V.
  22. Biographie von Johann Weber in der Rechenmeister-Datenbank des Adam-Ries-Bundes e.V. Vgl. Manfred Weidauer: Johann Weber. 2002
  23. Kleiner, Stoß, Wassenberger und Weyse sind im ADB-Artikel von Bergau (1886) aufgeführt.
  24. Siehe den Wikipedia-Artikel über seinen Bruder Simon Jacob.
  25. Sabine Hock: Han, Weigand. In: Frankfurter Biographie, 1994 (Online im Frankfurter Personenlexikon).
  26. Jochen Hoock, Pierre Jeannin: Ars Mercatoria, Bd. 1, 1470–1600. Schöningh, Paderborn 1991, ISBN 3-506-74401-1, S. 155–156. Vgl. Haller: Johann Neudörffer und die Buchhaltung. 2014. Weiteres zur Buchhaltung bei Johann Neudörffer siehe Penndorf: Geschichte der Buchhaltung. 1913, S. 158–166.

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