Das Jüdische Forschungszentrum Harbin (chin. 哈尔滨犹太研究中心, engl. Harbin Museum of Jewish History and Culture) ist im April 2000 in Harbin in der Volksrepublik China von der Akademie der Wissenschaften Heilongjiang gegründet worden und ist in den verschiedensten Bereichen der Erforschung der jüdischen Kultur und Geschichte in Harbin tätig. Die Arbeitsfelder reichen vom Sammeln und Auswerten von Zeitzeugenberichten, über die Archivierung von alten Erinnerungsstücken, bis hin zur Denkmalpflege und -erhaltung.
Im Jahr 2002 wurde die erste Ausstellung des Forschungszentrums in der ehemaligen „neuen Synagoge“ Harbins eröffnet, welche das jüdische Leben in Harbin in Form von Fotos behandelte. In den 1920er und 1930er Jahren lebten zirka 20.000 Juden in Harbin.
2003 wurde das vom Forschungszentrum angeregte Thema Die Geschichte und Kultur der Juden in Harbin an allen provinziellen Universitäten von Heilongjiang zugelassen. Es befasst sich vor allem mit der Verwendung von Objekten und Schauplätzen jüdischen Lebens im Ort.
Publikationen
- 2003: Remaining Jewish Sites in Harbin, Postkarten
- 2004: Jews in Harbin
Siehe auch
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