Die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 1979 zum 9. Landtag fand am 18. März 1979 statt. Die Oppositionsparteien SPD und FDP erzielten Stimmenzuwächse, während die von Ministerpräsident Bernhard Vogel geführte CDU zwar an Stimmen verlor, ihre absolute Mehrheit aber dennoch verteidigen konnte.
Ausgangslage
1975 hatte die CDU unter Ministerpräsident Helmut Kohl ihr bestes Ergebnis bei einer rheinland-pfälzischen Landtagswahl erzielt und konnte weiterhin ohne Koalitionspartner regieren. Kohl wechselte 1976 infolge der Bundestagswahl 1976 als Abgeordneter und Oppositionsführer in den Deutschen Bundestag und übergab das Amt des Ministerpräsidenten an Bernhard Vogel, der die Alleinregierung der CDU fortsetzte. Oppositionsparteien im Parlament waren SPD und FDP.
Wahlergebnis
Landtagswahl am 18. März 1979
Wahlberechtigte: 2.717.051
Wähler: 2.211.862 (Wahlbeteiligung: 81,41 %)
Gültige Stimmen: 2.184.540
Ungültige Stimmen: 27.342 (1,24 %)
| Partei | Stimmen | Anteil in % | Sitze | Sitze 1975 |
|---|---|---|---|---|
| CDU | 1.094.480 | 50,10 | 51 | 55 |
| SPD | 923.965 | 42,30 | 43 | 40 |
| FDP | 139.248 | 6,37 | 6 | 5 |
| NPD | 14.915 | 0,68 | ||
| DKP | 9.024 | 0,41 | ||
| KBW | 2.278 | 0,10 | ||
| EAP | 630 | 0,03 | ||
| Total | 2.184.540 | 100 | 100 |
Die CDU, die mit dem Slogan „Ja, weiter mit Leistung“ angetreten war, konnte die absolute Mehrheit verteidigen und Ministerpräsident Bernhard Vogel blieb im Amt.
→ Liste der Mitglieder des Landtages Rheinland-Pfalz (9. Wahlperiode)
Siehe auch
Literatur
- Peter Haungs, Eckhard Jesse: Die rheinland-pfälzische Landtagswahl vom 18. März 1979. Anfang vom Ende der CDU-Mehrheit? In: Zeitschrift für Parlamentsfragen. Band 11, Nr. 2, Juli 1980, S. 153–166, JSTOR:24218024.
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