Porsche 911 GT3

Als Porsche 911 GT3 werden die seit 1999 gebauten Sportversionen der Porsche 911 mit wassergekühltem Saugmotor bezeichnet. Die von 1972 bis 1997 produzierten Sportversionen des 911 mit luftgekühltem Saugmotor, die seine direkten Vorgänger sind, hatten die Bezeichnung Carrera RS. Aktuell basiert die GT3-Version auf dem 911 der Generation 992.

Wie bei allen Porsche-911-GT-Modellen verzichtet der Hersteller auch beim 911 GT3 auf unnötigen Komfort. Ähnlich den Turbolader-Modellen Porsche 911 GT1 und 911 GT2 ist der GT3 in vielerlei Hinsicht vom Motorsport inspiriert.

Typ 996

Erste Generation (1999–2000; 265 kW / 360 PS)

Der erste Porsche GT3 erschien im Mai 1999 als Nachfolger des Porsche 993 Carrera RS. Er war das erste mit einem wassergekühlten Saugmotor ausgerüstete Sportmodell des Porsche 911. Die Bezeichnung GT3 übernahm Porsche von der Rennsportklasse, in der die Motorsportversionen des GT3 fuhr. Der Grundpreis lag zur Markteinführung bei 179.500 DM im Modelljahr 1999 und 181.295 DM im Modelljahr 2000. Ursprünglich waren 1.350 Einheiten geplant, wovon 685 für den deutschen Markt vorgesehen waren. Aufgrund der starken Nachfrage wurden jedoch insgesamt 1.868 Exemplare produziert.

Die Karosserie des GT3 basierte auf der Rohkarosserie des Porsche 911 Carrera 4. Der Tank fasste anstatt 64 l nun 89 l und statt eines Notrades gab es ein Reifenreparaturset. Auffällige äußere Erkennungszeichen des 996.1 GT3 war die Frontschürze mit zusätzlicher Kunststofflippe, die neu gestalteten Seitenschweller und der doppelstöckige Heckflügel, dessen Neigung in sechs Stufen verstellbar war. Zur Verbesserung des Luftstroms unter dem Fahrzeug war der 996.1 GT3 mit einem dreiteiligen, aus Polypropylen gefertigten und mit zahlreichen Belüftungsöffnungen versehenen Unterboden ausgestattet. Die Kraftfahrzeugausstattung des 996.1 GT3 war schlicht gehalten: Anstatt der reichlich gepolsterten Sitze der Carrera-Modelle gab es ab Werk Recaro-Schalensitze.

Der 996.1 GT3 war mit einem Sechszylinder-Boxermotor mit 3.600 cm³ Hubraum des Typs M96/76 ausgerüstet, der auf Basis des Kurbelgehäuses vom luftgekühlten Porsche 964 aufgebaut war und dessen Ursprung sich bis zu den Porsche-Rennsportwagen 962 und 911 GT1 zurückverfolgen ließ. Er verfügte über eine Trockensumpfschmierung, das Kurbelgehäuse war senkrecht geteilt; die aus Zylinderkopf, Zylindergehäuse und Nockenwellengehäuse zusammengesetzte Zylinderbank wurde von Schrauben zusammengehalten; die Pleuel waren aus Titan; die Kurbelwelle war achtfach gelagert, plasmanitriert und trug ein Zweimassenschwungrad. Sie trieb über ein 2:1 übersetztes Stirnradpaar eine Zwischenwelle unter der Kurbelwelle an, die über Kettentriebe die Nockenwellen und direkt die beiden Ölpumpen antrieb. Jeder Zylinder hatte zwei Einlass- und zwei Auslassventile. Die verstellbaren Einlassnockenwellen wurden über das drehzahlabhängige VarioCam-System gesteuert. Die Verdichtung wurde gegenüber des „normalen“ 996.1 von 11,3 : 1 auf 11,7 : 1 erhöht und die Maximaldrehzahl des Motors lag bei 7.800 min−1. Die Leistung belief sich auf 265 kW (360 PS) bei 7.200 min−1, das maximale Drehmoment betrug 370 Nm bei 5.000 min−1. In 4,8 s beschleunigte er auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit lag bei 302 km/h. Die Kraft übertrug das aus dem Porsche 993 GT2 bekannte, als G96/90 bezeichnete 6-Gang-Schaltgetriebe und Sperrdifferential (Sperrwirkung 40 % Zug / 60 % Schub) auf die Hinterachse.

Sowohl die Vorder- als auch die Hinterachse waren mit verstellbaren Stabilisatoren und verstellbarem Sturz versehenen. Das Fahrzeug stand auf 8 J × 18 (Vorderachse) bzw. 10 J × 18 (Hinterachse) großen zweiteiligen Zehnspeichenrädern, auf denen Pirelli-P-Zero-Reifen der Größe 225/40 ZR 18 bzw. 285/30 ZR 18 montiert waren. Die Bremsanlage hatte ABS 5.3, einen 10-Zoll-Vakuumbremskraftverstärker, gelochte, innenbelüftete Grauguss-Bremsscheiben – vorn 34 mm, hinten 28 mm stark – mit einem Durchmesser von jeweils 330 mm und 4-Kolben-Aluminium-Monobloc-Festsättel.

Ohne Aufpreis konnte der 996 GT3 auch als Clubsport-Version bestellt werden. Dies beinhaltete ein Einmassen-Schwungrad statt des normalen Zweimassen-Schwungrads, ein mit der Karosserie verschraubter Überrollkäfig, feuerhemmende Sitzbezüge, rote 6-Punkt-Sicherheitsgurte, eine Abschaltautomatik für den Beifahrerairbag, einen Batteriehauptschalter sowie einen Feuerlöscher. Im Gegenzug verzichtete der Clubsport-Kunde allerdings auf die Seitenairbags, anstelle derer er zu seiner Sicherheit aber verstärkte Türen erhielt. Porsche-Markenbotsschafter Walter Röhrl fuhr damit auf der kurzen 20,6-Kilometer-Variante der Nordschleife des Nürburgrings eine Zeit von 7:56 min.

Zweite Generation (2003–2005; 280 kW / 381 PS)

Nach dem Erfolg des ersten GT3 entschied sich Porsche, auf Basis des weiterentwickelten 996.2 erneut eine GT3-Variante aufzulegen. Das Modell wurde im April 2003 bei den deutschen Porsche-Zentren eingeführt. Angetrieben wurde es vom überarbeiteten 3,6-Liter-Saugmotor des 996.1 GT3, der nach Optimierungen eine Leistung von 381 PS bei 7.400 min−1 erreichte. Im Vergleich zum Vorgänger reduzierte sich die maximale Drehzahl von zuvor bis zu 7.800–8.200 min−1, während das maximale Drehmoment auf 385 Nm (zuvor 370 Nm) bei 5.000 min−1 anstieg. Der Sprint von 0 auf 100 km/h gelang in 4,5 s, die Höchstgeschwindigkeit erhöhte sich auf 306 km/h.

Optisch unterschied sich die zweite GT3-Generation von der ersten insbesondere durch die überarbeiteten Scheinwerfer in Tropfenform, die die zuvor stark kritisierten sogenannten „Spiegeleier“ ersetzten. Weitere außen sichtbare Änderungen betrafen den neu gestalteten Heckflügel sowie Felgen im 10-Speichen-Design. Der Grundpreis betrug im Modelljahr 2004 102.112 Euro.

Die Bremsanlage basierte auf dem System des Vorgängermodells und bestand aus innenbelüfteten Bremsscheiben mit 350 mm Durchmesser an der Vorderachse und 330 mm an der Hinterachse, kombiniert mit Sechskolben-Aluminium-Monobloc-Festsätteln vorne und Vierkolben-Aluminium-Monobloc-Festsätteln hinten. Optional bot Porsche Keramikbremsscheiben aus keramischem Faserverbundwerkstoff unter der Bezeichnung Porsche Ceramic Composite Brake (PCCB) an.

Der Innenraum blieb weitgehend unverändert. Zur Serienausstattung gehörten mit Leder bezogene Kunststoff-Schalensitze, der Verzicht auf eine Rücksitzanlage, Fahrer-, Beifahrer- und Seitenairbags sowie eine Wegfahrsperre. Die serienmäßige Klimaanlage konnte auf Wunsch abbestellt werden.

Wie bereits beim Vorgänger war auch die zweite GT3-Generation als Clubsport erhältlich. Der Ausstattungsumfang entsprach im Wesentlichen dem der ersten Generation und umfasste einen mit der Karosserie verschraubten Überrollkäfig (dessen vorderer Teil jedoch nur beigelegt und nicht serienmäßig montiert war), Schalensitze mit schwer entflammbarem Bezugsstoff, einen 6-Punkt-Sicherheitsgurt für den Fahrer, eine Vorrichtung für einen Batteriehauptschalter sowie einen Feuerlöscher mit Halterung. Gegenüber dem Serienmodell entfiel das Einmassenschwungrad.

Erste Generation des RS (2003–2004; 280 kW / 381 PS)

Auf Basis des überarbeiteten 996 GT3 brachte Porsche im Herbst 2003 eine limitierte Variante mit der Bezeichnung GT3 RS auf den Markt. Gegenüber dem Serien-GT3 war das Modell um 20 kg leichter, was sich unter anderem in einer um 0,1 s verbesserten Beschleunigung von 0 auf 100 km/h niederschlug. Charakteristische äußere Merkmale waren die in Rot oder Hellblau ausgeführten Seitenstreifen sowie farblich abgestimmte Felgensterne, die als Reminiszenz an den Porsche 911 Carrera RS dienten. Der Grundpreis in Deutschland betrug 120.788 Euro inklusive Mehrwertsteuer.

Die Karosserie des 996.2 GT3 RS war ausschließlich in der Lackierung Carraraweiß erhältlich. Weitere optische Besonderheiten umfaßten die vom 996 GT3 Cup übernommene Frontschürze mit drei mittig angeordneten Entlüftungsschlitzen sowie den oberen Teil des doppelstöckigen Heckflügels. Letzterer bestand ebenso wie die Außenspiegel vollständig aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff.

Der wassergekühlte 3,6-Liter-Sechszylinder-Boxermotor entsprach technisch dem Aggregat des 996.2 GT3 und leistete 280 kW (381 PS) bei 7.300 min−1, bei einem maximalen Drehmoment von 380 Nm bei 5.000 min−1. Die Kraftübertragung erfolgte über ein sportlich abgestuftes 6-Gang-Schaltgetriebe auf die Hinterräder. Im Unterschied zum Serien-GT3 verfügte der GT3 RS über ein leichteres Einmassenschwungrad sowie verstärkte Stahlsynchronringe im dritten bis fünften Gang. Für den Einsatz auf Rennstrecken konnten die Übersetzungen der Gänge zwei bis sechs ausgetauscht werden.

Das Fahrwerk orientierte sich konstruktiv an den Rennversionen 911 GT3 R und GT3 RSR und bot umfangreiche Einstellmöglichkeiten für Fahrzeughöhe, Spur, Sturz und Stabilisatoren an Vorder- und Hinterachse. Serienmäßig war der GT3 RS mit 18-Zoll-Leichtmetallrädern und Michelin-Semislicks ausgerüstet. Das Hinterachs-Sperrdifferential wies eine Sperrwirkung von 40 % im Zug- und 60 % im Schubbetrieb auf.

Der Innenraum entsprach dem des 996.2 GT3 mit Clubsport-Paket und umfasste zwei Recaro-Schalensitze, einen mit der Karosserie verschraubten Überrollkäfig, der zu einem FIA-zertifizierten Sicherheitskäfig erweitert werden konnte, eine Vorrüstung für einen Batteriehauptschalters, einen Feuerlöscher sowie einen 6-Punkt-Sicherheitsgurt von Schroth für den Fahrer.

Erste und zweite Generation des GT3 Cup (1998–2001, 265 kW / 360 PS; 2002–2004, 279 kW / 380 PS)

Als Nachfolger des 993 Cup 3.8 wurde auf Basis des 996 GT3 der seriennahe Rennwagen GT3 Cup entwickelt, der in internationalen Rennserien wie dem Porsche Supercup sowie in nationalen Markenpokal-Wettbewerben von Porsche eingesetzt wurde. Mit seinem nun wassergekühlten Boxermotor markierte dieses Modell den Übergang von der Ära der luftgekühlten Boxermotoren zu einer neuen Motorengeneration.

Angetrieben wurde die erste Generation des GT3 Cup von einem 3,6 Liter großen Sechszylinder-Boxermotor mit einer Leistung von 265 kW (360 PS). Im Jahr 1999 wurde die Leistung auf 272 kW (370 PS) gesteigert. Bei der zweiten Generation leistete der weiterhin 3,6 Liter große Motor 279 kW (380 PS). Ab 2004 wurde dessen Leistung auf 287 kW (390 PS) angehoben.

Der große Heckflügel des 996.2 GT3 Cup verdoppelte den Gesamtabtrieb in etwa gegenüber des 996.1 GT3. Weitere wesentliche Änderungen betrafen die Bremsanlage: An der Vorderachse erhöhte sich der Durchmesser der Bremsscheiben auf 350 mm, zudem kamen Sechskolben-Festsättel anstelle der zuvor verwendeten Vierkolbenbremssättel zum Einsatz. Aufgrund des vermehrten Einsatzes in Langstreckenrennen erhielt das Getriebe eine Spritzkühlung mit Öl-Wasser-Wärmetauscher; außerdem wurde das Tankvolumen von 64 auf 89 Liter vergrößert.

Im Jahr 2004 erhielt der 996.2 GT3 Cup zahlreiche Bauteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff, darunter beide Türen, die Heckabdeckung und der Motorraumdeckel. Sämtliche Scheiben mit Ausnahme der Frontscheibe bestanden aus Kunststoff (Makrolon). Zudem kam nun erstmals das HANS-System zum Einsatz.

„Road Challenge“ (2004; 280 kW / 381 PS)

Sieben Jahre nach der Präsentation des 996.1 GT3 Cup wurde der Rallye-Elfer „Road Challenge“ vorgestellt. Am Wochenende des 11. und 12. September 2004 erfolgte in Zusammenarbeit mit dem privaten belgischen Team „Future World“ bei der Rallye „Omloop van Vlaanderen“ die Rennpremiere des ersten Rallye-GT3. Gefahren wurde das Fahrzeug von Marc Duez. Ermöglicht wurden diese Einsätze durch den Royale Automobile Club Belgien (RACB), der im Reglement eine GT-Klasse eröffnete und damit den Grundstein für die Teilnahme von Porsche-Sportwagen im Rallyesport legte.

Als technische Basis für den Rallye-Porsche diente der 996.2 GT3 Cup. Bereits die erste Generation wurde von Porsche mit Walter Röhrl und Copilot Christian Geistdörfer als sogenanntes „Vorausfahrzeug“ bei der vom 5. bis 8. Juli 2001 ausgetragenen ADAC Rallye Deutschland eingesetzt.

Der wassergekühlte Sechszylinder-Boxermotor leistete – wie im Serienfahrzeug – maximal 280 kW. Die Feder/Dämpfer-Einheit wurde speziell auf die Anforderungen des Rallyeeinsatzes abgestimmt. Zur Erhöhung der Bodenfreiheit setzte man die Karosserie etwas höher, zudem erhielt das Getriebe eine kürzere Übersetzung, wodurch die Höchstgeschwindigkeit auf 247 km/h reduziert wurde. Das Reserverad war hinter dem Fahrer positioniert und über ein herausnehmbares Kunststoff-Heckfenster zugänglich. Auf ein ABS wurde bewusst verzichtet.

Technische Daten

Modell: Porsche 996 GT3 „Road Challenge“ (2004)
Motor-Typ: Wassergekühlter Sechszylinder-Boxermotor im Heck, 4 Ventile pro Zylinder; Hubraum: 3598 cm³, Hub: 76,4 mm, Bohrung: 99,99 mm; Motorleistung: ca. 381 PS (280 kW) bei 7.400/min; Max. Drehmoment: 380 Nm bei 5.000/min; Max. Drehzahl: 8.200/min; Titanpleuel; Trockensumpfschmierung mit Öl-Wasser-Wärmetauscher; Kraftstoffeinspritzung sequentiell (Bosch); Motorsteuergerät vom Typ Bosch ME 7.8 mit Klopfregelung
Kraftübertragung: Synchronisiertes Sechsgang-Getriebe; Hinterradantrieb; Rennkupplung; Sperrdifferential: 40/60 %; Öl-Wasser-Wärmetauscher für Getriebekühlung
Fahrwerk: Mac-Pherson-Achse vorne; Mehrlenker-Achse hinten; Vorne und hinten einstellbare Querstabilisatoren; Schraubenfedern rundum, Sachs-Gasdruck-Stoßdämpfer; Druck/Zug verstellbar; Höhe, Sturz und Spur stufenlos verstellbar
Bremsen: Bremskraftverteilung mit Waagebalkenverstellung; Vorderachse-Bremsscheibe: Durchmesser: 380 mm, 34 mm dick, 6-Kolben-Aluminium-Festsättel; Hinterachse-Bremsscheibe: Durchmesser: 355 mm, 28 mm dick, 4-Kolben-Aluminium-Festsättel
Reifen: 8,5J × 18 ET40 mit Michelin 225/40-18 (vorne) / 11J × 18 ET63 mit Michelin 295/30-18 (hinten)

Typ 997

Dritte Generation (2006–2008; 305 kW / 415 PS)

Der Porsche 997.1 GT3 mit dem vollständig überarbeiteten und jetzt 305 kW (415 PS) starken 3,6-Liter-Sechszylinder-Boxermotor, debütierte im März 2006 auf dem Genfer Auto-Salon und kam im Mai 2006 zu den Porsche-Zentren. Neu war das Porsche Active Suspension Management-Fahrwerk (kurz PASM), ein System zur elektronischen Stoßdämpferverstellung, das seither Standard in vielen Porsche-Modellen wurde. Der Grundpreis zur Markteinführung im Mai 2006 betrug 108.083,00 € inklusive Umsatzsteuer, stieg jedoch zum Modelljahr 2008 auf 112.544,00 €.

Auch der GT3 der dritten Generation bot wieder eine Vielzahl Unterschiede zum 911 Carrera, wie z. B. das Bugteil mit schwarzer Spoilerlippe und zusätzlicher Abluftöffnung für den Mittelkühler. Auch verfügte der 997.1 GT3 als einziger Serien-911 über zentrale Auspuff-Doppelendrohre, sowie den obligatorischen Heckflügel. Erstmals bei einem Serienfahrzeug schaffte es Porsche, die Aerodynamik so weit zu perfektionieren, dass kein Auftrieb mehr vorhanden war.

Motorseitig bleibt auch bei der dritten Generation des 911 GT3 vieles beim Bewährten: Ausgangsbasis für den Motor des 997.1 GT3 war der 3,6 l große, wassergekühlte Sechszylinder-Boxermotor, der als robust und langstreckentauglich gilt. Er leistete 305 kW (415 PS) bei einer Drehzahl von 7.600/min, das maximale Drehmoment belief sich auf 405 Nm bei 5.500/min. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h dauerte 4,3 s und die Höchstgeschwindigkeit lag bei 310 km/h.

Serienmäßig wurden Michelin Pilot Sport Cup der Dimension 235/35 ZR 19 auf 8,5 J × 19 (vorne) und 305/30 ZR 19 auf 12 J × 19 (hinten) großen, einteiligen 19-Zoll-Felgen montiert. Die Vorderräder waren einzeln an MacPherson-Federbeinen mit Längs- und Querlenkern aufgehängt. Als Hinterachse diente eine Mehrlenkerachse mit Fahrschemel. Um die Spurbreite zu vergrößern, wurde die Hinterachse zusätzlich mit 5-mm starken Distanzscheiben versehen. Die rot lackierten 6-Kolben-Aluminium-Bremssätteln an der Vorderachse und die 4-Kolben-Aluminium-Bremssätteln an der Hinterachse (alle in Monobloc-Bauweise ausgeführt) sorgten zusammen mit den jeweils 350 mm großen Bremsscheiben für effiziente Verzögerung. Das Antiblockiersystem (ABS 8.0) arbeitete mit vier Kanälen. Zum Aufpreis von 8.710,80 € erhielt man die als Porsche Ceramic Composite Brake (PCCB) bezeichnete Bremsanlage mit Keramikbremsscheiben.

Das Interieur des 997.1 GT3 war wiederum auf das notwendigste reduziert. Zwar gehörte eine Klimaautomatik zur Serienausstattung, dennoch unterschied sich der GT3-Innenraum deutlich von demjenigen der Serien-Elfer. So war Lenkradkranz des 3-Speichen Lenkrads, der Schalt- und der Handbremshebel mit Alcantara bezogen. Wie bei seinen Vorgängern war das optionale (ohne Mehrpreis) Clubsportpaket erhältlich, bestehend aus einem mit der Karosserie verschraubten Überrollkäfig, 6-Punkt-Gurten von Schroth sowie einem Feuerlöscher. Die Vorrüstung für den Einbau eines Batteriehauptschalters gehörte ebenfalls zum Umfang des Clubsport-Paketes. Erhältlich war das Clubsportpaket ausschließlich in Verbindung mit den Leichtbau-Schalensitzen aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff, die dem Carrera GT entstammten.

Zweite Generation des RS (2006–2009; 305 kW / 415 PS)

Der 997.1 GT3 RS diente – wie sein Vorgänger – als Homologationsmodell für die in der GT2-Klasse der FIA-GT-Meisterschaft verwendeten RSR-Version. Er basierte auf dem 997.1 GT3 und besaß den gleichen, 305 kW (415 PS) starken Sechszylinder-Boxer-Saugmotor, war jedoch dank verstellbarem CfK-Heckflügel, sowie Heckscheibe aus Kunststoff rund 20 kg leichter. Ferner unterschied ihn eine im Bereich der hinteren Kotflügel um 44 mm verbreiterte Karosserie. Die Summe dieser Modifikationen verschaffte dem 997.1 GT3 RS eine höhere Rennstreckentauglichkeit und eine leicht verbesserte Sprintfähigkeit (0 auf 100 km/h um eine Zehntelsekunde schneller). Der 997.1 GT3 RS wurde serienmäßig mit dem Clubsportpaket (Überrollkäfig im hinteren Teil, Sechspunktgurte für Fahrer und Beifahrer usw.) ausgeliefert und kostete mindestens 129.659,00 € inklusive Umsatzsteuer. Im Gegensatz zum 2003 erschienen 996.2 GT3 RS war die Produktion des 997.1 GT3 RS nicht limitiert.

Die Karosserie des 997.1 RS, die vom 911 Carrera 4 stammte, war an den hinteren Kotflügeln gegenüber dem GT3 um 44 mm verbreitert. Vier Lackierungen standen serienmäßig zur Wahl, sowie auf Wunsch auch Orange oder Grün. Oberhalb der Seitenschweller waren die schwarzen Schriftzüge GT3 RS geklebt, die auf Wunsch abbestellt werden konnten.

Der 997.1 GT3 RS verwendete den gleichen Motor wie der „normale“ GT3: Der Sechszylinderboxermotor mit 3,6 l Hubraum leistete maximal 305 kW bei 7.600 min−1 und hatte ein maximales Drehmoment von 405 Nm; die Maximaldrehzahl lag bei 8.400 min−1. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei 310 km/h, die Beschleunigung von 0 auf 200 km/h dauerte 13,3 s. Das Schaltgetriebe mit sechs Gängen wurde mit einem Einmassenschwungrad kombiniert und hatte gegenüber dem 911-Carrera-Getriebe verkürzte Schaltwege. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger besaß der 997.1 GT3 RS statt eines großen zwei kleinere Staudrucksammler, wobei der eine die Luft zur Kühlung und der andere zur Verbrennung ansog.

Das Fahrwerk wurde im Vergleich zum 997.1 GT3 nur geringfügig überarbeitet: Radträger und die geteilten Querlenker an der Hinterachse boten präzisere Einstellmöglichkeiten des Fahrwerks. Wie beim 997.1 GT3 und den Vorgängermodellen waren die Fahrwerkshöhe, der Radsturz (vorne und hinten) die Spur (vorne und hinten) sowie die Stabilisatoren (vorne und hinten) verstellbar. Wie der 997.1 GT3 verfügte der 997.1 GT3 RS serienmäßig über sogenannte GT3-Räder mit Radnabenabdeckung und Modellschriftzug. Die Dimension der Räder an der Vorderachse war mit 8,5 J × 19 ET 53 identisch der des 997.1 GT3, an der Hinterachse kam mit der Radgröße 12 J × 19 ET 51 ein Radtyp mit geringerer Einpresstiefe zum Einsatz, was eine um 34 mm breitere Spur bewirkte. Straßenzugelassene Sportreifen in der Erstausrüstung vom Typ Michelin Pilot Sport Cup oder Pirelli P-Zero Corsa der Dimension 235/35 vorne und 305/30 hinten sorgen für die nötige Traktion.

Das Interieur fiel sportlich und nüchtern aus: Zwei Leichtbau-Schalensitze aus CfK gehörten genauso zum Serienumfang wie das auch für den 997.1 GT3 lieferbare Clubsportpaket, das aus einem geschraubten Überrollkäfig, einer Vorrüstung zum Einbau eines Batteriehauptschalters, Sechs-Punkt-Schroth-Renngurte und einen Feuerlöscher bestand. Die Innenausstattung war vollständig in schwarz gehalten, der Dachhimmel, das Lenkrad und der Schalthebel waren mit Alcantara überzogen.

Auf der Nordschleife des Nürburgrings benötigte der 997.1 GT3 RS im Rahmen des sport auto-Supertests eine Zeit von 7:48 Min. (auf der kurzen 20,6-Kilometer-Variante). Er war damit nicht schneller als der „normale“ 997.1 GT3 und sogar eine Sekunde langsamer als sein direkter Vorgänger 996.2 GT3 RS.

Vierte Generation (2009–2011; 320 kW / 435 PS)

Ein Jahr nach den Carrera-Versionen bekam auch das GT3-Modell der Baureihe 997 eine Modellpflege. Dabei wurde der Hubraum von 3600 auf 3797 cm³ vergrößert, im Gegensatz zu den Carrera- und Turbomodellen jedoch auf Direkteinspritzung verzichtet. Die Leistung stieg auf 320 kW (435 PS). Wie schon beim Faceliftmodell des 996 GT3 (996.2 GT3) wurde der zweistufige Heckflügel durch einen einteiligen ersetzt. Die Räder haben nun ein Zentralverschlusssystem.

Auf der Nordschleife des Nürburgrings benötigte der 997.2 GT3 eine Zeit von 7:40 Min. (auf der kurzen 20,6-Kilometer-Variante). Damit ist er rund acht Sekunden schneller als sein direkter Vorgänger 997.1 GT3.

Dritte Generation des RS (2009–2011; 331 kW / 450 PS)

Am 19. August 2009 kündigte die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG in einer Pressemitteilung das Erscheinen einer neuen Generation des 997 GT3 RS an. Die Präsentation des nun maximal 331 kW (450 PS) bei 7.900/min leistenden RennSport-Elfer fand im Rahmen der 63. IAA für PKW auf der Frankfurter Messe statt. Der Verkauf der zweiten Generation des Porsche 997 GT3 RS in Deutschland startete im Januar 2010. Zum ersten Mal wurden nicht nur das Exterieur und das Fahrwerk des RS im Vergleich zum GT3 modifiziert, sondern auch der Motor auf mehr Leistung abgestimmt. Hatten die im Jahr 2006 vorgestellten 997.1 GT3 und 997.1 GT3 RS noch beide eine Maximalleistung von 305 kW (415 PS) bei 7.600/min so hat der RS nun 11 kW (15 PS) zusätzlich, die er bei 7.900/min erreicht (997.1 GT3: 320 kW/435 PS bei 7.600/min).

Auf der Nordschleife des Nürburgrings benötigte der 997.2 GT3 RS eine Zeit von 7:33 Min. (auf der kurzen 20,6-Kilometer-Variante). Damit ist er rund 15 Sekunden schneller als sein Vorgänger 997.1 GT3 RS und rund 7 Sekunden schneller als der „normale“ 997.2 GT3.

Beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring 2010 wurde ein serienmäßiger und straßenzugelassener GT3 RS 3.8 mit dem Fahrerquartett Roland Asch, Patrick Simon, Chris Harris und Horst von Saurma als Werkswagen von Porsche eingesetzt. Er fuhr auf den 4. Rang der Klasse SP7, bzw. den 13. Gesamtrang.

GT3 RS 4.0 (2011; 368 kW / 500 PS)

Am 28. April 2011 stellte Porsche eine auf 600 Exemplare limitierte Sonderserie auf Basis des 997 GT3 RS vor. Der 997.2 GT3 RS 4.0 wurde von einem 3.996 cm³ großen Sechs-Zylinder-Boxermotor angetrieben, der mit 368 kW (500 PS) und einem Drehmoment von 460 Nm in Bezug auf Hubraum und Leistung die größte bis dahin verfügbare Motorisierung für den 911 GT3 darstellte. Die Hubraumleistung von 92 kW (125 PS) war die bis dahin höchste spezifische Leistung aller Saugmotoren, die in straßenzugelassenen Porsche-Modellen eingebaut wurde. Die Kurbelwelle wurde ohne Änderungen aus dem Rennwagen 911 GT3 RSR 4.0 übernommen. Das Leergewicht konnte gegenüber dem 997.2 GT3 RS um 10 kg reduziert werden. Erstmals bei einem Serien-911er verwendete Porsche sogenannte Flics zur Verbesserung des Abtriebs an der Vorderachse.

Auf der Nordschleife des Nürburgrings benötigte der 997.2 GT3 RS 4.0 eine Zeit von 7:30 Min. (auf der kurzen 20,6-Kilometer-Variante). Damit war er rund drei Sekunden schneller als der 997.2 GT3 RS. Porsche selbst vermeldete eine Zeit von 7:27 Min auf der gleichen Streckenvariante.

Anfang Juni 2011 teilte Porsche mit, dass die gesamte Auflage von 600 Exemplaren des mindestens 178.596 € teuren 997.2 RS 4.0 bereits vor Produktionsstart vollständig ausverkauft ist.

Dritte und vierte Generation des GT3 Cup (2005–2009, 294 kW / 400 PS; 2010–2012, 331 kW / 450 PS)

Auch vom 997 GT3 wurde der seriennaher Rennwagen GT3 Cup entwickelt, der in internationalen (Porsche Supercup) und nationalen Markenpokal-Rennserien von Porsche eingesetzt wurde.

Angetrieben wurde die dritte Generation des GT3 Cup von einem 3,6 Liter großen Sechszylinder-Boxermotor, der 294 kW (400 PS) leistete. 2008 wurde die Leistung auf 309 kW (420 PS) gesteigert. Bei der vierten Generation wurde – wie beim „normalen“ GT3 – auf den 3,8 Liter großen Motor gewechselt, der 331 kW (450 PS) leistete.

Zweite Generation des GT3 R (2010–2015; 353 kW / 480 PS)

Anders als sein Vorgänger 996 GT3 R war der 997 GT3 R kein Fahrzeug der Gruppe GT2, sondern entsprach dem GT3-Reglement und entstand als Weiterentwicklung des 997.2 GT3 Cup, allerdings mit dem 4,0-Liter großen Sechszylinder-Boxermotor. Nebst den weltweiten GT3-Rennserien war er auch für die VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring inkl. den 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring prädestiniert.

GT3 R Hybrid (2010; 473 kW / 643 PS)

Der Porsche 997 GT3 R Hybrid wurde am 4. März 2010 auf dem Genfer Automobil Salon präsentiert und hatte eine Gesamtsystemleistung von 472 kW. Der Sechs-Zylinder-Boxermotor leistete 353 kW (480 PS), die übrigen 120 kW (163 PS) liefeten zwei Elektromotoren, die an der Vorderachse angebracht wurden. Die Elektromotoren mit der umgekehrten Portalachse wogen rund 68 kg und konnten kurzzeitig am Rad ein Antriebsmoment von 948 Nm erzeugen. Der 997 GT3 R Hybrid hatte keine Hochvoltbatterie zur Speicherung der Energie, sondern verwendet ein kinetisches Hybridsystem (KERS) von Williams Hybrid Power, einem Tochterunternehmen des gleichnamigen Formel-1-Teams. Dieser Schwungradspeicher verwendete einen Rotor, der elektrisch auf 40.000 Umdrehungen/min beschleunigt wurde. Die Aufladung erfolgte beim Bremsen mit Strom aus den Elektromotoren an der Vorderachse (2 × 60 kW Leistung). Beim Beschleunigen gab der Schwungradspeicher die Energie wieder ab, indem induzierte Spannung an die Elektromotoren an der Vorderachse geliefert wurde.

Am 27. März 2010 gab das Fahrzeug bei der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring sein Renndebüt. Beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring schied das vom Team Manthey Racing eingesetzte Fahrzeug – nach 22 Std. und in Führung liegend – mit technischem Defekt aus. Die Ölpumpe für die Trockensumpfschmierung versagte, was zu einem Motorschaden führte.

Am 28. Mai 2011 konnte das weiterentwickelte Fahrzeug im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring sein erstes Rennen auf der Nordschleife gewinnen.

Typ 991

Fünfte Generation (2013–2015; 350 kW / 475 PS)

Wie bereits die GT3-Modelle der Typen 996 und 997 hatte auch der 2013 erschienene 991.1 GT3 einen feststehenden Heckflügel auf der Motorabdeckung sowie eigens für das Modell angefertigte Front- und Heckschürzen. Als weiteres charakteristisches Design-Merkmal blieben die beiden mittig angeordneten Auspuffrohre unterhalb der Kennzeichenhalterung erhalten, die erstmals bei den zwischen 2006 und 2011 produzierten Modellen des 997 GT3 Verwendung fanden. Nebst den elektrisch verstellbaren Komfortsitzen und den klappbaren Sitzschalen konnte man erstmals die Karbonsitze des Porsche 918 bestellen.

Die neue Generation legte in der Leistung wiederum zu (auf 475 PS bei einer Maximaldrehzahl von 9.000/Min.). Der 991.1 GT3 beschleunigte von 0 auf 100 km/h in 3,5 Sekunden, von 0 auf 200 km/h in 11,9 Sekunden und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 315 km/h. Er erzeugte einen Gesamtabtrieb rund 470 N (Vorderachse: 180 N; Hinterachse: 290 N) bei 200 km/h. Auf der Nordschleife des Nürburgrings benötigte der 991.1 GT3 eine Zeit von 7:32 Min. (auf der kurzen 20,6-Kilometer-Variante).

Vierte Generation des RS (2015–2016; 368 kW / 500 PS)

Die Produktion des GT3 vom Typ 991 wurde im Februar 2015 durch den GT3 RS ergänzt. Der 991.1 GT3 RS erhielt eine Erhöhung des Hubraums von 3.800 cm³ auf 3.996 cm³ mit einem Leistungszuwachs von 25 PS gegenüber des „normalen“ 991.1 GT3; allerdings sank die Maximaldrehzahl von 9.000/Min auf 8.800/Min. Damit beschleunigte er von 0 auf 100 km/h in 3,3 Sekunden, von 0 auf 200 km/h in 11,6 Sekunden und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 310 km/h. Nebst einer Verbreiterung der Spur mit breiteren Felgen und Reifen fielen vor allem die Radhausentlüftungen in den vorderen Kotflügeln und der neue Heckflügel auf, dessen einteiliges Blatt auf zwei Stelzen montiert wurde. Auf der Nordschleife des Nürburgrings benötigte der 991.1 GT3 RS eine Zeit von 7:28 Min. (auf der kurzen 20,6-Kilometer-Variante), somit rund vier Sekunden schneller als der „normale“ 991.1 GT3.

Um die Rennstreckentaglichkeit zu verbessern, konnte – erstmalig bei einem RS-Modell – ein Manthey-Performance-Kit gekauft werden.

Erstmals konnte man ab Werk einen GT3 RS ohne Heckflügel bestellen: den 911 R. Der nur als Handschalter lieferbare R war umgehend ausverkauft und mutierte zu einem reinen Spekulationsobjekt.

Sechste Generation (2017–2018; 368 kW / 500 PS)

2017 erhielt der GT3 eine Modellpflege (991.2). Diese umfasste eine Erhöhung des Hubraums von 3.800 cm³ auf 3.996 cm³ mit einem Leistungszuwachs von 25 PS. Die Maximaldrehzahl von 9.000/Min. blieb gleich. Neue Front- und Heckschürzen, ein leicht versetzter Heckspoiler mit schlankeren Endplatten, eine Änderung der Zug- und Druckstufe des verstellbaren Fahrwerks, Reifen mit N1-Kennung (anstatt N0) und diverse kleine Änderungen bewirkten eine Verbesserung der Rundenzeit auf der Nordschleife des Nürburgrings um rund 14 Sekunden (auf der kurzen 20,6-Kilometer-Variante) gegenüber des 991.1 GT3. Die von Porsche (mit einem Werksfahrer) vermeldete Zeit betrug sogar 7:12,07 Min. Er erzeugte einen Gesamtabtrieb rund 690 N (Vorderachse: 160 N; Hinterachse: 530 N) bei 200 km/h, also rund 50 % mehr als sein direkter Vorgänger. Der 991.2 GT3 beschleunigte von 0 auf 100 km/h in 3,6 Sekunden, von 0 auf 200 km/h in 11,3 Sekunden und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 318 km/h.

Im Innenraum konnte man nebst den Komfortsitzen wiederum die Karbonsitze des Porsche 918 bestellen; die klappbaren Sitzschalen des Vorgängers entfielen.

Um die Rennstreckentaglichkeit zu verbessern, konnte – erstmalig bei einem Nicht-RS-Modell – ein Manthey-Performance-Kit gekauft werden.

Aufgrund des Erfolgs des 911 R konnte man den 991.2 GT3 auch als Touring-Variante bestellen. Diese verzichtete auf den prägnanten Heckflügel. Um die aerodynamische Balance wieder herzustellen, musste jedoch Abtrieb an der Vorderachse verringert werden. Er war nur mit dem Sechsgang-Schaltgetriebe lieferbar.

Fünfte Generation des RS (2018–2019; 383 kW / 520 PS)

Die Modellpflege vom 991.1 GT3 RS zum 991.2 GT3 RS umfasste nicht bloß die Erhöhung der Maximalleistung von 500 PS auf 520 PS bei jeweils 8.250/Min. – was angesichts des nun gesetzlich vorgeschriebenen Ottopartikelfilters nicht einfach umzusetzen war – sondern auch eine Änderung des Frontspoiles und Heckflügels, eine bessere Belüftung der vorderen Bremsen durch NACA-Öffnungen im Frontdeckel aus CKF, eine Änderung der Zug- und Druckstufe des verstellbaren Fahrwerks. Die Maximaldrehzahl des Motors wurde zudem von 8.800/Min. auf 9.000/Min. erhöht. Nebst dem bekannten Clubsport-Paket war für den RS erstmals ein sogenanntes Weissach-Paket zu bestellen, das u. a. weitere Teile aus CFK und einen Überrollkäfig aus Titan (ohne FIA-Homologation) enthielt. Er erzeugte einen Gesamtabtrieb von rund 2000 N (Vorderachse: 640 N; Hinterachse: 1360 N) bei 200 km/h, also fast das Dreifache des „normalen“ GT3.

Ebenfalls zum ersten Mal konnte man Michelin-Reifen in der „R-Spezifikation“ ab Werk bestellen, die im Gegensatz zum „normalen“ Michelin Cup 2 nicht auf einem Straßenreifen, sondern auf einem Slick basieren, aber trotzdem über eine Straßenzulassung verfügen. Damit gelang eine Verbesserung der Rundenzeit auf der Nordschleife des Nürburgrings um rund 23 Sekunden gegenüber des 991.1 GT3 RS. Die von Porsche (mit einem Werksfahrer) vermeldete Zeit betrug sogar 6:56,40 Min. auf der kürzeren 20,6-Kilometer-Version der Nordschleife. Der 991.2 GT3 RS beschleunigte von 0 auf 100 km/h in 3,4 Sekunden, von 0 auf 200 km/h in 11,1 Sekunden und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 312 km/h.

Um die Rennstreckentauglichkeit nochmals zu verbessern, konnte das – im Gegensatz zum „normalen GT3“ viel aufwändigere – Manthey-Performance-Kit gekauft werden.

Fünfte und sechste Generation des GT3 Cup (2013–2016, 338 kW / 460 PS; 2017–2020, 357 kW / 485 PS)

Auch vom 991 GT3 wurde der seriennaher Rennwagen GT3 Cup entwickelt, der in internationalen (Porsche Supercup) und nationalen Markenpokal-Rennserien von Porsche eingesetzt wurde.

Angetrieben wurde die fünfte Generation des GT3 Cup von einem 3,8 Liter großen Sechszylinder-Boxermotor, der 338 kW (460 PS) leistete. Bei der sechsten Generation wurde – wie beim „normalen“ GT3 – auf den 4,0 Liter großen Motor gewechselt, der 357 kW (485 PS) leistete.

Dritte Generation des GT3 R (2016–2022; 404 kW / 550 PS)

Wie sein direkter Vorgänger 997 GT3 R war auch der 991 GT3 R für die weltweiten GT3-Rennserien konstruiert und wurde ebenfalls in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring und den 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring eingesetzt. Motorseitig blieb es bei einem 4,0-Liter (4.000 cm³) großen Sechszylinder-Boxermotor, der je nach BoP bis zu 404 kW (550 PS) leistete.

Dritte Generation des GT3 RSR (2013–2018, 375 kW / 510 PS; 2018–2022, 378 kW / 515 PS)

Der 991 RSR debütierte 2013 und entsprach dem GTE-Reglement der FIA; E stand für Endurance (Langstrecke). Eingesetzt wurden diese Werks-Fahrzeuge in der WEC von Manthey Racing.

Mittels technischen Sondergenehmigungen (Waiver) war es möglich, dass Porsche zur Saison 2017 beim 991 RSR die Motor-Getriebe-Einheit umgedreht wurde, wodurch er vom Heckmotor- zum Mittelmotor-Rennwagen mutierte. Je nach Restriktorgröße leistete der zuerst 4,0 l (4.000 Kubikzentimeter) große Boxer-Sechszylinder rund 375 kW (510 PS), nach der Vergrößerung auf 4,2 l (4.194 Kubikzentimeter) in etwa 378 kW (515 PS).

Typ 992

Siebente Generation (2021–2023; 375 kW / 510 PS)

Im Februar 2021 wurde die GT3-Version der Generation 992 vorgestellt. Erstmals kam bei einem Porsche-Serienfahrzeug ein Heckspoiler mit Schwanenhalsaufhängung zum Einsatz. Diese Art der Befestigung des Flügelblattes gilt als aerodynamisch effizienter als eine unterhalb des Flügels angeordnete Aufhängung, ist jedoch konstruktiv aufwändiger. Ebenfalls erstmals erhielt der GT3 eine Doppelquerlenkervorderachse, die die zuvor verwendete MacPherson-Vorderachse ersetzte. Er erzeugte einen Gesamtabtrieb von rund 1440 N (Vorderachse: 500 N; Hinterachse: 940 N) bei 200 km/h und damit mehr als das Doppelte des direkten Vorgängers.

Für die Nürburgring-Nordschleife gab Porsche eine Rundenzeit von 6:59,93 Min. auf der 20,832 Kilometer langen Streckenvariante sowie 6:55,34 Min. auf der von sport auto verwendeten 20,6-Kilometer-Version an. Am Steuer saß der Porsche-Werksfahrer Kévin Estre. Damit war der 992.1 GT3 rund 17 Sekunden schneller als der direkte Vorgänger (991.2 GT3); allerdings erfolgte der Vergleich mit leistungsfähigeren Michelin-Reifen des Typs Cup 2 R N0 anstelle der zuvor eingesetzten Cup 2 N1. Der 992.1 GT3 beschleunigte von 0 auf 100 km/h in 3,3 Sekunden, von 0 auf 200 km/h in 10,8 Sekunden und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 318 km/h.

Seit 2022 war über Porsche-Tequipment ein Manthey-Performance-Kit erhältlich, das die Rennstreckentauglichkeit des 911 GT3 weiter steigerte. Durch diese Modifikationen erhöhte sich der Gesamtabtrieb auf rund 2060 N (Vorderachse: 550 N; Hinterachse: 1510 N) bei 200 km/h, was einem Zuwachs von etwa einem Drittel gegenüber dem serienmäßigen GT3 entsprach. Die Rundenzeit auf der Nürburgring-Nordschleife verbesserte sich dadurch um rund vier Sekunden, während sich die Rundenzeit auf dem Hockenheimring um wenige Zehntelsekunden verringerte. So wurde der 992.1 GT3 mit Manthey-Performance-Paket (jeweils pilotiert von einem Porsche-Werksfahrer) mit einer Zeit von 6:55,74 Min. auf der 20,832 Kilometer langen Nordschleifen-Variante gemessen.

Wie bereits beim Vorgängermodell wurde zudem ein dezenter gestaltetes Touring-Paket angeboten. Dieses verzichtet auf einen festen Heckflügel, weist einen geringeren Gesamtabtrieb auf, verfügt über einen lackierten Mittelteil der Frontstossstange sowie über veränderte Materialien im Innenraum und wurde im Juni 2021 vorgestellt. Auch für die Touring-Variante war ein Manthey-Performance-Kit erhältlich.

Sechste Generation des RS (seit 2023; 386 kW / 525 PS)

Im August 2022 präsentierte Porsche die RS-Variante des GT3. Der 992 GT3 RS unterscheidet sich durch zahlreiche technische und konstruktive Modifikationen deutlich vom Basis-GT3: Aufgrund einer geänderten Kurbelwelle leistet der Motor 15 PS mehr. Der massiv vergrößerte Heckflügel, ebenfalls mit Schwanenhals-Aufhängung, verfügt über ein vom Lenkrad aus bedienbares DRS-System. Auch das Fahrwerk ist vom Lenkrad aus einstellbar, darunter die Zug- und Druckstufe der von ZF gelieferten Dämpfer sowie die Traktionskontrolle. Die Karosserie ist um 5 cm verbreitert. Anstelle von drei Wasserkühlern kommt ein einzelner großer Kühler in der Front zum Einsatz, der über den Frontdeckel entlüftet wird, wodurch der Kofferraum entfällt. Zudem wurden die Querlenker in aerodynamisch optimierter Form ausgeführt. Durch diese Maßnahmen erzeugt der 992 GT3 RS einen Gesamtabtrieb von rund 4090 N bei 200 km/h, was etwa dem Doppelten des direkten Vorgängers und dem Dreifachen des „normalen“ GT3 entspricht. Ebenfalls erstmals bei einem GT3 – und erstmals bei einem straßenzugelassenen Porsche überhaupt – überragt der höchste Punkt des Heckflügels den höchsten Punkt der Karosserie um rund 3 cm. Neben dem bekannten Clubsport-Paket ist für den RS erneut ein sogenanntes Weissach-Paket erhältlich, das unter anderem Magnesiumfelgen sowie optional und gegen Aufpreis einen Überrollkäfig aus CFK ohne FIA-Homologation umfasst.

Der 992.1 GT3 RS ist stärker denn je auf den Einsatz auf Rennstrecken ausgelegt und kostet in Deutschland mindestens 229.517 Euro. Auf der Nordschleife des Nürburgrings gab Porsche eine Rundenzeit von 6:49,33 Minuten auf der langen 20,832-Kilometer-Variante beziehungsweise 6:44,84 Minuten auf der kurzen 20,6-Kilometer-Variante an. Am Steuer saß der ehemalige Rennfahrer Jörg Bergmeister. Damit ist der 992.1 GT3 RS rund zwölf Sekunden schneller als sein direkter Vorgänger, der 991.2 GT3 RS. Der 992.1 GT3 RS beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 3,2 Sekunden, von 0 auf 200 km/h in 10,8 Sekunden und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 296 km/h.

Wie bereits beim direkten Vorgänger sowie beim „normalen“ GT3 ist auch für dieses Modell ein umfangreicher Manthey-Kit mit verschiedenen Aerodynamik-, Fahrwerks- und Bremskomponenten erhältlich. Dieser ist seit Januar 2025 direkt über die Porsche-Zentren beziehbar und kostet 91.524,09 Euro.

An der Auto Zürich 2024 wurde zudem eine Sonderedition des 992.1 GT3 RS mit der Bezeichnung „Tribute to Jo Siffert“ vorgestellt, die den ersten Sieg von Jo Siffert in einem Porsche 917 würdigt. Das Einzelstück wurde auf der Messe verlost; der Gewinner erhielt anschließend die Möglichkeit, das Fahrzeug für rund CHF 700.000 zu erwerben.

Achte Generation (seit 2024; 375 kW / 510 PS)

2024 erhielt der GT3 eine Modellpflege (992.2), die am 18. Oktober 2024 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Der weiterhin 375 kW (510 PS) starke Motor weist infolge der nunmehr verbauten zwei Ottopartikelfilter sowie vier Katalysatoren ein um 20 Nm reduziertes maximales Drehmoment auf. Fahrwerk und Bremsanlage wurden unverändert vom Vorgängermodell (992.1) übernommen. Die Achsübersetzung wurde jedoch um acht Prozent verkürzt, was zu einer geringeren Höchstgeschwindigkeit führt. Die Aerodynamik erfuhr lediglich eine moderate Überarbeitung, unter anderem durch eine neu gestaltete Frontstoßstange mit modifiziertem Frontsplitter, eine neue Heckstoßstange mit leicht verändertem Diffusor sowie überarbeitete Endplatten des Heckflügels. Erstmals ist für einen GT3 ein Weissach-Paket erhältlich, das – analog zum 992.1 GT3 RS – zahlreiche Karbonbauteile wie Überrollbügel, Fronthaube und Dach umfasst. Eine zusätzliche Gewichtsersparnis ermöglichen optional verfügbare Magnesiumfelgen. Trotz dieser Maßnahmen fällt das Mindestgewicht der leichtesten Konfiguration höher aus als beim direkten Vorgänger.

Im Innenraum kommen erstmals in einem GT3 ausschließlich digitale Instrumente zum Einsatz. Die bislang optional verfügbaren Karbonschalensitze aus dem Porsche 918 entfallen und wurden durch schwerere, klapp- und beheizbare Sitzschalen ersetzt. Zudem ist aus Homologationsgründen erstmals ein – abschaltbares – Assistenzpaket erhältlich.

Auf der Nordschleife des Nürburgrings erzielte Porsche mit dem handgeschalteten GT3 eine Rundenzeit von 6:51,764 Minuten auf der 20,832 Kilometer langen Streckenvariante beziehungsweise 6:56,294 Minuten auf der verkürzten 20,6-Kilometer-Version. Am Steuer saß erneut der ehemalige Rennfahrer Jörg Bergmeister. Damit unterbietet der 992.2 GT3 die Zeit des direkten Vorgängers (992.1 GT3) um rund drei Sekunden, allerdings unter Verwendung einer neueren Reifenmischung von Michelin (N1 statt N0). Aktuell hält dieses Modell den Rekord eines Serienfahrzeugs mit manuellem Getriebe und unterbot die bisherige Bestmarke eines Dodge Viper ACR um mehr als 9,5 Sekunden.

Parallel zum „regulären“ GT3 wurde ein zurückhaltender gestaltetes Touring-Modell präsentiert, das erstmals bei einem GT3 auch mit zwei Rücksitzen bestellt werden kann.

Über das Porsche-Tequipment-Programm ist – wie bereits beim Vorgänger – das Manthey-Performance-Kit erhältlich, das mittels umfangreicher Modifikationen an Aerodynamik, Fahrwerk und Bremsanlage die Rennstreckentauglichkeit des 992.2 GT3 weiter steigert. In Kombination mit PDK-Getriebe, Weissach-Paket und Manthey-Performance-Paket absolvierte der 992.2 GT3 mit dem Porsche-Werksfahrer Ayhancan Güven am Steuer die Nordschleife in 6:52,981 Minuten auf der 20,832 Kilometer langen Variante und war damit knapp drei Sekunden schneller als das entsprechende Vorgängermodell.

Siebente Generation des GT3 Cup (seit 2021; 375 kW / 510 PS)

Auch auf Basis des 992 GT3 entstand der Rennwagen GT3 Cup, der in internationalen Rennserien wie dem Porsche Supercup sowie in nationalen Markenpokal-Serien von Porsche eingesetzt wird. Die siebte Generation des GT3 Cup wird von einem 4,0 Liter großen Sechszylinder-Boxermotor angetrieben, der eine Leistung von 375 kW (510 PS) entwickelt.

Im Verlauf der Modellgenerationen entfernte sich das „Cup-Fahrzeug“ zunehmend von der Serienbasis. Der 992 GT3 Cup weist daher nur noch eine sehr geringe Anzahl an Gleichteilen mit dem 992 GT3 und dem 992 GT3 RS auf. Der Rennwagen erzeugt einen Gesamtabtrieb von rund 2.300 N bei 200 km/h und liegt damit unter dem Abtrieb des Serienmodells 992.1 GT3 RS.

Vierte Generation des GT3 R (seit 2023; 416 kW / 565 PS)

Wie bereits der 991 GT3 R ist auch der 992 GT3 R für den Einsatz in internationalen GT3-Rennserien konzipiert. Das Fahrzeug kommt unter anderem in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring sowie bei den 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring zum Einsatz. Seit der Saison 2021 wird zudem die DTM ausschließlich mit Fahrzeugen ausgetragen, die dem GT3-Reglement entsprechen.

Auf der Motorenseite blieb es nicht beim 4,0-Liter-Sechszylinder-Boxermotor (4.000 cm³). Stattdessen griff Porsche auf den aus dem 911 RSR bekannten Boxermotor mit einem Hubraum von 4.194 cm³ zurück, der in Abhängigkeit von der Balance of Performance eine Leistung von bis zu 416 kW (565 PS) erreicht. Im April 2025 stellte Porsche eine Evo-Variante für die Saison 2026 vor, im August 2025 folgten die detaillierten technischen Spezifikationen.

Technische Daten & Grundpreise der Serienmodelle

Modell: 996.1 GT3
(1999–2000)
996.2 GT3
(2003–2005)
996.2 GT3 RS
(2003–2004)
997.1 GT3
(2006–2008)
997.1 GT3 RS
(2006–2009)
997.2 GT3
(2009–2011)
997.2 GT3 RS
(2009–2011)
997.2 GT3 RS 4.0
(2011)
991.1 GT3
(2013–2015)
991.1 GT3 RS
(2015–2016)
991.2 GT3
(2017–2018)
991.2 GT3 RS
(2018–2019)
992.1 GT3
(2021–2023)
992.1 GT3 RS
(ab 2022)
992.2 GT3
(ab 2024)
Motor-Typ:  Sechszylinder-Boxermotor (Viertakt)
Motorbezeichnung  M96/76 M96/79 M96/79+M004 M97/76 M97/76+I004 M97/77 M97/77+I004 M97/74 MA175 MA177 MA275
Hubraum:  3600 cm³ 3797 cm³ 3996 cm³ 3800 cm³ 3996 cm³
Bohrung × Hub:  100 × 76,4 mm 102,7 × 76,4 mm 102,7 × 80,4 mm 102 × 77,5 mm 102 × 81,5 mm
Leistung bei 1/min:  265 kW (360 PS)
bei 7.200
280 kW (381 PS)
bei 7.400
305 kW (415 PS)
bei 7.600
320 kW (435 PS)
bei 7.600
331 kW (450 PS)
bei 7.900
368 kW (500 PS)
bei 8.250
350 kW (475 PS)
bei 8.250
368 kW (500 PS)
bei 8.250
383 kW (520 PS)
bei 8.250 (ohne OPF)
bei 8.400 (mit OPF)
375 kW (510 PS)
bei 8.400
386 kW (525 PS)
bei 8.500
375 kW (510 PS)
bei 9.000
Spezifische Leistung (Literleistung):  73,6 kW/l
(100 PS/l)
77,7 kW/l
(105,8 PS/l)
84,8 kW/l
(115,3 PS/l)
84,3 kW/l
(114,6 PS/l)
87,2 kW/l
(118,5 PS/l)
92 kW/l
(125 PS/l)
92 kW/l
(125 PS/l)
92 kW/l
(125 PS/l)
96 kW/l
(130 PS/l)
94 kW/l
(127,6 PS/l)
96,5 kW/l
(131,4 PS/l)
94 kW/l
(127,6 PS/l)
Max. Drehmoment bei 1/min:  370 Nm bei 5.000 385 Nm bei 5.000 405 Nm bei 5.500 430 Nm bei 6.250 430 Nm bei 6.750 460 Nm bei 5.750 440 Nm bei 6.250 460 Nm bei 6.250 460 Nm bei 6.000 470 Nm bei 6.000 470 Nm bei 6.100 465 Nm bei 6.300 450 Nm bei 6.100
Max. Drehzahl 1/min:  7.400 7.800 8.400 8.500 8.500 9.000 8.800 9.000
Verdichtung:  11,7 : 1 12,0 : 1 12,2 : 1 12,6 : 1 12,9 : 1 13,3 : 1
Ventilsteuerung:  DOHC über Doppelkette, 4 Ventile pro Zylinder, VarioCam, Einlass-Nockenwellenverstellung 25° DOHC über Doppelkette, 4 Ventile pro Zylinder, VarioCam, Einlass-Nockenwellenverstellung 45° Variable Ein- und Auslassnockenwellen
Gemischaufbereitung:  Bosch DME, Motronic M 5.2.2, sequentielle Multi-Point-Saugrohreinspritzung Bosch DME, Motronic ME 7.8, sequentielle Multi-Point-Saugrohreinspritzung Bosch Motronic ME 7.8.2, sequentielle Kraftstoffeinspritzung (Multipoint) elektronisches Motormanagement MED 17.1.11
Zündung:  Bosch DME, Kennfeldzündung mit Einzelzündspulen („ruhende Zündverteilung“)
Zündfolge:  1–6–2–4–3–5
Schmierung:  Trockensumpfschmierung
Kühlung:  Wasserkühlung
Getriebe:  mechanisches 6-Gang-Getriebe, Hinterradantrieb PDK 7-Gang-Getriebe, Hinterradantrieb PDK 7-Gang-Getriebe, Hinterradantrieb, mechanisches 6-Gang-Getriebe, Hinterradantrieb PDK 7-Gang-Getriebe, Hinterradantrieb PDK 7-Gang-Getriebe, mechanisches 6-Gang-Getriebe, Hinterradantrieb PDK 7-Gang-Getriebe, Hinterradantrieb PDK 7-Gang-Getriebe, mechanisches 6-Gang-Getriebe, Hinterradantrieb
Getriebebezeichnung  G96/90 G96/96 G97/90
Bremsen:  innenbelüftete und gelochte Scheibenbremsen
Durchmesser: 330 × 34 mm (vorne) / 330 × 28 mm (hinten)
innenbelüftete und gelochte Scheibenbremsen
Durchmesser: 350 × 34 mm (vorne) / 350 × 28 mm (hinten)
innenbelüftete und gelochte Scheibenbremsen
Durchmesser: 350 × 34 mm (vorne) / 350 × 28 mm (hinten)
innenbelüftete und gelochte Scheibenbremsen
Durchmesser: 380 × 34 mm (vorne) / 350 × 28 mm (hinten)
innenbelüftete und gelochte Scheibenbremsen
Durchmesser: 380 mm (vorne) / 380 mm (hinten)
innenbelüftete und gelochte Scheibenbremsen
Durchmesser: 408 mm (vorne) / 380 mm (hinten)
Radaufhängung vorn:  einzeln an MacPherson-Federbeinen mit Längslenkern und Querlenkern aus Leichtmetall MacPherson-Vorderachse mit Stabilisator, Fahrwerklager teilweise mit Kugelgelenken Doppelquerlenker-Vorderachse mit Stabilisator, alle Fahrwerkslager mit Kugelgelenken
Radaufhängung hinten:  einzeln an je fünf Lenkern: Mehrlenkerachse mit LSA-System (Leichtbau-Stabilität-Agilität) und Fahrschemel aus Leichtmetall Mehrlenker-Hinterachse mit integrierter Helperfeder, Stabilisator, Fahrwerklager teilweise mit Kugelgelenken
Federung vorn:  Schraubenfedern, Zweirohr-Gasdruckstoßdämpfer, Stabilisator
Federung hinten:  Schraubenfedern, Einrohr-Gasdruckstoßdämpfer, Stabilisator
Karosserie:  2-türige, 2-sitzige, selbsttragende Coupé-Karosserie aus beidseitig feuerverzinktem Stahlblech
Spurweite vorn / hinten:  1475 mm / 1495 mm 1485 mm / 1495 mm 1497 mm / 1524 mm 1497 mm / 1558 mm 1497 mm / 1524 mm 1509 mm / 1554 mm 1551 mm / 1555 mm 1587 mm / 1557 mm 1551 mm / 1555 mm 1587 mm / 1557 mm 1601 mm / 1553 mm 1630 mm / 1582 mm 1601 mm / 1553 mm
Radstand:  2350 mm 2355 mm 2360 mm 2355 mm 2457 mm 2456 mm 2457 mm 2453 mm 2457 mm
Reifen:  225/40 ZR 18 (vorne)
285/30 ZR 18 (hinten)
235/40 ZR 18 (vorne)
295/30 ZR 18 (hinten)
235/35 ZR 19 (vorne)
305/30 ZR 19 (hinten)
245/35 ZR 19 (vorne)
325/30 ZR 19 (hinten)
245/35 ZR 20 (vorne)
305/30 ZR 20 (hinten)
265/35 ZR 20 (vorne)
325/30 ZR 21 (hinten)
245/35 ZR 20 (vorne)
305/30 ZR 20 (hinten)
265/35 ZR 20 (vorne)
325/30 ZR 21 (hinten)
255/35 ZR 20 (vorne)
315/30 ZR 21 (hinten)
275/35 ZR 20 (vorne)
335/30 ZR 21 (hinten)
255/35 ZR 20 (vorne)
315/30 ZR 21 (hinten)
Reifentyp:  Pirelli P Zero Pirelli P Zero Corsa Michelin Pilot Sport Cup 1 (N0) /
Pirelli P Zero Corsa (N0)
Michelin Pilot Sport Cup 1 (N1) /
Pirelli P Zero Corsa (N1)
Michelin Pilot Sport Cup 2 (N0) /
Dunlop Sport Maxx Race (N0)
Michelin Pilot Sport Cup 2 (N1) /
Dunlop Sport Maxx Race (N1)
Michelin Pilot Sport Cup 2 (N2) /
Dunlop Sport Maxx Race 2 (N2)
Michelin Pilot Cup 2 (N0) /
Goodyear Eagle F1 SuperSport (N0)
Michelin Pilot Cup 2 (N1) /
Goodyear Eagle F1 SuperSport (N1)
Räder:  10-Speichen-Leichtmetallräder mit verschraubten Felgen; 8 J × 18 plus 5 mm Distanzscheiben ET 52 (vorne); 10 J × 18 plus 5 mm Distanzscheiben ET 65 (hinten) 10-Speichen-Leichtmetallräder im GT3-Design; 8,5 J × 18 ET 40 (vorne); 11 J × 18 ET 63 (hinten) 10-Speichen-Leichtmetallräder im GT3-Design; 8,5 J × 19 ET 53 (vorne); 12 J × 19 ET 68 (hinten) 10-Speichen-Leichtmetallräder im GT3-Design; 8,5 J × 19 ET 53 (vorne); 12 J × 19 ET 51 (hinten) 10-Speichen-Leichtmetallräder im GT3-Design II; 8,5 J × 19 ET 53 (vorne); 12 J × 19 ET 63 (hinten); Zentralverschluss 10-Speichen-Leichtmetallräder im GT3-Design II; 9 J × 19 ET 47 (vorne); 12 J × 19 ET 48 (hinten); Zentralverschluss 10-Speichen-Leichtmetallräder; 9 J × 20 ET 55 (vorne); 12 J × 20 ET 47 (hinten); Zentralverschluss 10-Speichen-Leichtmetallräder; 9,5 J × 20 ET 50 (vorne); 12,5 J × 21 ET 48 (hinten); Zentralverschluss 10-Speichen-Leichtmetallräder; 9 J × 20 ET 55 (vorne); 12 J × 20 ET 47 (hinten); Zentralverschluss 10-Speichen-Leichtmetallräder; 9,5 J × 20 ET 50 (vorne); 12,5 J × 21 ET 48 (hinten); Zentralverschluss Geschmiedete Leichtmetallräder; 9,5 J × 20 ET 46 (vorne); 12 J × 21 ET 45 (hinten); Zentralverschluss Geschmiedete Leichtmetallräder; 10 J × 20 ET 45 (vorne); 13 J × 21 ET 31 (hinten); Zentralverschluss Geschmiedete Leichtmetallräder; 9,5 J × 20 ET 46 (vorne); 12 J × 21 ET 45 (hinten); Zentralverschluss
Maße L × B × H:  4430 mm × 1765 mm × 1270 mm 4435 mm × 1770 mm × 1275 mm 4445 mm × 1808 mm × 1280 mm 4460 mm × 1852 mm × 1280 mm 4460 mm × 1808 mm × 1280 mm 4460 mm × 1852 mm × 1280 mm 4545 mm × 1852 mm × 1269 mm 4545 mm × 1880 mm × 1291 mm 4562 mm × 1852 mm × 1271 mm 4557 mm × 1880 mm × 1297 mm 4573 mm × 1852 mm × 1279 mm 4572 mm × 1900 mm × 1322 mm 4570 mm × 1852 mm × 1279 mm
Leergewicht (nach DIN):  1350 kg 1380 kg 1360 kg 1395 kg 1375 kg 1395 kg 1370 kg 1360 kg 1430 kg 1420 kg 1430 kg 1435 kg (PDK), 1418 kg (Schaltgetriebe) 1450 kg 1479 kg (PDK), 1462 kg (Schaltgetriebe)
Gesamtverbrauch nach 93/116/EG:  12,9 l / 100 km 12,8 l / 100 km 12,6 l / 100 km 13,2 l / 100 km 13,8 l / 100 km 12,4 l / 100 km 12,7 l / 100 km 12,8 l / 100 km 12,4 l / 100 km (PDK),
13,3 l / 100 km (Schaltgetriebe)
13,4 l / 100 km 13,8 l / 100 km (PDK),
13,7 l / 100 km (Schaltgetriebe)
Beschleunigung 0–100 km/h:  4,8 Sekunden 4,5 Sekunden 4,4 Sekunden 4,3 Sekunden 4,2 Sekunden 4,1 Sekunden 4,0 Sekunden 3,9 Sekunden 3,5 Sekunden 3,3 Sekunden 3,4 Sekunden 3,2 Sekunden 3,4 Sekunden (PDK),
3,9 Sekunden (Schaltgetriebe)
3,2 Sekunden 3,4 Sekunden (PDK),
3,9 Sekunden (Schaltgetriebe)
Höchstgeschwindigkeit:  302 km/h 308 km/h 310 km/h 312 km/h 310 km/h 315 km/h 310 km/h 318 km/h 312 km/h 318 km/h (PDK),
320 km/h (Schaltgetriebe)
296 km/h 311 km/h (PDK),
313 km/h (Schaltgetriebe)
Grundpreis zur Markteinführung:  179.500 DM
(entspr. 91.777 Euro)
102.112 Euro 120.788 Euro 108.083 Euro 129.659 Euro 116.947 Euro 145.871 Euro 178.596 Euro 137.303 Euro 181.690 Euro 152.416 Euro 195.137 Euro 167.518 Euro 229.517 Euro 209.000 Euro

Rennwagen

Fahrzeug­klasse Zeitleiste der Porsche-911-GT-Rennwagen
1990er 2000er 2010er
5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9
FIA GT1 993 GT2 Evo 993 GT1 996 GT1 Evo 996 GT1 ’98
FIA GT2/GT
(bis 2004)
ACO GTS
(bis 2004)
993 GT2
FIA N-GT
(bis 2004)
ACO GT
(bis 2004)
FIA GT2
(ab 2005)
ACO GTE
(ab 2011)
996 GT3 R 996 GT3 RS 996 GT3 RSR 997 GT3 RSR 991 RSR 991 RSR
FIA GT3 997 GT3 Cup 997 GT3 Cup S 997 GT3 R 991 GT3 R 991 GT3 R
Porsche Carrera Cup 993 Cup 3.8 996 GT3 Cup 996 GT3 Cup 996 GT3 Cup 996 GT3 Cup 997 GT3 Cup 997 GT3 Cup 997 GT3 Cup 991 GT3 Cup 991 GT3 Cup

Literatur

Bücher

  • Tobias Aichele: Porsche 911 – Forever young. Motorbuch Verlag, Stuttgart (2004), ISBN 3-613-01546-3.
  • Jörg Austen: Typenkompass Porsche. Personenwagen seit 1948. Motorbuch Verlag, Stuttgart (2007), ISBN 3-613-02710-0.
  • Jörg Austen: Porsche 911 Rallye- und Rennsportwagen. Die technische Dokumentation. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2005, ISBN 3-613-02492-6.
  • Jürgen Barth; Gustav Büsing: Das neue große Buch der Porsche-Typen. Motorbuch Verlag, Stuttgart (2005), ISBN 3-613-02438-1.
  • Marc Bongers: Porsche. Serienfahrzeuge und Sportwagen seit 1948. Motorbuch Verlag, Stuttgart (2004), ISBN 3-613-02388-1.
  • Paul Frère: Die Porsche 911 Story. Motorbuch Verlag, Stuttgart (2002), ISBN 3-613-02225-7.
  • Achim Kubiak: Faszination 911. Die Typologie des Porsche 911. Delius Klasing Verlag, Bielefeld (2004), ISBN 3-7688-1581-1.
  • Randy Leffingwell: Porsche 911 – Perfektion und Design. HEEL Verlag, Königswinter (2007), ISBN 3-89880-641-3.
  • Michael Trzesniowski: Rennwagentechnik: Grundlagen, Konstruktion, Komponenten, Systeme, Vieweg+Teubner Verlag, Wiesbaden, 2012, ISBN 978-3-8348-2209-3.
  • Peter Schneider: Typenkompass Porsche. Renn- und Rennsportwagen seit 1948. Motorbuch Verlag, Stuttgart (2003), ISBN 3-613-02300-8.
  • Tim Upietz; Ulrich Upietz (Hrsg.): Porsche 911 GT3 RSR – Acht Jahre des Erfolges. Gruppe C Motorsport Verlag, Duisburg (2007), ISBN 3-928540-50-5.

Zeitschriften

Porsche 911 (996.1) GT3 (1999–2000)

  • Auto Motor und Sport, Heft 11, 19. Mai 1999, Seiten 32–35. Sports-Wear – Fahrbericht: Porsche 911 GT3
  • Auto Motor und Sport, Heft 16, 28. Juli 1999, Seiten 72–77. Quick Silber – Test: Porsche 911 GT3
  • Auto Motor und Sport, Heft 23, 3. November 1999, Seiten 16–20 und 22–23. Culture Club – Vergleichstest: Porsche 911 GT3, Ferrari 360 Modena und Chrysler Viper GTS
  • Auto Motor und Sport, Heft 26, 11. Dezember 2002, Seiten 88–92. Trio Infernale – Vergleich: Porsche 911 GT1, 911 GT2 und 911 GT3
  • Christophorus Porsche Magazin 278, Mai 1999, Seiten 14–18, 20 und 22–23. Straßenfeger – Erster Sprint im neuen 911 GT3
  • sport auto, Heft 6/1999, Seiten 28–30. Der Brüller – Fahrbericht: Porsche 911 GT3

Porsche 911 (996.2) GT3 (2003–2005)

  • Auto Motor und Sport, Heft 9, 16. April 2003, Seiten 24–28. Wieder-Vorlage – Test: Porsche 911 GT3
  • Christophorus Porsche Magazin 301, April/Mai 2003, Seiten 26–33. Bella macchina – Premiere: Porsche 911 GT3 (PDF)

Porsche 911 (996.2) GT3 RS (2003–2004)

  • Auto Motor und Sport, Heft 26, 10. Dezember 2003, Seiten 82–86. Mager-Sucht – Impression: Porsche 911 GT3 RS und 911 Carrera RS 2.7
  • Christophorus Porsche Magazin 304, Oktober/November 2003, Seiten 48–50 und 52–53. „Tempomacher“ – Motorsport: der neue GT3 RS (PDF, Seiten 48 und 49), (Seite 50), (Seiten 52 und 53)

Porsche 911 (997.1) GT3 (2006–2009)

  • Auto Motor und Sport, Heft 8, 29. März 2006, Seiten 72–75. Renntier – Fahrbericht: Porsche 911 GT3
  • Christophorus Porsche Magazin 320, Juni/Juli 2006, Seiten 18–26. Die Extra-Tour – Fahren: Porsche 911 GT3 (PDF)
  • sport auto, Heft 7/2006, Seiten 20–28. Weiße Entscheidung – Supertest: Porsche 911 GT3 (Online)

Porsche 911 (997.1) GT3 RS (2006–2009)

  • Auto Motor und Sport, Heft 24, 8. November 2006, Seiten 88–94. Green Piece – Test: Porsche 911 GT3 RS (Online)
  • Christophorus Porsche Magazin 321, August/September 2006, Seiten 30–31. Power für Puristen – Premiere: Porsche 911 GT3 RS (PDF)
  • sport auto, Heft 3/2007, Seiten 32–40. Orange County – Supertest: Porsche 911 GT3 RS (Online)

Porsche 911 (997.2) GT3 (2009–2011)

  • Auto Motor und Sport, Porsche 911 GT3 im Supertest – Neuer Straßensportler setzt Bestmarke (Online)

Porsche 911 (997.2) GT3 RS (2009–2011)

  • Auto Motor und Sport, Porsche 911 GT3 RS im Supertest – Leichter! Stärker! – Doch Besser? (Online)

Porsche 911 (997.2) GT3 RS 4.0 (2011)

  • Auto Motor und Sport, Porsche 911 GT3 RS 4.0 im Supertest – Königs-Elfer mit Rennsport-Genen (Online)
  • sport auto, Heft 7/2011, Seiten 14–16. Was Leichtes zum Schluss – Fahrbericht: Porsche 911 GT3 RS 4.0

Porsche 911 (991.1) GT3 (2013–2015)

  • Auto Motor und Sport, Porsche 911 (991) GT3 im Supertest – Klassische Win-Win-Situation (Online)

Porsche 911 (991.1) GT3 RS (2015–2017)

  • Auto Motor und Sport, Porsche 911 GT3 RS im Supertest – Saugmotor-Wahnsinn auf der Nordschleife (Online)
  • Auto Zeitung, Heft 13/2016, Seiten 86–90. Theken Meisterschaft – Vergleich: Porsche 911 GT3 RS und BMW M4 GTS

Porsche 911 (991.2) GT3 (2017)

  • Auto Motor und Sport, Porsche 911 GT3 (991.2) im Supertest – Super-Porsche auf dem Weg zur neuen Bestzeit? (Online)
  • sport auto, Heft 4/2017, Seiten 28–32. Endlich 18 – Vorstellung: Porsche 911 GT3
  • Auto Bild sportscars, Heft 6/2017, Seiten 74–81. Enges Rennen – Vergleich: Porsche 911 GT3 und Mercedes-AMG GT R
  • Auto Bild sportscars, Heft 7/2017, Seiten 6–16. Blaue Runde – Supertest: Porsche 911 GT3
  • Auto Bild sportscars, Heft 12/2017, Seiten 6–19. Natur Spektakel – Verschiedene Sauger, indirekter Vergleich

Porsche 911 (991.2) GT3 RS (2018)

  • Auto Bild sportscars, Heft 4/2018, Seiten 16–20. Heiß auf Eis – Ausfahrt im Schnee mit Walter Röhrl
  • Auto Motor und Sport, Porsche 911 GT3 RS im Einzeltest – Die pure Fahrfreude, auch mit Filter (Online)

Porsche 911 (992.1) GT3 (2021–2023)

  • Auto Motor und Sport, Porsche 911 GT3 (992) im Supertest – Der jagt selbst den GT2 RS (Online)
  • Auto Motor und Sport, Porsche 911 GT3 Touring-Paket – Weniger Flügel, mehr Elfer (Online)
  • Auto Motor und Sport, Porsche 911 GT3 mit Manthey-Performance-Kit – So geht die Nordschleife in unter 7 Minuten (Online)

Porsche 911 (992.1) GT3 RS (seit 2023)

  • Auto Motor und Sport, Porsche 911 (992) GT3 RS im Supertest – Der schnellste Porsche auf der Nordschleife (Online)
  • Auto Motor und Sport, Porsche 911 GT3 RS mit Manthey-Kit – Ohne Heckfenster noch schneller im Kreis (Online)

Porsche 911 (992.2) GT3 (seit 2024)

  • Auto Motor und Sport, Porsche 911 GT3 (992.2, 2024) – Fahrspaß pur mit 510 PS (Online)
  • Auto Motor und Sport, Porsche 911 GT3 – Handgerührt zum Nordschleifenrekord (Online)

Verkaufsliteratur

Porsche 911 GT3 Typ 996 (1999–2000)

  • Der 911 GT3. Leidenschaft Motorsport. Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart. Stand 02/1999, WVK 162 610 99 D/WW
  • Der 911 GT3 in Daten. Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart. gültig ab 1. März 1999, WVK 164 311 99

Porsche 911 GT3 Typ 996 (2003–2005)

  • Der 911 GT3. Leidenschaft Motorsport. Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart. Stand 12/2002, WVK 207 210 03 D/WW
  • Motor des Sports – Der Porsche 911 GT3. Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart. Stand 02/2003
  • Der 911 GT3. Leidenschaft Motorsport. Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart. Stand 05/2004, WVK 216 310 05 D/WW

Porsche 911 GT3 RS Typ 996 (2003–2004)

  • Der 911 GT3 RS. Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart. Stand 06/2003, WVK 207 610 04 D/D
  • Der 911 GT3 RS. Preise und Daten. Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart. Stand 06/03, WVK 207 911 04 D/D

Porsche 911 GT3 Typ 997 (2006–2009)

  • Der neue 911 GT3 • Die reine Lehre. Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart. Stand 01/2006, WVK 221 210 06 D/WW
  • 911 GT3. Das Modell in Daten. Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart. Stand 01/2006, WVK 221 311 06 D/D

Porsche 911 GT3 RS Typ 997 (2009–2011)

  • Der neue 911 GT3 RS und 911 GT3 • Nichts als die Wahrheit. Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart. Stand: 09/09, WSLG1001000110 DE/WW
  • Der neue 911 GT3 RS und der 911 GT3. Die Modelle in Daten (Stand: 02/2010). Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart. Stand: 02/2010, WPLG 1001000711

Porsche 911 GT3 RS 4.0 Typ 997 (2011)

  • Der neue 911 GT3 RS 4.0 • Höchste Disziplin. Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart. Stand: 04/2011, WSLS 1101000610 DE/WW
  • Der neue 911 GT3 RS 4.0. Das Modell in Daten (Stand: 05/2011). Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart. Stand: 05/2011, WPLH1101000111

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