Zu Beginn des Jahres 2025 kam es in vielen Städten Deutschlands zu Protesten gegen Rechtsextremismus. Die Proteste werden zum Teil als Fortsetzung der Proteste gegen Rechtsextremismus in Deutschland und Österreich 2024 angesehen.
Anlässe
Anlass für die Proteste waren unter anderem Treffen der Partei Alternative für Deutschland (AfD) wie vor Ort in Riesa anlässlich des Bundesparteitages am 11., in Regensburg am 14., in Hamburg am 16. und in Halle (Saale) am 25. Januar 2025, wo größere Gegendemonstrationen stattfanden, auf denen es vereinzelt zu Konflikten mit der Polizei kam. Die von einigen Landesämtern für Verfassungsschutz sowie verschiedenen Politikwissenschaftlern als rechtsextrem eingestufte AfD stellt aus der Sicht der Demonstranten eine Gefahr für die Demokratie dar und hatte zuvor Unterstützung im Wahlkampf durch Elon Musk und mehrere Großspenden erhalten.
Nachdem der CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz einen migrationspolitischen Antrag und einen Gesetzentwurf im Deutschen Bundestag angekündigt hatte, für die jeweils aufgrund der möglichen Zustimmung der AfD-Abgeordneten eine Mehrheit absehbar war, richteten sich die Proteste auch gegen diese Pläne, die als Ende der „Brandmauer gegen rechts“ interpretiert wurden. Der sogenannte Fünf-Punkte-Plan, ein Entschließungsantrag, wurde am 29. Januar 2025 mit Stimmen von Union, FDP und AfD knapp angenommen. Das sogenannte Zustrombegrenzungsgesetz scheiterte knapp aufgrund fehlender Stimmen aus den Reihen der CDU und FDP.
In Österreich richten sich die Proteste gegen eine mögliche Regierungsbeteiligung der rechtsextremen Freiheitlichen Partei Österreichs. Aufgrund des 25. Jahrestages der Angelobung der Regierung Schüssel I, der ersten Koalition zwischen ÖVP und FPÖ auf Bundesebene, wurde für den 4. Februar zu einer großen Demonstration in Wien aufgerufen.
Rezeption und Reaktionen
Die Protestforscherin Lisa Bogerts ordnet die Proteste als dritte Welle prodemokratischer Proteste ein, nach der ersten Welle Anfang 2024 und einer zweiten im Rahmen der Europa- und Kommunalwahlen 2024. Im Rahmen dieser größeren Protestbewegung seien neue Bündnisse von Akteuren entstanden, zu der sie auch große Wirtschaftsunternehmen, Medienhäuser und öffentliche Persönlichkeiten zählt, sodass es sich nicht allein um eine linke Bewegung handele. Ferner bekräftige Bogerts die Wichtigkeit und Nützlichkeit der Proteste, „um der Politik zu signalisieren, dass die Bevölkerung sehr wachsam ist und die Brandmauer ernst nimmt“. Es sei zu begrüßen, „dass sich so viele Menschen für die Demokratie einsetzen“.
In der taz werteten Timm Kühn, Erik Peter und Nina Schieben die Proteste als Zeichen, dass die „mobilisierbare Masse“ nicht hinter Friedrich Merz stehe, was der Inszenierung von Merz als „Vertreter eines einzig wahren Volkswillens“ widerspreche. Des Weiteren sei dessen Verweis auf breite Mehrheiten zur Migrationsbegrenzung selektiv, da es auch für eine Vermögensteuer oder mehr Klimaschutz Mehrheiten gebe.
Ferner kommentierte Krsto Lazarević in der taz anlässlich der gemeinsamen Abstimmung anderer Parteien mit der AfD: „Dass nun Hunderttausende auf die Straße gehen, um zu protestieren, ist enorm wichtig“. Jedoch könne die Mobilisierung nicht lange aufrechterhalten werden, daher müssten die Proteste „langfristig in politische Praxis gegen den Rechtsruck sublimiert“ werden. Entscheidend sei, nun konsequent gegen die Normalisierung der AfD vorzugehen.
Florian Eichel behauptete auf Zeit Online einen Kontrast zwischen dem Anspruch, hier werde „Geschichte gemacht“, und dem fehlenden tatsächlichen politischen Ertrag der Proteste. Auf den von „moralischem Furor“, Vandalismus und Bedrohung von Politikern und Mitarbeitern der CDU begleiteten Demonstrationen laste vielmehr die Hypothek, „dass sie sich im Namen der Demokratie nicht gegen eine Regierungs-, sondern gegen eine demokratische Oppositionspartei richten.“ Vor dem Hintergrund vergangener antirechter Demonstrationen unter dem Motto „Wir sind mehr“ wies er darauf hin, dass die Demonstranten gegen die CDU nunmehr selbst in der Minderheit seien angesichts einer großen gesellschaftlichen Mehrheit für eine restriktivere Migrationspolitik. Auch in der Neuen Zürcher Zeitung meinte Morten Freidel, die Demonstrationen stünden „im eklatanten Widerspruch zur Stimmung im Land.“ Weitere Widersprüche bestünden darin, dass mit der CDU jene Partei bekämpft werden solle, die als einzige den Aufstieg der AfD abzuwenden in der Lage sei, sowie im Schweigen gegenüber gleichzeitigen antisemitischen Vorfällen. Für die Jüdische Allgemeine behauptete Ralf Balke ebenso, es würde zum Antisemitismus geschwiegen und bezeichnete dies als „ohrenbetäubend“. Demgegenüber berichtete die Süddeutsche Zeitung aber von einer Demonstration aus München mit hunderttausenden Teilnehmern, bei der Joëlle Lewitan, Enkelin von Shoah-Überlebenden, als Rednerin auftrat und sich sehr deutlich gegen Antisemitismus aussprach. In ihrer Rede betonte sie auch die Notwendigkeit, für Demokratie zu kämpfen.
Der Journalist und Publizist Heribert Prantl schrieb Anfang Februar in der Süddeutschen Zeitung, Großdemonstrationen gegen Rechtsextremismus seien wichtige „Stopp-Schilder“, um „den Wahlkampf neu auszurichten“ und die Zukunft zu prägen. Denn der aktuelle Wahlkampf vermittle fälschlicherweise den Eindruck, die „Umsetzung einer Reihe von extremen und extremsten Forderungen“, etwa eine „irrwitzige Verhaftungswelle“ von Migranten, würde die aktuell wichtigen Probleme in Deutschland lösen. Doch zur Lösung wichtiger Probleme wie Wohnungsknappheit, steigende Preise oder schlechter Zustand der Bildungseinrichtungen seien ganz andere Maßnahmen nötig. Letztlich seien „der populistische Extremismus und der aggressive Nationalismus [...] keine Naturgewalten“.
Ein Artikel der Tageszeitung Die Welt, in dem behauptet wird, die Demonstrationen seien durch Steuergelder mitfinanziert worden, wurde vom Presserat als unbelegt und diskreditierend gerügt.
Politische Angriffe auf die Protestierenden
Der CDU-Fraktionsvorsitzende Mathias Middelberg drohte im Februar 2025 damit, Organisationen die Gemeinnützigkeit abzuerkennen, wenn sie sich an Demonstrationen beteiligen, auf denen die gemeinsame Abstimmung zwischen CDU und AfD kritisiert wird. Dem vorausgegangen waren Vorwürfe des rechtspopulistischen Senders Nius und der Zeitungen des Axel-Springer-Verlages Welt und Bild, die behaupteten, die Regierung würde Proteste „gegen die Opposition“ mitfinanzieren und es gäbe einen „Deep State“ der NGOs, der gebrochen werden müsse. Der Watchblog Belltower.News widerspricht diesen Narrativen: Die Arbeit zivilgesellschaftlicher Organisationen „ist keine parteipolitische Agenda, sondern eine demokratische Notwendigkeit, die keine demokratische Partei infrage stellen kann“. Die Angriffe gegen die Demokratieprojekte seien eine „Rhetorik, die direkt aus dem Handbuch autoritärer Bewegungen stammt“ und ein „Angriff auf die Zivilgesellschaft nach dem Vorbild illiberaler Staaten“.
Der CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz attackierte unmittelbar vor der Bundestagswahl 2025 politische Gegner als „irgendwelche grünen und linken Spinner auf dieser Welt, die da draußen rumlaufen“. Bezogen auf die Teilnehmer der Proteste gegen Rechtsextremismus fragte er rhetorisch: „Wo waren die denn, als Walter Lübcke in Kassel ermordet worden ist von Rechtsradikalen?“ Diese Aussagen wurden von Kritikern als spaltend und als nicht zutreffend kritisiert, denn nach dem Mord an Lübcke 2019 hatten Gedenk-Kundgebungen stattgefunden. Lübckes Witwe widersprach Merz daraufhin scharf, es habe damals ein „ein starkes gesellschaftlich breites Bekenntnis zu unserer Demokratie und ihren Werten“ gegeben, das ihrer Familie Kraft gegeben habe.
Unmittelbar nach der Bundestagswahl 2025 reichte die Fraktion der CDU/CSU eine Kleine Anfrage Politische Neutralität staatlich geförderter Organisationen im Bundestag ein. Darin wurden 551 Fragen zur Finanzierung und politischen Haltung von insgesamt 17 deutschen Nichtregierungsorganisationen wie Omas gegen Rechts, BUND, Greenpeace und Correctiv gestellt. Politiker mehrerer Parteien, Journalisten sowie die betroffenen Organisationen reagierten empört auf diesen „Angriff“ auf Demokratie und Zivilgesellschaft und zogen eine unmittelbare Verbindung zur Teilnahme dieser Organisation an den Protesten gegen Rechtsextremismus. Kritisiert wurden insbesondere Formulierungen in der Anfrage wie die über NGOs als „Schattenstruktur, die mit staatlichen Geldern indirekt Politik betreibt“, die auf einem Artikel und einem Meinungsbeitrag der Zeitung Die Welt beruhten und Narrative des tiefen Staats bedienten, die im Rahmen von Verschwörungstheorien verwendet werden.
Liste der Demonstrationen mit Teilnehmerzahl
Januar
| Datum | Stadt | Bundesland | Teilnehmer | Berichtet von |
|---|---|---|---|---|
| 9. Januar | Graz | ST | 100–200 | Vienna Online (vienna.at) |
| Salzburg | S | 700 | Vienna Online (vienna.at) | |
| Wien | W | 25.000–50.000 | Vienna Online (vienna.at) | |
| 11. Januar | Riesa | SN | 10.000–12.000 | Leipziger Volkszeitung |
| 14. Januar | Regensburg | BY | 200 | Mittelbayerische Zeitung |
| 15. Januar | Regensburg | BY | 120 | Mittelbayerische Zeitung |
| 16. Januar | Hamburg | HH | 16.000 | NDR |
| 18. Januar | Aachen | NW | 7.700 | WDR |
| Karlsruhe | BW | 3.500–5.000 | SWR | |
| Kassel | HE | 7.000–9.000 | HR | |
| Oldenburg | NI | 7.000 | Radio Bremen | |
| 19. Januar | Bonn | NW | 4.000 | General-Anzeiger |
| Herrenberg | BW | 2.500 | Böblinger Bote | |
| 25. Januar | Aschaffenburg | BY | 3.000 | Passauer Neue Presse |
| Berlin | BE | 30.000–100.000 | Tagesspiegel | |
| Eichstätt | BY | 200 | Donaukurier | |
| Flensburg | SH | 2.500 | sh:z | |
| Halle (Saale) | ST | 10.000 | Volksstimme | |
| Hechingen | BW | 700 | Südwest Presse | |
| Köln | NW | 40.000–75.000 | ||
| Ravensburg | BW | 10.000 | Tagesschau | |
| 27. Januar | Waldkirch | BW | 2.000 | Badische Zeitung |
| 29. Januar | Berlin | BE | 650 | Die Zeit |
| 30. Januar | Berlin | BE | 4.000–6.000 | Tagesschau; Der Spiegel |
| Braunschweig | NI | 1.000 | ||
| Bremen | HB | 1.000 | Buten un Binnen | |
| Dortmund | NW | 4.000–5.000 | WDR | |
| Dresden | SN | 1.000 | Tagesschau | |
| Duisburg | NW | 400 | Rheinische Post | |
| Düsseldorf | NW | 2.500–5.000 | WDR | |
| Freiburg im Breisgau | BW | 15.000 | SWR Aktuell | |
| Freising | BY | 1.000 | Süddeutsche Zeitung | |
| Greifswald | MV | 350 | Norddeutscher Rundfunk | |
| Hannover | NI | 7.000 | Tagesschau | |
| Heidelberg | BW | 4.000 | Rhein-Neckar-Zeitung | |
| Kiel | SH | 1.500 | Der Spiegel | |
| Landau | RP | 500 | SWR | |
| Leipzig | SN | 5.000–7.000 | Tagesschau | |
| Lüneburg | NI | 500 | LZ | |
| Mainz | RP | 4.500 | SWR | |
| München | BY | 7.000–10.000 | Tagesschau | |
| Münster | NW | 2.800 | Tagesschau | |
| Nürnberg | BY | 2.000 | Nürnberger Nachrichten | |
| Osnabrück | NI | 1.200 | Neue Osnabrücker Zeitung | |
| Schorndorf | BW | 700 | Zeitungsverlag Waiblingen | |
| 31. Januar | Braunschweig | NI | 3.000 | Norddeutscher Rundfunk |
| Darmstadt | HE | 5.000 | Darmstädter Echo | |
| Erfurt | TH | 1.500 | Mitteldeutscher Rundfunk | |
| Gießen | HE | 4.000 | Gießener Anzeiger | |
| Hamburg | HH | 20.000 | Norddeutscher Rundfunk | |
| Marburg | HE | 2.500 | Oberhessische Presse | |
| Tübingen | BW | 4.000–11.000 | Südwest Presse |
Februar
| Datum | Stadt | Bundesland | Teilnehmer | Berichtet von |
|---|---|---|---|---|
| 1. Februar | Aachen | NW | 3.000 | Tagesschau |
| Apolda | TH | 1.300 | Thüringer Allgemeine | |
| Augsburg | BY | 4.500 | augsburger-allgemeine.de | |
| Bremen | HB | 10.000 | Der Spiegel | |
| Erlangen | BY | 2.000 | Erlanger Nachrichten | |
| Essen | NW | 14.000 | Der Spiegel | |
| Frankfurt am Main | HE | 2.000–2.500 | Der Spiegel | |
| Göttingen | NI | 5.000 | Der Spiegel | |
| Halle (Saale) | ST | 8.000 | mz.de | |
| Hamburg | HH | 65.000–80.000 | Norddeutscher Rundfunk | |
| Heilbronn | BW | 900 | SWR Aktuell | |
| Hildesheim | NI | 8.000 | Hildesheimer Allgemeine Zeitung | |
| Karlsruhe | BW | 4.000–5.000 | SWR Aktuell | |
| Kempten | BY | 1.500 | Allgäuer Zeitung | |
| Koblenz | RP | 3.500–4.000 | Der Spiegel | |
| Köln | NW | 16.000–45.000 | tagesschau.de | |
| Landsberg am Lech | BY | 2.500 | Augsburger Allgemeine | |
| Leipzig | SN | 10.000 | Leipziger Volkszeitung | |
| Lüneburg | NI | 200 | Der Spiegel | |
| Mannheim | BW | 5.000–12.000 | SWR Aktuell,Rhein-Neckar-Zeitung | |
| Memmingen | BY | 600–700 | Allgäuer Zeitung | |
| Neu-Isenburg | HE | 9.000–10.000 | hessenschau.de | |
| Oldenburg | NI | 10.000 | Nordwest-Zeitung | |
| Paderborn | NW | 1.200 | Westfalen-Blatt | |
| Passau | BY | 1.300–2.000 | Passauer Neue Presse | |
| Schwäbisch Gmünd | BW | 800 | SWR Aktuell | |
| Stuttgart | BW | 44.000 | SWR Aktuell | |
| Walldorf | BW | 700 | Rhein-Neckar-Zeitung | |
| Würzburg | BY | 5.000–6.000 | Main-Post, Bayerische Polizei | |
| 2. Februar | Altenkirchen | RP | 1.500 | Rhein-Zeitung |
| Bonn | NW | 10.000 | Zeit Online | |
| Berlin | BE | 160.000–250.000 | Zeit Online | |
| Brandenburg an der Havel | BB | 300 | MAZ | |
| Chemnitz | SN | 2.200–6.000 | MDR | |
| Elmshorn | SH | 620 | NDR | |
| Erlangen | BY | 2.000 | Erlanger Nachrichten | |
| Flensburg | SH | 5.000 | NDR | |
| Kassel | HE | 6.000–8.500 | HNA, tagesschau.de | |
| Kiel | SH | 15.000 | NDR,Kieler Nachrichten | |
| Köln | NW | 1.000 | Zeit Online | |
| Potsdam | BB | 3.000 | Tagesspiegel | |
| Regensburg | BY | 20.000 | idowa.de | |
| Saarbrücken | SL | 20.000 | Saarländischer Rundfunk | |
| Schleswig | SH | 1.000 | NDR | |
| Schwäbisch Hall | BW | > 500 | Südwest Presse | |
| Ulm | BW | 10.000 | SWR Aktuell | |
| 3. Februar | Freiburg im Breisgau | BW | ≤4.500 | Badische Zeitung |
| 4. Februar | Bonn | NW | 1.500 | General-Anzeiger |
| Schwerin | MV | 1.000 | NDR | |
| Wien | W | 13.000–30.000 | ORF | |
| 5. Februar | Lingen | NI | 3.000 | Neue Osnabrücker Zeitung |
| Münster | NW | 2.500 | Münstersche Zeitung | |
| 6. Februar | Mannheim | BW | 400 | SWR Aktuell |
| 7. Februar | Bad Säckingen | BW | 400 | Südwestrundfunk |
| Bielefeld | NW | 25.000 | Westfalenblatt | |
| 8. Februar | Aalen | BW | > 1000 | Schwäbische Post |
| Ahaus | NW | 1.000 | WDR | |
| Ahlen | NW | Radio WAF | ||
| Bad Oldesloe | SH | NDR | ||
| Bitburg | RP | 2.000 | SWR Aktuell | |
| Brandenburg an der Havel | BB | 300 | Märkische Allgemeine | |
| Bremen | HB | 35.000–50.000 | buten un binnen | |
| Dannenberg (Elbe) | NI | 2.000 | Elbe-Jeetzel-Zeitung | |
| Darmstadt | HE | 8.000–10.000 | hessenschau | |
| Dortmund | NW | 2.900–5.000 | WDR | |
| Gießen | HE | 13.000 | hessenschau | |
| Herford | NW | 400 | Westfalen-Blatt | |
| Hamburg | HH | 3.000 | Süddeutsche Zeitung | |
| Hannover | NI | 24.000 | NDR | |
| Heide (Holstein) | SH | 400 | NDR | |
| Hof (Saale) | BY | 400 | inFranken.de | |
| Jena | TH | 300–500 | Münchner Merkur | |
| Kappeln | SH | 1.000 | NDR | |
| Konstanz | BW | 12.000–15.000 | SWR Aktuell | |
| Leck | SH | 1.600 | NDR | |
| Leer | NI | 1.800 | NDR | |
| Leipzig | SN | 1.000 | tagesschau.de | |
| Lübeck | SH | 4.000 | NDR | |
| Mainz | RP | 4.000 | SWR Aktuell | |
| Minden | NW | 4.000 | WDR | |
| München | BY | 250.000–320.000 | BR24 | |
| Münster | NW | 200 | WDR | |
| Neumünster | SH | 400 | Kieler Nachrichten | |
| Neunkirchen (Saar) | SL | 750 | Saarländischer Rundfunk | |
| Neutraubling | BY | 200 | Mittelbayerische Zeitung | |
| Nürnberg | BY | 25.000 | Nürnberger Nachrichten | |
| Offenburg | BW | 5.000 | Südwestrundfunk | |
| Paderborn | NW | 500 | WDR | |
| Reutlingen | BW | 1.500 | Reutlinger Generalanzeiger | |
| Rostock | MV | 3.000 | Süddeutsche Zeitung | |
| Stuttgart | BW | "tausende" | Südwestrundfunk | |
| Villingen-Schwenningen | BW | 500 | Schwarzwälder Bote | |
| Waldshut | BW | 400–500 | Südwestrundfunk | |
| Wismar | MV | 500 | Norddeutscher Rundfunk | |
| Wuppertal | NW | 10.000 | WDR | |
| 9. Februar | Berlin | BE | 1.600 | Tagesspiegel |
| Bremerhaven | HB | 4.500 | Mitteldeutsche Zeitung | |
| Düsseldorf | NW | 500 | Westdeutscher Rundfunk | |
| Eichstätt | BY | 700 | Donaukurier | |
| Hann. Münden | NI | 1.200 | Mitteldeutsche Zeitung | |
| Heidenheim an der Brenz | BW | 4.000 | Südwestrundfunk | |
| Köln | NW | 350 | Westdeutscher Rundfunk | |
| Marburg | HE | 14.000 | Der Spiegel[144] | |
| Mülheim an der Ruhr | NW | 1.000 | Westdeutscher Rundfunk | |
| Neumarkt | BY | 400–500 | Mittelbayerische Zeitung | |
| Sarstedt | NI | 400 | Mitteldeutsche Zeitung | |
| Rheda-Wiedenbrück | NW | 3.000 | Die Glocke | |
| Straubing | BY | 800 | idowa | |
| Zetel | NI | 500 | Mitteldeutsche Zeitung | |
| 10. Februar | Freiburg | BW | 10.000–15.000 | SWR |
| Kulmbach | BY | 350 | Radio Plassenburg | |
| Pegnitz | BY | ≤500 | Fränkischer Tag | |
| 11. Februar | Berlin-Lichtenberg | BE | 100 | Die Tageszeitung |
| Pirmasens | RP | 100 | Die Rheinpfalz | |
| Plauen | SN | > 100 | Freie Presse | |
| 12. Februar | Lage (Lippe) | NW | 150 | Radio Lippe |
| Schwandorf | BY | 400–500 | Mittelbayerische Zeitung | |
| 13. Februar | Bleckede | NI | 400 | Landeszeitung |
| Dresden | SN | 10.000 | MDR | |
| Warendorf | NW | 450 | Die Glocke | |
| 14. Februar | Hameln | NI | 550–700 | Dewezet |
| Lilienthal | NI | 400 | Weser-Kurier | |
| 15. Februar | Bad Segeberg | SH | 600 | Lübecker Nachrichten |
| Darmstadt | HE | 2.500 | Tagesschau | |
| Düsseldorf | NW | 15.000 | Rheinische Post | |
| Eschwege | HE | 450 | Tagesschau | |
| Frankenthal (Pfalz) | RP | 200 | Tagesschau | |
| Frankfurt am Main | HE | 15.000–20.000 | Tagesschau | |
| Fulda | HE | 400 | Tagesschau | |
| Heidelberg | BW | 12.000 | SWR | |
| Itzehoe | SH | 1.000 | sh:z | |
| Lörrach | BW | 2.000 | SWR | |
| Mainz | RP | 5.000 | Tagesschau | |
| Mannheim | BW | 2.000–4.000 | Rhein-Neckar-Zeitung | |
| Marburg | HE | 300 | Tagesschau | |
| Michelstadt | HE | 450 | Tagesschau | |
| Northeim | NI | 450 | Hessische/Niedersächsische Allgemeine | |
| Speyer | RP | 800 | Tagesschau | |
| Stuttgart | BW | 2.500 | SWR | |
| Trier | RP | 3.000 | Tagesschau | |
| Wiesbaden | HE | 1.000 | Tagesschau | |
| Worms | RP | 1.000 | Tagesschau | |
| 16. Februar | Ahrweiler | RP | 250 | Tagesschau |
| Berlin | BE | 30.000–38.000 | Tagesspiegel | |
| Greifswald | MV | 500–800 | Ostsee-Zeitung | |
| München | BY | 600 | Süddeutsche Zeitung | |
| Naumburg | ST | 250 | Mitteldeutsche Zeitung | |
| Neustrelitz | MV | 500 | NDR | |
| Nordhausen | TH | 100 | Thüringer Allgemeine | |
| Rheinbach | NW | 700 | Kölnische Rundschau | |
| Simmern/Hunsrück | RP | 450 | Tagesschau | |
| Torgau | SN | 150 | Torgauer Zeitung | |
| 17. Februar | Jülich | NW | 700 | Herzog Kultur-&Stadtmagazin |
| Wernigerode | ST | 250–300 | Volksstimme | |
| Wunstorf | NI | 1.500 | Hannoversche Allgemeine | |
| 18. Februar | Sehnde | NI | 150 | Hannoversche Allgemeine |
| Tübingen | BW | 200 | SWR Aktuell | |
| Zirndorf | BY | 200 | Nürnberger Nachrichten | |
| 19. Februar | Berlin-Steglitz | BE | 1.200–6.000 | Tagesspiegel |
| Weiden | BY | mehrere hundert | Oberpfalzecho | |
| 20. Februar | Darmstadt | HE | 300 | Frankfurter Rundschau |
| Horb | BW | 300 | Schwarzwälder Bote | |
| Lemförde | NI | 150 | Kreiszeitung | |
| 21. Februar | Bernburg | ST | Mitteldeutsche Zeitung | |
| Eisleben | ST | MDR | ||
| Fulda | HE | 700–1.000 | Tagesschau | |
| Kaiserslautern | RP | 1.800 | Die Rheinpfalz | |
| Kiel | SH | 750 | NDR | |
| Magdeburg | ST | MDR | ||
| Mainz | RP | 3.000 | Borkener Zeitung | |
| Passau | BY | 500 | Passauer Neue Presse | |
| Regensburg | BY | 150 | Mittelbayerische Zeitung | |
| Saarbrücken | SL | 2.000 | SR | |
| Stendal | ST | MDR | ||
| 22. Februar | Augsburg | BY | 12.000 | Zeit |
| Eichstätt | BY | 90 | Donaukurier | |
| Erfurt | TH | 4.000–5.000 | Thüringer Allgemeine | |
| Essen | NW | 8.500 | Radio Essen | |
| Frankenberg (Eder) | HE | 300 | Hessische/Niedersächsische Allgemeine | |
| Freiburg | BW | 25.000 | SWR | |
| Hamburg | HH | 40.000 | Mopo | |
| Hannover | NI | 1.900 | NDR | |
| Hattingen | NW | 600 | Westdeutsche Allgemeine Zeitung | |
| Kaufbeuren | BY | 1.200 | Allgäuer Zeitung | |
| Kiel | SH | 1.000–1.200 | Nordsee-Zeitung | |
| Krefeld | NW | 6.000–10.000 | Westdeutsche Zeitung | |
| Lahr/Schwarzwald | BW | 700 | Schwarzwälder Bote | |
| Regensburg | BY | 400 | Mittelbayerische Zeitung | |
| Schweringen | NI | 440 | Die Harke | |
| Schwerte | NW | 500 | Ruhr Nachrichten | |
| Velbert | NW | 350 | Westdeutsche Allgemeine Zeitung | |
| Zeitz | ST | 130 | Mitteldeutsche Zeitung | |
| 23. Februar | Chemnitz | SN | 100 | Tag24 |
| 24. Februar | Bremen | HB | 700–5.000 | Tagesschau |
März
| Datum | Stadt | Bundesland | Teilnehmer | Berichtet von |
|---|---|---|---|---|
| 1. März | Freiburg | BW | 400 | SWR Aktuell |
| Stuttgart | BW | hunderte | ||
| Hildesheim | NI | 470 | HAZ |
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