Queen at Sea ist ein britisch-US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 2026 von Regisseur und Drehbuchautor Lance Hammer mit Juliette Binoche, Tom Courtenay, Anna Calder-Marshall und Florence Hunt.
| Film | |
| Titel | Queen at Sea |
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| Produktionsland | Vereinigtes Königreich, Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Länge | 121 Minuten |
| Produktionsunternehmen |
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| Stab | |
| Regie | Lance Hammer |
| Drehbuch | Lance Hammer |
| Produktion |
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| Kamera | Adolpho Veloso |
| Schnitt | Lance Hammer |
| Besetzung | |
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Handlung
Amandas Mutter Leslie leidet unter fortgeschrittener Demenz, sie verliert zunehmend die Fähigkeit, sich verständlich mitzuteilen. Martin, Leslies Ehemann und Amandas Stiefvater, und Amanda sind sich uneinig über die Frage, ob Leslie die Fähigkeit verloren hat, wichtige Entscheidungen in ihrem eigenen Interesse selbst zu fällen.
Und wenn dem so ist, wäre zu klären, wer stattdessen die Verantwortung übernehmen soll: Amanda, Martin oder eine Institution. Es entsteht ein Balanceakt zwischen der Wahrung von Leslies Autonomie einerseits und der Fürsorge und dem Schutz andererseits.
Produktion
Der Film wurde von der britischen The Bureau und der US-amerikanischen Alluvial Film Company produziert, als Produzenten fungierten Tristan Goligher und Lance Hammer. Den Weltvertrieb übernahm The Match Factory. Die Dreharbeiten fanden ab April 2023 in London statt.
Die Kamera führte Adolpho Veloso, die Montage verantwortete Lance Hammer. Für das Sound-Design zeichnete Kent Starling verantwortlich, für das Kostümbild Saffron Cullane, für das Maskenbild Nicole Stafford und für das Szenenbild Soraya Gilanni Viljoen.
Für Filmemacher Lance Hammer war es der zweite Langspielfilm nach Ballast, der bei der Berlinale 2008 im Wettbewerb um den Goldenen Bären lief.
Veröffentlichung
Premiere war am 17. Februar 2026 im Rahmen der 76. Berlinale, wo der Film in den Wettbewerb um den Goldenen Bären eingeladen wurde.
Rezeption
Jakob Bauer schrieb auf rbb24.de, dass es bedrückende Fragen und wichtige Denkanstöße seien, die diskutiert würden, aber leider alles furchtbar dröge inszeniert. Eigentlich sei dieser Film nach 30 Minuten auserzählt, alle Konflikte seien dann angesprochen und klar, dass es auf diese ethisch-moralischen Fragen keine definitiven Antworten gebe.
Andreas Kilb befand in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, dass sich in der Rolle der Amanda die Klasse von Juliette Binoche zeige. Lance Hammers Film finde für ein wichtiges Thema die richtigen Bilder, intim und distanziert zugleich, rücksichtsvoll und schockierend direkt.
Simon Eberhard vergab auf outnow.ch 4,5 von 6 Sternen. Die Produktion sei streckenweise großartig: rührend, ans Herz gehend, mit einem Schuss Humor und hervorragend gespielt. Trotz eines überflüssigen Subplots und eines unpassenden Endes bliebe das Drama sehenswert.
Christoph Petersen bewertete den Streifen auf filmstarts.de mit 3,5 von 5 Sternen. Der Film überzeuge vor allem deshalb, weil er ehrlich und angemessen ambivalent davon erzähle, wie die Demenz Angehörige, Behörden und Einrichtungen trotz bester Absichten gnadenlos überfordern kann.
Auszeichnungen und Nominierungen
Internationale Filmfestspiele Berlin 2026
- Nominierung für den Goldenen Bären (Lance Hammer)
- Silberner Bär/Beste Schauspielerische Leistung in einer Nebenrolle (Anna Calder-Marshall und Tom Courtenay)
- Silberner Bär/Preis der Jury (Lance Hammer)
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