Rosenau am Hengstpaß

Rosenau am Hengstpaß ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Kirchdorf im Traunviertel mit 649 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).

Rosenau am Hengstpaß
Wappen Österreichkarte
Basisdaten
Staat: Osterreich Österreich
Land: Oberösterreich Oberösterreich
Politischer Bezirk: Kirchdorf
Kfz-Kennzeichen: KI
Fläche: 108,28 km²
Koordinaten: 47° 43′ N, 14° 24′ OKoordinaten: 47° 42′ 49″ N, 14° 23′ 46″ O
Höhe: 700 m ü. A.
Einwohner: 649 (1. Jän. 2025)
Bevölkerungsdichte: 6 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4581
Vorwahl: 07566
Gemeindekennziffer: 4 09 14
Adresse der Gemeinde-
verwaltung:
Hauptstraße 16
4581 Rosenau am Hengstpaß
Website: rosenau.ooe.gv.at
Politik
Bürgermeisterin: Maria Benedetter (SPÖ)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2021)
(13 Mitglieder)
6
5
2
Insgesamt 13 Sitze
  • SPÖ: 6
  • ÖVP: 5
  • PRO: 2
Lage von Rosenau am Hengstpaß im Bezirk Kirchdorf
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Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
BW

Geografie

Rosenau am Hengstpaß liegt auf 690 Meter Höhe im Traunviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 13 Kilometer und von West nach Ost 16,6 km. Die Gesamtfläche beträgt 108,28 Quadratkilometer. Mehr als achtzig Prozent der Fläche sind bewaldet und fünf Prozent werden landwirtschaftlich genutzt und sechs Prozent sind Almen.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasste bis 2020 die Ortschaften Dambach und Rosenau am Hengstpaß. Seither gliedert sich die Gemeinde nur noch in eine Ortschaft. Die Gemeinde besteht aus der einzigen Katastralgemeinde Rosenau.

Nachbargemeinden

Zwei der acht Nachbargemeinden liegen im Bezirk Steyr-Land (SE), zwei weitere im Bezirk Liezen (LI; Steiermark).

Roßleithen Molln Reichraming (SE)
Edlbach Weyer (SE)
Spital am Pyhrn Admont (LI) St. Gallen (LI)

Geschichte

Ortsgeschichte

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Im Jahr 1359 wurde Rosenau erstmals urkundlich erwähnt. Seit 1490 wird er dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt.

Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau, 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Rosenau gehörte bis 2012 zum Gerichtsbezirk Windischgarsten und ist seit dem 1. Jänner 2013 Teil des Gerichtsbezirks Kirchdorf an der Krems.

Bevölkerungsentwicklung

Rosenau am Hengstpaß: Einwohnerzahlen von 1869 bis 2025
Jahr  Einwohner
1869
  
630
1880
  
603
1890
  
567
1900
  
533
1910
  
662
1923
  
788
1934
  
801
1939
  
773
1951
  
838
1961
  
919
1971
  
928
1981
  
905
1991
  
790
2001
  
741
2011
  
689
2021
  
664
2025
  
649
Quelle(n): Statistik Austria, Gebietsstand 1.1.2021

Grund für den Rückgang der Bevölkerungszahl ist die negative Wanderungsbilanz, die durch eine leicht positive Geburtenbilanz nicht ausgeglichen werden kann.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Rosenau am Hengstpaß
  • Katholische Filialkirche Rosenau Heiliges Kreuz: errichtet 1949–1950 nach Plänen von Hans Foschum

Wirtschaft und Infrastruktur

Die Gemeinde hat einen starken Produktionssektor. Die drei Firmen aus dem Bereich Warenherstellung beschäftigen 178 Erwerbstätige. Die Landwirtschaft beschäftigt 32 und der Dienstleistungssektor 76 Personen (Stand 2011).

Verkehr

  • Bus und Bahn: Von Rosenau erreicht man mit dem Bus in rund zehn Minuten den Bahnhof Windischgarsten. Von hier gibt es Verbindungen nach Linz und in die Steiermark.

Politik

Gemeinderat


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Motiv: Gemeindeamt/Rathaus der Gemeinde

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BW

Der Gemeinderat hat 13 Mitglieder.

Bürgermeister

Bürgermeister seit 1850 waren:

  • 1850–1855 Joseph Retschituzegger
  • 1855–1861 Franz Neubauer
  • 1861–1864 Michael Berger
  • 1864–1873 Mathäus Koller
  • 1873–1879 Josef Pölzguter
  • 1879–1888 Peter Leidinger
  • 1888–1894 Engelbert Polterauer
  • 1894–1897 Ignaz Stummer
  • 1897–1903 Josef Stummer
  • 1903–1906 Ignaz Ecker
  • 1906–1910 Josef Stummer
  • 1910–1912 Gottfried Langlhuber
  • 1912–1919 Alois Rumplmair
  • 1919–1924 Karl Buresch
  • 1924–1929 Karl Helml
  • 1929–1934 Emmerich Hammerer
  • 1934–1938 Karl Helml
  • 1938–1945 Franz Pithart
  • 1945–1945 Rudolf Hinterleitner
  • 1945–1945 Robert Neuwirth
  • 1945–1945 Hermann Stummer
  • 1945–1949 Karl Buresch
  • 1949–1976 Josef Buder
  • 1976–1995 Friedrich Oswald
  • 1995–2020 Peter Auerbach (SPÖ)
  • seit 2020 Maria Benedetter (SPÖ)

Gemeindepartnerschaften

Seit 1983 besteht eine Partnerschaft mit der deutschen Stadt Hofgeismar in Nordhessen.

Wappen

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens:

„In Silber unter einer blauen, erhöhten Wellenleiste, darauf drei grüne, am oberen Schildrand anstoßende Nadelbäume, eine rote, heraldische Alpenrose mit goldenem Butzen und grünen Kelchblättern, eingeschlossen von einem schwarzen Wasserrad.“

Die Gemeindefarben sind Grün-Weiß-Rot.

Die heraldisch stilisierte Alpenrose spricht sowohl im landläufigen Sinne für den Ortsnamen als auch als Bergblume (Rhododendron hirsutum) für die Lage der Gemeinde im Bereich der nördlichen Kalkalpen.
Die blauen Wellen kennzeichnen den Dambach, der im Gemeindegebiet entspringt, die drei Nadelbäume erklären den Waldreichtum der Gegend.
Das Wasserrad erinnert an das ehemalige Sensenwerk in Dambach.

Persönlichkeiten

Ehrenringträger

  • Friedrich Oswald, Altbürgermeister
  • Emmerich Gföllner
  • Friedrich Hellesch
  • Karl Grünner
  • Hermann Humpl
  • Karl Tölle aus der Partnergemeinde Hofgeismar
  • Anton Stöckl
  • Raimund Baumschlager
  • Peter Auerbach, Altbürgermeister

Beleg siehe

Söhne und Töchter der Gemeinde

  • Raimund Baumschlager (* 1959), Rallyefahrer

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