Schienenpersonennahverkehr in Baden-Württemberg

Der Schienenpersonennahverkehr (SPNV) in Baden-Württemberg wird in weiten Teilen durch das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg organisiert und verwaltet. Die Fahrplanung und Koordinierung der SPNV-Ausschreibungsverfahren obliegt zum Großteil der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW). Daneben werden Teile des SPNV auch durch andere Aufgabenträger erbracht, insb. dem Verband Region Stuttgart.

Die Verkehrsleistungen des Schienenpersonennahverkehrs, wie des gesamten Öffentlichen Personennahverkehrs, werden nach dem seit 1997 bestehenden Integralen Taktfahrplan ausgerichtet.

2022 wurde im SPNV in Baden-Württemberg eine Beförderungsleistung von rund 4,8 Milliarden Personenkilometern erbracht. 2018 und 2019, vor der Corona-Pandemie, waren es jeweils rund 5,4 Milliarden Personenkilometer gewesen.

Geschichte

Im Jahr 2001 erbrachte die Deutsche Bahn in Baden-Württemberg jährlich eine Betriebsleistung von rund 53 Millionen Zugkilometer und erhielt dafür mehr als 750 Millionen DM.

Großer Verkehrsvertrag

Im Jahr 2003 schloss das Land Baden-Württemberg den sogenannten Großen Verkehrsvertrag mit der Deutschen Bahn, der eine Laufzeit bis September 2016 hatte. Er sah eine jährliche Kostensteigerung von 1,5 Prozent vor, wobei Energie-, Stations- und Trassenkosten direkt abgerechnet werden konnten. Zusätzliche Erlöse aus Tariferhöhungen und zusätzliche Fahrgäste kamen der Deutschen Bahn zugute. Er umfasste etwa 39,5 Millionen Zugkilometer pro Jahr und damit rund 60 Prozent der 65,5 Millionen Zugkilometer, die im Jahr 2016 durch das Land Baden-Württemberg bestellt wurden.

2007 kürzte die Landesregierung aus CDU und FDP das Zugangebot aufgrund zurückgehender Bundeszuschüsse. Dabei wurde jeder zehnte Zug gestrichen.

Verkehrsverträge ab 2016

Im Juni 2014 beschloss das Land Baden-Württemberg das sogenannte „Zielkonzept 2025 für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV)“. Dazu wurde ein Konzept erarbeitet, das vorsieht, die SPNV-Leistungen in 18 Netze zu bündeln und diese dann separat auszuschreiben. Das Volumen der zu vergebenden Verkehrsverträge wird mit zehn Milliarden Euro beziffert.

In vier Netzen (1, 3a, 3b, 4) werden die Fahrzeuge für ETCS vorgerüstet.

Die Laufzeiten der neuen Verkehrsverträge begannen sukzessive ab 2016. Für die Zeit zwischen dem Auslaufen des Großen Verkehrsvertrags und dem Beginn der neuen Verträge wurden in 17 Losen Übergangsverträge mit der DB Regio geschlossen, die insgesamt 30 Millionen Zugkilometer pro Jahr umfassten. Auf Grundlage dieser Verträge werden die zuvor mehr als 400 n-Wagen im Land Ende 2016 bis auf 120, bis Dezember 2018 bis auf 50 durch 150 Doppelstockwagen aus anderen Regionen Deutschlands ersetzt. Es sollen 26 zusätzliche Verbrennungstriebwagen eingesetzt, und die Baureihe 611 durch die Baureihe 612 ersetzt werden. Dabei gab es außerdem einzelne zusätzliche Züge und kleine Fahrplanänderungen. Die Übergangsverträge sind mit einem durchschnittlichen Zugkilometer-Preis von 9,60 Euro (im Jahr 2017) deutlich günstiger als der Große Verkehrsvertrag mit 11,69 €/Zugkilometer; dadurch spart das Land fast 230 Millionen Euro.

Vergabe der Stuttgarter Netze

Am 2. Juli 2014 schrieb das damalige Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg (MVI) die Stuttgarter Netze aus. In den drei Losen waren insgesamt rund 15 Millionen Zugkilometer und Neufahrzeuge im Wert von rund 500 Millionen vorgesehen. Die Betriebsaufnahme war zunächst im Dezember 2018 geplant.

Am 17. November 2015 kündigte das MVI die Vergabe mit Wirkung ab 2019 an:

  • Die Abellio Rail Baden-Württemberg GmbH, Tochter der Niederländischen Staatsbahnen, soll das Los 1 (Neckartal, 6,8 Millionen Zugkilometer jährlich) betreiben, mit den Linien von Stuttgart nach Mühlacker–Bruchsal/Pforzheim, von Stuttgart über Heilbronn nach Mannheim bzw. Osterburken sowie von Stuttgart über Plochingen nach Tübingen.
  • Die Go-Ahead Verkehrsgesellschaft Deutschland soll zukünftig die Lose 2 (Rems-Fils, 3,7 Millionen Zugkilometer pro Jahr) und 3 (Franken-Enz, 4,3 Millionen Zugkilometer pro Jahr) betreiben. Das Unternehmen wurde 2014 in Berlin als Tochter des Go-Ahead-Konzerns gegründet. Das Rems-Fils-Netz umfasst die Linien von Stuttgart über Aalen nach Crailsheim sowie von Stuttgart über Geislingen (Steige) nach Ulm. Zum Franken-Enz-Netz gehören die Linien von Stuttgart nach Aalen, nach Karlsruhe sowie nach Würzburg (über Heilbronn und Lauda). Halbstundentakte sollen dabei bis Aalen und Geislingen angeboten werden, Stundentakte bis Ellwangen und Ulm, ein Zwei-Stunden-Takt bis Crailsheim.

Der Auftrag umfasst insgesamt 14,8 Millionen Zugkilometer pro Jahr, das Vertragsvolumen über die 13-jährige Vertragslaufzeit beläuft sich auf 2,7 Milliarden Euro, der Zuschussbedarf des Landes bei rund 1,4 Milliarden Euro. Je Zugkilometer sinkt der Zuschussbedarf von 11,69 auf unter 6 Euro. Die Einsparung gegenüber dem bisherigen Vertrag soll 75 Millionen Euro pro Jahr betragen. Damit wird eine deutliche Angebotsausweitung möglich. Die neuen Verträge sehen teilweise, je nach Auslastung, eine Verdichtung vom Stunden- zum Halbstundentakt vor.

Daneben wurde der Einsatz moderner Fahrzeuge im schwarz-weiß-gelben Landesdesign vorgeschrieben. Die Züge sollten über Klimaanlagen, Fahrrad- und Kinderwagenstellplätze sowie kostenloses WLAN, Steckdosen und Handyverstärker verfügen.

DB Regio hatte knapp die günstigsten Angebote für alle drei Lose abgegeben, die wenige Cent pro Zugkilometer unter den anderen Offerten lagen. Damit hätte das Unternehmen für zwei der drei Lose den Zuschlag bekommen, wurde jedoch aufgrund eines Formfehlers von der Vergabe ausgeschlossen. Das Land forderte in den Vergabeunterlagen unter anderem, dass der Preis je Zugkilometer im ersten Jahr nicht mehr als zehn Prozent über dem Wert des Folgejahres liegen dürfe. Damit sollen hohe, den Etat belastende Anlaufkosten vermieden werden. Laut Angaben des MVI habe die Deutsche Bahn diese Vorgabe überschritten und um 11,5 Prozent höhere Kosten in Rechnung stellen wollen. Die Deutsche Bahn sah dagegen keinen Bruch irgendwelcher formaler Regeln. Das Land sah dagegen keinen Entscheidungsspielraum zur Abweichung von einer zwingenden Vorgabe. Nach eigenen Angaben hatte das MVI eigene Juristen, die landeseigene Nahverkehrsgesellschaft die Beratergesellschaft sowie eine beratende Kanzlei zugezogen. Branchenkenner erhoben darüber hinaus den Vorwurf, das Unternehmen habe die Instandhaltungskosten für Züge mit null angegeben und in Teilnetze verschoben, wo ihm kein Wettbewerb drohe. Ein weiterer Anbieter war wegen fehlender Angaben zu Sicherheitspersonal ausgeschlossen worden.

Am 24. November 2015 wies das Verkehrsministerium eine förmliche Rüge von DB Regio zurück. Die Deutsche Bahn rief daraufhin die Vergabekammer beim Regierungspräsidium Karlsruhe an. Mitte Februar 2016 erlitt die DB dort eine Niederlage. Laut Angaben des Verkehrsministeriums habe die Vergabekammer die Rechtsauffassung, wonach das Land auf Grund des Vergaberechts keine andere Möglichkeit gehabt habe, als die DB von der Vergabe auszuschließen, „sehr klar“ bestätigt. Nach der Entscheidung der Vergabekammer rief die DB daraufhin das Oberlandesgericht Karlsruhe an, um dagegen Beschwerde einzulegen. Am 29. April 2016 entschied dieses, dass der Ausschluss der Deutschen Bahn aufgrund von Formfehlern rechtmäßig war. Die Leistungsbeschreibung sei widerspruchsfrei und eindeutig, DB Regio habe nicht entsprechend den Vorgaben gerechnet. Das Gericht ließ dabei im Übrigen offen, ob DB Regios Angabe von null Kosten für den Aufbau von Werkstätten rechtmäßig gewesen wäre. Der Beschluss war unanfechtbar, die rechtsverbindliche Vergabe erfolgte am 9. Mai 2016. Abellio kündigte an, 43 vom Land finanzierte Züge für insgesamt mehr als 200 Millionen Euro zu bestellen, 250 Mitarbeiter einzustellen und eine eigene Tochtergesellschaft vor Ort anzusiedeln. In Pforzheim soll, nahe dem Hauptbahnhof, ein Betriebswerk mit Abstellung entstehen.

Alle drei Netze wurden im Juli 2019 weitgehend in Betrieb genommen, obwohl Bombardier die bestellten Fahrzeuge für Abellio nicht rechtzeitig liefern konnte. Bis diese zur Verfügung stehen, kommen Leihfahrzeuge aus freigewordenen Kapazitäten anderer Anbieter zum Einsatz. Einige Fahrplanänderungen, wie zusätzliche Fahrten oder umsteigefreie Verbindungen, konnten aufgrund hoher Streckenauslastung und ausstehender Fahrplanänderungen noch nicht umgesetzt werden.[veraltet] Während Abellio bereits in Nordrhein-Westfalen und in Mitteldeutschland aktiv war, war es für Go-Ahead der erste Auftrag in Deutschland.

Ausblick

Mit der Inbetriebnahme von Stuttgart 21 sollen bestehende Linien miteinander verknüpft und durchgebunden werden.

Im Dezember 2019 kündigte das Land an, bis zu 200 neue Schienenfahrzeuge für ein nach Inbetriebnahme von Stuttgart 21 vorgesehenes neues E-Netz Südost sowie eine Neukonzeption der Stuttgarter Netze und weiterer Netze beschaffen zu wollen. Ferner wird solle damit die weiter steigende Nachfrage bewältigt werden. Die zu beschaffenden Fahrzeuge sollen bis zu 210 m lang und ggf. bis zu 200 km/h schnell sein. Das Land schrieb Ende Juli 2020 die Beschaffung von bis zu 230 Elektrotriebzügen aus, die ab 2024 sukzessive im Großraum Stuttgart zum Einsatz kommen sollen. Je Triebzug sollen bis zu 380 Sitzplätze angeboten werden, in Doppeltraktion dürfen die Züge maximal 212 m lang sein. Der Vertrag schließt auch die Instandhaltung und Sicherstellung der Verfügbarkeit bis 2055 ein. Der Zuschlag sollte ursprünglich Mitte 2021 erfolgen. Bis zu vier Triebzüge sollen miteinander gekuppelt verkehren können. Die Fahrzeuge sowie die Infrastruktur im zukünftigen Stuttgarter Hauptbahnhof sollen optimiert werden, um bei einer Zuglänge bis zu 212 m dort Doppelbelegungen zu ermöglichen. Laut Angaben vom September 2021 sollte der Auftrag voraussichtlich im Oktober 2021 vergeben werden. Die Beschaffung der Triebzüge soll bis zu 3,5 Milliarden Euro kosten. Vor Veröffentlichung der Ausschreibung, 2020, wurden Kapitalermächtigung in Höhe von 2,76 Milliarden Euro genehmigt, mit denen auch die Option für 100 weitere Triebzüge mit abgedeckt sein sollte. Im Zuge des Nachtragshaushaltes für 2021 wurden weitere 527 Millionen Euro genehmigt. Das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg begründete die gestiegenen erwarteten Kosten mit konkretisierten Fahrzeuganforderungen, die sich „immer weiter von den Parametern der bestehenden Fahrzeugplattformen der Hersteller für Doppelstockfahrzeuge“ entfernt hätten, beispielsweise Anforderungen an Fahrdynamik, Bremssystem und ETCS. Letztlich sind zwei Angebote form- und fristgerecht eingegangen. Im Mai 2022 wurde der Zuschlag an Alstom, über 130 Triebzüge vom Typ Coradia Stream High Capacity, bekanntgemacht. Er hatte sich aufgrund eines Nachprüfungsantrags und einer darauf folgenden sofortigen Beschwerde des unterlegenen Bieters verzögert. Die Züge sollen ab 2026 eingesetzt werden. Mit bis zu 1520 Sitzplätzen (in Vierfachtraktion) sollen die Züge zu deutlichen Steigerungen der Fahrgastkapazitäten führen. Auf den wichtigsten Strecken sollen die Züge langfristig in einer derartigen Vierfachtraktion fahren und dafür Bahnhöfe umgebaut werden.

Im Februar 2014 wurde der ÖPNV-Pakt mit dem Ziel geschlossen, dass 2025[veraltet] rund 20 Prozent mehr Menschen mit Bus und Bahn fahren. Das Projekt wird vom Land Baden-Württemberg, dem Verband Region Stuttgart, der Stadt Stuttgart sowie den Landkreisen des Verbandes (unter Beteiligung des VVS) getragen.

Das Land Baden-Württemberg prüft das Potential einer Reaktivierung von 41 von insgesamt 75 stillgelegten Bahnstrecken. Ergebnisse sollen im Herbst 2020 vorliegen.

Das Land arbeitet an Prognosemodellen, anhand derer Pfade erarbeitet werden sollen, um die Klimaziele des Sektors im Jahr 2030 sowie Klimaneutralität im Jahr 2040 zu erreichen.

Statistik

Die Zahl der Fahrgäste stieg zwischen 2002 und 2012 um 70 Prozent. Wurden 2002 durchschnittlich noch 59 Passagiere je Zug gezählt, waren es 2004 74, 2006 bereits 82 und 2008 89. 2010 waren es 91, im Jahr 2012 schließlich 103. Die Steigerungsrate zwischen 2002 und 2015 wurde mit insgesamt 75 Prozent beziffert.

Die 14 mit der Durchführung des Regionalverkehrs beauftragten Unternehmen erbringen eine Betriebsleistung von 65 Millionen Zugkilometern pro Jahr.

DB Station&Service betrieb in Baden-Württemberg 684 Stationen mit 45.000 Verkehrshalten und 2,2 Millionen Besuchern und Fahrgästen pro Tag. In den 148 Empfangsgebäuden gab es 169.000 Quadratmeter Vermietungsfläche. 99,7 Prozent der Stationen sind mit Wetterschutz ausgestattet, 76 Prozent stufenfrei. Das Unternehmen beschäftigt 551 Mitarbeiter. (Stand: Januar 2015) Im Rahmen einer so genannten Stationsoffensive ermittelte die Deutsche Bahn zwischen 2012 und 2015 in einer ersten Analyse 50 potentielle Standorte für neue Stationen, die 21.000 Neukunden generieren sollen.

Der Große Verkehrsvertrag schrieb eine Fünf-Minuten-Pünktlichkeit (Schwellwert: 5 Minuten und 59 Sekunden) von 94 Prozent vor. 2009 wurde ein Wert von 95,44 Prozent erreicht, 2011 von 94,62 Prozent. Im Juni 2015 lag der Wert bei 90,22 Prozent. Die neuen Verkehrsverträge sehen eine Drei-Minuten-Pünktlichkeit vor.

DB Regio Baden-Württemberg erbrachte 2016 wöchentlich mit rund 10.500 Zugfahrten eine Leistung von durchschnittlich 700.000 Zugkilometern. Aufgrund schlechter Leistungen musste das Unternehmen 2017 elf Millionen Euro zahlen, den höchsten je gegen ein Verkehrsunternehmen in Baden-Württemberg verhängte Wert.

Die Höhe der Pönale, die das Land Baden-Württemberg insgesamt erhob, stieg von 4.903 Euro im Jahr 2016 auf 16,1 Millionen Euro im Jahr 2020.

Kosten und Finanzierung

2014 entfielen von 7,3 Milliarden Euro Regionalisierungsmittel 762 Millionen Euro auf Baden-Württemberg. Weitere 84 Millionen Euro schoss das Land Baden-Württemberg zu. 2016 erhielt das Land 851 Millionen Euro, 2021 1,049 Milliarden Euro. Damit bestellte das Land im Jahr 2021 79,89 Millionen Zugkilometer und gab dafür 816,1 Millionen Euro aus. Aus der Differenz werden so genannte „Ausgabereste“ gebildet, um zukünftige Angebotssteigerungen finanzieren zu können, insbesondere nach Inbetriebnahme von Stuttgart 21. Diese Reserve soll bis 2030 verzehrt sein. Nach einem Beschluss der Verkehrsministerkonferenz von 2014 soll der Anteil des Landes Baden-Württemberg an den Regionalisierungsmitteln des Bundes von 10,44 Prozent auf 12,37 Prozent im Jahr 2030 steigen. 1993 hatte dieser Anteil noch bei 11,59 Prozent gelegen.

Während der Bund seine Regionalisierungsmittel 2012 um 1,5 Prozent anhob, seien die Stationsentgelte im gleichen Jahr um 9,6 Prozent und die Trassenentgelte um 7,2 Prozent gestiegen. Mit insgesamt 335 Millionen Euro machten diese Positionen fast die Hälfte der Gesamtkosten aus. Zur Aufrechterhaltung des Angebots musste das Land nach eigenen Angaben 80 Millionen Euro im Jahr 2013 und 100 Millionen Euro im Jahr 2014 zuschießen.

Übersicht über die Verkehrsverträge

Übergangsvertrag 2016

Los KBS Linien EVU Anmerkung
1 780 Stuttgart – Heilbronn – Osterburken – Würzburg,
Stuttgart – Heilbronn – Neckarsulm (RB-Einzelleistungen)
VB Württemberg bis 10. Dez. 2016 Los 17; Doppelstockwagen; bis Dezember 2019, dann GAVD
2 780,
783,
665.1–2
Stuttgart – Heilbronn – Bad Friedrichshall – Osterburken (– Lauda),
Heilbronn – Öhringen-Cappel (Einzelleistungen),
Bad Friedrichshall – Mosbach-Neckarelz (Einzelleistungen),
Mosbach-Neckarelz – Osterburken (Einzelleistungen bis 10. Dez. 2016)
VB Württemberg RB Mosbach-Neckarelz – Seckach – Osterburken: Tfz 143, ab 11. Dez. 2016 S-Bahn RheinNeckar;
Rest: bis Dezember 2019, dann Abellio Rail Baden-Württemberg
3 665.1-2+5,
710.41,
780
Mannheim – Mosbach-Neckarelz/Sinsheim – Heilbronn,
Heilbronn – Bietigheim-Bissingen (Einzelleistungen)
Region Südwest bis Dez. 2019, dann Abellio Rail Baden-Württemberg
4 760 Stuttgart – Tübingen RAB bis Juni 2020, dann Abellio Rail Baden-Württemberg
5 786 Stuttgart – Aalen VB Württemberg bis 8. Juni 2019, dann GAVD
6 750 Stuttgart – Göppingen – Ulm VB Württemberg bis Dez. 2019, dann GAVD
7 740,
741,
785
Stuttgart – Eutingen im Gäu – Freudenstadt/Rottweil,
Stuttgart – Singen,
Stuttgart – Schwäbisch Hall-Hessental (– Crailsheim)
DB Regio Baden-Württemberg
8 785 Stuttgart – Schwäbisch Hall-Hessental – Crailsheim – Nürnberg VB Württemberg bis 10. Dez. 2016 Los 17; Doppelstockwagen; bis Dezember 2019, dann GAVD
9 702,
703
Karlsruhe – Offenburg,
Offenburg – Freiburg – Müllheim – Neuenburg / Basel Bad Bf
VB Südbaden bis Juni 2020; ab Sommer 2017 nur Doppelstockwagen
10 727,
728
Freiburg – Titisee – Neustadt/Seebrugg VB Südbaden bis Dezember 2019, dann vsl. DB Regio Baden-Württemberg (noch nicht vergeben)
12 783,
785
Heilbronn – Schwäbisch Hall-Hessental – Crailsheim Westfrankenbahn bis Dez. 2019; weiterhin 628, sollen Rampe für Barrierefreiheit erhalten
13 757,
758,
759
Ulm – Langenau (– Ellwangen),
Ulm – Munderkingen,
Schelklingen – Münsingen – Engstingen,
Amstetten – Gerstetten
RAB bis 10. Dez. 2016 Los 17; bis Juni 2019; 628 sollen 2017 durch 644 ersetzt werden; Schelklingen – Engstingen NE 81; Amstetten – Gerstetten „Museumstriebwagen im Freizeitverkehr“
14 757,
786
Ulm – Aalen – Crailsheim RAB bis 10. Dez. 2016 Los 17; bis Juni 2019
15 770,
771,
710.6
Stuttgart – (via SFS) – Mühlacker – Karlsruhe,
Stuttgart – Bietigheim – Mühlacker – Heidelberg,
Stuttgart – Bietigheim-Bissingen – Mühlacker – Karlsruhe,
Stuttgart – Bad Wildbad (Saisonverkehr)
VB Württemberg Radexpress „Enztäler“ ab 1. Okt. 2016 mit 425;
bis Juni 2019, dann GAVD und Abellio Rail Baden-Württemberg
760 Plochingen – Tübingen RAB bis Juni 2020, dann Abellio Rail Baden-Württemberg und Ausschreibung läuft
650,
655,
660,
665.5,
700,
710.41,
665,
701
Mannheim/Heidelberg – Neu-Edingen/Friedrichsfeld – Laudenbach – Landesgrenze zu Hessen (Regionalbahnen),
Mannheim – Landesgrenze zu Hessen,
Mannheim – Mannheim-Waldhof – Landesgrenze zu Hessen (Regionalbahnen),
Heidelberg – Meckesheim – Aglasterhausen/Eppingen/Bad Rappenau,
Mannheim – Graben-Neudorf – Karlsruhe (– Freudenstadt),
Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz (aus Germersheim) – Mannheim – Heidelberg – Bruchsal – Karlsruhe
Region Südwest bis Dez. 2019, dann S-Bahn RheinNeckar
16 730,
743
Basel Bad Bf – Waldshut – Lauchringen (– Erzingen/Weizen),
Erzingen – Schaffhausen – Singen
VB Südbaden bis Dez. 2017
731 Radolfzell – Friedrichshafen – Kressbronn – Landesgrenze zu Bayern RAB bis Dez. 2017
751,
753,
766,
975
Ulm – Aulendorf,
Sigmaringen – Aulendorf – Kißlegg – Leutkirch – Landesgrenze zu Bayern / Wangen (Allgäu) – Landesgrenze zu Bayern
RAB / Regio Allgäu-Schwaben bis Dez. 2017
665.3,
650,
655
Bruchsal – Graben-Neudorf – Philippsburg (Baden) – Landesgrenze Rheinland-Pfalz,
Mannheim/Heidelberg – Neu-Edingen/Friedrichsfeld – Landesgrenze zu Hessen,
Mannheim – Mannheim-Waldhof – Landesgrenze zu Hessen
Region Südwest / Region Hessen RE: bis Dez. 2017, dann Netz Main-Neckar-Ried (DB Regio Mitte);
S33: bis Dez. 2016, dann S-Bahn RheinNeckar
17 780,
785
Stuttgart – Heilbronn – Osterburken – Landesgrenze zu Bayern,
Stuttgart – Heilbronn – Neckarsulm (RB-Einzelleistungen),
Stuttgart – Schwäbisch Hall-Hessental – Crailsheim – Landesgrenze Bayern
VB Württemberg bis 10. Dez. 2016
731 Stuttgart – Ulm – Friedrichshafen – Lindau RAB mit Doppelstockwagen und WLAN
730,
751,
755,
757,
758,
759,
766
Basel Bad Bf – Friedrichshafen – Ulm,
Stuttgart – Tübingen – Aulendorf/Horb,
Neustadt – Donaueschingen – Rottweil/Ulm,
Ulm – Aalen – Crailsheim,
Ulm – Langenau (– Ellwangen),
Ulm – Munderkingen,
Schelklingen – Münsingen – Engstingen,
Amstetten – Gerstetten
RAB bis 10. Dez. 2016
18 780,
781,
782,
784
Crailsheim – Lauda – Gaubüttelbrunn – Landesgrenze zu Bayern / Wertheim – Landesgrenze zu Bayern,
(Osterburken –) Seckach – Walldürn – Landesgrenze Bayern
Westfrankenbahn

Aktuelle Verträge

Die folgenden Verträge werden aktuell bedient:

Netznummer, -name Linien (Orte außerhalb Baden-Württembergs in kleiner Schrift) Betreiber Betriebsübernahme Laufzeitende Streckenkilometer Zugkilometer pro Jahr
Netz 1: Stuttgarter Netze 1b: Rems-Fils MEX 13 Stuttgart–Schorndorf–Aalen–Crailsheim,

MEX 16 Stuttgart–Göppingen–Ulm

Arverio Baden-Württemberg Dez. 2019 2032 206 km 4.170.000 km
1c: Franken-Enz RE 1 Karlsruhe–Pforzheim–Stuttgart–Schorndorf–Aalen


RE 8 Stuttgart–Heilbronn–Osterburken–Würzburg

Arverio Baden-Württemberg Dez. 2019 2032 336 km (312 km in BW) 4.400.000 km (4.060.000 in BW)
Netz 2: Südbahn Stuttgart–Ulm–Bodensee RE 5 Stuttgart–Ulm–Aulendorf–Friedrichshafen DB Regio Baden-Württemberg Dez. 2016 Dez. 2027 221 km (211 km in BW) 2.630.000 km (2.535.000 in BW)
Netz 3 3a: Murrbahn RE 90 Stuttgart–Schwäbisch Hall-Hessental–Crailsheim–Ansbach–Nürnberg Arverio Baden-Württemberg Dez. 2019 Dez. 2032 188 km (110 km in BW) 1.420.000 km (880.000 in BW)
3b: Gäu-Murr RE 4 Stuttgart–Horb–Tuttlingen–Singen–Konstanz,

RE 14a Stuttgart–Horb–Rottweil,

RE 14b Stuttgart–Eutingen–Freudenstadt,

MEX 19 Stuttgart–Backnang–Gaildorf(–Crailsheim),

MEX 90 Stuttgart–Backnang–Schwäbisch Hall-Hessental

DB Regio Baden-Württemberg Dez. 2017 Dez. 2025 212 km 2.160.000 km
3c: Nahverkehrsfreigabe Intercity Gäubahn IC 87 Stuttgart–Singen DB Fernverkehr Mai 2023
Netz 4: Rheintal 4a: RE RE 7 Karlsruhe–Offenburg–Freiburg–Basel SBB DB Regio Baden-Württemberg Juni 2020 Dez. 2032 195 km 2.140.000 km
4b: RB RB 26 Offenburg–Freiburg,

RB 27 Freiburg–Müllheim–Neuenburg/Basel Bad,

RB 28 Müllheim–Mulhouse

165 km 1.950.000 km
Netz 5: Donau-Ostalb RE 3(E-Lok) Ulm–Friedrichshafen–Lindau-Reutin,

RE 3(D-Lok) Friedrichshafen–Singen–Basel Bad,

RE 6a Stuttgart–Tübingen–Sigmaringen–Aulendorf,

RE 6b Stuttgart–Tübingen–Rottenburg–Horb,

RE 50 Ulm–Heidenheim–Aalen,

RE 55 Ulm–Herbertingen–Sigmaringen–Tuttlingen–Donaueschingen–Villingen

DB Regio Baden-Württemberg Dez. 2016 Dez. 2029 766 km (758 km in BW) 6.400.000 km (6.340.000 in BW)
Netz 6: S-Bahn Rhein-Neckar 6a: Los 1 S 1 Homburg–Kaiserslautern–Mannheim–Mosbach–Osterburken,

S 2 Kaiserslautern–Mannheim–Mosbach,

S 3 Karlsruhe–Speyer–Mannheim–Bruchsal–Karlsruhe,

S 33 Bruchsal–Graben-Neudorf–Germersheim,

S 4 GermersheimLudwigshafen–Mannheim–Bruchsal–Germersheim,

S 4 GermersheimLudwigshafen BASF-Pendelzüge

DB Regio Mitte Dez. 2016 Dez. 2033 ? km (207 km in BW) 7.690.000 km (4.370.000 in BW)
6b: Los 2 S 5/RE 5 Heidelberg–Sinsheim–Eppingen,

S 51 Heidelberg–Meckesheim–Aglasterhausen,

S 6 Bensheim–Mannheim–Mainz,

S 8 Mannheim Hbf – Mannheim-Käfertal – Biblis,

S 9 Karlsruhe–Mannheim–Groß-Rohrheim,

RB 79 Neckarbischofsheim Nord – Hüffenhardt

DB Regio Mitte Dez. 2020 Dez. 2034 ? km (177 km in BW) 6.020.000 km (3.820.000 in BW)
Netz 7: Zweistromsystem
7c: Heilbronn Nord S 41 Heilbronn–Neckarsulm–Mosbach

S 42 Heilbronn–Neckarsulm–Sinsheim

Albtal-Verkehrs-Gesellschaft Dez. 2014 Dez. 2029 60 km 1.090.000 km
Netz 8: Ortenau 8a: Ortenau-S-Bahn und Hermann-Hesse-Bahn RS 1 Offenburg–Hausach–Freudenstadt,

RS 2 Offenburg–Oberkirch–Bad Griesbach,

RS 3 Achern–Ottenhöfen,

RS 11 Hausach–Hornberg,

RS 12 Biberach(Baden)–Oberharmersbach,

RB 76 Calw-Weil der Stadt-Renningen (ab vsl. 2025)

SWEG Dez. 2023 Dez. 2038 165 km 2.600.000 km
8b: Europabahn RS 4 Offenburg–Appenweier–Kehl–Straßburg SWEG in Kooperation mit SNCF Dez. 2023 Dez. 2025 (danach Netz 51) 30 km 355.000 km
Netz 9: Breisgau-S-Bahn 9a: Breisgau-Ost-West S 1 Breisach–Freiburg–Kirchzarten–Titisee–Seebrugg,


S 10 Freiburg–Kirchzarten–Titisee–Villingen,
S 11 Endingen–Gottenheim–Freiburg–Kirchzarten–Neustadt

DB Regio Baden-Württemberg Dez. 2019[veraltet] Juni 2032 149 km 2.830.000 km
9b: Freiburger Y S 2 Freiburg–Denzlingen–Elzach,


S 3 Bad Krozingen–Staufen–Münstertal,

S 5 Breisach–Endingen–Riegel-Malterdingen

SWEG ab Dez. 2019[veraltet] Juni 2032 66 km 1.210.000 km
Netz 10: Dreiländereck 10a: Seehas S 6 Engen–Singen–Radolfzell–Konstanz SBB GmbH Dez. 2006 Dez. 2027 66 km 1.080.000 km
10b: Wiesental S 5 Zell im Wiesental–Lörrach–Weil am Rhein

S 6 Zell im Wiesental–Lörrach–Basel SBB

Jun. 2003 Dez. 2027
Netz 11: Hohenlohe-Franken-Untermain RE 80 Heilbronn–Schwäbisch Hall-Hessental–Crailsheim,

RE 87 Aschaffenburg–Miltenberg–Lauda–Bad Mergentheim–Crailsheim,

RB 83 Heilbronn–Öhringen–Schwäbisch Hall-Hessental,

RB 84 Miltenberg–Walldürn–Seckach,

RB 88 Aschaffenburg–Miltenberg–Lauda–Bad Mergentheim–Crailsheim

DB RegioNetz (Westfrankenbahn) Dez. 2019[veraltet] Dez. 2031 281 km (203 km in BW) 3.700.000 km (2.380.000 in BW)
Netz 12: Ulmer Stern RS 3 Ulm–Ehingen–Munderkingen,

RS 5 Ulm–Heidenheim–Aalen,

RS 51 Ulm–Langenau

SWEG Juni 2019 Dez. 2032 117 km (110 km in BW) 1.790.000 km (1.590.000 in BW)
Netz 13: Schwarzwaldbahn RE 2 Karlsruhe–Offenburg–Villingen–Singen–Konstanz DB Regio Baden-Württemberg Dez. 2016 Dez. 2032 251 km 3.290.000 km
Netz 14: Zollernbahn Los 1 RB 66 Tübingen–Hechingen–Balingen–Albstadt-Ebingen–Sigmaringen SWEG Dez. 2013 Dez. 2025 87 km 1.090.000 km
Los 2 RB 67 Eyach–Hechingen,

RB 68 Hechingen–Gammertingen–Sigmaringen,

RB 69 Balingen–Schömberg

50 km 370.000 km
Netz 15: Ringzug RB 42 Rottweil–Trossingen–Villingen–Bräunlingen,

RB 43 Sigmaringen–Tuttlingen–Immendingen–Blumberg

SWEG offen offen
Netz 16: Aulendorfer Kreuz 16a: Aulendorfer Kreuz RS 2 Ulm–Laupheim West–Biberach(Riß)Süd,

RS 21 Ulm–Laupheim West–Laupheim Stadt–Biberach(Riß)Süd

DB Regio Baden-Württemberg Dez. 2017 Dez. 2027 172 km 990.000 km
16b: Bodenseegürtelbahn RB 31 Friedrichshafen–Radolfzell,

RB 93 Friedrichshafen–Lindau Insel

74 km 380.000 km
16c: Hochrhein RB 30 Basel Bad–Waldshut–Lauchringen–Erzingen,

RB 37 Waldshut–Lauchringen–Stühlingen(–Weizen)

Dez. 2029 102 km 1.200.000 km
16d: Klettgau S 64 Schaffhausen–Erzingen,

S 65 Schaffhausen–Jestetten

SBB GmbH Dez. 2017 Dez. 2027 19 km 260.000 km
Netz 17: Nordschwarzwald/Kulturbahn RB 72 Pforzheim–Mühlacker–Maulbronn,

RB 74 Pforzheim–Horb–Tübingen

DB Regio Baden-Württemberg Dez. 2004 Dez. 2025 1.700.000 km
Netz 18: Ermstal und Ammertalbahn RB 63 Bad Urach–Metzingen–Reutlingen–Tübingen–Herrenberg DB Regio Baden-Württemberg Dez. 2022 Dez. 2035 54 km 1.460.000 km
Netz 19: Rhyhas S 62 Singen–Schaffhausen SBB GmbH Dez. 2022 Dez. 2027 19 km 540.000 km
Netz 20: Main-Neckar-Ried RB 68 Frankfurt – Neu-Endingen/Friedrichsfeld –Wiesloch-Walldorf
RE 60 Frankfurt – Darmstadt – Mannheim
RE 70 Frankfurt – Biblis – Mannheim
DB Regio Mitte Dez. 2017 Dez. 2032 1 Mio. km in Baden-Württemberg
Netz 21: Odenwaldbahn RB 82 Eberbach – Darmstadt / Frankfurt Vias Dez. 2015 Dez. 2027 40.000 km in Baden-Württemberg
Netz 24: Südpfalznetz RE 6 Karlsruhe – Neustadt (Weinstr) – Kaiserslautern
RB 51 Karlsruhe – Neustadt (Weinstr)
DB Regio Mitte Dez. 2023 Dez. 2026 300.000 km in Baden-Württemberg
Netz 26: RE-Netz Südwest E-Traktion RE 1 Koblenz – Trier – Saarbrücken – Kaiserslautern – Mannheim
RE 4 Mainz – Ludwigshafen – Karlsruhe
RE 7 Mainz – Ludwigshafen – Mannheim
DB Regio Mitte Dez. 2014 Dez. 2029 100.000 km in Baden-Württemberg
Netz 27: E-Netz Augsburg RE 9 Ulm – Augsburg – München
RE/RB 89 Aalen – Donauwörth
Arverio Bayern Jun. 2020 Dez. 2032 500.000 km in Baden-Württemberg
Netz 28: E-Netz Regensburg-Donautal RB 15 Ulm – Donauwörth – Ingolstadt Agilis Dez. 2022 Dez. 2036 10.000 km in Baden-Württemberg
Netz 29: Dieselnetz Ulm RS 7 Ulm – Memmingen (- Buxheim)
RS 71 Ulm – Weißenhorn
RB 78 (Ulm –) Günzburg – Mindelheim
DB Regio Bayern Dez. 2020 Dez. 2035 30.000 km in Baden-Württemberg
Netz 30: E-Netz Mainfranken RB 85 Würzburg – Lauda – Osterburken DB Regio Bayern Dez. 2021 Dez. 2027 500.000 km in Baden-Württemberg
Netz 31: Dieselnetz Allgäu RE 75 Ulm – Memmingen – Kempten – Oberstdorf DB Regio Bayern Dez. 2017 Dez. 2029 20.000 km in Baden-Württemberg
Netz 33: Bodensee-Oberschwaben-Bahn RB 91 Aulendorf – Friedrichshafen Bodensee-Oberschwaben-Bahn Dez. 2002 Dez. 2032 600.000 km
Netz 35: Stuttgart 21 35a: E-Netz Stuttgart-Bodensee Expressnetz RE 1 Karlsruhe – Stuttgart – Stuttgart Flughafen – Ulm – Friedrichshafen (– Lindau)

RE 3 Ulm – Aulendorf – Friedrichshafen

RE 17 (Karlsruhe –) Pforzheim – Stuttgart – Stuttgart Flughafen – Reutlingen – Tübingen (– Sigmaringen)

RE 77 Stuttgart – Vaihingen (Enz) – Wiesloch-Walldorf – Heidelberg

RE 90 Stuttgart – Schwäbisch Hall-Hessental – Crailsheim – Ansbach – Nürnberg

RE 93 Friedrichshafen – Lindau

RB 93 Friedrichshafen – Lindau

DB Regio Baden-Württemberg Dez. 2026 Dez. 2040 10.000.000 km
35b: E-Netz Stuttgart-Bodensee MEX-Netz MEX 13 Aalen – Schorndorf – Stuttgart – Plochingen – Reutlingen – Tübingen
MEX 14 Stuttgart-Vaihingen – Herrenberg – Horb – (Rottweil (–Villingen))
MEX 18 Stuttgart – Bietigheim – Heilbronn

MEX 19/90 Stuttgart – Backnang – Schwäbisch Hall-Hessental (–Crailsheim)

RE 15 Stuttgart – Bietigheim – Heilbronn – Mosbach-Neckarelz

RE 87 Stuttgart-Vaihingen – Herrenberg – Horb – Rottweil – Tuttlingen – Singen

Arverio Baden-Württemberg Dez. 2026 Dez. 2040 10.000.000 km
35c: E-Netz Stuttgart-Bodensee Nordbaden-Oberschwaben zu Beginn:

RE 6 Stuttgart – Reutlingen – Tübingen (Elektrozüge)

RE 10a Mannheim – Heidelberg – Mosbach-Neckarelz – Bad Friedrichshall – Heilbronn

RE 10b Mannheim – Heidelberg – Sinsheim – Bad Friedrichshall – Heilbronn

RE 71 Mühlacker – Bretten – Bruchsal – Heidelberg

MEX 12 (Mosbach-Neckarelz – Bad Friedrichshall –) Heilbronn – Stuttgart – Reutlingen – Tübingen

MEX 17a Stuttgart – Mühlacker – Pforzheim (– Karlsruhe)

MEX 17c Stuttgart – Mühlacker – Bretten – Bruchsal

MEX 18 Osterburken – Heilbronn – Stuttgart – Reutlingen – Tübingen

RB 17c Bretten – Bruchsal

Freizeitexpress „Enztäler“ Stuttgart – Pforzheim – Bad Wildbad

Später:

RE 10 Mannheim – Heidelberg – Sinsheim – Heilbronn

RE 12 Mannheim – Heidelberg – Mosbach-Neckarelz – Heilbronn

RE 71 Heidelberg – Bruchsal – Bretten – Mühlacker

MEX 48 Stuttgart-Vaihingen – Eutingen im Gäu – Freudenstadt

RB 71 Bruchsal – Bretten – Mühlacker

RB 85 Würzburg – Lauda – Osterburken

RB 86 Osterburken – Heilbronn

RS 2 Ulm – Biberach (Riß)

RS 21 Ulm – Laupheim Stadt – Biberach (Riß) (– Aulendorf)

DB Regio Baden-Württemberg Aug. 2025 Dez. 2040 8.300.000 km
Netz 46: E-Netz Allgäu RB 92 Memmingen–Tannheim (Württ)–Wangen (Allgäu)–Lindau

RE 96 München–Tannheim (Württ)–Wangen (Allgäu)–Lindau

Arverio Bayern Dez. 2021 Dez. 2033 700.000 km in Baden-Württemberg
Netz 47: Stadtbahn Karlsruhe S 4 Karlsruhe Innenstadt – Heilbronn Innenstadt – Öhringen-Cappel
S 31/32 Karlsruhe Hbf – Ubstadt – Odenheim/Menzingen
S 5 Wörth – Karlsruhe Innenstadt – Pforzheim
S 51 Germersheim – Wörth – Karlsruhe Innenstadt – Pforzheim (Los 2)
S 52 Germersheim – Wörth – Karlsruhe Hbf (Los 2, einzelne Züge)
S 6 Pforzheim – Bad-Wildbad
S 7 Karlsruhe Innenstadt – Achern
S 8 Karlsruhe Innenstadt – Freudenstadt – Bondorf
Albtal-Verkehrs-Gesellschaft Dez. 2022 Dez. 2037 6.800.000 km
Netz 48: Karlsruher Netz 48a: E-Netz Karlsruhe RE 40 Karlsruhe–Rastatt–Forbach–Freudenstadt–Bondorf,

RE 45 Karlsruhe–Bretten–Eppingen–Heilbronn,

RB 41 Karlsruhe–Rastatt–Forbach

RB 44 Karlsruhe – Rastatt (– Baden Baden – Achern)

FEX Mannheim – Freudenstadt (Murgtäler Radexpress)

DB Regio Mitte Dez. 2022 Dez. 2035 211 km 2.100.000 km
48b: E-Netz Karlsruhe – Nordbaden-Express RE 73 Karlsruhe–Bruchsal–Heidelberg(– Mannheim) 71 km 850.000 km
Netz 50: Schwäbische Albbahn RB 58 Amstetten–Gerstetten,

RB 59 Ulm–Schelklingen–Münsingen–Gammertingen

SAB Jun. 2019 Dez. 2028 86 km 225.000 km
Netz 51: Grenzüberschreitende Verkehre Grand Est RS 4 Offenburg – Kehl – Straßburg
RB 28 Müllheim im Markgräflerland – Neuenburg (Baden) – Mülhausen
RB 52 Karlsruhe – Wörth – Lauterbourg – Straßburg
offen Dez. 2027 Dez. 2042 3.500.000 km gesamt
Netz 52: Sonderverkehre Sonderverkehre Schienenverkehrsgesellschaft Jun. 2022 Jun. 2029 66.000 km
Netz 54: Bodensee-Oberschwaben RB 32a Stockach–Mengen,

RB 52 Aulendorf–Bad Wurzach,

RB 53 Sigmaringen–Aulendorf–Kißlegg–Leutkirch/Wangen,

RB 54 Aulendorf–Altshausen–Pfullendorf,

RB 91 Aulendorf–Ravensburg–Friedrichshafen,

S 61 Radolfzell–Stockach

DB Regio Baden-Württemberg Dez. 2023 Dez. 2038 155 km 2.300.000 km
Netz 59: Vorlaufbetrieb Wendlingen-Ulm RE 200 Wendlingen–Merklingen–Ulm DB Regio Baden-Württemberg Dez. 2022 Dez. 2027 60 km 840.000 km
Netz 68: S-Bahn Nürnberg S 4 Nürnberg–Crailsheim DB Regio Bayern Dez. 2024
Aufgabenträger: Verband Region Stuttgart
S-Bahn Stuttgart S 1 Herrenberg–Stuttgart–Plochingen–Kirchheim (T)

S 2 Filderstadt–Stuttgart–Schorndorf,

S 3 (Stuttgart-Flughafen/Messe)–Stuttgart-Vaihingen–Stuttgart–Backnang,

S 4 Stuttgart-Schwabstraße–Marbach-Backnang,

S 5 Stuttgart-Schwabstraße–Bietigheim-Bissingen,

S 6 Stuttgart-Schwabstraße–Weil der Stadt

S 60 Stuttgart-Schwabstraße–Renningen–Böblingen

S 62 Stuttgart-Zuffenhausen–Weil der Stadt (Expresslinie)

RB 11 Kornwestheim–Stuttgart-Untertürkheim

RB 64 Kirchheim (T)–Oberlenningen

DB Regio Baden-Württemberg 2013 2032 11.820.000 km
Aufgabenträger: Zweckverband Schönbuchbahn
Schönbuchbahn RB 46 Böblingen–Dettenhausen Württembergische Eisenbahn-Gesellschaft 17 km 480.000 km
Aufgabenträger: Zweckverband Verkehrsverband Wieslauftalbahn
Wieslauftalbahn RB 61 Schorndorf–Rudersberg-Oberndorf Württembergische Eisenbahn-Gesellschaft 12 km
Aufgabenträger: Landkreis Esslingen
Tälesbahn RB 65 Nürtingen–Neuffen Württembergische Eisenbahn-Gesellschaft Jan. 2021 Dez. 2028 9 km 144.198 km
Aufgabenträger: Zweckverband Strohgäubahn
Strohgäubahn RB 47 Korntal–Heimderdingen Württembergische Eisenbahn-Gesellschaft 22 km
Aufgabenträger: Stadt Karlsruhe
Innenstadt-Strecken Stadtbahn Karlsruhe S1/S11 Rüppurr – Neureut

S2 Reitschulschlag – Rheinstrandsiedlung

S4 Grötzingen – Albtalbahnhof

S5 Grötzingen – Rheinbergstraße

S7/S8 Tullastraße – Albtalbahnhof

S51 Albtalbahnhof – Maxau

S52 Albtalbahnhof – Maxau

Verkehrsbetriebe Karlsruhe Jan. 2023 Jul. 2045 3.000.000 km
Aufgabenträger: Schweizerische Eidgenossenschaft, Kanton Thurgau
S-Bahn St. Gallen S 14/S 44 Konstanz – Kreuzlingen – Weinfelden Thurbo
Aufgabenträger: Schweizerische Eidgenossenschaft, Kanton Thurgau, Kanton St. Gallen
Bodensee-Toggenburg-Bahn RE 1 Konstanz – Kreuzlingen – Herisau Thurbo

Linien des Regionalverkehrs

Mit der Betriebsaufnahme im Ausschreibungsnetz 1 im Juni 2019 wurde durch das Land Baden-Württemberg schrittweise begonnen, für die Linien des Regionalverkehrs einheitliche Liniennummern zu vergeben. Einzelne Verkehrsverbünde wie der KVV oder VVS bzw. Verkehrsunternehmen setzen in diesem Zusammenhang das Nummernkonzept ebenfalls bereits vollständig in ihrem Bereich um. Mit dem benachbarten Bundesland Bayern, welches zum Fahrplanwechsel im Dezember 2020 ebenfalls Liniennummern im Regionalverkehr einführte, sind die grenzüberschreitenden Nummern in diesen Bereichen entsprechend vereinbart worden.

Siehe auch

wikipedia, wiki, enzyklopädie, buch, bibliothek, artikel, lesen, kostenlos herunterladen, Informationen über Schienenpersonennahverkehr in Baden-Württemberg, Was ist Schienenpersonennahverkehr in Baden-Württemberg? Was bedeutet Schienenpersonennahverkehr in Baden-Württemberg?