The Loneliest Man in Town

The Loneliest Man in Town ist ein österreichischer Film aus dem Jahr 2026 über und mit dem Bluesmusiker Al Cook. Regie führten Tizza Covi und Rainer Frimmel nach einem Buch von Tizza Covi.

Film
Titel The Loneliest Man in Town
Produktionsland Österreich
Erscheinungsjahr 2026
Länge 86 Minuten
Produktions­unternehmen Vento Film Productions
Stab
Regie
  • Tizza Covi
  • Rainer Frimmel
Drehbuch Tizza Covi
Produktion
  • Tizza Covi
  • Rainer Frimmel
Musik Al Cook
Kamera Rainer Frimmel
Schnitt Tizza Covi
Besetzung
  • Alois Koch: Al Cook
  • Brigitte Meduna: Brigitte
  • Alfred Blechinger: Fredi
  • Flurina Schneider: Fotografin

Handlung

Der Bluesmusiker Al Cook erfährt, dass seine Wohnung und sein Probestudio abgerissen werden sollen. Seine Räume sind voll mit Büchern, Videokassetten, Schallplatten, einem Klavier, zahlreichen Gitarren sowie einer Schellack-Sammlung.

Während ihn der Verlust seiner geliebten Frau immer noch täglich schmerzt, begibt er sich auf die Suche nach einem neuen Platz und macht sich dafür quer durch Wien auf eine Reise in seine Vergangenheit.

Produktion

Die Dreharbeiten fanden an 40 Drehtagen von 27. April bis zum 25. Juli 2024 in Wien statt. Arbeitstitel war Kein Platz für Johnny B. Goode.

Unterstützt wurde die Produktion vom Österreichischen Filminstitut, ÖFI+ und vom Filmfonds Wien. Beteiligt war der Österreichische Rundfunk. Produziert wurde der Film von der Vento Film Productions GmbH der Produzenten Tizza Covi und Rainer Frimmel.

Die Kamera führte Rainer Frimmel, die Montage und den Original-Ton verantwortete Tizza Covi. Für das Sound-Design zeichneten Nora Czamler und Manuel Grandpierre verantwortlich und für das Szenenbild Lotte Lyon und Christian Gschier. Die Musik steuerte der Protagonist Al Cook bei.

Den Weltvertrieb übernahm wie zuvor bei Mister Universo (2016) und Vera (2022) die Brüsseler Be For Film.

Der Film ist nach einem Lied von Al Cook benannt und wurde in seiner Wohnung gedreht. Memorabilia und Fotos, die im Film zu sehen sind, sind echt. Die Rahmenhandlung ist ausgedacht, ebenso wie die Begegnungen von Alois Koch mit anderen.

Veröffentlichung

Premiere war am 19. Februar 2026 im Rahmen der 76. Berlinale, wo der Film in den Wettbewerb um den Goldenen Bären eingeladen wurde.

Rezeption

Kamil Moll bewertete den Streifen auf filmstarts.de mit vier von fünf Sternen und bezeichnete diesen als „Wiener Antwort auf Aki Kaurismäki“. Covi und Frimmel setzten mit dem melancholischen, zutiefst berührenden Abgesang auf ein Künstlerleben zwischen Trotz und Zärtlichkeit dem Wiener Blues-Urgestein Al Cook ein ebenso lakonisches wie warmherziges Denkmal.

Fabian Wallmeier schrieb auf rbb24.de, dass der Film große Themen wie Gentrifizierung, Einsamkeit im Alter und die Frage, wie man ein selbstbestimmtes, gutes Leben führen kann, verhandle. Wie leicht und organisch Covi und Frimmel das gelinge, sei eine Freude. Al Cooks Darstellung der fiktionalisierten Version von sich selbst gehöre zudem zu den schönsten Leinwand-Präsenzen dieser Berlinale.

Marina Pavido meinte auf cinema-austriaco.org, dass die Kamera den Objekten viel Aufmerksamkeit schenke. Vor allem dank der bizarren Figuren, die von Zeit zu Zeit den Alltag von Al bevölkern, müsse man oft lachen. Gleichzeitig sei es vor allem ein tiefes Gefühl der Melancholie, das oft im Vordergrund stehe.

Auszeichnungen und Nominierungen

Internationale Filmfestspiele Berlin 2026

  • Nominierung für den Goldenen Bären (Tizza Covi, Rainer Frimmel)

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