Verband Deutscher Physikalischer Gesellschaften

Der Verband Deutscher Physikalischer Gesellschaften (VDPG) wurde 1950 gegründet und ging 1963 in der Deutschen Physikalischen Gesellschaft auf.

Geschichte

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die zu diesem Zeitpunkt hundert Jahre alte Deutsche Physikalische Gesellschaft von den Alliierten aufgelöst. Bald wurden aber wieder erste regionale Physikalische Gesellschaften in Deutschland gegründet: im August 1946 in Württemberg-Baden, im Oktober die „DPG in der Britischen Zone“, im Juli 1947 in Hessen, im Dezember 1947 in Bayern, im April 1948 in Rheinland-Pfalz und am 7. Dezember 1949 entstand auch die Physikalische Gesellschaft zu Berlin (PGzB) wieder.

Ein 1950 unternommener Anlauf von Max von Laue, Walther Bothe und anderen, eine gemeinsame physikalische Gesellschaft für ganz Deutschland zu gründen, mündete in der Gründung des Verbands Deutscher Physikalischer Gesellschaften. Der Verband wurde am 13. Oktober 1950 in Bad Nauheim gegründet. Erster Geschäftsführer wurde der bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt tätige Hermann Ebert.

Die Initiative setzte sich nicht durch, obwohl auf der ersten Tagung in Bad Nauheim auch viele Physiker aus der DDR teilnahmen. Am 26. September 1952 erfolgte die Gründung der Physikalischen Gesellschaft der DDR.

1959 wurde Wilhelm Walcher zum Vorsitzenden des Verbandes gewählt. In dieser Funktion arbeitete er intensiv für die Neubegründung der DPG, begrenzt auf das Gebiet der Bundesrepublik, 1963 wurde tatsächlich die Deutsche Physikalische Gesellschaft unter Konrad Ruthardt mit zu diesem Zeitpunkt 3800 Mitgliedern neu gegründet.

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