Eurovision Song Contest 2006

Der 51. Eurovision Song Contest fand am 18. und 20. Mai 2006 im Vorort Marousi der griechischen Hauptstadt Athen statt. Gewinner war Finnland mit der Gruppe Lordi und ihrem Song Hard Rock Hallelujah. Veranstaltungsort war die Olympiahalle im Olympia-Sportkomplex. Finale und Halbfinale wurden moderiert von Sakis Rouvas, der für Griechenland 2004 den dritten Platz belegte, sowie von Maria Menounos, Moderatorin des US-Senders NBC. Das Televoting im Halbfinale wurde von den griechischen Olympiasiegern 2004 Aimilia Tsoulfa und Dimosthenis Tampakos, das Finale von der aus Griechenland stammenden Sängerin Nana Mouskouri, die 1963 beim Song Contest für Luxemburg startete, eröffnet.

51. Eurovision Song Contest
Motto Feel the Rhythm (dt.: Fühle den Rhythmus)
Datum 18. Mai 2006 (Halbfinale)
20. Mai 2006 (Finale)
Austragungsland Griechenland Griechenland
Austragungsort
OAKA Olympic Indoor Hall, Marousi
Austragender Fernsehsender
Moderation Maria Menounos und Sakis Rouvas
Pausenfüller Halbfinale: Sakis Rouvas mit I’m in Love with You;
Finale: Elena Paparizou mit Mambo!
Teilnehmende Länder Mit Liedbeiträgen: 37 (ohne Serbien und Montenegro)
In der Abstimmung: 38
Gewinner Finnland Finnland
Siegertitel Lordi: Hard Rock Hallelujah
Erstmalige Teilnahme Armenien Armenien
Zurückgezogene Teilnahme Osterreich Österreich,
Serbien und Montenegro Serbien und Montenegro,
Ungarn Ungarn
Abstimmungsregel Die Zuschauer bestimmten per TED, wie das Land 12, 10, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2 und einen Punkt an die zehn besten Lieder vergibt.
Ukraine ESC 2005Finnland ESC 2007

Besonderheiten

Die beiden Shows wurden von der deutschen Firma PROCON ausgestattet, die bereits für die ESC-Jubiläumsshow Congratulations (2005) und das Finale 1999 in Jerusalem verantwortlich zeichnete.

Seit 2004 gibt es zwei (bzw. drei) Tage vor dem Finale ein Halbfinale, aus der die zehn Erstplatzierten das Finale erreichen. Vierzehn weitere Länder sind bereits für die Endrunde qualifiziert: die Bestplatzierten des Vorjahres sowie die Großen Vier der European Broadcasting Union (Deutschland, Frankreich, das Vereinigte Königreich und Spanien).

In diesem Jahr wurde der von einer Fanseite initiierte Barbara Dex Award zum zehnten Mal vergeben. Mit diesem nicht ganz ernst zu nehmenden Preis soll das „schlechteste“ Outfit des Wettbewerbes ausgezeichnet werden. Die diesjährigen Gewinner waren Nonstop aus Portugal.

Die Show wurde von knapp 110 Millionen Zuschauern im Fernsehen verfolgt.

Teilnehmer

Armenien nahm das erste Mal am Wettbewerb teil. Österreich und Ungarn verzichteten auf eine Teilnahme. Serbien-Montenegro wollte teilnehmen, aber zog dann zurück, da es zu Problemen bei der Auswahl des Liedes zwischen den beiden Landesteilen kam. Es nahmen 37 Länder am Wettbewerb teil, aber Serbien-Montenegro durfte mit abstimmen.

Wiederkehrende Interpreten

Land Interpret Vorherige(s) Teilnahmejahr(e)
Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina Izo Kolečić (als Mitglied von Hari Mata Hari) 1993 (als Mitglied von Fazla)
Griechenland Griechenland Anna Vissi 1980 • 1982 für Zypern 1960 Zypern
Island Island Sigríður Beinteinsdóttir (Begleitung) 1994 (als Sigga) • 1990 (als Mitglied von Stjórnin) • 1992 (als Mitglied von Heart 2 Heart)
Israel Israel Eddie Butler 1999 (als Mitglied von Eden)
Kroatien Kroatien Stjepan Večković (Begleitung) 2005 (zusammen mit Boris Novković als Mitglied von Lado members)
Lettland Lettland Juris Lisenko (als Mitglied von Cosmos) Begleitung: 2003
Litauen Litauen Victoras Diawara (als Mitglied von LT United) 2001 (als Mitglied von Skamp)
Malta Malta Fabrizio Faniello 2001
Polen Polen Ich Troje 2003
Schweden Schweden Carola 1983 • 1991
Schweiz Schweiz Tinka Milinović (als Mitglied von six4one) Begleitung: 2002 für Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina

Abstimmungsverfahren

Die Punktevergabe wurde durch die EBU verkürzt, wie dies bereits auf ähnliche Weise beim Junior Eurovision Song Contest 2005 erprobt wurde. Der jeweilige nationale Sprecher gab nur die drei höchsten Wertungen durch, die ersten sieben Wertungen erschienen sofort auf der Punktetafel. Dagegen regte sich Widerstand seitens der ESC-Fangemeinschaft, wie der Zulauf zu einer entsprechenden Unterschriftensammlung im Internet zeigte.

Nationale Qualifikation

Finale

Folgende 14 Länder waren direkt für das Finale qualifiziert:

Die besten zehn des Vorjahres

  • Dänemark: Am 11. Februar hatte das dänische Publikum beim Melodi Grand Prix in Aalborg die Gelegenheit, aus zehn Titeln den Landesvertreter für Athen zu wählen. Es siegte überraschend die 17-jährige Debütantin Sidsel Ben Semmane mit dem Song Twist of Love.
  • Griechenland: Die griechische Rundfunkanstalt ERT gab am 24. Januar bekannt, Anna Vissi werde für das Gastgeberland an den Start gehen; aus vier Titeln wurde am 14. März das Lied gewählt, mit dem sie antritt. Vissi hat Griechenland schon einmal 1980 mit dem Titel Autostop vertreten (Platz 13). 1982 war sie mit Mono i agapi für Zypern angetreten (5. Platz).
  • Israel: Israel wählte seinen Vertreter aus elf Bewerbern am 15. März in Jerusalem aus.
  • Lettland: Die lettische Vorausscheidung fand am 11. März in Ventspils statt. Gewinner war die A-cappella-Band Cosmos mit dem Lied I Hear Your Heart.
  • Malta: Der maltesische Beitrag wurde am 4. Februar in Valletta ausgewählt. Beim Malta Song for Europe Festival siegte Fabrizio Faniello mit dem Song I Do. Er vertrat Malta bereits 2001.
  • Moldau: Der Vertreter des Landes sollte aus 13 Bewerbern in einer Vorentscheidung am 25. Februar in Chișinău ausgewählt werden. Da bei einer zur Hälfte aus Zuschaueranrufen, zur Hälfte aus Juryvoten zusammengesetzten Wertung drei Interpreten denselben Punktestand erreichten, sich jedoch die Jury weigerte, dem Regelwerk entsprechend einen Sieger zu bestimmen, endete das erste Finale ohne Ergebnis. Als Grund wurde die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit der Beiträge genannt. Die Entscheidung fiel schließlich am 15. März in einer zweiten Vorentscheidung, in der ein Beitrag der ersten Vorentscheidung und vier neue Beiträge zur Wahl standen. Sieger waren Arsenium & Natalia Gordienco mit dem Titel Loca.
  • Norwegen: Der norwegische Beitrag wurde am 4. Februar beim Finale des Melodi Grand Prix 2006 in Oslo ausgewählt. Es siegte Christine Guldbrandsen mit Alvedansen.
  • Rumänien: Am 26. Februar fand nach zwei Halbfinalrunden ein Vorentscheid im rumänischen Fernsehen TVR statt, bei dem eine Jury und Fernsehzuschauer aus zwölf Teilnehmern den Sieger bestimmten. Es gewann Mihai Trăistariu mit dem Titel Tornerò.
  • Schweiz: Das Schweizer Fernsehen wählte in einer internen Vorausscheidung einen Song der deutschen Komponisten Ralph Siegel und Bernd Meinunger aus. Der Song If We All Give a Little wurde am 18. März vorgestellt. Als Interpreten wurde von Ralph Siegel die sechsköpfige Gruppe six4one durch ein Casting zusammengestellt.
  • Serbien und Montenegro: Am 11. März sollte Serbien und Montenegro seinen Beitrag mit Hilfe der Fernsehshow Evropesma 2006 auswählen. Vor dem Finale gab es zwei Halbfinale (Beovizija und Montevizija) in den beiden Landesteilen. Dabei qualifizierten sich zwölf Songs aus Serbien und weitere zwölf Songs aus Montenegro für das Finale. Dort gewann die Gruppe No Name mit dem Titel Moja ljubavi, die Sieger des Televoting (die Gruppe Flamingosi feat. Luis) erhielten von den Juroren aus Montenegro keine Punkte. Infolge von Vermutungen, dass es bei dieser Abstimmung zu Unregelmäßigkeiten gekommen sei, wurde das Ergebnis annulliert und für den 19. März ein zweiter Vorentscheid angesetzt, der jedoch ebenfalls scheiterte. Der montenegrinische Fernsehsender RTCG verweigerte sich einer erneuten Televoting-Abstimmung zwischen den jeweils ersten fünf Teilnehmern aus beiden Landesteilen und bestand darauf, dass die Gruppe No Name gewonnen habe. Am 20. März teilte RTS der EBU den endgültigen Rückzug vom Wettbewerb mit. Das Land übertrug den Wettbewerb live und nahm auch am Televoting teil. Als Nachrücker gelangte Kroatien direkt ins Finale und musste deshalb nicht am Halbfinale teilnehmen.
    • Nachrücker Kroatien: Die kroatischen Fernsehzuschauer und die Expertenjury der HRT bestimmten ihren Beitrag durch die Vorausscheidung Dora. Daraus ging als Siegerin die Sängerin Severina mit dem Titel Moja štikla hervor, dessen Arrangement von Goran Bregović, der Text von der Interpretin selbst stammt. Komponiert wurde der Song vom Vorjahresteilnehmer Boris Novković.

Die Großen Vier

Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Spanien leisten den finanziell größten Beitrag zur EBU. Zudem kommen aus diesen Ländern, gemessen an den Zuschauerzahlen, die größten Mitgliedsender der EBU, die zusammen fast eine Viertelmilliarde Menschen versorgen. Um zu vermeiden, dass bei einer schlechten Platzierung im Vorjahr ein Großteil des europäischen Zuschauerpotentials wegbrechen könnte, werden diese Länder grundsätzlich im Finale platziert.

  • Deutschland: Aufgrund des schlechten Abschneidens im Vorjahr wurde die Kandidatenkür 2006 geändert. Eine Jury der ARD-Unterhaltungschefs wählte aus Vorschlägen der deutschen Phonoindustrie drei Teilnehmer für den Vorentscheid aus. Zu den Auswahlkriterien zählten vor allem eine hohe Showakzeptanz und ein hervorragender musikalischer Standard. Am 9. März gewann die Band Texas Lightning gegen Thomas Anders und Vicky Leandros die deutsche Vorausscheidung.
  • Frankreich: Das französische Publikum wählte am 14. März in einem Vorentscheid mit 21 Künstlern seinen Vertreter für Athen. Die Kandidaten für den Vorentscheid wurden durch mehrere Auswahlverfahren, unter anderem durch Webvoting, die Castingshow Entrée des artistes und die Dokumentation Dom Tom Folies, bestimmt. Die Gewinnerin war Virginie Pouchain. Der Beitrag Nous, c’est vous, den sie am Ende der Vorentscheidung vorstellte, wurde allerdings als nicht geeignet für das internationale Finale eingestuft, sodass die Sängerin mit dem Lied Il était temps in Athen antrat.
  • Großbritannien: Bis zum 31. Dezember konnten bei der BBC Beiträge eingesandt werden. Am 4. März wurde der Sieger in der Fernseh-Show Making Your Mind Up bestimmt. Der Gewinner dieser Vorausscheidung war Daz Sampson mit dem Titel Teenage Life.
  • Spanien: Beim spanischen Sender TVE konnten bis zum 31. Januar Songs eingereicht werden. Beiträge mit fremdsprachigen Liedtexten waren nicht zugelassen. Interpret und Titel wurden intern ausgewählt. Am 27. Februar gab TVE bekannt, dass die Gruppe Las Ketchup (bekannt durch den Sommerhit Aserejé) Spanien mit dem Lied Bloody Mary vertreten wird.

Halbfinale

Folgende Länder nahmen am Halbfinale teil:

  • Albanien: Luiz Ejlli gewann am 18. Dezember 2005 das Festivali i Këngës mit dem folkloristischen Song Zjarr e ftohtë.
  • Andorra: Für Andorra ist die Newcomerin Jennifer mit dem am 8. März intern gewählten Titel Sense tu angetreten.
  • Armenien: Bis zum 20. Januar konnten beim armenischen Fernsehen Songs eingereicht werden. Eine Jury sollte ursprünglich von diesen die Besten aussuchen, die in einer Fernsehshow Mitte Februar gegeneinander antreten. Am 20. Januar gab das armenische Fernsehen bekannt, eine Jury habe den Sänger Andre ausgewählt. Er trat mit dem Titel Without Your Love an.
  • Belarus: Am 10. Februar durfte das belarussische Publikum aus 15 Songs drei Favoriten auswählen. Daraus bestimmte eine senderinterne Jury die Sängerin Palina Smolawa mit Mama zur Siegerin.
  • Belgien: In diesem Jahr ist der flämische Sender Eén für die nationale Vorentscheidung verantwortlich. 28 Kandidaten haben erst in vier Vorrunden und anschließend in zwei Halbfinals um sieben Tickets für das lokale Finale gekämpft. Es siegte schließlich Kate Ryan mit dem Titel Je t’adore.
  • Bosnien-Herzegowina: Das Land stellte sein Lied für Athen in der Fernseh-Show BH Eurosong 2006 vor, die am 5. März stattfand. Das Fernsehpublikum durfte lediglich per Televoting über den Songtitel aus drei Möglichkeiten wählen – es entschied sich für Lejla. Als Interpreten hat das bosnische Fernsehen den Sänger Hari Varešanovic, besser bekannt als Hari Mata Hari, bekannt gegeben.
  • Bulgarien: Aus zwölf Bewerbern wurde am 12. März Mariana Popova mit Let Me Cry ausgewählt.
  • Estland: Der estnische Beitrag wurde am 4. Februar in Tallinn ausgewählt. Eine Jury bestimmte Sandra Oxenryds Titel Through My Window als Sieger, knapp vor Ines.
  • Finnland: Die finnische Vorausscheidung hat am 10. März in Turku stattgefunden. Es siegte die Band Lordi mit dem Titel Hard Rock Hallelujah. Die Band trat in Monster- und Zombiekostümen auf und gewann die TED-Abstimmung deutlich.
  • Irland: Für Irland nahm der Sänger Brian Kennedy teil. Eigens für ihn gab es eine kleine Vorausscheidung im Februar, bei der die Fernsehzuschauer der Late Late Show (RTÉ) aus drei Titeln das Lied Every Song Is a Cry for Love für ihn auswählten.
  • Island: Für Island ging Silvía Nótt mit dem Lied Congratulations an den Start. Die Fernsehzuschauer wählten den Beitrag am 18. Februar in Reykjavík. Der verantwortliche Sender RUV zählte während der Abstimmung knapp 120.000 Stimmen, von denen Silvía Nótt 70.190 ergatterte – in Anbetracht von Islands 300.000 Einwohnern eine beeindruckende Zahl.
  • Litauen: Litauen wählte seinen Beitrag, We Are the Winners von LT United, am 4. März in Kaunas aus.
  • Mazedonien: Der mazedonische Vorentscheid fand am 4. März auf MKRTV statt. Die Zuschauer wählten mittels Televoting mit 133 Stimmen Vorsprung Elena Risteska zur Vertreterin ihres Landes. Ihr Lied Ninanajna setzte sich gegen 19 konkurrierende Beiträge durch.
  • Monaco: Der monegassische Beitrag wurde im Dezember 2005 bereits intern ausgewählt. Nach zwei Castings in Paris und Monaco gewann Séverine Ferrer mit dem Titel La coco-dance die Teilnahme in Athen.
  • Niederlande: Die niederländische Vorausscheidung, das Nationaal Songfestival 2006 fand am 12. März 2006 statt und wurde von Paul de Leeuw moderiert. Die beiden Gruppen Behave und Treble sowie die Sängerin Maud sangen dabei jeweils drei Songs. Der Sieger Treble mit dem Song Amambanda wurde in einem Mix aus Musikexperten und Televoting ermittelt.
  • Polen: Der polnische Beitrag wurde am 28. Januar in der Fernsehshow Piosenka dla Europy ausgewählt. Die Vorentscheidung gewannen Ich Troje, die mit dem Song Follow My Heart Polen in Athen vertraten. Sie sangen schon einmal in Riga 2003. Damals haben sie den 7. Rang erreicht.
  • Portugal: Bei der RTP-Fernsehsendung Festival da Canção in Lissabon wurde die Girlband Nonstop mit Coisas de nada durch Televoting und eine Jury als Sieger bestimmt.
  • Russland: Für Russland trat Dima Bilan an. Das Lied hieß Never Let You Go. Es wurde ohne nationale Vorentscheidung vom russischen TV-Sender Channel One intern bestimmt.
  • Schweden: Der Teilnehmer wurde hier in einem aufwändigen Verfahren ermittelt. Es gab vier Vorrunden, eine Runde für eine „zweite Chance“ sowie das Finale, das am 18. März stattfand. Dieses Melodifestivalen erfreut sich allgemeiner Beliebtheit. Die in den Tagen vor dem Finale hoch favorisierte Carola, die schon einmal beim Eurovision Song Contest 1991 gewonnen hatte, siegte beim nationalen Vorentscheid mit ihrem Titel Evighet (Invincible später im Contest) und vertrat schließlich Schweden in Athen.
  • Slowenien: Am 29. Januar fand der Vorentscheid EMA statt, bei dem der Sieger Anžej Dežan unter 14 Teilnehmern in einem Mix aus Televoting und Jury bestimmt wurde. Für den Sieg seines Liedes Plan B gaben die Stimmen der Jury den Ausschlag.
  • Türkei: Der türkische Sender TRT 1 gab am 5. Januar bekannt, die Sängerin Sibel Tüzün werde die Türkei in Athen vertreten. Ihr Song, der intern ausgewählt und am 4. März der Öffentlichkeit präsentiert wurde, heißt Süper star.
  • Ukraine: Am 11. März wurde der ukrainische Beitrag durch die Casting-Show Ty – sirka ermittelt. Es gewann Tina Karol mit I Am Your Queen. Das Lied wurde anschließend neu arrangiert und erhielt für Athen einen neuen Titel – Show Me Your Love – und einen neuen Songtext.
  • Zypern: Nach zwei Halbfinale Mitte Februar fand der zyprische Vorentscheid am 22. Februar statt. Für das Land nach Athen fahren wird Annette Artani mit dem Titel Why Angels Cry.

Das kurz zuvor der EBU beigetretene Georgien nahm 2006 aus finanziellen Gründen noch nicht teil, ebenso die Tschechische Republik. Ungarn und Österreich zogen sich für 2006 aus dem Wettbewerb zurück. Luxemburg hatte bereits seit 1994, Italien seit 1998 keine Teilnehmer mehr geschickt. Liechtenstein konnte als Nicht-EBU-Mitglied nicht am Wettbewerb teilnehmen.

Halbfinale

Folgende Länder haben am Halbfinale (18. Mai) teilgenommen (die Platzierungen wurden erst nach Beendigung des Finales bekanntgegeben). Die Plätze 1 bis 10 haben sich für das Finale qualifiziert.

Platz Startnr. Land Interpret Lied
Musik (M) und Text (T)
Sprache Übersetzung
(Inoffiziell)
Punkte
01. 16 Finnland Finnland Lordi Hard Rock Hallelujah
M/T: Mr. Lordi
Englisch 292
02. 22 Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina Hari Mata Hari Lejla
M: Željko Joksimović; T: Fahrudin Pecikoza, Dejan Ivanović
Bosnisch 267
03. 13 Russland Russland Dima Bilan
Дима Билан
Never Let You Go
M: Alexander Lunjew; T: Karen Kavalerjan
Englisch Ich werde Dich nie gehen lassen 217
04. 20 Schweden Schweden Carola Invincible
M: Bobby Ljunggren, Thomas G:son, Henrik Wikström;
T: Thomas G:son,
Englisch Unbesiegbar 214
05. 18 Litauen Litauen LT United We Are the Winners
M: Andrius Mamontovas, Saulius „Samas“ Urbonavičius;
T: Andrius Mamontovas, Viktoras Diawara
Englisch, Französisch Wir sind die Sieger 163
06. 01 Armenien Armenien André
Անդրե
Without Your Love
M: Armen Martirosyan; T: Catherine Bekian
Englisch Ohne deine Liebe 150
07. 15 Ukraine Ukraine Tina Karol
Тіна Кароль
Show Me Your Love
M: Tina Karol, Mikhail Nekrasov; T: Pavel Shilko
Englisch Zeige mir deine Liebe 146
08. 14 Turkei Türkei Sibel Tüzün Süper star
M/T: Sibel Tüzün
Türkisch, Englisch Superstar 091
09. 08 Irland Irland Brian Kennedy Every Song Is a Cry for Love
M/T: Brian Kennedy
Englisch Jedes Lied ist ein Schrei nach Liebe 079
10. 11 Mazedonien 1995 Mazedonien Elena Ristevska
Елена Ристеска
Ninanajna
(Нинанајна)
M: Darko Dimitrov; T: Rade Vrčakovski
Englisch, Mazedonisch 076
11. 12 Polen Polen Ich Troje Follow My Heart
M: André Franke; T: Real McCoy, Wiliam Lennox,
Michał Wiśniewski
Englisch, Polnisch, Deutsch, Russisch Folge meinem Herzen 070
12. 07 Belgien Belgien Kate Ryan Je t’adore
M/T: Nicklas Kings, Lisa Greene, Niklas Bergwall, Kate Ryan
Englisch
mit französischem Titel
Ich bete dich an 069
13. 23 Island Island Silvia Night Congratulations
M: Þorvaldur Bjarni Þorvaldsson; T: Silvia Night
Englisch Herzlichen Glückwunsch 062
14. 06 Albanien Albanien Luiz Ejlli Zjarr e ftohtė
M: Klodian Qafoku; T: Dr. Flori
Albanisch Das kalte Feuer 058
15. 09 Zypern 1960 Zypern Annet Artani
Αννέτ Αρτάνι
Why Angels Cry
M/T: Peter Yiannaki
Englisch Warum Engel weinen 057
16. 03 Slowenien Slowenien Anžej Dežan Mr. Nobody (Plan B)
M: Matjaž Vlašič; T: Urša Vlašič
Englisch Herr Niemand 049
17. 02 Bulgarien Bulgarien Mariana Popova
Мариана Попова
Let Me Cry
M: Dani Milew; T: Elina Gawrilowa
Englisch Lass mich weinen 036
18. 21 Estland Estland Sandra Through My Window
M: Alar Kotkas, Ilmar Laisaar, Pearu Paulus; T: Jana Hallas
Englisch Durch mein Fenster 028
19. 19 Portugal Portugal Nonstop Coisas de nada
M/T: José Manuel Afonso, Elvis Veiguinha
Portugiesisch, Englisch Dinge des Nichts 026
20. 17 Niederlande Niederlande Treble Amambanda
M/T: Treble
Konstruierte Sprache, Englisch 022
21. 10 Monaco Monaco Séverine Ferrer La coco-dance
M: J. Woodfeel T: J. Woodfeel, Irén Bo
Französisch, Tahitianisch Der Coco-Tanz 014
22. 05 Belarus 1995 Belarus Palina Smolawa
Полина Смолова
Mum
M: Sergey Suchomlin; T: Andrej Kostiugow
Englisch Mama 010
23. 04 Andorra Andorra Jennifer Sense tu
M: Rafael Artesero T: Rafael Artesero, Joan Antoni Rechi
Katalanisch Ohne dich 008

Punktetafel Halbfinale

Abstimmungsergebnisse
Startnr. Land Platz Punkte Armenien
AM
Bulgarien
BG
Slowenien
SI
Andorra
AD
Belarus
BY
Albanien
AL
Belgien
BE
Irland
IE
Zypern Republik
CY
Monaco
MC
Nordmazedonien
MK
Polen
PL
Russland
RU
Turkei
TR
Ukraine
UA
Finnland
FI
Niederlande
NL
Litauen
LT
Portugal
PT
Schweden
SE
Estland
EE
Bosnien und Herzegowina
BA
Island
IS
Rumänien
RO
Danemark
DK
Lettland
LV
Kroatien
HR
Serbien und Montenegro
CS
Norwegen
NO
Malta
MT
Schweiz
CH
Vereinigtes Konigreich
UK
Frankreich
FR
Deutschland
DE
Spanien
ES
Moldau Republik
MD
Israel
IL
Griechenland
GR
Votings
01 Armenien Armenien 06. 150 8 7 3 12 12 3 12 10 7 12 3 2 3 3 12 7 12 2 10 10 20
02 Bulgarien Bulgarien 17. 036 8 8 6 1 1 4 5 3 08
03 Slowenien Slowenien 16. 049 2 2 7 3 3 2 1 7 6 7 5 4 12
04 Andorra Andorra 23. 008 8 001
05 Belarus Belarus 22. 010 6 1 3 03
06 Albanien Albanien 14. 058 1 1 12 2 3 2 5 7 3 10 2 3 7 13
07 Belgien Belgien 12. 069 5 7 5 1 6 4 3 7 2 2 5 3 4 3 7 3 2 17
08 Irland Irland 09. 079 3 1 3 7 2 1 4 3 4 4 1 6 2 5 4 1 6 6 2 8 1 5 22
09 Zypern Republik Zypern 15. 057 7 2 1 4 10 3 4 4 1 7 2 12 12
10 Monaco Monaco 21. 014 3 1 2 8 04
11 Nordmazedonien Nordmazedonien 10. 076 8 5 8 12 8 10 1 8 10 6 09
12 Polen Polen 11. 070 3 4 1 7 5 10 2 8 3 3 2 1 1 2 6 4 4 2 2 19
13 Russland Russland 03. 217 12 12 4 4 12 2 4 10 5 8 4 12 6 1 12 7 7 10 4 6 7 1 12 3 6 4 8 5 12 12 5 31
14 Turkei Türkei 08. 091 1 6 8 8 10 12 10 6 1 8 10 8 3 13
15 Ukraine Ukraine 07. 146 10 3 2 6 10 3 6 2 2 6 10 7 2 6 10 4 3 5 8 6 2 5 3 3 10 8 4 27
16 Finnland Finnland 01. 292 7 10 10 8 10 10 7 7 12 8 6 6 6 10 8 12 12 8 12 5 10 8 10 8 8 10 5 12 5 12 10 5 7 8 34
17 Niederlande Niederlande 20. 022 4 2 2 4 3 5 1 1 08
18 Litauen Litauen 05. 163 6 6 5 6 7 12 4 4 4 10 4 2 5 8 5 5 4 8 2 8 3 4 10 5 3 5 10 1 6 1 30
19 Portugal Portugal 19. 026 12 7 7 03
20 Schweden Schweden 04. 214 6 4 7 8 5 5 5 8 2 8 1 7 3 4 10 4 5 12 7 6 10 6 12 5 4 4 10 12 4 6 4 7 7 6 34
21 Estland Estland 18. 028 1 5 5 8 2 7 06
22 Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina 02. 0267 5 10 12 1 3 10 6 6 5 12 10 5 7 12 8 12 8 3 6 10 1 7 12 8 2 12 12 12 2 12 4 6 10 1 8 1 6 37
23 Island Island 13. 062 2 1 7 7 3 6 5 1 7 1 1 2 7 5 1 6 16
  • Die wenigsten Gesamt-Votings: Andorra Andorra – 1
  • Die wenigsten Gesamt-Punkte: Andorra Andorra – 8
  • Die meisten Gesamt-Votings: Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina – 37
  • Die meisten Gesamt-Punkte: Finnland Finnland – 292

Statistik der Zwölf-Punkte-Vergabe (Semifinale)

Anzahl Land erhalten von
9 Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina Finnland, Kroatien, Monaco, Norwegen, Rumänien, Schweiz, Serbien und Montenegro, Slowenien, Türkei
8 Russland Russland Armenien, Belarus, Bulgarien, Israel, Lettland, Litauen, Moldau, Ukraine
6 Armenien Armenien Belgien, Frankreich, Niederlande, Russland, Spanien, Zypern
Finnland Finnland Deutschland, Estland, Island, Polen, Schweden, Vereinigtes Königreich
3 Schweden Schweden Dänemark, Malta, Portugal
1 Albanien Albanien Mazedonien
Litauen Litauen Irland
Mazedonien 1995 Mazedonien Albanien
Portugal Portugal Andorra
Turkei Türkei Bosnien und Herzegowina
Zypern 1960 Zypern Griechenland

Finale

Finnland Finnland nahm 2002 das letzte Mal am Finale teil. 2003 war man gesperrt, 2004 und 2005 scheiterte man im Halbfinale. Litauen Litauen erreichte nach 2002 erneut das Finale, nachdem man 2003 aufgrund der Relegation gesperrt sowie 2004 und 2005 im Halbfinale ausgeschieden war. Irland Irland erreichte das erste Mal seit 2004 wieder das Finale. 2005 scheiterte man im Halbfinale. Armenien Armenien erreichte bei seiner ersten Teilnahme direkt das Finale.

Platz Startnr. Land Interpret Titel
(M = Musik; T = Text)
Sprache Übersetzung Punkte
01. 17 Finnland Finnland Lordi Hard Rock Hallelujah
M/T: Mr. Lordi
Englisch 292
02. 10 Russland Russland Dima Bilan
Дима Билан
Never Let You Go
M: Alexander Lunjew; T: Karen Kavalerjan
Englisch Ich werde Dich nie gehen lassen 248
03. 13 Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina Hari Mata Hari Lejla
M: Željko Joksimović; T: Fahrudin Pecikoza, Dejan Ivanović
Bosnisch 229
04. 12 Rumänien Rumänien Mihai Trăistariu Tornerò
M: Eduard Cîrcotă; T: Cristian Hriscu, Mihaela Deac
Englisch, Italienisch Ich werde zurückkehren 172
05. 22 Schweden Schweden Carola Invincible
M: Bobby Ljunggren, Thomas G:son, Henrik Wikström; T: Thomas G:son
Englisch Unbesiegbar 170
06. 14 Litauen Litauen LT United We Are the Winners
M: Andrius Mamontovas, Saulius „Samas“ Urbonavičius; T: Andrius Mamontovas, Viktoras Diawara
Englisch, Französisch Wir sind die Sieger 162
07. 18 Ukraine Ukraine Tina Karol
Тіна Кароль
Show Me Your Love
M: Tina Karol, Mikhail Nekrasov; T: Pavel Shilko
Englisch Zeige mir deine Liebe 145
08. 24 Armenien Armenien André
Անդրե
Without Your Love
M: Armen Martirosyan; T: Catherine Bekian
Englisch Ohne deine Liebe 129
09. 16 Griechenland Griechenland Anna Vissi
Άννα Βίσση
Everything
M: Nikos Karvelas; T: Anna Vissi
Englisch Alles 128
10. 21 Irland Irland Brian Kennedy Every Song Is a Cry for Love
M/T: Brian Kennedy
Englisch Jedes Lied ist ein Schrei nach Liebe 093
11. 23 Turkei Türkei Sibel Tüzün Süper star
M/T: Sibel Tüzün
Türkisch, Englisch Superstar 091
12. 11 Mazedonien 1995 Mazedonien Elena Ristevska
Елена Ристеска
Ninanajna
(Нинанајна)
M: Darko Dimitrov; T: Rade Vrčakovski
Englisch, Mazedonisch 056
12. 20 Kroatien Kroatien Severina Moja štikla
M: Boris Novković, Franjo Valentić; T: Severina Vučković
Kroatisch Mein Stöckelschuh 056
14. 05 Norwegen Norwegen Christine Guldbrandsen Alvedansen
M: Atle Halstensen, Kjetil Fluge, Christine Guldbrandsen T: Kjetil Fluge, Christine Guldbrandsen
Norwegisch Der Elfentanz 036
14. 08 Deutschland Deutschland Texas Lightning No No Never
M/T: Jane Comerford
Englisch Nein nein niemals 036
16. 04 Lettland Lettland Cosmos I Hear Your Heart
M: Andris Sējāns, Reinis Sējāns; T: Guntars Račs, Molly-Ann Leikin
Englisch Ich höre dein Herz 030
16. 01 Schweiz Schweiz six4one If We All Give a Little
M: Ralph Siegel; T: Bernd Meinunger
Englisch Wenn wir alle ein bisschen geben 030
18. 09 Danemark Dänemark Sidsel Ben Semmane Twist of Love
M/T: Niels Drevsholt
Englisch Twist der Liebe 026
19. 15 Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich Daz Sampson Teenage Life
M/T: John Matthews, Daz Sampson
Englisch Das Leben der Jugendlichen 025
20. 02 Moldau Republik Moldau Arsenium feat. Natalia Gordienco & Connect-R Loca
M/T: Arsenium
Englisch Verrückt 022
21. 06 Spanien Spanien Las Ketchup Bloody Mary
M/T: Manuel Ruiz Gómez „Queco“
Spanisch Ein Bloody Mary 018
22. 19 Frankreich Frankreich Virginie Pouchain Il était temps
M/T: Corneille
Französisch Es war Zeit 005
23. 03 Israel Israel Eddie Butler
אדי בטלר
Ze Hazman (Together We Are One)
(זה הזמן (Together We Are One))
M: Eddie Butler; T: Orly Burg, Osnat Zabag
Hebräisch, Englisch Zusammen sind wir Eins (Dies ist die Zeit) 004
24. 07 Malta Malta Fabrizio Faniello I Do
M/T: Aldo Spiteri, Fabrizio Faniello
Englisch Ich will 001

Der Sieger und die grün markierten Länder waren direkt für das Finale im folgenden Jahr qualifiziert.

Punktevergabe Finale

Land Abstimmungsergebnisse
Punkte Slowenien
SI
Andorra
AD
Rumänien
RO
Danemark
DK
Lettland
LV
Portugal
PT
Schweden
SE
Finnland
FI
Belgien
BE
Kroatien
HR
Serbien und Montenegro
CS
Norwegen
NO
Estland
EE
Irland
IE
Malta
MT
Litauen
LT
Zypern Republik
CY
Niederlande
NL
Schweiz
CH
Ukraine
UA
Russland
RU
Polen
PL
Vereinigtes Konigreich
UK
Armenien
AM
Frankreich
FR
Belarus
BY
Deutschland
DE
Spanien
ES
Moldau Republik
MD
Bosnien und Herzegowina
BA
Island
IS
Monaco
MC
Israel
IL
Albanien
AL
Griechenland
GR
Bulgarien
BG
Nordmazedonien
MK
Turkei
TR
Votings
Schweiz Schweiz 030 1 12 3 4 6 4 06
Moldau Republik Moldau 022 12 3 3 2 1 1 06
Israel Israel 004 4 01
Lettland Lettland 030 3 4 8 4 1 2 8 07
Norwegen Norwegen 036 1 6 2 5 3 7 1 1 3 4 1 2 12
Spanien Spanien 018 12 6 02
Malta Malta 001 1 01
Deutschland Deutschland 036 3 3 1 1 3 3 7 5 5 5 10
Danemark Dänemark 026 8 3 6 1 8 05
Russland Russland 248 4 6 8 2 12 7 7 12 3 7 5 3 10 5 5 12 8 2 12 10 1 12 2 12 6 7 10 6 5 12 4 8 10 8 5 35
Nordmazedonien Nordmazedonien 056 6 8 8 4 7 8 3 6 6 09
Rumänien Rumänien 172 5 3 6 2 10 6 6 2 5 4 4 4 6 10 1 10 1 1 4 3 6 4 7 3 5 12 12 2 2 10 2 7 2 2 3 35
Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina 229 12 7 8 2 10 10 6 12 12 8 2 4 2 8 12 10 6 4 5 6 4 7 1 5 3 12 2 12 6 7 12 12 32
Litauen Litauen 162 3 7 7 10 4 3 8 4 6 3 5 8 12 1 4 6 5 5 8 10 6 1 4 4 10 7 3 4 1 3 30
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich 025 2 4 1 1 2 2 8 3 1 1 10
Griechenland Griechenland 128 1 10 4 1 10 6 8 3 12 5 5 7 8 5 2 8 1 1 8 12 7 4 22
Finnland Finnland 292 8 10 4 12 8 6 12 8 10 7 12 12 10 7 10 5 7 8 7 8 12 12 8 7 10 10 6 7 12 7 12 5 6 7 34
Ukraine Ukraine 145 2 5 3 5 12 1 2 4 2 5 1 2 7 6 1 10 6 10 10 3 8 5 6 2 6 5 3 5 8 29
Frankreich Frankreich 005 2 3 02
Kroatien Kroatien 056 10 10 6 2 12 4 10 2 08
Irland Irland 093 1 4 2 5 4 5 5 4 2 7 6 4 6 4 3 2 2 8 3 1 4 1 10 23
Schweden Schweden 170 7 8 5 10 7 8 7 5 3 1 10 7 7 6 5 2 6 2 7 4 6 3 5 6 2 3 7 5 5 10 1 31
Turkei Türkei 091 6 7 12 10 3 12 12 10 1 7 3 4 4 13
Armenien Armenien 129 1 12 2 7 10 8 12 5 10 8 3 8 7 8 10 8 10 17
Die Tabelle ist senkrecht nach der Auftrittsreihenfolge im Finale geordnet, waagerecht nach der chronologischen Punkteverlesung.
  • Die wenigsten Gesamt-Votings: Israel Israel und Malta Malta – 1
  • Die wenigsten Gesamt-Punkte: Malta Malta – 1
  • Die meisten Gesamt-Votings: Rumänien Rumänien und Russland Russland – 35
  • Die meisten Gesamt-Punkte: Finnland Finnland – 292

Statistik der Zwölf-Punkte-Vergabe (Finale)

Anzahl Land erhalten von
8 Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina Albanien, Kroatien, Mazedonien, Monaco, Schweiz, Serbien und Montenegro, Slowenien, Türkei
Finnland Finnland Dänemark, Estland, Griechenland, Island, Norwegen, Polen, Schweden, Vereinigtes Königreich
7 Russland Russland Armenien, Belarus, Finnland, Israel, Lettland, Litauen, Ukraine
3 Turkei Türkei Deutschland, Frankreich, Niederlande
2 Armenien Armenien Belgien, Russland
Griechenland Griechenland Bulgarien, Zypern
Rumänien Rumänien Moldau, Spanien
1 Kroatien Kroatien Bosnien und Herzegowina
Litauen Litauen Irland
Moldau Republik Moldau Rumänien
Spanien Spanien Andorra
Schweiz Schweiz Malta
Ukraine Ukraine Portugal

Punktesprecher

Nr. Land Punktesprecher Anmerkungen
01 Slowenien Slowenien Peter Poles Punktesprecher 2003 und 2004
02 Andorra Andorra Xavi Palma
03 Rumänien Rumänien Andreea Marin Punktesprecherin 2000 und 2004
04 Danemark Dänemark Jørgen de Mylius Dänischer Kommentator 1978 bis 1990, 1992 bis 1996 & 2003 bis 2005
05 Lettland Lettland Mārtiņš Freimanis Teilnehmer 2003
06 Portugal Portugal Cristina Alves
07 Schweden Schweden Jovan Radomir Punktesprecher 2004
08 Finnland Finnland Nina Tapio
09 Belgien Belgien Yasmine
10 Kroatien Kroatien Mila Horvat
11 Serbien und Montenegro Serbien und Montenegro Jovana Janković
12 Norwegen Norwegen Ingvild Helljesen Punktesprecherin 2004 und 2005
13 Estland Estland Evelin Samuel Teilnehmerin 1999, Punktesprecherin 2000
14 Irland Irland Eimear Quinn Siegerin 1996
15 Malta Malta Moira Delia
16 Litauen Litauen Lavija Šurnaitė
17 Zypern Republik Zypern Constantinos Christoforou Teilnehmer 1996, 2002 und 2005
18 Niederlande Niederlande Paul de Leeuw
19 Schweiz Schweiz Jubaira Bachmann
20 Ukraine Ukraine Igor Posypayko
21 Russland Russland Yana Churikova Punktesprecherin 2003 bis 2005
22 Polen Polen Maciej Orłoś Punktesprecher 2001, 2003 bis 2005
23 Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich Fearne Cotton
24 Armenien Armenien Gohar Gasparyan
25 Frankreich Frankreich Sophie Jovillard
26 Belarus Belarus Corrianna
27 Deutschland Deutschland Thomas Hermanns Punktesprecher 2005, Moderator Der deutsche Vorentscheid 2006
28 Spanien Spanien Sonia Ferrer
29 Moldau Republik Moldau Svetlana Cocoş
30 Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina Vesna Andree Zaimović
31 Island Island Ragnhildur Steinunn Jónsdóttir Punktesprecherin 2005
32 Monaco Monaco Églantine Éméyé
33 Israel Israel Dana Herman Punktesprecherin 2005
34 Albanien Albanien Leon Menkshi
35 Griechenland Griechenland Alexis Kostalas Punktesprecher 1998 und 2001 bis 2005
36 Bulgarien Bulgarien Dragomir Simeonov
37 Mazedonien 1995 Mazedonien Martin Vučić Teilnehmer 2005
38 Turkei Türkei Meltem Ersan Yazgan Punktesprecherin 2001 bis 2005

Marcel-Bezençon-Preis

Die diesjährigen Preisträger des Marcel-Bezençon-Preises waren:

  • Presse-Preis für den besten Song – Finnland Finnland – Hardrock Hallelujah – Lordi
  • Künstler-Preis für den besten Interpreten – Schweden SchwedenCarolaInvincible
  • Komponisten-Preis für die beste Komposition/Text – Bosnien und Herzegowina Bosnien und HerzegowinaŽeljko Joksimović (m), Fahrudin Pecikoza-Peca (t) und Dejan Ivanović (t)Lejla – Hari Mata Hari

Übertragung

Fernsehübertragung

Land Sender Shows Kommentar
Teilnehmerländer
Albanien Albanien RTSH alle Shows Leon Menkshi
Andorra Andorra ATV alle Shows Meri Picart & Josep Lluís Trabal
Armenien Armenien ARMTV alle Shows Gohar Gasparyan & Felix Khachatryan
Belarus 1995 Belarus Belarus-1 alle Shows Denis Dudinskiy
Belgien Belgien Eén alle Shows André Vermeulen & Bart Peeters
La Une & RTBF Sat Jean-Pierre Hautier
Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina BHT 1 alle Shows Dejan Kukrić
Bulgarien Bulgarien BNT alle Shows Elena Rosberg & Georgi Kushvaliev
Danemark Dänemark DR1 alle Shows Mads Vangsø & Adam Duvå Hall
Deutschland Deutschland NDR Fernsehen Halbfinale Peter Urban
Das Erste Finale
Estland Estland ETV alle Shows Marko Reikop
Finnland Finnland Yle TV2 alle Shows Jaana Pelkonen, Heikki Paasonen & Asko Murtomäki
Yle FST Thomas Lundin & Hans Johansson
Frankreich Frankreich France 4 Halbfinale Peggy Olmi & Éric Jean-Jean
France 3 Finale Michel Drucker & Claudy Siar
Griechenland Griechenland NET alle Shows Zeta Makripoulia & Giorgos Kapoutzidis
Irland Irland RTÉ2 Halbfinale Marty Whelan
RTÉ One Finale
Island Island Sjónvarpið alle Shows Sigmar Guðmundsson
Rás 1 Halbfinale
Rás 2 Finale
Israel Israel IBA alle Shows
Kroatien Kroatien HRT 2 alle Shows Duško Ćurlić
Lettland Lettland LTV1 alle Shows Kārlis Streips
Litauen Litauen LRT alle Shows Darius Užkuraitis
Malta Malta TVM alle Shows Eileen Montesin
Mazedonien 1995 Mazedonien MRT alle Shows Karolina Petkovska
Moldau Republik Moldau Moldova 1 alle Shows Vitalie Rotaru
Monaco Monaco TMC Monte Carlo alle Shows Bernard Montiel & Églantine Éméyé
Niederlande Niederlande NPO 2 Halbfinale Cornald Maas
Finale Cornald Maas & Paul de Leeuw
Norwegen Norwegen NRK1 alle Shows Jostein Pedersen
Polen Polen TVP1, TVP Polonia Finale Artur Orzech
Portugal Portugal RTP1 alle Shows Eláido Clímaco
Rumänien Rumänien România 1 alle Shows
Russland Russland Channel One Finale Yuriy Aksyuta & Tatiana Godunova
Schweden Schweden SVT 1 alle Shows Pekka Heino
Schweiz Schweiz SF 2 Halbfinale Sandra Studer
SF 1 Finale
TSR 2 Halbfinale Jean-Marc Richard & Alain Morisod
TSR 1 Finale
TSI 2 Halbfinale Sandy Altermatt & Claudio Lazzarino
TSI 1 Finale
Slowenien Slowenien SLO 2 Halbfinale Mojca Mavec
SLO 1 Finale
Spanien Spanien La 2, TVE Internacional Halbfinale Beatriz Pécker
La Primera, TVE Internacional Finale
Turkei Türkei TRT 1 alle Shows Bülend Özveren
Ukraine Ukraine UA:Perschyj alle Shows Pavlo Shylko
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich BBC Three Halbfinale Paddy O'Connell
BBC One, BBC Prime Finale Terry Wogan
Zypern 1960 Zypern RIK Ena alle Shows Evi Papamichael
Nichtteilnehmende Länder
Australien Australien SBS TV alle Shows Kommentar via BBC
Aserbaidschan Aserbaidschan İTV
Osterreich Österreich ORF 1 Finale Andi Knoll
Serbien Serbien RTS 1 alle Shows Duška Vučinić-Lučić
Tschechien Tschechien ČT2 Finale Kateřina Kristelová

Sonstiges

  • Die Startnummer 8 des Halbfinales am 18. Mai – Brian Kennedy für Irland – war das 1000. Lied, das im Eurovision Song Contest präsentiert wurde.
  • Finnland errang seinen ersten Sieg im Eurovision Song Contest bei seiner 40. Teilnahme – ein neuer Rekord. Gebrochen wurde dieser im Jahr 2017 durch Portugal, welches in diesem Jahr zum 49. Mal teilnahm und zum ersten Mal gewann.
  • Finnland war das erste Land in der Geschichte des Song Contests, das sowohl das Halbfinale als auch das Finale gewann (beide Male mit 292 Punkten, was ein neuer Rekord war).
  • Željko Joksimović erhielt nach 2004 zum 2. Mal die Auszeichnung für die beste Komposition (2004 wurde er mit Lane moje 2., 2006 komponierte er Bosnien und Herzegowinas Beitrag Lejla).
  • Im Halbfinale gab es für die Isländerin Silvía Nótt Pfiffe und Buh-Rufe aus dem Publikum. Sie hatte vor dem Semi-Finale, in ihrer Rolle als Fantasiefigur, Journalisten und die Griechen beleidigt.
  • Das Publikum im Finale war von der Gruppe LT United nicht begeistert. Vor allem ihr Liedtext, in dem sie sich zum Sieger des Wettbewerbs proklamierten, war daran schuld.
  • Armenien nahm zum ersten Mal an dem Wettbewerb teil.
  • Die für Finnland antretende Band Lordi war die erste Metal- bzw. Hard-Rock-Band in der Geschichte des Contests. Mit der norwegischen Gruppe Wig Wam hatte allerdings schon 2005 eine Glam-Rock-Band teilgenommen.
  • Die für Lettland antretende Band Cosmos war die erste A-cappella-Band in der Geschichte des Contests.
  • Alle zehn erfolgreichen Halbfinalisten erhielten im Finale mehr als 50 Punkte und landeten unter den ersten zwölf Nationen.
  • Die Großen Vier Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Spanien schnitten auch diesmal wieder schlecht ab. Bester der großen Vier war Deutschland mit 36 Punkten auf Platz 14.
  • Ralph Siegel nahm auch 2006 wieder am ESC teil, diesmal jedoch nicht für Deutschland. Für die Schweiz komponierte er ein Lied; dieses war seine 18. Teilnahme als Komponist am ESC.
  • 2006 war das einzige Jahr, in dem der ungekürzte Name Mazedoniens, „Former Yugoslav Republic of Macedonia“ (ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien) beim Auftritt und bei der Punktevergabe aufgeführt war. Dies könnte auf das Verhältnis zwischen dem Gastgeber Griechenland und Mazedonien zurückzuführen sein. In anderen Jahren hatte man nur die gekürzte Form „FYR Macedonia“ verwendet und den vollständigen Namen nur mündlich genannt.
  • Die kroatische Teilnehmerin Severina Vučković gilt in Kroatien als „Königin der Skandale“. Sie tauchte beispielsweise 2004 in einem Sexfilm im Internet auf. Nachdem sie die kroatische Vorentscheidung Dora gewonnen hatte, wurde öffentlich diskutiert, ob der Titel Moja štikla („Mein Stöckelschuh“) durch seine Nähe zum Turbofolk, welche als serbische Musikrichtung gilt, überhaupt repräsentativ für Kroatien sei oder ob es sich nicht doch so anhört, als käme es aus dem Nachbarland. Das machte sie unter anderem in Deutschland und den Niederlanden schon vor dem Grand Prix bekannt.
  • Der norwegische Beitrag Alvedansen („Elfentanz“) war bis 2024 der einzige Beitrag in norwegischer Sprache seit der Aufhebung der Sprachregel 1999.
  • Folgende Teilnehmer wären fast zu zurückkehrenden Interpreten geworden:
    • Bosnien und Herzegowina – Hari Mata Hari konnten bereits 1999 den bosnischen Vorentscheid für sich entscheiden. Ihr Titel Starac i more musste allerdings disqualifiziert werden.
    • Serbien und Montenegro – Für No Name wäre es bereits die zweite Teilnahme am ESC gewesen, hätte sich das Land nicht zurückgezogen. Sie nahmen bereits 2005 für Serbien-Montenegro teil.

Siehe auch

wikipedia, wiki, enzyklopädie, buch, bibliothek, artikel, lesen, kostenlos herunterladen, Informationen über Eurovision Song Contest 2006, Was ist Eurovision Song Contest 2006? Was bedeutet Eurovision Song Contest 2006?