Eurovision Song Contest 2024

Der 68. Eurovision Song Contest fand vom 7. bis zum 11. Mai 2024 in Malmö statt, nachdem Loreen mit dem Lied Tattoo den Eurovision Song Contest 2023 in Liverpool gewonnen hatte. Es war nach 1992 und 2013 die dritte Austragung des ESC in Malmö und die insgesamt siebte in Schweden (zuletzt 2016 in Stockholm).

68. Eurovision Song Contest
Motto United by Music
(Vereint durch Musik)
Datum 07. Mai 2024 (1. Halbfinale)
09. Mai 2024 (2. Halbfinale)
11. Mai 2024 (Finale)
Austragungsland Schweden Schweden
Austragungsort
Malmö Arena, Malmö
Austragender Fernsehsender
Moderation
Malin Åkerman, Petra Mede
Teilnehmende Länder 37
Gewinner Schweiz Schweiz
Siegertitel Nemo: The Code
Zurückkehrende Teilnehmer Luxemburg Luxemburg
Zurückgezogene Teilnahme Rumänien Rumänien
Disqualifikation Niederlande Niederlande (nur Finale)
Abstimmungsregel Halbfinale:
Jedes Land vergibt per Televoting 1–8, 10 und 12 Punkte.
Finale:
Jedes Land vergibt zwei Punktesätze bestehend aus 1–8, 10 und 12 Punkten. Dabei stammt der erste Punktesatz von einer Jury, der zweite vom Televoting der Zuschauer des jeweiligen Landes.
Vereinigtes Konigreich ESC 2023Schweiz ESC 2025

Den Sieg holte Nemo für die Schweiz mit dem Song The Code. Es war nach 1956 und 1988 der dritte Sieg des Landes im Wettbewerb. Nemo erreichte im Juryvoting den ersten und im Televoting den fünften Platz. Zweiter im Wettbewerb wurde Baby Lasagna, der mit seinem Lied Rim Tim Tagi Dim für Kroatien die Zuschauerabstimmung gewann und mit dem zweiten Platz die bisher höchste Platzierung Kroatiens beim ESC erzielen konnte. Den dritten Platz erreichten die Ukrainerinnen Alyona Alyona und Jerry Heil mit ihrem Song Teresa & Maria. Der Mitfavorit und Vertreter der Niederlande, Joost Klein, wurde vom Finale ausgeschlossen. Deutschland erreichte mit Isaak Guderian Platz 12. Österreichs Teilnehmerin Kaleen wurde Vorletzte im Finale.

Austragungsort

Am 14. Mai 2023, kurz nachdem Schweden den Wettbewerb gewonnen hatte, gab die CEO von SVT, Hanna Stjärne, bekannt, dass der Sender den Eurovision Song Contest 2024 ausrichten werde.

Örnsköldsvik
Stockholm
Göteborg
Malmö
Erfolgreiche Bewerbung
Erfolglose Bewerbungen

Am 16. Juni 2023 veröffentlichte die Zeitung Aftonbladet eine Liste von Anforderungen, die SVT an die potenziellen Austragungsorte stellte. Demnach trägt die Gastgeberstadt die Verantwortung für Umsetzung und Finanzierung der gesamten Veranstaltung außerhalb der eigentlichen Shows. Verlangt wurden unter anderem:

  • eine Arena mit umfangreicher Infrastruktur für die Shows
  • ein Pressezentrum für 1.200 Personen
  • mindestens 3.500 Hotelbetten
  • Veranstaltungsorte für den Euroclub, das Eurovision Village und den Türkisen Teppich der Eröffnungsfeier
  • Sicherheits- und Verkehrskonzepte

Die Bewerbungsfrist endete am 12. Juni 2023. Folgende Städte bewarben sich als Austragungsort:

Stadt Austragungsort maximale Kapazität
(Konzerte)
Bemerkungen
Göteborg Scandinavium 14.000 Austragungsort des Eurovision Song Contest 1985 und des Melodifestivalen seit 2003.
Malmö Malmö Arena 15.500 Austragungsort des Eurovision Song Contest 2013 und des Melodifestivalen seit 2009.
Örnsköldsvik Hägglunds Arena 09.800 Austragungsort des Melodifestivalen 2007, 2010, 2014, 2018 und 2023.
Stockholm Friends Arena 60.000 Die Arena liegt in der Gemeinde Solna, die Teil des Stockholmer Stadtgebiets ist. Der dort beheimatete Fußballclub AIK Solna hatte sich gegen eine Austragung in der Arena ausgesprochen. Austragungsort des Finales des Melodifestivalen seit 2013.
Tele2 Arena 40.000 Der dort beheimatete Fußballclub Hammarby IF hatte sich gegen eine Austragung in der Arena ausgesprochen.
Frihamn 15.000 Ein Vorschlag der Stadt Stockholm sah die Errichtung einer temporären Arena für 11.000 bis 15.000 Zuschauer auf dem Gelände des Freihafens im Stadtteil Östermalm vor.

Neben den aufgeführten Bewerbungen gab es Interesse an einer Ausrichtung in Jönköping, Eskilstuna und Partille (Tätort Göteborg), deren vorgeschlagene Veranstaltungsarenen allerdings alle nicht den üblichen Anforderungen der EBU an einen Austragungsort entsprachen. Sandviken entschloss sich, eine ursprünglich geplante Bewerbung nicht weiter zu verfolgen.

Die Stockholmer Avicii Arena, Austragungsort des letzten ESC in Schweden 2016, wird 2024 im Zuge der Vorbereitung auf die Eishockey-Weltmeisterschaft 2025 umgebaut und stand daher nicht zur Verfügung.

Am 7. Juli 2023 gab SVT bekannt, dass der Wettbewerb wie 2013 in der Malmö Arena stattfinden werde.

Malmö ist die erste und einzige Nicht-Hauptstadt, die den ESC ein drittes Mal ausrichtet. Zudem ist der ESC 2024 bereits der fünfte in Folge, der nicht in der Hauptstadt eines Staates stattfindet – so oft hintereinander wie noch nie zuvor. Den bislang letzten ESC in einer Hauptstadt gab es 2018 in Lissabon.

Planung und Leitung

Nach dem schwedischen Sieg 2023 kündigte Sveriges Television (SVT) an, noch am selben Abend mit der Planung des ESC 2024 beginnen zu wollen.

Die Bürgermeisterin von Malmö, Katrin Stjernfeldt Jammeh, kündigte an, dass die Stadt etwa 30 Mio. Kronen (2,5 Mio. Euro) in die Ausrichtung investieren wolle.

Produktionsteam

Am 14. Juni 2023 stellte SVT die ersten Mitglieder des Kernteams der Produktion vor; die restlichen Namen wurden im September bekanntgegeben:

  • Ebba Adielsson, Executive Producer (Gesamtleitung)
  • Christel Tholse Willers, Executive Producer (Kommunikation, Presse, Marketing, Events)
  • Tobias Åberg, Executive in Charge of Production (Leitung der technischen Gesamtproduktion)
  • Johan Berghagen, Executive Line Producer (Finanzen und technische Verantwortung)
  • Christer Björkman, Contest Producer (Produktion der Wettbewerbsbeiträge)
  • Per Blankens, TV Producer (Produktion des Rahmenprogramms in den Shows)
  • David Wessén, Head of Production

Reference Group

Die Eurovision Song Contest Reference Group ist das Exekutivkomitee der Europäischen Rundfunkunion (EBU) und ihrer Mitgliedssender für den ESC. Sie entscheidet über die Regeln des Wettbewerbs, die Finanzierung der Veranstaltung und überwacht die Vorbereitung der ausrichtenden Rundfunkanstalt. Für den ESC 2024 hat sie folgende Mitglieder:

  • Schweiz Bakel Walden, SRG SSR, Vorsitzender
  • Schweden Martin Österdahl, EBU, Executive Supervisor
  • Schweden Ebba Adielsson, SVT, Executive Producer
  • Vereinigtes Konigreich Rachel Ashdown, BBC
  • Island Felix Bergsson, RÚV (bis 20. März)
  • Spanien Ana María Bordas, RTVE
  • Portugal Carla Bugalho, RTP
  • Italien Claudio Fasulo, Rai
  • Italien Simona Martorelli, Rai
  • Kroatien Tomislav Štengl, HRT
  • Deutschland Alexandra Wolfslast, NDR

Format

Motto

Am 14. November 2023 gab die EBU bekannt, dass das Motto des Vorjahres United by Music ab 2024 dauerhaft bei jedem ESC zum Einsatz kommen werde.

Postcards

Die Postcards, d. h. die Einspielfilme, die jeden Beitrag vorstellen, wurden 2024 nach einem neuen Konzept produziert. Die Teilnehmer sind nicht wie in den Vorjahren in ihren Heimatländern von einem professionellen Kamerateam gefilmt worden. Stattdessen haben die Künstler dieses Material selbst im Selfie-Modus mit einem Smartphone aufgenommen. Zusätzlich wird in den Postcards das jeweilige Teilnehmerland vorgestellt, indem einige frühere ESC-Beiträge aus diesem gezeigt werden.

ESC-Beiträge
Land Jahr Vertreter(in) des Landes Song
Albanien Albanien 2009 Kejsi Tola Carry Me in Your Dreams
2012 Rona Nishliu Suus
Armenien Armenien 2009 Inga & Anusch Jan Jan
2022 Rosa Linn Snap
Aserbaidschan Aserbaidschan 2009 Aysel & Arash Always
2011 Ell & Nikki Running Scared
Australien Australien 2015 Guy Sebastian Tonight Again
2019 Kate Miller-Heidke Zero Gravity
Belgien Belgien 1986 Sandra Kim J'aime la vie
2015 Loïc Nottet Rhythm Inside
Danemark Dänemark 1988 Hot Eyes Ka' du se hva' jeg sa'?
2000 Olsen Brothers Fly on the Wings of Love
Deutschland Deutschland 1994 Mekado Wir geben 'ne Party
2010 Lena Satellite
Estland Estland 2001 Tanel Padar, Dave Benton & 2XL Everybody
2009 Urban Symphony Rändajad
Finnland Finnland 1994 CatCat Bye Bye Baby
2023 Käärijä Cha Cha Cha
Frankreich Frankreich 1977 Marie Myriam L'Oiseau et I'Enfant
2021 Barbara Pravi Voilà
Georgien Georgien 2007 Sopo Chalwaschi Visionary Dream
2015 Nina Sublatti Warrior
Griechenland Griechenland 1974 Marinella Krasi, thalasa kai t'agori mou
2005 Helena Paparizou My Number One
Irland Irland 1987 Johnny Logan Hold Me Now
2011 Jedward Lipstick
Island Island 1986 ICY Gleðibekkur
2021 Daði og Gagnamagnið 10 Years
Israel Israel 1991 Duo Datz Kan
1998 Dana International Diva
Italien Italien 1987 Umberto Tozzi & Raf Gente di mare
2021 Måneskin Zitti e buoni
Kroatien Kroatien 1999 Doris Dragović Marija Magdalena
2023 Let 3 Mama ŠČ!
Lettland Lettland 2002 Marie N I Wanna
2015 Aminata Love Injected
Litauen Litauen 2012 Donny Montell Love Is Blind
2021 The Roop Discoteque
Luxemburg Luxemburg 1965 France Gall Poupée de cire, poupée de son
1988 Lara Fabian Croire
Malta Malta 1998 Chiara The One That I Love
2021 Destiny Je me casse
Moldau Republik Moldau 2005 Zdob și Zdub Bunica bate toba
2010 SunStroke Project & Olia Tira Run Away
Niederlande Niederlande 1998 Edsilia Hemel en aarde
2019 Duncan Laurence Arcade
Norwegen Norwegen 1986 Ketil Stokkan Romeo
2009 Alexander Rybak Fairytale
Osterreich Österreich 2014 Conchita Wurst Rise Like a Phoenix
2018 Cesár Sampson Nobody But You
Polen Polen 1994 Edyta Górniak To nie ja!
2014 Donatan & Cleo My Slowianie - We Are Slavic
Portugal Portugal 1982 Doce Bem bom
2017 Salvador Sobral Amar pelos dois
San Marino San Marino 2014 Valentina Monetta Maybe
2019 Serhat Say Na Na Na
Schweden Schweden 1983 Carola Främling
2023 Loreen Tattoo
Schweiz Schweiz 1988 Céline Dion Ne partez pas sans moi
2021 Gjon's Tears Tout l'univers
Serbien Serbien 2007 Marija Šerifović Molitva
2022 Konstrakta In corpore sano
Slowenien Slowenien 2001 Nuša Derenda Energy
2019 Zala Kralj & Gašper Šantl Sebi
Spanien Spanien 1968 Massiel La, la, la
2022 Chanel SloMo
Tschechien Tschechien 2018 Mikolas Josef Lie to Me
2022 We Are Domi Lights Off
Ukraine Ukraine 2004 Ruslana Wild Dances
2021 Go_A SHUM
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich 1967 Sandie Shaw Puppet on a String
2022 Sam Ryder Space Man
Zypern Republik Zypern 1997 Hara & Andreas Konstantinou Mana mou
2012 Ivi Adamou La La Love

Bühne

Das von Florian Wieder und Fredrik Stormby entworfene Bühnendesign wurde erstmals am 19. Dezember 2023 präsentiert. Es ist bereits das achte Mal, dass Wieder eine Bühne für den Eurovision Song Contest entworfen hat (zuletzt 2021 in Rotterdam). Die Bühne hat die Form eines Kreuzes und ist auf allen Seiten von Publikum umgeben. Über ihr hängen fünf große LED-Würfel.

Das Bühnenbild hat inklusive der Würfel und des Bühnenbodens 1000 Quadratmeter LED-Fläche, die mit Video bespielbar sind, sowie 2168 Lichter. An der Dachkonstruktion der Malmö Arena hängen 204 Tonnen Technik.

Moderation

Am 5. Februar 2024 gab SVT bekannt, dass Petra Mede und Malin Åkerman die Shows moderieren werden. Mede führte bereits 2013 und 2016 durch den Wettbewerb.

Das Skript für die Moderatorinnen stammte wie bei diesen beiden ESCs vom schwedischen Kommentator Edward af Sillén, der bei den Moderationssequenzen auch Regie führte.

Abstimmung

Votingsystem

Im Finale des ESC 2024 kommt weiterhin das 2016 eingeführte Votingsystem zum Einsatz, bei dem in jedem Teilnehmerland eine Jury und das Televoting jeweils einen Punktesatz von 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 10 und 12 Punkten verteilen.

In den Halbfinalen bleibt es wie im Vorjahr bei einem reinen Televoting.

Zusätzlich gibt es in allen drei Shows einen „Rest-of-the-world“-Punktesatz, der in einer Online-Abstimmung bestimmt wird, an der sich ausschließlich Zuschauer aus Nicht-Teilnehmerländern beteiligen dürfen.

Abstimmungsfenster

Am 11. März 2024 gaben SVT und die EBU bekannt, dass die Zuschauerabstimmung im Finale bereits vor dem ersten Auftritt geöffnet wird. Diese Regelung hatte es bereits 2010 und 2011 gegeben. Zusätzlich wird das im Vorjahr eingeführte „Rest-of-the-world“-Voting bereits 24 Stunden vor Beginn der Show geöffnet.

Überlegungen zu Reform des Juryvotings

Im Juni 2023 gab der norwegische Rundfunk NRK bekannt, dass man die Europäische Rundfunkunion gebeten habe, eine mögliche Reform des Juryvotings beim ESC zu prüfen. Anlass war, dass es nach dem Finale 2023 zu Diskussionen gekommen war, weil der finnische Teilnehmer Käärijä trotz großen Vorsprungs im Televoting nicht gewonnen hatte. Auch NRK habe entsprechende Beschwerden von Zuschauern erhalten.

Die Ende Oktober 2023 veröffentlichte öffentliche Version der Regeln des ESC 2024 legte das prozentuale Verhältnis zwischen Jury- und Televoting zunächst nicht fest. Anfang März 2024 erklärte die EBU gegenüber der norwegischen Nachrichtenagentur NTB, dass es beim 50:50-Verhältnis, das seit 2009 in Kraft ist, bleiben werde. Somit gelten für 2024 dieselben Regeln für das Juryvoting wie im Vorjahr.

Jurys

Die deutsche Jury bestand aus Ireen Sheer, Das Bo, WDR-Musikredakteurin Nicola Keute, Musikverleger Florian Schrödter und Sängerin Mona Meiller.

Die österreichische Jury bestand aus Pia Maria, FM4-Moderator Philipp Emberger, Sängerin Anna-Sophie (Heibl), Musiker Simon Lewis und Musikmanagerin Annemarie Treiber.

Die Schweizer Jury bestand aus Jamila (Singer-Songwriterin), Raphael Haldemann (Artists Manager), Laurence Desarzens (Culture Manager & Präsidentin Swiss Music Export), Tobias Carshey (Musiker & Vocalcoach) und Kety Fusco (Musikerin).

Preview Partys

Bei den Preview Partys (dt.: Vorschau-Feiern) handelt es sich um privat organisierte Konzerte, bei denen Teilnehmer des ESC eingeladen werden, in den Wochen vor den Shows vor Publikum aufzutreten. Für 2024 fanden folgende dieser Veranstaltungen statt:

  • 30. März: PrePartyES, Spanien Madrid
  • 06. April: Barcelona Eurovision Party, Spanien Barcelona
  • 07. April: London Eurovision Party, Vereinigtes Konigreich London
  • 13. April: Eurovision in Concert, Niederlande Amsterdam
  • 14. April: Nordic Eurovision Party, Schweden Stockholm

Die Veranstaltung in Stockholm wurde 2024 erstmals organisiert.

Teilnehmer

Länder

Am ESC teilnahmeberechtigt sind alle aktiven Vollmitglieder der Europäischen Rundfunkunion (EBU).

Die Anmeldefrist lief bis zum 15. September 2023. Bis zum 11. Oktober hatten die Sender die Möglichkeit, sich ohne Vertragsstrafe wieder von der Teilnahme zurückzuziehen.

Am 5. Dezember 2023 veröffentlichte die EBU die Liste der Teilnehmerländer. Wie im Vorjahr nehmen 37 Länder am ESC teil.

Rumänien zog sich aus finanziellen Gründen vom ESC zurück, während Luxemburg erstmals seit 1993 am Wettbewerb teilnimmt und damit mit 30 Jahren einen neuen Rekord für die längste Abwesenheit vor einer erneuten Teilnahme aufstellt. Den bisherigen Rekord hielt Monaco mit 24 Jahren (1980 bis 2004).

Zum ersten Mal nehmen alle neun Nachbarländer Deutschlands (Dänemark, Polen, Tschechien, Österreich, Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Belgien, Niederlande) im selben Jahr am ESC teil.

Folgende Länder nehmen 2024 nicht am ESC teil:

Absagen und daher keine Rückkehr zum ESC

Land Grund und Bemerkungen letzte Teilnahme
Andorra Andorra Am 21. August 2023 gab RTVA bekannt, dass man sich nach Evaluation aller Optionen entschieden habe, 2024 nicht am ESC teilzunehmen. Eine mögliche Rückkehr in der Zukunft schloss der Sender jedoch nicht aus. 2009
Bulgarien Bulgarien Bulgarien befand sich nicht auf der offiziellen Teilnehmerliste. BNT gab bei seiner Absage 2023 keine Gründe an. 2022
Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina Die bosnische Rundfunkanstalt BHRT steht seit 2016 aufgrund ausstehender Zahlungen (Ende des Jahres 2021 etwa 32 Millionen Euro) unter Sanktionen der EBU und ist deshalb von deren Programmen, darunter auch dem ESC, ausgeschlossen. Der Grund dieser Zahlungsunfähigkeit liegt darin, dass RTRS seit 2017 seiner gesetzlichen Pflicht nicht nachkommt, 50 % des Rundfunkbeitrags in der Republika Srpska an BHRT zu überweisen. Am 2. August 2023 gab BHRT bekannt, dass man nicht zum ESC zurückkehren werde. 2016
Monaco Monaco Am 1. September 2023 nahm die neue öffentliche Rundfunkanstalt TVMonaco ihren Betrieb auf. Am 11. Oktober erklärte deren Chefredakteur, Frédéric Cauderlier, dass die Anmeldefristen für eine Teilnahme 2024 zu früh kämen. 2006
Montenegro Montenegro Montenegro befand sich nicht auf der offiziellen Teilnehmerliste. 2023 nahm RTCG aus finanziellen Gründen nicht teil. 2022
Nordmazedonien Nordmazedonien Obwohl der Budgetentwurf von MRT für 2024 eine Teilnahme am ESC vorsah, befand Nordmazedonien sich nicht auf der offiziellen Teilnehmerliste. Der Sender begründete die Abwesenheit damit, dass man sich auf die Feierlichkeiten zu 80 Jahre Radio bzw. 60 Jahren Fernsehen in Nordmazedonien konzentrieren wolle. Man werde die Veranstaltung jedoch übertragen. 2022
Marokko Marokko Marokko befand sich nicht auf der offiziellen Teilnehmerliste. 1980
Rumänien Rumänien Der rumänische Sender Televiziunea Română (TVR) gab am 25. Januar 2024 bekannt, dass Rumänien aus Kostengründen nicht am Eurovision Song Contest 2024 teilnehmen werde. Zuvor hatte es lange Diskussionen und Unsicherheit innerhalb des Senders gegeben. Die EBU hatte TVR erlaubt, die Entscheidung über die Teilnahme bis weit über die Deadline und die Bekanntgabe der Teilnehmerliste herauszuzögern. 2023
Slowakei Slowakei RTVS gab am 4. Juni 2023 bekannt, dass man aus finanziellen Gründen nicht am ESC 2024 teilnehmen werde. 2012
Turkei Türkei Die Türkei befand sich nicht auf der offiziellen Teilnehmerliste. TRT begründet seine Abwesenheit seit 2012 mit Unzufriedenheit über die Big-5-Regel und die Wiedereinführung der Jurys. 2012
Ungarn Ungarn Ungarn befand sich nicht auf der offiziellen Teilnehmerliste. Die Duna gab keine Gründe für die Absage nach 2019 an. Regierungskritische Medien und Politiker warfen dem Sender vor, sich aufgrund von Homophobie vom ESC zurückgezogen zu haben, was dieser zurückwies. 2019

Kein aktives EBU-Mitglied und daher keine Rückkehr zum ESC

Land Grund und Bemerkungen letzte Teilnahme
Belarus Belarus Am 1. Juli 2021 suspendierte die EBU die Mitgliedschaft des belarussischen Staatsfernsehens BTRC aufgrund der politischen Situation im Land und der Instrumentalisierung des Senders durch die Regierung. Dadurch ist eine Teilnahme am ESC nicht möglich. 2019 a
Russland Russland Am 26. Mai 2022 wurden die russischen Staatssender Perwy kanal und WGTRK als Reaktion auf den Überfall auf die Ukraine von der EBU suspendiert. Eine Teilnahme am ESC ist somit ausgeschlossen. 2021
a 
Belarus plante eine Teilnahme sowohl 2020, als der ESC abgesagt wurde, als auch 2021, als die EBU den vorgesehenen Beitrag disqualifizierte.

Kein EBU-Mitglied und daher kein Debüt beim ESC

Land Grund und Bemerkungen
Faroer Färöer Nach dem Auftritt des färöischen Sängers Reiley für Dänemark beim ESC 2023 und Forderungen nach einer eigenen Teilnahme gab Kringvarp Føroya (KVF) bekannt, dass man vor dem Sommer 2023 eine Mitgliedschaft in der EBU beantragen wolle. Dazu kam es jedoch nicht. Als autonomer Landesteil Dänemarks hätten die Färöer eine Ausnahmegenehmigung für eine Teilnahme am ESC gebraucht. Am 20. Februar gab der Geschäftsführer KVFs, Ivan Niclasen, bekannt, dass man nach wie vor eine EBU-Mitgliedschaft anstrebe.
Kosovo Kosovo Am 11. Mai 2023 gab der Vorsitzende von Radio Televizioni i Kosovës (RTK) bekannt, dass der Sender weiterhin auf eine Mitgliedschaft in der EBU hinarbeite. Da der Kosovo kein Teil der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) ist, ist dies jedoch nicht möglich.
Liechtenstein Liechtenstein Am 9. August 2022 erklärte die Geschäftsführerin von 1 FL TV, Sandra Woldt, dass man sich nicht mehr um eine EBU-Mitgliedschaft bemühen werde. Man wolle sich stattdessen auf die Berichterstattung im eigenen Land konzentrieren.

Kontroverse um Teilnahme Israels

Seit Ausbruch des Krieges in Israel und Gaza am 7. Oktober 2023 wurden Stimmen laut, dass Israel aufgrund seines militärischen Vorgehens im Gazastreifen von einer Teilnahme am Eurovision Song Contest ausgeschlossen werden solle. In Island, Finnland, Dänemark, Norwegen, Schweden, Irland, Spanien und Slowenien gab es Petitionen von Musikern gegen eine Teilnahme Israels. In einem Brief an den EBU-Generaldirektor Noel Curran sprachen sich mehrere Mitglieder des Europäischen Parlaments für einen Ausschluss aus.

Im Februar 2024 erklärte Curran in einem Statement, dass der ESC „eine unpolitische Musikveranstaltung“ sei und „kein Wettbewerb zwischen Regierungen“. Der israelische Rundfunk Kan erfülle alle Regeln und dürfe deshalb teilnehmen. Vergleiche mit dem Ausschluss Russlands vom ESC 2022 nach dem Überfall auf die Ukraine seien unangebracht, da das Verhältnis zwischen Rundfunk und Regierung in Israel ein völlig anderes sei.

Am 21. Februar 2024 berichteten israelische Medien, dass Kan das Lied October Rain für die Sängerin Eden Golan ausgewählt habe. Bei einer obligatorischen Überprüfung habe die EBU Passagen des Textes als zu politisch eingestuft (da sie in Verbindung mit dem Monat Oktober gesehen wurden, in dem der Terrorangriff auf Israel stattfand) und Kan um eine Änderung gebeten. Kan weigerte sich zunächst, diese vorzunehmen, und drohte mit einer Rücknahme der Teilnahme, falls die EBU den ursprünglichen Songtext nicht akzeptieren würde. Nachdem bekannt geworden war, dass auch ein zweites vorgeschlagenes Lied mit dem Titel Dance Forever aus denselben Gründen abgelehnt worden war, forderte der israelische Staatspräsident Jitzchak Herzog den Sender auf, die Texte der potentiellen Beiträge den Kriterien der EBU entsprechend abzuändern. October Rain erhielt daraufhin einen abgeänderten Text mit dem Titel Hurricane und wurde von der EBU akzeptiert.

Im Vorfeld des zweiten Halbfinales kam es am 9. Mai in Malmö zu einer Demonstration, bei der etwa 5.000 Menschen gegen die Teilnahme Israels am Wettbewerb protestierten. Sie forderten den Ausschluss des Landes von dem Musikwettbewerb. Unter den Demonstranten war auch die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg. Für den Auftritt der israelischen Delegation um Sängerin Eden Golan galten erhöhte Sicherheitsvorkehrungen. Die Künstlerin erhielt im Vorfeld des Wettbewerbs Morddrohungen. Auch vor dem Finale am 11. Mai kam es vor dem Veranstaltungsort zu Demonstrationen. Es kam zu Festnahmen, auch Greta Thunberg wurde abgeführt.

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, kritisierte die Proteste und auch die Berichterstattung der ARD, deren Moderator die Antiterroroperation Israels in Gaza mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine verglichen habe.

Der schwedische ESC-Teilnehmer von 2011 Eric Saade geriet in die Kritik, weil er entgegen dem Verbot politischer Symbolik im ESC-Wettbewerb bei seinem Auftritt im ersten Halbfinale ein Palästinensertuch um sein Handgelenk trug. Vor ihrem Halbfinalauftritt wurde Bambie Thug (Irland) vom Veranstalter aufgefordert, die in Ogham-Schrift auf die Haut geschriebenen Texte „Waffenstillstand“ und „Freiheit für Palästina“ durch andere Körperbemalung zu ersetzen. Während der Livekommentierung des Halbfinales fiel auf dem israelischen Fernsehsender Kan die Äußerung, Bambie Thug spräche „gerne negativ über Israel“. Auf Ersuchen der irischen Delegation betonte daraufhin die EBU in Gesprächen gegenüber Kan, „wie wichtig es ist, dass alle Kommentatoren alle am Wettbewerb teilnehmenden Künstler respektieren und sich an die Regeln und Vorschriften der Veranstaltung halten.“ Vor und nach der Übertragung des zweiten Halbfinales mit Israel auf dem belgischen Kanal VRT 1 blendete die TV-Gewerkschaft ACOD eine schwarze Protesttafel ein. Die portugiesische Sängerin Iolanda hatte im Finale ihre Fingernägel mit den schwarz-weißen Karos des Palästinensertuchs versehen. Statt dieses Finalauftritts wurde auf dem YouTube-Kanal „Eurovision Song Contest“ anders als bei den anderen Auftritten der Halbfinalauftritt Iolandas gezeigt. Nach einer Rückfrage des portugiesischen Rundfunks wurde das Video gegen ein Uhr morgens in der Finalnacht durch die Performance im Finale ersetzt.

Der Song Israels kam zu einem großen Teil durch die 323 Punkte aus den Zuschauervoten auf den fünften Platz. Neben teils besonders lautem Jubel von Teilen des Publikums in der Halle wurden die Auftritte Eden Golans in den Shows auch von Buhrufen bei anderen Teilen des Livepublikums, insbesondere auf den Oberrängen, begleitet.

Ausschluss der Niederlande vom Finale

Am 10. Mai 2024 wurde der niederländische Künstler Joost Klein von den am gleichen Tag stattfindenden Generalproben ausgeschlossen – die zweite Generalprobe war gleichzeitig das Jury-Finale, bei welchem stattdessen sein Auftritt im zweiten Halbfinale gezeigt wurde. Die Jurys konnten für die Niederlande abstimmen. Die Europäische Rundfunkunion untersuchte einen Vorfall vom späten Abend zuvor, bei dem Klein eine TV-Mitarbeiterin bedroht haben soll. Die niederländische Rundfunkgesellschaft AVROTROS gab an, diese habe Klein trotz Vereinbarungen und seiner Bitte, nicht gefilmt zu werden, gefilmt. Klein wurde nach einem Strafantrag von der Polizei einvernommen. Der Beginn des „Rest-of-the-World“-Votings wurde aufgrund der Untersuchung verschoben und begann nicht wie geplant um 00:00 Uhr MESZ am 11. Mai 2024. Auch auf der Pressekonferenz der Gewinner des zweiten Halbfinales am Vorabend war Joost aufgefallen, als er die Antworten der israelischen Teilnehmerin Eden Golan störte.

Am 11. Mai 2024 zur Mittagszeit gab die Europäische Rundfunkunion bekannt, Joost Klein vom Eurovision Song Contest ausgeschlossen zu haben. Die Niederlande blieben jedoch für das Finale stimmberechtigt. AVROTROS bezeichnete die Disqualifikation Kleins als sehr hart und unverhältnismäßig und kündigte an, dass Punktesprecherin Nikkie de Jager die Punkte der niederländischen Jury nicht vergeben werde. Stattdessen wurden die Punkte vom ESC-Produzenten Martin Österdahl verkündet. Österdahls Auftritte während des Finales wurden von Teilen des Livepublikums mit Buhrufen quittiert.

Am 12. August teilte die zuständige schwedische Behörde mit, dass die Ermittlungen eingestellt wurden, da keine kriminelle Handlung nachgewiesen werden konnte. Die EBU teilte mit, dass sie dennoch weiterhin zur Disqualifikation stehe.

Wiederkehrende Interpreten

Folgende Interpreten nehmen 2024 zum wiederholten Male am ESC teil:

Land Interpret Vorheriges Teilnahmejahr
Island Island Hera Björk 2010
Begleitung: 2008, 2009, 2015
Moldau Republik Moldau Natalia Barbu 2007

Zusätzlich nahm eine Vielzahl ehemaliger ESC-Teilnehmer an der nationalen Vorentscheidung ihres Landes teil. Dazu gehören Ricchi e Poveri (1978), Benedicte Adrian (1984), Moira Stafrace (1994), Jalisse (1997, in San Marino), Max Mutzke (2004), Laura (2005, 2017), Andrius Pojavis (2013), Margaret Berger (2013), Basim (2014), Emma (2014), Vilija Matačiūnaitė (2014), Il Volo (2015), Agnese Rakovska (2017), Mélovin (2018), KEiiNO (2019), Mahmood (2019, 2022), Damir Kedžo (2020), Diodato (2020), The Roop (2020, 2021), Konstrakta (2022) und Let 3 (2023).

Nationale Vorentscheidungen

Deutschsprachige Länder

Belgien

Für die belgische Teilnahme zeichnet 2024 turnusgemäß der öffentlich-rechtliche Rundfunk der Französischen Gemeinschaft RTBF verantwortlich. Dieser wählt seinen Beitrag wie in jedem Jahr seit 2013 intern aus.

Am 30. August 2023 wurde Mustii als belgischer Vertreter vorgestellt. Sein Lied Before the Party’s Over für den ESC wurde am 20. Februar 2024 veröffentlicht.

Deutschland

Innerhalb der ARD trägt wie in jedem Jahr seit 1996 der NDR die Verantwortung für die Organisation der deutschen Teilnahme.

Die deutsche Vorentscheidung fand am 16. Februar 2024 unter dem Titel Eurovision Song Contest – Das deutsche Finale 2024 in Berlin statt. Sie wurde von Isaak mit dem Song Always on the Run gewonnen.

Luxemburg

Der luxemburgische Beitrag wurde am 27. Januar 2024 im Rahmen der nationalen Vorentscheidungsshow Luxembourg Song Contest in der Rockhal in Esch an der Alzette ausgewählt. Gewinnerin der Vorentscheidung wurde Tali Golergant mit dem Song Fighter.

Österreich

Der ORF wählt seinen Beitrag wie in jedem Jahr seit 2017 intern aus.

Am 22. Juli 2023 gab es einen öffentlichen Aufruf, Beiträge einzureichen. Insgesamt kamen durch den Aufruf sowie durch direkte Anfragen an Künstler 60 Bewerbungen zustande. Die zuständige Redaktion um Eberhard Forcher wählte aus diesen Bewerbungen 14 Acts aus, die live im ORF-Zentrum vor einer 25-köpfigen Expertenjury sowie sechs zugeschalteten Fanclubs auftraten, unter denen dann eine Abstimmung durchgeführt wurde. Auf Grundlage dieser Abstimmung entschied die ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz, wer Österreich in Malmö vertritt.

Am 16. Januar 2024 wurde Kaleen als österreichische Vertreterin vorgestellt. Ihr Song We Will Rave wurde am 1. März veröffentlicht.

Schweiz

Die SRG SSR unter Federführung des SRF wählte ihren Beitrag in einem mehrstufigen internen Auswahlverfahren mit mehreren Publikums- und Fachjurys, das bereits seit 2019 zum Einsatz kommt. Der Zeitraum zur Einreichung von Bewerbungen dauerte vom 10. bis zum 24. August 2023.

Am 29. Februar 2024 wurde The Code von Nemo als Schweizer Beitrag veröffentlicht.

Andere Länder

Land Sender Nationale Vorentscheidung
Albanien Albanien RTSH Festivali i Këngës 2023
Armenien Armenien ARMTV interne Auswahl
Aserbaidschan Aserbaidschan İTV interne Auswahl
Australien Australien SBS interne Auswahl
Danemark Dänemark DR Dansk Melodi Grand Prix 2024
Estland Estland ERR Eesti Laul 2024
Finnland Finnland Yle Uuden Musiikin Kilpailu 2024
Frankreich Frankreich France TV interne Auswahl
Georgien Georgien GPB interne Auswahl
Griechenland Griechenland ERT interne Auswahl
Irland Irland RTÉ Eurosong 2024 Late Late Show Special
Island Island RÚV Söngvakeppnin 2024
Israel Israel Kan HaKokhav HaBa 2024 (Interpretin)
interne Auswahl (Lied)
Italien Italien Rai Sanremo-Festival 2024
Kroatien Kroatien HRT Dora 2024
Lettland Lettland LTV Supernova 2024
Litauen Litauen LRT Eurovizija.LT
Malta Malta PBS Malta Eurovision Song Contest 2024
Moldau Republik Moldau TRM Etapa Națională 2024
Niederlande Niederlande AVROTROS interne Auswahl
Norwegen Norwegen NRK Melodi Grand Prix 2024
Polen Polen TVP interne Auswahl
Portugal Portugal RTP Festival da Canção 2024
San Marino San Marino SMRTV Una voce per San Marino 2024
Schweden Schweden SVT Melodifestivalen 2024
Serbien Serbien RTS Pesma za Evroviziju 2024
Slowenien Slowenien RTV SLO interne Auswahl
Spanien Spanien RTVE Benidorm Fest 2024
Tschechien Tschechien ČT Eurovision Song CZ 2024
Ukraine Ukraine UA:PBC Widbir 2024
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich BBC interne Auswahl
Zypern Republik Zypern CyBC interne Auswahl

Debatte um den zyprischen Vorentscheid

Im Mai 2023 gab der zyprische Sender Cyprus Broadcasting Corporation (CyBC) bekannt, dass er in Zusammenarbeit mit dem griechischen Privatsender Star TV die fünfte Staffel der Talentshow Fame Story produzieren werde und in dieser seinen Teilnehmer für den ESC 2024 auswählen wolle. Das Finale der Show war für Dezember 2023 angesetzt.

Ende Juli reichte der griechische öffentlich-rechtliche Sender Elliniki Radiofonia Tileorasi (ERT) Beschwerde gegen diese Zusammenarbeit ein. Als Begründung führte ERT an, dass CyBC gegen die Regularien der Europäischen Rundfunkunion verstoße, da die Sendung in Griechenland produziert und ausgestrahlt werden sollte. In der darauffolgenden Woche berichteten griechische Medien, dass die EBU die Regeln des ESC auf Ersuchen von ERT geändert und dahingehend präzisiert hatte, dass nationale Vorentscheidungen die „Exklusivität der Rechte“ anderer Teilnehmersender nicht verletzten dürften und dass eine Organisation durch „Subunternehmer“ nur mit Erlaubnis der EBU gestattet sei. Daraufhin kündigte CyBC an, die Zusammenarbeit mit Star TV nicht weiter zu verfolgen. Man wählte den Interpreten stattdessen intern aus.

Absage des slowenischen Vorentscheids

Am 17. Oktober 2023 gab Radiotelevizija Slovenija (RTVSLO) bekannt, dass unter dem Titel Misija Malmö ein nationaler Vorentscheid abgehalten werden solle. Dieser wurde jedoch ohne Angabe von Gründen vom Sender abgesagt und durch eine interne Auswahl ersetzt. Nachdem die slowenische Antikorruptionsbehörde Ermittlungen bezüglich des unklaren Auswahlverfahrens aufgenommen hatte, trat der Unterhaltungschef von RTVSLO, Vanja Vardjan, zurück.

Halbfinale

Am 11. März gaben SVT und die EBU bekannt, dass 2024 die Beiträge der für das Finale vorqualifizierten Länder erstmals in voller Länge in den Halbfinalen aufgeführt werden. Diese Auftritte finden zwischen denen der Halbfinal-Beiträge statt.

Auslosung

Die Aufteilung der 31 an diesen teilnehmenden Länder auf die beiden Halbfinale wurde am 30. Januar 2024 in einer öffentlichen Zeremonie in Malmö von den Moderatorinnen Farah Abadi und Pernilla Månsson Colt unter Aufsicht der zuständigen EBU-Funktionäre ausgelost.

Die Auslosung der Länder erfolgte aus fünf Lostöpfen, die nach dem Abstimmungsmuster der letzten 20 Jahre eingeteilt wurden, um sogenanntes „Nachbarschaftsvoting“ zu vermeiden:

Topf 1 Topf 2 Topf 3 Topf 4 Topf 5
  • Griechenland Griechenland
  • Irland Irland
  • Malta Malta
  • Portugal Portugal
  • San Marino San Marino
  • Zypern Republik Zypern

Aufgrund des Gedenktages Jom haScho’a beantragte der israelische Rundfunk Kan, im zweiten Halbfinale antreten zu dürfen. Diesem Wunsch gab die EBU statt.

Zusätzlich wurde ausgelost, in welcher Hälfte der Show die Teilnehmer in ihrem jeweiligen Halbfinale auftreten und in welchem der beiden Halbfinale die für das Finale vorqualifizierten Big-Five-Länder Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und das Vereinigte Königreich sowie Gastgeber Schweden auftreten und stimmberechtigt sind.

Erstes Halbfinale

Das erste Halbfinale fand am 7. Mai 2024 um 21:00 Uhr (MESZ) statt. Das Vereinigte Königreich (nach Irland), Deutschland (nach Island) und Schweden (nach Moldau) traten in diesem Halbfinale auf und waren abstimmungsberechtigt.

Die Show wurde von Eleni Foureira, Eric Saade und Chanel Terrero eröffnet, die ihre ESC-Beiträge sangen. Als Pausenfüller während der Abstimmung traten Benjamin Ingrosso mit einem Medley seiner Songs sowie Johnny Logan mit Euphoria auf.

Die Startreihenfolge wurde von dem Wettbewerbsproduzenten Christer Björkman im Vorfeld festgelegt, wobei jedes Land zuvor eine Starthälfte zugelost bekommen hatte.

Platz Startnr. Land Interpret Lied
Musik (M) und Text (T)
Sprache Übersetzung
(inoffiziell)
Punkte
01. 07 Kroatien Kroatien Baby Lasagna Rim tim tagi dim
M/T: Marko Purišić
Englisch 177
02. 05 Ukraine Ukraine Alyona Alyona & Jerry Heil Teresa & Maria
M/T: Aljona Sawranenko, Anton Tschilibi, Jana Schemajewa, Iwan Klymenko
Ukrainisch, Englisch Teresa & Maria 173
03. 04 Irland Irland Bambie Thug Doomsday Blue
M/T: Bambie Ray Robinson, Olivia Cassy Brooking, Sam Matlock, Tyler Ryder
Englisch Weltuntergangsblau 124
04. 03 Litauen Litauen Silvester Belt Luktelk
M/T: Džesika Šyvokaitė, Elena Jurgaitytė, Silvestras Beltė
Litauisch Warte 119
05. 15 Luxemburg Luxemburg Tali Fighter
M: Dario Faini, Manon Romiti, Ana Zimmer; T: Manon Romiti, Silvio Lisbonne, Ana Zimmer
Französisch, Englisch Kämpferin 117
06. 01 Zypern Republik Zypern Silia Kapsis Liar
M: Dimitris Kontopoulos; T: Elke Tiel
Englisch Lügner 067
07. 10 Finnland Finnland Windows95man No Rules!
M/T: Henri Piispanen, Jussi Roine, Teemu Keisteri
Englisch Keine Regeln! 059
08. 14 Portugal Portugal Iolanda Grito
M: Alberto Hernández, Iolanda Costa; T: Iolanda Costa
Portugiesisch Schrei 058
09. 09 Slowenien Slowenien Raiven Veronika
M: Martin Bezjak, Sara Briški Cirman, Bojan Cvjetićanin, Danilo Kapel, Peter Khoo; T: Sara Briški Cirman, Bojan Cvjetićanin, Klavdija Kopina
Slowenisch Veronika 051
10. 02 Serbien Serbien Teya Dora Ramonda (Рамонда)
M: Teodora Pavlovska, Luka Jovanović; T: Teodora Pavlovska, Andrijano Kadović
Serbisch (Nathalia-)Felsenteller 047
11. 13 Australien Australien Electric Fields One Milkali (One Blood)
M/T: Zaachariaha Fielding, Michael Ross
Englisch, Yankunytjatjara Ein Blut 041
12. 06 Polen Polen Luna The Tower
M/T: Paul Dixon, Aleksandra Wielgomas, Max Cooke
Englisch Der Turm 035
13. 11 Moldau Republik Moldau Natalia Barbu In the Middle
M: Natalia Barbu; T: Natalia Barbu, Khris Richards
Englisch In der Mitte 020
14. 12 Aserbaidschan Aserbaidschan Fahree feat. İlkin Dövlətov Özünlə apar
M: Edqar Ravinov, Fəxri İsmayılov, Həsən Haydər, Tamila Rzayeva; T: Fəxri İsmayılov, Madina Salih
Englisch, Aserbaidschanisch Nimm mich mit 011
15. 08 Island Island Hera Björk Scared of Heights
M/T: Ásdís María Viðarsdóttir, Michael Burek, Jaro Omar, Ferras Alqaisi
Englisch Höhenangst 003

Punktetafel erstes Halbfinale

Abstimmungsergebnis
Startnr. Land Platz Punkte Aserbaidschan
AZ
Australien
AU
Deutschland
DE
Finnland
FI
Irland
IE
Island
IS
Kroatien
HR
Litauen
LT
Luxemburg
LU
Moldau Republik
MD
Polen
PL
Portugal
PT
Schweden
SE
Serbien
RS
Slowenien
SI
Ukraine
UA
Vereinigtes Konigreich
UK
Zypern Republik
CY

WO
Votings
01 Zypern Republik Zypern 06. 067 12 7 2 1 4 4 4 12 8 1 4 7 1 13
02 Serbien Serbien 10. 047 5 5 12 5 1 10 5 4 08
03 Litauen Litauen 04. 119 3 6 8 7 12 7 3 10 2 7 4 5 2 6 10 12 10 5 18
04 Irland Irland 03. 124 6 10 6 8 3 6 8 6 5 8 7 6 7 4 8 10 6 10 18
05 Ukraine Ukraine 02. 173 10 8 10 10 8 10 8 12 8 10 12 12 10 6 8 7 12 12 18
06 Polen Polen 12. 035 1 2 7 8 4 3 1 3 6 09
07 Kroatien Kroatien 01. 177 7 12 12 12 10 12 10 7 8 10 6 12 12 12 12 8 7 8 18
08 Island Island 15. 003 2 1 02
09 Slowenien Slowenien 09. 051 1 3 3 10 3 1 4 4 3 10 2 7 12
10 Finnland Finnland 07. 059 5 3 5 6 5 6 2 5 8 3 6 4 1 13
11 Moldau Republik Moldau 13. 020 2 2 1 5 3 4 3 07
12 Aserbaidschan Aserbaidschan 14. 011 1 1 6 1 1 1 06
13 Australien Australien 11. 041 4 5 4 2 2 3 1 2 2 4 5 5 2 13
14 Portugal Portugal 08. 058 4 2 1 4 3 1 2 5 12 3 3 5 2 2 2 4 3 17
15 Luxemburg Luxemburg 05. 117 8 4 7 6 6 5 7 7 7 6 10 7 8 5 7 3 8 6 18
  • Die wenigsten Gesamt-Votings: Island Island – 2
  • Die wenigsten Gesamt-Punkte: Island Island – 3
  • Die meisten Gesamt-Votings: Irland Irland, Kroatien Kroatien, Litauen Litauen, Luxemburg Luxemburg, Ukraine Ukraine – 18
  • Die meisten Gesamt-Punkte: Kroatien Kroatien – 177

Statistik der Zwölf-Punkte-Vergabe (Erstes Halbfinale)

Anzahl Land erhalten von
8 Kroatien Kroatien Australien, Deutschland, Finnland, Island, Serbien, Schweden, Slowenien, Ukraine
5 Ukraine Ukraine Zypern, Litauen, Polen, Portugal, Rest der Welt
2 Litauen Litauen Vereinigtes Königreich, Irland
Zypern Republik Zypern Aserbaidschan, Moldau
1 Portugal Portugal Luxemburg
Serbien Serbien Kroatien

Zweites Halbfinale

Das zweite Halbfinale fand am 9. Mai 2024 um 21:00 Uhr (MESZ) statt. Frankreich (nach Tschechien), Spanien (nach Lettland) und Italien (nach Estland) traten in diesem Halbfinale auf und waren abstimmungsberechtigt.

Als Pausenfüller während der Abstimmung traten Charlotte Perrelli, Sertab Erener und Elena Paparizou mit einem Singalong ihrer ESC-Siegertitel auf. Zusätzlich trat Petra Mede mit Perelli und Sarah Dawn Finer (in ihrer Rolle als EBU-Sprecherin Lynda Woodruff) mit der Revuenummer We Just Love Eurovision Too Much auf, in deren Rahmen der Vorjahreszweite Käärijä seinen Song Cha Cha Cha sang. Nach der Verkündung der Qualifikanten traten die Herrey’s mit ihrem Siegertitel Diggi-loo Diggi-ley auf.

Die Startreihenfolge wurde vom Wettbewerbsproduzenten Christer Björkman im Vorfeld festgelegt, wobei jedes Land zuvor eine Starthälfte zugelost bekommen hatte.

Platz Startnr. Land Interpret Lied
Musik (M) und Text (T)
Sprache Übersetzung
(inoffiziell)
Punkte
01. 14 Israel Israel Eden Golan
עדן גולן
Hurricane
M/T: Keren Peles, Avi Ohayon, Stav Beger
Englisch, Hebräisch Hurrikan 194
02. 16 Niederlande Niederlande Joost Klein Europapa
M/T: Donny Ellerström, Dylan van Dael, Joost Klein, Paul Elstak, Teun de Kruif, Thijmen Melissant, Tim Haars
Niederländisch b 182
03. 08 Armenien Armenien Ladaniva
Լադանիվա
Jako (Ժակո)
M: Jaklin Baghdassarjan, Louis Thomas, Audrey Leclercq; T: Jaklin Baghdassarjan, Louis Thomas
Armenisch (Spitzname der Sängerin) 137
04. 04 Schweiz Schweiz Nemo The Code
M/T: Benjamin Alasu, Lasse Midtsian Nymann, Linda Dale, Nemo Mettler
Englisch Der Code 132
05. 03 Griechenland Griechenland Marina Satti
Μαρίνα Σάττι
Zári (Ζάρι)
M/T: Jordan Palmer, Jay Lewitt Stolar, Marina Satti, OGE, Konstantin Plamenov Beshkov, Nick Kodonas, Gino Borri, Vlospa, Solmeister
Griechisch c Spielwürfel 086
06. 13 Estland Estland 5miinust x Puuluup (Nendest) narkootikumidest ei tea me (küll) midagi
M/T: Karl Kivastik, Kristjan Jakobson, Priit Tomson, Mihkel Tamm, Marko Veisson, Ramo Teder, Kim Wennerström
Estnisch Über (diese) Drogen wissen wir (doch) nichts 079
07. 09 Lettland Lettland Dons Hollow
M/T: Artūrs Šingirejs, Kate Northrop, Liam Geddes
Englisch Hohl 072
08. 11 Georgien Georgien Nuza Busaladse
ნუცა ბუზალაძე
Firefighter
M/T: Darko Dimitrov, Ada Satka
Englisch Feuerwehrfrau 054
09. 06 Osterreich Österreich Kaleen We Will Rave
M/T: Anderz Wrethov, Jimmy Thörnfeldt, Julie Aagaard, Thomas Stengaard
Englisch Wir werden raven 046
10. 15 Norwegen Norwegen Gåte Ulveham
M/T: Sveinung Eklo Sundli, Ronny Graff Janssen, Marit Jensen Lillebuen, Gunnhild Sundli, Magnus Børmark, Jon Even Schärer
Norwegisch Wolfshaut 043
11. 05 Tschechien Tschechien Aiko Pedestal
M/T: Alena Shirmanova-Kostebelova, Steven Ansell
Englisch Podest 038
12. 07 Danemark Dänemark Saba Sand
M/T: Melanie Wehbe, Jonas Thander, Pil Kalinka Jeppesen
Englisch Sand 036
13. 12 Belgien Belgien Mustii Before the Party’s Over
M: Thomas Mustin, Pierre Dumoulin, Benoit Leclerq; T: Thomas Mustin, Arianna D’Amato, Charlotte Clark, Nina Sampermans
Englisch Bevor die Party vorbei ist 018
14. 10 San Marino San Marino Megara 11:11
M/T: Isra Ramos Solomando, Roberto la Lueta Ruiz, Sara Jiménez Moral
Spanisch, Italienisch d 016
15. 02 Albanien Albanien Besa Titan
M: Kledi Bahiti, Besa Kokëdhima, Gia Koka, Alias Lj; T: Gia Koka
Englisch Titan 014
16. 01 Malta Malta Sarah Bonnici Loop
M/T: John Emil Johansson, Kevin Lee, Joy Deb, Leire Gotxi Angel, Linnea Deb, Matthew James Borg, Michael Joe Cini, Sarah Bonnici, Sebastian Pritchard-James
Englisch Dauerschleife 013
b 
Enthält drei Zeilen auf Englisch, zwei Zeilen auf Deutsch und eine Zeile auf Italienisch.
c 
Enthält drei Zeilen auf Englisch.
d 
Enthält zwei Zeilen auf Englisch.

Punktetafel zweites Halbfinale

Abstimmungsergebnis
Startnr. Land Platz Punkte Albanien
AL
Armenien
AM
Belgien
BE
Danemark
DK
Estland
EE
Frankreich
FR
Georgien
GE
Griechenland
GR
Israel
IL
Italien
IT
Lettland
LV
Malta
MT
Niederlande
NL
Norwegen
NO
Osterreich
AT
San Marino
SM
Schweiz
CH
Spanien
ES
Tschechien
CZ

WO
Votings
01 Malta Malta 16. 013 5 1 3 4 04
02 Albanien Albanien 15. 014 5 4 2 3 04
03 Griechenland Griechenland 05. 086 8 12 8 2 4 6 3 6 6 6 1 2 8 5 4 5 16
04 Schweiz Schweiz 04. 132 5 7 7 6 7 8 5 7 4 8 7 8 8 7 8 12 4 8 6 19
05 Tschechien Tschechien 11. 038 1 1 2 4 5 2 3 2 1 3 5 6 2 1 14
06 Osterreich Österreich 09. 046 4 4 1 3 3 1 4 8 2 3 2 2 4 3 2 15
07 Danemark Dänemark 12. 036 3 5 1 4 1 10 3 7 2 09
08 Armenien Armenien 03. 137 6 6 5 4 10 12 8 12 7 5 5 10 5 6 8 6 7 7 8 19
09 Lettland Lettland 07. 072 5 7 12 7 7 3 6 4 3 7 6 5 12
10 San Marino San Marino 14. 016 3 1 10 2 04
11 Georgien Georgien 08. 054 7 10 2 1 6 6 6 5 4 1 1 1 4 13
12 Belgien Belgien 13. 018 2 5 2 1 2 1 5 07
13 Estland Estland 06. 079 3 2 4 4 2 2 10 3 12 7 4 7 1 5 6 7 16
14 Israel Israel 01. 194 12 6 10 12 8 12 10 10 12 10 10 12 12 10 12 12 12 12 18
15 Norwegen Norwegen 10. 043 1 3 8 6 3 6 4 5 1 3 3 11
16 Niederlande Niederlande 02. 182 10 8 12 10 10 7 8 12 7 10 8 12 8 12 10 10 8 10 10 19
  • Die wenigsten Gesamt-Votings: Albanien Albanien, Malta Malta, San Marino San Marino – 4
  • Die wenigsten Gesamt-Punkte: Malta Malta – 13
  • Die meisten Gesamt-Votings: Armenien Armenien, Niederlande Niederlande, Schweiz Schweiz – 19
  • Die meisten Gesamt-Punkte: Israel Israel – 194

Statistik der Zwölf-Punkte-Vergabe (Zweites Halbfinale)

Anzahl Land erhalten von
10 Israel Israel Albanien, Dänemark, Frankreich, Italien, Niederlande, Norwegen, Schweiz, Spanien, Tschechien, Rest der Welt
4 Niederlande Niederlande Belgien, Griechenland, Österreich, Malta
2 Armenien Armenien Georgien, Israel
1 Estland Estland Lettland
Griechenland Griechenland Armenien
Lettland Lettland Estland
Schweiz Schweiz San Marino

Finale

Das Finale fand am 11. Mai 2024 um 21:00 Uhr (MESZ) statt. Zu den 20 Qualifikanten aus den Halbfinalen kamen die sogenannten Big Five, das heißt die fünf größten Geldgeber des ESC, sowie das Gastgeberland Schweden, die automatisch für das Finale vorqualifiziert waren.

Luxemburg nahm zum ersten Mal nach 31 Jahren, Georgien und Lettland zum ersten Mal nach acht Jahren, Irland zum ersten Mal nach sechs Jahren und Griechenland zum ersten Mal nach zwei Jahren am Finale teil.

Erstmals nach Aufhebung der Pflicht zu landessprachlichen Texten 1999 war die Mehrheit der Texte im Finale nicht oder überwiegend nicht in englischer Sprache verfasst.

Die Show wurde eröffnet durch Björn Skifs mit Hooked on a Feeling und die Flaggenparade der 25 Teilnehmer. Im Pausenprogramm traten Alcazar mit Crying at the Discoteque, Carola, Charlotte Perrelli und Conchita Wurst mit Waterloo sowie Vorjahressiegerin Loreen mit Tattoo und Forever auf.

Die Niederlande wurden nach einem mutmaßlichen Vorfall nach dem Halbfinale für das Finale disqualifiziert und das Starterfeld so auf 25 Teilnehmer verkleinert. Die bisherigen Startnummern blieben jedoch erhalten. Die Punkte, die von den Jurys an die Niederlande vergeben worden waren (dies war bereits einen Tag vor dem Ausschluss am Finaltag erfolgt), wurden annulliert. Die in den Juryvotings nachfolgenden Länder rückten jeweils um einen Rang auf. Für die Zuschauerabstimmung wurde die Leitung zur Liednummer 5 gesperrt.

Die Startreihenfolge wurde vom Wettbewerbsproduzenten Christer Björkman nach dem zweiten Halbfinale festgelegt. Anders als in den Vorjahren bekamen nur noch zwölf Finalbeiträge im Vorfeld eine Starthälfte zugelost; die restlichen 13 können von Björkman frei platziert werden. Die Startnummer des Gastgeberlandes Schweden wurde bereits im März ausgelost.

Silvester Belt (Litauen), Bambie Thug (Irland), Iolanda (Portugal) und Slimane (Frankreich) beendeten ihre jeweiligen Auftritte mit Aufrufen zu Liebe, Frieden und Einheit. Die Statements wurden als Reaktion auf die Kontroversen rund um Israels Teilnahme und die Disqualifikation Joost Kleins interpretiert.

Am Tag des Finales gaben die Punktesprecher dreier Länder ihren Rückzug bekannt: Alessandra Mele wurde durch Ingvild Helljesen als Norwegens Sprecherin ersetzt, Käärijä durch Toni Laaksonen für Finnland, und Nikkie de Jager als niederländische Sprecherin ohne Ersatz. Mele begründete ihre Entscheidung mit der Teilnahme Israels am Wettbewerb, De Jager mit der Disqualifikation des niederländischen Beitrags vom Finale, Käärijä gab keinen Grund für seinen Rückzug an.

Platzierungen

Platz Startnr. Land Interpret Lied
Musik (M) und Text (T)
Sprache Übersetzung
(inoffiziell)
Punkte (Rang)
Jury Zuschauer Gesamt
01. 21 Schweiz Schweiz Nemo The Code
M/T: Benjamin Alasu, Lasse Midtsian Nymann, Linda Dale, Nemo Mettler
Englisch Der Code 365
(1.)
226
(5.)
591
02. 23 Kroatien Kroatien Baby Lasagna Rim tim tagi dim
M/T: Marko Purišić
Englisch 210
(3.)
337
(1.)
547
03. 02 Ukraine Ukraine Alyona Alyona & Jerry Heil Teresa & Maria
M/T: Aljona Sawranenko, Anton Tschilibi, Jana Schemajewa, Iwan Klymenko
Ukrainisch, Englisch Teresa & Maria 146
(5.)
307
(3.)
453
04. 25 Frankreich Frankreich Slimane Mon amour
M: Slimane Nebchi, Meïr Salah, Yaacov Salah; T: Slimane Nebchi
Französisch Meine Liebe 218
(2.)
227
(4.)
445
05. 06 Israel Israel Eden Golan
עדן גולן
Hurricane
M/T: Keren Peles, Avi Ohayon, Stav Beger
Englisch, Hebräisch Hurrikan 052
(12.)
323
(2.)
375
06. 10 Irland Irland Bambie Thug Doomsday Blue
M/T: Bambie Ray Robinson, Olivia Cassy Brooking, Sam Matlock, Tyler Ryder
Englisch Weltuntergangsblau 142
(6.)
136
(6.)
278
07. 15 Italien Italien Angelina Mango La noia
M: Angelina Mango, Francesca Calearo, Dario Faini; T: Angelina Mango, Francesca Calearo
Italienisch Die Langeweile 164
(4.)
104
(7.)
268
08. 19 Armenien Armenien Ladaniva
Լադանիվա
Jako (Ժակո)
M: Jaklin Baghdassarjan, Louis Thomas, Audrey Leclercq; T: Jaklin Baghdassarjan, Louis Thomas
Armenisch (Spitzname der Sängerin) 101
(9.)
082
(9.)
183
09. 01 Schweden Schweden Marcus & Martinus Unforgettable
M/T: Jimmy Thörnfeldt, Joy Deb, Linnea Deb, Marcus Gunnarsen, Martinus Gunnarsen
Englisch Unvergesslich 125
(8.)
049
(11.)
174
10. 18 Portugal Portugal Iolanda Grito
M: Alberto Hernández, Iolanda Costa; T: Iolanda Costa
Portugiesisch Schrei 139
(7.)
013
(20.)
152
11. 12 Griechenland Griechenland Marina Satti
Μαρίνα Σάττι
Zári (Ζάρι)
M/T: Jordan Palmer, Jay Lewitt Stolar, Marina Satti, OGE, Konstantin Plamenov Beshkov, Nick Kodonas, Gino Borri, Vlospa, Solmeister
Griechisch e Spielwürfel 041
(14.)
085
(8.)
126
12. 03 Deutschland Deutschland Isaak Always on the Run
M/T: Greg Taro, Isaak Guderian, Kevin Lehr, Leo Salminen
Englisch Immer auf der Flucht 099
(10.)
018
(19.)
117
13. 04 Luxemburg Luxemburg Tali Fighter
M: Dario Faini, Manon Romiti, Ana Zimmer; T: Manon Romiti, Silvio Lisbonne, Ana Zimmer
Französisch, Englisch Kämpferin 083
(11.)
020
(17.)
103
14. 07 Litauen Litauen Silvester Belt Luktelk
M/T: Džesika Šyvokaitė, Elena Jurgaitytė, Silvestras Beltė
Litauisch Warte 032
(17.)
058
(10.)
090
15. 20 Zypern Republik Zypern Silia Kapsis Liar
M: Dimitris Kontopoulos; T: Elke Tiel
Englisch Lügner 034
(16.)
044
(12.)
078
16. 11 Lettland Lettland Dons Hollow
M/T: Artūrs Šingirejs, Kate Northrop, Liam Geddes
Englisch Hohl 036
(15.)
028
(16.)
064
17. 16 Serbien Serbien Teya Dora Ramonda (Рамонда)
M: Teodora Pavlovska, Luka Jovanović; T: Teodora Pavlovska, Andrijano Kadović
Serbisch (Nathalia-)Felsenteller 022
(18.)
032
(14.)
054
18. 13 Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich Olly Alexander Dizzy
M/T: Olly Alexander, Danny L. Harle
Englisch Schwindelig 046
(13.)
000
(25.)
046
19. 17 Finnland Finnland Windows95man No Rules!
M/T: Henri Piispanen, Jussi Roine, Teemu Keisteri
Englisch Keine Regeln! 007
(24.)
031
(15.)
038
20. 09 Estland Estland 5miinust x Puuluup (Nendest) narkootikumidest ei tea me (küll) midagi
M/T: Karl Kivastik, Kristjan Jakobson, Priit Tomson, Mihkel Tamm, Marko Veisson, Ramo Teder, Kim Wennerström
Estnisch Über (diese) Drogen wissen wir (doch) nichts 004
(25.)
033
(13.)
037
21. 24 Georgien Georgien Nuza Busaladse
ნუცა ბუზალაძე
Firefighter
M/T: Darko Dimitrov, Ada Satka
Englisch Feuerwehrfrau 015
(21.)
019
(18.)
034
22. 08 Spanien Spanien Nebulossa Zorra
M/T: María Bas, Mark Dasousa
Spanisch Schlampe (oder Füchsin) 019
(19.)
011
(22.)
030
23. 22 Slowenien Slowenien Raiven Veronika
M: Martin Bezjak, Sara Briški Cirman, Bojan Cvjetićanin, Danilo Kapel, Peter Khoo; T: Sara Briški Cirman, Bojan Cvjetićanin, Klavdija Kopina
Slowenisch Veronika 015
(22.)
012
(21.)
027
24. 26 Osterreich Österreich Kaleen We Will Rave
M/T: Anderz Wrethov, Jimmy Thörnfeldt, Julie Aagaard, Thomas Stengaard
Englisch Wir werden raven 019
(20.)
005
(23.)
024
25. 14 Norwegen Norwegen Gåte Ulveham
M/T: Sveinung Eklo Sundli, Ronny Graff Janssen, Marit Jensen Lillebuen, Gunnhild Sundli, Magnus Børmark, Jon Even Schärer
Norwegisch Wolfshaut 012
(23.)
004
(24.)
016
05 Niederlande Niederlande Joost Klein Europapa
M/T: Donny Ellerström, Dylan van Dael, Joost Klein, Paul Elstak, Teun de Kruif, Thijmen Melissant, Tim Haars
Niederländisch f Disqualifikation durch die EBU vor dem Finale
e 
Enthält drei Zeilen auf Englisch.
f 
Enthält drei Zeilen auf Englisch, zwei Zeilen auf Deutsch und eine Zeile auf Italienisch.

Punktetafel Finale

In der folgenden Tabelle sind die Punkte der Jury und des Televotings dargestellt. Die Länder in der linken Spalte sind nach der Startreihenfolge sortiert, während die abstimmungsberechtigten Länder nach der Reihenfolge bei der Vergabe der Jurypunkte sortiert sind. Das gelb unterlegte Land zeigt den ersten Platz und damit den Sieger. Die orange unterlegte Zeile stellt die Televotingpunkte dar, während die weiß bzw. gelb unterlegte Zeile die Jurypunkte darstellt.

Land Abstimmungsergebnisse
Punkte Ukraine
UA
Vereinigtes Konigreich
UK
Luxemburg
LU
Aserbaidschan
AZ
San Marino
SM
Malta
MT
Kroatien
HR
Albanien
AL
Tschechien
CZ
Israel
IL
Australien
AU
Danemark
DK
Spanien
ES
Norwegen
NO
Deutschland
DE
Armenien
AM
Slowenien
SI
Georgien
GE
Schweiz
CH
Moldau Republik
MD
Griechenland
GR
Estland
EE
Niederlande
NL
Osterreich
AT
Frankreich
FR
Italien
IT
Finnland
FI
Portugal
PT
Belgien
BE
Island
IS
Lettland
LV
Irland
IR
Polen
PL
Zypern Republik
CY
Litauen
LT
Serbien
RS
Schweden
SE

WO
Votings
Schweden Schweden 174 125 8 6 1 5 2 2 8 5 5 8 3 12 1 1 6 6 7 3 3 1 5 10 5 2 5 5 26 40
049 1 2 3 6 10 1 8 1 1 7 2 1 1 5 14
Ukraine Ukraine 453 146 5 1 7 12 8 1 6 4 4 5 2 12 2 10 2 6 10 8 6 1 3 8 2 10 1 6 1 3 28 64
307 6 7 8 10 12 8 7 12 10 6 10 10 8 8 3 8 12 6 12 3 12 8 7 8 10 6 10 7 5 10 8 12 8 12 8 10 36
Deutschland Deutschland 117 099 7 2 4 1 5 10 5 6 1 2 5 4 5 8 4 3 2 8 2 4 6 4 1 23 28
018 1 8 3 4 2 05
Luxemburg Luxemburg 103 083 1 4 8 4 5 4 12 2 1 3 5 2 3 7 4 8 4 6 18 22
020 12 3 1 4 04
Israel Israel 375 052 3 8 8 3 3 5 3 5 2 8 4 11 46
323 12 12 7 12 5 10 10 12 8 12 5 12 1 10 8 12 10 7 6 12 10 12 12 12 12 12 8 7 10 5 10 3 3 12 12 35
Litauen Litauen 090 032 5 1 5 2 4 1 7 7 08 24
058 7 8 4 1 1 1 1 3 2 4 1 4 8 7 3 3 16
Spanien Spanien 030 019 6 1 4 7 1 05 10
011 2 1 3 3 2 05
Estland Estland 037 004 2 2 02 07
033 4 4 7 12 6 05
Irland Irland 278 142 10 7 10 7 7 8 7 12 7 10 1 10 3 10 6 10 4 7 1 3 2 21 53
136 8 10 4 2 4 5 6 8 3 7 4 1 2 2 4 2 2 2 6 2 3 5 5 2 3 3 6 2 5 7 4 7 32
Lettland Lettland 064 036 3 8 5 4 4 8 1 1 2 09 17
028 5 4 4 2 1 3 5 4 08
Griechenland Griechenland 126 041 7 2 4 2 12 4 7 3 08 29
085 1 5 1 7 2 4 2 3 2 5 10 2 4 3 4 1 2 4 12 8 3 21
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich 046 046 4 2 3 4 6 8 3 4 4 8 10 10
000 00
Norwegen Norwegen 016 012 6 1 1 2 2 05 07
004 3 1 02
Italien Italien 268 164 2 5 6 10 8 6 10 6 7 1 5 2 8 3 7 6 10 8 3 6 10 5 7 7 3 6 7 27 54
104 3 3 3 8 7 8 7 4 3 6 3 3 8 4 4 2 1 4 4 3 1 4 3 2 4 1 1 27
Serbien Serbien 054 022 3 1 2 5 4 1 1 5 08 14
032 3 12 2 5 5 5 06
Finnland Finnland 038 007 4 3 02 13
031 2 3 4 2 1 8 1 1 3 1 5 11
Portugal Portugal 152 139 3 12 3 5 1 12 5 3 3 3 10 8 4 7 4 6 8 12 2 4 1 5 6 8 4 25 28
013 6 2 5 03
Armenien Armenien 183 101 2 8 8 6 3 7 7 7 6 4 4 3 7 6 3 8 5 7 18 41
082 1 3 1 5 6 1 3 4 10 1 1 5 3 3 10 4 2 5 2 4 1 2 5 23
Zypern Republik Zypern 078 034 1 7 2 3 1 6 2 10 2 09 18
044 6 4 5 1 5 4 6 12 1 09
Schweiz Schweiz 591 365 12 10 12 12 12 12 12 10 5 10 12 12 12 5 7 10 12 7 12 12 12 12 5 12 12 12 10 6 12 12 12 6 12 10 12 35 71
226 12 5 2 10 5 6 1 3 7 7 5 6 6 7 8 4 7 5 8 7 7 8 6 7 8 6 6 6 4 6 8 6 8 6 7 6 36
Slowenien Slowenien 027 015 3 10 2 03 05
012 10 2 02
Kroatien Kroatien 547 210 4 8 6 4 10 3 2 4 8 8 6 6 6 1 8 8 8 7 8 2 8 10 10 6 7 8 12 10 12 10 30 67
337 10 7 10 12 8 10 12 8 5 10 12 8 12 10 7 12 5 10 7 6 10 10 12 7 8 10 7 8 12 5 12 10 5 10 12 10 8 37
Georgien Georgien 034 015 7 2 2 1 3 05 09
019 5 4 5 5 04
Frankreich Frankreich 445 218 6 10 6 4 4 1 10 7 10 10 12 12 10 5 6 7 7 10 5 1 5 12 12 10 3 3 10 7 8 5 30 67
227 6 2 8 2 6 7 6 6 4 2 2 7 5 7 6 12 7 6 7 6 10 5 5 6 6 4 8 10 10 6 4 7 7 7 10 6 2 37
Osterreich Österreich 024 019 7 6 5 1 04 06
005 3 2 02

In der Tabelle sind die niedrigsten (Hintergrund rot) und höchsten (Hintergrund grün) Gesamtwerte gekennzeichnet.

  • Die wenigsten Jury-Votings: Estland Estland, Finnland Finnland – 2
  • Die wenigsten Televoting-Votings: Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich – 0
  • Die wenigsten Gesamt-Votings: Slowenien Slowenien – 5
  • Die wenigsten Jury-Punkte: Estland Estland – 4
  • Die wenigsten Televoting-Punkte: Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich – 0
  • Die wenigsten Gesamt-Punkte: Norwegen Norwegen – 16
  • Die meisten Jury-Votings: Schweiz Schweiz – 35
  • Die meisten Televoting-Votings: Frankreich Frankreich, Kroatien Kroatien – 37
  • Die meisten Gesamt-Votings: Schweiz Schweiz – 71
  • Die meisten Jury-Punkte: Schweiz Schweiz – 365
  • Die meisten Televoting-Punkte: Kroatien Kroatien – 337
  • Die meisten Gesamt-Punkte: Schweiz Schweiz – 591

Statistik der Zwölf-Punkte-Vergabe (Finale)

Jury
Anzahl Land erhalten von
22 Schweiz Schweiz Albanien, Aserbaidschan, Dänemark, Estland, Finnland, Georgien, Griechenland, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, San Marino, Schweden, Spanien, Ukraine
04 Frankreich Frankreich Armenien, Belgien, Island, Slowenien
03 Portugal Portugal Frankreich, Kroatien, Vereinigtes Königreich
02 Kroatien Kroatien Serbien, Zypern
Ukraine Ukraine Moldau, Tschechien
01 Griechenland Griechenland Schweiz
Irland Irland Australien
Luxemburg Luxemburg Israel
Schweden Schweden Deutschland
Zuschauer
Anzahl Land erhalten von
15 Israel Israel Australien, Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien, Luxemburg, Niederlande, Portugal, San Marino, Schweden, Schweiz, Spanien, Vereinigtes Königreich, Rest der Welt
09 Kroatien Kroatien Albanien, Aserbaidschan, Dänemark, Irland, Island, Norwegen, Österreich, Serbien, Slowenien
07 Ukraine Ukraine Estland, Georgien, Litauen, Malta, Moldau, Polen, Tschechien
01 Estland Estland Lettland
Frankreich Frankreich Armenien
Griechenland Griechenland Zypern
Schweiz Schweiz Ukraine
Luxemburg Luxemburg Israel
Serbien Serbien Kroatien
Zypern Republik Zypern Griechenland

Punktesprecher

Die Punktesprecher gaben die Ergebnisse der Juryabstimmung ihrer Länder bekannt. Am Tag des Finales sagten drei vorgesehene Punktesprecher ihr Mitwirken ab.

Nr. Land Sprecher Bemerkung
01 Ukraine Ukraine Jamala Siegerin 2016
02 Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich Joanna Lumley
03 Luxemburg Luxemburg Désirée Nosbusch Moderatorin 1984
04 Aserbaidschan Aserbaidschan Aysel Teymurzadə Teilnehmerin 2009
05 San Marino San Marino Kida Teilnehmerin beim san-marinesischen Vorentscheid 2024
06 Malta Malta Matt Blxck Teilnehmer am maltesischen Vorentscheid 2022, 2023 und 2024
07 Kroatien Kroatien Ivan Dorian Molnar Punktesprecher 2021 und 2022
08 Albanien Albanien Andri Xhahu Punktesprecher seit 2012
09 Tschechien Tschechien Radka Rosická Punktesprecherin 2017 bis 2019 und 2023
10 Israel Israel Maya Alkulumbre
11 Australien Australien Danny Estrin Teilnehmer 2023
12 Danemark Dänemark Stéphanie Surrugue Moderatorin DMGP 2024
13 Spanien Spanien Soraya Arnelas Teilnehmerin 2009
14 Norwegen Norwegen Alessandra
Ingvild Helljesen
Teilnehmerin 2023
Punktesprecherin 2004 bis 2006
15 Deutschland Deutschland Ina Müller Punktesprecherin 2011
16 Armenien Armenien Brunette Teilnehmerin 2023
17 Slowenien Slowenien Lorella Flego Punktesprecherin 2012, 2021 und 2022
18 Georgien Georgien Sopo Chalwaschi Teilnehmerin 2007
19 Schweiz Schweiz Jennifer Bosshard
20 Moldau Republik Moldau Doina Stimpovschi Moderatorin des moldauischen Vorentscheid 2024, Punktesprecherin 2019 und 2023
21 Griechenland Griechenland Elena Paparizou Siegerin 2005, Teilnehmerin 2001, Punktesprecherin 2015
22 Estland Estland Birgit Õigemeel Teilnehmerin 2013
23 Niederlande Niederlande Nikkie de Jager
Martin Österdahl
Moderatorin 2021
EBU-Leiter
24 Osterreich Österreich Philipp Hansa Punktesprecher seit 2019
25 Frankreich Frankreich Natasha Saint-Pier Teilnehmerin 2001
26 Italien Italien Mario Acampa
27 Finnland Finnland Käärijä
Toni Laaksonen
Teilnehmer 2023
28 Portugal Portugal Mimicat Teilnehmerin 2023
29 Belgien Belgien Livia Dushkoff
30 Island Island Friðrik Ómar Teilnehmer 2008
31 Lettland Lettland Andrejs Reinis Zitmanis Teilnehmer 2023
32 Irland Irland Paul Harrington Sieger 1994
33 Polen Polen Viki Gabor JESC-Siegerin 2019
34 Zypern Republik Zypern Loukas Hamatsos Punktesprecher 2000, 2003, 2004, 2011 bis 2013, 2015, 2016 und seit 2021
35 Litauen Litauen Monika Linkytė Teilnehmerin 2015 und 2023
36 Serbien Serbien Konstrakta Teilnehmerin 2022
37 Schweden Schweden Frans Teilnehmer 2016

Marcel-Bezençon-Preis

Die diesjährigen Gewinner des seit 2002 verliehenen Marcel-Bezençon-Preises waren:

  • Presse-Preis für den besten Song: Kroatien KroatienBaby LasagnaRim Tim Tagi Dim
  • Künstler-Preis für die beste Performance: Schweiz Schweiz – NemoThe Code
  • Komponisten-Preis für die beste Komposition/Text: Schweiz Schweiz – Benjamin Alasu, Lasse Midtsian Nymann, Linda Dale und Nemo MettlerThe Code

Übertragung

Deutschsprachige Länder

Wie im Vorjahr strahlten Das Erste, ORF 1 und SRF 1 ein gemeinsames Rahmenprogramm für das Finale mit Countdown-Sendung und Aftershow aus. Moderiert wurde dieses erneut von Barbara Schöneberger aus Malmö; Gäste waren Michael Schulte, Arabella Kiesbauer und Remo Forrer.

Deutschland

Die beiden Halbfinale wurden im Fernsehen live auf One, das Finale live im Ersten und auf One (mit Social-Media-Einblendungen) übertragen. Alle drei Shows liefen zusätzlich online auf eurovision.de und in der ARD Mediathek im Livestream.

Thorsten Schorn kommentierte als Nachfolger von Peter Urban erstmals die Liveshows im deutschen Fernsehen.

Übertragungen im deutschen Fernsehen
Datum Uhrzeit Fernsehsender Sendung Moderation/Kommentar Zuschauer Marktanteil
Gesamt 14–49 J. Gesamt 14–49 J.
7. Mai 2024 21:00 Uhr Erstes Halbfinale Thorsten Schorn 0,68 Mio. 0,29 Mio. 3,6 % 7,7 %
9. Mai 2024 21:00 Uhr Zweites Halbfinale 0,66 Mio. 0,33 Mio. 3,0 % 6,3 %
11. Mai 2024 20:15 Uhr ESC – Der Countdown Barbara Schöneberger 3,84 Mio. 1,26 Mio. 17,8 % 31,0 %
21:00 Uhr Finale Thorsten Schorn 7,98 Mio. 3,11 Mio. 39,8 % 56,4 %
12. Mai 2024 01:00 Uhr ESC – Die Aftershow Barbara Schöneberger 2,74 Mio. 0,9 Mio. 34,5 % 39,4 %

Wie in den beiden Vorjahren übertrug Radio Eins das Finale mit eigenem Kommentar unter dem Titel Germany – Zero Points!.

Übertragungen im deutschen Hörfunk
Datum Uhrzeit Radiosender Sendung Kommentar
11. Mai 2024 21:00 Uhr Finale Amelie Ernst, Max Spallek

Luxemburg

RTL Télé Lëtzebuerg übertrug alle drei Shows mit luxemburgischem Kommentar vom RTL-Moderator Raoul Roos und von Roger Saurfeld, dem Vizepräsidenten der Fan-Vereinigung OGAE Luxemburg.

Zusätzlich wurden alle Shows im Livestream auf RTL Today, der englischsprachigen Online-Plattform von RTL, mit Kommentar von Sarah Tapp und Meredith Moss übertragen, ebenso das erste Halbfinale und das Finale auf der französischen Onlineplattform RTL Infos mit Kommentar von Jerôme Didelot und Emma Sorgato.

Übertragungen im luxemburgischen Fernsehen
Datum Uhrzeit Fernsehsender Sendung Kommentar
7. Mai 2024 21:00 Uhr Erstes Halbfinale Raoul Roos & Roger Saurfeld
9. Mai 2024 21:00 Uhr Zweites Halbfinale
11. Mai 2024 21:00 Uhr Finale
Übertragungen im luxemburgischen Radio
Datum Uhrzeit Radiosender Sendung Kommentar
7. Mai 2024 21:00 Uhr Erstes Halbfinale Raoul Roos & Roger Saurfeld
9. Mai 2024 21:00 Uhr Zweites Halbfinale
11. Mai 2024 21:00 Uhr Finale

Österreich

Die beiden Halbfinale sowie das Finale wurden im TV auf ORF 1 sowie auf ORF ON übertragen. Österreichischer Kommentator war wie bei jeder Teilnahme seit 1999 Andi Knoll, der zudem vor den Halbfinalen die Sendung Mr. Song Contest proudly presents moderierte.

Übertragungen im österreichischen Fernsehen
Datum Uhrzeit Fernsehsender Sendung Moderation/Kommentar Zuschauer Marktanteil
7. Mai 2024 20:15 Uhr Mr. Song Contest proudly presents Andi Knoll 301 Tsd. 12,0 %
21:00 Uhr Erstes Halbfinale 380 Tsd. 18,1 %
9. Mai 2024 20:15 Uhr Mr. Song Contest proudly presents 304 Tsd. 14,0 %
21:00 Uhr Zweites Halbfinale 600 Tsd. 25,2 %
11. Mai 2024 20:15 Uhr ESC – Der Countdown Barbara Schöneberger 496 Tsd. 23,0 %
21:00 Uhr Finale Andi Knoll 1,009 Mio. 47,7 %
12. Mai 2014 01:00 Uhr ESC – Die Aftershow Barbara Schöneberger 258 Tsd. 38,0 %

Im Radio kommentierten wie im Vorjahr Jan Böhmermann und Olli Schulz in humoristischer Weise auf FM4. Böhmermann und Schulz kommentierten aus Malmö, Knoll nicht von dort.

Übertragungen im österreichischen Radio
Datum Uhrzeit Radiosender Sendung Kommentar
11. Mai 2024 21:00 Uhr Finale Jan Böhmermann & Olli Schulz

Schweiz

In allen drei Teilen der Schweiz (Deutschschweiz, Romandie, Italienische Schweiz) wurden beide Halbfinale auf den zweiten Programmen (SRF zwei, RTS 2, RSI LA 2) und das Finale auf den ersten Programmen (SRF 1, RTS 1, RSI LA 1) des jeweiligen Senders übertragen.

Für SRF kommentierte wie in jedem Jahr seit 2008 Sven Epiney die Liveshows; für RSI Moderatorin Ellis Cavallini und der Leiter der Musikabteilung des Senders Gian-Andrea Costa, die diese Aufgabe im Vorjahr erstmals übernahmen. Für RTS kommentierten wie seit 2007 Moderator Jean-Marc Richard und „ESC-Experte“ Nicolas Tanner, im Finale zusätzlich Violinistin Julie Berthollet.

Übertragungen im Schweizer Fernsehen
Datum Uhrzeit Fernsehsender Sendung Moderation/Kommentar Zuschauer Marktanteil
Gesamt 15–59 J. Gesamt 15–59 J.
Deutsch
7. Mai 2024 21:00 Uhr Erstes Halbfinale Sven Epiney 162 Tsd. 96 Tsd. 17,0 % 22,4 %
9. Mai 2024 20:10 Uhr Nemo: Reise zum ESC und zu sich selbst 210 Tsd. 133 Tsd. 17,2 % 26,3 %
21:00 Uhr Zweites Halbfinale Sven Epiney 472 Tsd. 285 Tsd. 39,3 % 50,7 %
11. Mai 2024 20:15 Uhr ESC – Der Countdown Barbara Schöneberger 234 Tsd. 108 Tsd. 22,5 % 23,8 %
21:00 Uhr Finale Sven Epiney 614 Tsd. 376 Tsd. 53,3 % 59,0 %
12. Mai 2014 01:00 Uhr ESC – Die Aftershow Barbara Schöneberger 360 Tsd. 256 Tsd. 69,3 % 74,3 %
01:30 Uhr ESC – Pressekonferenz mit Nemo 196 Tsd. 147 Tsd. 68,8 % 72,9 %
Französisch
7. Mai 2024 21:00 Uhr Erstes Halbfinale Jean-Marc Richard & Nicolas Tanner N/A
9. Mai 2024 21:00 Uhr Zweites Halbfinale
11. Mai 2024 21:00 Uhr Finale Jean-Marc Richard, Nicolas Tanner, Julie Berthollet
Italienisch
7. Mai 2024 21:00 Uhr Erstes Halbfinale Ellis Cavallini & Gian-Andrea Costa N/A
9. Mai 2024 21:00 Uhr Zweites Halbfinale
11. Mai 2024 20:40 Uhr Finale

Andere Länder

Fernsehübertragung

Land Sender Shows Kommentar
Teilnehmerländer
Albanien Albanien RTSH 1 Alle Shows Andri Xhahu
RTSH Muzikë
Armenien Armenien ARMTV Alle Shows
Aserbaidschan Aserbaidschan İTV Alle Shows Nurlana Cəfərova
Australien Australien SBS Alle Shows Myf Warhurst & Joel Creasey
Belgien Belgien VRT 1 Alle Shows Peter Van de Veire (Niederländisch)
Tipik 1. Halbfinale Maureen Louys & Jean-Louis Lahaye (Französisch)
La Une 2. Halbfinale, Finale
Danemark Dänemark DR1 Alle Shows Ole Tøpholm
Estland Estland ETV Alle Shows Marko Reikop (Estnisch)
ETV2 Alle Shows (Estnische Gebärdensprache)
ETV+ Alle Shows Aleksandr Hobotov & Julia Kalenda (Russisch)
Finnland Finnland Yle TV1 Alle Shows Mikko Silvennoinen (Finnisch)
Yle TV1 (Zweikanalton) Alle Shows Eva Frantz & Johan Lindroos (Schwedisch)
YLE Areena Alle Shows Aslak Paltto & Heli Huovinen (Samisch)
1. Halbfinale, Finale Levan Tvaltvadze (Russisch)
Frankreich Frankreich Culturebox Halbfinale Nicky Doll
France 2 Finale Stéphane Bern & Laurence Boccolini
Georgien Georgien 1TV Alle Shows Nika Lobiladse
Griechenland Griechenland ERT1 Alle Shows Thanasis Alevras & Jérôme Kaluta
Irland Irland RTÉ One 1. Halbfinale, Finale Marty Whelan
RTÉ2 2. Halbfinale
Island Island RÚV Alle Shows Gunna Dís
RÚV 2
Israel Israel Kan 11 Alle Shows Asaf Liberman & Akiva Novik
Italien Italien Rai 2 Halbfinale Gabriele Corsi & Mara Maionchi
Rai 1 Finale
Kroatien Kroatien HRT1 Alle Shows Duško Ćurlić
Lettland Lettland LTV1 Alle Shows Toms Grēviņš & Lauris Reiniks (Finale)
Litauen Litauen LRT televizija Alle Shows Ramūnas Zilnys
Malta Malta TVM Alle Shows
Moldau Republik Moldau Moldova 1 Alle Shows Angela Rudenco
Niederlande Niederlande NPO 1 Alle Shows Cornald Maas & Jacqueline Govaert
BVN
Norwegen Norwegen NRK1 Alle Shows Marte Stokstad
Polen Polen TVP1 Alle Shows Artur Orzech
TVP Polonia
Portugal Portugal RTP1 Alle Shows José Carlos Malato & Nuno Galopim
RTP Internacional
RTP África
San Marino San Marino San Marino RTV Alle Shows Lia Fiorio & Gigi Restivo
Schweden Schweden SVT 1 Alle Shows Tina Mehrafzoon & Edward af Sillén
Serbien Serbien RTS 1/RTS 2 g 1. Halbfinale Duška Vučinić
RTS 1 2. Halbfinale, Finale
RTS Svet Alle Shows
Slowenien Slowenien TV SLO 1 1. Halbfinale, Finale Mojca Mavec
TV SLO 2 2. Halbfinale
Spanien Spanien La 2 1. Halbfinale Tony Aguilar & Julia Varela (Spanisch)
La 1 2. Halbfinale, Finale
La 1 (Zweikanalton) Finale Sònia Urbano & Xavi Martínez (Katalanisch)
Tschechien Tschechien ČT2 Alle Shows Vašek Matějovský, Dominika Hašková, Patricie Fuxová
Ukraine Ukraine Suspilne Kultura Alle Shows Timur Miroschnytschenko
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich BBC One Halbfinale Scott Mills & Rylan Clark
Finale Graham Norton
Zypern Republik Zypern RIK 1 Alle Shows Melina Karageorgiou & Hovig
Andere Länder
Chile Chile Zapping Finale Rayen Araya & Ignaco Lira
Kosovo Kosovo RTK 1 Alle Shows Agron Krasniqi & Egzona Rafuna
Montenegro Montenegro TV CG 1 Alle Shows
Nordmazedonien Nordmazedonien MRT 1 Alle Shows Aleksandra Jovanovska
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Peacock Alle Shows
g 
Während des ersten Halbfinales wurde die Übertragung auf RTS 1 für etwa 25 Minuten unterbrochen und auf RTS 2 verlegt, um die Landung des chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Belgrad zu zeigen.

Hörfunkübertragung

Land Sender Shows Kommentar
Teilnehmerländer
Albanien Albanien Radio Tirana Alle Shows Andri Xhahu
Belgien Belgien Radio 2 Finale Peter Van de Veire (Niederländisch)
VivaCité Finale Maureen Louys & Jean-Louis Lahaye (Französisch)
Finnland Finnland Radio Suomi Alle Shows Toni Laaksonen & Sanna Pirkkalainen (Finnisch)
Yle X3M Alle Shows Eva Frantz & Johan Lindroos (Schwedisch)
Griechenland Griechenland Deftero Programma Alle Shows Dimitris Meidanis
Irland Irland RTÉ 2fm 1. Halbfinale, Finale Zbyszek Zalinski & Neil Doherty
Israel Israel Kan 88 Finale
Kan Tarbut
Kan Bet
Island Island Rás 2 1. Halbfinale, Finale Gunna Dís
Italien Italien Rai Radio 2 Alle Shows Diletta Parlangeli & Matteo Osso
Kroatien Kroatien HR 2 Alle Shows Zlatko Turkalj
Litauen Litauen LRT Radijas Alle Shows Ramūnas Zilnys
Moldau Republik Moldau Radio Moldova Alle Shows Angela Rudenco
Niederlande Niederlande NPO Radio 2 Finale Carolien Borgers
Norwegen Norwegen NRK P1 Finale Jon Marius Hyttebakk
Schweden Schweden SR P4 Alle Shows Carolina Norén
Serbien Serbien Radio Belgrad 1. Halbfinale Katarina Epstein
Finale Katarina Epstein & Nikoleta Dojčinović
Slowenien Slowenien Radio Val 202 1. Halbfinale, Finale Maj Valerij
Spanien Spanien Radio Nacional Finale David Asensio, Sara Calvo, Ángela Fernández, Manu Martín-Albo & Luis Miguel Montes (Spanisch)
Rádio 4 Finale Sònia Urbano & Xavi Martínez (Katalanisch)
Ukraine Ukraine Radio Promin Alle Shows Dmytro Sachartschenko & Lessja Antypenko
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich BBC Radio 2 Halbfinale Richie Anderson
Finale Scott Mills & Rylan Clark
Zypern Republik Zypern RIK Trito Alle Shows
Andere Länder
Kosovo Kosovo Radio Kosova 2 Alle Shows Agron Krasniqi & Egzona Rafuna
Montenegro Montenegro Radio 98 Alle Shows
Nordmazedonien Nordmazedonien MR 1 Alle Shows Aleksandra Jovanovska
Slowakei Slowakei Rádio FM Finale Daniel Baláž, Lucia Haverlík, Pavol Hubinák & Juraj Malíček
Commons: Eurovision Pre-Party 2024 Madrid – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Trivia

  • Der ESC 2024 fand 50 Jahre nach dem Sieg von ABBA beim Eurovision Song Contest 1974 im Heimatland der Band statt.
  • Der Titel des estnischen Beitrags (Nendest) narkootikumidest ei tea me (küll) midagi stellt mit 40 Buchstaben einen neuen Rekord für die längste Titelzeile eines ESC-Beitrags auf. Zuvor hielt der deutsche Beitrag von 1964, Man gewöhnt sich so schnell an das Schöne, mit 34 Buchstaben diesen Rekord.
  • Zum ersten Mal seit 1970 eröffnete das Gastgeberland das Finale. Insgesamt kam dies in der Geschichte des ESC nur vier Mal vor.
  • Zum ersten Mal seit 2013 hat mit Norwegen ein Land, welches nicht von Beginn an im Finale gesetzt war, den letzten Finalplatz belegt.
  • Zum ersten Mal seit 2015 hatten sich alle baltischen Staaten (Estland, Lettland, Litauen) für das Finale qualifiziert.
  • Zum ersten Mal überhaupt wurde der ESC von zwei Frauen (Petra Mede und Malin Åkerman) präsentiert.
  • Wie bereits 2021 eröffnete und schloss das Finale mit Schweden und Österreich ein Titel, der von Jimmy „Joker“ Thörnfeldt komponiert wurde. 2021 waren es Zypern und San Marino.
  • Nach dem Finale 2022 und dem ersten Semifinale 2023 wurde auch im ersten Semifinale 2024 nach dem Beitrag Moldaus der Schwedens präsentiert
  • Der gastgebende Rundfunk SVT und die EBU setzten die Vorgaben der vorigen Jahre fort, nur die Flaggen der teilnehmenden Länder und Regenbogenflaggen im Livepublikum zuzulassen. Am Tag nach dem Finale sandte der Vizepräsident der EU-Kommission, Margaritis Schinas, einen Brief an die EBU, um sich zu beschweren, dass durch diese Vorgaben das Mitführen von EU-Flaggen nicht gestattet war.
  • Am Montag nach dem Finale veröffentlichte die EBU ein Statement, in dem sie festhielt, dass „einige Delegationen […] den Geist der Regeln und des Wettbewerbs sowohl vor Ort als auch während der Übertragungen nicht respektiert haben“, worüber man mit „einer Reihe von Delegationen“ bereits während der Veranstaltung gesprochen hätte. Die EBU werde mit den Vertretern der Rundfunkanstalten die Ereignisse überprüfen und erörtern, um den Song Contest weiterzuentwickeln und „sicherzustellen, dass die Werte der Veranstaltung von allen respektiert werden“.
  • Während des 1. Semifinals wurde die Ausstrahlung in Serbien während des polnischen Beitrags aufgrund des Staatsbesuches von Xi Jinping unterbrochen. Das Semifinale wurde zwischenzeitlich auf dem serbischen Sender RTS 2 übertragen.

Anmerkungen

  1. vgl. Regelungen bei Punktgleichheit

wikipedia, wiki, enzyklopädie, buch, bibliothek, artikel, lesen, kostenlos herunterladen, Informationen über Eurovision Song Contest 2024, Was ist Eurovision Song Contest 2024? Was bedeutet Eurovision Song Contest 2024?