Eurovision Song Contest 2021

Der 65. Eurovision Song Contest fand im Zeitraum vom 18. bis zum 22. Mai 2021 im Rotterdam Ahoy in der niederländischen Stadt Rotterdam statt, nachdem Duncan Laurence den Eurovision Song Contest 2019 im israelischen Tel Aviv mit dem Lied Arcade für die Niederlande gewinnen konnte und die Veranstaltung 2020 in Rotterdam wegen der COVID-19-Pandemie abgesagt worden war. Damit wurde das Land nach 1958, 1970, 1976 und 1980 zum fünften Mal Gastgeber des Eurovision Song Contests.

65. Eurovision Song Contest
Motto Open Up (dt.: Öffne dich)
Datum 18. Mai 2021 (Halbfinale 1)
20. Mai 2021 (Halbfinale 2)
22. Mai 2021 (Finale)
Austragungsland Niederlande Niederlande
Austragungsort
Rotterdam Ahoy, Rotterdam
Austragender Fernsehsender , ,
Moderation Chantal Janzen, Edsilia Rombley, Jan Smit und Nikkie de Jager
Eröffnungsact Erstes Halbfinale:
Duncan Laurence: Feel Something
Zweites Halbfinale:
Redo & Eefje de Visser: Forward Unlimited
Finale:
Flaggenparade der 26 Finalisten mit Musik von Pieter Gabriel & Eric van Tijn
Pausenfüller Erstes Halbfinale:
Davina Michelle und Thekla Reuten: The Power of Water
Zweites Halbfinale:
Balletttänzer Ahmad Joudeh und BMX-er Dez Maarsen: Close Encounter of a Special Kind
Finale:
Afrojack, Glennis Grace, Wulf und Orchester: Hero, Ten Feet Tall und Titanium;
Auftritte vergangener Sieger auf den Dächern Rotterdams (Rock the Roof);
Duncan Laurence: Arcade und Stars;
Tanzperformance: The Human Countdown
Teilnehmende Länder 39
Gewinner Italien Italien
Siegertitel Måneskin: Zitti e buoni
Zurückgezogene Teilnahme Armenien Armenien
Disqualifikation Belarus Belarus
Abstimmungsregel Jedes Land verteilt zwei Punktesätze bestehend aus 1–8, 10 und 12 Punkten an die zehn besten Lieder bzw. ihre Interpreten.
Dabei stammt der erste Punktesatz von der Jury, der zweite vom Televoting der Zuschauer des jeweiligen Landes.
Niederlande ESC 2020Italien ESC 2022

Am 20. März 2020 gab die Europäische Rundfunkunion (EBU) bekannt, dass die Referenzgruppe des ESC nach den geltenden Regeln entschieden habe, dass die Lieder, die ursprünglich für 2020 ausgewählt worden seien, nicht für 2021 nochmal eingereicht werden dürften. Es war den Rundfunkanstalten der teilnehmenden Länder überlassen, ob derselbe oder ein anderer Künstler für den ESC 2021 ausgewählt werden sollte.

Den Wettbewerb gewann mit 524 Punkten für Italien die Rockband Måneskin mit dem von ihr selbst geschriebenen Lied Zitti e buoni. Es war der erste italienische Beitrag seit 1990, der den Sieg holen konnte. Insgesamt war es der dritte Sieg für das Land beim Wettbewerb. Die Französin Barbara Pravi belegte mit Voilà den zweiten Platz. Den dritten Platz erreichte Gjon’s Tears für die Schweiz mit dem Song Tout l’univers, welches mit 267 Punkten die meisten Jurypunkte erzielte. Die ersten drei Plätze gingen somit zum ersten Mal seit 1995 an nicht-englischsprachige Beiträge.

Österreich, vertreten durch Vincent Bueno mit Amen, schied bereits im Halbfinale aus. Deutschland belegte mit dem von Jendrik gesungenen Beitrag I Don’t Feel Hate den vorletzten Platz.

Austragungsort

Da der ESC 2020 – welcher in Rotterdam hätte stattfinden sollen – aufgrund der COVID-19-Pandemie abgesagt werden musste, war die EBU als Ausrichter in Gesprächen mit den Rundfunkgesellschaften NPO, NOS und AVROTROS sowie der Stadt Rotterdam, ob die Ausgabe 2021 in Rotterdam ausgetragen werden kann.

Am 8. April 2020 wurde bekannt, dass die Entscheidung, ob Rotterdam die Veranstaltung 2021 ausrichten wird, am 23. April 2020 gefällt werden sollte. Die EBU hatte der Stadt Rotterdam ein Ultimatum gestellt, so dass diese entscheiden musste, ob sie als Ausrichter fungieren möchte oder ob die EBU einen neuen Ausrichter suchen müsste. Die Stadt Rotterdam sollte am 23. April 2020 im Stadtrat darüber entscheiden, ob für 2021 weitere Kosten bezüglich des ESC anfallen sollten. Bereits für die abgesagte Veranstaltung 2020 fielen bei der Stadt Kosten in Höhe von 8,1 Millionen Euro an. Von diesen angefallenen Kosten waren etwa 6,7 Millionen Euro durch nicht abgeschlossene Versicherungen nicht gedeckt. Am 23. April 2020 entschied sich der Stadtrat von Rotterdam, dass er die 6,7 Millionen Euro bereitstellen würde.

Am 16. Mai 2020 wurde im Rahmen von Eurovision: Europe Shine a Light Rotterdam als Veranstaltungsort des Eurovision Song Contests 2021 präsentiert.

Format

Executive Supervisor

Im Januar 2020 gab die EBU bekannt, dass Martin Österdahl nach dem ESC 2020 die Nachfolge von Jon Ola Sand als neuer Executive Supervisor des Eurovision Song Contest antreten wird. Vor der Ernennung war Österdahl ausführender Produzent der Ausgaben 2013 und 2016 und zwischen 2012 und 2018 Mitglied der Referenzgruppe des Eurovision Song Contest.

Am 18. September 2020 gab die EBU bekannt, dass das Motto vom abgesagten Wettbewerb 2020 Open Up behalten wird. Das Design des Logos sollte laut Executive Producer Sietse Bakker trotzdem überarbeitet werden.

Am 4. Dezember 2020 veröffentlichte die EBU das neue Logo für den Wettbewerb 2021. Es orientiert sich stark am Design des Jahres 2020, allerdings sind die abstrakten Flaggen der Länder nicht mehr nach Debütjahr des jeweiligen Landes sortiert. Für 2021 sind die Flaggen nach Lage der jeweiligen Hauptstädte rund um Rotterdam als zentraler Austragungsort in der Mitte angeordnet. Ausgearbeitet wurde das Design von der Agentur Clever ° Franke, die auch für das Logodesign 2020 verantwortlich waren.

„Postkarten“

Die Postkarten zeigen stilisierte Tiny Houses, die zu allen Seiten offen einsehbar sind. Die Häuser befinden sich an 39 Orten in den Niederlanden und zeigen besondere Plätze in der Natur, das Stadtleben oder die Architektur des Landes. Die jeweiligen Orte sind individuell für die Künstler ausgewählt und nehmen zu ihnen Bezug.

In den Häusern werden die Künstler anhand von aufgenommenen Bildern und individueller Einrichtung vorgestellt. Die Bilder sind in den Heimatländern der Künstler aufgenommen worden. Am Ende des Videos sind die Darsteller als Hologramm in oder an ihrem Tiny House zu sehen.

Bühnendesign

Am 15. Mai 2020 bestätigte Sietse Bakker, Executive Producer des ESC 2021, dass das Bühnendesign, welches für die Ausgabe 2020 vorgesehen war, für 2021 genutzt wird. Als Grund gab er an, dass dies bereits fertig vorbereitet sei.

Moderation

Am 18. September 2020 bestätigte die EBU, dass der Wettbewerb 2021 von dem 2020 ausgewählten Quartett bestehend aus Chantal Janzen, Jan Smit, Edsilia Rombley und Nikkie de Jager (NikkieTutorials) moderiert werden würde.

Anpassung an die COVID-19-Pandemie

Aufgrund der anhaltenden COVID-19-Pandemie fand der Eurovision Song Contest 2021 unter besonderen Auflagen statt. So waren im Rotterdam Ahoy lediglich 3500 Gäste pro Show gestattet, die einen tagesaktuellen negativen Corona-Test vorweisen mussten. Dies entsprach in etwa 20 Prozent der Kapazität der Arena. Zusätzlich galten die gängigen Hygieneregeln. Bis auf die australische Teilnehmerin, deren Beitrag aus ihrem Heimatland eingespielt wurde und den isländischen Interpreten, die aufgrund eines Covid-19-Falls in der Band nur mit der Aufzeichnung einer Probe teilnahmen, traten alle Interpreten live in Rotterdam auf.

Aufgezeichneter Begleitgesang

Damit die Austragung des Wettbewerbs reibungslos gewährleistet wird, wurde seitens der EBU am 18. Juni 2020 angekündigt, dass es 2021 erstmals probeweise erlaubt sein soll, den Begleitgesang der teilnehmenden Beiträge vom Band abspielen zu können. Diese Regeländerung soll die Kosten der teilnehmenden Länder senken, da diese dadurch mit kleineren Delegationen einreisen können, so dass auf Begleitsänger verzichtet werden kann. Die austragende Fernsehanstalt wird auch entlastet, da dadurch technische Hürden beseitigt werden. Diese Möglichkeit ist rein optional und lässt sich auch mit Live-Hintergrundgesang kombinieren. Der Hauptgesang wird wie bisher live gesungen. Ob diese Regeländerung auch für zukünftige Wettbewerbe Anwendung findet, wird nach dem ESC 2021 innerhalb der EBU diskutiert werden.

Teilnehmer

Länder

Bis zum 16. September 2020 hatten die teilnehmenden Länder Zeit, die benötigten Papiere bei der EBU einzureichen. Bis zum 10. Oktober 2020 hatte dann die jeweilige Fernsehanstalt, die das Teilnehmerland repräsentiert, noch Zeit, ihre Teilnahme ohne Strafe zurückzuziehen.

Am 26. Oktober 2020 gab die EBU dann bekannt, dass 2021 erneut 41 Länder teilnehmen werden. Es wäre das dritte Mal in Folge gewesen, dass 41 Länder an den Start gegangen wären. Ebenso wäre es das erste Mal seit 1990 gewesen, dass alle Länder des Vorjahres teilgenommen hätten. Jedoch zog am 5. März 2021 überraschend Armenien seine Teilnahme zurück. Somit hätten 40 Länder teilgenommen und damit so wenige wie zuletzt 2015. Es wäre ebenso erst das zweite Mal gewesen, dass 40 Länder an den Start gegangen wären. Am 26. März 2021 wurde allerdings bekanntgegeben, dass Belarus disqualifiziert wurde, da der eingereichte Beitrag nicht den Regularien der EBU entsprach. Demzufolge werden 39 Länder antreten, zuletzt nahmen 2013 so wenige Länder teil. In den letzten zehn Jahren nahmen lediglich 2014 noch weniger teil.

Wiederkehrende Interpreten

Interpreten, die zuvor schon einmal beim Song Contest präsent waren, sind die Moldauer Sängerin Natalia Gordienko, die das Land bereits 2006 zusammen mit Arsenium vertrat, der österreichische Sänger Vincent Bueno, der 2017 als Begleitung für Nathan Trent fungierte, sowie Senhit, die 2011 San Marino bereits schon einmal vertrat. Auch Vasil trat 2019 für Nordmazedonien als Begleitung in Erscheinung. Zwei der drei Mitglieder der Gruppe Hurricane waren ebenso bereits beim Wettbewerb präsent. Sanja Vučić repräsentierte Serbien bereits 2016, Ksenija Knežević trat beim ESC 2015 als Hintergrundsängerin für Montenegro in Erscheinung. Auch die maltesische Interpretin Destiny trat bereits 2019 als Begleitsängerin für Michela Pace in Erscheinung. Darüber hinaus konnte Destiny den Junior Eurovision Song Contest 2015 für Malta gewinnen. Sie war damit die erste Junior-Eurovision-Song-Contest-Siegerin seit den Tolmatschowa-Schwestern im Jahre 2014 sein, die am Wettbewerb teilnahm. Auch die griechische Interpretin Stefania nahm bereits 2016 am JESC für die Niederlande als Teil des Trios Kisses teil.

Land Interpret Vorherige(s) Teilnahmejahr(e)
Malta Malta Destiny Chukunyere Begleitung: 2019
Moldau Republik Moldau Natalia Gordienko 2006 (zusammen mit Arsenium & Connect-R)
Nordmazedonien Nordmazedonien Vasil Begleitung: 2019
Osterreich Österreich Vincent Bueno Begleitung: 2017
San Marino San Marino Senhit 2011
Serbien Serbien Ksenija Knežević (als Mitglied von Hurricane) Begleitung: 2015 für Montenegro Montenegro
Sanja Vučić (als Mitglied von Hurricane) 2016 (als ZAA Sanja Vučić)
Mladen Lukić (Begleitung) 2018 (zusammen mit Sanja Ilić als Mitglied von Balkanika)
Begleitung: 2019

Interpreten von 2020 beim Eurovision Song Contest 2021

Von den 2020 ausgewählten Interpreten kehren 26 Interpreten zur Veranstaltung 2021 zurück. Davon schafften The Roop aus Litauen und Uku Suviste aus Estland sich, wie im vorherigen Jahr, im nationalen Vorentscheid durchzusetzen.

Neue Interpreten, im Vergleich zu 2020, wurden hingegen von 14 Ländern ausgewählt. In Finnland und Schweden konnten sich die Interpreten, die im vorigen Jahr die nationalen Vorentscheide für sich entscheiden konnten, bei den für 2021 nicht noch einmal durchsetzen. In Deutschland zog sich der ausgewählte Interpret von 2020 während des Auswahlverfahrens für 2021 zurück.

Interpret von 2020 neuer Interpret
interne Auswahl nach Vorentscheid interne Auswahl nach Vorentscheid
Interpret 2020
nahm nicht teil
Interpret 2020
nahm teil
Land
  • Deutschland Deutschland a
  • Polen Polen
  • Zypern Republik Zypern
Anzahl 24 2 3 8 2
10
26 13
Total 39
a 
Interpret von 2020 nahm am internen Auswahlverfahren teil, ist jedoch auf eigenen Wunsch aus diesem ausgestiegen.

Nationale Vorentscheidungen

Belgien

Turnusgemäß wäre die wallonische Rundfunkanstalt Radio-télévision belge de la Communauté française (RTBF) für die Auswahl des Interpreten 2021 zuständig. Da der Wettbewerb 2020 aber abgesagt wurde, einigten sich RTBF und VRT darauf, dass VRT auch 2021 die Teilnahme übernimmt. RTBF wird somit erst 2022 wieder für die Teilnahme zuständig sein.

Am 20. März 2020 gab VRT bekannt, dass Hooverphonic, die Belgien bereits 2020 vertreten sollten, das Land 2021 beim Song Contest vertreten werden. Ihr Lied wurde erneut intern ausgewählt. Am 4. März 2021 wurde der von Alex Callier und Charlotte Foret komponierte Titel The Wrong Place sowie das dazugehörige Musikvideo veröffentlicht. Die Leadsängerin der Band wird Geike Arnaert sein, die 2020 nach 12 Jahren Abwesenheit zu Hooverphonic zurückkehrte und die bisherige Sängerin Luka Cruysberghs ersetzt.

Deutschland

Am 18. März 2020 gab Thomas Schreiber bekannt, dass der Norddeutsche Rundfunk (NDR) sich erst mit seinem kreativen Team besprechen müsse, ob der deutsche Interpret von 2020 Ben Dolic auch 2021 für Deutschland antreten könnte. Ebenso war noch unklar, ob Deutschland 2021 überhaupt teilnehmen wird. Vor der Bekanntgabe, dass Rotterdam den Wettbewerb 2021 austrägt und dieser damit auch stattfinden werde, verwies Thomas Schreiber darauf, dass der NDR noch keine Entscheidung bezüglich 2021 traf, da es zu dem Zeitpunkt noch unklar war, ob der Wettbewerb 2021 überhaupt stattfinden werde. Ob Ben Dolic 2021 nochmals für Deutschland antrete, wollte der NDR auch von der Resonanz seines Auftritts in der Elbphilharmonie abhängig machen. Allerdings gab der NDR nach diesen Aktionen keine Entscheidung bezüglich 2021 bekannt.

Am 6. Juli 2020 gaben die ESC-Verantwortlichen Thomas Schreiber, Christian Blenker und Alexandra Wolfslast in einem Interview mit ESC-kompakt bekannt, dass der deutsche Vertreter für den ESC 2021 nach dem gleichen Prinzip gewählt werden soll wie im Vorjahr. Demnach sollen Interpret und Beitrag in einem mehrstufigen Verfahren von zwei unabhängigen Jurys ausgewählt werden. Ben Dolic war somit nicht automatisch gesetzt, jedoch sollte er, gemeinsam mit dem Komponisten Borislaw Milanow, einen neuen Titel für die Auswahl einreichen. Im November 2020 gab Dolic bekannt, beim ESC 2021 kein Teilnehmer zu sein.

Am 6. Februar 2021 wurde bekannt gegeben, dass Jendrik Sigwart für Deutschland beim ESC antreten wird. Der Beitrag I Don't Feel Hate, den Jendrik selber geschrieben und produziert hat, wurde dabei am 25. Februar 2021 veröffentlicht. Er beinhaltet drei Zeilen auf Deutsch und ist somit der erste deutsche Beitrag seit 2007, der Deutsch enthält.

Österreich

Am 26. März 2020 gab der ORF bekannt, dass der österreichische Sänger Vincent Bueno das Land erneut vertreten werde. Der Titel des Liedes Amen wurde am 26. Februar 2021 veröffentlicht. Das Lied wurde am 10. März 2021 veröffentlicht und feierte im Ö3-Wecker Premiere. Geschrieben wurde der Titel vom schwedischen Produzenten Jonas Thander, dem Schweizer Musiker Tobias Carshey und dem britischen Liedschreiber Ashley Hicklin. Für den Bühnenauftritt wird der Österreicher Marvin Dietmann verantwortlich sein. Er war bereits für die Bühneninszenierung von Conchita Wurst 2014 verantwortlich und ist 2021 auch für den zyprischen, spanischen, tschechischen und bulgarischen Bühnenauftritt zuständig.

Schweiz

Am 20. März 2020 gab das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) bekannt, dass der Sänger Gjon’s Tears, der die Schweiz bereits 2020 vertreten sollte, nun 2021 das Land vertreten werde. Damit verbleibt die Schweiz bei einer internen Auswahl.SRG SSR verkündete am 11. Mai 2020, dass das Lied, mit dem Gjon’s Tears 2021 antreten soll, nach dem gleichen Prinzip ausgewählt wird wie 2019 und 2020. Bis 20. September 2020 hatten Komponisten und Produzenten die Möglichkeit, einen Beitrag einzureichen. Parallel hatte Gjon’s Tears selbst Lieder geschrieben und produziert, sodass am Ende ein auf ihn zugeschnittenes Lied ausgewählt wird.

Im Dezember 2020 gab SRF dann bekannt, dass das Lied ausgewählt wurde. Das Lied wurde am 10. März 2021 um 16:00 Uhr (MEZ) veröffentlicht. Das komplett auf Französisch gesungene Lied Tout lunivers wurde von Gjon’s Tears, Wouter Hardy, Nina Sampermans und Xavier Michel in einem Songwriting-Camp geschrieben.

Andere Länder

Land Nationale Vorentscheidung
Albanien Albanien Festivali i Këngës 2020
Aserbaidschan Aserbaidschan interne Auswahl
Australien Australien interne Auswahl
Bulgarien Bulgarien interne Auswahl
Danemark Dänemark Dansk Melodi Grand Prix 2021
Estland Estland Eesti Laul 2021
Finnland Finnland Uuden Musiikin Kilpailu 2021
Frankreich Frankreich Eurovision France, c’est vous qui décidez
Georgien Georgien interne Auswahl
Griechenland Griechenland interne Auswahl
Irland Irland interne Auswahl
Island Island interne Auswahl
Israel Israel interne Auswahl (Interpret)
HaShir Shelanu L’Eurovizion 2021 (Lied)
Italien Italien Sanremo-Festival 2021
Kroatien Kroatien Dora 2021
Lettland Lettland interne Auswahl
Litauen Litauen Pabandom iš naujo! 2021
Malta Malta interne Auswahl
Moldau Republik Moldau interne Auswahl
Niederlande Niederlande interne Auswahl
Nordmazedonien Nordmazedonien interne Auswahl
Norwegen Norwegen Melodi Grand Prix 2021
Polen Polen interne Auswahl
Portugal Portugal Festival da Canção 2021
Rumänien Rumänien interne Auswahl
Russland Russland Evrovidenie 2021 – Natsionalnyy Otbor
San Marino San Marino interne Auswahl
Schweden Schweden Melodifestivalen 2021
Serbien Serbien interne Auswahl
Slowenien Slowenien interne Auswahl
Spanien Spanien interne Auswahl (Interpret)
Destino Eurovision 2021 (Lied)
Tschechien Tschechien interne Auswahl
Ukraine Ukraine interne Auswahl
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich interne Auswahl
Zypern Republik Zypern interne Auswahl

Halbfinale

Auslosung

Am 17. November 2020 gab die EBU bekannt, dass die Referenzgruppe des ESC entschieden habe, dass die Auslosung von 2020 für 2021 geltend bleibe. Begründet wurde dies mit der Tatsache, dass alle Länder, die 2020 teilgenommen hätten, auch 2021 teilnehmen werden. Ebenso sollten Personen berücksichtigt werden, die bereits Tickets für eine Sendung erworben haben. Martin Österdahl, Executive Supervisor des Eurovision Song Contest, sagte dazu: „Unter normalen Umständen würden wir uns auf die Halbfinalauslosung und die Gastgeberübertragungszeremonie als einen wichtigen Meilenstein mit Blick auf Rotterdam 2021 freuen. Mit den gleichen teilnehmenden Ländern wie letztes Jahr hat die Referenzgruppe beschlossen, dass es Sinn macht, für bereits gekaufte Tickets und für die teilnehmenden Fernsehsender die Auslosung von 2020 beizubehalten. Trotz der ausfallenden traditionellen Zeremonie im Januar haben wir viele Pläne, um Spannung rund um die Rückkehr des Eurovision Song Contests aufzubauen.“

Die genaue Startreihenfolge des jeweiligen Halbfinales wurde über 2 YouTube-Videos am 30. März 2021 bekanntgegeben. Die Produzenten des ESC 2021 hatten die Reihenfolge festgelegt.

Erstes Halbfinale

Das erste Halbfinale fand am 18. Mai 2021 um 21:00 Uhr (MESZ) statt. Zehn Länder qualifizierten sich für das Finale.

Deutschland Deutschland, Italien Italien und die Niederlande Niederlande sowie die 16 teilnehmenden Länder waren in diesem Halbfinale stimmberechtigt.

Platz Startnr. Land Interpret Lied
Musik (M) und Text (T)
Sprache Übersetzung
(inoffiziell)
Punkte
Jury Zuschauer Gesamt
01. 16 Malta Malta Destiny Je me casse
M/T: Malin Christin, Amanuel Dermont, Nicklas Eklund, Pete Barringer
Englisch, Französisch Ich haue ab 174 151 325
02. 15 Ukraine Ukraine Go A SHUM
ШУМ
M: Taras Schewtschenko, Kateryna Pawlenko; T: Kateryna Pawlenko
Ukrainisch Lärm 103 164 267
03. 03 Russland Russland Manizha
Манижа
Russian Woman
M: Ori Avni, Ori Kaplan, Manizha; T: Manizha
Russisch, Englisch Russische Frau 117 108 225
04. 01 Litauen Litauen The Roop Discoteque
M: Vaidotas Valiukevičius, Robertas Baranauskas, Mantas Banišauskas, Laisvūnas Černovas, Ilkka Wirtanen; T: Vaidotas Valiukevičius, Mantas Banišauskas, Kalle Lindroth
Englisch Diskothek 066 137 203
05. 12 Israel Israel Eden Alene
עדן אלנה
Set Me Free
M/T: Noam Zlatin, Ido Netzer, Amit Mordechai, Ron Carmi
Englisch, Hebräisch Befreie mich 099 093 192
06. 08 Zypern Republik Zypern Elena Tsagrinou
Έλενα Τσαγκρινού
El diablo
M/T: Jimmy „Joker“ Thörnfeldt, Laurell Barker, Oxa, Thomas Stengaard
Englisch, Spanisch Der Teufel 092 078 170
07. 04 Schweden Schweden Tusse Voices
M/T: Joy Deb, Linnea Deb, Jimmy „Joker“ Thörnfeldt, Anderz Wrethov
Englisch Stimmen 091 051 142
08. 14 Aserbaidschan Aserbaidschan Efendi
Əfəndiyeva
Mata Hari
M/T: Amy van der Wel, Luuk van Beers, Josh Earl, Tony Cornelissen
Englisch, Aserbaidschanisch Mata Hari 047 091 138
09. 11 Belgien Belgien Hooverphonic The Wrong Place
M/T: Alex Callier, Charlotte Foret
Englisch Der falsche Ort 070 047 117
10. 09 Norwegen Norwegen TIX Fallen Angel
M: Andreas Haukeland; T: Andreas Haukeland, Mathias Haukeland, Emelie Hollow
Englisch Gefallener Engel 038 077 115
11. 10 Kroatien Kroatien Albina Tick-Tock
M: Branimir Mihaljević; T: Tihana Buklijaš Bakić, Max Cinnamon
Englisch, Kroatisch Tick-Tack 057 053 110
12. 13 Rumänien Rumänien Roxen Amnesia
M/T: Adelina Stîngă, Viky Red
Englisch Amnesie 058 027 085
13. 02 Slowenien Slowenien Ana Soklič Amen
M: Ana Soklič, Žiga Pirnat, Bojan Simončič; T: Charlie Mason, Ana Soklič, Žiga Pirnat
Englisch 036 008 044
14. 05 Australien Australien Montaigne Technicolour
M/T: Montaigne, Dave Hammer
Englisch Farbenprächtig 026 002 028
15. 06 Nordmazedonien Nordmazedonien Vasil
Васил
Here I Stand
M: Vasil Garvanliev, Davor Jordanovski, Borche Kuzmanovski; T: Vasil Garvanliev
Englisch Hier stehe Ich 012 011 023
16. 07 Irland Irland Lesley Roy Maps
M/T: Lesley Roy, Lukas Hällgren, Philip Strand, Emelie Eriksson
Englisch Karten 016 004 020

Punktetafel erstes Halbfinale

In der folgenden Tabelle sind die Punkte der Jury und des Televotings dargestellt. Die grün unterlegten Länder zeigen an, dass sich das Land für das Finale qualifiziert hat. Die orange unterlegte Zeile stellt die Televotingpunkte dar, während die weiß bzw. grün unterlegte Zeile die Jurypunkte darstellt.

Abstimmungsergebnis
Startnr. Land
Platz Punkte Australien
AU
Aserbaidschan
AZ
Belgien
BE
Kroatien
HR
Zypern Republik
CY
Deutschland
DE
Irland
IE
Israel
IL
Italien
IT
Litauen
LT
Malta
MT
Nordmazedonien
MK
Norwegen
NO
Rumänien
RO
Russland
RU
Slowenien
SI
Schweden
SE
Niederlande
NL
Ukraine
UA
Votings
01 Litauen Litauen 4. 203 066 2 - 2 6 3 4 5 12 7 4 - - 8 2 - 7 3 1 14 31
137 8 3 8 3 12 12 12 5 8 7 4 12 6 7 - 10 8 12 17
02 Slowenien Slowenien 13. 044 036 - 4 - - 6 - - 3 - - 5 3 4 7 - - - 4 08 10
008 - - - 5 - - - - - - - 3 - - - - - - 02
03 Russland Russland 3. 225 117 7 12 12 8 8 7 8 6 5 - 1 7 3 5 10 6 12 - 16 34
108 7 8 2 10 7 6 1 12 7 8 2 8 4 5 7 3 5 6 18
04 Schweden Schweden 7. 142 091 6 6 6 1 7 12 1 5 4 3 10 1 10 4 7 - 5 3 17 29
051 - 1 7 - 3 - 4 2 - 5 10 - 10 - 2 2 2 3 12
05 Australien Australien 14. 028 026 - - 2 - 1 - - - 8 - - - 2 1 - - - 12 06 08
002 - - - - - - - - - - - - - 1 - - - 1 02
06 Nordmazedonien Nordmazedonien 15. 023 012 - - - - - - 2 - - - - - 6 - 4 - - - 03 06
011 - - - 1 - - - - - - - - 2 - 8 - - - 03
07 Irland Irland 16. 020 016 3 3 3 - 2 - - 1 - 2 - 1 - - - 1 - - 08 11
004 2 - - - - - - - 1 1 - - - - - - - - 03
08 Zypern Republik Zypern 6. 170 092 10 - - 10 5 4 10 3 4 8 4 5 3 8 12 4 - 2 15 33
078 6 4 3 6 1 6 6 2 4 12 6 3 4 5 1 4 1 4 18
09 Norwegen Norwegen 10. 115 038 1 - 7 - - - 3 2 6 2 - 2 - - 3 8 4 - 10 27
077 3 10 6 2 1 4 2 4 1 6 6 - 3 6 6 12 3 2 17
10 Kroatien Kroatien 11. 110 057 - 5 1 5 2 10 1 2 1 3 8 - 1 3 7 - - 8 14 24
053 5 2 - 2 7 7 3 - - - 12 1 - - 12 2 - - 10
11 Belgien Belgien 9. 117 070 - 2 4 4 - - 7 10 10 - - - - 6 5 2 10 10 12 24
047 - - - - 3 - 1 4 10 - 2 2 1 3 4 5 7 5 12
12 Israel Israel 5. 192 099 8 1 4 7 1 3 - 12 7 - 12 8 - 10 2 10 8 6 15 32
093 4 12 4 4 10 5 5 3 2 5 1 5 10 4 - 6 6 7 17
13 Rumänien Rumänien 12. 085 058 - 7 5 3 10 6 - - - 5 12 - 2 - - - 1 7 10 16
027 - 5 1 - 5 - 3 - 10 - 3 - - - - - - - 06
14 Aserbaidschan Aserbaidschan 8. 138 047 5 - - - - 7 - - - 6 6 6 - 4 8 3 2 - 09 26
091 1 5 8 4 2 - 7 5 3 8 7 6 7 10 3 1 4 10 17
15 Ukraine Ukraine 2. 267 103 4 8 10 5 - 8 6 4 - 12 7 5 7 10 5 2 5 6 16 34
164 12 7 10 12 6 10 8 8 12 12 4 5 7 12 12 10 7 10 18
16 Malta Malta 1. 325 174 12 10 8 12 12 10 12 8 8 6 10 12 12 12 6 12 7 5 18 36
151 10 6 12 7 8 8 10 10 6 7 10 8 8 8 5 8 12 8 18
  • Die wenigsten Jury-Votings: Nordmazedonien Nordmazedonien – 3
  • Die wenigsten Televoting-Votings: Australien Australien, Slowenien Slowenien – 2
  • Die wenigsten Gesamt-Votings: Nordmazedonien Nordmazedonien – 6
  • Die wenigsten Jury-Punkte: Nordmazedonien Nordmazedonien – 12
  • Die wenigsten Televoting-Punkte: Australien Australien – 2
  • Die wenigsten Gesamt-Punkte: Irland Irland – 20
  • Die meisten Jury-Votings: Malta Malta – 18
  • Die meisten Televoting-Votings: Malta Malta, Russland Russland, Ukraine Ukraine, Zypern Republik Zypern – 18
  • Die meisten Gesamt-Votings: Malta Malta – 36
  • Die meisten Jury-Punkte: Malta Malta – 174
  • Die meisten Televoting-Punkte: Ukraine Ukraine – 164
  • Die meisten Gesamt-Punkte: Malta Malta – 325

Statistik der Zwölf-Punkte-Vergabe (Erstes Halbfinale)

Fettgeschriebene Länder haben das Finale erreicht.

Jury
Anzahl Land erhalten von
8 Malta Malta Australien, Irland, Kroatien, Norwegen, Rumänien, Russland, Schweden, Zypern
3 Russland Russland Aserbaidschan, Belgien, Niederlande
2 Israel Israel Italien, Nordmazedonien
1 Australien Australien Ukraine
Litauen Litauen Israel
Rumänien Rumänien Malta
Schweden Schweden Deutschland
Ukraine Ukraine Litauen
Zypern Republik Zypern Slowenien
Zuschauer
Anzahl Land erhalten von
06 Ukraine Ukraine Australien, Italien, Kroatien, Litauen, Rumänien, Russland
05 Litauen Litauen Deutschland, Irland, Norwegen, Ukraine, Zypern
02 Kroatien Kroatien Nordmazedonien, Slowenien
Malta Malta Belgien, Niederlande
01 Israel Israel Aserbaidschan
Norwegen Norwegen Schweden
Russland Russland Israel
Zypern Republik Zypern Malta

Zweites Halbfinale

Das zweite Halbfinale fand am 20. Mai 2021 um 21:00 Uhr (MESZ) statt. Zehn Länder qualifizierten sich für das Finale.

Frankreich Frankreich, Spanien Spanien und das Vereinigtes Konigreich Vereinigte Königreich sowie die 17 teilnehmenden Länder waren in diesem Halbfinale stimmberechtigt.

Platz Startnr. Land Interpret Lied
Musik (M) und Text (T)
Sprache Übersetzung
(inoffiziell)
Punkte
Jury Zuschauer Gesamt
01. 16 Schweiz Schweiz Gjon’s Tears Tout l’univers
M: Wouter Hardy, Nina Sampermans, Gjon Muharremaj; T: Wouter Hardy, Nina Sampermans, Gjon Muharremaj, Xavier Michel
Französisch Das ganze Universum 156 135 291
02. 08 Island Island Daði og Gagnamagnið 10 Years
M/T: Daði Freyr
Englisch 10 Jahre 140 148 288
03. 13 Bulgarien Bulgarien Victoria
Виктория
Growing Up Is Getting Old
M/T: Wiktorija Georgiewa, Maya Nalani, Helena Larsson, Oliver Björkvall
Englisch Aufwachsen heißt alt werden 149 101 250
04. 12 Portugal Portugal The Black Mamba Love Is on My Side
M/T: Pedro Tatanka
Englisch Liebe ist auf meiner Seite 128 111 239
05. 14 Finnland Finnland Blind Channel Dark Side
M/T: Aleksi Kaunisvesi, Joonas Porko, Joel Hokka, Niko Moilanen, Olli Matela
Englisch Dunkle Seite 084 150 234
06. 04 Griechenland Griechenland Stefania
Στεφανία
Last Dance
M: Dimitris Kontopoulos, Arcade; T: Dimitris Kontopoulos, Arcade, Sharon Vaughn
Englisch Letzter Tanz 104 080 184
07. 07 Moldau Republik Moldau Natalia Gordienko Sugar
M: Dimitris Kontopoulos, Filipp Kirkorow; T: Michail Guzerijew, Sharon Vaughn
Englisch Zucker 056 123 179
08. 09 Serbien Serbien Hurricane Loco loco
M: Nemanja Antonić, Darko Dimitrov; T: Sanja Vučić
Serbisch, Spanisch, Englisch Verrückt verrückt 056 068 124
09. 01 San Marino San Marino Senhit feat. Flo Rida Adrenalina
M/T: Chanel Tukia, Jimmy „Joker“ Thörnfeldt, Joy Deb, Kenny Silverdique, Linnea Deb, Malou Ruotsalainen, Senhit Zadik Zadik, Suzi Pancenkov, Thomas Stengaard, Dillard Tramar
Englisch, Italienisch Adrenalin 076 042 118
10. 11 Albanien Albanien Anxhela Peristeri Karma
M: Kledi Bahiti; T: Olti Curri
Albanisch 074 038 112
11. 17 Danemark Dänemark Fyr og Flamme Øve os på hinanden
M/T: Laurits Emanuel
Dänisch Uns aneinander üben 009 080 089
12. 05 Osterreich Österreich Vincent Bueno Amen
M/T: Jonas Thander, Tobias Carshey, Ashley Hicklin
Englisch 053 013 066
13. 02 Estland Estland Uku Suviste The Lucky One
M: Uku Suviste; T: Uku Suviste, Sharon Vaughn
Englisch Der Glückliche 029 029 058
14. 06 Polen Polen Rafał The Ride
M/T: Joakim Övrenius, Thomas Karlsson, Clara Rubensson, Johan Mauritzson
Englisch Die Fahrt 018 017 035
15. 03 Tschechien Tschechien Benny Cristo omaga
M: Filip Vlček; T: Ben Cristovao
Englisch, Tschechisch Oh mein Gott 023 000 023
16. 10 Georgien Georgien Tornike Kipiani
თორნიკე ყიფიანი
You
M/T: Tornike Kipiani
Englisch Du 001 015 016
17. 15 Lettland Lettland Samanta Tīna The Moon Is Rising
M/T: Samanta Tīna, Aminata Savadogo, Oskars Uhaņs
Englisch Der Mond geht auf 004 010 014

Punktetafel zweites Halbfinale

In der folgenden Tabelle sind die Punkte der Jury und des Televotings dargestellt. Die grün unterlegten Länder zeigen an, dass sich das Land für das Finale qualifiziert hat. Die orange unterlegte Zeile stellt die Televotingpunkte dar, während die weiß bzw. grün unterlegte Zeile die Jurypunkte darstellt.

Abstimmungsergebnis
Startnr. Land
Platz Punkte Albanien
AL
Osterreich
AT
Bulgarien
BG
Tschechien
CZ
Danemark
DK
Estland
EE
Finnland
FI
Frankreich
FR
Georgien
GE
Griechenland
GR
Island
IS
Lettland
LV
Moldau Republik
MD
Polen
PL
Portugal
PT
San Marino
SM
Serbien
RS
Spanien
ES
Schweiz
CH
Vereinigtes Konigreich
UK
Votings
01 San Marino San Marino 9. 118 076 8 1 2 2 5 1 2 8 1 10 3 2 10 10 - 2 3 2 4 18 29
042 7 - - - 2 4 1 - 12 2 3 - - 2 - 3 4 - 2 11
02 Estland Estland 13. 058 029 - - 7 - - - - 3 1 - 3 3 4 1 - 1 1 3 2 11 18
029 - - 1 1 6 7 - - - - 10 3 - - - - - 1 - 07
03 Tschechien Tschechien 15. 023 023 - - 5 - - - 2 6 4 - - 1 - 5 - - - - - 06 06
000 - - - - - - - - - - - - - - - - - - - 00
04 Griechenland Griechenland 6. 184 104 10 - 10 5 2 3 6 12 - 7 - 8 12 3 10 8 7 1 - 15 30
080 10 - 8 2 3 - 2 - 10 5 1 12 - 10 5 8 1 2 1 15
05 Osterreich Österreich 12. 066 053 7 6 - 3 4 5 - 5 - 4 1 - - 2 - 3 6 7 - 12 16
013 3 - - 4 - - - - - 2 - - - - - - - 4 - 04
06 Polen Polen 14. 035 018 - - 3 - 1 - - - - 2 - - - - 12 - - - - 04 09
017 - 1 - - - - - 1 - - 1 - 7 - - - - - 7 05
07 Moldau Republik Moldau 7. 179 056 3 - 12 - - - - 1 - 12 - 4 7 - 8 4 - - 3 09 22
123 - 6 - 12 - 12 5 12 - 12 6 12 7 12 12 12 3 - - 13
08 Island Island 2. 288 140 4 10 - 10 8 8 8 6 7 7 12 6 3 10 1 12 8 8 12 18 37
148 1 10 6 10 12 7 12 6 7 5 7 6 10 7 8 7 8 7 12 19
09 Serbien Serbien 8. 124 056 5 6 - 4 - 5 3 5 2 3 2 - - - 4 4 4 4 5 14 25
068 - 12 10 5 - - - 7 1 - - - 1 1 2 7 2 12 - 11
10 Georgien Georgien 16. 016 001 - - 1 - - - - - - - - - - - - - - - - 01 07
015 - - 2 - 1 3 - - - - 3 - 3 3 - - - - - 06
11 Albanien Albanien 10. 112 074 3 4 1 10 2 4 - - 6 5 5 5 6 8 7 - 2 5 1 16 27
038 2 4 - - - 3 3 2 10 - - 2 - 1 2 1 - 8 - 11
12 Portugal Portugal 4. 239 128 1 7 8 12 4 6 7 10 10 5 8 8 2 1 2 7 10 10 10 19 37
111 6 7 5 4 8 5 6 10 - 3 8 5 4 5 3 4 12 10 6 18
13 Bulgarien Bulgarien 3. 250 149 2 8 7 6 10 12 4 8 8 10 6 12 5 12 5 10 5 12 7 19 38
101 8 4 6 5 2 4 5 8 6 4 2 5 4 5 4 6 10 3 10 19
14 Finnland Finnland 5. 234 084 6 5 - 6 7 7 7 4 - 6 7 - 2 6 3 6 - 6 6 15 34
150 5 5 12 8 10 10 2 6 8 10 8 8 12 6 10 10 6 6 8 19
15 Lettland Lettland 17. 014 004 - - - - - - - - - - - 4 - - - - - - - 01 04
010 - - - - - 1 - - 5 - - - - - - - - - 4 03
16 Schweiz Schweiz 1. 291 156 12 12 - 8 12 12 10 3 12 - 12 10 7 8 7 6 5 12 8 17 36
135 12 8 7 7 7 6 10 8 3 7 7 6 10 8 8 6 5 7 3 19
17 Danemark Dänemark 11. 089 009 - 4 - 3 - 1 - - - 1 - - - - - - - - - 04 22
080 2 3 3 3 8 8 4 4 1 12 4 - 6 4 1 2 5 5 5 18
  • Die wenigsten Jury-Votings: Georgien Georgien, Lettland Lettland – 1
  • Die wenigsten Televoting-Votings: Tschechien Tschechien – 0
  • Die wenigsten Gesamt-Votings: Lettland Lettland – 4
  • Die wenigsten Jury-Punkte: Georgien Georgien – 1
  • Die wenigsten Televoting-Punkte: Tschechien Tschechien – 0
  • Die wenigsten Gesamt-Punkte: Lettland Lettland – 14
  • Die meisten Jury-Votings: Bulgarien Bulgarien, Portugal Portugal – 19
  • Die meisten Televoting-Votings: Bulgarien Bulgarien, Finnland Finnland, Island Island, Schweiz Schweiz – 19
  • Die meisten Gesamt-Votings: Bulgarien Bulgarien – 38
  • Die meisten Jury-Punkte: Schweiz Schweiz – 156
  • Die meisten Televoting-Punkte: Finnland Finnland – 150
  • Die meisten Gesamt-Punkte: Schweiz Schweiz – 291

Statistik der Zwölf-Punkte-Vergabe (Zweites Halbfinale)

Fettgeschriebene Länder haben das Finale erreicht.

Jury
Anzahl Land erhalten von
7 Schweiz Schweiz Albanien, Dänemark, Estland, Georgien, Island, Österreich, Spanien
4 Bulgarien Bulgarien Finnland, Moldau, Portugal, Schweiz
3 Island Island Lettland, Serbien, Vereinigtes Königreich
2 Griechenland Griechenland Frankreich, Polen
Moldau Republik Moldau Bulgarien, Griechenland
1 Polen Polen San Marino
Portugal Portugal Tschechien
Zuschauer
Anzahl Land erhalten von
8 Moldau Republik Moldau Estland, Frankreich, Lettland, Griechenland, Portugal, San Marino, Serbien, Tschechien
3 Island Island Dänemark, Finnland, Vereinigtes Königreich
2 Finnland Finnland Bulgarien, Polen
Serbien Serbien Österreich, Schweiz
1 Danemark Dänemark Island
Griechenland Griechenland Moldau
Portugal Portugal Spanien
San Marino San Marino Georgien
Schweiz Schweiz Albanien

Finale

Das Finale fand am 22. Mai 2021 um 21:00 Uhr (MESZ) statt. Die Länder der Big Five (Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Vereinigtes Königreich) und das Gastgeberland waren direkt für das Finale qualifiziert. Hinzu kamen je zehn Länder aus den beiden Halbfinalen, sodass im Finale 26 Länder antraten. Alle Teilnehmerländer waren abstimmungsberechtigt.

Bulgarien Bulgarien, Finnland Finnland, Litauen Litauen, Moldau Republik Moldau, Portugal Portugal und Ukraine Ukraine nahmen zum ersten Mal seit 2018 und Belgien Belgien zum ersten Mal seit 2017 wieder am Finale teil. Bis auf Bulgarien und die Ukraine, die beide 2019 aussetzten, waren alle anderen Länder in diesem Zeitraum bereits ausgeschieden.

Die Startreihenfolge des Finales wurde von den Produzenten bestimmt und am Freitag, dem 21. Mai 2021, veröffentlicht. Die 20 Finalisten aus den jeweiligen Halbfinalen zogen ihre Hälfte, in welcher sie im Finale antreten werden, auf der Pressekonferenz nach deren jeweiligem Halbfinale. Die Big Five zogen bereits nach dem zweiten Probelauf auf der jeweiligen Pressekonferenz ihre Hälfte. Am 19. November 2020 bestätigte die EBU, dass das Gastgeberland, die Niederlande, seine bereits für den Wettbewerb 2020 ausgeloste Startposition 23 beibehalten würde. Dies wurde von der Referenzgruppe des Eurovision Song Contest entschieden.

Ergebnisliste

Platz Startnr. Land Interpret Lied
Musik (M) und Text (T)
Sprache Über-
setzung
(inoffiziell)
Punkte Bild
Jury Zuschauer gesamt
01. 24 Italien Italien Måneskin Zitti e buoni
M/T: Måneskin
Italienisch Leise und brav 206 318 524
02. 20 Frankreich Frankreich Barbara Pravi Voilà
M: Barbara Pravi, Igit; T: Barbara Pravi, Igit, Lili Poe
Französisch Siehe da 248 251 499
03. 11 Schweiz Schweiz Gjon’s Tears Tout l’univers
M: Wouter Hardy, Nina Sampermans, Gjon Muharremaj; T: Wouter Hardy, Nina Sampermans, Gjon Muharremaj, Xavier Michel
Französisch Das ganze Universum 267 165 432
04. 12 Island Island Daði og Gagnamagnið 10 Years
M/T: Daði Freyr
Englisch 10 Jahre 198 180 378
05. 19 Ukraine Ukraine Go A SHUM
ШУМ
M: Taras Schewtschenko, Kateryna Pawlenko; T: Kateryna Pawlenko
Ukrainisch Lärm 097 267 364
06. 16 Finnland Finnland Blind Channel Dark Side
M/T: Aleksi Kaunisvesi, Joonas Porko, Joel Hokka, Niko Moilanen, Olli Matela
Englisch Dunkle Seite 083 218 301
07. 06 Malta Malta Destiny Je me casse
M/T: Malin Christin, Amanuel Dermont, Nicklas Eklund, Pete Barringer
Englisch,
Französisch
Ich haue ab 208 047 255
08. 18 Litauen Litauen The Roop Discoteque
M: Vaidotas Valiukevičius, Robertas Baranauskas, Mantas Banišauskas, Laisvūnas Černovas, Ilkka Wirtanen; T: Vaidotas Valiukevičius, Mantas Banišauskas, Kalle Lindroth
Englisch Diskothek 055 165 220
09. 05 Russland Russland Manizha
Манижа
Russian Woman
M: Ori Avni, Ori Kaplan, Manizha; T: Manizha
Russisch,
Englisch
Russische Frau 104 100 204
10. 10 Griechenland Griechenland Stefania
Στεφανία
Last Dance
M: Dimitris Kontopoulos, Arcade; T: Dimitris Kontopoulos, Arcade, Sharon Vaughn
Englisch Letzter Tanz 091 079 170
11. 17 Bulgarien Bulgarien Victoria
Виктория
Growing Up Is Getting Old
M/T: Wiktorija Georgiewa, Maya Nalani, Helena Larsson, Oliver Björkvall
Englisch Aufwachsen heißt alt werden 140 030 170
12. 07 Portugal Portugal The Black Mamba Love Is on My Side
M/T: Pedro Tatanka
Englisch Liebe ist auf meiner Seite 126 027 153
13. 14 Moldau Republik Moldau Natalia Gordienko Sugar
M: Dimitris Kontopoulos, Filipp Kirkorow; T: Michail Guzerijew, Sharon Vaughn
Englisch Zucker 053 062 115
14. 25 Schweden Schweden Tusse Voices
M/T: Joy Deb, Linnea Deb, Jimmy „Joker“ Thörnfeldt, Anderz Wrethov
Englisch Stimmen 046 063 109
15. 08 Serbien Serbien Hurricane Loco loco
M: Nemanja Antonić, Darko Dimitrov; T: Sanja Vučić
Serbisch,
Spanisch,
Englisch
Verrückt verrückt 020 082 102
16. 01 Zypern Republik Zypern Elena Tsagrinou
Έλενα Τσαγκρινού
El diablo
M/T: Jimmy „Joker“ Thörnfeldt, Laurell Barker, Oxa, Thomas Stengaard
Englisch,
Spanisch
Der Teufel 050 044 094
17. 03 Israel Israel Eden Alene
עדן אלנה
Set Me Free
M/T: Noam Zlatin, Ido Netzer, Amit Mordechai, Ron Carmi
Englisch,
Hebräisch
Befreie mich 073 020 093
18. 22 Norwegen Norwegen TIX Fallen Angel
M: Andreas Haukeland; T: Andreas Haukeland, Mathias Haukeland, Emelie Hollow
Englisch Gefallener Engel 015 060 075
19. 04 Belgien Belgien Hooverphonic The Wrong Place
M/T: Alex Callier, Charlotte Foret
Englisch Der falsche Ort 071 003 074
20. 21 Aserbaidschan Aserbaidschan Efendi

Əfəndiyeva

Mata Hari
M/T: Amy van der Wel, Luuk van Beers, Josh Earl, Tony Cornelissen
Englisch,
Aserbai-
dschanisch
Mata Hari 032 033 065
21. 02 Albanien Albanien Anxhela Peristeri Karma
M: Kledi Bahiti; T: Olti Curri
Albanisch 022 035 057
22. 26 San Marino San Marino Senhit feat. Flo Rida Adrenalina
M/T: Chanel Tukia, Jimmy „Joker“ Thörnfeldt, Joy Deb, Kenny Silverdique, Linnea Deb, Malou Ruotsalainen, Senhit Zadik Zadik, Suzi Pancenkov, Thomas Stengaard, Dillard Tramar
Englisch,
Italienisch
Adrenalin 037 013 050
23. 23 Niederlande Niederlande
(Gastgeber)
Jeangu Macrooy Birth of a New Age
M: Jeangu Macrooy, Pieter Perquin (Perquisite); T: Jeangu Macrooy
Englisch,
Sranantongo
Geburt eines neuen Zeitalters 011 000 011
24. 13 Spanien Spanien Blas Cantó Voy a quedarme
M/T: Blas Cantó, Leroy Sanchez, Daniel Ortega „Dangelo“, Dan Hammond
Spanisch Ich werde bleiben 006 000 006
25. 15 Deutschland Deutschland Jendrik I Don’t Feel Hate
M/T: Jendrik Sigwart, Christoph Oswald
Englisch,
Deutsch
Ich verspüre keinen Hass 003 000 003
26. 09 Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich James Newman Embers
M/T: James Newman, Conor Blake, Danny Shah, Tom Hollings, Samuel Brennan
Englisch Glut 000 000 000

Punktetafel Finale

In der folgenden Tabelle sind die Punkte der Jury und des Televotings dargestellt. Die Länder in der linken Spalte sind nach der Startreihenfolge sortiert, während die abstimmungsberechtigten Länder nach der Vergabe der Jurypunkte sortiert sind. Das gelb unterlegte Land zeigt den ersten Platz und damit den Sieger. Die orange unterlegte Zeile stellt die Televotingpunkte dar, während die weiß bzw. gelb unterlegte Zeile die Jurypunkte darstellt.

Land Abstimmungsergebnisse
Punkte Israel
IL
Polen
PL
San Marino
SM
Albanien
AL
Malta
MT
Estland
EE
Nordmazedonien
MK
Aserbaidschan
AZ
Norwegen
NO
Spanien
ES
Osterreich
AT
Vereinigtes Konigreich
UK
Italien
IT
Slowenien
SI
Griechenland
GR
Lettland
LV
Irland
IE
Moldau Republik
MD
Serbien
RS
Bulgarien
BG
Zypern Republik
CY
Belgien
BE
Deutschland
DE
Australien
AU
Finnland
FI
Portugal
PT
Ukraine
UA
Island
IS
Rumänien
RO
Kroatien
HR
Tschechien
CZ
Georgien
GE
Litauen
LT
Danemark
DK
Russland
RU
Frankreich
FR
Schweden
SE
Schweiz
CH
Niederlande
NL
Votings
Zypern Republik Zypern 094 050 3 7 4 2 6 12 1 7 4 2 2 11 18
044 8 2 2 6 12 2 12 07
Albanien Albanien 057 022 2 12 7 1 04 09
035 10 10 7 1 7 05
Israel Israel 093 073 6 8 8 3 6 4 1 2 3 7 5 1 1 5 5 4 4 17 21
020 12 2 1 5 04
Belgien Belgien 074 071 6 3 3 1 5 6 3 3 4 5 6 3 7 3 6 1 6 17 19
003 1 2 02
Russland Russland 204 104 7 1 1 12 8 2 1 10 6 7 2 1 4 10 2 4 2 10 3 3 8 21 43
100 10 2 1 6 1 6 7 1 1 10 12 6 7 3 5 1 1 4 3 5 4 4 22
Malta Malta 255 208 5 4 7 8 1 5 7 12 8 4 7 5 6 2 10 7 5 10 5 8 12 1 4 5 1 12 3 7 1 3 4 4 12 6 7 35 50
047 5 3 3 2 6 3 4 1 2 8 3 2 2 2 1 15
Portugal Portugal 153 126 8 7 5 2 5 7 7 6 2 5 6 1 1 2 10 10 1 12 8 6 8 7 22 28
027 1 2 2 8 8 6 06
Serbien Serbien 102 020 1 12 7 03 15
082 4 12 12 4 12 5 3 2 12 3 1 12 12
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich 000 000 00 00
000 00
Griechenland Griechenland 170 091 8 6 6 10 1 1 3 8 3 8 12 2 4 7 12 15 26
079 7 8 8 7 3 2 12 2 8 12 10 11
Schweiz Schweiz 432 267 12 7 4 12 10 12 6 7 10 10 8 7 12 5 3 1 2 12 10 10 12 7 8 12 7 8 5 10 8 12 1 7 5 5 34 68
165 6 7 3 12 2 7 4 2 7 5 1 5 4 4 3 4 1 3 4 2 5 7 6 7 6 5 5 3 6 6 5 6 5 7 34
Island Island 378 198 10 8 4 2 7 12 10 8 10 10 8 5 7 3 3 8 8 8 4 10 8 6 4 10 3 7 5 10 28 57
180 1 8 5 3 10 5 10 10 6 3 5 10 5 5 6 12 12 3 6 4 7 1 3 12 1 4 10 5 8 29
Spanien Spanien 006 006 2 4 02 02
000 00
Moldau Republik Moldau 115 053 5 8 10 12 6 12 06 17
062 6 7 1 2 2 8 12 12 2 3 7 11
Deutschland Deutschland 003 003 2 1 02 02
000 00
Finnland Finnland 301 083 2 1 3 2 7 1 4 10 4 4 10 1 3 8 5 8 1 8 1 19 56
218 4 6 4 3 7 12 2 5 6 2 4 7 8 4 6 8 5 5 7 8 4 6 8 3 5 8 12 6 6 4 7 7 8 1 12 4 4 37
Bulgarien Bulgarien 170 140 1 3 6 1 6 4 5 5 8 5 1 12 6 5 6 2 10 12 8 2 4 4 2 6 6 10 26 31
030 2 5 8 8 7 05
Litauen Litauen 220 055 10 6 2 2 12 6 4 1 3 2 3 4 12 39
165 3 4 6 10 12 4 3 12 5 12 12 2 5 7 12 6 5 10 4 3 1 10 4 2 7 1 3 27
Ukraine Ukraine 364 097 4 5 4 6 3 1 1 7 6 10 5 5 2 3 5 7 12 8 3 19 57
267 12 12 5 4 1 5 4 8 5 6 7 4 12 7 5 6 8 10 8 6 6 10 4 10 10 10 8 7 8 10 6 12 1 7 12 4 2 5 38
Frankreich Frankreich 499 248 8 12 10 3 10 7 4 4 12 8 12 3 2 5 3 12 4 12 7 7 12 7 7 6 10 6 4 6 10 5 6 12 12 33 71
251 8 5 10 6 3 7 5 2 4 12 6 5 1 6 8 3 7 6 10 10 8 12 10 4 6 12 5 7 8 7 2 5 8 3 6 6 6 12 38
Aserbaidschan Aserbaidschan 065 032 2 2 2 6 3 5 8 2 2 09 21
033 2 3 1 2 1 4 4 3 4 2 3 4 12
Norwegen Norwegen 075 015 2 7 1 3 2 05 21
060 3 10 4 7 1 2 2 2 1 1 1 4 1 5 8 8 16
Niederlande Niederlande 011 011 3 2 3 1 2 05 05
000 00
Italien Italien 524 206 5 10 4 3 10 5 6 12 4 8 8 10 8 2 6 6 6 3 12 7 3 12 6 12 10 10 10 8 28 66
318 7 10 12 10 12 8 8 10 7 10 8 3 10 10 7 6 8 12 12 10 8 7 7 8 7 12 5 10 10 6 8 10 5 10 10 3 10 2 38
Schweden Schweden 109 046 8 3 5 10 4 4 4 5 2 1 10 28
063 1 1 8 1 8 1 1 3 1 3 3 4 2 10 1 10 2 3 18
San Marino San Marino 050 037 12 5 1 3 7 5 4 07 10
013 3 3 7 03

In der Tabelle sind die niedrigsten (Hintergrund rot) und höchsten (Hintergrund grün) Gesamtwerte gekennzeichnet.

  • Die wenigsten Jury-Votings: Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich – 0
  • Die wenigsten Televoting-Votings: Deutschland Deutschland, Niederlande Niederlande, Spanien Spanien, Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich – 0
  • Die wenigsten Gesamt-Votings: Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich – 0
  • Die wenigsten Jury-Punkte: Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich – 0
  • Die wenigsten Televoting-Punkte: Deutschland Deutschland, Niederlande Niederlande, Spanien Spanien, Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich – 0
  • Die wenigsten Gesamt-Punkte: Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich – 0
  • Die meisten Jury-Votings: Malta Malta – 35
  • Die meisten Televoting-Votings: Frankreich Frankreich, Italien Italien, Ukraine Ukraine – 38
  • Die meisten Gesamt-Votings: Frankreich Frankreich – 71
  • Die meisten Jury-Punkte: Schweiz Schweiz – 267
  • Die meisten Televoting-Punkte: Italien Italien – 318
  • Die meisten Gesamt-Punkte: Italien Italien – 524

Statistik der Zwölf-Punkte-Vergabe (Finale)

Jury

Anzahl Land erhalten von
8 Frankreich Frankreich Deutschland, Irland, Niederlande, San Marino, Schweiz, Serbien, Spanien, Vereinigtes Königreich
Schweiz Schweiz Albanien, Belgien, Dänemark, Estland, Finnland, Island, Israel, Lettland
4 Malta Malta Australien, Norwegen, Schweden, Rumänien
Italien Italien Georgien, Kroatien, Slowenien, Ukraine
2 Bulgarien Bulgarien Portugal, Moldau
Griechenland Griechenland Frankreich, Zypern
Moldau Republik Moldau Bulgarien, Russland
1 Albanien Albanien Malta
Island Island Österreich
Litauen Litauen Italien
Portugal Portugal Tschechien
Russland Russland Aserbaidschan
San Marino San Marino Polen
Serbien Serbien Nordmazedonien
Ukraine Ukraine Litauen
Zypern Republik Zypern Griechenland

Zuschauer

Anzahl Land erhalten von
5 Italien Italien Bulgarien, Malta, San Marino, Serbien, Ukraine
Litauen Litauen Deutschland, Irland, Lettland, Norwegen, Vereinigtes Königreich
Serbien Serbien Kroatien, Nordmazedonien, Österreich, Schweiz, Slowenien
Ukraine Ukraine Frankreich, Israel, Italien, Litauen, Polen
4 Frankreich Frankreich Belgien, Niederlande, Portugal, Spanien
3 Finnland Finnland Estland, Island, Schweden
Island Island Australien, Dänemark, Finnland
2 Griechenland Griechenland Georgien, Zypern
Moldau Republik Moldau Rumänien, Tschechien
Zypern Republik Zypern Griechenland, Russland
1 Israel Israel Aserbaidschan
Russland Russland Moldau
Schweiz Schweiz Albanien

Punktesprecher

Die 39 Punktesprecher gaben die Ergebnisse der Juryabstimmung ihrer Länder bekannt. Die Abstimmungsreihenfolge wurde einen Tag vor dem Finale von der EBU festgelegt. Es war den Punktesprechern freigestellt, ob sie ihre Punkte auf Englisch oder Französisch bekannt geben.

Nr. Land Punktesprecher Anmerkungen
01 Israel Israel Lucy Ayoub Punktesprecherin 2018, Co-Moderatorin des ESC 2019
02 Polen Polen Ida Nowakowska Co-Moderatorin des JESC 2019 & 2020
03 San Marino San Marino Monica Fabbri Punktesprecherin 2012 & 2019
04 Albanien Albanien Andri Xhahu Punktesprecher 2012 bis 2019
05 Malta Malta Stephanie Spiteri Punktesprecherin 1998
06 Estland Estland Sissi Nylia Benita Teilnehmerin beim Eesti Laul 2021
07 Nordmazedonien Nordmazedonien Vane Markoski
08 Aserbaidschan Aserbaidschan Ell & Nikki Sieger 2011
09 Norwegen Norwegen Silje Skjemstad Cruz
10 Spanien Spanien Nieves Álvarez Punktesprecherin 2017 bis 2019
11 Osterreich Österreich Philipp Hansa Punktesprecher 2019
12 Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich Amanda Holden
13 Italien Italien Carolina Di Domenico Italienische Co-Kommentatorin der Halbfinale des Eurovision Song Contest 2018
14 Slowenien Slowenien Lorella Flego Punktesprecherin 2012
15 Griechenland Griechenland Manolis Gkinis
16 Lettland Lettland Aminata Savadogo Lettische Teilnehmerin 2015 & Punktesprecherin 2017
17 Irland Irland Ryan O’Shaughnessy Irischer Teilnehmer 2018
18 Moldau Republik Moldau Sergey Stepanov Moldauer Teilnehmer als Teil von SunStroke Project 2010 & 2017
19 Serbien Serbien Dragana Kosjerina Punktesprecherin 2016 & 2018 & 2019, Moderatorin von Beovizija 2018 bis 2020
20 Bulgarien Bulgarien Joanna Dragneva Bulgarische Teilnehmerin 2008, Punktesprecherin 2009, 2013 und 2018
21 Zypern Republik Zypern Loukas Hamatsos Punktesprecher 2000, 2003 & 2004, 2011 bis 2013, 2015 & 2016
22 Belgien Belgien Danira Boukhriss Punktesprecherin 2018
23 Deutschland Deutschland Barbara Schöneberger Punktesprecherin 2015 bis 2019
24 Australien Australien Joel Creasey Australischer Kommentator 2017 bis 2019, 2021
25 Finnland Finnland Katri Norrlin Englischsprachige Co-Kommentatorin beim Uuden Musiikin Kilpailu 2021
26 Portugal Portugal Elisa Portugiesische Teilnehmerin 2020
27 Ukraine Ukraine Tayanna Teilnehmerin am Widbir 2017 und 2018
28 Island Island Hannes Óli Ágústsson Schauspieler im Film Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga
29 Rumänien Rumänien Cătălina Ponor
30 Kroatien Kroatien Ivan Dorian Molnar
31 Tschechien Tschechien Taťána Kuchařová
32 Georgien Georgien Oto Nemsadze Georgischer Teilnehmer 2019
33 Litauen Litauen Andrius Mamontovas Litauischer Teilnehmer als Teil von LT United 2006
34 Danemark Dänemark Tina Müller Moderatorin des Dansk Melodi Grand Prix 2021
35 Russland Russland Polina Gagarina Russische Teilnehmerin 2015
36 Frankreich Frankreich Carla Lazzari Französische Teilnehmerin beim Junior Eurovision Song Contest 2019, Moderatorin des Junior Eurovision Song Contest 2021
37 Schweden Schweden Carola Häggkvist Schwedische Teilnehmerin 1983 und 2006, Siegerin 1991
38 Schweiz Schweiz Angélique Beldner
39 Niederlande Niederlande Romy Monteiro

Marcel-Bezençon-Preis

Die diesjährigen Gewinner des seit 2002 verliehenen Marcel-Bezençon-Preises sind:

  • Presse-Preis für den besten Song: Frankreich FrankreichBarbara PraviVoilà
  • Künstler-Preis für den besten Künstler: Frankreich FrankreichBarbara PraviVoilà
  • Komponisten-Preis für die beste Komposition/Text: Schweiz Schweiz – Wouter Hardy, Nina Sampermans, Gjon MuharremajTout l'univers

Absagen

Absagen und damit keine Rückkehr zum ESC

Land Grund und Bemerkung letzte Teilnahme
Andorra Andorra Im November 2019 erklärten die Regierungspartei Andorras, Demòcrates per Andorra, dass Ràdio i Televisió d’Andorra (RTVA) zum Wettbewerb zurückkehren werde, wenn eine finanzielle Unterstützung gegeben sei. Am 17. Mai 2020 gab RTVA dann aber bekannt, dass Andorra auch 2021 nicht zum ESC zurückkehren werde. Der Grund dafür ist, dass sich der Sender RTVA bereits vor Jahren gegen eine Rückkehr entschieden hat, die auf Grundlage des Parlaments getroffen wird. Am 20. Mai 2020 gab dann die Sängerin Susanne Georgi, die das Land zuletzt 2009 vertrat, bekannt, dass sie einen Sponsor gefunden hat, der die Teilnahmekosten übernehmen würde. Bereits im Oktober 2019 präsentierte Georgi ihre Pläne dem Regierungschef von Andorra Xavier Espot Zamora und dem RTVA Generaldirektor Xavier Mujal. Für ihre Pläne gab es ebenfalls Unterstützung von der Band Anonymous, die Andorra beim Eurovision Song Contest 2007 vertraten. Am 1. August 2020 gab Georgi gegenüber der Eurovision-Fanseite Wiwibloggs bekannt, dass das Land 2021 noch nicht zurückkehren werde. Allerdings hatte die Sängerin Gespräche mit den Verantwortlichen der Rundfunkanstalt RTVA und die seien positiv gelaufen. Laut Georgi plane RTVA aber eine Rückkehr zum Wettbewerb 2022, da die Rundfunkanstalt erst teilnehmen möchte, wenn die COVID-19-Pandemie vollständig vorüber ist. Ansonsten ist ihnen das Risiko einer Absage wegen der COVID-19-Pandemie zu hoch. Ebenfalls arbeitet Georgi daran, dass ein Vertrag geschlossen wird, der besagt, dass Andorra mindestens drei Jahre mithilfe des Sponsors fest teilnehmen werde. Allerdings verwies Georgi auch darauf, dass noch nichts Offizielles vorliege zu einer Rückkehr, aber sie die mündliche Bestätigung einer Rückkehr 2022 erhalten hat. 2009
Armenien Armenien Obwohl ursprünglich gelistet, zog der armenische Sender AMPTV seine Teilnahme am 5. März 2021 zurück. Begründet wurde dies mit der andauernden politischen Krise infolge des Bergkarabachkriegs, der Kürze der Produktionszeit sowie anderen objektiven Gründen, die eine Teilnahme Armeniens beim ESC 2021 unmöglich machen. 2019
Belarus Belarus Am 26. März 2021 gab die EBU bekannt, dass Belarus nicht am Song Contest 2021 teilnehmen werde. Siehe dazu Disqualifikation von Belarus. 2019
Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina Am 6. Oktober 2020 gab die bosnische Rundfunkanstalt Bosanskohercegovačka radiotelevizija (BHRT) bekannt, dass das Land auch 2021 nicht zum Wettbewerb zurückkehren werde. Weiterhin stehe die Rundfunkanstalt unter EBU-Sanktionen wegen angehäufter Schulden, womit die EBU BHRT sämtliche Teilnahmen an Eurovision-Events verwehrt. BHRT erhält erst wieder ein Startrecht, wenn die Schulden beglichen sind. Allerdings sagte BHRT auch, dass der Sender zurzeit finanziell sehr instabil und unvorhersehbar ist. Dementsprechend ist eine Teilnahme momentan nicht möglich. 2016
Luxemburg Luxemburg Am 30. Juli 2020 gab der luxemburgische Sender RTL Télé Lëtzebuerg bekannt, dass das Land auch 2021 vom Wettbewerb fernbleibt. Als Grund wurde angegeben, dass der Sender sich momentan auf Nachrichten konzentriere und somit eine Entertainment-Sendung nicht in das Konzept des Senders passe. 1993
Marokko Marokko Im Februar 2020 erklärte Karim Sbai, Kommunikationsdirektor der Société Nationale de Radiodiffusion et de Télévision (SNRT), dass trotz Medienberichten über Gespräche des Senders mit der EBU, bisher noch keine Entscheidung über eine Rückkehr Marokkos zum Wettbewerb gefällt wurde. Am Ende befand sich Marokko nicht auf der Teilnehmerliste für 2021, womit das Land nicht zum Wettbewerb zurückkehrt. 1980
Monaco Monaco Am 8. September 2020 bestätigte die monegassische Rundfunkanstalt TMC, dass Monaco auch 2021 vom Wettbewerb fernbleiben wird. Genaue Gründe für das Fernbleiben gab TMC hingegen nicht an. 2006
Montenegro Montenegro Am 5. Oktober 2020 rief die montenegrinische Vereinigung von Popmusikern und -interpreten die montenegrinische Rundfunkanstalt Radio Televizija Crne Gore (RTCG) dazu auf, dass das Land 2021 zum ESC zurückkehren sollte. Schließlich hatte sich das Land bereits im Vorfeld vom abgesagten Wettbewerb 2020 zurückgezogen. Dazu ließ die Vereinigung ein Statement verlauten, welches wegen der Kommentare des RTCG-Ratsmitgliedes Bojana Jokić veröffentlicht wurde. Jokić sagte Anfang Oktober Let me make you happy before the media, we will not be embarrassed at Eurovision 2021 either (dt.: Lass mich euch glücklich machen, bevor es die Medien tun, wir werden uns auch beim Eurovision 2021 nicht blamieren). Dies implizierte, dass das Land 2021 auf eine Teilnahme verzichten wird. Die Vereinigung der Musiker reagierte darauf in einem Statement, welches aussagt, dass das Land viele stolze Musiker und Interpreten habe, die schon viele Preise bei Festivals oder Galas im In- und Ausland gewonnen hätten. Dazu sagte die Vereinigung, dass Montenegro als kleines Land schon zwei Mal das Finale beim ESC erreicht habe und nie Letzter wurde. Darüber hinaus wurde auf die Erfolge Montenegros im Wettbewerb als Teil des Staatenbundes Serbien und Montenegros sowie als Teil Jugoslawiens hingewiesen. Am 12. Oktober 2020 gab RTCG dann bekannt, dass das Land auch 2021 auf eine Teilnahme verzichten werde. Eine Begründung zum Fernbleiben lieferte die Rundfunkanstalt allerdings nicht. 2019
Slowakei Slowakei Am 11. Juli 2020 gab eine Sprecherin der slowakischen Rundfunkanstalt RTVS gegenüber der tschechischen Eurovision-Fanseite eurocontest.cz bekannt, dass es unwahrscheinlich sei, dass die Slowakei zum Eurovision Song Contest 2021 zurückkehre. Am 3. August 2020 gab RTVS dann bekannt, dass sie auch 2021 nicht zum Wettbewerb zurückkehren werden. Finanzielle Einschränkungen und niedrige Einschaltquoten führte der Sender als Gründe für das Fernbleiben an. Allerdings schloss RTVS eine Teilnahme in der Zukunft nicht komplett aus. 2012
Turkei Türkei Am 23. Mai 2020 gab der türkische Vize-Außenminister, Faruk Kaymakcı, bekannt, dass er hoffe, dass die Türkei bald wieder am ESC teilnehmen werde. Dazu sagte er, dass die türkische Rundfunkanstalt Türkiye Radyo ve Televizyon Kurumu (TRT) Probleme mit der EBU habe und er sich wünschen würde, dass beide Parteien miteinander in den Dialog treten würden, um diese zu lösen. Allerdings sagte er auch, dass die Entscheidung über eine Rückkehr nicht in seinen Händen läge und TRT am Ende Entscheidungsträger über eine Teilnahme bzw. Nicht-Teilnahme sei. Am Ende befand sich die Türkei nicht auf der Teilnehmerliste, womit das Land nicht zum Wettbewerb zurückkehrt. 2012
Ungarn Ungarn Am 15. Oktober 2020 veröffentlichte die ungarische Rundfunkanstalt Duna Média die Regeln für den Wettbewerb A Dal 2021. Nachdem die Sendung von 2012 bis 2019 lediglich dazu diente, um die ungarischen Beiträge auszuwählen, wurde der Wettbewerb 2020 als reiner Musikwettbewerb unabhängig vom ESC veranstaltet. Ebenso zog sich das Land vom Wettbewerb 2020 zurück. Auch in den Regeln vom A Dal 2021 lässt sich nichts zum Eurovision Song Contest finden. Am Ende befand sich das Land nicht auf der Teilnehmerliste für 2021. Somit verzichtet Ungarn, ebenso wie Montenegro, auf eine Rückkehr nach letztmaliger Teilnahme 2019. Wenig später gab der ehemalige Delegationsleiter Lőrinc Bubnó in einem Interview bekannt, dass in erster Linie finanzielle Gründe zu einem Rückzug führten, da eine Teilnahme für das Land ziemlich kostenaufwendig sei. Zum anderen aber erwähnte er als weiteren Grund auch die umstrittene Position des Staates zur LGBT-Community beim ESC, veranlasst durch die konservative Regierung von Viktor Orbán. Der Delegationsleiter betonte jedoch, dass er diesen Standpunkt nicht vertreten würde. 2019

Absagen und damit kein Debüt beim ESC

Land Grund und Bemerkung
Kasachstan Kasachstan Am 18. August 2020 gab die Europäische Rundfunkunion (EBU) bekannt, dass Kasachstan 2021 nicht zum Wettbewerb eingeladen werden soll. Das Land nimmt seit 2018 regelmäßig als assoziiertes EBU-Mitglied am Junior Eurovision Song Contest teil. Somit wird Kasachstan aber auch 2021 nicht debütieren.
Kosovo Kosovo Am 18. August 2020 gab die Europäische Rundfunkunion (EBU) bekannt, dass der Kosovo 2021 nicht zum Wettbewerb eingeladen werden soll. Das Land nahm bisher einmalig als Nicht-EBU-Mitglied am Eurovision Young Dancers 2011 teil. Damit wird der Kosovo auch 2021 nicht debütieren.
Liechtenstein Liechtenstein Am 30. Juli 2020 gab 1 FL TV bekannt, dass Liechtenstein auch 2021 nicht beim Wettbewerb debütieren werde. Der Grund dafür sind die Teilnahmekosten, die zu hoch für den Sender sind sowie die fehlende Mitgliedschaft in der Europäischen Rundfunkunion (EBU).
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Im Januar 2020 gab die EBU bekannt, dass eine potenzielle Teilnahme der USA diskutiert werden würde, wenn der bevorstehende American Song Contest ein Erfolg werden wird. Am 6. August wurde bekanntgegeben, dass der American Song Contest Ende 2021 debütieren soll und somit erst nach der Ausgabe über eine Teilnahme diskutiert werden soll. Mehrere Sender in den USA sind assoziierte EBU-Mitglieder.

Übertragung

Deutschsprachige Länder

Deutschland

Die beiden Halbfinale wurden, wie bereits 2018 und 2019, wieder auf One übertragen. Die Finalsendung wurde auf Das Erste, One, Deutsche Welle und eurovision.de übertragen.

Übertragungen im deutschen Fernsehen
Datum Sendung Uhrzeit Fernsehsender Moderation/Kommentar Zuschauer Marktanteil
Gesamt 14 bis 49 Jahre Gesamt 14 bis 49 Jahre
18. Mai 2021 Erstes Halbfinale 21:00 Uhr Kommentator: Peter Urban 0,70 Mio. 2,7 % 4,1 %
20. Mai 2021 Zweites Halbfinale 0,72 Mio. 2,8 % 4,9 %
22. Mai 2021 Countdown für Rotterdam 20:15 Uhr
Moderation: Barbara Schöneberger 4,08 Mio.
(Das Erste)
1,55 Mio.
(Das Erste)
14,1 %
(Das Erste)
22,4 %
(Das Erste)
Finale aus Rotterdam 21:00 Uhr

Kommentator: Peter Urban
Punktesprecherin: Barbara Schöneberger
6,53 Mio.
(Das Erste)
1,20 Mio.
(One)
2,83 Mio.
(Das Erste)
0,59 Mio.
(One)
26,7 %
(Das Erste)
4,9 %
(One)
37,4 %
(Das Erste)
7,8 %
(One)
ESC Aftershow 00:45 Uhr
Moderation: Barbara Schöneberger 2,37 Mio.
(Das Erste)
26,0 %
(Das Erste)
31,4 %
(Das Erste)

Österreich

In Österreich wurden beide Halbfinale und das Finale mit Kommentar von Andi Knoll auf ORF 1 gezeigt.

Übertragungen im österreichischen Fernsehen
Datum Sendung Uhrzeit Fernsehsender Moderation/Kommentar Zuschauer Marktanteil
Gesamt 12 bis 49 Jahre Gesamt 12 bis 49 Jahre
18. Mai 2021 Mr. Song Contest proudly presents (1) 20:15 Uhr Moderator: Andi Knoll
Erstes Halbfinale 21:00 Uhr Kommentator: Andi Knoll
20. Mai 2021 Mr. Song Contest proudly presents (2) 20:15 Uhr Moderator: Andi Knoll
Zweites Halbfinale 21:00 Uhr Kommentator: Andi Knoll
22. Mai 2021 Mr. Song Contest proudly presents (3) 20:15 Uhr Moderator: Andi Knoll
Finale 21:00 Uhr Kommentator: Andi Knoll

Schweiz

Im deutschsprachigen Teil der Schweiz wurden die beiden Halbfinale auf SRF zwei und das Finale auf SRF 1 übertragen. Im französischsprachigen Teil der Schweiz wurde nur das zweite Halbfinale auf RTS 2 sowie das Finale auf RTS 1 übertragen. Im italienischsprachigen Teil der Schweiz wurde nur das zweite Halbfinale auf RSI LA 2 und das Finale auf RSI LA 1 übertragen.

Übertragungen im Schweizer Fernsehen
Datum Sendung Uhrzeit Fernsehsender Moderation/Kommentar Sprache Zuschauer Marktanteil
Gesamt 14 bis 49 Jahre Gesamt 14 bis 49 Jahre
18. Mai 2021 Erstes Halbfinale 21:00 Uhr Kommentator: Sven Epiney Deutsch 0,111 Mio. 0,070 Mio. 10,5 % 13,9 %
20. Mai 2021 Eurovision Song Contest – Countdown 20:10 Uhr Deutsch 0,109 Mio. 0,065 Mio. 7,9 % 10,2 %
Zweites Halbfinale 21:00 Uhr Kommentator: Sven Epiney 0,263 Mio. 0,154 Mio. 21,7 % 25,3 %
Kommentatoren: Jean-Marc Richard & Nicolas Tanner Französisch
Kommentatorin: Clarissa Tami Italienisch
22. Mai 2021 Finale aus Rotterdam 21:00 Uhr Kommentator: Sven Epiney Deutsch
Kommentatoren: Jean-Marc Richard, Nicolas Tanner & Joseph Gorgoni Französisch
Kommentatoren: Clarissa Tami & Sebalter Italienisch

Andere Länder

Fernsehübertragung

Land Erstes Halbfinale Zweites Halbfinale Finale
Sender Moderation/Kommentar Sender Moderation/Kommentar Sender Moderation/Kommentar
Teilnehmende Länder
Australien Australien SBS, SBS HD Myf Warhurst und Joel Creasey SBS, SBS HD Myf Warhurst und Joel Creasey SBS, SBS HD Myf Warhurst und Joel Creasey
Bulgarien Bulgarien BNT 1 Elena Rosberg & Petko Kralev BNT 1 Elena Rosberg & Petko Kralev BNT 1 Elena Rosberg & Petko Kralev
Danemark Dänemark DR1 Henrik Milling und Nicolai Molbech DR1 Henrik Milling und Nicolai Molbech DR1 Henrik Milling und Nicolai Molbech
Frankreich Frankreich France 4 Laurence Boccolini France 4 Laurence Boccolini France 2 Stéphane Bern & Laurence Boccolini
Finnland Finnland Yle TV1 Mikko Silvennoinen (Finnisch) Yle TV1 Mikko Silvennoinen (Finnisch) Yle TV1 Mikko Silvennoinen (Finnisch)
Yle TV1 Eva Frantz & Johan Lindroos (Schwedisch) Yle TV1 Eva Frantz & Johan Lindroos (Schwedisch) Yle TV1 Eva Frantz & Johan Lindroos (Schwedisch)
Yle TV1 Levan Tvaltvadze (Russisch) Yle TV1 Levan Tvaltvadze (Russisch) Yle TV1 Levan Tvaltvadze (Russisch)
Griechenland Griechenland ERT1, ERT Sports HD, ERT World Maria Kozakou & George Kapoutzidi ERT1, ERT Sports HD, ERT World Maria Kozakou & George Kapoutzidi ERT1, ERT Sports HD, ERT World Maria Kozakou & George Kapoutzidi
Italien Italien Rai 4, Rai 4 HD Ema Stokholma & Saverio Raimondo Rai 4, Rai 4 HD Ema Stokholma & Saverio Raimondo Rai 1, Rai 1 HD Gabriele Corsi & Cristiano Malgioglio
Malta Malta TVM TVM TVM
Niederlande Niederlande NPO 1 Cornald Maas & Sander Lantinga NPO 1 Cornald Maas & Sander Lantinga NPO 1 Cornald Maas & Sander Lantinga
Norwegen Norwegen NRK1 Marte Stokstad NRK1 Marte Stokstad NRK1 Marte Stokstad
San Marino San Marino San Marino RTV Lia Fiorio & Gigi Restivo San Marino RTV Lia Fiorio & Gigi Restivo San Marino RTV Lia Fiorio & Gigi Restivo
Schweden Schweden SVT1 Edward af Sillén & Christer Björkman SVT1 Edward af Sillén & Christer Björkman SVT1 / SVT24 Edward af Sillén & Christer Björkman (auf SVT24 mit Gebärdensprache)
Spanien Spanien La 2 Tony Aguilar, Julia Varela & Víctor Escudero La 2 Tony Aguilar, Julia Varela & Víctor Escudero La 1 Tony Aguilar, Julia Varela & Víctor Escudero
Tschechien Tschechien ČT2 Jan Maxián & Albert Černý ČT2 Jan Maxián & Albert Černý ČT1 Jan Maxián & Albert Černý
Ukraine Ukraine UA:Perschyj Timur Miroschnytschenko UA:Perschyj Timur Miroschnytschenko UA:Perschyj Timur Miroschnytschenko
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich BBC Four Sara Cox, Chelcee Grimes & Scott Mills BBC Four Sara Cox, Chelcee Grimes & Scott Mills BBC One Graham Norton
Zypern Republik Zypern RIK 1, RIK Sat, RIK HD Louis Patsalides RIK 1, RIK Sat, RIK HD Louis Patsalides RIK 1, RIK Sat, RIK HD Louis Patsalides
Nicht teilnehmende Länder
Kanada Kanada Omni Television Omni Television Omni Television
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Peacock Peacock Peacock
Welt weltweit YouTube YouTube YouTube

Radioübertragung

Land Erstes Halbfinale Zweites Halbfinale Finale
Sender Moderation/Kommentar Sender Moderation/Kommentar Sender Moderation/Kommentar
Teilnehmende Länder
Italien Italien Rai Radio 2 Ema Stokholma & Saverio Raimondo Rai Radio 2 Ema Stokholma & Saverio Raimondo Rai Radio 2 Ema Stokholma & Gino Castaldo
San Marino San Marino Radio San Marino Lia Fiorio & Gigi Restivo Radio San Marino Lia Fiorio & Gigi Restivo Radio San Marino Lia Fiorio & Gigi Restivo
Schweiz Schweiz - - Radio SRF 3 Judith Wernli, Eric Dauer Radio SRF 3 Judith Wernli, Eric Dauer

Eurovision Preview Partys

Jedes Jahr gibt es vor dem eigentlichen ESC noch einige Promotion-Events, wo sich die Teilnehmer im Ausland der Presse und den Fans präsentieren. Dazu dienen die Preview Partys (dt.: Vorschau-Feiern), die allerdings keine Pflichtveranstaltungen für die Teilnehmer des Eurovision Song Contests darstellen. Für 2021 war ein Promotion-Event geplant, wegen der anhaltenden COVID-19-Pandemie fand diese Veranstaltung jedoch nicht statt.

Eurovision in Concert 2021

Das Eurovision in Concert 2021 hätte am 10. April 2021 im AFAS Live, einer Konzerthalle in Amsterdam, stattfinden sollen. Da das Event 2020 bereits abgesagt wurde, aber Tickets bereits verkauft wurden, sollten diese Tickets weiterhin für 2021 gelten. Am 16. Februar 2021 wurde die Veranstaltung erneut verschoben und soll 2022 nun erst wieder stattfinden. Die Tickets von 2020 gelten dann auch noch 2022.

Kontroversen

Kritik am zyprischen Beitrag

Nach der Veröffentlichung des Liedes El diablo kam es auf Zypern zum Aufruhr unter orthodoxen Christen. Sie fühlten sich von dem Lied angegriffen, da es den Teufel beinhalte. So wurde eine Online-Petition gegen das Lied gestartet, die 16.000 Menschen unterschrieben. Dort forderte die Orthodoxe Kirche Zyperns die Regierung dazu auf, dass das Lied als zyprischer Beitrag annulliert werde. Sie fordert darin, das Lied solle „durch ein anderes ersetzt werden, das unsere Geschichte, die Tradition und das, wofür wir stehen, zum Ausdruck bringt“. Ein Sprecher des zyprischen Präsidenten bestätigte, dass das Lied nicht zurückgezogen werde, und verwies auf die künstlerische Freiheit. Unbekannte drohten daraufhin wegen des Liedes telefonisch damit, die Zentrale des zyprischen Staatsrundfunks (RIK) in Brand zu setzen. Das Staatsfernsehen erklärte daraufhin, in dem Lied gehe es nicht etwa um die Huldigung des Teufels, sondern um den Kampf zwischen Gut und Böse und darum, dass eine junge Frau sich von einem Mann, einem Nichtsnutz, lösen wolle. Weiterhin sei ein Mann in das Rundfunkgebäude von RIK eingedrungen, habe Angestellte beschimpft sowie den Titel aufgrund vermeintlicher satanischer Konnotationen als Affront gegen das Christentum bezeichnet. Am Ende kam es zur Festnahme des Mannes durch die Polizei. Der Beitrag stand zudem in der Kritik, da das zugehörige Video große Ähnlichkeiten zum Musikvideo Love Me Land der schwedischen Popsängerin Zara Larsson aufweist.

Disqualifikation von Belarus

Im Januar 2021 wurde eine Kampagne von der Belarusian Foundation for Cultural Solidarity gestartet, die das Ziel hatte, dass die Europäische Rundfunkunion (EBU) dem belarussischen Staatsfunk Belaruskaja Tele-Radio Campanija (BTRC) die Teilnahme am ESC 2021 entzieht und als EBU-Mitglied ausschließt. Auch die schwedische Partei Liberalerna startete eine Kampagne, Belarus vom ESC 2021 auszuschließen, ebenso die Fraktion der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE) im Europäischen Parlament. Im Februar entgegnete der Generaldirektor der EBU, Noel Curran, der Eurovision Song Contest sei ein Musikwettbewerb ohne politische Agenda. Die EBU habe laut Curran stets das Ziel, den Wettbewerb nicht für politische Ansichten zu instrumentalisieren.

Am 9. März 2021 veröffentlichte der Staatsfunk BTRC dann seinen Beitrag zum Wettbewerb 2021. Die Veröffentlichung des Liedes stieß in der Fangemeinde des Wettbewerbes auf breite Kritik. So soll der Liedtext von Ya nauchu tebya einen starken politischen Kontext haben und damit gegen die Regeln des Wettbewerbs verstoßen. Daraufhin starteten Fans eine Onlinepetition, die die Disqualifikation des belarussischen Beitrags fordert; innerhalb von 24 Stunden fanden sich über 1.000 Unterschriften. Am 10. März 2021 stellten sich auch einige nationale und internationale Eurovision-Nachrichtenseiten wie Eurovoix gegen den belarussischen Beitrag und forderten die EBU dazu auf, den Beitrag zu disqualifizieren.

Am 11. März 2021 veröffentlichte die EBU unter dem Druck wachsender Kritik ein Statement bezüglich Belarus, in dem die belarussische Rundfunkanstalt BTRC aufgefordert wurde, den Text zu ändern oder den Beitrag auszutauschen. Laut EBU werde mit dem Text von Ya nauchu tebya gegen die geltenden Regeln des Wettbewerbs verstoßen. Sollte BTRC der Aufforderung nicht nachkommen, eine neue Version oder ein neues Lied einzureichen, werde die EBU das Land vom Wettbewerb 2021 disqualifizieren müssen.

Am 12. März 2021 gab der norwegische Delegationsleiter Stig Karlsen bekannt, dass er hinter der Entscheidung der EBU stehe, eine Textänderung zu fordern. Am darauf folgenden Tag sagte der umstrittene Präsident von Belarus, Aljaksandr Lukaschenka: „Sie üben mittlerweile Druck von allen Seiten auf uns aus. Sogar bei Eurovision, ich schaue darauf. Wer sind diese Leute dort? Gut, haben sie eben mehr Autorität. Wie sie sagen, gute PR. Trotzdem, wir werden ein neues Lied machen, keine Frage.“ BTRC selbst äußerte, abzuwarten und Fragen erst zu beantworten, sobald eine Entscheidung stünde. Am 14. März 2021 sagte der Frontsänger der belarussischen Gruppe Galasy ZMesta, Dmitry Butakov, er fände den Text nicht politisch. Zum Song Contest selbst wollte er allerdings keine Fragen beantworten.

Am 26. März 2021 gab die EBU bekannt, dass Belarus nicht am Eurovision Song Contest 2021 teilnehmen werde. Ein zweites Lied der Band Galasy ZMesta mit dem Titel Pesnyu pro zaytsa (russisch Песню про зайца) war innerhalb des vereinbarten Zeitrahmens eingereicht, jedoch ebenfalls von der EBU als nicht den Regularien entsprechend beurteilt worden. Da Belarus somit keinen geeigneten Beitrag innerhalb der Frist eingereicht hatte, erfolgte seine Disqualifikation. Der Chef der staatlichen Fernseh- und Rundfunkgesellschaft kritisierte diese Entscheidung als politisch motiviert und sprach von einer „absoluten Schande“.

Kontroverse um Musikvideo aus Nordmazedonien

Das in der nordmazedonischen Staatsgalerie gefilmte und am 11. März 2021 veröffentlichte Musikvideo des Sängers Vasil löste eine heftige Diskussion um eines der gezeigten Kunstwerke aus, das an die bulgarischen Landesfarben Weiß, Grün und Rot erinnert. Dabei handelte es sich um ein Kunstwerk, das dem Turiner Grabtuch nachempfunden ist und nach einer Renovierung, lange vor dem Dreh, in falscher Reihenfolge aufgehängt wurde. Zusätzlich wurde ein Video aus dem Vorjahr bekannt, in dem der Sänger über seine bulgarischen Wurzeln sprach. Diese Aussage und das Kunstwerk veranlassten einige Nordmazedonier, einen Shitstorm über Vasil auszulösen. Auch seine bis dato tabuisierte sexuelle Orientierung machte ihn zur Zielscheibe homophober Attacken. Das Video wurde nur ein paar Tage später auf öffentlichen Druck bearbeitet und ohne das Kunstwerk wiederveröffentlicht.

Am 16. März 2021 nahm der Sänger Stellung und machte deutlich, dass es nie seine Absicht gewesen sei, jemanden zu verletzen. Der Sender MRT gab am selben Tag bekannt, dass er die Sachlage analysieren und die Entscheidung bald bekanntgeben werde. Dabei blieb offen, ob das Land über einen Rückzug oder andere Konsequenzen nachdachte. Parallel wurden Petitionen ins Leben gerufen, die offiziellen Druck aufbauen und den MRT zu Ersterem bewegen sollten. In bulgarischen Medien wurde berichtet, dass Vasil vom nordmazedonischen Staatsschutz bezüglich einer gezielten probulgarischen Propaganda befragt worden sei. Es war das erste Mal, dass ein Vertreter einer ethnischen Minderheit aus Nordmazedonien beim ESC im eigenen Land so angefeindet wurde.

Am 23. März gab dann der Sender bekannt, dass es keine Konsequenzen geben und Vasil das Land vertreten werde.

Kritik am russischen Beitrag

Nach ihrem Sieg beim Vorentscheid sah sich die russische Vertreterin Manizha großer Kritik in Russland ausgesetzt. Unter anderem wurde kritisiert, dass sie Russland aufgrund ihrer tadschikischen Wurzeln nicht vertreten solle bzw. dass ihr Lied nicht russisch genug sei. Gleichzeitig wurde von anderer Seite bemängelt, dass das Lied zum Teil auf Russisch sei, was die Chancen Russlands beim Eurovision Song Contest verschlechtern würde. Auch wurde die feministische Botschaft des Liedes Russian Woman kritisiert. Unter anderem kritisierten Abgeordnete des russischen Parlaments die „anti-russische“ Botschaft des Liedes. In der Folge erfuhr Manizha Unterstützung von einigen früheren russischen ESC-Teilnehmern, wie dem Sieger des ESC 2008, Dima Bilan, und dem Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen, das es begrüßte, dass Manizha, die aus Tadschikistan nach Russland geflohen war, Russland beim Eurovision Song Contest vertreten würde. In einem Interview mit der BBC am 24. März 2021 erzählte Manizha von dem Hass, der ihr entgegenschlug, und von Todesdrohungen, die sie erhalten hat.

Kritik am lettischen Musikvideo

Nach der Veröffentlichung des lettischen Beitrages von Samanta Tīna startete der bis dahin wenig bekannte Musiker Kaspars Pudniks eine Petition, welche die Absetzung Tīnas als Vertreterin Lettlands forderte. Es sei nicht akzeptabel, dass das Video offen für LGBT-Rechte werbe und dessen Werte fördere und unklar sei, welche Ziele die Sängerin mit dem Musikvideo beabsichtige. Vor dem internationalen Publikum solle nicht der Eindruck erweckt werden, dass LGBT-Angehörige in Lettland willkommen seien. Man müsse die traditionelle Familie und die lettische Kultur schützen. Hätte es eine Vorentscheidung mit Telefonabstimmung gegeben, wäre laut Pudniks dieser Beitrag nicht gewählt worden. Video und Text enthielten weiterhin auch satanische Inhalte. Pudniks forderte den Rundfunk auf, das betreffende Bildmaterial zu entfernen. Außerdem solle ein möglicher Verstoß gegen das lettische Verwaltungsgesetz geprüft werden. Ende März berichtete Tīna, dass gegen sie Anzeige erstattet wurde, da der Inhalt des Videos zu erotisch sei.

Der Rundfunk stellte sich daraufhin hinter die Sängerin und sagte, dass es richtig gewesen sei, Samanta Tīna auch 2021 teilnehmen zu lassen. Der Facebook-Beitrag, in welchem Pudniks seine Ansichten darlegte, wurde wenig später aufgrund von Hassrede entfernt. Die Sängerin sagte später, dass sie immer bereit sei, sich Kritik anzuhören, jedoch kein Verständnis für die Hasskommentare, welche über sie im Internet geschrieben wurden, habe. Sie habe zu keiner Zeit jemandem etwas getan.

Sonstiges

  • Jedes Land musste im Vorhinein einen Live-on-Tape-Auftritt aufnehmen, der gezeigt werden konnte, falls Künstler nicht nach Rotterdam reisen konnten. Im Rahmen von Eurovision Song Celebration: Live-On-Tape werden die Aufnahmen der Kandidaten veröffentlicht. Hierbei werden am 28. Mai die Auftritte der Kandidaten gezeigt, die sich nicht für das Finale qualifizieren konnten und am 29. Mai die Auftritte, die im Finale zu sehen waren. Am 20. April 2021 wurde bekanntgegeben, dass die australische Delegation nicht anreisen könne, weshalb auch im eigentlichen Wettbewerb die Live-on-Tape-Version von Montaigne gezeigt wurde.
  • Erstmals seit der Einführung des Douze-Points-Votingschemas im Jahr 1975 bekamen mehr als zwei Länder bei einer Abstimmung im Rahmen des Songcontest 0 Punkte. Zum letzten Mal erhielten 1965 vier Länder keine Punkte.
  • Wenn das alte Votingsystem angewendet worden wäre, welches bis zum Jahr 2016 Gültigkeit besessen hat (Kombination aus Jury und Publikum), hätte Frankreich mit 284 Punkten gewonnen; Italien wäre mit 283 Punkten denkbar knapp Zweiter geworden.
  • Zum ersten Mal in der Geschichte des neuen Votingsystems (seit 2016) bekam das Gastgeberland (Niederlande Niederlande) keine Zuschauerpunkte.
  • Albanien Albanien sowie Russland Russland erhielten beide die gleiche Startnummer aus 2019.
  • Aserbaidschan Aserbaidschan: Der aserbaidschanische Beitrag enthielt zum ersten Mal einen Songtext zum Teil in Landessprache. Weiterhin ist es der zweite Eurovisions-Titel mit dem Namen Mata Hari. Der erste Beitrag mit diesem Namen wurde 1976 von Anne-Karine Strøm gesungen.
  • Australien Australien qualifizierte sich erstmals in der Geschichte des Wettbewerbs nicht für das Finale. Somit bleibt die Ukraine Ukraine das einzige Land, das sich seit Einführung der Halbfinals bei jeder Teilnahme für das Finale qualifiziert hat.
  • Island Island: Ein Bandmitglied von Daði og Gagnamagnið wurde am Tag vor dem 2. Semi-Finale positiv auf SARS-CoV-2 getestet, aus diesem Grund wurden die Aufnahmen aus der 2. Probe verwendet.
  • Italien Italien: Es ist erst der zweite Sieg eines Landes der Big Five seit der Einführung dieser Regel im Jahr 1999. Der erste Sieg eines Big-Five-Landes war Deutschland im Jahr 2010. Außerdem ist es das erste Mal, dass nicht nur der Sieger, sondern auch der Zweitplatzierte (Frankreich Frankreich) ein Big-Five-Land ist, wohingegen die anderen drei Big-Five-Länder die letzten drei Plätze belegen.
  • San Marino San Marino: Senhit trat in ihrem Halbfinale als Erste, im Finale hingegen als Letzte auf. Zudem erhielt das Land erstmals in einem Finale die Höchstwertung von 12 Punkten.
  • Osterreich Österreich und Slowenien Slowenien: Zum zweiten Mal in der Geschichte des Eurovision Song Contest hatten zwei Beiträge im selben Jahr den gleichen Titel. Dies war bisher nur 2015 der Fall.
  • Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich: Erstmals seit der Einführung des neuen Votingsystems im Jahr 2016 blieb ein Land vollkommen ohne Punkte. Für das Vereinigte Königreich war es das zweite Mal überhaupt in der Geschichte, nach 2003.
  • Schweiz Schweiz und San Marino San Marino: Beide Länder schafften es das erste Mal in ihrer Geschichte sich zweimal hintereinander aus einem Halbfinale zu qualifizieren. Während San Marino das erste Mal überhaupt zweimal hintereinander am Finale teilnahm, schaffte dies die Schweiz bereits 2005 und 2006, war jedoch 2006 aufgrund des Vorjahresresultats bereits im Finale gesetzt.
  • Mit dem Barbara-Dex-Award für das auffälligste Outfit wurde der norwegische Teilnehmer TIX ausgezeichnet.
  • Griechenland Griechenland hatte Startnummer 10 und lag sowohl in der Jury-, in der Zuschauer-, als auch in der Gesamtwertung auf Platz 10.
  • Alle Top-3-Länder haben bereits am ersten Eurovision Song Contest 1956 teilgenommen. Dies war zuletzt 1986 (Belgien, die Schweiz, Luxemburg) der Fall.
  • Israel Israel: Die Israelische Sängerin Eden Alene hält den Rekord für den höchsten gesungenen Ton an einem Eurovision Song Contest, dies mit einem B6 (dreigestrichenes h (h''') bzw. H6).
  • Italien Italien: Mit Thomas Raggi (* 18. Januar 2001) stellt Måneskin den ersten Sieger, der im 21. Jahrhundert geboren wurde.
  • Kroatien Kroatien: Obwohl sich Albina im Halbfinale sowohl bei den Juries als auch beim Televoting in den Top 10 befand, belegte sie schlussendlich den 11. Platz im Halbfinale und qualifizierte sich somit nicht für das Finale.

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