Eurovision Song Contest 2022

Der 66. Eurovision Song Contest fand vom 10. bis zum 14. Mai 2022 im Pala Alpitour in der italienischen Stadt Turin statt, nachdem die italienische Band Måneskin mit dem Titel Zitti e buoni den Eurovision Song Contest 2021 in Rotterdam gewonnen hatte. Es war die dritte Austragung in Italien nach 1965 in Neapel und 1991 in Rom.

66. Eurovision Song Contest
Motto The Sound of Beauty
(dt.: Der Klang der Schönheit)
Datum 10. Mai 2022 (Halbfinale 1)
12. Mai 2022 (Halbfinale 2)
14. Mai 2022 (Finale)
Austragungsland Italien Italien
Austragungsort
PalaOlimpico, Turin
Austragender Fernsehsender
Moderation Laura Pausini, Alessandro Cattelan, Mika
Eröffnungsact Erstes Halbfinale:
Sherol Dos Santos: The Sound of Beauty
Zweites Halbfinale:
Alessandro Cattelan: The Italian Way
Finale:
Rockin’ 1000: Give Peace a Chance
Laura Pausini: Benvenuto, Io canto, La solitudine, Le cose che vivi und Scatola
Pausenfüller Erstes Halbfinale:
Dardust, Benny Benassi, Sophie and the Giants: Horizon in Your Eyes, Satisfaction und Golden Nights
Diodato: Fai rumore
Zweites Halbfinale:
Laura Pausini und Mika: Fragile und People Have the Power
Il Volo: Grande amore
Finale:
Måneskin: Supermodel und If I Can Dream
Gigliola Cinquetti: Non ho l’età
Mika: Love Today, Grace Kelly, Yo Yo und Happy Ending
Teilnehmende Länder 40
Gewinner Ukraine Ukraine
Siegertitel Kalush Orchestra: Stefania
Zurückkehrende Teilnehmer Armenien Armenien,
Montenegro Montenegro
Ausschluss Russland Russland
Abstimmungsregel Jedes Land verteilt zwei Punktesätze bestehend aus 1–8, 10 und 12 Punkten an die zehn besten Lieder bzw. ihre Interpreten.
Dabei stammt der erste Punktesatz von der Jury, der zweite vom Televoting der Zuschauer des jeweiligen Landes.
Niederlande ESC 2021Vereinigtes Konigreich ESC 2023

Den Wettbewerb gewann die Band Kalush Orchestra für die Ukraine mit dem Lied Stefania, das sie zusammen mit Iwan Klymenko geschrieben hatte. Nach Platz vier im Juryvoting erreichte die Band im Zuschauer-Televoting 439 Punkte und siegte mit insgesamt 631 Punkten. Es war nach 2004 und 2016 der dritte Sieg des Landes im Wettbewerb. Der Brite Sam Ryder belegte mit dem Lied Space Man nach Platz eins im Juryvoting schließlich Platz zwei. Den dritten Platz erreichte Chanel für Spanien mit dem Titel SloMo. Für beide Länder war es die beste Platzierung der letzten 20 Jahre. Österreich, vertreten durch das Duo LUM!X und Pia Maria, schied bereits im Halbfinale aus. Die Schweiz belegte mit dem Sänger Marius Bear im Finale Platz 17 mit 78 Punkten, die alle von der Jury stammten. Deutschland, vertreten durch den Sänger Malik Harris, landete auf dem letzten Platz mit 6 Punkten, die alle vom Televoting stammten. Es war der bereits achte letzte Platz für Deutschland beim Wettbewerb.

Austragungsort

Turin
Acireale
Alessandria
Bologna
Forlì
Florenz
Genua
Jesolo
Mailand
Matera
Palazzolo Acreide
Pesaro
Rimini
Rom
Sanremo
Triest
Viterbo
Bari
Neapel
Reggio Emilia
Verona
Bewerberstädte:
Erfolgreiche Bewerbung
Erfolglose Bewerbungen
Bewerbungsversuche

Die öffentlich-rechtliche Rundfunkgesellschaft Rai wurde mit der Austragung und somit der Suche nach einem Veranstaltungsort für den Eurovision Song Contest beauftragt. Anfang Juli 2021 veröffentlichte die Rai einen Anforderungskatalog für den Austragungsort:

  • Ein internationaler Flughafen, der im Umkreis von 90 Minuten Fahrzeit erreichbar ist.
  • Über 2000 verfügbare Hotelräume in der Nähe des Austragungsortes.
  • Eine Infrastruktur des Austragungsortes, die für große Veranstaltungen geeignet ist und folgende Punkte erfüllt:
    • Die Arena muss über ein geschlossenes Dach verfügen und einen guten Umfang bieten.
    • Die Arena muss Platz für 8000 bis 10000 Zuschauer bieten, was 70 % der maximalen Platzanzahl bei Konzerten in der Arena entspricht. Dabei müssen die Bühne und die Produktion für den ESC mit einbezogen werden.
    • Die Arena muss über eine Kapazität verfügen, die das Set und andere Voraussetzungen erfüllt, um eine Produktion auf hohen Niveau ermöglichen zu können. Dies beinhaltet auch einen guten Zugang für Transportgüter in die Arena.
    • Die Arena muss über zusätzliche Kapazitäten verfügen, in denen das Pressezentrum, die Delegationsräume, Ankleidungsräume, Orte für die Interpreten und Mitarbeiter Platz finden.
    • Die Arena muss sechs Wochen vor der Veranstaltung zur Verfügung stehen, zwei Wochen während der Veranstaltung und eine Woche nach der Veranstaltung zum Auf- und Abbau des Wettbewerbs.

Bis zum 12. Juli konnten die Bewerbungsunterlagen bei der Rai eingereicht werden. Über den Sommer werde sich die Rai dann mit der EBU über einen geeigneten Austragungsort beraten und diesen dann auch aussuchen.

Kurz nach dem Sieg teilte die italienische Delegationsleiterin Simona Martorelli einen Aufruf an potenzielle Bewerberstädte ihre Kandidatur einzureichen. Siebzehn Städte bekundeten ihr Interesse an einer Austragung. Der Stadtrat für Stadtplanung und Landwirtschaft der Stadt Mailand, Pierfrancesco Maran, bekundete im Anschluss an den Sieg Italiens das Interesse der Stadt für die Austragung des Wettbewerbs. Ebenso Interesse an einer Austragung hatte die Stadt Bologna. Als UNESCO City of Music sei die Stadt laut Matteo Lepore, dem Stadtrat für Sport und Kultur, prädestiniert für eine Austragung. Man werde die Rai in den kommenden Wochen kontaktieren. Die Stadt Pesaro schlug die Vitrifrigo Arena als geeigneten Austragungsort vor. Die Bürgermeisterin der Stadt Turin, Chiara Appendino, teilte am 23. Mai 2021 mit, dass noch am selben Tag die Arbeiten für eine Kandidatur Turins beginnen würden. Bologna reichte am 12. Juli 2021 seine Kandidatur bei der Rai ein, sie wurde von Bürgermeister Virginio Merola und dem Präsidenten der Emilia-Romagna, Stefano Bonaccini, unterstützt.

Am 13. Juli 2021 gab die EBU bekannt, dass insgesamt 17 Städte eine Bewerbung eingereicht hätten. Vom 14. Juli 2021 bis zum 4. August 2021 konnten alle interessierten Austragungsorte weitere Details zu ihrer Bewerbung bei der italienischen Rundfunkanstalt Rai einreichen. Am 6. August wurde bekanntgegeben, dass die Anzahl potenzieller Gastgeberstädte auf 11 reduziert worden war. Am 24. August wurde die Anzahl wiederum von 11 auf 5 reduziert. Anfang September 2021 sollte dann über den endgültigen Austragungsort entschieden werden, später gab der Direktor von Rai 1 Stefano Coletta bekannt, dass die Auswahl des Austragungsortes hinter dem Zeitplan liege. Er betonte, dass sich ein professionelles Team um diese Angelegenheit gekümmert und den Austragungsort mit großer Transparenz und Genauigkeit ausgewählt habe.

Am 8. Oktober 2021 gaben die Rai und die EBU dann bekannt, dass der Eurovision Song Contest 2022 vom 10. Mai bis 14. Mai 2022 in der Stadt Turin stattfinden werde. Als Austragungsort werde das PalaOlimpico fungieren.

Stadt Austragungsort Maximale Kapazität
(bei Konzerten)
Bemerkungen
Offizielle Bewerbungen
Bologna Unipol Arena 3.500–20.000 (je nach Konfiguration)
BolognaFiere 10.000
Mailand Mediolanum Forum 12.700 Austragungsort der Volleyball-Weltmeisterschaft der Männer 2018 und der MTV Europe Music Awards 1998 und 2015. Darüber hinaus sollen bei den Olympischen Winterspielen 2026 die Wettbewerbe im Eiskunstlauf und Shorttrack in der Halle ausgetragen werden.
Palazzo delle scintille 18.000 Teil des Mailänder Messegeländes, benötigt aber Renovierungen zur Ausrichtung.
Pesaro Vitrifrigo Arena 13.000
Rimini Fiera di Rimini 10.000 Der Austragungsort würde das gesamte Messegelände von Rimini nutzen. Austragungsort der Volleyball Nations League.
Turin PalaOlimpico 15.567 Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2006 im Eishockey.
Eingereichte Bewerbungen, die nicht weiter verfolgt wurden
Acireale
Alessandria
Forlì Sporthalle der Universität Bologna am Standort Forlì 9.000 Gemeinsame Bewerbung mit den Orten Cesena und Bertinoro.
Florenz Nelson Mandela Forum 8.200 Austragungsort der Volleyball-Weltmeisterschaft der Männer 2018.
Genua
Jesolo PalaInvent 4.000 Die vorgeschlagene Veranstaltungshalle hätte eine zu geringe Kapazität gehabt und damit nicht mit dem Anforderungskatalog der Rai übereinstimmt. Trotzdem hatte die Stadt eine Bewerbung abgegeben.
Matera
Palazzolo Acreide Palazzetto dello Sport 5.000
Rom Palazzo dello Sport 11.200 Austragungsort der Olympischen Sommerspiele 1960 im Basketball.
Sanremo Mercato dei Fiori 8.000 Austragungsort des Sanremo-Festival 1990.
Triest
Viterbo
Angekündigte Bewerbungen, die am Ende aber doch nicht eingereicht wurden
Bari Fiera del Levante
PalaFlorio 6.000
Stadio San Nicola 58.270 Das Stadio San Nicola hätte für eine Austragung ein temporäres Dach benötigt, um die Anforderung der EBU zu erfüllen.
Neapel PalaBarbuto 5.500
Mostra d’Oltremare
Reggio nell’Emilia RCF Arena Die RCF Arena hätte für eine Austragung ein temporäres Dach benötigt, um die Anforderung der EBU zu erfüllen.
Verona Arena von Verona 22.000 Die Arena von Verona hätte für eine Austragung ein temporäres Dach benötigt, um die Anforderung der EBU zu erfüllen.

Format

Bühne

Das Bühnendesign wurde vom italienischen Studio Atelier Francesca Montinaro entworfen. Dieses war bereits für die Bühne beim Sanremo-Festival 2013 und Sanremo-Festival 2019 verantwortlich. Zum ersten Mal seit 2016 wurde die Song-Contest-Bühne nicht von Florian Wieder entworfen. Nach 2013, 2014 und 2016 war es das vierte Mal seit 2011, dass Wieder nicht für das Bühnendesign verantwortlich war.

Moderation

Am 17. September 2021 bestätigte der Direktor von Rai 1 Stefano Coletta, dass die Rai in Verhandlungen mit dem Moderator Alessandro Cattelan stehe den Eurovision Song Contest 2022 zu moderieren. Cattelan äußerte bereits im Vorfeld sein Interesse den Wettbewerb zu moderieren.

Am 24. Januar 2022 berichteten zahlreiche italienische Medien, dass wahrscheinlich Laura Pausini, Alessandro Cattelan und Mika den ESC 2022 moderieren werden.

Die offizielle Bekanntgabe des Trios fand während des zweiten Abends des Sanremo-Festivals statt. Erstmals seit 2017 moderierte somit wieder ein Trio den Eurovision Song Contest. Ferner trat die Konstellation aus einer Moderatorin und zwei Moderatoren das erste Mal seit 2014 wieder auf und insgesamt erst zum zweiten Mal.

Live-on-Tape-Aufnahme

Wie im Vorjahr musste jedes Land im Voraus einen Live-on-Tape-Auftritt aufnehmen, der hätte gezeigt werden können, falls Künstler nicht nach Turin hätten reisen können. Die ukrainische Delegation wurde allerdings aufgrund der Invasion der Ukraine durch Russland von dieser Pflicht befreit.

Postkarten

Die Postkarten, die vor jedem Auftritt eingespielt wurden, zeigten verschiedene Orte in Italien. Aus jeder Region Italiens wurden zwei Orte vorgestellt. Die dargestellten Schauplätze variierten zwischen italienischen Städten, Bauwerken und Orten in der Natur, die von der Drohne „Leo“ angeflogen wurden. Die Künstlerinnen und Künstler hatten vor einem Greenscreen kurze Videos aufgenommen, die in den Einspielern auf Flächen an den gezeigten Orten projiziert wurden.

Orte der Postcards
Teilnehmer Ort
Albanien Albanien Barumini
Armenien Armenien Cascata delle Marmore
Aserbaidschan Aserbaidschan Varenna
Australien Australien Museo d’arte moderna e contemporanea di Trento e Rovereto
Belgien Belgien Perugia
Bulgarien Bulgarien Castel del Monte
Danemark Dänemark Procida
Deutschland Deutschland Lingotto
Estland Estland Sacra di San Michele
Finnland Finnland Laghi di Fusine a Tarvisio
Frankreich Frankreich Cavour (Piemont)
Georgien Georgien Burano
Griechenland Griechenland Selinunt
Irland Irland Matera
Island Island Cortina d’Ampezzo
Israel Israel Manarola
Italien Italien Mole Antonelliana
Kroatien Kroatien Grinzane Cavour
Lettland Lettland Meran
Litauen Litauen Bergamo
Malta Malta Abbazia San Galgano
Moldau Republik Moldau Urbino
Montenegro Montenegro Monte Conero
Niederlande Niederlande Ravenna
Nordmazedonien Nordmazedonien Cala Luna (Dorgali, Golf von Orosei)
Norwegen Norwegen Lago di Scanno (L’Aquila)
Osterreich Österreich Schloss Miramare
Polen Polen Scala dei Turchi
Portugal Portugal Genua
Rumänien Rumänien Le Castella
San Marino San Marino Rom
Schweden Schweden Rimini
Schweiz Schweiz Termoli
Serbien Serbien Rocca Calascio
Slowenien Slowenien Civita di Bagnoregio
Spanien Spanien Alagna Valsesia
Tschechien Tschechien Caserta
Ukraine Ukraine Florenz
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich Orta San Giulio
Zypern Republik Zypern Matterhorn

Teilnehmer

Länder

Die teilnehmenden Länder hatten bis zum 15. September 2021 Zeit, die benötigten Papiere bei der EBU einzureichen. Bis zum 10. Oktober 2021 hatte dann die jeweilige Fernsehanstalt, die das Teilnehmerland repräsentiert, noch Zeit ihre Teilnahme zurückzuziehen. Hätte sich ein Land nach dem 10. Oktober 2021 vom Wettbewerb zurückgezogen, drohte dem Sender eine Geldstrafe.

Insgesamt 41 Länder sollten 2022 am Eurovision Song Contest teilnehmen, so viele wie zuletzt 2020 am abgesagten Eurovision Song Contest teilnehmen hätten sollen. Zuvor nahmen ansonsten nur 2019 ebenso viele Länder teil. Die Bekanntgabe der 41 Länder erfolgte am 20. Oktober 2021 durch die EBU über ein YouTube-Video.

Montenegro kehrte nach zweijähriger Abstinenz zum Wettbewerb zurück. Noch vor der Absage des Eurovision Song Contest 2020 hatte die montenegrinische Rundfunkanstalt Radio Televizija Crne Gore (RTCG) bekanntgegeben, dass der Staat sich 2020 vom Wettbewerb zurückziehen würde. Als Gründe wurden damals das moderate Abschneiden im Wettbewerb sowie finanzielle Gründe angegeben. Auch 2021 verzichtete der Balkanstaat auf eine Rückkehr. Auch Armenien nahm nach einer einjährigen Pause, bedingt durch den Krieg um Bergkarabach 2020, wieder am Wettbewerb teil.

Durch den Ausschluss Russlands vom Eurovision Song Contest 2022 sank die Teilnehmerzahl auf 40. So viele Länder nahmen zuletzt und bisher einmalig 2015 teil. Trotzdem bleibt es damit dabei, dass zum ersten Mal seit 2018 die Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist.

Wiederkehrende Interpreten

Staat Interpret Vorherige(s) Teilnahmejahr(e)
Bulgarien Bulgarien Stojan Jankulow (als Mitglied von Intelligent Music Project) 2007 & 2013 (zusammen mit Eliza Todorowa)
Danemark Dänemark Ihan Haydar (als Mitglied von Reddi) Begleitung: 2012
Italien Italien Mahmood (zusammen mit Blanco) 2019
Moldau Republik Moldau Zdob și Zdub (zusammen mit Frații Advahov) 2005, 2011
Ukraine Ukraine Ihor Didentschuk (als Mitglied vom Kalush Orchestra) 2021 (als Mitglied von Go A)

Nationale Vorentscheidungen

Belgien

Am 10. September 2021 gab die französischsprachige Rundfunkanstalt RTBF bekannt, dass der belgische Beitrag 2022 erneut intern ausgewählt wird. Am 15. September 2021 wurde der belgische Interpret, Jérémie Makiese, der Öffentlichkeit vorgestellt. Sein Lied Miss You wurde am 10. März 2022 veröffentlicht.

Deutschland

Im März 2021 startete der verantwortliche Sender Norddeutscher Rundfunk (NDR), der Televoting-Anbieter digame und die Beratungsfirma Simon Kucher & Partners die Suche nach Mitgliedern für die Eurovisions-Jury, die seit 2018 stets an der Wahl des deutschen Beitrags beteiligt war. Ob es auf eine interne Auswahl wie 2020 und 2021 hinauslaufen würde oder auf eine nationale Vorentscheidung wie 2018 und 2019, blieb zunächst offen. Am 1. Juni 2021 gab die Delegationsleiterin Deutschlands Alexandra Wolfslast bekannt, dass man den Auswahlprozess für 2022 nun kritisch überprüfen wolle.

Am 4. November 2021 verkündete der NDR, dass es wieder einen Vorentscheid geben würde. Interessierte Acts konnten sich bis zum 30. November 2021 bewerben. Dabei wurde mit den Popwellen der ARD kooperiert, im Einzelnen Antenne Brandenburg, Bayern 3, Bremen Vier, hr3, MDR Jump, NDR 2, SR 1, SWR3 und WDR 2.

Österreich

Am 10. November 2021 gab Eberhard Forcher, der bereits in den letzten Jahren die österreichischen Interpreten auswählte, bekannt, dass noch vier Interpreten im Rennen um das Ticket nach Turin wären. Drei der vier sind bereits etabliert im Musikgeschäft und einer ist zurzeit populär auf Spotify. Alle vier Interpreten arbeiteten an den finalen Versionen ihres Liedes. Eine Entscheidung sollte laut ORF bald folgen und der Interpret dann Mitte Dezember 2021 der Öffentlichkeit präsentiert werden. Am 25. Januar hieß es, man befinde sich in der finalen Phase des Auswahlverfahrens.

Am 8. Februar 2022 gab der ORF dann bekannt, dass LUM!X mit dem Titel Halo für Österreich in Turin teilnehmen solle. Als Sängerin würde die 18-jährige Pia Maria mitwirken. Der Beitrag wurde am 11. März 2022 veröffentlicht.

Schweiz

Wie Deutschland startete auch die Schweiz im März 2021 die Suche nach Mitgliedern für die Eurovisions-Jury. Die Schweiz nutzt das System Deutschlands seit 2019 und hat seither je auf eine Vorentscheidung verzichtet, so dass auch 2022 auf eine interne Auswahl zurückgegriffen wurde. Vom 1. September bis zum 15. September 2021 12 Uhr konnten Beiträge beim SRF eingereicht werden. Das Siegerlied wurde zu 50 % von der Eurovision-Jury und zu 50 % vom Zuschauer-Panel ausgewählt. Am 8. März 2022 wurden Marius Bear und der von Bear mit Martin Gallop zusammen geschriebene Song Boys Do Cry als Schweizer Vertreter vorgestellt.

Andere Länder

Land Nationale Vorentscheidung
Albanien Albanien Festivali i Këngës 2021
Armenien Armenien interne Auswahl
Aserbaidschan Aserbaidschan interne Auswahl
Australien Australien Eurovision 2022 – Australia Decides
Bulgarien Bulgarien interne Auswahl
Danemark Dänemark Dansk Melodi Grand Prix 2022
Estland Estland Eesti Laul 2022
Finnland Finnland Uuden Musiikin Kilpailu 2022
Frankreich Frankreich Eurovision France, c’est vous qui décidez! 2022
Georgien Georgien interne Auswahl
Griechenland Griechenland interne Auswahl
Irland Irland Eurovision 2022 Late Late Show Special
Island Island Söngvakeppnin 2022
Israel Israel X Factor Israel 2022: HaShir Shelanu L’Eurovizion
Italien Italien Sanremo-Festival 2022
Kroatien Kroatien Dora 2022
Lettland Lettland Supernova 2022
Litauen Litauen Pabandom iš naujo! 2022
Malta Malta Malta Eurovision Song Contest 2022 (Interpret)
interne Auswahl (Lied)
Moldau Republik Moldau interne Auswahl
Montenegro Montenegro interne Auswahl
Niederlande Niederlande interne Auswahl
Nordmazedonien Nordmazedonien Za Evrosong 2022
Norwegen Norwegen Melodi Grand Prix 2022
Polen Polen Tu bije serce Europy! Wybieramy hit na Eurowizję
Portugal Portugal Festival da Canção 2022
Rumänien Rumänien Selecția Națională 2022
San Marino San Marino Una voce per San Marino 2022
Schweden Schweden Melodifestivalen 2022
Serbien Serbien Pesma za Evroviziju 2022
Slowenien Slowenien EMA 2022
Spanien Spanien Benidorm Fest 2022
Tschechien Tschechien Eurovision Song CZ 2022
Ukraine Ukraine Widbir 2022
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich interne Auswahl
Zypern Republik Zypern interne Auswahl

Halbfinale

Auslosung

Die Auslosung der beiden Halbfinals fand am 25. Januar 2022 um 12:00 Uhr (MEZ) in Form einer Zeremonie im Palazzo Madama Turin statt. 36 Länder wurden in sechs gleich große Töpfe eingeteilt. Die Einteilung der Töpfe erfolgte über das Abstimmungsmuster der vergangenen zehn Jahre. Danach wurden die Länder einem der beiden Halbfinals zugelost sowie die jeweilige Hälfte, in denen das Land auftreten wird. Darüber hinaus wurde auch ermittelt, in welchem Halbfinale Italien als Gastgeber und Big 5-Mitglied sowie vier der Big 5 Deutschland, Frankreich, Spanien und das Vereinigte Königreich, stimmberechtigt sein würden.

Die Verteilung der Töpfe setzte sich wie folgt zusammen:

Topf 1 Topf 2 Topf 3 Topf 4 Topf 5 Topf 6
  • Bulgarien Bulgarien
  • Griechenland Griechenland
  • Malta Malta
  • Portugal Portugal
  • San Marino San Marino
  • Zypern Republik Zypern
  • Belgien Belgien
  • Irland Irland
  • Niederlande Niederlande
  • Osterreich Österreich
  • Schweiz Schweiz
  • Tschechien Tschechien

Erstes Halbfinale

Das erste Halbfinale fand am 10. Mai 2022 um 21:00 Uhr (MESZ) statt. Zehn Länder qualifizierten sich für das Finale.

Frankreich und Italien sowie die 17 teilnehmenden Länder waren in diesem Halbfinale stimmberechtigt.

Platz Startnr. Land Interpret Lied
Musik (M) und Text (T)
Sprache Übersetzung
(inoffiziell)
Punkte
Jury Zuschauer Gesamt
01. 06 Ukraine Ukraine Kalush Orchestra Stefania
Стефанія
M: Ihor Didentschuk, Witalij Duschyk, Tymofij Musytschuk; T: Oleh Psjuk, Iwan Klymenko
Ukrainisch 135
(3.)
202
(1.)
337
02. 08 Niederlande Niederlande S10 De diepte
M/T: Stien den Hollander, Arno Krabman
Niederländisch Die Tiefe 142
(2.)
079
0(7.)
221
03. 15 Griechenland Griechenland Amanda Georgiadi Tenfjord
Αμάντα Γεωργιάδη Τενφιόρντ
Die Together
M: Amanda Georgiadi Tenfjord, Bjørn Helge Gammelsæter; T: Amanda Georgiadi Tenfjord
Englisch Gemeinsam sterben 151
(1.)
060
0(8.)
211
04. 10 Portugal Portugal MARO Saudade, saudade
M: MARO, John Blanda; T: MARO
Englisch, Portugiesisch Sehnsucht, Sehnsucht 121
(4.)
087
0(6.)
208
05. 17 Armenien Armenien Rosa Linn
Ռոզա Լին
Snap
M: Rosa Linn, Allie Crystal, Courtney Harrell, Larzz Principato, Tamar Mardirossian Kaprelian; T: Rosa Linn, Allie Crystal, Courtney Harrell, Jeremy Dusolet, Larzz Principato, Tamar Mardirossian Kaprelian
Englisch Schnippen 082
0(6.)
105
(3.)
187
06. 16 Norwegen Norwegen Subwoolfer Give That Wolf a Banana
M/T: Keith, Jim, DJ Astronaut
Englisch Gib diesem Wolf eine Banane 073
0(7.)
104
(4.)
177
07. 03 Litauen Litauen Monika Liu Sentimentai
M/T: Monika Liu
Litauisch Gefühle 056
0(9.)
103
(5.)
159
08. 09 Moldau Republik Moldau Zdob și Zdub & Advahov Brothers Trenulețul
M/T: Mihail Gincu, Roman Iagupov, Vasile Advahov, Vitalie Advahov, Andrei Cebotari, Sveatoslav Staruș
Rumänisch, Englisch Das Bähnchen 019
0(13.)
135
(2.)
154
09. 04 Schweiz Schweiz Marius Bear Boys Do Cry
M/T: Marius Bear, Martin Gallop
Englisch Jungen weinen 107
(5.)
011
0(16.)
118
10. 14 Island Island Systur Með hækkandi sól
M/T: Lovísa Elísabet Sigrúnardóttir
Isländisch Mit der aufgehenden Sonne 064
0(8.)
039
0(10.)
103
11. 11 Kroatien Kroatien Mia Dimšić Guilty Pleasure
M/T: Mia Dimšić, Damir Bačić, Vjekoslav Dimter
Englisch, Kroatisch Heimliches Vergnügen 042
0(10.)
033
0(12.)
075
12. 01 Albanien Albanien Ronela Hajati Sekret
M/T: Ronela Hajati
Albanisch, Englisch, Spanisch Geheimnis 012
0(14.)
046
0(9.)
058
13. 12 Danemark Dänemark REDDI The Show
M: Ihan Haydar, Siggy Savery, Chief 1, Remee Jackman; T: Ihan Haydar, Siggy Savery, Julia Fabrin
Englisch Die Show 035
0(12.)
020
0(13.)
055
14. 02 Lettland Lettland Citi Zēni Eat Your Salad
M: Roberts Memmēns, Jānis Jačmenkins (JJ Lush); T: Jānis Pētersons, Dagnis Roziņš
Englisch Iss deinen Salat 039
0(11.)
016
0(15.)
055
15. 13 Osterreich Österreich LUM!X feat. Pia Maria Halo
M/T: Anders Nilsen, Gabry Ponte, Luca Michlmayr, Rasmus Flyckt, Sophie Alexandra Tweed-Simmons
Englisch Heiligenschein 006
00(17.)
036
0(11.)
042
16. 07 Bulgarien Bulgarien Intelligent Music Project Intention
M/T: Milen Vrabevski, MD
Englisch Absicht 011
0(15.)
018
0(14.)
029
17. 05 Slowenien Slowenien LPS Disko
M/T: Filip Vidušin, Žiga Žvižej, Gašper Hlupič, Mark Semeja, Zala Velenšek
Slowenisch 007
00(16.)
008
00(17.)
015
für das Finale qualifiziert

Punktetafel erstes Halbfinale

In der folgenden Tabelle sind die Punkte der Jury und des Televotings dargestellt. Die grün unterlegten Länder zeigen an, dass sich das Land für das Finale qualifiziert hat. Die orange unterlegte Zeile stellt die Televotingpunkte dar, während die weiß bzw. grün unterlegte Zeile die Jurypunkte darstellt.

Abstimmungsergebnis
Startnr. Land
Platz Punkte Albanien
AL
Armenien
AM
Osterreich
AT
Bulgarien
BG
Kroatien
HR
Danemark
DK
Frankreich
FR
Griechenland
GR
Island
IS
Italien
IT
Lettland
LV
Litauen
LT
Moldau Republik
MD
Niederlande
NL
Norwegen
NO
Portugal
PT
Slowenien
SI
Schweiz
CH
Ukraine
UA
Votings
01 Albanien Albanien 12. 058 012 - - - - - - 12 - - - - - - - - - - - 01 10
046 2 2 1 2 - 5 12 - 8 - - - - - - 6 8 - 09
02 Lettland Lettland 14. 055 039 - 2 1 3 - 1 - 4 4 1 2 4 - - 12 3 2 - 12 15
016 - - - - - - - - - - 10 - 1 - - - - 5 03
03 Litauen Litauen 07. 159 056 - - - - 10 5 2 - 8 2 1 - 2 5 6 12 3 - 11 29
103 1 7 4 5 6 8 6 5 5 1 10 6 5 8 6 5 3 12 18
04 Schweiz Schweiz 09. 118 107 6 5 7 12 6 6 5 - 5 6 4 10 10 7 4 4 4 6 17 23
011 - 1 3 - - 1 - - 1 - - 3 - 2 - - - - 06
05 Slowenien Slowenien 17. 015 007 - - - - 5 - - - - - - - 1 1 - - - - 03 04
008 - - - 8 - - - - - - - - - - - - - - 01
06 Ukraine Ukraine 01. 337 135 12 7 - - 7 7 10 3 10 7 12 12 12 8 6 7 7 8 16 34
202 8 12 12 12 12 12 10 10 12 12 12 12 12 12 10 12 10 10 18
07 Bulgarien Bulgarien 16. 029 011 1 - - - - - 10 - - - - - - - - - - - 02 05
018 12 - - - - - 1 - - - - 5 - - - - - - 03
08 Niederlande Niederlande 02. 221 142 10 12 8 4 2 12 8 6 7 10 3 8 2 8 8 10 12 12 18 36
079 3 4 5 3 3 4 4 4 8 4 3 6 8 1 8 3 2 6 18
09 Moldau Republik Moldau 08. 154 019 - 1 - 1 - - - 7 - 5 - 1 - 1 1 - - 2 08 25
135 - 6 10 8 10 6 7 6 7 10 8 7 10 6 10 7 7 10 17
10 Portugal Portugal 04. 208 121 4 10 10 5 12 8 6 5 6 - 5 7 5 10 10 6 4 8 17 35
087 5 8 1 6 1 3 8 3 2 6 6 8 4 6 2 2 12 4 18
11 Kroatien Kroatien 11. 075 042 3 4 3 6 - - 8 - 4 - - - 3 - - 8 - 3 09 15
033 6 - 6 2 - - - - - - - - - - 1 12 6 - 06
12 Danemark Dänemark 13. 055 035 - - 5 2 3 - - 1 - 6 5 - - 3 - - 5 5 09 16
020 - - - - - - - 6 - 2 1 3 - 4 3 1 - - 07
13 Osterreich Österreich 15. 042 006 - - - - - 1 2 - 3 - - - - - - - - - 03 15
036 4 5 - 4 2 - 2 4 2 1 - 2 - 3 - - 4 3 12
14 Island Island 10. 103 064 5 3 2 - 4 4 4 - - 8 4 3 5 2 10 - 6 4 14 23
039 - - - - - 7 3 - - 5 2 - 4 7 2 - 1 8 09
15 Griechenland Griechenland 03. 211 151 8 8 6 10 8 10 12 2 12 10 6 8 12 12 5 5 10 7 18 29
060 10 10 - 7 - - 1 - 3 - - 1 3 12 4 8 - 1 11
16 Norwegen Norwegen 06. 177 073 2 6 4 7 - 3 3 1 12 - 7 3 7 6 2 2 7 1 16 33
104 2 3 7 4 7 10 2 7 10 5 7 5 10 7 7 4 - 7 17
17 Armenien Armenien 05. 187 082 7 12 8 1 2 7 - 3 8 2 - 6 4 7 3 1 1 10 16 33
105 7 8 10 5 5 12 8 3 7 4 4 7 8 5 5 - 5 2 17
  • Die wenigsten Jury-Votings: Albanien Albanien – 1
  • Die wenigsten Televoting-Votings: Slowenien Slowenien – 1
  • Die wenigsten Gesamt-Votings: Slowenien Slowenien – 4
  • Die wenigsten Jury-Punkte: Osterreich Österreich – 6
  • Die wenigsten Televoting-Punkte: Slowenien Slowenien – 8
  • Die wenigsten Gesamt-Punkte: Slowenien Slowenien – 15
  • Die meisten Jury-Votings: Griechenland Griechenland, Niederlande Niederlande – 18
  • Die meisten Televoting-Votings: Litauen Litauen, Niederlande Niederlande, Portugal Portugal, Ukraine Ukraine – 18
  • Die meisten Gesamt-Votings: Niederlande Niederlande – 36
  • Die meisten Jury-Punkte: Griechenland Griechenland – 151
  • Die meisten Televoting-Punkte: Ukraine Ukraine – 202
  • Die meisten Gesamt-Punkte: Ukraine Ukraine – 337

Statistik der Zwölf-Punkte-Vergabe (Erstes Halbfinale)

Fettgeschriebene Länder haben das Finale erreicht.

Jury
Anzahl Land erhalten von
4 Griechenland Griechenland Frankreich, Italien, Niederlande, Norwegen
Ukraine Ukraine Albanien, Lettland, Litauen, Moldau
Niederlande Niederlande Armenien, Dänemark, Schweiz, Ukraine
1 Albanien Albanien Griechenland
Armenien Armenien Österreich
Lettland Lettland Portugal
Litauen Litauen Slowenien
Norwegen Norwegen Island
Portugal Portugal Kroatien
Schweiz Schweiz Bulgarien
Zuschauer
Anzahl Land erhalten von
13 Ukraine Ukraine Albanien, Armenien, Bulgarien, Dänemark, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Moldau, Niederlande, Österreich, Portugal
01 Albanien Albanien Griechenland
Armenien Armenien Frankreich
Griechenland Griechenland Norwegen
Kroatien Kroatien Slowenien
Litauen Litauen Ukraine
Portugal Portugal Schweiz

Zweites Halbfinale

Das zweite Halbfinale fand am 12. Mai 2022 um 21:00 Uhr (MESZ) statt. Zehn Länder qualifizierten sich für das Finale.

Deutschland, Spanien und das Vereinigte Königreich sowie die 18 teilnehmenden Länder waren in diesem Halbfinale stimmberechtigt.

Platz Startnr. Land Interpret Lied
Musik (M) und Text (T)
Sprache Übersetzung
(inoffiziell)
Punkte
Jury Zuschauer Gesamt
01. 17 Schweden Schweden Cornelia Jakobs Hold Me Closer
M/T: Cornelia Jakobs, David Zandén, Isa Molin
Englisch Halte mich fester 222
(1.)
174
(2.)
396
02. 08 Australien Australien Sheldon Riley Not the Same
M: Sheldon Riley Hernandez, Cam Nacson; T: Sheldon Riley Hernandez
Englisch Nicht dasselbe 169
(2.)
074
0(8.)
243
03. 03 Serbien Serbien Konstrakta
Констракта
In corpore sano
M: Ana Đurić, Milovan Bošković; T: Ana Đurić
Serbisch, Latein In einem gesunden Körper 063
0(8.)
174
(1.)
237
04. 18 Tschechien Tschechien We Are Domi Lights Off
M: Benjamin Rekstad, Casper Hatlestad, Dominika Hašková, Abigail Frances Jones, Einar Eriksen Kvaløy; T: Benjamin Rekstad, Dominika Hašková, Abigail Frances Jones
Englisch Lichter aus 102
(5.)
125
(3.)
227
05. 12 Estland Estland Stefan Hope
M: Stefan Airapetjan, Karl-Ander Reismann; T: Stefan Airapetjan
Englisch Hoffnung 113
(3.)
096
0(7.)
209
06. 14 Polen Polen Ochman River
M: Krystian Ochman, Ashley Hicklin, Adam Wiśniewski, Mikołaj Trybulec; T: Krystian Ochman, Ashley Hicklin
Englisch Fluss 084
0(7.)
114
(4.)
198
07. 01 Finnland Finnland The Rasmus Jezebel
M/T: Lauri Ylönen, Desmond Child
Englisch Isebel 063
0(9.)
099
0(6.)
162
08. 16 Belgien Belgien Jérémie Makiese Miss You
M/T: Jérémie Makiese, Manon Romiti, Mike BGRZ, Silvio Lisbonne
Englisch Vermisse dich 105
(4.)
046
0(10.)
151
09. 13 Rumänien Rumänien WRS Llámame
M: Andrei Ursu, Alexandru Turcu, Cezar Gună, Costel Dominteanu; T: Andrei Ursu, Cezar Gună
Englisch, Spanisch Ruf mich 018
0(14.)
100
(5.)
118
10. 04 Aserbaidschan Aserbaidschan Nadir Rüstəmli Fade to Black
M/T: Andreas Stone Johansson, Anderz Wrethov, Sebastian Schub, Thomas Stengaard
Englisch Zu Schwarz verblassen 096
0(6.)
000
00(18.)
096
11. 11 Nordmazedonien Nordmazedonien Andrea
Андреа
Circles
M: Aleksandar Masevski; T: Aleksandar Masevski, Andrea Koevska
Englisch Kreise 056
0(10.)
020
0(15.)
076
12. 09 Zypern Republik Zypern Andromache
Ανδρομάχη
Ela
M/T: Alex P, Arash Labaf, Eyelar Mirzazadeh, Fatjon Miftaraj, Filloreta Raci Fifi, Geraldo Sandell, Giorgos Papadopoulos, Robert Uhlmann, Viktor Svensson, Yll Limani
Englisch, Griechisch Komm 009
00(18.)
054
0(9.)
063
13. 02 Israel Israel Michael Ben David
מיכאל בן דוד
I.M
M/T: Asi Tal, Chen Aharoni, Lidor Saadia
Englisch Ich bin 034
0(11.)
027
0(13.)
061
14. 07 San Marino San Marino Achille Lauro Stripper
M: Gregorio Calculli (Greg), Marco Lanciotti (Lancs), Matteo Ciceroni (Gow Tribe), Mattia Cutolo (Banf); T: Lauro De Marinis, Daniele Dezi, Daniele Mungai, Davide Petrella, Federico De Marinis, Francesco Viscovo, Simon Pietro Manzari
Italienisch, Englisch 021
0(13.)
029
0(12.)
050
15. 10 Irland Irland Brooke That’s Rich
M/T: Brooke Scullion, Izzy Warner, Karl Zine
Englisch Das ist ein starkes Stück 012
0(16.)
035
0(11.)
047
16. 06 Malta Malta Emma Muscat I Am What I Am
M/T: Emma Muscat, Dino Medanhodzic, Julie Aagaard, Stine Kinck
Englisch Ich bin was ich bin 027
0(12.)
020
0(16.)
047
17. 15 Montenegro Montenegro Vladana
Владана
Breathe
M: Vladana, Darko Dimitrov; T: Vladana
Englisch, Italienisch Atmen 011
0(17.)
022
0(14.)
033
18. 05 Georgien Georgien Circus Mircus
ცირკუს მირკუსი
Lock Me In
M/T: Circus Mircus
Englisch Sperr mich ein 013
0(15.)
009
00(17.)
022
für das Finale qualifiziert

Punktetafel zweites Halbfinale

In der folgenden Tabelle sind die Punkte der Jury und des Televotings dargestellt. Die grün unterlegten Länder zeigen an, dass sich das Land für das Finale qualifiziert hat. Die orange unterlegte Zeile stellt die Televotingpunkte dar, während die weiß bzw. grün unterlegte Zeile die Jurypunkte darstellt. Die grau hinterlegten Jurybewertungen wurden durch die EBU vergeben.

Abstimmungsergebnis
Startnr. Land
Platz Punkte Australien
AU
Aserbaidschan
AZ
Belgien
BE
Zypern Republik
CY
Tschechien
CZ
Estland
EE
Finnland
FI
Georgien
GE
Deutschland
DE
Irland
IE
Israel
IL
Malta
MT
Montenegro
ME
Nordmazedonien
MK
Polen
PL
Rumänien
RO
San Marino
SM
Serbien
RS
Spanien
ES
Schweden
SE
Vereinigtes Konigreich
UK
Votings
01 Finnland Finnland 07. 162 063 - 4 5 2 2 8 3 1 - 5 3 4 4 4 4 3 5 2 4 - 17 35
099 2 5 4 2 10 12 6 7 1 - 6 - 8 6 4 3 1 6 12 4 18
02 Israel Israel 13. 061 034 10 1 7 - - - - - 2 3 2 - - 1 1 - - 3 3 1 11 16
027 - 10 - - 3 - - 10 2 - - - - - - 2 - - - - 05
03 Serbien Serbien 03. 237 063 4 3 2 5 - - 8 2 - 7 1 - 7 12 - - 2 5 - 5 13 32
174 12 - 6 12 12 4 8 12 10 4 8 12 12 12 7 10 12 5 10 6 19
04 Aserbaidschan Aserbaidschan 10. 096 096 3 3 6 4 6 7 4 10 - - 4 5 1 3 3 4 8 12 5 8 18 18
000 - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - 00
05 Georgien Georgien 18. 022 013 1 - - - 5 3 - 3 - - 1 - - - - - - - - - 05 09
009 1 - - - - 1 2 - - 5 - - - - - - - - - - 04
06 Malta Malta 16. 047 027 - 2 - - 1 1 - 1 - 6 2 - 6 - - 1 - - 7 - 09 18
020 - 3 2 1 - 3 - - - 3 - 1 3 - - - 2 - 2 - 09
07 San Marino San Marino 14. 050 021 - - 12 - - - 5 - - - - - - - 2 2 - - - - 04 11
029 5 - - - - - 4 - - - - 8 - - 4 2 - 3 - 3 07
08 Australien Australien 02. 243 169 10 8 10 8 10 10 10 6 5 10 10 10 5 10 10 10 2 10 12 3 20 36
074 7 3 4 5 5 6 2 3 7 6 7 3 - 2 3 7 - - 4 - 16
09 Zypern Republik Zypern 12. 063 009 - - - - - 3 - - 4 - - - - - - - - - 2 - 03 15
054 - 12 - - - - 1 - - - 1 8 5 3 7 4 10 1 1 1 12
10 Irland Irland 15. 047 012 6 - 1 1 - 4 - - - - - - - - - - - - - - 04 11
035 8 - 1 - 1 - - - - 3 3 - - - - - - 7 - 12 07
11 Nordmazedonien Nordmazedonien 11. 076 056 7 - - - 10 - 2 - 12 1 - 5 1 5 5 - 1 - - 7 11 14
020 - - - - 2 - - - - - - - 10 - - - 8 - - - 03
12 Estland Estland 05. 209 113 5 7 - 7 7 4 7 4 8 3 8 6 2 7 7 7 10 - 10 4 18 35
096 3 - 7 3 8 12 7 4 6 4 - 7 1 10 8 - 4 2 8 2 17
13 Rumänien Rumänien 09. 118 018 - - - - - 2 - - 8 - 4 - - - - - - 4 - - 04 22
100 4 6 8 10 4 2 3 5 5 5 2 5 - - 5 8 6 12 3 7 18
14 Polen Polen 06. 198 084 - 8 6 8 3 - 1 8 - - 8 6 3 8 - 8 3 7 1 6 15 34
114 6 1 12 8 7 6 5 3 12 12 7 4 2 2 1 5 - 4 7 10 19
15 Montenegro Montenegro 17. 033 011 - - - - - - - - - - - - 3 - - - 7 1 - - 03 05
022 - - - - - - - - - - - - 10 - - - 12 - - - 02
16 Belgien Belgien 08. 151 105 8 5 3 6 5 - 5 5 2 7 - 8 10 6 6 5 6 8 8 2 18 32
046 - 4 6 - 7 1 - 1 2 1 - 5 4 1 5 1 3 - 5 - 14
17 Schweden Schweden 01. 396 222 12 12 10 12 12 12 12 12 7 12 12 12 12 7 12 12 12 12 6 12 20 40
174 10 8 10 7 6 10 10 8 8 10 12 10 6 7 12 12 10 5 8 5 20
18 Tschechien Tschechien 04. 227 102 2 6 4 4 7 6 6 - 10 6 7 2 - 8 8 6 4 - 6 10 17 37
125 7 2 5 5 8 7 4 6 8 10 2 4 6 8 6 6 7 10 6 8 20
  • Die wenigsten Jury-Votings: Montenegro Montenegro, Zypern Republik Zypern – 3
  • Die wenigsten Televoting-Votings: Aserbaidschan Aserbaidschan – 0
  • Die wenigsten Gesamt-Votings: Montenegro Montenegro – 5
  • Die wenigsten Jury-Punkte: Zypern Republik Zypern – 9
  • Die wenigsten Televoting-Punkte: Aserbaidschan Aserbaidschan – 0
  • Die wenigsten Gesamt-Punkte: Georgien Georgien – 22
  • Die meisten Jury-Votings: Australien Australien, Schweden Schweden – 20
  • Die meisten Televoting-Votings: Schweden Schweden, Tschechien Tschechien – 20
  • Die meisten Gesamt-Votings: Schweden Schweden – 40
  • Die meisten Jury-Punkte: Schweden Schweden – 222
  • Die meisten Televoting-Punkte: Schweden Schweden, Serbien Serbien – 174
  • Die meisten Gesamt-Punkte: Schweden Schweden – 396

Statistik der Zwölf-Punkte-Vergabe (Zweites Halbfinale)

Fettgeschriebene Länder haben das Finale erreicht. Die eingeklammerten Jurybewertungen wurden durch die EBU vergeben.

Jury
Anzahl Land erhalten von
16 Schweden Schweden Australien, (Aserbaidschan), Estland, Finnland, (Georgien), Irland, Israel, Malta, (Montenegro), (Polen), (Rumänien), (San Marino), Serbien, Tschechien, Vereinigtes Königreich, Zypern
01 Aserbaidschan Aserbaidschan Spanien
Australien Australien Schweden
Nordmazedonien Nordmazedonien Deutschland
San Marino San Marino Belgien
Serbien Serbien Nordmazedonien
Zuschauer
Anzahl Land erhalten von
8 Serbien Serbien Australien, Georgien, Malta, Montenegro, Nordmazedonien, San Marino, Tschechien, Zypern
3 Polen Polen Belgien, Deutschland, Irland
Schweden Schweden Israel, Polen, Rumänien
2 Finnland Finnland Estland, Schweden
1 Estland Estland Finnland
Irland Irland Vereinigtes Königreich
Montenegro Montenegro Serbien
Rumänien Rumänien Spanien
Zypern Republik Zypern Aserbaidschan

Finale

Das Finale fand am 14. Mai 2022 um 21:00 Uhr (MESZ) statt. Die Länder der Big Five (Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Vereinigtes Königreich) und somit auch der Gastgeber Italien waren direkt qualifiziert. Hinzu kamen je zehn Länder aus den beiden Halbfinals, sodass insgesamt 25 Länder antraten. Alle Teilnehmerländer waren abstimmungsberechtigt.

Australien, Estland und Tschechien nahmen zum ersten Mal seit 2019; Armenien, Polen und Rumänien zum ersten Mal seit 2017 wieder am Finale teil. Bis auf Armenien, das 2021 aussetzte, waren alle anderen Länder in diesem Zeitraum jeweils im Halbfinale ausgeschieden.

Die Startreihenfolge des Finales wurde von den Produzenten bestimmt und am Freitag, dem 13. Mai 2022, veröffentlicht. Die 20 Finalisten aus den jeweiligen Halbfinalen zogen ihre Hälfte, in welcher sie im Finale antreten werden, auf der Pressekonferenz nach deren jeweiligem Halbfinale. Die Big Five zogen bereits nach dem zweiten Probelauf auf der jeweiligen Pressekonferenz ihre Hälfte. Italiens Startposition wurde bereits im Vorfeld ausgelost.

Ergebnisliste

Platz Startnr. Land Interpret Lied
Musik (M) und Text (T)
Sprache Übersetzung
(inoffiziell)
Punkte
Jury Zuschauer Gesamt
01. 12 Ukraine Ukraine Kalush Orchestra Stefania
Стефанія
M: Ihor Didentschuk, Witalij Duschyk, Tymofij Musytschuk; T: Oleh Psjuk, Iwan Klymenko
Ukrainisch 192
(4.)
439
(1.)
631
02. 22 Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich Sam Ryder Space Man
M/T: Sam Ryder, Amy Wadge, Max Wolfgang
Englisch Raumfahrer 283
(1.)
183
(5.)
466
03. 10 Spanien Spanien Chanel SloMo
M: Arjen Thonen, Ibere Fortes, Keith Harris, Leroy Sánchez, Maggie Szabo; T: Ibere Fortes, Leroy Sánchez, Maggie Szabo
Spanisch, Englisch Zeitlupe 231
(3.)
228
(3.)
459
04. 20 Schweden Schweden Cornelia Jakobs Hold Me Closer
M/T: Cornelia Jakobs, David Zandén, Isa Molin
Englisch Halte mich fester 258
(2.)
180
(6.)
438
05. 24 Serbien Serbien Konstrakta
Констракта
In corpore sano
M: Ana Đurić, Milovan Bošković; T: Ana Đurić
Serbisch, Latein In einem gesunden Körper 087
0(11.)
225
(4.)
312
06. 09 Italien Italien (Gastgeber) Mahmood & Blanco Brividi
M: Alessandro Mahmoud, Riccardo Fabbriconi, Michele Zocca (Michelangelo); T: Alessandro Mahmoud, Riccardo Fabbriconi
Italienisch Schauder 158
(7.)
110
(8.)
268
07. 19 Moldau Republik Moldau Zdob și Zdub & Advahov Brothers Trenulețul
M/T: Mihail Gincu, Roman Iagupov, Vasile Advahov, Vitalie Advahov, Andrei Cebotari, Sveatoslav Staruș
Rumänisch, Englisch Das Bähnchen 014
0(20.)
239
(2.)
253
08. 17 Griechenland Griechenland Amanda Georgiadi Tenfjord
Αμάντα Γεωργιάδη Τενφιόρντ
Die Together
M: Amanda Georgiadi Tenfjord, Bjørn Helge Gammelsæter; T: Amanda Georgiadi Tenfjord
Englisch Gemeinsam sterben 158
(6.)
057
0(12.)
215
09. 03 Portugal Portugal MARO Saudade, saudade
M: MARO, John Blanda; T: MARO
Englisch, Portugiesisch Sehnsucht, Sehnsucht 171
(5.)
036
0(15.)
207
10. 07 Norwegen Norwegen Subwoolfer Give That Wolf a Banana
M/T: Keith, Jim, DJ Astronaut
Englisch Gib diesem Wolf eine Banane 036
0(17.)
146
(7.)
182
11. 11 Niederlande Niederlande S10 De diepte
M/T: Stien den Hollander, Arno Krabman
Niederländisch Die Tiefe 129
(8.)
042
0(14.)
171
12. 23 Polen Polen Ochman River
M: Krystian Ochman, Ashley Hicklin, Adam Wiśniewski, Mikołaj Trybulec; T: Krystian Ochman, Ashley Hicklin
Englisch Fluss 046
0(14.)
105
(9.)
151
13. 25 Estland Estland Stefan Hope
M: Stefan Airapetjan, Karl-Ander Reismann; T: Stefan Airapetjan
Englisch Hoffnung 043
0(15.)
098
0(10.)
141
14. 14 Litauen Litauen Monika Liu Sentimentai
M/T: Monika Liu
Litauisch Gefühle 035
0(18.)
093
0(11.)
128
15. 21 Australien Australien Sheldon Riley Not the Same
M: Sheldon Riley Hernandez, Cam Nacson; T: Sheldon Riley Hernandez
Englisch Nicht dasselbe 123
(9.)
002
00(24.)
125
16. 15 Aserbaidschan Aserbaidschan Nadir Rüstəmli Fade to Black
M/T: Andreas Stone Johansson, Anderz Wrethov, Sebastian Schub, Thomas Stengaard
Englisch Zu Schwarz verblassen 103
(10.)
003
00(23.)
106
17. 05 Schweiz Schweiz Marius Bear Boys Do Cry
M/T: Marius Bear, Martin Gallop
Englisch Jungen weinen 078
0(12.)
000
00(25.)
078
18. 02 Rumänien Rumänien WRS Llámame
M: Andrei Ursu, Alexandru Turcu, Cezar Gună, Costel Dominteanu; T: Andrei Ursu, Cezar Gună
Englisch, Spanisch Ruf mich 012
0(21.)
053
0(13.)
065
19. 16 Belgien Belgien Jérémie Makiese Miss You
M/T: Jérémie Makiese, Manon Romiti, Mike BGRZ, Silvio Lisbonne
Englisch Vermisse dich 059
0(13.)
005
00(22.)
064
20. 08 Armenien Armenien Rosa Linn
Ռոզա Լին
Snap
M: Rosa Linn, Allie Crystal, Courtney Harrell, Larzz Principato, Tamar Mardirossian Kaprelian; T: Rosa Linn, Allie Crystal, Courtney Harrell, Jeremy Dusolet, Larzz Principato, Tamar Mardirossian Kaprelian
Englisch Schnippen 040
0(16.)
021
0(17.)
061
21. 04 Finnland Finnland The Rasmus Jezebel
M/T: Lauri Ylönen, Desmond Child
Englisch Isebel 012
0(22.)
026
0(16.)
038
22. 01 Tschechien Tschechien We Are Domi Lights Off
M: Benjamin Rekstad, Casper Hatlestad, Dominika Hašková, Abigail Frances Jones, Einar Eriksen Kvaløy; T: Benjamin Rekstad, Dominika Hašková, Abigail Frances Jones
Englisch Lichter aus 033
0(19.)
005
00(21.)
038
23. 18 Island Island Systur Með hækkandi sól
M/T: Lovísa Elísabet Sigrúnardóttir
Isländisch Mit der aufgehenden Sonne 010
0(23.)
010
0(18.)
020
24. 06 Frankreich Frankreich Alvan & Ahez Fulenn
M: Alexis Morvan-Rosius; T: Marine Lavigne
Bretonisch Funken 009
00(24.)
008
00(19.)
017
25. 13 Deutschland Deutschland Malik Harris Rockstars
M/T: Malik Harris, Marianne Kobylka, Robin Karow
Englisch 000
00(25.)
006
00(20.)
006

Punktetafel Finale

In der folgenden Tabelle sind die Punkte der Jury und des Televotings dargestellt. Die Länder in der linken Spalte sind nach der Startreihenfolge sortiert, während die abstimmungsberechtigten Länder nach der Reihenfolge bei der Vergabe der Jurypunkte sortiert sind. Das gelb unterlegte Land zeigt den ersten Platz und damit den Sieger. Die orange unterlegte Zeile stellt die Televotingpunkte dar, während die weiß bzw. gelb unterlegte Zeile die Jurypunkte darstellt. Die grau hinterlegten Jurybewertungen wurden durch die EBU vergeben.

Land Abstimmungsergebnisse
Punkte Niederlande
NL
San Marino
SM
Nordmazedonien
MK
Malta
MT
Ukraine
UA
Albanien
AL
Estland
EE
Aserbaidschan
AZ
Portugal
PT
Deutschland
DE
Belgien
BE
Norwegen
NO
Israel
IL
Polen
PL
Griechenland
GR
Moldau Republik
MD
Bulgarien
BG
Serbien
RS
Island
IS
Zypern Republik
CY
Lettland
LV
Spanien
ES
Schweiz
CH
Danemark
DK
Frankreich
FR
Armenien
AM
Montenegro
ME
Rumänien
RO
Irland
IE
Slowenien
SI
Georgien
GE
Kroatien
HR
Litauen
LT
Osterreich
AT
Finnland
FI
Vereinigtes Konigreich
UK
Schweden
SE
Australien
AU
Tschechien
CZ
Italien
IT
Votings
Tschechien Tschechien 038 033 3 1 2 2 2 3 2 2 7 5 4 11 12
005 5 01
Rumänien Rumänien 065 012 1 7 4 03 15
053 1 3 2 10 4 5 4 10 1 2 3 8 12
Portugal Portugal 207 171 8 10 1 7 7 5 10 7 3 2 4 7 5 6 5 8 1 8 4 7 4 3 7 10 8 10 3 6 5 29 38
036 1 1 4 7 6 4 5 7 1 09
Finnland Finnland 038 012 5 6 1 03 11
026 1 4 2 8 1 2 7 1 08
Schweiz Schweiz 078 078 10 1 1 6 2 2 1 5 7 7 3 1 2 5 5 1 7 1 2 6 3 021 21
000 00
Frankreich Frankreich 017 009 1 7 1 03 09
008 1 2 2 1 1 1 06
Norwegen Norwegen 182 036 3 3 2 8 5 1 5 4 3 2 10 42
146 5 2 2 4 2 4 7 2 1 4 4 6 6 1 8 10 5 3 8 2 2 4 3 5 2 5 6 6 10 10 3 4 32
Armenien Armenien 061 040 2 4 1 4 5 7 6 1 2 8 10 14
021 5 1 5 10 04
Italien Italien 268 158 3 7 7 12 10 10 8 8 4 1 1 6 1 10 2 10 10 4 6 12 10 4 4 3 2 3 26 49
110 5 6 10 8 5 3 3 4 3 7 2 4 5 5 8 3 6 4 6 6 3 3 1 23
Spanien Spanien 459 231 5 12 12 12 5 5 12 8 10 7 3 1 5 3 8 4 3 6 8 4 5 12 8 1 12 1 5 6 5 2 10 12 12 7 34 72
228 7 10 10 7 1 7 1 10 10 2 6 1 8 6 12 8 8 10 3 8 4 6 1 7 8 8 8 5 4 6 7 6 1 3 5 2 6 6 38
Niederlande Niederlande 171 129 8 6 1 4 7 4 5 1 3 4 4 4 10 10 4 4 3 3 7 4 2 6 8 5 12 25 37
042 3 6 3 4 4 10 2 5 1 1 1 2 12
Ukraine Ukraine 631 192 2 7 6 8 10 6 3 7 12 12 10 7 12 3 5 10 6 6 12 3 8 6 8 12 7 4 26 65
439 12 12 8 8 10 12 12 12 12 12 12 12 12 10 12 12 7 12 12 12 12 10 12 12 10 10 10 12 10 12 10 12 12 12 12 12 12 12 12 39
Deutschland Deutschland 006 000 000 03
006 2 2 2 03
Litauen Litauen 128 035 2 5 2 2 1 1 3 2 10 7 10 31
093 1 10 7 1 10 2 4 3 2 2 10 7 2 8 2 5 3 2 7 3 2 21
Aserbaidschan Aserbaidschan 106 103 7 4 2 5 3 3 6 3 12 1 3 12 10 12 1 3 7 7 2 19 20
003 3 01
Belgien Belgien 064 059 6 3 2 4 4 6 8 2 5 6 1 5 7 13 15
005 4 1 02
Griechenland Griechenland 215 158 12 10 1 7 6 3 4 12 2 12 12 7 2 12 12 3 2 2 4 3 3 4 6 4 3 10 26 35
057 7 12 3 7 6 10 3 8 1 09
Island Island 020 010 6 1 1 2 04 06
010 8 2 02
Moldau Republik Moldau 253 014 2 6 1 5 04 39
239 10 4 7 6 1 6 8 10 8 4 6 7 3 7 12 6 7 7 4 5 10 5 7 12 7 7 8 8 5 7 5 8 4 8 10 35
Schweden Schweden 438 258 1 5 6 10 4 8 12 8 7 7 8 12 10 8 5 12 5 10 7 7 7 5 7 10 10 8 5 3 7 12 12 10 10 33 66
180 2 3 4 5 10 4 7 5 5 8 5 10 4 5 1 8 6 6 3 10 7 1 6 3 5 4 10 6 8 4 5 5 5 33
Australien Australien 125 123 7 6 5 6 3 8 5 1 5 6 8 6 8 2 8 4 6 2 8 6 10 1 2 23 24
002 2 01
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich 466 283 4 8 8 8 12 10 4 12 10 12 12 6 10 8 10 10 1 7 3 8 3 6 6 12 5 8 8 2 12 10 12 10 8 12 6 35 69
183 8 6 12 7 4 5 8 6 6 3 6 10 3 5 3 3 7 6 3 8 5 6 2 1 3 6 4 4 8 4 6 7 2 6 34
Polen Polen 151 046 4 2 4 2 6 10 8 2 8 09 31
105 6 2 12 1 8 7 5 1 4 3 1 1 4 4 4 10 4 10 5 3 7 3 22
Serbien Serbien 312 087 10 3 4 4 6 12 5 6 12 1 7 1 4 8 4 15 49
225 3 8 12 6 3 6 5 7 2 3 7 5 8 10 1 7 2 2 12 8 6 12 7 1 12 7 12 10 7 1 8 8 10 7 34
Estland Estland 141 043 5 5 10 3 5 6 1 8 08 27
098 1 3 5 5 2 8 7 6 8 3 12 3 5 2 8 10 2 4 4 19

In der Tabelle sind die niedrigsten (Hintergrund rot) und höchsten (Hintergrund grün) Gesamtwerte gekennzeichnet.

  • Die wenigsten Jury-Votings: Deutschland Deutschland – 0
  • Die wenigsten Televoting-Votings: Schweiz Schweiz – 0
  • Die wenigsten Gesamt-Votings: Deutschland Deutschland – 3
  • Die wenigsten Jury-Punkte: Deutschland Deutschland – 0
  • Die wenigsten Televoting-Punkte: Schweiz Schweiz – 0
  • Die wenigsten Gesamt-Punkte: Deutschland Deutschland – 6
  • Die meisten Jury-Votings: Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich – 35
  • Die meisten Televoting-Votings: Ukraine Ukraine – 39
  • Die meisten Gesamt-Votings: Spanien Spanien – 72
  • Die meisten Jury-Punkte: Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich – 283
  • Die meisten Televoting-Punkte: Ukraine Ukraine – 439
  • Die meisten Gesamt-Punkte: Ukraine Ukraine – 631

Statistik der Zwölf-Punkte-Vergabe (Finale)

Jury

Die eingeklammerten Jurybewertungen wurden durch die EBU vergeben.

Anzahl Land erhalten von
8 Spanien Spanien Armenien, Australien, Irland, Malta, Nordmazedonien, Portugal, (San Marino), Schweden
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich (Aserbaidschan), Belgien, Deutschland, Frankreich, (Georgien), Österreich, Tschechien, Ukraine
6 Griechenland Griechenland Bulgarien, Dänemark, Niederlande, Norwegen, Schweiz, Zypern
5 Schweden Schweden Estland, Finnland, Island, Israel, Vereinigtes Königreich
Ukraine Ukraine Lettland, Litauen, Moldau, (Polen), (Rumänien)
3 Aserbaidschan Aserbaidschan Griechenland, Serbien, Spanien
2 Italien Italien Albanien, Slowenien
Serbien Serbien Kroatien, (Montenegro)
1 Niederlande Niederlande Italien

Zuschauer

Anzahl Land erhalten von
28 Ukraine Ukraine Aserbaidschan, Australien, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Georgien, Irland, Island, Israel, Italien, Lettland, Litauen, Moldau, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, San Marino, Schweden, Spanien, Tschechien, Vereinigtes Königreich, Zypern
5 Serbien Serbien Kroatien, Montenegro, Nordmazedonien, Schweiz, Slowenien
2 Moldau Republik Moldau Rumänien, Serbien
1 Estland Estland Armenien
Griechenland Griechenland Albanien
Polen Polen Ukraine
Spanien Spanien Griechenland
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich Malta

Punktesprecher

Die Punktesprecher gaben die Ergebnisse der Juryabstimmung ihrer Länder bekannt. Die Abstimmungsreihenfolge wurde einen Tag vor dem Finale von der EBU festgelegt. Fast alle Sprecher verkündeten ihre Punkte auf Englisch, lediglich Belgien, die Schweiz und Frankreich verkündeten ihre Punkte auf Französisch. Bei Aserbaidschan, Rumänien und Georgien konnte aufgrund technischer Probleme keine Liveschaltung vorgenommen werden; die Punkte wurden durch den Supervisor der EBU, Martin Österdahl, vergeben. Die Jurybewertung dieser Länder und weiterer wurde zuvor annulliert.

Nr. Land Punktesprecher Anmerkungen
01 Niederlande Niederlande Jeangu Macrooy Teilnehmer 2020 und 2021
02 San Marino San Marino Labiuse Teilnehmerin an Una voce per San Marino
03 Nordmazedonien Nordmazedonien Jana Burčeska Teilnehmerin 2017, Punktesprecherin 2018
04 Malta Malta Aidan Cassar Teilnehmer an Malta Eurovision Song Contest 2018 und 2022
05 Ukraine Ukraine Kateryna Pawlenko Teilnehmerin 2020 und 2021 (als Mitglied von Go A)
06 Albanien Albanien Andri Xhahu Punktesprecher 2012 bis 2021
07 Estland Estland Tanel Padar Sieger 2001
08 Aserbaidschan Aserbaidschan Narmin Salmanova
09 Portugal Portugal Pedro Tatanka Teilnehmer 2021 (als Mitglied von The Black Mamba)
10 Deutschland Deutschland Barbara Schöneberger Punktesprecherin 2015 bis 2021
11 Belgien Belgien David Jeanmotte Punktesprecher 2019
12 Norwegen Norwegen TIX Teilnehmer 2021
13 Israel Israel Daniel Styopin
14 Polen Polen Ida Nowakowska Punktesprecherin 2021, Co-Moderatorin des JESC 2019 und 2020
15 Griechenland Griechenland Stefania Teilnehmerin 2020 und 2021
16 Moldau Republik Moldau Elena Băncilă
17 Bulgarien Bulgarien Janan Dural
18 Serbien Serbien Dragana Kosjerina Punktesprecherin 2016 und 2018 bis 2021, Moderatorin Beovizija 2018 und Pesma za Evroviziju 2022
19 Island Island Árný Fjóla Ásmundsdóttir Teilnehmerin 2020 und 2021 (als Mitglied von Daði og Gagnamagnið)
20 Zypern Republik Zypern Loukas Hamatsos Punktesprecher 2000, 2003 und 2004, 2011 bis 2013, 2015, 2016 und 2021
21 Lettland Lettland Samanta Tīna Teilnehmerin 2020 und 2021
22 Spanien Spanien Nieves Álvarez Punktesprecherin 2017 bis 2021
23 Schweiz Schweiz Julie Berthollet
24 Danemark Dänemark Tina Müller Punktesprecherin 2021, Moderatorin Dansk Melodi Grand Prix 2021 und 2022
25 Frankreich Frankreich Élodie Gossuin Punktesprecherin 2016 bis 2018, Co-Moderatorin des JESC 2021
26 Armenien Armenien Garik Papoyan Komponist der armenischen Beiträge 2014 und 2019
27 Montenegro Montenegro Andrijana Vešović Auch bekannt als Zombijana Bones
28 Rumänien Rumänien Eda Marcus Moderatorin von Selecția Națională 2022
29 Irland Irland Linda Martin Teilnehmerin 1984, Siegerin 1992 und Punktesprecherin 2007
30 Slowenien Slowenien Lorella Flego Punktesprecherin 2012 und 2021
31 Georgien Georgien Helen Kalandadze Co-Moderatorin beim JESC 2017, Kommentatorin 2019
32 Kroatien Kroatien Ivan Dorian Molnar Punktesprecher 2021
33 Litauen Litauen Vaidotas Valiukevičius Teilnehmer 2020 und 2021 (als Mitglied von The Roop)
34 Osterreich Österreich Philipp Hansa Punktesprecher 2019 und 2021
35 Finnland Finnland Aksel Teilnehmer 2020
36 Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich AJ Odudu
37 Schweden Schweden Dotter Teilnehmerin Melodifestivalen 2018, 2020 und 2021
38 Australien Australien Courtney Act Teilnehmerin Eurovision 2019: Australia Decides
39 Tschechien Tschechien Taťána Kuchařová Punktesprecherin 2021
40 Italien Italien (Gastgeber) Carolina Di Domenico Kommentatorin 2018 und 2022, Punktesprecherin 2021

Marcel-Bezençon-Preis

Die diesjährigen Gewinner des seit 2002 verliehenen Marcel-Bezençon-Preises sind:

  • Presse-Preis für den besten Song: Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich – Sam RyderSpace Man
  • Künstler-Preis für die beste Performance: Serbien SerbienKonstraktaIn corpore sano
  • Komponisten-Preis für die beste Komposition/Text: Schweden SchwedenCornelia Jakobs, David Zandén, Isa MolinHold Me Closer

Kommerzieller Erfolg

Das meistverkaufte Lied wurde überraschend der 20. Platz des Finales: Snap von Rosa Linn aus Armenien.

Absagen

Absagen und damit keine Rückkehr zum ESC

Staat Grund und Bemerkung letzte Teilnahme
Andorra Andorra Am 1. August 2020 verkündete die Sängerin Susanne Georgi in einem Interview, dass RTVA für 2022 eine Rückkehr Andorras zum ESC plane, vorausgesetzt die COVID-19-Pandemie sei komplett vorbei. Ansonsten sei das Risiko einer neuerlichen Absage zu hoch. Außerdem arbeite sie am Abschlusse eines Vertrages, der die Teilnahme des Kleinstaates mit Unterstützung eines Sponsors für mindestens drei Jahre festschreiben soll. Am 23. Mai 2021 jedoch erklärte Xavier Mujal, der Generaldirektor von RTVA, dass Andorra 2022 nicht am Esc teilnehmen werde. Ende Mai 2021 stellte sich allerdings heraus, dass die Entscheidung noch nicht final war. Georgi wollte nämlich weiter um die Rückkehr kämpfen und eine gute Lösung für alle beteiligten Seiten finden. Am 19. Juni 2021 gab RTVA dann aber bekannt, dass Andorra 2022 definitiv nicht teilnehmen werde. 2009
Belarus Belarus Am 28. Mai 2021 beschloss die EBU, die Mitgliedschaft des belarussischen Staatssenders BTRC in der EBU im Zusammenhang mit der politischen Lage im Staat auszusetzen; diese Mitgliedschaft ist jedoch Voraussetzung für eine Teilnahme am Eurovision Song Contest. Die EBU hatte BTRC bis zum 10. Juni 2021 das Recht zur Beschwerde gegen die Entscheidung eingeräumt. Der Staat war bereits 2021 disqualifiziert worden. Bis zum Verstreichen des Ultimatums reichte das BTRC keine Beschwerde ein. Zum 1. Juli 2021 wurde die Mitgliedschaft in der EBU offiziell beendet. 2019
Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina BHRT, der öffentlich-rechtliche Sender von Bosnien und Herzegowina, gab am 24. Juni 2021 bekannt, dass eine Rückkehr zum ESC für 2022 unwahrscheinlich sei, weil kein Finanzierungsmodell festgelegt werden konnte. BHRT wird über eine Lizenzgebühr finanziert, die bis jetzt aber zu wenig Geld einbringt. 2019 verzeichnete der Sender einen Verlust von 2,8 Millionen Euro (5,5 Millionen BAM). Im Jahr zuvor hatte er erklärt, dass es zwei Jahre dauern würde, bis er seine Schulden beglichen hätte und in der Lage wäre, am Wettbewerb teilzunehmen. Zugleich wurde bekräftigt, dass die einzige Möglichkeit einer erneuten Teilnahme eine Kooperation mit Sponsoren wäre. Am 12. Oktober 2021 erfolgte dann die offizielle Absage. 2016
Luxemburg Luxemburg Am 17. August 2021 bestätigte RTL Télé Lëtzebuerg, dass das Großherzogtum auch 2022 nicht zum Wettbewerb zurückkehren werde. In der Vergangenheit behauptete RTL bereits, ein reiner Nachrichtensender zu sein, weshalb der ESC nicht zum Programm passe. In der Vergangenheit waren mehrfach finanzielle Hürden als Abstinenzgrund angegeben worden. 1993
Marokko Marokko Am 10. Dezember 2020 nahmen Israel und Marokko diplomatische Beziehungen zueinander auf. Bis dahin hatten marokkanische Gesetze verboten, gemeinsam mit Israel am ESC teilzunehmen. Nunmehr ist dies möglich. Marokko hat bisher einmal am Song Contest teilgenommen, nämlich 1980. 2022 stand der Staat am Ende nicht auf der Teilnehmerliste. 1980
Monaco Monaco Am 30. August 2021 bestätigte der monegassische Nationalsender TMC, dass Monaco auch 2022 nicht zum Wettbewerb zurückkehren wolle. Eine Begründung gab es nicht. 2006
Russland Russland Siehe Ausschluss Russlands 2021
Slowakei Slowakei Am 18. Juni 2021 bestätigte die slowakische Rundfunkanstalt Rozhlas a televízia Slovenska (RTVS) gegenüber der tschechischen Website eurocontest.cz, dass die Slowakei auch 2022 auf eine Teilnahme am Song Contest verzichten werde. Begründet wurde auch diese Absage nicht. 2012
Turkei Türkei Am 19. Juni 2021 teilte der ehemalige Generaldirektor des türkischen Senders TRT in einem Gespräch mit der Zeitung Milliyet mit, dass sich der Sender in Gesprächen mit der EBU bezüglich einer Rückkehr der Türkei zum Eurovision Song Contest befinde. Die Türkei nahm zuletzt 2012 teil und zog seitdem ihre Teilnahme aus Protest gegen diverse Regelungen, unter anderem die Big-Five, zurück. Auch 2022 war sie im Endeffekt nicht dabei. 2012
Ungarn Ungarn Am 11. Oktober 2021 veröffentlichte der ungarische Sender MTVA die Regeln von A Dal 2022, welcher von 2012 bis 2019 als ungarischer Vorentscheid diente. Darin gibt es keinen Verweis auf den ESC 2022, außerdem widersprechen die Regeln von A Dal denen des ESC. Ungarn nahm nicht teil. 2019

Absagen und damit kein Debüt beim ESC

Staat Grund und Bemerkung
Liechtenstein Liechtenstein Am 20. August 2021 bestätigte der Nationalsender 1 FL TV, dass Liechtenstein beim ESC 2022 nicht debütieren werde, da es weiterhin kein vollwertiges Mitglied der EBU ist und die Teilnahmekosten ohne Unterstützung der Regierung zu hoch seien.
Kasachstan Kasachstan Laut einem Bericht des Senders Khabar 24 hätten sich europäische Staaten für die Teilnahme Kasachstans beim Eurovision Song Contest in Form einer Petition eingesetzt. Unklar blieb, um was für eine Art von Petition es sich handelte. Kasachstan nahm bisher nur am Junior Eurovision Song Contest teil – jeweils eingeladen –, da Khabar nur assoziiertes EBU-Mitglied ist. Es hätte daher, wie Australien, von der EBU und dem veranstaltenden Sender eingeladen werden müssen.
Schottland Schottland Am 25. Mai äußerte Alyn Smith, Abgeordneter der SNP, dass Schottland Siegchancen hätte, wenn es als eigenständige Nation teilnähme. Allerdings könnte es nur dann starten, wenn die BBC nicht teilnehmen sollte, da diese als Vertreter des Vereinigten Königreichs das Vorrecht hat. Darauf angesprochen antwortete Smith, dass die Regeln der EBU seit der Teilnahme Australiens deutlich flexibler geworden seien. Alles was es bräuchte, sei guter Wille von EBU, BBC und den jeweiligen Regierungen. Zu einem Debüt Schottlands kam es jedoch nicht.

Übertragung

Deutschsprachige Länder

Deutschland

Die beiden Halbfinale wurden, wie bereits 2018, 2019 und 2021, im TV auf One übertragen, sowie online auf eurovision.de und in der ARD Mediathek. Die Finalsendung wurde im TV auf Das Erste, One und Deutsche Welle übertragen, sowie online auf eurovision.de und in der ARD Mediathek. Kommentiert wurden die Liveshows aus Turin, wie schon in den Vorjahren von Peter Urban. Erstmals übertrag der Rundfunk Berlin-Brandenburg auf Radio Eins das Finale mit eigenen Kommentar.

Übertragungen im deutschen Fernsehen
Datum Sendung Uhrzeit Fernsehsender Moderation/Kommentar Zuschauer Marktanteil
Gesamt 14 bis 49 Jahre Gesamt 14 bis 49 Jahre
10. Mai 2022 Erstes Halbfinale 21:00 Uhr Kommentar: Peter Urban 0,50 Mio. 0,20 Mio. 2,2 % 3,4 %
12. Mai 2022 Zweites Halbfinale 0,67 Mio. 0,27 Mio. 4,8 %
14. Mai 2022 Countdown für Turin 20:15 Uhr
Moderation: Barbara Schöneberger 3,46 Mio.

(Das Erste)

1,27 Mio.

(Das Erste)

15,3 %

(Das Erste)

27,5 %

(Das Erste)

Finale aus Turin 21:00 Uhr

Kommentar: Peter Urban
Punktesprecherin: Barbara Schöneberger
6,54 Mio.

(Das Erste)

0,76 Mio.

(One)

2,72 Mio.

(Das Erste)

0,29 Mio.

(One)

32,7 %

(Das Erste)

3,8 %

(One)

48,3 %

(Das Erste)

5,2 %

(One)

15. Mai 2022 ESC Aftershow 00:50 Uhr
Moderation: Barbara Schöneberger 2,34 Mio.

(Das Erste)

0,90 Mio.

(Das Erste)

31,9 %

(Das Erste)

38,2 %

(Das Erste)

Übertragungen im deutschen Radio
Datum Sendung Uhrzeit Radiosender Moderation/Kommentar
14. Mai 2022 Finale 21:00 Uhr Amelie Ernst, Max Spallek

Österreich

In Österreich wurden beide Halbfinale und das Finale mit Kommentar von Andi Knoll auf ORF 1 gezeigt. Zudem fand erstmals seit 2012 wieder eine Radioübertragung statt.

Übertragungen im österreichischen Fernsehen
Datum Sendung Uhrzeit Fernsehsender Moderation/Kommentar Zuschauer Marktanteil
10. Mai 2022 Mr. Song Contest proudly presents (1) 20:15 Uhr Andi Knoll 254 Tsd. 10 %
Erstes Halbfinale 21:00 Uhr 475 Tsd. 22 %
12. Mai 2022 Mr. Song Contest proudly presents (2) 20:15 Uhr 130 Tsd. 5 %
Zweites Halbfinale 21:00 Uhr 259 Tsd. 11 %
14. Mai 2022 Mr. Song Contest proudly presents (3) 20:15 Uhr 264 Tsd. 12 %
Finale 21:00 Uhr 523 Tsd. 24 %
Übertragungen im österreichischen Radio
Datum Sendung Uhrzeit Radiosender Moderation/Kommentar
14. Mai 2022 Finale 21:00 Uhr Kurdwin Ayub, Florian Alexander, Duscher & Gratzer

Schweiz

In allen drei Teilen der Schweiz (deutschsprachig, französischsprachig, italienischsprachig) wurden beide Halbfinale auf den zweiten Programmen SRF zwei, RTS 2 und RSI LA 2 und das Finale auf den ersten Programmen SRF 1, RTS 1 und RSI LA 1 übertragen.

Übertragungen im schweizerischen Fernsehen
Datum Sendung Uhrzeit Fernsehsender Moderation/Kommentar Sprache Zuschauer Marktanteil
Gesamt 15 bis 59 Jahre Gesamt 15 bis 59 Jahre
10. Mai 2022 The Sound of Marius Bear 20:10 Uhr Deutsch 63 Tsd. 37 Tsd. 5,8 % 8,7 %
Erstes Halbfinale 21:00 Uhr Kommentator: Sven Epiney 144 Tsd. 78 Tsd. 16,2 % 20,8 %
Kommentar: Jean-Marc Richard & Nicolas Tanner Französisch
Kommentar: Clarissa Tami & Francesca Margiotta Italienisch
12. Mai 2022 G&G Spezial 20:10 Uhr Moderation: Joel Grolimund Deutsch 39 Tsd. 22 Tsd. 3,7 % 5,0 %
Zweites Halbfinale 21:00 Uhr Kommentator: Sven Epiney 85 Tsd. 50 Tsd. 9,4 % 11,7 %
Französisch
Kommentar: Clarissa Tami & Boris Piffaretti Italienisch
14. Mai 2022 G&G Spezial 20:10 Uhr Moderation: Joel Grolimund Deutsch
Aspettando la Finale 20:35 Uhr Moderation: Clarissa Tami, Fabrizio Casati, Francesca Margiotta, Boris Piffaretti Italienisch
Finale 21:00 Uhr Kommentator: Sven Epiney Deutsch
Kommentar: Jean-Marc Richard & Gjon’s Tears Französisch
Kommentar: Clarissa Tami, Francesca Margiotta, Boris Piffaretti Italienisch

Andere Länder

Fernsehübertragung

Staat Erstes Halbfinale Zweites Halbfinale Finale
Sender Moderation/Kommentar Sender Moderation/Kommentar Sender Moderation/Kommentar
Teilnehmende Staaten
Albanien Albanien RTSH 1 Andri Xhahu RTSH 1 Andri Xhahu RTSH 1 Andri Xhahu
RTSH Muzikë RTSH Muzikë RTSH Muzikë
Armenien Armenien Armenia 1 Garik Papoyan & Hrachuhi Utmazyan Armenia 1 Garik Papoyan & Hrachuhi Utmazyan Armenia 1 Garik Papoyan & Hrachuhi Utmazyan
Aserbaidschan Aserbaidschan ITV Murad Arif ITV Murad Arif ITV Murad Arif
Australien Australien SBS Myf Warhurst, Joel Creasey SBS Myf Warhurst, Joel Creasey SBS Myf Warhurst, Joel Creasey
Belgien Belgien RTBF La Une Maureen Louys, Jean-Louis Lahaye (Französisch) RTBF La Une Maureen Louys, Jean-Louis Lahaye (französisch) RTBF La Une Maureen Louys, Jean-Louis Lahaye (französisch)
Eén Peter Van de Veire (Niederländisch) Eén Peter Van de Veire (Niederländisch) Eén Peter Van de Veire (Niederländisch)
Bulgarien Bulgarien BNT 1 Elena Rosberg, Petko Kralew BNT 1 Elena Rosberg, Petko Kralew BNT 1 Elena Rosberg, Petko Kralew
BNT 4 BNT 4 BNT 4
Estland Estland ETV Marko Reikop (Estnisch) ETV Marko Reikop (Estnisch) ETV Marko Reikop (Estnisch)
ETV+ Aleksandr Hobotov, Julia Kalenda (Russisch) ETV+ Aleksandr Hobotov, Julia Kalenda (Russisch) ETV+ Aleksandr Hobotov, Julia Kalenda (Russisch)
Finnland Finnland Yle TV1 Mikko Silvennoinen (Finnisch) Yle TV1 Mikko Silvennoinen (Finnisch) Yle TV1 Mikko Silvennoinen (Finnisch)
Yle Areena Eva Frantz, Johan Lindroos (Schwedisch) Yle Areena Eva Frantz, Johan Lindroos (Schwedisch) Yle Areena Eva Frantz, Johan Lindroos (Schwedisch)
Heli Huovinen (Inarisamisch) Heli Huovinen (Inarisamisch) Heli Huovinen (Inarisamisch)
Aslak Paltto (Nordsamisch) Aslak Paltto (Nordsamisch) Aslak Paltto (Nordsamisch)
Levan Tvaltvadze (Russisch) Levan Tvaltvadze (Russisch)
Frankreich Frankreich Culturebox Laurence Boccolini Culturebox Laurence Boccolini France 2 Stéphane Bern & Laurence Boccolini
France 3 Bretagne Goulwena aan Henaff, Yann-Herle, Thelo Mell & Mael Gwenneg (Bretonisch)
Georgien Georgien 1TV Nika Lobiladze 1TV Nika Lobiladze 1TV Nika Lobiladze
Griechenland Griechenland ERT1 Maria Kozakou, Giorgos Kapoutzidis ERT1 Maria Kozakou, Giorgos Kapoutzidis ERT1 Maria Kozakou, Giorgos Kapoutzidis
Irland Irland RTÉ Two Marty Whelan RTÉ Two Marty Whelan RTÉ One Marty Whelan
Island Island RÚV Gísli Marteinn Baldursson RÚV Gísli Marteinn Baldursson RÚV Gísli Marteinn Baldursson
Israel Israel Kan 11 Asaf Liberman, Akiva Novick Kan 11 Asaf Liberman, Akiva Novick Kan 11 Asaf Liberman, Akiva Novick
Italien Italien Rai 1 Gabriele Corsi, Carolina Di Domenico, Cristiano Malgioglio Rai 1 Gabriele Corsi, Carolina Di Domenico, Cristiano Malgioglio Rai 1 Gabriele Corsi, Carolina Di Domenico, Cristiano Malgioglio
Kroatien Kroatien HRT 1 Duško Ćurlić HRT 1 Duško Ćurlić HRT 1 Duško Ćurlić
Lettland Lettland LTV1 Toms Grēviņš, Lauris Reiniks LTV1 Toms Grēviņš, Lauris Reiniks LTV1 Toms Grēviņš, Lauris Reiniks
Litauen Litauen LRT televizija Ramūnas Zilnys LRT televizija Ramūnas Zilnys LRT televizija Ramūnas Zilnys
Malta Malta TVM TVM TVM
Moldau Republik Moldau Moldova 1 Ion Jalbă & Daniela Crudu Moldova 1 Ion Jalbă & Daniela Crudu Moldova 1 Ion Jalbă & Daniela Crudu
Montenegro Montenegro RTCG 1 RTCG 1 RTCG 1
Niederlande Niederlande NPO 1 Cornald Maas, Jan Smit NPO 1 Cornald Maas, Jan Smit NPO 1 Cornald Maas, Jan Smit
Nordmazedonien Nordmazedonien MRT 1 MRT 1 MRT 1
Norwegen Norwegen NRK1 Marte Stokstad NRK1 Marte Stokstad NRK1 Marte Stokstad
Polen Polen TVP1 Marek Sierocki, Aleksander Sikora TVP1 Marek Sierocki, Aleksander Sikora TVP1 Marek Sierocki, Aleksander Sikora
Portugal Portugal RTP1 Nuno Galopim RTP1 Nuno Galopim
(zeitversetzte Übertragung)
RTP1 Nuno Galopim
RTP Internacional RTP Internacional RTP Internacional
RTP África RTP África
Rumänien Rumänien TVR 1 Bogdan Stănescu TVR 1 Bogdan Stănescu TVR 1 Bogdan Stănescu
San Marino San Marino San Marino RTV Lia Fiorio, Gigi Restivo San Marino RTV Lia Fiorio, Gigi Restivo San Marino RTV Lia Fiorio, Gigi Restivo
Schweden Schweden SVT 1 Edward af Sillén SVT 1 Edward af Sillén SVT 1 Edward af Sillén, Linnea Henriksson
Serbien Serbien RTS 1 Silvana Grujić RTS 1 Duška Vučinić RTS 1 Duška Vučinić
Slowenien Slowenien TV SLO 2 Andrej Hofer TV SLO 2 Andrej Hofer TV SLO 1 Andrej Hofer
Spanien Spanien La 1 Tony Aguilar, Julia Varela La 1 Tony Aguilar, Julia Varela La 1 Tony Aguilar, Julia Varela
Tschechien Tschechien ČT2 Jan Maxián ČT2 Jan Maxián ČT2 Jan Maxián
Ukraine Ukraine UA:Kultura Timur Miroschnytschenko UA:Kultura Timur Miroschnytschenko UA:Kultura Timur Miroschnytschenko
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich BBC Three Scott Mills, Rylan Clark BBC Three Scott Mills, Rylan Clark, Sam Ryder BBC One Graham Norton
Zypern Republik Zypern RIK 1 Melina Karageorgiou, Alexandros Taramountas RIK 1 Melina Karageorgiou, Alexandros Taramountas RIK 1 Melina Karageorgiou, Alexandros Taramountas
Nicht teilnehmende Staaten
Kosovo Kosovo RTK RTK RTK
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Peacock Johnny Weir Peacock Johnny Weir Peacock Johnny Weir

Radioübertragung

Staat Erstes Halbfinale Zweites Halbfinale Finale
Sender Moderation/Kommentar Sender Moderation/Kommentar Sender Moderation/Kommentar
Teilnehmende Staaten
Albanien Albanien Radio Tirana Andri Xhahu Radio Tirana Andri Xhahu Radio Tirana Andri Xhahu
Armenien Armenien Public Radio of Armenia Garik Papoyan & Hrachuhi Utmazyan Public Radio of Armenia Garik Papoyan & Hrachuhi Utmazyan Public Radio of Armenia Garik Papoyan & Hrachuhi Utmazyan
Belgien Belgien VivaCité Maureen Louys, Jean-Louis Lahaye (Französisch) VivaCité Maureen Louys, Jean-Louis Lahaye (Französisch) VivaCité Maureen Louys, Jean-Louis Lahaye (Französisch)
Finnland Finnland Yle Radio Suomi Sanna Pirkkalainen & Toni Laaksonen (Finnisch) Yle Radio Suomi Sanna Pirkkalainen & Toni Laaksonen (Finnisch) Yle Radio Suomi Sanna Pirkkalainen & Toni Laaksonen (Finnisch)
Yle X3M Eva Frantz & Johan Lindroos (Schwedisch) Yle X3M Eva Frantz & Johan Lindroos (Schwedisch) Yle X3M Eva Frantz & Johan Lindroos (Schwedisch)
Griechenland Griechenland Deftero Programma Dimitris Meidanis Deftero Programma Dimitris Meidanis Deftero Programma Dimitris Meidanis
Voice of Greece Voice of Greece Voice of Greece
Irland Irland RTÉ Radio 1 Neil Doherty & Zbyszek Zalinski RTÉ Radio 1 Neil Doherty & Zbyszek Zalinski
Island Island Rás 2 Gísli Marteinn Baldursson Rás 2 Gísli Marteinn Baldursson Rás 2 Gísli Marteinn Baldursson
Israel Israel Kan Tarbut Asaf Liberman, Akiva Novick Kan Tarbut Asaf Liberman, Akiva Novick Kan Tarbut Asaf Liberman, Akiva Novick
Italien Italien Rai Radio 2 Ema Stokholma, Gino Castaldo & Saverio Raimondo Rai Radio 2 Ema Stokholma, Gino Castaldo & Saverio Raimondo Rai Radio 2 Ema Stokholma, Gino Castaldo & Saverio Raimondo
Kroatien Kroatien HR 2 Zlatko Turkalj HR 2 Zlatko Turkalj HR 2 Zlatko Turkalj
Litauen Litauen LRT Radijas Ramūnas Zilnys LRT Radijas Ramūnas Zilnys LRT Radijas Ramūnas Zilnys
Moldau Republik Moldau Radio Moldova Ion Jalbă & Daniela Crudu Radio Moldova Ion Jalbă & Daniela Crudu Radio Moldova Ion Jalbă & Daniela Crudu
Niederlande Niederlande NPO Radio 2 Frank van 't Hof & Jeroen Kijk in de Vegte
Norwegen Norwegen NRK P1 Jon Marius Hyttebakk & Marit Sofie Strand
San Marino San Marino Radio San Marino Lia Fiorio & Gigi Restivo Radio San Marino Lia Fiorio & Gigi Restivo Radio San Marino Lia Fiorio & Gigi Restivo
Schweden Schweden SR P4 Carolina Norén SR P4 Carolina Norén SR P4 Carolina Norén
Slowenien Slowenien Radio Val 202 Maruša Kerec Radio Val 202 Maruša Kerec Radio Val 202 Maruša Kerec
Radio Maribor Radio Maribor Radio Maribor
Spanien Spanien Radio Nacional Imanol Durán, Sara Calvo & David Asensio
Ukraine Ukraine UA:Radio Promin Timur Miroschnytschenko, Anna Zakletska & Dmytro Zakharchenko UA:Radio Promin Timur Miroschnytschenko, Anna Zakletska & Dmytro Zakharchenko UA:Radio Promin Timur Miroschnytschenko, Anna Zakletska & Dmytro Zakharchenko
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich BBC Radio 2 Ken Bruce BBC Radio 2 Ken Bruce BBC Radio 2 Ken Bruce
Nicht teilnehmende Staaten
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten WJFD-FM Ewan Spence & Alesia Michelle

Eurovision Preview Partys

Jedes Jahr gibt es vor dem eigentlichen ESC noch einige Promotion-Events, wo sich die Teilnehmer im Ausland der Presse und den Fans präsentieren. Dazu dienen die Preview Partys (dt.: Vorschau-Feiern), die allerdings keine Pflichtveranstaltungen für die Teilnehmer des Eurovision Song Contests darstellen. Für 2022 wurden fünf dieser Veranstaltungen durchgeführt.

Barcelona Eurovision Party 2022

Die erste Barcelona Preview Party fand am 26. März 2022 in Barcelona im Sala Apolo statt. Als Gastgeber wurden Sharone und Giuseppe di Bella vorgestellt. Zudem wurden Namen wie Conchita Wurst, Jamala, Marta Roure, Rosa López, Senhit, SunStroke Project und The Roop als Gastauftritte genannt.

Folgende 10 Länder nahmen an der Barcelona Eurovision Party 2022 teil:

London Eurovision Party 2022

Die dreizehnte Ausgabe der London Eurovision Party fand am 3. April 2022 in London statt. Da der sonst reguläre Austragungsort Café de Paris mittlerweile geschlossen wurde, fand das Konzert 2022 erstmals an einem anderen Ort statt. So wurde das Hard Rock Hotel in London als Austragungsort bekannt gegeben. Als Gastgeber wurden SuRie und Paddy O’Connell vorgestellt, wobei SuRie auch einen Gesangsauftritt hatte. Für weitere Gastauftritte reisten Aidan, DJ Ron, Eye Cue, James Newman, KEiiNO, The Roop und VICTORIA nach London.

Folgende 21 Länder nahmen an der London Eurovision Party 2022 teil:

Israel Calling 2022

Israel Calling 2022 (dt.: Israel ruft 2022) fand vom 5. bis 8. April 2022 in Israel statt. 2019 fand die Veranstaltung nicht statt, weil Israel den ESC im selben Jahr organisierte, und 2020 und 2021 fand die Veranstaltung aufgrund der COVID-19-Pandemie nicht statt. Dementsprechend war es die vierte Ausgabe dieser Veranstaltung. An vier Tagen nahmen die Teilnehmenden an verschiedenen Aktivitäten in Israel teil, wie beispielsweise dem Pflanzen eines Baumes. Am 7. April 2022 fand das Konzert in der Menora Mivtachim Arena in Tel Aviv statt. Diese Veranstaltung wurde von Shefita moderiert, Emmelie de Forest und Gali Atari traten als Gäste auf.

Folgende 24 Länder nahmen an Israel Calling 2022 teil:

Eurovision In Concert 2022

Das Eurovision In Concert 2022 fand am 9. April 2022 im AFAS Live in Amsterdam statt. 2020 und 2021 musste die Veranstaltung jeweils verschoben werden und soll demnach zum ersten Mal seit drei Jahren wieder stattfinden. Moderiert wurde die Veranstaltung vom niederländischen ESC-Kommentator Cornald Maas und der ehemaligen niederländischen ESC-Teilnehmerin und ESC-Moderatorin Edsilia Rombley (1998, 2007), die das Konzert bereits in der Vergangenheit häufiger präsentierten. Insgesamt war es die bereits zwölfte Ausgabe dieser Veranstaltung. Zudem wurden Namen wie Getty Kaspers, Linda Wagenmakers, Loreen, Maggie MacNeal und Marga Bult als Gastauftritte genannt. Die Aftershow-Party wurde von DJ Juan unterstützt.

Folgende 27 Länder nahmen an Eurovision In Concert 2022 teil:

PrePartyES 2022

Die sechste Ausgabe der PrePartyES fand am 15. und 16. April 2022 im Sala La Riviera in Madrid statt. 2020 und 2021 fand die Veranstaltung nur digital statt.

Bei der Empfangsveranstaltung am 15. April 2022, der Welcome-PrePartyES, traten folgende elf Gäste auf:

  • Aidan (Teilnehmer der maltesischen Vorentscheidung Malta Eurovision Song Contest 2022)
  • Blanca Paloma (Teilnehmerin der spanischen Vorentscheidung Benidorm Fest 2022)
  • Chanel (Spanische Teilnehmerin beim ESC 2022)
  • Levi Díaz (Spanische Teilnehmer beim JESC 2021)
  • Marta Sango (Teilnehmerin der spanischen Vorentscheidung Benidorm Fest 2022)
  • Melaní Garcia (Spanische Teilnehmerin beim JESC 2019)
  • Sara Deop (Teilnehmerin der spanischen Vorentscheidung Benidorm Fest 2022)
  • Senhit (San-marinesische Teilnehmerin beim ESC 2011, 2020 & 2021)
  • The Roop (Litauische Teilnehmer beim ESC 2020 & 2021)
  • VICTORIA (Bulgarische Teilnehmerin beim ESC 2020 & 2021)
  • Xeinn (Teilnehmer der spanischen Vorentscheidung Benidorm Fest 2022)

Moderiert wurde diese Empfangsveranstaltung von Krista Siegfrids (Finnische Teilnehmerin beim ESC 2013) und Víctor Escudero.

An der eigentlichen Preview Party am 16. April 2022 nahmen folgende 30 Länder teil:

Moderiert wurde die große Preview Party von Ruth Lorenzo (Spanische Teilnehmerin beim ESC 2014). Als Gäste traten Jamala (Ukrainische Gewinnerin des ESC 2016), Rayden, Tanxugueiras und Varry Brava (Teilnehmer der spanischen Vorentscheidung Benidorm Fest 2022) und Anabel Conde (Spanische Teilnehmerin beim ESC 1995) auf.

Weitere Ereignisse

Ukraine-Konflikt

Am 12. Februar 2022 gewann Alina Pash den Wettbewerb Widbir 2022 mit ihrem Song Tini Zabutykh Predkiv. Sie war somit die Vertreterin der Ukraine beim ESC. Kurz darauf wurde bekannt, dass Alina Pash wohl 2015 über Russland auf die Krim reiste und durch ihr Team eingereichte Unterlagen womöglich gefälscht seien. Daraufhin gab UA:PBC bekannt, dass die Situation untersucht werde und Alina Pash noch nicht das Recht auf eine Teilnahme beim ESC erhält. Am 16. Februar 2022 gab Alina Pash via Instagram bekannt, dass sie nicht mehr für die Ukraine teilnehmen möchte und sich somit vom Wettbewerb zurückzieht. An ihrer Stelle treten die Zweitplatzierten der Vorentscheidung Kalush Orchestra für die Ukraine an.

Ausschluss Russlands nach Überfall auf die Ukraine

Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine am 24. Februar 2022 bat die ukrainische Rundfunkanstalt UA:Suspilne mowlennja die EBU, dass die staatlichen russischen Fernsehsender von der EBU ausgeschlossen werden sollten, da diese die Werte der Organisation verletzten und keine Pressefreiheit garantieren könnten. Die EBU-Antwort war zunächst, dass Russland nicht suspendiert werde und weiter als ESC-Teilnehmer willkommen sei. Diese Entscheidung wurde kritisiert. Schließlich wurde am 25. Februar nach Konsultationen mit weiteren EBU-Mitgliedern der Ausschluss Russlands vom Contest 2022 verkündet. Die EBU erklärte, Russlands Teilnahme würde aktuell den Wettbewerb in Verruf bringen.

Mögliches Fernbleiben Israels

Am 12. April 2022 wurde publik, dass der israelische Künstler Michael Ben David aus Sicherheitsgründen dem ESC fernbleiben könnte. Als Grund wurde der zu der Zeit in Israel abgehaltene Streik unter Mitarbeitern des israelischen Außenministeriums genannt. Unter ihnen waren auch die Mitarbeiter des Inlandsgeheimdienstes Schin Bet, die bislang zum Schutz der ESC-Delegation abgestellt waren. Am 12. April meldete das israelische Fernsehen, dass wegen „des Streiks des Außenministeriums […] sich der Allgemeine Sicherheitsdienst nicht mit der israelischen Delegation zum Eurovision Song Contest befassen“ und diese daher „nicht am Eurovision Song Contest 2022 in Turin teilnehmen“ könne.

Am Ende erschien die israelische Delegation aber zu den Proben in Turin und absolvierte alle dazugehörigen Termine.

Technische Probleme der Bühne

Während dem ersten Tag der Proben am 30. April 2022 berichteten die italienischen Zeitschriften La Repubblica und La Stampa über technische Probleme bei einem der Hauptelemente der Bühne. Die sieben rotierenden Bögen in der Mitte der Bühne sollen nicht so funktioniert haben, wie erwartet. Dieses Problem würde man auch nicht rechtzeitig vor den Live Shows beheben, und somit müssten zahlreiche Delegationen ihre Bühnenproduktion kurzfristig umplanen. Belgien, Dänemark, Estland, Finland, Litauen, Rumänien, Serbien, Irland, Ukraine, Albanien und Italien sind einige der betroffenen Delegationen. La Stampa berichtete am nächsten Tag, dass ein Kompromiss gefunden wurde, bei dem die sieben Bögen bei jedem Auftritt auf derselben Position bleiben würden, außer bei den Interval Acts und der Eröffnungsperformance. Die EBU hat dies später bestätigt.

Möglicher Rückzug Nordmazedoniens

Der nordmazedonische Sender MRT gab am 8. Mai bekannt, dass man in Betracht ziehe, die für das eigene Land antretende Künstlerin Andrea von der Eröffnungsveranstaltung zurückzuziehen. Als Grund wurde ein Zwischenfall angegeben, bei dem sich die Teilnehmerin Andrea einer nordmazedonischen Flagge entledigte und diese auf ungebührliche Weise aus dem Photo-Shooting-Blickfeld entfernte, indem sie sie gezielt zur Seite warf, wo sie dann am Boden landete. Als ihr eröffnet wurde, dass dies eine Entehrung von Staatssymbolen darstellt und unter Strafe steht, entschuldigte sie sich noch am selben Tag in einem Video für die unbeabsichtigte Untat, womit der Fall erledigt schien. Drei Tage später gab jedoch das MRT bekannt, in Betracht zu ziehen, sich künftig vom Wettbewerb ganz zurückzuziehen, um die Verunglimpfung von Staatssymbolen und ein schlechtes Image des Landes zu vermeiden. Für 2023 hat Nordmazedonien tatsächlich die Teilnahme abgesagt, als Begründung aber finanzielle Gründe angegeben.

Disqualifizierung mehrerer Jurys

Während des Finales in der Nacht vom 14. auf den 15. Mai erklärte die EBU, dass die Abstimmungsergebnisse der Jurys von Aserbaidschan, Georgien, Montenegro, Polen, San Marino und Rumänien nach der Generalprobe des zweiten Halbfinales für nichtig erklärt wurden. Laut dem Ausrichter wurde ein Ersatzergebnis auf Basis von Ländern mit ähnlichem Abstimmungsverhalten vorgenommen, da „bestimmte unregelmäßige Abstimmungsmuster“ festgestellt worden seien. Dies betraf sowohl das zweite Halbfinale, als auch das Finale. Aufgrund dessen hatte sich die Übertragungszeit der Show verlängert.

Am 19. Mai 2022 veröffentlichte die EBU ein Statement, wonach es zwischen den genannten sechs Ländern womöglich zu Absprachen gekommen sei. So lagen bei den Jury-Votes von Aserbaidschan, Rumänien, Georgien und San Marino die übrigen fünf Länder auf den ersten fünf Plätzen; in Montenegro und Polen voteten die Jurymitglieder vier der anderen fünf Länder auf den ersten fünf Plätzen.

Hackerangriffe aus Russland während des Halbfinales und Finales

Nach Angaben der italienischen Polizei gab es während des ersten Halbfinales und des Finales Versuche, Computersysteme während der Abstimmung mittels DDoS-Attacken zu überlasten. Experten für Internetkriminalität führten die Angriffe auf die russische Hackergruppe Killnet zurück.

Trivia

  • Der ESC 2022 war der erste seit:
    • 1991, der in Italien stattfand.
    • 2011, bei dem weniger als die üblichen 26 Staaten im Finale antraten. Da Italien als Gastgeber ohnehin schon durch die Big-5 eine sichere Finalteilnahme besaß, gab es nur fünf statt sechs direkte Finalisten.
    • 2014, bei dem eine Frau und zwei Männer moderierten. Diese Konstellation trat außerdem erst zum zweiten Mal auf.
    • 2015, bei dem 40 Staaten teilnahmen. Es war zudem erst das zweite Mal, dass 40 Staaten teilnehmen.
    • 2016, dessen Bühne nicht von Florian Wieder stammte.
    • 2017, bei dem drei Personen den ESC moderierten. Zwar hätten 2020 ebenfalls drei Personen den ESC moderiert, jedoch wurde die Veranstaltung 2020 wegen der COVID-19-Pandemie abgesagt.
  • Osterreich Österreich: Nach 40 Jahren, seit Elisabeth Engstler und Michael Scheickl unter dem Namen Mess 1982 in Harrogate antraten, sendete Österreich wieder ein weiblich-männliches Duo zum ESC.
  • Litauen Litauen: Litauen sang zum ersten Mal seit der ersten Teilnahme im Jahr 1994 komplett auf Litauisch.
  • Serbien Serbien: Der serbische Beitrag enthielt erstmals Strophen auf Latein. Zudem wurde der erste Satz des Liedes rückwärts gesungen.
  • Frankreich Frankreich: Zum ersten Mal seit 1996 und zum zweiten Mal überhaupt wurde Frankreich von einem Beitrag in bretonischer Sprache vertreten.
  • San Marino San Marino: Der san-marinesische Teilnehmer Achille Lauro nahm vor seiner Teilnahme beim nationalen Vorentscheid von San Marino ebenfalls am Sanremo-Festival 2022, der italienischen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest teil. Er erreichte dort aber nur den 14. Platz.
  • Portugal Portugal: 2 der 5 Background-Sängerinnen von Portugals Beitrag nahmen wie Maro am Festival da Canção 2022, der nationalen Vorentscheidung Portugals zum ESC, teil. Diana Castro wurde im Finale Vierte, Milhanas Siebte.
  • An 34 der 40 Songs wirkten die teilnehmenden Künstler, zumindest teilweise, selbst als Autoren mit.
  • Laura Pausini bekam während der Punktevergabe im Finale Probleme mit dem Kreislauf. In den letzten 20 Minuten kam sie auf die Bühne zurück.
  • Erstmals:
    • gab es keinen teilnehmenden Beitrag, der zumindest teilweise auf Französisch gesungen wird.
    • wurde der Wettbewerb in UHD (2160p) ausgestrahlt.
    • präsentierten 3 Moderatoren die Punkte für das Halbfinale und Finale.
    • führte Australien als erstes Land ein Onlinevoting ein, wodurch die Zuschauerstimmen nicht mehr per Telefon und SMS bestimmt wurden.
  • Die Ukraine hat im Televoting mehrere Rekorde erreicht
    • Die Ukraine erhielt im Televoting von jedem der 39 abstimmenden Länder Punkte, was bisher nur Portugal 2017 gelang.
    • Die Ukraine erhielt im Televoting von 28 Ländern 12 Punkte, was einen Rekord darstellt. Dazu achtmal 10 Punkte, zweimal 8 Punkte und einmal 7 Punkte.
    • Die Ukraine erhielt im Televoting den Rekordwert 439 von 468 möglichen Punkten, was 93,8 % der Höchstwertung entspricht.
  • Schweden erhielt im zweiten Halbfinale die (seit der Einführung der separaten Punktevergabe von Publikum und Jurys 2016) höchste jemals von den Jurys vergebene Punktzahl, nämlich 222 von 240 möglichen Punkten. Dies entspricht einer Höchstwertung von 92,5 %.

Siehe auch

Commons: Eurovision Song Contest 2022 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

wikipedia, wiki, enzyklopädie, buch, bibliothek, artikel, lesen, kostenlos herunterladen, Informationen über Eurovision Song Contest 2022, Was ist Eurovision Song Contest 2022? Was bedeutet Eurovision Song Contest 2022?