Eurovision Song Contest 2023

Der 67. Eurovision Song Contest fand vom 9. Mai 2023 bis zum 13. Mai 2023 in der britischen Stadt Liverpool statt. Nachdem die ukrainische Band Kalush Orchestra mit dem Titel Stefania den Eurovision Song Contest 2022 in Turin (Italien) im Vorjahr gewonnen hatte, wäre eigentlich die Ukraine Ausrichter gewesen. Wegen des Überfalls Russlands auf die Ukraine entschied die EBU aber im Juni 2022, dass eine Austragung dort nicht möglich sei. Die EBU beauftragte daraufhin die BBC, deren Beitrag 2022 den zweiten Platz erreichte, gemeinsam mit Ukraines Rundfunkanstalt UA:Suspilne mit der Ausrichtung des Wettbewerbes.

67. Eurovision Song Contest
Motto United by Music
(dt.: Vereint durch Musik)
Datum 09. Mai 2023 (Halbfinale 1)
11. Mai 2023 (Halbfinale 2)
13. Mai 2023 (Finale)
Austragungsland Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich
Austragungsort
Liverpool Arena, Liverpool
Austragender Fernsehsender
Moderation
Julija Sanina, Alesha Dixon
Hannah Waddingham
Graham Norton (Finale)
Eröffnungsact Erstes Halbfinale:
Julija Sanina: Mayak
Finale:
Kalush Orchestra: Stefania & Changes
Flaggenparade mit Go_A, Jamala, Tina Karol, Verka Serduchka
Pausenfüller Erstes Halbfinale: Alyosha & Rebecca Ferguson: Ordinary World
Rita Ora: Ritual, Anywhere, I Will Never Let You Down & Praising You
Zweites Halbfinale:
Marija Jaremtschuk, Zlata Dziunka & OTOY: Music Unites Generations
Miss Demeanour, Miss Mercedes Bends & Tomara Thomas: Be Who You Wanna Be
Finale:
Sam Ryder: Mountain
Mahmood, Netta, Daði Freyr, Cornelia Jakobs, Duncan Laurence, Sonia: The Liverpool Songbook
Teilnehmende Länder 37
Gewinner Schweden Schweden
Siegertitel Loreen: Tattoo
Zurückgezogene Teilnahme Bulgarien Bulgarien
Montenegro Montenegro
Nordmazedonien Nordmazedonien
Abstimmungsregel Halbfinale:
Die Zuschauer bestimmen per Tele- und Onlinevoting wie das Land 1–8, 10 und 12 Punkte an die zehn besten Lieder vergibt.
Finale:
Jedes Land verteilt zwei Punktesätze bestehend aus 1–8, 10 und 12 Punkten an die zehn besten Lieder bzw. ihre Interpreten.
Dabei stammt der erste Punktesatz von der Jury, der zweite vom Televoting der Zuschauer des jeweiligen Landes. Zusätzlich gibt es ein Online-Voting für Zuschauer aus nicht-teilnehmenden Ländern.
Italien ESC 2022Schweden ESC 2024

Den Wettbewerb gewann Loreen für Schweden mit dem Song Tattoo. Dies war der insgesamt siebte Erfolg für Schweden beim Eurovision Song Contest und der zweite Sieg für Loreen nach ihrem ersten Triumph beim ESC 2012 in Baku. Sie ist damit die zweite Person nach Johnny Logan, der dies gelungen ist. Schweden erreichte im Juryvoting den ersten und im Televoting den zweiten Platz. Zweiter wurde Käärijä, der mit seinem Lied Cha Cha Cha für Finnland die Zuschauerabstimmung gewann. Den dritten Platz erreichte die für Israel antretende Noa Kirel mit ihrem Song Unicorn. Österreich, das seit 2018 erstmals wieder das Finale erreichen konnte und vom Duo Teya & Salena vertreten wurde, erreichte Platz 15. Die Schweiz, vertreten durch Remo Forrer, belegte im Finale mit 92 Punkten den 20. Platz. Deutschlands Teilnehmer Lord of the Lost wurden Letzte, wobei die Band drei Punkte von den Jurys und 15 Punkte von den Zuschauern erhielt. Es war der bereits neunte letzte Platz für Deutschland beim Wettbewerb.

Austragungsort

Bereits vor dem Finale 2022 äußerte der isländische Sender RÚV Interesse, den Eurovision Song Contest 2023 auszutragen, falls die Ukraine oder Australien gewinnen sollte. Als möglicher Austragungsort wurde die Egilshöll in der Hauptstadt Reykjavík in Betracht gezogen.

Auch die schwedische Hauptstadt Stockholm bot sich an, bei einem eventuellen Sieg der Ukraine die Austragung zu übernehmen. Anna König Jerlmyr, die Bürgermeisterin der Stadt, brachte mit der Avicii Arena (ehemals Globen Arena) einen konkreten Austragungsort ins Spiel. Die Avicii Arena war bereits Austragungsort des Wettbewerbs in den Jahren 2000 und 2016.

Madrid, Valencia, Barcelona und Las Palmas de Gran Canaria meldeten vor dem Finale beim spanischen Sender RTVE Interesse an, den Wettbewerb auszutragen, falls es einen spanischen Sieg in Turin gäben sollte.

Sieg der Ukraine in Turin

Nach dem Erfolg von Kalush Orchestra erklärte der ukrainische Präsident, Wolodymyr Selenskyj, dass der Song Contest im folgenden Jahr in der Ukraine stattfinden solle und äußerte den Wunsch, den Wettbewerb „eines Tages“ in Mariupol auszutragen. Das Büro des Bürgermeisters der Hauptstadt Kiew gab in einem Interview bekannt, dass man bereit wäre, den Song Contest auszutragen, da die notwendige Infrastruktur vorhanden sei.

Als Zweitplatzierter in Turin kam das Vereinigte Königreich mit der öffentlich-rechtlichen Rundfunkgesellschaft BBC als möglicher Austragungsort in Frage. Der damalige britische Wirtschaftsminister, Kwasi Kwarteng, äußerte gegenüber der BBC, dass das Vereinigte Königreich im Fall der Fälle dazu bereit sei, diesen Wettbewerb auszutragen. In der schottischen Presse wurde zu diesem Zeitpunkt über Glasgow als möglichen Austragungsort spekuliert. Nachdem bekannt geworden war, dass die EBU mit der BBC Gespräche über eine mögliche Austragung im Vereinigten Königreich führte, erklärte die BBC, dass dies keine wünschenswerten Umstände seien, man aber dennoch die Möglichkeit einer Austragung diskutiere.

Neben dem Vereinigtem Königreich erklärten sich weitere Fernsehstationen bereit, die Austragung zu übernehmen, sollte die Ukraine nicht dazu in der Lage sein. So bot der Direktor der Rai, Stefano Coletta, an, dass Turin, Austragungsort von 2022, die Veranstaltung erneut austragen könnte. Unterstützt wurde Coletta hierbei von Stefano La Russo, dem Bürgermeister Turins. Der Vorsitzende des polnischen Senders TVP, Jacek Kurski, sagte ebenfalls, dass der Sender der Ukraine helfen würde, den Wettbewerb auszurichten. Dies hätte, laut des Vorsitzenden, jedoch noch mit der polnischen Regierung besprochen werden müssen. Auch die niederländischen Sender AVROTROS und NPO erklärten, dass sie bereit wären, den ESC 2023 zwei Jahre nach 2021 wieder auszurichten. Ein genauer Austragungsort wurde jedoch nicht bekanntgegeben. Die SRG SSR zeigte sich in einem Interview gesprächsbereit gegenüber einer möglichen Austragung des Wettbewerbs in der Schweiz. Es gab hierzu jedoch keine konkreten Gespräche, so der Leiter der Schweizer Delegation, Yves Schifferle.

Am 14. Juni 2022 fand das erste Treffen zwischen den Verantwortlichen der EBU und ihrer Partner sowie Vertretern des ukrainischen Senders UA:Suspilne statt. Eine Austragung wurde in drei zunächst nicht näher definierten Regionen der Ukraine geprüft, die später als Kiew, Lwiw und die Region Transkarpatien bekanntgegeben wurden. Am gleichen Tag gab der Präsident des spanischen Senders, RTVE, bekannt, dass der Wettbewerb nicht in Spanien stattfinden werde, sondern im Vereinigten Königreich, sollte die Ukraine auf eine Austragung verzichten bzw. nicht dazu in der Lage sein.

Krieg verhindert eine Austragung in der Ukraine

Am 17. Juni 2022 erklärte die EBU, dass der Wettbewerb wegen den andauernden Kämpfen nach der russischen Invasion nicht in der Ukraine ausgetragen werden könne. Nach dieser Absage meldeten neben den britischen Städten Sheffield, Edinburgh, Bristol und Newcastle auch die belgische Hauptstadt Brüssel Interesse an, sich um die Ausrichtung des Wettbewerbs zu bewerben.

Der ukrainische Sender UA:PBC forderte die EBU jedoch auf, weiter über die Austragung in der Ukraine zu diskutieren, aber am 23. Juni 2022 bestätigte die EBU jedoch ihre Entscheidung, die Veranstaltung nicht in der Ukraine zu organisieren.

Das Vereinigte Königreich springt für die Ukraine ein

Die BBC wurde am 25. Juli 2022 von der EBU mit der Austragung im Namen der Ukraine und somit der Suche nach einem Veranstaltungsort beauftragt. Daraufhin bekundeten weitere britische Städte (Aberdeen, Belfast, Birmingham, Glasgow, Leeds, Liverpool, London und Manchester) ihr Interesse an einer Austragung – darunter auch Brighton, Cardiff, Derry, Prudhoe, Nottingham, Sunderland und Wolverhampton, die dann aber nach der Bekanntgabe der Auswahlkriterien ihre Bewerbung zurückzogen oder nicht weiter verfolgten.

Am 4. August 2022 gab die BBC einen Auswahlprozess aus zwei Runden bekannt:

  1. Nach Eingang aller Bewerbungen wurden die Städte, die die Anforderungen für eine Austragung erfüllten und der BBC Antworten in Bezug auf Fähigkeiten und Erfahrung geben konnten, ausgewählt und eine engere Wahl getroffen.
  2. Die endgültige Entscheidung über die Auswahl der Gastgeberstadt basierte auf der Kapazität und Fähigkeit einer Stadt oder Region, die Anforderungen der BBC und der EBU zu erfüllen, sowie auf der Verfügbarkeit von Ressourcen und allgemeiner Erfahrung bei der Ausrichtung einer Großveranstaltung wie dem Eurovision Song Contest.
Aberdeen
Belfast
Birmingham
Bristol
Darlington
Edinburgh
Glasgow
Leeds
Liverpool
London
Manchester
Sheffield
Städte des Vereinigten Königreichs, die ihr Interesse an einer Austragung bekundet haben/hatten.

Bewerbungen, die die Endauswahl erreichten
Bewerbungen, die die Endauswahl nicht erreichten

Bewerbungen, die das Auswahlverfahren nicht erreichten

Um als Gastgeberstadt in Betracht gezogen zu werden, mussten die interessierten Städte und Veranstaltungsorte bestimmte Kriterien erfüllen:

  • einen internationalen Flughafen, der in höchstens 90 Minuten Fahrzeit erreichbar ist
  • über 2000 verfügbare Hotelräume in der Nähe des Austragungsortes
  • eine Infrastruktur des Austragungsortes, die für große Veranstaltungen geeignet ist

und folgende Punkte erfüllt:

    • Die Arena muss über ein geschlossenes Dach verfügen.
    • Die Arena muss bei 70 % der maximalen Platzanzahl bei Konzerten Platz für 8000 bis 10000 Zuschauer bieten. Dabei müssen die Bühne und die Produktion für den ESC mit einbezogen werden.
    • Die Arena muss über eine Kapazität verfügen, die eine Produktion auf hohem Niveau ermöglicht. Das schließt einen guten Zugang für Transportgüter in die Arena ein.
    • Die Arena muss über zusätzliche Kapazitäten für ein Pressezentrum, die Delegationsräume, Ankleideräume, Orte für die Interpreten und Mitarbeiter verfügen.
    • Die Arena muss sechs Wochen vor der Veranstaltung zum Aufbau zur Verfügung stehen, zwei Wochen während der Veranstaltung und eine Woche nach der Veranstaltung zum Abbau.

Am 27. Juli 2022 beschloss Birmingham, sich nicht mit der Utilita Arena, dem Austragungsort des Eurovision Song Contests 1998 zu bewerben, sondern mit der Resorts World Arena.

Auswahl der Gastgeberstadt

Am 12. August reduzierte die BBC die Bewerbungen auf eine engere Auswahl, von denen man ausging, dass sie eine Austragung nach den Kriterien stemmen können. Für Manchester wurden nicht die Arenen Co-op Live und Manchester Central berücksichtigt, sondern die AO Arena.

Am 27. September 2022 veröffentlichte die BBC die Namen der zwei Städte, die die Endauswahl erreicht hatten, Glasgow und Liverpool. Am 7. Oktober 2022 wurde Liverpool im Rahmen der The One Show auf BBC One als Austragungsort bekanntgegeben.

Der ESC findet damit zum neunten Mal im Vereinigten Königreich statt, häufiger als in jedem anderen Land. Zuletzt richtete die BBC die Veranstaltung 1998 in Birmingham aus. Zum letzten Mal war 1980 nicht der Vorjahressieger Ausrichter; damals sprangen die Niederlande für Israel ein.

Übersicht der Bewerbungen

mögliche Gastgeberstadt möglicher Austragungsort Maximale Kapazität

(Konzerte)

Bemerkungen
Endauswahl
Glasgow OVO Hydro 13.000 Die Bewerbung wurde vom Glasgow City Council unterstützt. Die Halle war Austragungsort der Commonwealth Games 2014 und der MTV Europe Music Awards 2014. Außerdem war sie Drehort des Films Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga.
Liverpool Liverpool Arena 11.000 Austragungsort der MTV Europe Music Awards 2008.
Bewerbungen, die das Auswahlverfahren erreichten, aber nicht die Endauswahl
Birmingham Resorts World Arena 15.685 Austragungsort der Commonwealth Games 2022.
Leeds First Direct Arena 13.781
Manchester AO Arena 21.000 Austragungsort der Commonwealth Games 2002.
Newcastle Utilita Arena Newcastle 11.000
Sheffield Utilita Arena Sheffield 13.600
Bewerbungen, die das Auswahlverfahren nicht erreichten
Aberdeen P&J Live 15.000
Belfast The SSE Arena Belfast 14.000 Austragungsort der MTV Europe Music Awards 2011.
Bristol YTL Arena 17.000 Der Veranstaltungsort befand sich während des Bewerbungsverfahrens noch im Bau.
Darlington The Darlington Arena 25.000 Der Veranstaltungsort hätte ein temporäres Dach benötigt, um die Anforderungen der EBU zu erfüllen.
Edinburgh Royal Highland Centre 10.500
Usher Hall 2.200 Der Veranstaltungsort hat eine zu geringe Kapazität und hätte damit nicht die Anforderungen der EBU erfüllt. Die Halle war Austragungsort des Eurovision Song Contests 1972.
London Copper Box Arena 7.000 Der Veranstaltungsort hat eine zu geringe Kapazität und hätte damit nicht die Anforderungen der EBU erfüllt. Die Halle war bereits Austragungsort der Olympischen Sommerspiele 2012.
The O2 Arena 20.000 Austragungsort der Olympischen Sommerspiele 2012, sowie der Sommer-Paralympics 2012.
OVO Wembley Arena 12.500 Austragungsort der Olympischen Sommerspiele 1948 und 2012.

Format

Am 7. Oktober 2022 stellte die EBU das Eurovisionslogo für den Wettbewerb 2023 vor. Durch die besonderen Umstände beinhaltete das Herz im Logo die Farben der ukrainischen Flagge. Unter dem Logo wurde im Gegensatz zu den Logos aus den Vorjahren auch das Gastgeberland, das Vereinigte Königreich, aufgelistet. Darunter befindet sich wie sonst auch die Gastgeberstadt Liverpool und das Jahr 2023.

Der Slogan und das offizielle Logo wurden am 30. Januar 2023 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert, als Banner zur Dekoration an der St. George’s Hall angebracht wurden. Das Design ist stark an den Farben der Ukraine angelehnt, soll aber auch die besondere Partnerschaft zwischen der Ukraine und dem Vereinigten Königreich in diesem Jahr hervorheben. Das Motiv der aneinandergereihten Herzen ist inspiriert von der Idee, dass Millionen von Herzen der Fernsehzuschauer im Einklang miteinander schlagen.

Bühne

Das Bühnendesign, welches von Julio Himede entworfen wurde, wurde am 2. Februar 2023 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Himede selbst beschreibt das Design als eine „große Umarmung“, welche ihre Arme der Ukraine und den teilnehmenden Ländern öffnet.

Postcards

Am 11. April 2023 wurde das Konzept der Postcards, d. h. der einminütigen Einspielfilme, die vor den Beiträgen ausgestrahlt werden, vorgestellt. Jede Postcard besteht aus Videoaufnahmen je eines Ortes in der Ukraine und im Vereinigten Königreich sowie von den Künstlern an einem Ort im jeweiligen Teilnehmerland. Insgesamt kommen somit 111 verschiedene Orte in den Postcards vor.

Teilnehmer Orte
Ukraine Vereinigtes Königreich Teilnehmerland
Albanien Albanien Sofijiwka-Park, Uman Sefton-Park, Liverpool Großer Park, Tirana
Armenien Armenien Botanischer Garten, Universität Lwiw Eden Project, Cornwall Botanischer Garten, Jerewan
Aserbaidschan Aserbaidschan Majdan Nesaleschnosti, Kiew Centenary Square, Birmingham Baku Boulevard, Baku
Australien Australien Glass-Brücke, Kiew Clifton Suspension Bridge, Bristol Matagarup-Brücke, Perth
Belgien Belgien Unabhängigkeitsdenkmal, Kiew Engel des Nordens, Gateshead Atomium, Brüssel
Danemark Dänemark Nationaloper Lwiw, Lwiw Wales Millennium Centre, Cardiff Königliche Oper, Kopenhagen
Deutschland Deutschland Russaniwka-Kanal, Kiew Bridgewater-Kanal, Worsley Kehrwieder, Hamburg
Estland Estland Wasserturm, Winnyzja Blackpool Tower, Lancashire Fernsehturm, Tallinn
Finnland Finnland Podil Ferris Wheel, Kiew Wheel of Liverpool, Liverpool SkyWheel Helsinki, Helsinki
Frankreich Frankreich Potocki-Palast, Lwiw Hopetoun House, West Lothian Schloss Fontainebleau, Île-de-France
Georgien Georgien Altstadt, Lwiw Port Sunlight, Merseyside Altstadt, Tiflis
Griechenland Griechenland Tarakaniw Festung, Oblast Riwne Dunluce Castle, Antrim County Tempel des Poseidon, Kap Sounion
Irland Irland Bergstraße, Oblast Iwano-Frankiwsk Militärstraße, Isle of Wight Sally Gap, County Wicklow
Island Island Manjawa Wasserfall, Gorgany Bergkamm Pistyll Rhaeadr, Powys Kvernufoss, Region Skógar
Israel Israel Urytski-Felsen, Nationalpark Skoler Beskiden Stonehenge, Wiltshire Masada, Judäische Wüste
Italien Italien Kiew Velodrome, Kiew Pump Track Wales, Rhayader Circus Maximus, Rom
Kroatien Kroatien Flusshafen, Kiew Whitby Hafen, North Yorkshire Hafen, Rijeka
Lettland Lettland EcoSpace Häuser, Kiewer Meer Boscombe Strandhütten, Bournemouth Melnsils, Gemeinde Talsi
Litauen Litauen Chotyn Festung, Oblast Tscherniwzi Eilean Donan, Schottische Highlands Inselburg, Trakai
Malta Malta Lwiw Bus, Lwiw London Bus, London Vintage Bus, Mellieħa
Moldau Republik Moldau Skoler Beskiden Wald, Oblast Lwiw Sherwood Forest, Nottinghamshire Trebujeni Wald, Orhei
Niederlande Niederlande Komfort-Stadt, Kiew Portmeirion, Gwynedd Zaandam, Provinz Noord-Holland
Norwegen Norwegen Wernadskyj-Nationalbibliothek der Ukraine, Kiew Liverpool Central Library, Liverpool Deichmanske bibliotek, Oslo
Osterreich Österreich Rathaus, Lwiw Sheffield Rathaus, South Yorkshire Rathausplatz, Wien
Polen Polen Nationaluniversität, Czernowitz Trinity College, Cambridge Universität Fakultät der Physik, Universität Warschau
Portugal Portugal Sophienkathedrale, Kiew Kathedrale von Ely, Cambridgeshire Igreja de Santa Engrácia, Lissabon
Rumänien Rumänien Taras-Schewtschenko-Statue, Lwiw The-Beatles-Statue, Liverpool Eine-Kutsche-mit-Clowns-Skulptur, Bukarest
San Marino San Marino Kamianets-Podilskyi-Schloss, Oblast Chmelnyzkyj Herstmonceux Castle, East Sussex Torre Guaita, Monte Titano
Schweden Schweden Anti-Circe-Insel, Uman St Catherine’s Island, Tenby Enholmen, Gotland
Schweiz Schweiz See Buchak, Oblast Tscherkassy Loch Ness, Schottische Highlands Zürichsee, Zürich
Serbien Serbien Zeitgenössischer Skulpturenpark 3020, Oblast Lwiw Tate Gallery, Liverpool Museum für zeitgenössische Kunst, Belgrad
Slowenien Slowenien Dach der Tetris Hall, Kiew Goodness-Gracious-Dachbar, Liverpool Dach des RTV SLO-Gebäudes, Ljubljana
Spanien Spanien Amphitheater Uschhorod, Uschhorod Minack Theatre, Cornwall Römisches Theater Sagunto, Provinz Valencia
Tschechien Tschechien Grünes Labyrinth, Schytomyr Friedenslabyrinth, Castlewellan Eibenlabyrinth, Schloss Loučeň
Ukraine Ukraine Street Art, Kiew Street Art, Belfast Art-Zavod Platforma, Kiew
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich Dnepr, Oblast Kiew River Mersey, Liverpool Themse, London
Zypern Republik Zypern Strand des Kiewer Meeres, Oblast Kiew Brighton Strand, East Sussex Akti-Olympion-Strand, Limassol

Eröffnungs- und Pausenacts

Die Eröffnungs- und Pausenacts wurden am 13. April bekanntgegeben.

Moderation

Am 10. Februar 2023 gab der Aufsichtsratsvorsitzende von UA:Suspilne, Mykola Chernotytskyi, bekannt, dass mindestens ein Moderator aus der Ukraine stammen werde. Am 22. Februar wurden die Moderatoren bekanntgegeben. Die Halbfinale werden von Julija Sanina, Hannah Waddingham und Alesha Dixon moderiert werden. Im Finale wird zusätzlich noch Graham Norton durch die Show führen. Zum ersten Mal seit 2013 wird somit eine abgeänderte Moderatorenkonstellation im Finale als im Halbfinale moderieren.

Am 12. März 2023 wurde bekannt, dass Graham Norton und Hannah Waddingham das Voting zusammen präsentieren werden.

Voting

Am 22. November 2022 kündigte die EBU eine Reform des Abstimmungsprozesses an. So wurden in den beiden Halbfinalen die Finalisten erstmals seit 2007 ausschließlich durch Televoting und nicht mehr zur Hälfte durch professionelle Jurys bestimmt. Zur Begründung dieser Maßnahme wurden die Unstimmigkeiten beim Juryvoting im Vorjahr angeführt. Im Finale machte das Juryvoting jedoch weiterhin wie bisher die Hälfte des Gesamtergebnisses aus.

Zudem wurde erstmals bei einem Eurovision Song Contest ein Onlinevoting durchgeführt, welches Zuschauern in nicht-teilnehmenden Ländern die Teilnahme an der Abstimmung ermöglicht. Die Ergebnisse der Online-Abstimmung werden dabei wie ein zusätzliches Teilnehmerland „Rest der Welt“ gewertet.

Eine Ende Mai 2023 veröffentlichte Analyse ergab, dass Menschen aus 107 nicht-teilnehmenden Ländern online am Abstimmungsverfahren teilnahmen. Die meisten Stimmen stammen aus den USA, Kanada, Neuseeland und Mexiko, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Chile aber auch aus europäischen Ländern, wie Luxemburg, dem Kosovo und der Türkei.

Teilnehmer

Länder

Bis zum 15. September 2022 hatten die Rundfunkanstalten Zeit, die für die Teilnahme benötigten Papiere bei der EBU einzureichen. Bis zum 11. Oktober 2022 hatten Sender dann noch Zeit, ihre Teilnahme ohne Strafe zurückzuziehen.

Am 20. Oktober 2022 gab die Europäische Rundfunkunion (EBU) bekannt, dass 37 Länder am Wettbewerb 2023 teilnehmen würden. Zuletzt nahmen 2014 so wenige Länder teil.

Montenegro, welches im Vorjahr erst zum Wettbewerb zurückgekehrt war, zog sich 2023 aus finanziellen Gründen vom Wettbewerb zurück. Auch Nordmazedonien, welches seit seinem Debüt 1998 bisher noch nie freiwillig ausgesetzt hatte, verzichtete aus finanziellen Gründen auf eine Teilnahme, ebenso wie Bulgarien.

Erstmals in der Geschichte des Eurovision Song Contest wurde beim ESC 2023 die englische Bezeichnung Tschechiens nicht mehr mit Czech Republic, sondern mit der neuen kürzeren Bezeichnung Czechia angegeben.

Wiederkehrende Interpreten

Mit der schwedischen Sängerin Loreen, die bereits 2012 für Schweden antrat und den ESC gewinnen konnte, kehrte eine ehemalige Siegerin des Wettbewerbes zurück. Der Italiener Marco Mengoni hatte sein Land bereits 2013 beim ESC in Schweden vertreten. Die litauische Vertreterin Monika Linkytė vertrat ihr Heimatland bereits 2015 zusammen mit Vaidas Baumila beim Song Contest. Der belgische Interpret Gustaph war bereits 2018 und 2021 als Begleitsänger beim Song Contest tätig. Pasha Parfeni, der Moldauer Teilnehmer, nahm 2012 schon einmal als Solist am ESC teil. Zudem begleitete er im Jahr darauf den moldauischen Beitrag am Klavier. Die georgische Interpretin Iru Chetschanowi gewann 2011 den Junior Eurovision Song Contest für Georgien als Teil der Gruppe Candy.

Der Sänger Reiley, der für Dänemark antrat, war der erste färöische Teilnehmer in der Geschichte des Eurovision Song Contest.

Land Interpret Vorherige(s) Teilnahmejahr(e)
Belgien Belgien Gustaph Begleitung: 2018, 2021
Italien Italien Marco Mengoni 2013
Litauen Litauen Monika Linkytė 2015 (zusammen mit Vaidas Baumila)
Moldau Republik Moldau Pasha Parfeni 2012
Begleitung: 2013
Schweden Schweden Loreen 2012

Nationale Vorentscheidungen

Belgien

Am 5. Juli 2022 bestätigte die belgische Rundfunkanstalt Vlaamse Radio- en Televisieomroeporganisatie (VRT), die turnusgemäß für die Auswahl des diesjährigen Beitrages zuständig war, die Teilnahme Belgiens am Eurovision Song Contest 2023. Ende August 2022 bestätigte VRT die bereits im April 2022 angekündigte Überlegung des Senders zu einer Rückkehr zum nationalen Vorentscheid Eurosong, der in der Vergangenheit, zuletzt im Jahr 2016, für die Auswahl des belgischen Beitrages genutzt wurde. Somit wählte Belgien erstmals seit sechs Jahren seinen Beitrag wieder über eine nationale Vorentscheidung aus.

Deutschland

Nach dem erneut schlechten Abschneiden des deutschen Beitrages beim ESC 2022 gab die Delegationsleiterin Alexandra Wolfslast bekannt, dass der Auswahlmodus für 2023 ein anderer sein werde.

Am 9. November 2022 gab der NDR bekannt, dass ein Vorentscheid unter dem Namen „Unser Lied für Liverpool“ stattfinden werde. Bis zum 28. November 2022 war es interessierten Künstlern möglich, sich über eine Onlineplattform oder über TikTok zu bewerben. Aus den eingereichten Bewerbungen wählte die ESC-Redaktion des NDR die Teilnehmer für den Vorentscheid aus. Die Redaktion wurde dabei von Experten der Musikbranche, der deutschen ESC-Delegation, der internationalen ESC-Welt und Vertretern der ARD-Popradios beraten.

Österreich

Nachdem man zum dritten Mal in Folge den Einzug ins Finale verpasst hatte, gab Delegationsleiter Stefan Zechner bekannt, dass der bisherige Auswahlprozess überarbeitet werden würde. Eine genaue Entscheidung solle im Juni 2022 gefällt werden. Am 3. November 2022 berichtete die Kleine Zeitung, dass auch 2023 der Interpret intern ausgewählt werden würde. 15 Acts (u. a. Julian le Play) wurden dazu von Radiomoderator Eberhard Forcher und Musikproduzent Lukas Hillebrand zu Live-Castings eingeladen. Diese Live-Castings wurden dann von einer internationalen Experten-Jury sowie ESC-Fanclubs aus mehreren Ländern bewertet. Am 24. Januar 2023 gab Forcher via Facebook bekannt, dass der Beitrag in den nächsten Wochen bekanntgegeben würde.

Am 31. Januar 2023 wurden die Teilnehmerinnen Teya & Salena im Ö3-Wecker von Moderator Philipp Hansa vorgestellt. Gleichzeitig wurde die Veröffentlichung des Songs Who the Hell Is Edgar? am 8. März angekündigt.

Schweiz

Am 12. Juli 2022 bestätigte SRG SSR die Teilnahme am Eurovision Song Contest 2023. Gleichzeitig bestätigte die Rundfunkgesellschaft damit, dass auch 2023 wieder eine interne Auswahl stattfinden werde. Dafür werde das gleiche System angewendet, welches die Schweiz seit 2019 nutze. Vom 25. August bis zum 8. September 2022 22 Uhr konnten Beiträge beim Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) eingereicht werden. Beschränkungen bei der Nationalität des Interpreten oder der Sprache des Liedes gab es nicht. Das Siegerlied wurde zu 50 % von einer Eurovision-Jury und zu 50 % von einem Zuschauer-Panel ausgewählt.

Am 20. Februar 2023 stellte die SRG SSR den Sankt Galler Sänger Remo Forrer als Schweizer Vertreter beim ESC 2023 vor. Sein Song Watergun wurde am 7. März veröffentlicht.

Andere Länder

Land Nationale Vorentscheidung
Albanien Albanien Festivali i Këngës 2022
Armenien Armenien interne Auswahl
Aserbaidschan Aserbaidschan interne Auswahl
Australien Australien interne Auswahl
Danemark Dänemark Dansk Melodi Grand Prix 2023
Estland Estland Eesti Laul 2023
Finnland Finnland Uuden Musiikin Kilpailu 2023
Frankreich Frankreich interne Auswahl
Georgien Georgien The Voice Georgia (Interpret)
interne Auswahl (Lied)
Griechenland Griechenland interne Auswahl
Irland Irland Eurosong 2023 Late Late Show Special
Island Island Söngvakeppnin 2023
Israel Israel interne Auswahl
Italien Italien Sanremo-Festival 2023
Kroatien Kroatien Dora 2023
Lettland Lettland Supernova 2023
Litauen Litauen Pabandom iš naujo! 2023
Malta Malta Malta Eurovision Song Contest 2023
Moldau Republik Moldau Etapa Națională 2023
Niederlande Niederlande interne Auswahl
Norwegen Norwegen Melodi Grand Prix 2023
Polen Polen Tu bije serce Europy! Wybieramy hit na Eurowizję 2023
Portugal Portugal Festival da Canção 2023
Rumänien Rumänien Selecția Națională 2023
San Marino San Marino Una voce per San Marino 2023
Schweden Schweden Melodifestivalen 2023
Serbien Serbien Pesma za Evroviziju 2023
Slowenien Slowenien interne Auswahl
Spanien Spanien Benidorm Fest 2023
Tschechien Tschechien Eurovision Song CZ 2023
Ukraine Ukraine Widbir 2023
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich interne Auswahl
Zypern Republik Zypern interne Auswahl

Halbfinale

Auslosung

Die Auslosung der beiden Halbfinals fand am 31. Januar 2023 um 20:00 Uhr (MEZ) in einer Zeremonie in der St. George’s Hall in Liverpool statt und wurde von AJ Odudu und Rylan Clark moderiert. 31 Länder wurden in fünf Töpfe eingeteilt. Die Einteilung der Töpfe erfolgte über das Abstimmungsmuster der vergangenen 19 Jahre. Danach wurden die Länder einem der beiden Halbfinals zugelost sowie die jeweilige Hälfte, in denen das Land auftreten werde. Darüber hinaus wurde auch ermittelt, in welchem Halbfinale die Ukraine als Vorjahressieger, das Vereinigte Königreich als Gastgeber und Big-5-Mitglied sowie vier der Big 5 Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien, stimmberechtigt sein würden.

Die genaue Verteilung der Länder auf die Lostöpfe wurde am 30. Januar bekanntgegeben und sah wie folgt aus:

Topf 1 Topf 2 Topf 3 Topf 4 Topf 5
  • Griechenland Griechenland
  • Irland Irland
  • Malta Malta
  • Portugal Portugal
  • San Marino San Marino
  • Zypern Republik Zypern

Erstes Halbfinale

Das erste Halbfinale fand am 9. Mai 2023 um 21:00 Uhr (MESZ) statt. Deutschland, Frankreich und Italien waren in diesem Halbfinale abstimmungsberechtigt.

Platz Startnr. Land Interpret Lied
Musik (M) und Text (T)
Sprache Übersetzung
(inoffiziell)
Punkte
01. 15 Finnland Finnland Käärijä Cha Cha Cha
M: Johannes Naukkarinen, Aleksi Nurmi, Jukka Sorsa; T: Jere Pöyhönen, Aleksi Nurmi, Johannes Naukkarinen
Finnisch 177
02. 11 Schweden Schweden Loreen Tattoo
M/T: Jimmy Jansson, Jimmy „Joker“ Thörnfeldt, Loreen, Moa „Cazzi Opeia“ Carlebecker, Peter Boström, Thomas G:son
Englisch 135
03. 09 Israel Israel Noa Kirel
נועה קירל
Unicorn
M/T: Doron Medalie, May Sfadia, Noa Kirel, Yinon Yahel
Englisch, Hebräisch Einhorn 127
04. 13 Tschechien Tschechien Vesna My Sister’s Crown
M: Adam Albrecht, Michal Jiráň, Patricie Kaňok, Šimon Martínek, Tanita Yankova; T: Patricie Kaňok, Tanita Yankova, Kateryna Vatchenko
Ukrainisch, Englisch, Tschechisch, Bulgarisch Die Krone meiner Schwester 110
05. 10 Moldau Republik Moldau Pasha Parfeni Soarele și luna
M: Andrei Vulpe, Cătălin Temciuc, Pasha Parfeni; T: Yuliana Parfeni
Rumänisch Die Sonne und der Mond 109
06. 01 Norwegen Norwegen Alessandra Queen of Kings
M/T: Alessandra Mele, Henning Olerud, Linda Dale, Stanley Ferdinandez
Englisch a Königin der Könige 102
07. 08 Schweiz Schweiz Remo Forrer Watergun
M/T: Argyle Singh, Ashley Hicklin, Mikołaj Trybulec
Englisch Wasserpistole 097
08. 07 Kroatien Kroatien Let 3 Mama ŠČ!
M: Damir Martinović Mrle, Zoran Prodanović; T: Damir Martinović Mrle
Kroatisch Mama Schtsch! 076
09. 05 Portugal Portugal Mimicat Ai coração
M: Marisa Mena, Luís Pereira; T: Marisa Mena
Portugiesisch Oh Herz 074
10. 03 Serbien Serbien Luke Black Samo mi se spava
Само ми се спава
M/T: Luke Black
Serbisch, Englisch Ich will nur schlafen 037
11. 04 Lettland Lettland Sudden Lights Aijā
M: Andrejs Reinis Zitmanis, Kārlis Matīss Zitmanis, Kārlis Vārtiņš, Mārtiņš Matīss Zemītis; T: Andrejs Reinis Zitmanis
Englisch, Lettisch 034
12. 06 Irland Irland Wild Youth We Are One
M/T: Conor O’Donohoe, Edward Porter, Jörgen Elofsson
Englisch Wir sind eins 010
13. 14 Niederlande Niederlande Mia Nicolai & Dion Cooper Burning Daylight
M/T: Dion Cuiper, Duncan de Moor, Jordan Garfield, Loek van der Grinten, Mia Nicolai
Englisch Brennendes Tageslicht 007
14. 12 Aserbaidschan Aserbaidschan TuralTuranX Tell Me More
M: Tural Bağmanovlar, Turan Bağmanovlar, Nihad Aliyev, Tunar Taghiyev; T: Tural Bağmanovlar, Turan Bağmanovlar
Englisch Erzähl mir mehr 004
15. 02 Malta Malta The Busker Dance (Our Own Party)
M: David Meilak, Jean Paul Borg, Matthew James Borg, Michael Joe Cini, Sean Meachen; T: David Meilak
Englisch Tanzen (Unsere eigene Party) 003
a 
Das Intro des Liedes beinhaltet im Backgroundgesang Zeilen auf Italienisch.

Punktetafel erstes Halbfinale

Abstimmungsergebnis
Startnr. Land Platz Punkte Aserbaidschan
AZ
Deutschland
DE
Finnland
FI
Frankreich
FR
Irland
IE
Israel
IL
Italien
IT
Kroatien
HR
Lettland
LV
Malta
MT
Moldau Republik
MD
Niederlande
NL
Norwegen
NO
Portugal
PT
Schweden
SE
Schweiz
CH
Serbien
RS
Tschechien
CZ

WO
Votings
01 Norwegen Norwegen 06. 102 2 3 10 1 2 10 10 6 4 10 8 5 3 10 3 5 10 17
02 Malta Malta 15. 003 2 1 02
03 Serbien Serbien 10. 037 3 4 2 1 10 5 1 6 3 2 10
04 Lettland Lettland 11. 034 6 1 3 3 4 1 1 4 2 1 8 11
05 Portugal Portugal 09. 074 5 2 12 1 3 2 5 4 4 7 2 4 12 3 2 6 16
06 Irland Irland 12. 010 1 3 3 2 1 05
07 Kroatien Kroatien 08. 076 10 6 5 5 5 7 3 2 4 5 5 12 4 3 14
08 Schweiz Schweiz 07. 097 7 8 8 6 7 4 4 2 3 6 7 8 8 5 8 1 5 17
09 Israel Israel 03. 127 12 2 1 8 6 6 7 8 8 12 4 5 7 3 7 7 12 12 18
10 Moldau Republik Moldau 05. 109 4 6 7 10 10 6 12 3 6 1 3 6 12 6 2 4 7 4 18
11 Schweden Schweden 02. 135 10 4 5 5 8 7 3 4 10 12 10 12 10 8 8 6 6 7 18
12 Aserbaidschan Aserbaidschan 14. 004 1 1 2 03
13 Tschechien Tschechien 04. 110 5 7 12 4 3 8 8 8 5 2 5 6 7 6 7 4 8 5 18
14 Niederlande Niederlande 13. 007 1 2 1 1 2 05
15 Finnland Finnland 01. 177 8 12 7 12 12 7 12 12 7 6 10 12 10 12 10 10 08 10 18
  • Die wenigsten Gesamt-Votings: Malta Malta – 2
  • Die wenigsten Gesamt-Punkte: Malta Malta – 3
  • Die meisten Gesamt-Votings: Finnland Finnland, Israel Israel, Moldau Republik Moldau, Schweden Schweden, Tschechien Tschechien – 18
  • Die meisten Gesamt-Punkte: Finnland Finnland – 177

Statistik der Zwölf-Punkte-Vergabe (Erstes Halbfinale)

Anzahl Land erhalten von
7 Finnland Finnland Deutschland, Irland, Israel, Kroatien, Lettland, Norwegen, Schweden
4 Israel Israel Aserbaidschan, Tschechien, Moldau, Rest der Welt
2 Moldau Republik Moldau Italien, Portugal
Portugal Portugal Frankreich, Schweiz
Schweden Schweden Malta, Niederlande
1 Tschechien Tschechien Finnland
Kroatien Kroatien Serbien

Zweites Halbfinale

Das zweite Halbfinale fand am 11. Mai 2023 um 21:00 Uhr (MESZ) statt. Spanien, die Titelverteidigerin Ukraine und das Vereinigte Königreich waren in diesem Halbfinale abstimmungsberechtigt.

Platz Startnr. Land Interpret Lied
Musik (M) und Text (T)
Sprache Übersetzung
(inoffiziell)
Punkte
01. 16 Australien Australien Voyager Promise
M: Daniel Estrin, Alex Canion, Ashley Doodkorte, Scott Kay, Simone Dow; T: Daniel Estrin
Englisch Versprich 149
02. 13 Osterreich Österreich Teya & Salena Who the Hell Is Edgar?
M/T: Pele Loriano, Ronald Janeček, Selina-Maria Edbauer, Teodora Spiric
Englisch b Wer zur Hölle ist Edgar? 137
03. 09 Polen Polen Blanka Solo
M: Maciej Puchalski, Mikołaj Trybulec, Bartłomiej Rzeczycki, Marcin Górecki, Blanka Stajkow; T: Blanka Stajkow, Maria Broberg, Julia Sundberg
Englisch Allein 124
04. 15 Litauen Litauen Monika Linkytė Stay
M/T: Krists Indrišonoks, Monika Linkytė
Englisch, Litauisch Bleib 110
05. 10 Slowenien Slowenien Joker Out Carpe diem
M: Bojan Cvjetićanin, Jan Peteh, Jure Maček, Kris Guštin, Nace Jordan; T: Bojan Cvjetićanin
Slowenisch
mit lateinischem Titel
Nutze den Tag 103
06. 02 Armenien Armenien Brunette
Բրյունետ
Future Lover
M/T: Brunette
Englisch, Armenisch Zukünftiger Liebhaber 099
07. 06 Zypern Republik Zypern Andrew Lambrou
Άντριου Λάμπρου
Break a Broken Heart
M/T: Jimmy Jansson, Jimmy „Joker“ Thörnfeldt, Marcus Winther-John, Thomas Stengaard
Englisch Ein gebrochenes Herz brechen 094
08. 05 Belgien Belgien Gustaph Because of You
M/T: Gustaph, Jaouad Alloul
Englisch Deinetwegen 090
09. 14 Albanien Albanien Albina & Familja Kelmendi Duje
M: Enis Mullaj; T: Eriona Rushiti
Albanisch Liebe es/Liebe sie 083
10. 04 Estland Estland Alika Bridges
M: Alika Milova, Wouter Hardy; T: Alika Milova, Wouter Hardy, Nina Sampermans
Englisch Brücken 074
11. 07 Island Island Diljá Power
M/T: Diljá Pétursdóttir, Pálmi Ragnar Ásgeirsson
Englisch Kraft 044
12. 11 Georgien Georgien Iru
ირუ
Echo
M: Giga Kukhiadnidze; T: Beni Kadagidze, Iru Chetschanowi
Englisch Echo 033
13. 08 Griechenland Griechenland Victor Vernicos
Βίκτωρ Βερνίκος
What They Say
M/T: Victor Vernicos Jørgensen
Englisch Was sie sagen 014
14. 01 Danemark Dänemark Reiley Breaking My Heart
M/T: Bård Mathias Bonsaksen, Hilda Stenmalm, Rani Petersen, Sivert Hjeltnes Hagtvet
Englisch Mein Herz brechen 006
15. 03 Rumänien Rumänien Theodor Andrei D.G.T. (Off and On)
M: Theodor-Octavian Andrei, Mikail Jahed; T: Theodor-Octavian Andrei, Mikail Jahed, Luca De Mezzo, Luca Ştefan Udățeanu
Rumänisch, Englisch Finger (Aus und An) 000
16. 12 San Marino San Marino Piqued Jacks Like an Animal
M/T: Andrea Lazzeretti, Francesco Bini, Marco Sgaramella, Tommaso Oliveri
Englisch Wie ein Tier 000
b 
Das Lied beinhaltet eine sich wiederholende Zeile auf Italienisch.

Punktetafel zweites Halbfinale

Abstimmungsergebnis
Startnr. Land Platz Punkte Albanien
AL
Armenien
AM
Australien
AU
Belgien
BE
Danemark
DK
Estland
EE
Georgien
GE
Griechenland
GR
Island
IS
Litauen
LT
Osterreich
AT
Polen
PL
Rumänien
RO
San Marino
SM
Slowenien
SI
Spanien
ES
Ukraine
UA
Vereinigtes Konigreich
UK
Zypern Republik
CY

WO
Votings
01 Danemark Dänemark 14. 006 6 01
02 Armenien Armenien 06. 099 8 2 12 3 12 8 1 4 5 6 4 1 10 3 10 10 16
03 Rumänien Rumänien 15. 000 00
04 Estland Estland 10. 074 2 6 4 2 1 2 3 3 10 3 2 5 10 5 1 8 2 3 02 19
05 Belgien Belgien 08. 090 3 1 7 8 4 3 1 7 5 12 3 5 7 8 1 6 4 5 18
06 Zypern Republik Zypern 07. 094 6 10 10 4 4 5 5 12 5 4 2 7 4 1 4 3 4 4 18
07 Island Island 11. 044 1 5 1 12 2 6 2 1 7 3 1 3 12
08 Griechenland Griechenland 13. 014 2 12 02
09 Polen Polen 03. 124 7 8 7 7 8 8 5 10 12 7 3 2 8 4 12 10 6 17
10 Slowenien Slowenien 05. 103 4 5 8 3 2 7 1 2 1 7 10 12 12 12 6 3 2 6 18
11 Georgien Georgien 12. 033 12 1 1 7 3 1 2 3 2 1 10
12 San Marino San Marino 16. 000 00
13 Osterreich Österreich 02. 137 10 3 12 10 6 6 4 6 8 6 10 7 8 10 6 5 7 5 8 19
14 Albanien Albanien 09. 083 7 3 8 3 10 2 6 4 8 12 2 5 1 12 14
15 Litauen Litauen 04. 110 5 6 5 5 10 10 4 5 6 1 12 2 5 10 12 8 4 17
16 Australien Australien 01. 149 12 4 6 10 12 7 4 12 8 8 8 10 6 6 7 7 8 7 07 19
  • Die wenigsten Gesamt-Votings: Rumänien Rumänien, San Marino San Marino – 0
  • Die wenigsten Gesamt-Punkte: Rumänien Rumänien, San Marino San Marino – 0
  • Die meisten Gesamt-Votings: Australien Australien, Estland Estland, Osterreich Österreich – 19
  • Die meisten Gesamt-Punkte: Australien Australien – 149

Statistik der Zwölf-Punkte-Vergabe (Zweites Halbfinale)

Anzahl Land erhalten von
3 Australien Australien Albanien, Estland, Island
Slowenien Slowenien Polen, Rumänien, Spanien
2 Albanien Albanien Slowenien, Rest der Welt
Armenien Armenien Belgien, Georgien
Litauen Litauen San Marino, Vereinigtes Königreich
Polen Polen Litauen, Ukraine
1 Belgien Belgien Österreich
Georgien Georgien Armenien
Griechenland Griechenland Zypern
Island Island Dänemark
Osterreich Österreich Australien
Zypern Republik Zypern Griechenland

Finale

Das Finale fand am 13. Mai 2023 um 21:00 Uhr (MESZ) statt. Neben den 26 Finalisten waren auch alle im Halbfinale bereits ausgeschiedenen Länder abstimmungsberechtigt. Hinzu kamen die Ergebnisse des Onlinevotings für Zuschauer in nicht-teilnehmenden Ländern, die als zusätzliches 38. Televoting gewertet wurden.

Kroatien nahm zum ersten Mal seit 2017 wieder am Finale teil, Österreich zum ersten Mal seit 2018, Slowenien zum ersten Mal seit 2019, Albanien, Israel und Zypern zum ersten Mal seit 2021.

Somit waren zum ersten Mal seit 2014 alle DACH-Staaten im Finale vertreten.

Die Startreihenfolge des Finales wurde von den Produzenten bestimmt, wobei die Finalisten zuvor in zwei Hälften gelost werden. Die 20 Halbfinalisten zogen die Hälfte, in welcher sie im Finale antreten werden, kurz nach ihrem jeweiligen Halbfinale; die Big Five bereits nach der zweiten Einzelprobe am vorangegangenen Samstag. Die Startpositionen des Vereinigten Königreichs und der Ukraine wurden bereits im Vorfeld ausgelost.

Mit einer Länge von 4 Stunden und 14 Minuten war das Finale das längste in der Geschichte des ESC.

Platzierungen

Platz Startnr. Land Interpret Lied
Musik (M) und Text (T)
Sprache Übersetzung
(inoffiziell)
Punkte
Jury Zuschauer Gesamt
01. 09 Schweden Schweden Loreen Tattoo
M/T: Jimmy Jansson, Jimmy „Joker“ Thörnfeldt, Loreen, Moa „Cazzi Opeia“ Carlebecker, Peter Boström, Thomas G:son
Englisch 340
(1.)
243
(2.)
583
02. 13 Finnland Finnland Käärijä Cha Cha Cha
M: Johannes Naukkarinen, Aleksi Nurmi, Jukka Sorsa; T: Jere Pöyhönen, Aleksi Nurmi, Johannes Naukkarinen
Finnisch 150
(4.)
376
(1.)
526
03. 23 Israel Israel Noa Kirel
נועה קירל
Unicorn
M/T: Doron Medalie, May Sfadia, Noa Kirel, Yinon Yahel
Englisch, Hebräisch Einhorn 177
(2.)
185
(5.)
362
04. 11 Italien Italien Marco Mengoni Due vite
M: Davide Simonetta, Davide Petrella; T: Marco Mengoni, Davide Petrella
Italienisch Zwei Leben 176
(3.)
174
(6.)
350
05. 20 Norwegen Norwegen Alessandra Queen of Kings
M/T: Alessandra Mele, Henning Olerud, Linda Dale, Stanley Ferdinandez
Englisch (a) Königin der Könige 052
0(17.)
216
(3.)
268
06. 19 Ukraine Ukraine Tvorchi Heart of Steel
M: Andrij Huzuljak; T: Jimoh Augustus Kehinde
Englisch, Ukrainisch Herz aus Stahl 054
0(15.)
189
(4.)
243
07. 16 Belgien Belgien Gustaph Because of You
M/T: Gustaph, Jaouad Alloul
Englisch Deinetwegen 127
(7.)
055
0(12.)
182
08. 12 Estland Estland Alika Bridges
M: Alika Milova, Wouter Hardy; T: Alika Milova, Wouter Hardy, Nina Sampermans
Englisch Brücken 146
(5.)
022
0(19.)
168
09. 15 Australien Australien Voyager Promise
M: Daniel Estrin, Alex Canion, Ashley Doodkorte, Scott Kay, Simone Dow; T: Daniel Estrin
Englisch Versprich 130
(6.)
021
0(20.)
151
10. 14 Tschechien Tschechien Vesna My Sister’s Crown
M: Adam Albrecht, Michal Jiráň, Patricie Kaňok, Šimon Martínek, Tanita Yankova; T: Patricie Kaňok, Tanita Yankova, Kateryna Vatchenko
Ukrainisch, Englisch, Tschechisch, Bulgarisch Die Krone meiner Schwester 094
0(10.)
035
0(17.)
129
11. 22 Litauen Litauen Monika Linkytė Stay
M/T: Krists Indrišonoks, Monika Linkytė
Englisch, Litauisch Bleib 081
0(11.)
046
0(15.)
127
12. 07 Zypern Republik Zypern Andrew Lambrou
Άντριου Λάμπρου
Break a Broken Heart
M/T: Jimmy Jansson, Jimmy „Joker“ Thörnfeldt, Marcus Winther-John, Thomas Stengaard
Englisch Ein gebrochenes Herz brechen 068
0(13.)
058
0(11.)
126
13. 25 Kroatien Kroatien Let 3 Mama ŠČ!
M: Damir Martinović Mrle, Zoran Prodanović; T: Damir Martinović Mrle
Kroatisch Mama Schtsch! 011
0(25.)
112
(7.)
123
14. 17 Armenien Armenien Brunette
Բրյունետ
Future Lover
M/T: Brunette
Englisch, Armenisch Zukünftiger Liebhaber 069
0(12.)
053
0(13.)
122
15. 01 Osterreich Österreich Teya & Salena Who the Hell Is Edgar?
M/T: Pele Loriano, Ronald Janeček, Selina-Maria Edbauer, Teodora Špirić
Englisch (b) Wer zur Hölle ist Edgar? 104
(8.)
016
0(23.)
120
16. 06 Frankreich Frankreich La Zarra Évidemment
M: La Zarra, Benny Adam, Banx & Ranx; T: La Zarra, Benny Adam
Französisch Offensichtlich 054
0(16.)
050
0(14.)
104
17. 08 Spanien Spanien Blanca Paloma Eaea
M: Blanca Paloma, Jose Pablo Polo; T: Blanca Paloma, Jose Pablo Polo, Álvaro Tato
Spanisch 095
0(9.)
005
00(26.)
100
18. 18 Moldau Republik Moldau Pasha Parfeni Soarele și luna
M: Andrei Vulpe, Cătălin Temciuc, Pasha Parfeni; T: Yuliana Parfeni
Rumänisch Die Sonne und der Mond 020
0(20.)
076
0(9.)
096
19. 04 Polen Polen Blanka Solo
M: Maciej Puchalski, Mikołaj Trybulec, Bartłomiej Rzeczycki, Marcin Górecki, Blanka Stajkow; T: Blanka Stajkow, Maria Broberg, Julia Sundberg
Englisch Allein 012
0(24.)
081
0(8.)
093
20. 03 Schweiz Schweiz Remo Forrer Watergun
M/T: Argyle Singh, Ashley Hicklin, Mikołaj Trybulec
Englisch Wasserpistole 061
0(14.)
031
0(18.)
092
21. 24 Slowenien Slowenien Joker Out Carpe diem
M: Bojan Cvjetićanin, Jan Peteh, Jure Maček, Kris Guštin, Nace Jordan; T: Bojan Cvjetićanin
Slowenisch
mit lateinischem Titel
Nutze den Tag 033
0(19.)
045
0(16.)
078
22. 10 Albanien Albanien Albina & Familja Kelmendi Duje
M: Enis Mullaj; T: Eriona Rushiti
Albanisch Liebe es/Liebe sie 017
0(21.)
059
0(10.)
076
23. 02 Portugal Portugal Mimicat Ai coração
M: Marisa Mena, Luís Pereira; T: Marisa Mena
Portugiesisch Oh Herz 043
0(18.)
016
0(22.)
059
24. 05 Serbien Serbien Luke Black Samo mi se spava
Само ми се спава
M/T: Luke Black
Serbisch, Englisch Ich will nur schlafen 014
0(23.)
016
0(21.)
030
25. 26 Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich Mae Muller I Wrote a Song
M/T: Karen Poole, Lewis Thompson, Mae Muller
Englisch Ich habe ein Lied geschrieben 015
0(22.)
009
00(25.)
024
26. 21 Deutschland Deutschland Lord of the Lost Blood & Glitter
M: Chris Harms, Rupert Keplinger; T: Anthony J. Brown, Chris Harms, Rupert Keplinger, Pi Stoffers
Englisch Blut und Glitzer 003
00(26.)
015
0(24.)
018

Punktetafel Finale

In der folgenden Tabelle sind die Punkte der Jury und des Televotings dargestellt. Die Länder in der linken Spalte sind nach der Startreihenfolge sortiert, während die abstimmungsberechtigten Länder nach der Reihenfolge bei der Vergabe der Jurypunkte sortiert sind. Das gelb unterlegte Land zeigt den ersten Platz und damit den Sieger. Die orange unterlegte Zeile stellt die Televotingpunkte dar, während die weiß bzw. gelb unterlegte Zeile die Jurypunkte darstellt.

Land Abstimmungsergebnisse
Punkte Ukraine
UA
Italien
IT
Lettland
LV
Niederlande
NL
Malta
MT
Moldau Republik
MD
Irland
IE
San Marino
SM
Aserbaidschan
AZ
Osterreich
AT
Frankreich
FR
Finnland
FI
Belgien
BE
Deutschland
DE
Portugal
PT
Kroatien
HR
Estland
EE
Armenien
AM
Polen
PL
Rumänien
RO
Island
IS
Serbien
RS
Zypern Republik
CY
Norwegen
NO
Schweiz
CH
Australien
AU
Danemark
DK
Spanien
ES
Israel
IL
Schweden
SE
Georgien
GE
Tschechien
CZ
Slowenien
SI
Griechenland
GR
Albanien
AL
Litauen
LT
Vereinigtes Konigreich
UK

WO
Votings
Osterreich Österreich 120 104 1 1 6 10 2 12 2 2 8 6 10 7 6 7 6 3 7 8 18 22
016 4 2 3 7 04
Portugal Portugal 059 043 5 3 8 5 3 1 2 6 10 09 12
016 5 7 4 03
Schweiz Schweiz 092 061 4 6 6 4 4 3 10 2 2 2 2 6 1 2 7 15 25
031 1 1 2 1 3 4 2 5 4 8 10
Polen Polen 093 012 6 2 1 1 2 05 22
081 12 2 4 8 1 4 4 3 5 7 2 6 5 1 1 8 8 17
Serbien Serbien 030 014 1 3 4 4 1 1 06 10
016 2 7 1 6 04
Frankreich Frankreich 104 054 3 5 7 1 7 4 6 5 10 6 10 27
050 1 2 2 10 3 4 1 3 8 2 1 2 3 3 3 1 1 17
Zypern Republik Zypern 126 068 6 5 4 2 1 5 10 6 7 3 5 1 1 3 4 4 1 17 28
058 3 5 6 8 4 1 2 8 2 12 7 11
Spanien Spanien 100 095 8 7 3 2 7 6 7 10 6 2 6 3 3 6 1 3 4 3 2 1 5 21 23
005 3 2 02
Schweden Schweden 583 340 12 8 10 12 12 12 12 4 10 10 6 12 8 12 5 10 12 10 7 10 7 5 12 10 6 7 12 12 12 4 10 7 6 12 12 12 36 72
243 3 3 8 8 10 8 6 8 10 4 3 10 1 7 2 10 7 7 8 10 6 8 10 5 10 8 5 4 7 6 4 8 10 7 5 7 36
Albanien Albanien 076 017 1 8 5 3 04 14
59 7 3 3 3 8 6 12 7 4 6 10
Italien Italien 350 176 2 3 10 10 12 6 12 2 6 7 4 12 5 6 12 2 5 6 8 1 10 7 8 4 12 2 2 26 55
174 3 12 5 7 4 8 7 7 10 6 8 2 3 7 1 2 6 7 10 3 6 7 6 5 1 8 5 12 6 29
Estland Estland 168 146 5 6 12 7 10 1 10 8 3 8 8 10 8 7 5 2 5 2 10 8 5 6 22 26
022 6 5 6 5 04
Finnland Finnland 526 150 10 8 8 3 8 8 5 7 10 8 10 7 3 12 5 8 1 8 12 1 5 3 22 59
376 10 6 12 12 8 7 12 12 8 12 6 12 12 10 10 12 6 10 10 12 12 7 12 8 12 12 12 12 12 8 10 10 10 6 12 12 10 37
Tschechien Tschechien 129 094 7 7 8 3 5 4 8 3 5 7 6 1 1 4 12 4 3 6 18 30
035 2 2 1 1 3 10 3 3 4 2 3 1 12
Australien Australien 151 130 8 5 4 5 5 4 8 12 8 4 3 12 8 5 2 2 2 7 4 5 3 4 10 23 29
021 1 8 6 3 1 2 06
Belgien Belgien 182 127 2 2 4 10 7 3 5 6 6 5 2 5 12 3 4 3 12 5 12 5 7 7 22 35
055 10 3 2 2 1 6 4 3 6 3 7 2 6 13
Armenien Armenien 122 069 5 1 2 6 1 7 3 1 4 5 3 10 8 10 3 15 25
053 2 12 6 4 2 3 12 2 2 8 10
Moldau Republik Moldau 096 020 3 2 7 8 04 21
076 6 12 4 3 8 3 8 1 12 1 1 1 5 3 5 2 1 17
Ukraine Ukraine 243 054 10 4 6 2 1 7 3 7 12 2 10 38
189 8 7 5 12 7 6 7 5 4 1 7 12 8 1 12 4 2 10 1 7 10 8 4 10 12 10 4 5 28
Norwegen Norwegen 268 052 2 1 6 1 4 4 4 10 2 10 8 11 47
216 7 10 3 7 7 6 5 4 2 7 1 12 8 5 4 5 7 4 8 5 8 5 5 2 6 10 8 10 10 2 7 5 6 4 7 4 36
Deutschland Deutschland 018 003 2 1 02 05
015 6 5 4 03
Litauen Litauen 127 081 10 3 7 4 1 8 7 1 1 3 10 4 6 8 8 15 23
046 4 10 10 2 5 1 4 10 08
Israel Israel 362 177 1 12 5 2 7 7 12 12 10 8 4 12 12 4 10 7 3 1 8 5 7 8 6 10 4 25 55
185 1 5 5 6 6 10 1 10 12 1 10 5 5 4 12 5 6 7 12 3 3 5 7 6 8 7 5 3 3 12 30
Slowenien Slowenien 078 033 3 6 5 12 6 1 06 17
045 2 5 7 12 1 2 2 8 1 3 2 11
Kroatien Kroatien 123 011 3 8 02 22
112 8 4 4 2 10 4 6 6 5 10 6 4 6 5 1 4 12 8 4 3 20
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich 024 015 4 2 4 1 4 05 07
009 5 4 02

In der Tabelle sind die niedrigsten (Hintergrund rot) und höchsten (Hintergrund grün) Gesamtwerte gekennzeichnet.

  • Die wenigsten Jury-Votings: Deutschland Deutschland, Kroatien Kroatien – 2
  • Die wenigsten Televoting-Votings: Spanien Spanien, Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich – 2
  • Die wenigsten Gesamt-Votings: Deutschland Deutschland – 5
  • Die wenigsten Jury-Punkte: Deutschland Deutschland – 3
  • Die wenigsten Televoting-Punkte: Spanien Spanien – 5
  • Die wenigsten Gesamt-Punkte: Deutschland Deutschland – 18
  • Die meisten Jury-Votings: Schweden Schweden – 36
  • Die meisten Televoting-Votings: Finnland Finnland – 37
  • Die meisten Gesamt-Votings: Schweden Schweden – 72
  • Die meisten Jury-Punkte: Schweden Schweden – 340
  • Die meisten Televoting-Punkte: Finnland Finnland – 376
  • Die meisten Gesamt-Punkte: Schweden Schweden – 583

Statistik der Zwölf-Punkte-Vergabe (Finale)

Jury
Anzahl Land erhalten von
15 Schweden Schweden Albanien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Irland, Israel, Litauen, Malta, Moldau, Niederlande, Spanien, Ukraine, Vereinigtes Königreich, Zypern
5 Israel Israel Aserbaidschan, Armenien, Frankreich, Italien, Polen
Italien Italien Kroatien, Österreich, Rumänien, San Marino, Slowenien
3 Belgien Belgien Australien, Georgien, Griechenland
2 Australien Australien Island, Portugal
Finnland Finnland Norwegen, Schweden
1 Estland Estland Lettland
Osterreich Österreich Belgien
Slowenien Slowenien Serbien
Tschechien Tschechien Schweiz
Ukraine Ukraine Tschechien
Zuschauer
Anzahl Land erhalten von
18 Finnland Finnland Australien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Irland, Island, Israel, Lettland, Litauen, Niederlande, Norwegen, Österreich, San Marino, Schweden, Serbien, Spanien, Vereinigtes Königreich
4 Israel Israel Armenien, Aserbaidschan, Zypern, Rest der Welt
Ukraine Ukraine Moldau, Polen, Portugal, Tschechien
2 Armenien Armenien Frankreich, Georgien
Italien Italien Albanien, Malta
Moldau Republik Moldau Italien, Rumänien
1 Albanien Albanien Schweiz
Kroatien Kroatien Slowenien
Norwegen Norwegen Finnland
Polen Polen Ukraine
Slowenien Slowenien Kroatien
Zypern Republik Zypern Griechenland

Punktesprecher

Die Punktesprecher gaben die Ergebnisse der Juryabstimmung ihrer Länder bekannt. Die Abstimmungsreihenfolge wurde am Tag des Finales von der EBU festgelegt.

Nr. Land Sprecher Bemerkung
01 Ukraine Ukraine Zlata Ohnjewitsch Teilnehmerin 2013, Punktesprecherin 2014 und 2017
02 Italien Italien Kaze Teilnehmerin Sanremo Giovani 2022
03 Lettland Lettland Jānis Pētersons Teilnehmer 2022 als Teil von Citi Zēni
04 Niederlande Niederlande S10 Teilnehmerin 2022
05 Malta Malta Ryan Hili Teilnehmer MESC 2023
06 Moldau Republik Moldau Doina Stimpovschi Punktesprecherin 2019, Moderatorin Finala Națională Eurovision 2020
07 Irland Irland Niamh Kavanagh Siegerin 1993, Teilnehmerin 2010 und Punktesprecherin 2008
08 San Marino San Marino John Kennedy O’Connor Punktesprecher 2013 und 2018
09 Aserbaidschan Aserbaidschan Narmin Salmanova Punktesprecherin 2022
10 Osterreich Österreich Philipp Hansa Punktesprecher 2019 bis 2022
11 Frankreich Frankreich Anggun Teilnehmerin 2012
12 Finnland Finnland Bess Teilnehmerin UMK 2022
13 Belgien Belgien Bart Cannaerts
14 Deutschland Deutschland Elton Co-Moderator von Unser Lied für Lissabon
15 Portugal Portugal Maro Teilnehmerin 2022
16 Kroatien Kroatien Maja Ciglenečki
17 Estland Estland Ragnar Klavan
18 Armenien Armenien Maléna Siegerin JESC 2021
19 Polen Polen Ida Nowakowska Moderatorin des JESC 2019 und 2020, Punktesprecherin 2021 und 2022
20 Rumänien Rumänien Eda Marcus Punktesprecherin 2022
21 Island Island Einar Hrafn Stefánsson Teilnehmer 2019 als Teil von Hatari
22 Serbien Serbien Dragana Kosjerina Moderatorin Odbrojavanje za Beč, Pesma za Evroviziju 2023, Punktesprecherin 2016 und 2018 bis 2022
23 Zypern Republik Zypern Loukas Hamatsos Punktesprecher 2000, 2003, 2004, 2011 bis 2013, 2015, 2016 und seit 2021
24 Norwegen Norwegen Ben Adams Teilnehmer 2022 (als Mitglied von Subwoolfer)
25 Schweiz Schweiz Chiara Dubey Teilnehmerin ESC 2018 – Entscheidungsshow
26 Australien Australien Catherine Martin
27 Danemark Dänemark Tina Müller Punktesprecherin 2021 und 2022, Moderatorin Dansk Melodi Grand Prix 2021 bis 2023
28 Spanien Spanien Ruth Lorenzo Teilnehmerin 2014
29 Israel Israel Ilanit Teilnehmerin 1973 und 1977
30 Schweden Schweden Farah Abadi Moderatorin des Melodifestivalen 2023
31 Georgien Georgien Iago Waitman Teilnehmer 2022 als Teil von Circus Mircus
32 Tschechien Tschechien Radka Rosická Punktesprecherin 2017 bis 2019
33 Slowenien Slowenien Melani Mekicar Moderatorin Evrovizijska Melodija 2022
34 Griechenland Griechenland Fotis Sergoulopoulos
35 Albanien Albanien Andri Xhahu Punktesprecher seit 2012
36 Litauen Litauen Monika Liu Teilnehmerin 2022
37 Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich Catherine Tate

Marcel-Bezençon-Preis

Die diesjährigen Gewinner des seit 2002 verliehenen Marcel-Bezençon-Preises sind:

  • Presse-Preis für den besten Song: Schweden SchwedenLoreenTattoo
  • Künstler-Preis für die beste Performance: Schweden SchwedenLoreenTattoo
  • Komponisten-Preis für die beste Komposition/Text: Italien Italien – Marco Mengoni, Davide Petrella, Davide SimonettaDue vite

Absagen

Absagen und daher keine Rückkehr zum ESC

Staat Grund und Bemerkung letzte Teilnahme
Andorra Andorra Am 26. Mai 2022 gab RTVA bekannt, dass eine Teilnahme Andorras beim Eurovision Song Contest in den nächsten Jahren unwahrscheinlich sei. Als Grund wurde genannt, dass der ESC nicht zu den Plänen des Senders gehöre. Am 29. Mai 2022 gab der Sender schließlich bekannt, dass er nicht zum ESC 2023 zurückkehren werde. 2009
Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina Die bosnische Fernsehstation BHRT gab am 24. März 2022 bekannt, dass sie kurz vor der Insolvenz stehe. Aufgrund ausstehender Zahlung an die EBU ist der Sender zudem seit Dezember 2016 von allen Angeboten ausgeschlossen. Am 14. Oktober 2022 bestätigte BHRT, dass man 2023 nicht am Wettbewerb teilnehmen werde. 2016
Bulgarien Bulgarien Am 13. Oktober 2022 meldete die Seite EurovisionFun, dass Bulgarien aufgrund finanzieller Schwierigkeiten und der unsicheren politischen Situation im Land 2023 nicht am ESC teilnehmen würde. Am 14. Oktober 2022 wurde von OGAE Greece eine Twitter-Direktnachricht des Senders BNT geteilt, wonach sich das Land 2023 vom ESC zurückziehen würde und vermutlich auch an zukünftigen Austragungen des Wettbewerbs nicht teilnehmen würde. Jedoch wurde diese Nachricht wenige Tage später vom Sender dementiert; es hieß, man habe diesbezüglich „keine offizielle Position oder Information, die man derzeit mitteilen könne“. Auch ist der Twitteraccount des Senders BNT seither nicht mehr aktiv geworden. Bulgarien stand am Ende nicht auf der Teilnehmerliste für 2023 und nahm nicht an dem Wettbewerb teil. 2022
Luxemburg Luxemburg Am 2. August 2022 teilte der luxemburgische Fernsehsender RTL mit, dass der Sender aktuell nicht plane wieder am Wettbewerb teilzunehmen. Neben den Kosten, die eine Teilnahme mit sich bringen würde, passe der Song Contest als Unterhaltungssendung nicht in das Konzept des Senders, welches sich auf Informationssendungen konzentriert. 1993
Marokko Marokko Marokko befand sich nicht auf der Teilnehmerliste für 2023, womit das Land nicht zum Wettbewerb zurückkehrte. 1980
Montenegro Montenegro Am 30. Mai 2022 gab der montenegrinische Fernsehsender RTCG bekannt, dass man nicht am Junior Eurovision Song Contest 2022 teilnehmen werde. Gleichzeitig gab man an, dass der Fokus auf dem Eurovision Song Contest liege. Eine offizielle Teilnahmebestätigung für den ESC 2023 seitens RTCG stand zu diesem Zeitpunkt allerdings noch aus. Am 13. Oktober 2022 meldete die Seite EurovisionFun, dass Montenegro aufgrund finanzieller Schwierigkeiten 2023 nicht am ESC teilnehmen werde. Am selben Tag bestätigte der RTCG, dass das Land nicht am ESC 2023 teilnehmen werde, und verwies auf finanzielle Engpässe und mangelndes Interesse von Sponsoren. 2022
Nordmazedonien Nordmazedonien Der nordmazedonische Sender MRT gab am 10. Mai 2022 bekannt, dass er sich 2023 eventuell von der Veranstaltung zurückziehen werde. Als Grund wurde der Zwischenfall beim vergangenen Eurovision Song Contest angegeben, bei dem die Teilnehmerin Andrea eine nordmazedonische Flagge „unter Missachtung des Respekts gegenüber staatlichen Repräsentationssymbolen“ (was strafbar ist) zur Seite geworfen hat. Am 5. Juli 2022 legte die Delegationsleiterin Nordmazedoniens Meri Popowa dem Management des Senders einen Bericht vor, der Vorschläge beschreibt inwiefern das Land wieder bessere Ergebnisse im Wettbewerb erzielen könnte. Dabei bat Popowa auch um eine Klarstellung bezüglich des Vorfalls bei der Eröffnungszeremonie 2022 sowie um mehr Personal und Geld bezüglich der Delegation. Im September 2022 präsentierte MRT die Verteilung des Sender-Budgets für das Jahr 2023. Darin wird der Eurovision Song Contest 2023 nicht erwähnt, allerdings Budget für den Junior Eurovision Song Contest 2023 eingeplant. Am 14. Oktober 2022 bestätigte MRT, dass man aufgrund der Wirtschafts- und Energiekrise und hoher Kosten 2023 nicht am ESC teilnehmen werde. 2022
Slowakei Slowakei Am 10. Juni 2022 bestätigte RTVS fälschlicherweise gegenüber ESCToday, dass die Slowakei nicht zum Wettbewerb 2023 zurückkehren würde. Als Grund wurden finanzielle Einschränkungen des Senders und niedrige Zuschauerzahlen beim ESC genannt. Am 12. Juni 2022 gab der Sender jedoch bekannt, dass, auf Grund der Wahl des Generaldirektors, über eine Teilnahme am ESC 2023 frühestens im August entschieden werde. Schlussendlich stand die Slowakei nicht auf der Teilnehmerliste für 2023, womit das Land nicht zum Wettbewerb zurückkehrte. 2012
Turkei Türkei Die Türkei befand sich nicht auf der Teilnehmerliste für 2023, womit das Land nicht zum Wettbewerb zurückkehrte. 2012
Ungarn Ungarn Ungarn befand sich nicht auf der Teilnehmerliste für 2023, womit das Land nicht zum Wettbewerb zurückkehrte. 2019

Kein aktives EBU-Mitglied und daher keine Rückkehr zum ESC

Staat Grund und Bemerkung letzte Teilnahme
Belarus Belarus Am 28. Mai 2021 beschloss die EBU, die Mitgliedschaft des belarussischen Staatssenders BTRC in der EBU im Zusammenhang mit der politischen Lage im Staat auszusetzen; eine Mitgliedschaft ist jedoch Voraussetzung für eine Teilnahme am Eurovision Song Contest. Die EBU hatte BTRC bis zum 10. Juni 2021 das Recht zur Beschwerde gegen die Entscheidung eingeräumt. Der Staat war bereits 2021 disqualifiziert worden. Bis zum Verstreichen des Ultimatums reichte das BTRC keine Beschwerde ein. Zum 1. Juli 2021 wurde die Mitgliedschaft in der EBU offiziell aufgelöst. Eine Teilnahme von Belarus ist damit ausgeschlossen. 2019 (2020 war geplant)
Monaco Monaco Ende 2021 wurde bekannt, dass die Regierung des Fürstentums Monaco 2022 eine neue öffentliche Rundfunkanstalt namens Monte-Carlo Riviera für das Land einrichten wolle, die der EBU beitreten und am ESC teilnehmen könnte. Entsprechende Pläne wurden durch den Staatshaushalt 2022 bestätigt, in dem 100.000 € vorgesehen waren, um „die Bewerbung des Fürstentums für den Eurovisions-Wettbewerb 2023 einzuleiten“. Im April 2022 verschob Monaco den Start des neuen Rundfunks allerdings um ein Jahr auf den Sommer 2023, wodurch dieser frühestens 2024 am ESC teilnehmen könnte. Da der frühere monegassische Sender TMC, der nun zum französischen Privatfernsehen TF1 gehört, zum Jahreswechsel 2022 aus der EBU ausgetreten ist, ist dort nun kein Fernsehsender aus dem Fürstentum mehr Mitglied. Eine Teilnahme am ESC 2023 ist damit ausgeschlossen. 2006
Russland Russland Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine am 24. Februar 2022 bat die ukrainische Rundfunkanstalt UA:Suspilne mowlennja die EBU, dass die staatlichen russischen Fernsehsender von der EBU ausgeschlossen werden sollten, da diese die Werte der Organisation verletzten und keine Pressefreiheit garantieren könnten. Die Antwort der EBU war zunächst, dass Russland nicht suspendiert werde und weiter als ESC-Teilnehmer willkommen sei. Diese Entscheidung wurde kritisiert. Schließlich wurde am 25. Februar nach Konsultationen mit weiteren EBU-Mitgliedern der Ausschluss Russlands vom Wettbewerb 2022 verkündet. Die EBU erklärte, Russlands Teilnahme würde aktuell den Wettbewerb in Verruf bringen. Russland erklärte im Februar 2022, als Reaktion auf den Ausschluss vom Eurovision Song Contest 2022, aus der EBU auszutreten. Die EBU wartete auf eine formale schriftliche Austrittserklärung. Am 26. Mai suspendierte die EBU alle russischen Mitglieder bis auf weiteres. Eine Teilnahme ist damit ausgeschlossen. 2021

Kein aktives EBU-Mitglied und daher kein Debüt beim ESC

Staat Grund und Bemerkung
Kasachstan Kasachstan Bei einer Pressekonferenz bezüglich des Junior Eurovision Song Contest 2022 äußerte sich der kasachische Sender Khabar zuversichtlich in naher Zukunft beim Eurovision Song Contest teilnehmen zu werden. Khabar ist ein assoziiertes Mitglied der EBU, eine Teilnahme wäre wie im Falle von Australien nur durch eine Einladung möglich. Kasachstan nimmt seit 2018 am Junior Eurovision Song Contest teil. Jedoch stand Kasachstan nicht auf der Liste der Teilnehmer für 2023.
Kosovo Kosovo Am 16. Mai 2022 gab der Generaldirektor von Radio Televizioni i Kosovës (RTK), der öffentlichen Rundfunkanstalt des Kosovos, bekannt, dass der Sender zum Ende des Jahres eine volle EBU-Mitgliedschaft anstreben würde. Wäre dies gelungen, hätte der Sender direkt am ESC teilnehmen wollen. Der Generaldirektor verwies aber darauf, dass es noch einige Hürden gebe. So ist der Kosovo weiterhin kein Mitglied der Internationalen Fernmeldeunion, was eine Voraussetzung zur EBU-Mitgliedschaft ist. Ein Debüt beim ESC ist somit ausgeschlossen.
Liechtenstein Liechtenstein Am 9. August 2022 gab die Geschäftsführerin von 1 FL TV, Sandra Woldt bekannt, dass man sich nicht mehr um eine EBU-Mitgliedschaft bemühen werde. Man werde sich stattdessen auf die Berichterstattung im eigenen Land konzentrieren. Ein Debüt beim ESC ist somit ausgeschlossen.

Übertragung

Deutschsprachige Länder

Am 29. März 2023 wurde bekannt, dass Das Erste, One, ORF 1 und SRF 1 ein gemeinsames Rahmenprogramm für das Finale ausstrahlen würden. Moderiert wurde dieses von Barbara Schöneberger aus der Tate Liverpool.

Deutschland

Die beiden Halbfinale wurden im Fernsehen auf One sowie online auf eurovision.de übertragen. Die Finalsendung wurde im TV auf Das Erste sowie online auf eurovision.de und Deutsche Welle übertragen. Kommentiert wurden die Liveshows wie in den Vorjahren von Peter Urban. Am 22. März 2023 wurde bekannt gegeben, dass er letztmalig diese Rolle übernehmen werde.

Wie im Vorjahr übertrug Radio Eins das Finale mit eigenem Kommentar.

Übertragungen im deutschen Fernsehen
Datum Sendung Uhrzeit Fernsehsender Moderation/Kommentar Zuschauer Marktanteil
Gesamt 14–49 J. Gesamt 14–49 J.
9. Mai 2023 Alles Eurovision 20:15 Uhr Moderation: Alina Stiegler & Stefan Spiegel 0,20 Mio. 0,8 % 1,8 %
Erstes Halbfinale 21:00 Uhr Kommentar: Peter Urban 0,59 Mio. 0,29 Mio. 2,8 % 6,3 %
11. Mai 2023 Zweites Halbfinale 21:00 Uhr 0,62 Mio. 0,30 Mio. 2,8 % 5,6 %
13. Mai 2023 ESC – der Countdown 20:15 Uhr Moderation: Barbara Schöneberger 3,71 Mio. 1,31 Mio. 15,7 % 26,5 %
Finale aus Liverpool 21:00 Uhr Kommentar: Peter Urban
Punktesprecher: Elton
7,96 Mio. 3,48 Mio. 38,4 % 57,5 %
14. Mai 2023 ESC – die Aftershow 01:00 Uhr Moderation: Barbara Schöneberger 2,75 Mio. 1,11 Mio. 36,4 % 43,2 %
Übertragungen im deutschen Hörfunk
Datum Sendung Uhrzeit Radiosender Moderation/Kommentar
13. Mai 2023 Finale 21:00 Uhr Amelie Ernst, Max Spallek

Österreich

Die beiden Halbfinale wurden im TV auf ORF 1 sowie in der TVThek übertragen. Zudem wurde vor den Halbfinalen wie in den Vorjahren die Sendung Mr. Song Contest proudly presents ausgestrahlt.

Im Radio sowie einem Video-Livestream auf der Sender-Webseite wurde das Finale auf FM4 gesendet und von den deutschen Entertainern Jan Böhmermann und Olli Schulz kommentiert.

Übertragungen im österreichischen Fernsehen
Datum Sendung Uhrzeit Fernsehsender Moderation/Kommentar Zuschauer Marktanteil
9. Mai 2023 Mr. Song Contest proudly presents 20:15 Uhr Andi Knoll 225 Tsd. 9,0 %
Erstes Halbfinale 21:00 Uhr 305 Tsd. 13,8 %
11. Mai 2023 Mr. Song Contest proudly presents 20:15 Uhr 305 Tsd. 12,0 %
Zweites Halbfinale 21:00 Uhr 570 Tsd. 23,8 %
13. Mai 2023 ESC – der Countdown 20:15 Uhr Barbara Schöneberger 701 Tsd. 27,0 %
Finale aus Liverpool 21:00 Uhr Andi Knoll 1,079 Mio. 49,6 %
14. Mai 2023 ESC – die Aftershow 00:45 Uhr Barbara Schöneberger 280 Tsd. 37,0 %
Übertragungen im österreichischen Hörfunk
Datum Sendung Uhrzeit Radiosender Moderation/Kommentar
11. Mai 2023 Zweites Halbfinale 20:04 Uhr Sonja Kleindienst, Ilona Doppler und Rudi Oman
13. Mai 2023 Finale 20:04 Uhr Sonja Kleindienst, Ilona Doppler und Rudi Oman
Finale 21:00 Uhr Jan Böhmermann & Olli Schulz

Schweiz

In allen drei Teilen der Schweiz (deutschsprachig, französischsprachig, italienischsprachig) wurden beide Halbfinale auf den zweiten Programmen SRF zwei, RTS 2 und RSI LA 2 und das Finale auf den ersten Programmen SRF 1, RTS 1 und RSI LA 1 übertragen.

Zudem wurde das Finale im Radio auf SRF 3 übertragen.

Übertragungen im schweizerischen Fernsehen
Datum Sendung Uhrzeit Fernsehsender Moderation/Kommentar Zuschauer Marktanteil
Gesamt 15–59 J. Gesamt 15–59 J.
Deutsch
9. Mai 2023 Erstes Halbfinale 21:00 Uhr Sven Epiney 277 Tsd. 158 Tsd. 25,4 % 30,9 %
11. Mai 2023 Zweites Halbfinale 21:00 Uhr Sven Epiney 109 Tsd. 56 Tsd. 11,5 % 12,7 %
13. Mai 2023 ESC – der Countdown 20:15 Uhr Barbara Schöneberger 286 Tsd. 145 Tsd. 25,0 % 28,9 %
Finale aus Liverpool 21:00 Uhr Sven Epiney 474 Tsd. 261 Tsd. 48,9 % 52,9 %
14. Mai 2023 ESC – die Aftershow 00:45 Uhr Barbara Schöneberger 125 Tsd. 87 Tsd. 49,0 % 53,8 %
Französisch
9. Mai 2023 Erstes Halbfinale 21:00 Uhr Jean-Marc Richard, Nicolas Tanner & Priscilla Formaz
11. Mai 2023 Zweites Halbfinale 21:00 Uhr
13. Mai 2023 Finale aus Liverpool 21:00 Uhr
Italienisch
9. Mai 2023 Erstes Halbfinale 21:05 Uhr Ellis Cavallini & Gian-Andrea Costa
11. Mai 2023 Zweites Halbfinale 21:00 Uhr
13. Mai 2023 Finale aus Liverpool 21:00 Uhr
+ Übertragungen im schweizerischen Radio Datum Sendung Uhrzeit Radiosender Moderation/Kommentar
Deutsch
13. Mai 2023 Finale 20:00 Uhr Jasmin Barbiero & Eric Dauer

Andere Länder

Fernsehübertragung

Staat Erstes Halbfinale Zweites Halbfinale Finale
Sender Moderation/Kommentar Sender Moderation/Kommentar Sender Moderation/Kommentar
Teilnehmende Staaten
Albanien Albanien RTSH 1 Andri Xhahu RTSH 1 Andri Xhahu RTSH 1 Andri Xhahu
RTSH Muzikë RTSH Muzikë RTSH Muzikë
Armenien Armenien ARMTV Hrachuhi Utmazyan & Hamlet Arakelyan ARMTV Hrachuhi Utmazyan & Hamlet Arakelyan ARMTV Hrachuhi Utmazyan & Hamlet Arakelyan
Aserbaidschan Aserbaidschan İTV Azər Süleymanlı İTV Azər Süleymanlı İTV Azər Süleymanlı
Australien Australien SBS Myf Warhurst & Joel Creasey SBS Myf Warhurst & Joel Creasey SBS Myf Warhurst & Joel Creasey
Belgien Belgien VRT 1 Peter Van de Veire VRT 1 Peter Van de Veire VRT 1 Peter Van de Veire
Tipik Jean-Louis Lahaye & Maureen Louys La Une Jean-Louis Lahaye & Maureen Louys La Une Jean-Louis Lahaye & Maureen Louys
Danemark Dänemark DR1 Nicolai Molbech DR1 Nicolai Molbech DR1 Nicolai Molbech
Estland Estland ETV Marko Reikop ETV Marko Reikop ETV Marko Reikop
ETV+ Aleksandr Hobotov & Julia Kalenda (Russisch) ETV+ Aleksandr Hobotov & Julia Kalenda (Russisch) ETV+ Aleksandr Hobotov & Julia Kalenda (Russisch)
Finnland Finnland Yle TV1 Mikko Silvennoinen Yle TV1 Mikko Silvennoinen Yle TV1 Mikko Silvennoinen
Yle Areena
(Mediathek)
Eva Frantz & Johan Lindroos (Schwedisch) Yle Areena
(Mediathek)
Eva Frantz & Johan Lindroos (Schwedisch) Yle Areena
(Mediathek)
Eva Frantz & Johan Lindroos (Schwedisch)
Aslak Paltto (Nordsamisch) Aslak Paltto (Nordsamisch) Aslak Paltto (Nordsamisch)
Heli Huovinen (Inarisamisch) Heli Huovinen (Inarisamisch) Heli Huovinen (Inarisamisch)
Levan Tvaltvadze (Russisch) Levan Tvaltvadze (Russisch)
Galyna Sergeyeva (Ukrainisch) Galyna Sergeyeva (Ukrainisch)
Frankreich Frankreich Culturebox Anggun & André Manoukain Culturebox Anggun & André Manoukain France 2 Stéphane Bern & Laurence Boccolini
Georgien Georgien 1TV Nika Lobiladze 1TV Nika Lobiladze 1TV Nika Lobiladze
Griechenland Griechenland ERT1 Maria Kozakou & Jenny Melita ERT1 Maria Kozakou & Jenny Melita ERT1 Maria Kozakou & Jenny Melita
Irland Irland RTÉ One Marty Whelan RTÉ2 Marty Whelan RTÉ One Marty Whelan
Island Island RÚV 1 Gísli Marteinn Baldursson RÚV 1 Gísli Marteinn Baldursson RÚV 1 Gísli Marteinn Baldursson
RÚV 2 RÚV 2 RÚV 2
Israel Israel Kan 11 Asaf Liberman & Akiva Novick Kan 11 Asaf Liberman & Akiva Novick Kan 11 Asaf Liberman & Akiva Novick
Italien Italien Rai 2 Gabriele Corsi & Mara Maionchi Rai 2 Gabriele Corsi & Mara Maionchi Rai 1 Gabriele Corsi & Mara Maionchi
Kroatien Kroatien HTV 1 Duško Ćurlić HTV 1 Duško Ćurlić HTV 1 Duško Ćurlić
Lettland Lettland LTV1 Toms Grēviņš LTV1 Toms Grēviņš LTV1 Toms Grēviņš & Lauris Reiniks
Litauen Litauen LRT televizija Ramūnas Zilnys LRT televizija Ramūnas Zilnys LRT televizija Ramūnas Zilnys
Malta Malta TVM Kein Kommentar TVM Kein Kommentar TVM Kein Kommentar
Moldau Republik Moldau TRM 1 Ion Jalbă TRM 1 Ion Jalbă TRM 1 Ion Jalbă
Niederlande Niederlande NPO 1 Cornald Maas & Jan Smit NPO 1 Cornald Maas & Jan Smit NPO 1 Cornald Maas & Jan Smit
BVN BVN BVN
Norwegen Norwegen NRK1 Marte Stokstad NRK1 Marte Stokstad NRK1 Marte Stokstad
Polen Polen TVP1 Aleksander Sikora & Marek Sierocki TVP1 Aleksander Sikora & Marek Sierocki TVP1 Aleksander Sikora & Marek Sierocki
TVP Polonia TVP Polonia TVP Polonia
Portugal Portugal RTP1 José Carlos Malato & Nuno Galopim RTP1 José Carlos Malato & Nuno Galopim RTP1 José Carlos Malato & Nuno Galopim
RTP Internacional RTP Internacional RTP Internacional
RTP África RTP África RTP África
Rumänien Rumänien TVR 1 Bogdan Stănescu & Kyrie Mendel TVR 1 Bogdan Stănescu & Kyrie Mendel TVR 1 Bogdan Stănescu & Kyrie Mendel
TVRi TVRi TVRi
San Marino San Marino San Marino RTV Lia Fiorio & Gigi Restivo San Marino RTV Lia Fiorio & Gigi Restivo San Marino RTV Lia Fiorio & Gigi Restivo
Schweden Schweden SVT 1 Edward af Sillén SVT 1 Edward af Sillén SVT 1 Edward af Sillén & Måns Zelmerlöw
Serbien Serbien RTS 3 Duška Vučinić RTS 3 Duška Vučinić RTS 1 Duška Vučinić
RTS Svet RTS Svet RTS Svet
Slowenien Slowenien TV SLO 2 Andrej Hofer TV SLO 2 Andrej Hofer TV SLO 1 Andrej Hofer
Spanien Spanien La 2 Tony Aguilar & Julia Varela La 1 Tony Aguilar & Julia Varela La 1 Tony Aguilar & Julia Varela
TVE Internacional TVE Internacional TVE Internacional
Tschechien Tschechien ČT2 Jan Maxián ČT2 Jan Maxián ČT2 Jan Maxián
Ukraine Ukraine UA:Kultura Timur Miroschnytschenko UA:Kultura Timur Miroschnytschenko UA:Kultura Timur Miroschnytschenko
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich BBC One Scott Mills & Rylan Clark BBC One Scott Mills & Rylan Clark BBC One Graham Norton & Mel Giedroyc
Zypern Republik Zypern RIK 1 Melina Karageorgiou & Alexandros Taramountas RIK 1 Melina Karageorgiou & Alexandros Taramountas RIK 1 Melina Karageorgiou & Alexandros Taramountas
RIK Sat RIK Sat RIK Sat
Nicht teilnehmende Staaten
Chile Chile Canal 13 Sergio Lagos & Rayén Araya
Faroer Färöer KVF Nicolai Molbech (Dänisch) KVF Nicolai Molbech (Dänisch) KVF Nicolai Molbech (Dänisch)
Gunnar Nolsøe & Siri Súsonnudóttir Hansen (Färöisch) Gunnar Nolsøe & Siri Súsonnudóttir Hansen (Färöisch) Gunnar Nolsøe & Siri Súsonnudóttir Hansen (Färöisch)
Kosovo Kosovo RTK Jeta Çitaku & Ylber Asllanaj (Albanisch) RTK Jeta Çitaku & Ylber Asllanaj (Albanisch) RTK Jeta Çitaku & Ylber Asllanaj (Albanisch)
Luxemburg Luxemburg RTL Today (Streaming) N/A
Montenegro Montenegro TV CG 2 Dražen Bauković & Tijana Mišković TV CG 2 Dražen Bauković & Tijana Mišković TV CG 2 Dražen Bauković & Tijana Mišković
Nordmazedonien Nordmazedonien MRT 1 Aleksandra Jovanovska & Eli Tanaskovska MRT 1 Aleksandra Jovanovska & Eli Tanaskovska MRT 1 Aleksandra Jovanovska & Eli Tanaskovska
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Peacock Kein Kommentar Peacock Kein Kommentar Peacock Johnny Weir

Hörfunkübertragung

Staat Erstes Halbfinale Zweites Halbfinale Finale
Sender Moderation/Kommentar Sender Moderation/Kommentar Sender Moderation/Kommentar
Teilnehmende Staaten
Albanien Albanien Radio Tirana Andri Xhahu Radio Tirana Andri Xhahu Radio Tirana Andri Xhahu
Belgien Belgien Radio 2 Peter Van de Veire
VivaCité Jean-Louis Lahaye & Maureen Louys VivaCité Jean-Louis Lahaye & Maureen Louys VivaCité Jean-Louis Lahaye & Maureen Louys
Finnland Finnland Radio Suomi Mikko Silvennoinen Radio Suomi Mikko Silvennoinen Radio Suomi Mikko Silvennoinen
YleX YleX
Yle X3M Eva Frantz & Johan Lindroos (Schwedisch) Yle X3M Eva Frantz & Johan Lindroos (Schwedisch) Yle X3M Eva Frantz & Johan Lindroos (Schwedisch)
Griechenland Griechenland Deftero Programma Dimitris Meidanis, Maria Kozakou & Jenny Melita Deftero Programma Dimitris Meidanis, Maria Kozakou & Jenny Melita Deftero Programma Dimitris Meidanis, Maria Kozakou & Jenny Melita
Israel Israel Kan 88 Asaf Liberman, Akiva Novick & Doron Medalie Kan 88 Asaf Liberman, Akiva Novick & Doron Medalie Kan Tarbut Asaf Liberman, Akiva Novick & Doron Medalie
Irland Irland RTÉ 2fm Neil Doherty and Zbyszek Zalinski RTÉ 2fm Neil Doherty and Zbyszek Zalinski
Italien Italien Rai Radio 2 Mariolina Simone, Diletta Parlangeli & Saverio Raimondo Rai Radio 2 Mariolina Simone, Diletta Parlangeli & Saverio Raimondo Rai Radio 2 Mariolina Simone, Diletta Parlangeli & Saverio Raimondo
Litauen Litauen LRT Radijas Ramūnas Zilnys LRT Radijas Ramūnas Zilnys LRT Radijas Ramūnas Zilnys
Moldau Republik Moldau Radio Moldova Ion Jalbă Radio Moldova Ion Jalbă Radio Moldova Ion Jalbă
Radio Moldova Muzical Radio Moldova Muzical Radio Moldova Muzical
Niederlande Niederlande NPO Radio 2 Wouter van der Goes & Frank van 't Hof
Schweden Schweden SR P4 Carolina Norén SR P4 Carolina Norén SR P4 Carolina Norén
Serbien Serbien Radio Belgrad 1 TBA
Slowenien Slowenien Radio Val 202 Maja Stepančič, Maruša Kerec & Neja Jerant Radio Val 202 Maja Stepančič, Maruša Kerec & Neja Jerant
Radio Maribor Radio Maribor
Spanien Spanien Radio Nacional David Asensio, Imanol Durán, Irene Vaquero & Ángela Fernández
Ukraine Ukraine Radio Promin Timur Miroschnytschenko Radio Promin Timur Miroschnytschenko Radio Promin Timur Miroschnytschenko
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich BBC Radio 2 Paddy O’Connell BBC Radio 2 Paddy O’Connell BBC Radio 2 Scott Mills & Rylan Clark
BBC Radio Merseyside BBC Radio Merseyside BBC Radio Merseyside Claire Sweeney & Paul Quinn
BBC Red Button BBC Red Button
Nicht teilnehmende Staaten
Slowakei Slowakei Rádio FM Daniel Baláž, Lucia Haverlík, Pavol Hubinák & Juraj Malíček

Eurovision Preview Partys

Jedes Jahr gibt es vor dem eigentlichen ESC noch einige Promotion-Events, wo sich die Teilnehmer im Ausland der Presse und den Fans präsentieren. Dazu dienen die Preview Partys (dt.: Vorschau-Feiern), die allerdings keine Pflichtveranstaltungen für die Teilnehmer des Eurovision Song Contests darstellen. Für 2023 waren fünf dieser Veranstaltungen geplant.

Barcelona Eurovision Party 2023

Die zweite Barcelona Preview Party fand vom 23. bis zum 25. März 2023 in Barcelona statt. Moderiert wurde die Show von Sharonne, Teilnehmerin am Benidorm Fest 2023, Giuseppe Di Bella, der beim Eurovision Song Contest 2015 gemeinsam mit Edurne auftrat, und Alex Marteen, einer Drag-Queen.

Insgesamt nahmen 13 Länder teil. Ursprünglich sollten auch Teya & Salena auftreten, jedoch mussten diese krankheitsbedingt absagen.

  • Belgien Gustaph
  • Georgien Iru
  • Irland Wild Youth
  • Island Diljá
  • Lettland Sudden Lights
  • Litauen Monika Linkytė
  • Moldau Republik Pasha Parfeny
  • Portugal Mimicat
  • San Marino Piqued Jacks
  • Slowenien Joker Out
  • Spanien Blanca Paloma
  • Vereinigtes Konigreich Mae Muller
  • Ukraine Tvorchi

Als Gäste traten zudem auf:

  • Barei (Spanien 2016)
  • Beth (Spanien 2003)
  • Destiny (Malta 2020 & 2021, Gewinnerin des JESC 2015 für Malta)
  • E’Femme (Benidorm Fest 2023)
  • Efendi (Aserbaidschan 2020 & 2021)
  • Eva Santamaría (Spanien 1993)
  • Famous (Benidorm Fest 2023)
  • José Otero (Benidorm Fest 2023)
  • Megara (Benidorm Fest 2023)
  • Poli Genova (Bulgarien 2011 & 2016)
  • Ronela Hajati (Albanien 2022, Una voce per San Marino 2023)
  • Rosa López (Spanien 2002)
  • Ruslana (Gewinnerin des ESC 2004 für die Ukraine)
  • Siderland (Benidorm Fest 2023)
  • Susanne Georgi (Andorra 2009)
  • Suzy (Portugal 2014)
  • WRS (Rumänien 2022)

Polish Eurovision Party 2023

Die Polish Eurovision Party fand am 1. April 2023 in Warschau erstmals statt. Die Veranstaltung wurde von Konrad Zemlik und Poli Genowa gemeinsam moderiert.

Insgesamt nahmen 14 Länder teil:

  • Albanien Albina & Familja Kelmendi
  • Danemark Reiley
  • Estland Alika
  • Island Diljá
  • Kroatien Let 3
  • Irland Wild Youth
  • Lettland Sudden Lights
  • Litauen Monika Linkytė
  • Malta The Busker
  • Moldau Republik Pasha Parfeny
  • San Marino Piqued Jacks
  • Slowenien Joker Out
  • Tschechien Vesna
  • Vereinigtes Konigreich Mae Muller

Als Gäste traten zudem auf:

  • Anne-Marie David (Gewinnerin des ESC 1973 für Luxemburg, Frankreich 1979)
  • Eye Cue (Nordmazedonien 2018)
  • Felivers (Tu bije serce Europy 2023)
  • Filip Baloš (Pesma za Evroviziju 2023)
  • Gromee (Polen 2018)
  • Inis Neziri (Festivali i Këngës 2017 & 2020)
  • Jamala (Gewinnerin des ESC 2016 für die Ukraine)
  • Krystian Ochman (Polen 2022)
  • Kuba Szmajkowski (Tu bije serce Europy 2022 & 2023)
  • Lindsay Dracass (Vereinigtes Königreich 2001)
  • Mélovin (Ukraine 2018)
  • Poli Genowa (Moderatorin; Bulgarien 2011 & 2016)
  • Oceana (Unser Song für Dänemark 2014)
  • Senhit (San Marino 2011, 2020 & 2021)
  • Slavko (Montenegro 2017)
  • SunStroke Project (Moldawien 2010 & 2017)
  • Suzy (Portugal 2014)
  • Viki Gabor (Gewinnerin des JESC 2019 für Polen)

Israel Calling 2023

Israel Calling 2023 (dt.: Israel ruft 2023) fand vom 2. bis 4. April 2023 statt, wobei das Hauptkonzert am 3. April im Hangar 11 im Hafen von Tel Aviv stattfand. Während drei Tagen nahmen die Teilnehmer auch an verschiedenen Aktivitäten in Israel teil, wie zum Beispiel dem Pflanzen eines Baumes. Das Hauptkonzert wurde von Dafna Dekel und Sigal Shachmon moderiert, die zuvor den Eurovision Song Contest 1999 moderiert hatten. Das Hauptkonzert wurde zudem am 8. April auf YouTube übertragen.

Insgesamt nahmen 18 Länder teil:

  • Albanien Albina & Familja Kelmendi
  • Aserbaidschan TuralTuranX
  • Danemark Reiley
  • Estland Alika
  • Georgien Iru
  • Irland Wild Youth
  • Kroatien Let 3
  • Lettland Sudden Lights
  • Litauen Monika Linkytė
  • Malta The Busker
  • Moldau Republik Pasha Parfeny
  • Polen Blanka
  • San Marino Piqued Jacks
  • Serbien Luke Black
  • Slowenien Joker Out
  • Spanien Blanca Paloma
  • Tschechien Vesna
  • Ukraine Tvorchi

Als Gäste traten zudem auf:

  • Anne-Marie David (Gewinnerin des ESC 1973 für Luxemburg, Frankreich 1979)
  • Eden Alene (Israel 2020 & 2021)
  • Ilanit (Israel 1973 & 1977)
  • Imri (Israel 2017)
  • Johnny Logan (Gewinner des ESC 1980 & 1987 für Irland)
  • Katrina Leskanich (Gewinnerin des ESC 1997 für das Vereinigte Königreich)
  • Mei Feingold (Israel 2014)
  • Shlomit Aharon (Israel 1981)

PrePartyES 2023

Die siebte Ausgabe der PrePartyES fand am 7. und 8. April 2023 in Madrid statt. Bis zu 50 Interpreten wurden angekündigt sowie 16 Stunden Konzertzeit inklusive einiger Partys. Soraya (Spanien 2009) moderierte das Eröffnungskonzert der Veranstaltung am 7. April, während Ruslana (Gewinnerin des ESC 2004 für die Ukraine), SuRie (Vereinigtes Königreich 2018) und Víctor Escudero das Hauptkonzert am 8. April moderierten.

Es nahmen 28 Länder an der Veranstaltung teil:

  • Armenien Brunette
  • Australien Voyager
  • Belgien Gustaph
  • Danemark Reiley
  • Deutschland Lord of the Lost (live-on-tape)
  • Estland Alika
  • Finnland Käärijä
  • Frankreich La Zarra
  • Georgien Iru
  • Irland Wild Youth
  • Kroatien Let 3
  • Lettland Sudden Lights
  • Litauen Monika Linkytė
  • Malta The Busker
  • Moldau Republik Pasha Parfeny
  • Niederlande Mia Nicolai & Dion Cooper
  • Norwegen Alessandra
  • Osterreich Teya & Salena
  • Polen Blanka
  • Portugal Mimicat
  • San Marino Piqued Jacks
  • Serbien Luke Black
  • Schweden Loreen
  • Slowenien Joker Out
  • Spanien Blanca Paloma
  • Schweiz Remo Forrer
  • Tschechien Vesna
  • Vereinigtes Konigreich Mae Muller

Als Gäste traten zudem auf:

  • Alfred García (Spanien 2018 & Benidorm Fest 2023)
  • Cláudia Pascoal (Portugal 2018 & Festival da Canção 2023)
  • Diodato (Italien 2020)
  • D'Nash (Spanien 2007)
  • E’Femme (Benidorm Fest 2023)
  • Famous (Benidorm Fest 2023)
  • Fusa Nocta (Benidorm Fest 2023)
  • Ivi Adamou (Zypern 2012)
  • José Otero (Benidorm Fest 2023)
  • Kaliopi (Nordmazedonien 2012 & 2016)
  • Karina (Spanien 1971)
  • Karmento (Benidorm Fest 2023)
  • Konstrakta (Serbien 2022)
  • Megara (Benidorm Fest 2023)
  • Meler (Benidorm Fest 2023)
  • Poli Genowa (Bulgarien 2011 & 2016)
  • Rakky Ripper (Benidorm Fest 2023)
  • Siderland (Benidorm Fest 2023)
  • Sofía Martín (Benidorm Fest 2023)
  • Soleá (Spanien JESC 2020)
  • Twin Melody (Benidorm Fest 2023)
  • Vicco (Benidorm Fest 2023)

Eurovision in Concert 2023

Das Eurovision in Concert 2023 fand am 15. April 2023 im AFAS Live in Amsterdam statt. Es war die 19. Ausgabe dieser Veranstaltung. Moderiert wurde die Show vom niederländischen ESC-Kommentator Cornald Maas, der die Veranstaltung bereits in der Vergangenheit häufiger moderierte, und von der TV-Moderatorin Hila Noorzai.

27 Länder nahmen an der Veranstaltung teil. Ursprünglich sollte auch Blanka an der Veranstaltung teilnehmen, jedoch musste sie ihre Teilnahme krankheitsbedingt absagen.La Zarra sagte ihre Teilnahme aus persönlichen Gründen ab.

  • Albanien Albina & Familja Kelmendi
  • Armenien Brunette
  • Aserbaidschan TuralTuranX
  • Australien Voyager
  • Belgien Gustaph
  • Danemark Reiley
  • Deutschland Lord of the Lost
  • Estland Alika
  • Finnland Käärijä
  • Irland Wild Youth
  • Island Diljá
  • Lettland Sudden Lights
  • Litauen Monika Linkytė
  • Malta The Busker
  • Moldau Republik Pasha Parfeny
  • Niederlande Mia Nicolai & Dion Cooper
  • Norwegen Alessandra
  • Osterreich Teya & Salena
  • Rumänien Theodor Andrei
  • San Marino Piqued Jacks
  • Schweden Loreen
  • Slowenien Joker Out
  • Spanien Blanca Paloma
  • Schweiz Remo Forrer
  • Tschechien Vesna
  • Vereinigtes Konigreich Mae Muller
  • Ukraine Tvorchi

Als Gast trat zudem auf:

  • Katrina Leskanich (Gewinnerin des ESC 1997 für das Vereinigte Königreich)

London Eurovision Party 2023

Am 16. April 2023 fand die London Eurovision Party statt. Austragungsort war das Here at Outernet. Dabei handelt es sich um einen neu eröffneten Konzertkomplex mit einer Kapazität von ca. 2000 Besuchern im Londoner West End. Die Moderation übernahmen Nicki French (Vereinigtes Königreich 2000) und Paddy O’Connell.

22 Länder nahmen an der Veranstaltung teil. Ursprünglich sollte auch Blanka an der Veranstaltung teilnehmen, jedoch musste sie ihre Teilnahme krankheitsbedingt absagen.La Zarra sagte ihre Teilnahme aus persönlichen Gründen ab.

  • Aserbaidschan TuralTuranX
  • Australien Voyager
  • Danemark Reiley
  • Estland Alika
  • Finnland Käärijä
  • Irland Wild Youth
  • Island Diljá
  • Kroatien Let 3
  • Litauen Monika Linkytė
  • Malta The Busker
  • Moldau Republik Pasha Parfeny
  • Norwegen Alessandra
  • Osterreich Teya & Salena
  • Portugal Mimicat
  • Rumänien Theodor Andrei
  • San Marino Piqued Jacks
  • Serbien Luke Black
  • Schweden Loreen
  • Slowenien Joker Out
  • Spanien Blanca Paloma
  • Tschechien Vesna
  • Vereinigtes Konigreich Mae Muller

Als Gäste traten zudem auf:

  • Tamara Todevska (Nordmazedonien 2008 & 2019)
  • Senhit (San Marino 2011 & 2021)
  • KEiiNO (Norwegen 2019)
  • Freya Skye (Vereinigte Königreich JESC 2022)
  • Mélovin (Ukraine 2018)
  • Bilal Hassani (Frankreich 2019)
  • Eldar Qasımov (Gewinner des ESC 2011 für Aserbaidschan)

Nachwirkung

Im Bezug auf das schlechte Abschneiden des deutschen Beitrages am diesjährigen Song Contest, Blood & Glitter von Lord of the Lost, wurden vereinzelt Stimmen laut, in den kommenden Jahren dem Wettstreit fern zu bleiben.Thomas Gottschalk forderte, dass die ARD „den Geldhahn zudreht“ und schrieb, dass „Deutschland vom Rest Europas“ im Bezug auf die Endauswertung „verarscht“ werde. Trotz alledem wurde zwischenzeitlich bestätigt, dass Deutschland auch 2024 am Eurovision Song Contest teilnehmen werde.

Trivia

  • Der Eurovision Song Contest 2023 war die erste Austragung des Wettbewerbs ohne einen Beitrag mit einem Tonartwechsel. Zuvor hatte es bei jedem anderen ESC mindestens ein Lied mit dieser musikalischen Technik gegeben.

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