Eurovision Song Contest 2010

Der 55. Eurovision Song Contest fand vom 25. bis zum 29. Mai 2010 in der Telenor Arena im Ballungsraum der norwegischen Hauptstadt Oslo statt. Das Land war damit zum dritten Mal Veranstaltungsort, nachdem der norwegische Beitrag Fairytale von Alexander Rybak im Vorjahr den 54. Eurovision Song Contest in Moskau gewonnen hatte. 39 Länder nahmen teil. Alle drei Sendungen wurden von Erik Solbakken, Haddy N’jie und Nadia Hasnaoui moderiert. Der deutsche Beitrag Satellite, ein Lied der US-amerikanischen Songwriterin Julie Frost und des dänischen Komponisten John Gordon, wurde von der Sängerin Lena Meyer-Landrut vorgetragen und errang den Sieg beim Wettbewerb.

55. Eurovision Song Contest
Motto Share the Moment (dt.: Teile den Moment)
Datum 25. Mai 2010 (Halbfinale 1)
27. Mai 2010 (Halbfinale 2)
29. Mai 2010 (Finale)
Austragungsland Norwegen Norwegen
Austragungsort
Telenor Arena, Bærum
Austragender Fernsehsender
Moderation
Nadia Hasnaoui, Erik Solbakken und Haddy N’jie
Eröffnungsact Finale: Alexander Rybak: Fairytale
(Musik/Text: Alexander Rybak)
Pausenfüller Erstes Halbfinale: Human sounds
Zweites Halbfinale: Video über einen jungen Breakdancer, der auf die Bühne gelangt für einen Breakdance-Act
Finale: Madcon: Glow
(Musik/Text: Hitesh Ceon, Kim Ofstad, Tshawe Baqwa, Yosef Wolde-Mariam)
Teilnehmende Länder 39
Gewinner Deutschland Deutschland
Siegertitel Lena Meyer-Landrut: Satellite
Zurückkehrende Teilnehmer Georgien Georgien
Zurückgezogene Teilnahme Andorra Andorra,
Montenegro Montenegro,
Tschechien Tschechien,
Ungarn Ungarn
Abstimmungsregel Jedes Land verteilt an die zehn besten Titel der Abstimmung 12, 10, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1 Punkt(e). Die Abstimmung fand zu jeweils 50 Prozent per Jury- und Televoting statt.
Russland ESC 2009Deutschland ESC 2011

Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Share the Moment“. Vor den Auftritten der Künstler wurden kurze Videoclips gezeigt, die im jeweiligen Teilnehmerland entstanden waren. Im Finale wurden zusätzlich am Anfang der Sendung und nach jedem Lied Bilder aus Wohnzimmern des jeweiligen Landes eingeblendet. Zwischen der Präsentation der Lieder und der Bekanntgabe der Ergebnisse wurden Bilder vom sogenannten Eurovision Flash Mob Dance aus verschiedenen europäischen Städten gezeigt.

Abstimmungsregel

Das 2009 eingeführte System, im Finale Zuschauerstimmen und die Wertungen einer Jury in eine „50/50-Liste“ zusammen zu rechnen, wurde auch 2010 beibehalten. Es wurde erstmals auch in den Halbfinalen angewandt. Im Vorjahr wurden neun von zehn Liedern fürs Finale nach den Zuschaueranrufen ausgewählt und ein Beitrag qualifizierte sich per Juryentscheid. Wie im Vorjahr wurden später auch die einzelnen Ergebnisse offiziell bekanntgegeben. Die deutschen Juroren waren Hape Kerkeling, Mary Roos, Hadnet Tesfai, Johannes Oerding und Jochen Rausch. Neu war auch, dass Anrufe bereits ab dem ersten Lied möglich waren. Dies wurde von der Europäischen Rundfunkunion (EBU) eingeführt, da es logischer sei, für ein Lied anzurufen, wenn man es hört, anstatt bis zum Ende der Vorstellungen zu warten. Im Finale wurden – wie in den Jahren seit 2006 – die Punktzahlen 1 bis 7 nur noch angezeigt, vorgelesen wurden nur die drei höchsten: acht, zehn und zwölf Punkte.

Teilnehmer

Im Vorfeld des Eurovision Song Contests 2009 hatte die Europäische Rundfunkunion erklärt, ein Full House beim Wettbewerb 2010 erreichen zu wollen, doch dies misslang: Neben den gewünschten potenziellen Rückkehrern Italien, Luxemburg, Monaco und Österreich verzichteten auch die Vorjahresteilnehmer Andorra, Montenegro, Tschechien und Ungarn. Die Sender Andorras, Montenegros und Ungarns haben sich primär aus finanziellen Gründen vom Wettbewerb verabschiedet, wobei nicht außer Acht gelassen werden sollte, dass alle drei Länder in den letzten beiden Jahren nicht im Finale vertreten waren. Die tschechischen Zuschauer zeigten wegen der schlechten Platzierungen kein hinreichendes Interesse am Wettbewerb mehr.

Georgien kehrte zum Wettbewerb zurück, nachdem es sich im vorigen Jahr wegen Streitigkeiten um das ausgewählte Lied zurückgezogen hatte. Dem Titel We Don’t Wanna Put In der Gruppe Stefane & 3G wurde nachgesagt, politischer Natur zu sein, was beim Eurovision Song Contest verboten ist.

Im Vorfeld kam es in manchen Ländern zu Forderungen oder Spekulationen über Rückzüge, die sich nicht alle bewahrheiteten. In Mazedonien überlegte das dortige Fernsehen sich zurückzuziehen, wenn sich die Qualifikationsregeln nicht ändern würden. Die Kandidaten des Landes waren zweimal hintereinander im Halbfinale auf den zehnten Platz gekommen, qualifizierten sich aber aufgrund der Jurywertung nicht für das Finale, was als ungerecht empfunden wurde. Als die Regeln geändert wurden, bestätigte Mazedonien seine Teilnahme. Nachdem Aserbaidschan beim Vorjahreswettbewerb gegen die Regeln verstoßen hatte, galt die Teilnahme des Landes bis zur Ankündigung der (vorläufigen) Straffreiheit als unsicher. Wegen der Ankündigung, dass Aserbaidschan ohne Strafe bleiben würde, war die armenische Teilnahme lange Zeit unklar. Erst als die EBU Geldstrafen gegen Aserbaidschan und Spanien, das ebenfalls gegen die Regeln verstoßen hatte, verhängte, bestätigte das Land seine Teilnahme.

Wiederkehrende Teilnehmer

Land Interpret Vorherige Teilnahmejahre
Griechenland Griechenland Jenia Evgenios Buli (zusammen mit Giorgos Alkeos als Mitglied der Friends) Begleitung: 2009 für Albanien
Irland Irland Niamh Kavanagh 1993
Island Island Hera Björk Begleitung: 2008 und 2009
Kristján Gíslason (Begleitung) 2001 (als Mitglied von Two Tricky)
Kroatien Kroatien Feminnem 2005 für Bosnien und Herzegowina
Mazedonien 1995 Mazedonien Gjoko Taneski Begleitung: 2005

Halbfinale

Auslosung

Seit es zwei Halbfinale gibt, ist eine Halbfinalauslosung (englisch Semi-Final Allocation Draw) nötig geworden, um die Länder in die jeweiligen Vorrunden zuzulosen. Die Halbfinalauslosung zum Eurovision Song Contest 2010 fand am 7. Februar 2010 in Oslo statt. Im Vorfeld wurden die 34 Länder in fünf Töpfe einsortiert. Dies geschah nach verschiedenen Gesichtspunkten. Die fünf Länder, die direkt fürs Finale qualifiziert sind (Deutschland, Frankreich, Spanien und das Vereinigte Königreich als große Geldgeber (Big Four) sowie Norwegen als Gastgeber) wurden außerdem auf die beiden Halbfinale verteilt, in dem sie jeweils stimmberechtigt waren.

Topf 1 Topf 2 Topf 3 Topf 4 Topf 5

Als Ergebnisse der Halbfinalauslosung wurden die Länder Bosnien und Herzegowina, Estland, Finnland, Lettland, Moldau, Russland, Serbien und die Slowakei der ersten Hälfte des ersten Halbfinales zugeordnet, während Albanien, Belarus, Belgien, Griechenland, Island, Malta, Mazedonien, Polen und Portugal der zweiten Hälfte zugeordnet wurden. Abstimmberechtigt waren zunächst Deutschland und Spanien, allerdings äußerte Frankreich am 31. März 2010 den Wunsch, im ersten Halbfinale abstimmen zu können. Dem wurde stattgegeben; im Gegenzug wird der Sender France 3 den Contest intensiv bewerben und alle Sendungen übertragen.

Im zweiten Halbfinale starten demnach Armenien, Aserbaidschan, Dänemark, Israel, Litauen, Schweden, die Schweiz und die Ukraine in der ersten Hälfte. Im hinteren Teil treten die Kandidaten aus Bulgarien, Georgien, Irland, Kroatien, den Niederlanden, Rumänien, der Türkei und Zypern auf. Abstimmberechtigt sind Gastgeber Norwegen und das Vereinigte Königreich.

Erstes Halbfinale

Das erste Halbfinale fand mit 17 Teilnehmern am 25. Mai 2010 um 21:00 Uhr (MESZ) statt. Die zehn bestplatzierten Länder qualifizierten sich für das Finale. Sie sind hier hellgrün unterlegt.

Deutschland, Frankreich, Spanien und die Teilnehmerländer des ersten Halbfinals waren in diesem Halbfinale stimmberechtigt.

Belarus und Serbien durften sich ihre Startnummern aussuchen und wählten 16 sowie 7.

Platz Startnr. Land Interpret Lied
Musik (M) und Text (T)
Sprache Übersetzung
(Inoffiziell)
Punkte
01. 10 Belgien Belgien Tom Dice Me and My Guitar
M/T: Tom Eeckhout, Jeroen Swinnen, Ashley Hicklin
Englisch Ich und meine Gitarre 167
02. 13 Griechenland Griechenland Giorgos Alkeos & Friends
Γιώργος Αλκαίος & Friends
OPA (ΩΠΑ)
M: Giorgos Alkaios; T: Giannis Antoniou, Friends
Griechisch Und los 133
03. 17 Island Island Hera Björk Je ne sais quoi
M/T: Örlygur Smári, Hera Björk
Englisch, Französisch Ich weiß nicht, was 123
04. 14 Portugal Portugal Filipa Azevedo Há dias assim
M/T: Augusto Madureira
Portugiesisch Tage wie dieser 089
05. 07 Serbien Serbien Milan Stanković
Милан Станковић
Ovo je Balkan
M: Goran Bregović; T: Goran Bregović, Marina Tucaković, Ljiljanna Jorgovanović
Serbisch Das ist der Balkan 079
06. 12 Albanien Albanien Juliana Pasha It’s All About You
M: Ardit Gjebrea, T: Ardit Gjebrea, Pirro Çako
Englisch Es geht nur um dich 076
07. 02 Russland Russland Peter Nalitch & Friends (MKPN)
Пётр Налич & Friends
Lost and Forgotten
M/T: Pjotr Nalitsch
Englisch Verloren und vergessen 074
08. 08 Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina Vukašin Brajić Thunder and Lightning
M/T: Dino Šaran
Englisch Donner und Blitz 059
09. 016 Belarus 1995 Belarus 3+2 feat. Robert Wells Butterflies
M: Maxim Fadeev; T: Malka Chaplin
Englisch Schmetterlinge 059
10. 01 Moldau Republik Moldau SunStroke Project & Olia Tira Run Away
M: Anton Ragoza, Sergey Stepanov; T: Alina Galitcaia
Englisch Laufe weg! 052
11. 05 Finnland Finnland Kuunkuiskaajat Työlki ellää
M/T: Timo Kiiskinen
Finnisch (mit Karelischem Titel) Man lebt auch vom Arbeiten 049
12. 11 Malta Malta Thea Garrett My Dream
M: Jason Cassar; T: Sunny Aquilinay
Englisch Mein Traum 045
13. 09 Polen Polen Marcin Mroziński Legenda
M: Marcin Nierubiec; T: Marcin Mroziński
Englisch, Polnisch Legende 044
14. 03 Estland Estland Malcolm Lincoln & Manpower 4 Siren
M/T: Robin Juhkental
Englisch Sirene 039
15. 15 Mazedonien 1995 Mazedonien Gjoko Taneski
Ѓоко Танески
Jas ja imam silata (Јас ја имам силата)
M/T: Kristijan Gabrovski
Mazedonisch Ich bin stark genug 037
16. 04 Slowakei Slowakei Kristina Horehronie
M: Martin Kavulič; T: Kamil Peteraj
Slowakisch Horehronie 024
17. 06 Lettland Lettland Aisha What For?
M: Janis Lusens; T: Guntars Račs
Englisch Wofür? 011

Punktetafel erstes Halbfinale

Abstimmungsergebnisse
Startnr. Land Platz Punkte Albanien
AL
Belarus 1995
BY
Belgien
BE
Bosnien und Herzegowina
BA
Estland
EE
Mazedonien 1995
MK
Finnland
FI
Frankreich
FR
Deutschland
DE
Griechenland
GR
Island
IS
Lettland
LV
Malta
MT
Moldau Republik
MD
Polen
PL
Portugal
PT
Russland
RU
Serbien
RS
Slowakei
SK
Spanien
ES
Votings
01 Moldau Republik Moldau 10. 052 10 2 7 3 4 7 8 5 1 5 10
02 Russland Russland 07. 074 12 5 2 12 3 1 3 10 1 12 8 1 4 13
03 Estland Estland 14. 039 1 1 1 12 1 2 12 5 4 09
04 Slowakei Slowakei 16. 024 1 5 2 5 5 6 06
05 Finnland Finnland 11. 049 7 7 10 3 6 6 2 1 3 2 2 11
06 Lettland Lettland 17. 011 6 5 02
07 Serbien Serbien 05. 079 3 3 12 1 10 12 4 7 3 3 3 2 4 6 6 15
08 Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina 08. 059 7 4 8 6 5 3 1 6 2 12 5 11
09 Polen Polen 13. 044 6 3 6 7 7 4 2 6 3 09
10 Belgien Belgien 01. 167 4 8 4 8 4 10 10 12 10 12 8 12 6 12 12 10 7 10 8 19
11 Malta Malta 12. 045 2 2 6 3 6 1 2 2 4 1 3 12 1 13
12 Albanien Albanien 06. 076 8 7 12 4 2 5 12 10 6 4 2 4 12
13 Griechenland Griechenland 02. 133 10 5 10 8 2 3 8 4 8 8 8 7 7 10 7 10 8 10 18
14 Portugal Portugal 04. 089 5 4 3 5 2 6 8 10 7 7 4 5 2 5 4 12 16
15 Mazedonien 1995 Mazedonien 15. 037 12 10 1 4 1 8 1 07
16 Belarus Belarus 09. 059 4 5 1 6 5 5 8 3 7 12 3 11
17 Island Island 03. 123 8 6 12 7 1 7 5 6 8 2 10 10 10 6 8 3 7 7 18
  • Die wenigsten Gesamt-Votings: Lettland Lettland – 2
  • Die wenigsten Gesamt-Punkte: Lettland Lettland – 11
  • Die meisten Gesamt-Votings: Belgien Belgien – 19
  • Die meisten Gesamt-Punkte: Belgien Belgien – 167

Statistik der Zwölf-Punkte-Vergabe (Erstes Halbfinale)

Anzahl Land erhalten von
5 Belgien Belgien Deutschland, Island, Malta, Polen, Portugal
3 Russland Russland Belarus, Estland, Moldau
2 Albanien Albanien Griechenland, Mazedonien
Estland Estland Finnland, Lettland
Serbien Serbien Bosnien und Herzegowina, Frankreich
1 Belarus 1995 Belarus Russland
Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina Serbien
Island Island Belgien
Mazedonien 1995 Mazedonien Albanien
Malta Malta Slowakei
Portugal Portugal Spanien

Zweites Halbfinale

Das zweite Halbfinale fand mit 17 Teilnehmern am 27. Mai 2010 um 21:00 Uhr (MESZ) statt. Die zehn bestplatzierten Länder qualifizierten sich für das Finale. Sie sind hier hellgrün unterlegt.

Norwegen, das Vereinigte Königreich und die Teilnehmerländer des zweiten Halbfinals waren in diesem Halbfinale stimmberechtigt.

Die Schweiz sowie Bulgarien durften sich ihre Startnummern aussuchen und wählten 5 sowie 13

Platz Startnr. Land Interpret Lied
Musik (M) und Text (T)
Sprache Übersetzung
(Inoffiziell)
Punkte
01. 17 Turkei Türkei maNga We Could Be the Same
M: maNga; T: Evren Özdemir, maNga, Fiona Movery Akinci
Englisch Wir könnten gleich sein 118
02. 07 Aserbaidschan Aserbaidschan Safura
Səfurə
Drip Drop
M: Stefan Örn, Anders Bagge; T: Sandra Bjurman
Englisch Tropf, tropf 113
03. 16 Georgien Georgien Sofia Nizharadze
სოფო ნიჟარაძე
Shine
M/T: Hanne Sørvaag, Harry Sommerdahl, Christian Leuzzi
Englisch Glänze! 106
04. 10 Rumänien Rumänien Paula Seling & Ovi Playing with Fire
M/T: Ovidiu Cernăuțeanu
Englisch Mit dem Feuer spielen 104
05. 04 Danemark Dänemark Chanée & N’Evergreen In a Moment like This
M/T: Thomas G:son, Henrik Sethsson, Erik Bernholm
Englisch In einem Augenblick wie diesem 101
06. 02 Armenien Armenien Eva Rivas
Եվա Ռիվաս
Apricot Stone
M: Armen Martirosyan; T: Karen Kavaleryan
Englisch Aprikosenkern 083
07. 08 Ukraine Ukraine Alyosha
Aльоша
Sweet People
M: Olena Kucher, Borys Kukoba, Vadim Lisitsa; T: Olena Kucher
Englisch Süße Leute 077
08. 03 Israel Israel Harel Skaat
הראל סקעת
Milim
(מילים)
M: Tomer Adaddi; T: Noam Horev
Hebräisch Worte 071
09. 12 Irland Irland Niamh Kavanagh It’s for You
M/T: Niall Mooney, Mårten Eriksson, Jonas Gladnikoff, Lina Eriksson
Englisch Es ist für dich 067
10. 14 Zypern Republik Zypern Jon Lilygreen & The Islanders Life Looks Better in Spring
M: Nasos Lambrianides, Melis Konstantinou; T: Nasos Lambrianides
Englisch Das Leben sieht im Frühling besser aus 067
11. 06 Schweden Schweden Anna Bergendahl This Is My Life
M: Bobby Ljunggren; T: Kristian Lagerström
Englisch Dies ist mein Leben 062
12. 01 Litauen Litauen InCulto East European Funk
M/T: InCulto
Englisch Osteuropäischer Funk 044
13. 15 Kroatien Kroatien Feminnem Lako je sve
M: Branimir Mihaljević; T: Pamela Ramljak, Neda Parmać
Kroatisch Alles ist einfach 033
14. 09 Niederlande Niederlande Sieneke Ik ben verliefd (Sha-la-lie)
M/T: Pierre Kartner
Niederländisch Ich bin verliebt (Scha-la-lie) 029
15. 13 Bulgarien Bulgarien Miro
Миро
Angel si ti (Ангел си ти)
M/T: Miroslaw Kostadinow
Bulgarisch, Englisch Du bist ein Engel 019
16. 11 Slowenien Slowenien Roka Žlindre & Kalamari Narodnozabavni rock
M: Leon Oblak; T: Marino Legović
Slowenisch Nationale Unterhaltungsrockmusik 006
17. 05 Schweiz Schweiz Michael von der Heide Il pleut de l’or
M: Michael von der Heide, Pele Loriano; T: Michael von der Heide, Heike Kospach, André Grüter
Französisch Es regnet Gold 002

Punktetafel zweites Halbfinale

Abstimmungsergebnisse
Startnr. Land Platz Punkte Armenien
AM
Aserbaidschan
AZ
Bulgarien
BG
Kroatien
HR
Zypern Republik
CY
Danemark
DK
Georgien
GE
Irland
IE
Israel
IL
Litauen
LT
Norwegen
NO
Rumänien
RO
Slowenien
SI
Schweden
SE
Schweiz
CH
Niederlande
NL
Turkei
TR
Ukraine
UA
Vereinigtes Konigreich
UK
Votings
01 Litauen Litauen 12. 044 2 1 2 1 8 12 5 4 2 7 10
02 Armenien Armenien 06. 083 8 12 10 12 1 10 5 3 10 4 8 11
03 Israel Israel 08. 071 8 7 1 4 5 7 3 5 8 12 6 5 12
04 Danemark Dänemark 05. 101 5 6 2 4 3 3 4 7 5 8 12 10 12 5 4 6 5 17
05 Schweiz Schweiz 17. 002 2 01
06 Schweden Schweden 11. 062 3 2 2 1 12 5 3 12 1 10 6 2 3 13
07 Aserbaidschan Aserbaidschan 02. 113 7 10 10 5 12 10 5 2 2 8 8 3 6 1 12 12 16
08 Ukraine Ukraine 07. 077 10 8 6 6 6 3 7 2 2 10 4 5 1 2 3 2 16
09 Niederlande Niederlande 14. 029 4 1 3 4 3 6 1 2 5 09
10 Rumänien Rumänien 04. 104 4 5 4 8 8 4 6 8 6 10 4 7 4 3 8 3 12 17
11 Slowenien Slowenien 16. 006 5 1 02
12 Irland Irland 09. 067 1 4 3 6 3 7 6 4 2 12 8 1 10 13
13 Bulgarien Bulgarien 15. 019 5 7 1 6 04
14 Zypern Republik Zypern 10. 067 6 3 5 12 7 10 4 6 6 4 4 11
15 Kroatien Kroatien 13. 033 7 1 3 2 1 12 7 07
16 Georgien Georgien 03. 106 12 10 10 7 7 7 6 12 2 7 2 1 5 10 7 1 16
17 Turkei Türkei 01. 118 12 12 8 10 6 8 8 1 7 3 10 8 7 10 8 15
  • Die wenigsten Gesamt-Votings: Schweiz Schweiz – 1
  • Die wenigsten Gesamt-Punkte: Schweiz Schweiz – 2
  • Die meisten Gesamt-Votings: Danemark Dänemark, Rumänien Rumänien – 17
  • Die meisten Gesamt-Punkte: Turkei Türkei – 118

Statistik der Zwölf-Punkte-Vergabe (Zweites Halbfinale)

Anzahl Land erhalten von
3 Aserbaidschan Aserbaidschan Georgien, Türkei, Ukraine
2 Armenien Armenien Israel, Zypern
Danemark Dänemark Rumänien, Schweden
Georgien Georgien Armenien, Litauen
Schweden Schweden Dänemark, Norwegen
Turkei Türkei Aserbaidschan, Bulgarien
1 Irland Irland Schweiz
Israel Israel Niederlande
Kroatien Kroatien Slowenien
Litauen Litauen Irland
Rumänien Rumänien Vereinigtes Königreich
Zypern Republik Zypern Kroatien

Finale

Das Finale fand am 29. Mai 2010 um 21:00 Uhr (MESZ) statt. Die Länder der Big Four (Deutschland, Frankreich, Spanien, Vereinigtes Königreich) und das Gastgeberland Norwegen waren direkt für das Finale qualifiziert. Hinzu kamen je zehn Länder aus den beiden Halbfinals, sodass im Finale 25 Länder antraten. Alle 39 Teilnehmerländer waren abstimmungsberechtigt. Die Startnummer des deutschen Beitrags zum Eurovision Song Contest 2010 konnte mittels einer Wildcard frei gewählt werden.

Serbien nahm nach zwei Jahren, Belarus und Irland nach drei Jahren, Zypern nach fünf Jahren und Belgien nach sechs Jahren wieder am Finale teil. In den beschriebenen Zeiträumen schieden die genannten Länder jeweils bereits im Halbfinale aus.

Zwischen der Präsentation der Lieder und der Bekanntgabe der Ergebnisse der Länder wurde der Titel Glow der norwegischen Band Madcon gespielt. Es wurden Bilder von Flashmobs in verschiedenen europäischen Städten gezeigt, zu denen der Veranstalter aufgerufen hatte. Zu sehen waren Livebilder aus Oslo und Hamburg sowie Aufzeichnungen aus L’Alfàs del Pi (3. Mai 2010), Reykjavík, Ljubljana (29. April 2010), Göteborg (11. Mai 2010), Vilnius (19. April 2010), London (8. Mai 2010), Düsseldorf (23. April 2010) und Dublin (6. Mai 2010). Außerdem wurden Bilder aus Wohnzimmern von 38 der 39 Teilnehmerländer eingeblendet (außer Mazedonien), ebenfalls wurde die zum Flashmob tanzende Kronprinzessin Mette-Marit und ihre beiden Kinder Ingrid Alexandra und Marius gezeigt.

Deutschland übernahm nach der siebten Wertung aus Kroatien die Führung von Griechenland und gab diese nicht mehr ab. Schon nach 33 von 39 Länderwertungen stand der Sieg des deutschen Beitrags fest.

Ergebnisliste

Platz Startnr. Land Interpret Lied
Musik (M) und Text (T)
Sprache Übersetzung
(Inoffiziell)
Punkte Bild
01. 22 Deutschland Deutschland Lena Satellite
M: Julie Frost, John Gordon; T: Julie Frost
Englisch Satellit 246
02. 14 Turkei Türkei maNga We Could Be the Same
M: maNga; T: Evren Özdemir, maNga, Fiona Movery Akinci
Englisch Wir könnten gleich sein 170
03. 19 Rumänien Rumänien Paula Seling & Ovi Playing with Fire
M/T: Ovidiu Cernăuțeanu
Englisch Mit dem Feuer spielen 162
04. 25 Danemark Dänemark Chanée & N’Evergreen In a Moment like This
M: Thomas G:son, Henrik Sethsson, Erik Bernholm; T: Thomas G:son, Henrik Sethsson
Englisch In einem Augenblick wie diesem 149
05. 01 Aserbaidschan Aserbaidschan Safura
Səfurə
Drip Drop
M: Stefan Örn, Anders Bagge; T: Sandra Bjurman
Englisch Plitsch, platsch 145
06. 07 Belgien Belgien Tom Dice Me and My Guitar
M/T: Tom Eeckhout, Jeroen Swinnen, Ashley Hicklin
Englisch Ich und meine Gitarre 143
07. 21 Armenien Armenien Eva Rivas
Եվա Ռիվաս
Apricot Stone
M: Armen Martirosyan; T: Karen Kavaleryan
Englisch Aprikosenkern 141
08. 11 Griechenland Griechenland Giorgos Alkeos & Friends
Γιώργος Αλκαίος & Friends
OPA!
M: Giorgos Alkaios; T: Giannis Antoniou, Friends
Griechisch Und los! 140
09. 13 Georgien Georgien Sofia Nizharadze
სოფო ნიჟარაძე
Shine
M/T: Hanne Sørvaag, Harry Sommerdahl, Christian Leuzzi
Englisch Glänze 136
10. 17 Ukraine Ukraine Alyosha
Aльоша
Sweet People
M: Olena Kucher, Borys Kukoba, Vadim Lisitsa; T: Olena Kucher
Englisch Süße Leute 108
11. 20 Russland Russland Peter Nalitsch & Friends (MKPN)
Пётр Налич & Friends
Lost and Forgotten
M/T: Pjotr Nalitsch
Englisch Verloren und vergessen 090
12. 18 Frankreich Frankreich Jessy Matador Allez olla olé
M/T: Hugues Ducamin, Jacques Ballue
Französisch, Englisch 082
13. 08 Serbien Serbien Milan Stanković
Милан Станковић
Ovo je Balkan
M: Goran Bregović; T: Goran Bregović, Marina Tucaković, Ljiljanna Jorgovanović
Serbisch Das ist der Balkan 072
14. 24 Israel Israel Harel Skaat
הראל סקעת
Milim
(מילים)
M: Tomer Adaddi; T: Noam Horev
Hebräisch Worte 071
15. 02 Spanien Spanien Daniel Diges Algo pequeñito
M:/T: Jesús Cañadilla, Luis Miguel de la Varga, Alberto Jodar, Daniel Diges
Spanisch Etwas Kleines 068
16. 15 Albanien Albanien Juliana Pasha It’s All About You
M: Ardit Gjebrea, T: Ardit Gjebrea, Pirro Çakoy
Englisch Es geht nur um Dich 062
17. 06 Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina Vukašin Brajić Thunder and Lightning
M/T: Dino Šaran
Englisch Donner und Blitz 051
18. 23 Portugal Portugal Filipa Azevedo Há dias assim
M/T: Augusto Madureira
Portugiesisch Tage wie dieser 043
19. 16 Island Island Hera Björk Je ne sais quoi
M/T: Örlygur Smári, Hera Björk
Englisch, Französisch Ich weiß nicht was 041
20. 03 Norwegen Norwegen Didrik Solli-Tangen My Heart Is Yours
M/T: Hanne Sørvaag, Fredrik Kempe
Englisch Mein Herz ist deins 035
21. 05 Zypern Republik Zypern Jon Lilygreen & The Islanders Life Looks Better in Spring
M: Nasos Lambrianides, Melis Konstantinou; T: Nasos Lambrianides
Englisch Leben im Frühling ist leichter / Das Leben sieht im Frühling besser aus 027
22. 04 Moldau Republik Moldau SunStroke Project & Olia Tira Run Away
M: Anton Ragoza, Sergey Stepanov; T: Alina Galitcaia
Englisch Renn' weg! 027
23. 10 Irland Irland Niamh Kavanagh It’s for You
M/T: Niall Mooney, Mårten Eriksson, Jonas Gladnikoff, Lina Eriksson
Englisch Es ist für dich 025
24. 09 Belarus 1995 Belarus 3+2 feat. Robert Wells Butterflies
M: Maxim Fadeev; T: Malka Chaplin
Englisch Schmetterlinge 018
25. 12 Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich Josh That Sounds Good to Me
M/T: Pete Waterman, Mike Stock, Steve Crosby
Englisch Das klingt für mich gut 010

Punktetafel Finale

Alle 39 Länder, die am ESC teilnahmen, waren stimmberechtigt.

Land Abstimmungsergebnisse
Punkte Aserbaidschan
AZ
Spanien
ES
Norwegen
NO
Moldau Republik
MD
Zypern Republik
CY
Bosnien und Herzegowina
BA
Belgien
BE
Serbien
RS
Belarus
BY
Irland
IE
Griechenland
GR
Vereinigtes Konigreich
UK
Georgien
GE
Turkei
TR
Albanien
AL
Island
IS
Ukraine
UA
Frankreich
FR
Rumänien
RO
Russland
RU
Armenien
AM
Deutschland
DE
Portugal
PT
Israel
IL
Danemark
DK
Estland
EE
Slowakei
SK
Finnland
FI
Lettland
LV
Polen
PL
Malta
MT
Nordmazedonien
MK
Litauen
LT
Schweiz
CH
Schweden
SE
Niederlande
NL
Slowenien
SI
Bulgarien
BG
Kroatien
HR
Votings
Aserbaidschan Aserbaidschan 145 7 7 7 10 7 5 6 3 1 8 12 4 12 8 7 2 2 8 12 3 2 12 22
Spanien Spanien 068 4 1 2 7 4 2 4 7 12 1 4 5 8 5 2 15
Norwegen Norwegen 035 2 6 2 3 5 7 3 3 4 09
Moldau Republik Moldau 027 6 4 1 10 6 04
Zypern Republik Zypern 027 12 1 2 1 3 4 4 07
Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina 051 12 8 6 5 6 4 10 07
Belgien Belgien 143 3 5 10 6 10 1 7 4 5 12 5 10 3 10 6 4 10 10 7 7 2 6 22
Serbien Serbien 072 1 12 3 10 5 7 10 7 1 8 8 11
Belarus Belarus 018 3 12 2 1 04
Irland Irland 025 7 2 6 2 1 6 1 07
Griechenland Griechenland 140 5 2 12 6 12 10 12 3 12 8 4 7 3 8 8 5 7 1 7 3 5 21
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich 010 2 4 3 1 04
Georgien Georgien 136 8 1 1 5 5 4 4 7 5 5 5 2 7 10 12 5 8 4 5 12 1 6 1 6 7 25
Turkei Türkei 170 12 3 2 10 6 3 3 1 10 5 8 8 12 8 10 6 6 3 10 4 3 5 8 2 10 12 26
Albanien Albanien 062 5 3 10 1 7 7 1 1 2 12 8 5 12
Island Island 041 6 8 2 3 4 3 4 5 6 09
Ukraine Ukraine 108 10 8 6 7 10 5 7 1 2 5 7 8 2 7 3 6 7 7 18
Frankreich Frankreich 082 2 4 3 3 4 6 8 2 6 6 3 7 3 7 1 8 2 1 3 3 20
Rumänien Rumänien 162 7 10 10 12 8 2 6 1 7 4 8 2 5 5 2 3 1 10 8 8 1 3 6 5 2 4 10 5 7 29
Russland Russland 090 3 10 12 4 10 10 2 10 10 6 8 5 12
Armenien Armenien 141 8 6 7 7 1 5 7 10 6 6 6 6 12 7 12 4 1 5 4 1 12 8 22
Deutschland Deutschland 246 1 12 12 4 8 10 8 8 2 4 10 10 3 5 3 3 6 1 12 12 12 12 12 7 4 8 10 12 12 4 10 3 6 33
Portugal Portugal 43 6 2 1 8 4 6 4 6 1 5 10
Israel Israel 71 5 5 1 2 1 8 3 4 4 3 1 8 10 10 6 15
Danemark Dänemark 149 4 4 8 2 12 6 2 12 12 1 5 4 4 5 7 2 10 12 8 2 3 8 2 12 2 25
Die Tabelle ist horizontal und vertikal nach dem Auftritt im Finale geordnet sowie horizontal nach dem Auftritt in den Halbfinalen.

In der Tabelle sind die niedrigsten (Hintergrund rot) und höchsten (Hintergrund grün) Gesamtwerte gekennzeichnet.

  • Die wenigsten Jury-Punkte: Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich – 18
  • Die wenigsten Televoting-Punkte: Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich – 7
  • Die wenigsten Gesamt-Votings: Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich – 4
  • Die wenigsten Gesamt-Punkte: Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich – 10
  • Die meisten Jury-Punkte: Deutschland Deutschland – 187
  • Die meisten Televoting-Punkte: Deutschland Deutschland – 243
  • Die meisten Gesamt-Votings: Deutschland Deutschland – 33
  • Die meisten Gesamt-Punkte: Deutschland Deutschland – 246

Statistik der Zwölf-Punkte-Vergabe (Finale)

Anzahl Land erhalten von
9 Deutschland Deutschland Dänemark, Estland, Finnland, Lettland, Norwegen, Schweden, Schweiz, Slowakei, Spanien
5 Danemark Dänemark Irland, Island, Polen, Rumänien, Slowenien
4 Aserbaidschan Aserbaidschan Bulgarien, Malta, Türkei, Ukraine
Griechenland Griechenland Albanien, Belgien, Zypern, Vereinigtes Königreich
3 Armenien Armenien Israel, Niederlande, Russland
Turkei Türkei Aserbaidschan, Frankreich, Kroatien
2 Georgien Georgien Armenien, Litauen
1 Belarus 1995 Belarus Georgien
Albanien Albanien Mazedonien
Belgien Belgien Deutschland
Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina Serbien
Rumänien Rumänien Moldau
Russland Russland Belarus
Serbien Serbien Bosnien und Herzegowina
Spanien Spanien Portugal
Zypern Republik Zypern Griechenland

Split-Ergebnisse von Jury- und Televoting (Finale)

Am 28. Juni 2010 veröffentlichte die EBU auf ihrer Internetpräsenz eine Tabelle, in der sie das tatsächliche Ergebnis des „combined votings“ den fiktiven Punkten gegenüberstellte, die es bei reiner Jury- oder Zuschauerabstimmung gegeben hätte. Daraus geht hervor, dass sich zwar der erste und der letzte Platz Deutschlands bzw. des Vereinigten Königreiches in beiden Varianten bestätigt hätten, es ansonsten aber zu großen Unterschieden kam. Beispielsweise wurde der am Ende auf Platz sechs gelandete belgische Beitrag in der Summe aller Jurys auf Rang zwei gewertet, von allen Zuschauern jedoch nur auf Rang 14. Auch bei Frankreich, Serbien und Israel kam es, wie die EBU schreibt, zu „signifikant abweichenden Punktehöhen von Jurys und Televotern“:

Finale
Platz Kombiniertes Voting Punkte Televoting Punkte Juryvoting Punkte
01 Deutschland Deutschland 246 Deutschland Deutschland 243 Deutschland Deutschland 187
02 Turkei Türkei 170 Turkei Türkei 177 Belgien Belgien 185
03 Rumänien Rumänien 162 Danemark Dänemark 174 Rumänien Rumänien 167
04 Danemark Dänemark 149 Armenien Armenien 166 Georgien Georgien 160
05 Aserbaidschan Aserbaidschan 145 Aserbaidschan Aserbaidschan 161 Israel Israel 134
06 Belgien Belgien 143 Rumänien Rumänien 155 Ukraine Ukraine 129
07 Armenien Armenien 141 Griechenland Griechenland 152 Danemark Dänemark 121
08 Griechenland Griechenland 140 Frankreich Frankreich 151 Turkei Türkei 119
09 Georgien Georgien 136 Georgien Georgien 127 Aserbaidschan Aserbaidschan 116
10 Ukraine Ukraine 108 Serbien Serbien 110 Armenien Armenien 116
11 Russland Russland 090 Russland Russland 107 Griechenland Griechenland 110
12 Frankreich Frankreich 082 Spanien Spanien 106 Albanien Albanien 097
13 Serbien Serbien 072 Ukraine Ukraine 094 Portugal Portugal 069
14 Israel Israel 071 Belgien Belgien 076 Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina 065
15 Spanien Spanien 068 Island Island 040 Russland Russland 063
16 Albanien Albanien 062 Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina 035 Irland Irland 062
17 Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina 051 Albanien Albanien 035 Norwegen Norwegen 061
18 Portugal Portugal 043 Moldau Republik Moldau 028 Zypern Republik Zypern 057
19 Island Island 041 Israel Israel 027 Island Island 057
20 Norwegen Norwegen 035 Portugal Portugal 024 Spanien Spanien 043
21 Zypern Republik Zypern 027 Norwegen Norwegen 018 Serbien Serbien 037
22 Moldau Republik Moldau 027 Belarus 1995 Belarus 018 Frankreich Frankreich 034
23 Irland Irland 025 Zypern Republik Zypern 016 Moldau Republik Moldau 033
24 Belarus 1995 Belarus 018 Irland Irland 015 Belarus 1995 Belarus 022
25 Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich 010 Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich 007 Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich 018

An gleicher Stelle veröffentlichte die EBU auch die Ergebnisse des „split votings“ für beide Halbfinals.

Punktesprecher

Die Punktesprecher geben die Ergebnisse der Juryabstimmung ihrer Länder bekannt. Folgende Reihenfolge wurde durch die EBU festgelegt.

Nr. Land Punktesprecher Anmerkungen
01 Rumänien Rumänien Malvina Cservenschi
02 Irland Irland Derek Mooney Punktesprecher 2000 & 2009
03 Deutschland Deutschland Hape Kerkeling
04 Serbien Serbien Maja Nikolić Punktesprecherin 2007
05 Albanien Albanien Leon Menkshi Punktesprecher 2006 bis 2009
06 Turkei Türkei Meltem Ersan Yazgan Punktesprecherin seit 2001
07 Kroatien Kroatien Mila Horvat Punktesprecherin 2006 & 2009
08 Polen Polen Aleksandra Rosiak
09 Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina Ivana Vidmar
10 Finnland Finnland Johanna Pirttilahti
11 Slowenien Slowenien Andrea F
12 Estland Estland Rolf Roosalu
13 Russland Russland Oxana Gennadjewna Fjodorowa Punktesprecherin 2008
14 Portugal Portugal Ana Galvão
15 Aserbaidschan Aserbaidschan Tamilla Shirinova
16 Griechenland Griechenland Alexis Kostalas Punktesprecher 1998 und seit 2001
17 Island Island Jóhanna Guðrún Jónsdóttir Teilnehmerin 2009
18 Danemark Dänemark Bryan Rice
19 Frankreich Frankreich Audrey Chauveau
20 Spanien Spanien Ainhoa Arbizu Punktesprecherin 2005, 2007 und 2008
21 Slowakei Slowakei Ľubomír Bajaník Punktesprecher 2009
22 Bulgarien Bulgarien Desislava Dobreva
23 Ukraine Ukraine Iryna Zhuravska
24 Lettland Lettland Kārlis Būmeisters Teilnehmer 2005 (als Teil von Valters & Kaža)
25 Malta Malta Chiara Siracusa Teilnehmerin 1998, 2005 und 2009
26 Norwegen Norwegen Anne Rimmen
27 Zypern Republik Zypern Christina Metaxa Teilnehmerin 2009
28 Litauen Litauen Giedrius Masalskis
29 Belarus 1995 Belarus Aljaksej Hryschyn
30 Schweiz Schweiz Christa Rigozzi
31 Belgien Belgien Katja Retsin
32 Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich Scott Mills
33 Niederlande Niederlande Yolanthe Sneijder-Cabau Punktesprecherin 2009
34 Israel Israel Ofer Nachshon Punktesprecher 2009
35 Mazedonien 1995 Mazedonien Maja Daniels
36 Moldau Republik Moldau Tanya Cerga
37 Georgien Georgien Mariam Vashadze
38 Schweden Schweden Eric Saade Teilnehmer Melodifestivalen 2010
39 Armenien Armenien Nazeni Hovhannisyan

Marcel-Bezençon-Preis

Zum bisher einzigen Mal gewann der Beitrag eines Landes alle drei Kategorien des Marcel-Bezençon-Preises. Der Künstler-Preis wurde das erste Mal von den Fernseh-Kommentatoren gewählt. Preisträger waren:

  • Presse-Preis für den besten Song: Israel IsraelMilim (מילים) – Harel Skaat
  • Künstler-Preis für den besten Künstler: Israel IsraelHarel SkaatMilim (מילים)
  • Komponisten-Preis für die beste Komposition/Text: Israel IsraelTomer Hadadi (M) und Noam Horev (T)Milim (מילים) – Harel Skaat

Übertragung

Fernsehen

Erstmals wurde der Eurovision Song Contest in Deutschland über Das Erste HD in hochauflösendem Fernsehen übertragen. Auch in anderen europäischen Ländern war dies über deren HD-Programme möglich.

Das erste Halbfinale wurde am 25. Mai um 23:00 Uhr auf Einsfestival, das zweite in der Nacht zum 28. Mai um 00:55 Uhr im NDR Fernsehen wiederholt. Ebenfalls auf Einsfestival fand in der Nacht zum 30. Mai eine Wiederholung des Finales um 01:05 Uhr statt. Den Kommentar der deutschen Übertragungen sprach wieder Peter Urban, der bereits von 1997 bis 2008 kommentierte, im Jahr 2009 allerdings aufgrund einer Operation durch Tim Frühling ersetzt werden musste.

Übertragungen im deutschen Rundfunk
Datum Sendung Uhrzeit Fernsehsender Moderation/Kommentar Zuschauer Marktanteil
Gesamt 14 bis 49 Jahre Gesamt 14 bis 49 Jahre
25. Mai 2010 1. Halbfinale 21:00 Uhr Kommentator: Peter Urban 0,64 Mio. 02,4 %
27. Mai 2010 2. Halbfinale 21:00 Uhr
29. Mai 2010 ESC 2010 – Der Countdown 20:15 Uhr Moderatoren: Sabine Heinrich und Matthias Opdenhövel 5,32 Mio. 2,81 Mio. 19,9 % 27,4 %
Finale 21:00 Uhr Kommentator: Peter Urban 14,7 Mio. 8,38 Mio. 49,1 % 61,6 %
Grand Prix Party 00:15 Uhr Moderatoren: Sabine Heinrich und Matthias Opdenhövel 6,63 Mio. 4,31 Mio. 45,8 % 52,4 %

Hörfunk

Der Eurovision Song Contest wurde auch im Hörfunk gesendet.

Übertragungen im deutschen Hörfunk
Datum Sendung Uhrzeit Radio-Programm Moderation/Kommentar
29. Mai 2010 Warm-Up zum ESC 20:03 Uhr

Moderatoren und Kommentatoren: Thomas Mohr und Tim Frühling
Finale 21:03 Uhr

In der Schweiz wurde das zweite Halbfinale sowie das Finale auf SF zwei übertragen. Im Vorfeld lief jeweils eine Sonderausgabe von Die größten Schweizer Hits zu den Schweizer Beiträgen beim ESC. Eine Übertragung des ersten Halbfinales erfolgte nicht, ebenso wenig eine Übertragung in High Definition auf HD suisse. Das nicht teilnehmende Österreich übertrug den Eurovision Song Contest 2010 nicht, ebenso wie Italien, wobei der Empfang im österreichischen Staatsgebiet und in der Region Trentino-Südtirol über Das Erste möglich war. In Ungarn übertrug der Sender Duna Televízió anstatt des EBU-Mitglieds MTV alle drei Sendungen live. Im Kosovo wurde der Wettbewerb, ebenso wie in Australien, Kasachstan und Neuseeland übertragen, obwohl diesen Ländern eine Teilnahme am Contest nicht möglich ist. Über die offizielle Website eurovision.tv war der gesamte Eurovision Song Contest als Live-Stream im Internet zu sehen.

Sonstiges

Anders als in den Jahren zuvor wurde der Green Room, in dem sich die Delegationen der teilnehmenden Länder nach ihrem Auftritt befanden, nicht in einen separaten Raum gelegt, sondern in die Haupthalle, in der das eigentliche Event stattfand. Damit wollte man die Künstler näher an die Fans bringen und möglich machen, dass man die Auftritte der anderen Länder nicht nur über einen Bildschirm, sondern vor den eigenen Augen erleben konnte. Dies setzte sich durch und wurde bei jedem Contest ab diesem angewandt, mit Ausnahme von 2013 und 2019, als sich der Greenroom in einer separaten Halle mit eigenen Publikumsrängen befand.

Die Auswahl des ukrainischen Beitrags wurde mehrmals geändert: Zunächst wurde der Sänger Wassyl Lasarowytsch vom Fernsehsender NTU ausgewählt, das Land zu vertreten. Am 6. März 2010 stellte er sechs Lieder vor, von denen der Titel I love you … ausgesucht wurde. Nach einem Führungswechsel bei NTU wurde Lasarowytsch jedoch am 17. März mit der Begründung, eine senderinterne Wahl des Interpreten sei zu undemokratisch, disqualifiziert. Am 20. März wurde eine neue Vorentscheidung mit zwanzig Beiträgen veranstaltet, welche die Sängerin Alyosha mit dem Lied To Be Free gewann. Es stellte sich heraus, dass das Lied bereits 2008 veröffentlicht wurde und zudem ein Plagiat war, so dass ein neuer Titel gefunden werden musste. Schließlich wurde das Lied Sweet People derselben Sängerin ausgesucht, allerdings nicht innerhalb der Einsendefrist, so dass der Ukraine eine Geldstrafe auferlegt wurde.

Während des Finales am 29. Mai 2010 schlich sich der spanische Flitzer Jimmy Jump in die Tanzchoreographie des Spaniers Daniel Diges ein. Dabei ahmte er Tanzbewegungen der Künstler nach, so dass zunächst unklar war, ob er zum Auftritt gehört oder nicht. Erst durch das Eingreifen des Sicherheitspersonals wurde seine Störungsaktion beendet. Diges, der mit der Startnummer zwei ins Rennen gegangen war, durfte nach dem 25. Teilnehmer (Dänemark) nochmals auftreten.

Die Produktionskosten für die staatliche Rundfunkgesellschaft in Norwegen NRK beliefen sich auf etwa 25 Millionen Euro. Zur Finanzierung wurden mehrere Fernsehserien vorübergehend eingestellt sowie die Übertragungsrechte der Fußball-WM wieder verkauft.

Der australische Fernsehsender SBS strahlte die beiden Halbfinale und das Finale des 55. Eurovision Song Contest jeweils mit einem Tag Verzögerung am Abend aus. Wie jedes Jahr fand unter den australischen Zuschauern ein Televoting statt. Der türkische Beitrag (44,163 Punkte) wurde knapp vor Griechenland (43,480) auf Platz eins gewählt. Der deutsche Siegertitel belegte mit Abstand (16,138 Punkte) den dritten Platz unter den 25 Finalteilnehmern. Die Beiträge aus Serbien (Platz vier), Island (8.), Bosnien und Herzegowina (10.) sowie Irland (14.) konnten sich weitaus besser platzieren, wohingegen Aserbaidschan (18.) und Dänemark (19.) im hinteren Drittel des Teilnehmerfelds landeten.

Siehe auch

wikipedia, wiki, enzyklopädie, buch, bibliothek, artikel, lesen, kostenlos herunterladen, Informationen über Eurovision Song Contest 2010, Was ist Eurovision Song Contest 2010? Was bedeutet Eurovision Song Contest 2010?