Georg von Consbruch

Georg von Consbruch (* 30. Januar 1936 in Braunschweig) ist ein Brigadegeneral außer Dienst des Heeres der Bundeswehr.

Leben

Von Consbruch absolvierte das Abitur und trat am 16. Oktober 1957 bei der Luftlandeausbildungskompanie 9 in Esslingen in die Bundeswehr ein, wo er zunächst als Offizieranwärter die Offizierausbildung zum Offizier des Truppendienstes absolvierte: vom Januar bis Juni 1958 in der 2. Kompanie des Luftlandejägerbataillons 9 in Ellwangen, von Juli 1958 bis Februar 1959 an der Heeresoffizierschule III in München und von März bis August 1959 im Fähnrich-Lehrgang an der Infanterieschule in Hammelburg. Im September 1959 wurde er Zugführer im Panzergrenadierbataillon 41 in Göttingen, im November 1961 Hörsaal-Offizier an der Heeresoffizierschule I in Hannover und im April 1963 Kompaniechef im Panzergrenadierbataillon 53 in Fritzlar, bevor er ab April 1966 Offizier für Personalwesen (S 1) im Stab der Panzergrenadierbrigade 5 in Homberg (Efze) war.

Von Oktober 1967 bis September 1969 absolvierte von Consbruch den 10. Generalstabslehrgang Heer an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, wo er zum Offizier im Generalstabsdienst ausgebildet wurde. Anschließend war er Generalstabsoffizier für Personal (G 1) und ab April 1974 für Planung, Ausbildung und Organisation (G 3) der 7. Panzerdivision in Unna und wurde im Oktober 1973 Bataillonskommandeur des Panzergrenadierbataillons 152 in Westerburg. Ab November 1975 war er Referent und ab April 1978 Referatsleiter in der Unterabteilung Personal (P) III 10 im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn.

Im April 1983 wurde von Consbruch Brigadekommandeur der Panzergrenadierbrigade 4 in Göttingen, wo 1985 die Ernennung zum Brigadegeneral erfolgte, im April 1989 stellvertretender Divisionskommandeur der 2. Panzergrenadierdivision in Kassel und im April 1991 Leiter der Stammdienststelle des Heeres in Köln. Mit Ablauf des März 1996 wurde er in den Ruhestand versetzt.

Von Consbruch ist verheiratet, evangelisch und hat zwei Söhne sowie eine Tochter.

Auszeichnungen

Siehe auch

Literatur

  • Dermot Bradley, Heinz-Peter Würzenthal, Hansgeorg Model: Die Generale und Admirale der Bundeswehr 1955–1997 – Die militärischen Werdegänge (= Dermot Bradley [Hrsg.]: Deutschlands Generale und Admirale. Teil VIb). Band 1, Adam – Fuhr. Biblio-Verlag, Osnabrück 1998, ISBN 978-3-7648-2492-1, S. 346–347.
  • Manfred Sadlowski (Hrsg.): Handbuch der Bundeswehr und der Verteidigungsindustrie 1995. 10. Auflage. Bernard & Graefe, Bonn 1995, ISBN 3-7637-5932-8, S. 37.


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