Landtagswahl in Bayern 1970

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(in %)
 %
60
50
40
30
20
10
0
56,4
33,3
5,6
2,9
1,3
0,5
BP
Sonst.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 1966
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
+8,3
−2,5
+0,5
−4,5
−2,1
+0,4
BP
Sonst.

Die Wahl zum 7. Bayerischen Landtag fand am 22. November 1970 statt. Die Wahlbeteiligung lag bei 79,5 %. Im Vorfeld der Landtagswahl war durch Verfassungsänderung das aktive Wahlalter von 21 auf 18 Jahre und das passive Wahlalter von 25 auf 21 Jahren abgesenkt worden.

Insgesamt 204 Sitze
124
80
124 80 
Insgesamt 204 Sitze

Ausgangspunkt

Es galt eine Zehn-Prozent-Sperrklausel auf Ebene der Bezirke, d. h., eine Partei musste in mindestens einem der Bezirke zehn Prozent der gültigen Stimmen erreichen, um in den Landtag einzuziehen.

Ergebnis

Dies war die erste Landtagswahl seit 1946, in der die CSU mehr als 50 Prozent der Wählerstimmen erhielt. Auch in den folgenden acht Landtagswahlen von 1974 bis 2003 gelang ihr dies.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Volkmar Gabert scheiterte bei dieser Wahl zum dritten Mal bei dem Ziel, Ministerpräsident Alfons Goppel abzulösen.

Ergebnis der Landtagswahl vom 22. November 1970
Partei Erst-
stimmen
Zweit-
stimmen
Summe Summe
in Prozent
Sitze
CSU 3.205.170 3.139.429 6.344.599 56,43 % 124
SPD 1.929.358 1.813.402 3.742.760 33,29 % 70
FDP 297.847 326.713 624.560 5,56 % 10
NPD 167.801 157.845 325.646 2,90 %
BP 79.675 67.706 147.381 1,31 %
DKP 16.343 23.912 40.255 0,36 %
EFP 8.372 9.534 17.906 0,16 %

Nach der Wahl bildete die CSU eine Alleinregierung unter der Führung von Alfons Goppel (Kabinett Goppel III).

Siehe auch

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