Landtagswahl in Bayern 1974

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20
10
0
62,1
30,2
5,2
1,1
1,4
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 1970
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   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
+5,7
−3,1
−0,4
−1,8
−0,4

Die Wahl zum 8. Bayerischen Landtag fand am 27. Oktober 1974 statt. Die Wahlbeteiligung lag bei 77,7 %. Im Vorfeld der Wahl hatte eine Verfassungsänderung sowohl neue Wahlkreiseinteilungen ermöglicht, als auch eine landesweite 5-%-Sperrklausel eingeführt.

Insgesamt 204 Sitze
132
72
132 72 
Insgesamt 204 Sitze

Ergebnis

Die CSU erzielte bei dieser Wahl ihr bis heute bestes Landtagswahlergebnis, welches gleichzeitig auch das historisch beste Ergebnis darstellte, was je eine Partei in Bayern erreichte. Ihr fehlten nur vier Sitze für eine Zweidrittelmehrheit der Parlamentssitze. Bei dieser Landtagswahl galt zum ersten Mal die Fünf-Prozent-Hürde im Freistaat. Die FDP konnte sie knapp überwinden, wodurch mit CSU, SPD und FDP drei Parteien im Landtag vertreten waren.

Ergebnis der Landtagswahl vom 27. Oktober 1974
Partei Erst-
stimmen
Zweit-
stimmen
Summe Summe
in Prozent
Sitze
CSU 3.520.065 3.481.486 7.001.551 62,08 % 132
SPD 1.739.245 1.669.881 3.409.126 30,23 % 64
FDP 297.281 289.252 586.533 5,20 % 8
NPD 63.581 58.164 121.745 1,08 %
BP 47.211 40.224 87.435 0,78 %
DKP 24.834 21.056 45.890 0,41 %
BSP 11.602 7.903 19.505 0,17 %
KPD (AO) 680 6.121 6.801 0,06 %

Nach der Wahl bildete die CSU eine Alleinregierung unter der Führung von Alfons Goppel (Kabinett Goppel IV).

Goppels Herausforderer, Bundesjustizminister Hans-Jochen Vogel (SPD), verzichtete auf einen Wechsel in die Landespolitik und verblieb im Kabinett von Bundeskanzler Helmut Schmidt.

Siehe auch

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