Strategic Defense Initiative

Die Strategic Defense Initiative (SDI), übersetzt „strategischen Verteidigungsinitiative“, war ein von US-Präsident Ronald Reagan ins Leben gerufenes Programm zum Aufbau eines neuartigen Raketenabwehrsystems (englisch missile defense) im Weltraum. Als Konzept übertraf es alle vorherigen Abwehrsysteme seit den 1960er Jahren bei Weitem und wurde von Medien und Fachleuten breit rezipiert. Er forderte alle US-Wissenschaftler dazu auf, eine Kapazität aufzubauen, die Atomwaffen „unfähig und überholt“ machen würde.

Das SDI wurde Anfang der 1980er Jahre ins Leben gerufen. Der Initiative ging eine angespannte Phase des Kalten Krieges voraus. Das Rüstungsprogramm sollte gegen sowjetische Bedrohungen in Form von Interkontinentalraketen (ICBMs oder SLBMs des sowjetischen Atomarsenals) wirken. Es sollte die USA vor einem Erstschlag der Sowjetunion (SU oder UdSSR) schützen bzw. die nukleare Abschreckung stärken.

Ein SDI-System wurde nie realisiert, es wurde lediglich eine kostspielige Vorentwicklung betrieben. Seine Nachfolgersysteme basieren hingegen größtenteils auf anderen Abwehrtechnologien.

Im Jahr 2023 wurde das SDI-Vorhaben 40 Jahre alt. Reagan wollte „mit der Initiative den Weg für Rüstungskontrollmaßnahmen ebnen, um die Waffen selbst zu eliminieren.“ Dies ist bis heute Teil der US-amerikanischen Policy, die auf Abschreckung und Rüstungskontrolle setzt, so Mallory Stewart, Assistant Secretary Bureau of Arms Control, Deterrence, and Stability.

Geschichte

1980er Jahre (SDI)

Das Vorhaben wurde am 23. März 1983 offiziell angeordnet und endete im Zuge des Zerfalls der Sowjetunion in den frühen 1990er Jahren. Im Verlauf der Militärgeschichte zu den Abwehrsystemen gab es verschiedene Befürworter oder Gegner. Das SDI-Programm wurde beispielsweise von Edward Teller und Stefan Possony befürwortet und konzeptuell erdacht. Das damals futuristische System war umgangssprachlich auch als „Krieg der Sterne“ (englisch Star Wars) bekannt – benannt nach dem gleichnamigen Film. Die Investitionskosten für das SDI-Programm beliefen sich bis 1993 auf rund 32 Milliarden Dollar.

1990er Jahre (NMD)

Während der Präsidentschaft von Bill Clinton wurde die US-amerikanische Raketenabwehrpolitik in den frühen 1990ern weiterverfolgt und in das neue National Missile Defense (NMD) überführt. Das Projekt einer „Abwehr gegen einen begrenzten Angriff mit ballistischen Raketen“ wurde noch unter Clinton 1999 per Gesetz beschlossen (siehe der Artikel des NMD-Programm).

Die Stationierung und der Betrieb von Abwehrsystemen außerhalb der Atmosphäre in Form von Weltraumwaffen und Energiewaffen, wie von SDI konzeptuell vorgeschlagen, wurde nicht weiter verfolgt. In diesem Zusammenhang sei der Weltraumvertrag erwähnt, der seit 1967 in Kraft ist und unter anderem die Stationierung von Atomwaffen u. a. Waffen (auch zur Abwehr) verbietet. Ein weiterer wichtiger Vertrag in dem Kontext ist der ABM-Vertrag. Ab dann investierten die USA verstärkt in die Abwehr von Bedrohungen durch Abfangraketen.

2000er Jahre (NMD)

Teile des NMD-Programms wurde schließlich von George W. Bush in den 2000er Jahren fortgeführt. Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 hat sich auch die Sicherheitspolitik der USA verändert. Ein weiteres einschneidendes Ereignis waren die wenig erfolgreichen diplomatischen Bemühungen, Nordkorea von seinem Atomwaffenprogramm abzuhalten. Seither hat der Schutz vor „Schurkenstaaten“ Priorität bei der Entwicklung des US-Abwehrsystems.

Beispielsweise wurde das Patriot-Flugabwehrraketen-System zur Abwehr ballistischer Kurz- und Mittelstreckenraketen in dem Projekt Terminal High Altitude Area Defense (THHAD) zusammengefasst. Die Verteidigung gegen eine ganze „Flotte“ von Interkontinentalraketen (siehe auch Erstschlag) – und somit der versprochene „Schutzschild“ vor einem solchen Angriff – gilt jedoch vielen unabhängigen Fachleuten weiterhin als technisch schwierig bis unmöglich.

2010er Jahre (BMD)

Alle o. g. Entwicklungen verschiedener Raketenabwehrtechnologien mündeten folglich in dem heutigen (seit den 2010er Jahren) Raketenabwehrsystem der USA, auch bekannt als Ballistic Missile Defense System (BMDS). Das BMD-System ist eine Infrastruktur aus verschiedenen Systemen und Plattformen und wird von der 2002 gegründeten (konsolidierten) Missile Defense Agency (MDA) in Zusammenarbeit mit Einheiten der United States Space Force (USSF) u. a. betrieben.

2020er Jahre (Golden Dome)

Seit dem Jahr 2025 ist das Rüstungsprogramm Golden Dome for America bekannt geworden, siehe dort.

SDI Forschung und Abwehrwaffen

Zur Strategic Defense Initiative (SDI) gehörten eine Reihe umfangreicher Forschungsprojekte, jedoch keine Entwicklung oder Herstellung des Systems. SDI sah die Errichtung eines Gürtels moderner land-, see-, luft- und weltraumgestützter Waffensysteme vor, die sowjetische Interkontinentalraketen (ICBMs oder SLBMs) abfangen sollten.

Forschungsarbeiten

Die SDI-Initiative wurde in der Öffentlichkeit auch „Star-Wars“-Programm genannt, da die erdachten Abwehrmittel für damalige Verhältnisse futuristisch waren. Vorgesehen waren u. a. die Entwicklung von Röntgenlasern (Project Excalibur, Excalibur Plus und Super Excalibur), endphasengesteuerten Kinetischen Projektil-Waffen (Project Brilliant Pebbles) und Railguns (Project Jedi). Bis 1988 investierte die US-Regierung rund 29 Milliarden US-Dollar in das Vorhaben. Als zu diesem Zeitpunkt die Ergebnisse weit hinter den Erwartungen zurückblieben, strich das US-Parlament die Finanzmittel deutlich zusammen. Dies führte auch zu einer Krise im Bereich der Künstliche-Intelligenz-Forschung, da viele Projekte im Zusammenhang mit SDI im Rahmen der parallel angelaufenen Strategic Computing Initiative durch die DARPA finanziert wurden. Der sogenannte „KI-Winter“ folgte, der auch das Ende der Lisp-Maschinen einläutete.

Tatsächlich stand der am Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL) entwickelte Röntgenlaser lange Zeit im Zentrum des Interesses; seine spekulativen Fähigkeiten stellten nach Ansicht einiger Beobachter sogar eine der ursächlichen Motivationen des gesamten Projekts dar. Bei diesem von Edward Teller propagierten und im Wesentlichen auf Theorien von Peter Hagelstein und George Chapline Jr. basierenden Konzept sollten die bei der Detonation einer Wasserstoffbombe außerhalb der Erdatmosphäre entstehenden Röntgenstrahlen in zahlreichen unabhängig voneinander ausgerichteten Laserresonatoren verstärkt, fokussiert und auf feindliche Raketen kurz nach dem Start gerichtet werden, in deren Struktur die Strahlen dann zur Zerstörung führende Schockwellen verursachen sollten. Experimentell untersucht wurde dieses Konzept im Rahmen von unterirdischen Kernwaffentests auf der Nevada Test Site (NTS) in den Jahren 1979–1986. Ultimativ konnte aber kein Nachweis über die tatsächliche Funktionstüchtigkeit erbracht werden, sodass dieses Konzept 1987 aufgegeben wurde.

Übergangsphase

Stattdessen rückte ab 1989 wiederum das „Brilliant Pebbles“-Konzept in den Fokus. Hierbei sollten Satelliten zu Tausenden im Erdorbit platziert werden, im Falle eines Angriffs autonom einen Abfangkurs auf feindliche Raketen und Sprengköpfe einschlagen und die Ziele schließlich durch Kollisionen zerstören. Dieses Konzept überdauerte den Regierungswechsel von Ronald Reagan zu George H. W. Bush, wurde aber vor dem Hintergrund des Endes des Kalten Krieges unter dem Titel „Global Protection Against Limited Strikes“ (GPALS) vom Umfang her eingeschränkt.

In den Jahren 1990–1992 fanden mehrere Testeinsätze des GPALS statt, die allerdings keine befriedigenden Ergebnisse lieferten. Mit der von Bushs Nachfolger Bill Clinton eingerichteten (umbenannten) Ballistic Missile Defense Organization (BMDO), einem Vorgänger der ab 2002 konsolidierten Missile Defense Agency (MDA), die wiederum bodengestützte Abfangraketen bevorzugte, endete allerdings auch dieses Projekt.

Erfolge

Obwohl SDI heute insgesamt als Fehlschlag gilt, so gab es doch einige Entwicklungen hieraus, die Bestand hatten: Aus dem „Extended Range Interceptor“-Projekt zur Verteidigung auf kürzere Reichweite ging die PAC-3-Version der MIM-104 Patriot hervor. Die von Hughes Aircraft, Aerojet und McDonnell Douglas entwickelte „High Endoatmospheric Defense Interceptor“-Rakete (HEDI) wurde zur Grundlage des heutigen Ground-Based Interceptor (GBI)-Systems. Auch der in der Boeing YAL-1 eingesetzte Laser sowie der Tactical High Energy Laser profitierten von Forschungsarbeiten im Rahmen des SDI-Programms. Ebenso fanden viele Entwicklungen aus dem Bereich der Sensortechnik nachhaltige Verwendung.

Politische Wirkungen

Grund für die Auflösung der Sowjetunion

Eine Reihe politischer Beobachter führten die Auflösung der Sowjetunion wesentlich auf SDI zurück, das der UdSSR ihren technischen und wirtschaftlichen Rückstand aufgezeigt habe. Demnach konnte die Sowjetunion ein Wettrüsten im Weltraum wirtschaftlich nicht mehr durchhalten. Die Mehrzahl der Experten führt das Ende der UdSSR jedoch auf den inneren politischen Prozess in der Sowjetunion zurück, der durch Michail Gorbatschow in Gang gesetzt wurde, vgl. auch Glasnost und Perestroika.

Sowjetische Sicht auf SDI

Die sowjetische Haltung gegenüber SDI im Zeitraum zwischen März 1983 und November 1985 zeigt deutlich, dass sie das Programm gleichzeitig als Gefahr und als Möglichkeit, die NATO zu schwächen, sahen. SDI wurde wahrscheinlich nicht nur als eine Bedrohung für die physische Sicherheit der Sowjetunion angesehen, sondern auch als Teil der Bemühungen der Vereinigten Staaten, die strategische Initiative in der Rüstungskontrolle durch die Neutralisierung der militärischen Komponente der sowjetischen Strategie zu ergreifen. Der Kreml maskierte jedoch seine wahren Sorgen und vertrat die Ansicht, dass weltraumgestützte Raketenabwehr den Atomkrieg unvermeidlich machen würde.

Eines der Hauptmotive der sowjetischen Strategie war die politische Trennung von Westeuropa und den Vereinigten Staaten. Als Teil dessen versuchte die UdSSR, in Europa vermeintliche Zweifel sowohl über das Potenzial von SDI als auch die Bedeutung für Europas Sicherheit und wirtschaftliche Interessen zu verstärken. Die sowjetische Neigung, in SDI eine Täuschung zu sehen, wurde weiterhin durch ihre Beurteilung der Intentionen und der technischen Möglichkeiten der USA verstärkt.

Wirtschaftskrieg

Auf einer Versammlung des National Press Club der Vereinigten Staaten im Jahre 1986 fasste der Astrophysiker Carl Sagan die Aussagen mehrerer sowjetischer Kommentatoren über das SDI-Programm zusammen. Demnach wäre dies gleichzusetzen mit der Provokation eines Wirtschaftskrieges durch ein erneutes Wettrüsten im Bereich der Verteidigungsmaßnahmen, um gezielt die sowjetische Wirtschaft durch unnötige Ausgaben zu schwächen. Eine andere, weniger stark akzeptierte Interpretation besagte, dass es Ziel der USA war, über SDI die Möglichkeit zum nuklearen Erstschlag zu erhalten, ohne Vergeltung durch die UdSSR fürchten zu müssen.

Bundesrepublik Deutschland und SDI

Am 18. April 1985 gab Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) in einer Regierungserklärung die grundsätzliche Zustimmung zum US-amerikanischen Rüstungsforschungsprogramm SDI bekannt, machte aber eine bundesdeutsche Beteiligung von der Erfüllung bestimmter Bedingungen abhängig. Die SPD-Bundestagsfraktion hatte sich bereits am 2. April 1985 auf ein bedingungsloses „Nein“ zu SDI festgelegt.

In einem offenen Brief an Bundeskanzler Helmut Kohl lehnten am 3. Juli 1985 über 350 bundesdeutsche Wissenschaftler ihre Mitarbeit am SDI-Programm ab, weil die Stationierung von Waffensystemen im Weltall die letzten Hoffnungen auf Abrüstung zunichtemachen würde.

Am 11. Januar 1986 reiste der damalige Bundeswirtschaftsminister Martin Bangemann (FDP) im Auftrag des Bundeskabinetts von Kohl in die USA, um dort Verhandlungen über einen Technologieaustausch sowie Bedingungen für eine Beteiligung deutscher Firmen und Institutionen an der SDI-Forschung aufzunehmen. Bangemann erklärte nach Abschluss der Verhandlungen, dass die Bundesregierung das SDI-Programm „politisch unterstütze“, jedoch nicht die Absicht habe, sich daran zu beteiligen oder Geld dafür zur Verfügung zu stellen.

Am 19. März 1986 erzielten Bundeskanzler Helmut Kohl und US-Verteidigungsminister Caspar Weinberger bei einem Treffen auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr grundsätzliche Übereinstimmung über die Abkommen zur strategischen Verteidigungsinitiative (SDI) und zum Technologietransfer. Am 28. März 1986 wurden die beiden geheimen Abkommen zwischen den USA und der Bundesrepublik von Bundeswirtschaftsminister Martin Bangemann und Weinberger in Washington, D.C. unterzeichnet.

Auf einem Forum der 51. Tagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) am 2. April 1987 waren die Wissenschaftler der Ansicht, dass die von den USA geplante SDI nicht realisierbar ist. Nach dem Mauerfall am 9. November 1989 und der Auflösung der Sowjetunion am 31. Dezember 1991 wurde die Umsetzung des Abkommens nicht weiter verfolgt.

Kontroversen

Kritiker des SDI-Programms wiesen darauf hin, dass das SDI verschiedenen Verträgen zu Abrüstung und Rüstungsbeschränkung bzw. -kontrolle widerspreche, so unter anderem dem ABM-Vertrag von 1972, dem Vertrag über das Verbot von Kernwaffenversuchen in der Atmosphäre, im Weltraum und unter Wasser von 1963 sowie dem Weltraumvertrag von 1967. Mit dem Ende des Kalten Krieges wurde auch der strategische Nutzen des geplanten SDI-Systems zunehmend infrage gestellt.

Der Physiker Freeman Dyson nannte das SDI-Vorhaben eine „technische Torheit“. Wissenschaftler der Union of Concerned Scientists starteten 1986 eine Petition gegen die Stationierung von Waffen im Weltall.

Die mögliche Beschaffung des SDI versprach US-amerikanischen Rüstungsfirmen lukrative Aufträge.

Einen Kommentar zu SDI »Die Waffe am Ende aller Waffen« von Wilhelm Bittorf erschien im Spiegel.

Auf sowjetischer bzw. russischer Seite wurden neue Waffensysteme oder Trägersysteme (wie z. B. Topol – Entwicklung ab 1991) weiterentwickelt, sodass eine zuverlässige Abwehr aller Kernsprengköpfe noch unwahrscheinlicher wird (vgl. MIRV).

Trivia

Fiktion und Pop-Kultur

  • Der Sci-Fi-Roman Silver Tower von Dale Brown spielt auf einer Weltraumstation, welche mit einem Skybolt genannten System zur Verteidigung gegen ICBMs ausgerüstet ist, um eine sowjetische Invasion des Irans zu verhindern. Diese Station taucht auch wieder in Browns Roman Strike Force aus dem Jahre 2007 auf.
  • Tom Clancys Roman Der Kardinal im Kreml behandelt ein Wettrennen zwischen den USA und der UdSSR, ein Laser-basiertes SDI-System zu entwickeln.
  • In Homer Hickams Roman Back to the Moon werden Überbleibsel einiger SDI-Waffen verwendet, um die Crew des Shuttles Columbia zu töten.
  • Der Roman Warday von Whitley Strieber beschreibt einen nuklearen Präventivschlag der UdSSR gegen die Vereinigten Staaten, um das Aufstellen eines umfassenden Abwehrschirms, wie das SDI ihn vorsieht, zu verhindern.
  • In Larry Bonds Roman Cauldron wurden im Zuge des GPALS-Systems ebenfalls Brilliant Pebbles im Orbit stationiert. Diese werden dazu genutzt, französische und deutsche Militärsatelliten zu zerstören.
  • Die Videospielreihe Civilization enthält mehrere Referenzen auf Abwehrsystem gegen ICBMs, ganz ähnlich dem SDI.
  • 1986 veröffentlichte Cinemaware das Arcade-Spiel S.D.I., welches das SDI-Programm in einer alternativen Zeitlinie als Handlungsmittelpunkt hat.
  • Die Filmkomödie Was für ein Genie erzählt die Geschichte einer Gruppe von Physikstudenten, welche getäuscht werden, um ein Weltraumlaser-basiertes Waffensystem für die Air Force zu entwickeln.
  • In RoboCop wird innerhalb eines Nachrichtenbeitrags erwähnt, wie die Abwehrplattform Peace im Weltraum eine Fehlfunktion erleidet, abstürzt und Verwüstungen in Kalifornien verursacht.
  • Spione wie wir folgt einem Duo 'Spione', welche den Auftrag erhalten, eine sowjetische Rakete in Richtung der USA abzufeuern, um eine Vergrößerung des SDI-Programms zu rechtfertigen.
  • In der zweiten Staffel der Fernsehserie Nikita aus dem Jahre 2010 versucht eine Schurkenregierung den US-Präsidenten mithilfe eines zurückgelassenen SDI-Lasers zu erpressen.
  • In der letzten Episode der Fernsehserie Das A-Team stiehlt ein Mädchen gefälschte Pläne für ein SDI-System, unter der Annahme sie seien echt, um ihren Vater daran zu hindern, diese an sowjetische Agenten zu verkaufen.

Siehe auch

Literatur

Andere Medien

  • Michael Hänel: SDI – ein Abwehrsystem im Kalten Krieg. In: SWR2 Wissen. 7. November 2016;.

Fachartikel und Fachbücher

  • Zusammenfassungen in Deutsch von Michael Rühle und Helmut Willke.
  • Peter Althainz (Hrsg.): Militarisierung des Weltraums (= Schriftenreihe Wissenschaft und Frieden. Band 2). Forum „Wissenschaftler für Frieden und Abrüstung“, Münster 1984, ISBN 978-3-924684-01-3.
  • Steven Edward Miller, Stephen Van Evera: The Star Wars Controversy (= International Security Readers). Princeton University Press, Princeton, NJ 1986, ISBN 978-0-691-07713-0 (englisch, Online).
  • Stephen J. Cimbala (Hrsg.): The Technology, Strategy, and Politics of SDI (= Westview special studies in national security and defense policy). Westview Press, Boulder, CO 1987, ISBN 978-0-8133-7116-0 (englisch).
  • OTA: SDI: Technology, Survivability, and Software. Office of Technology Assessement, Washington, D.C. 1988 (englisch, Online).
  • Jeffrey D. Boutwell, Joseph S. Nye, Aspen Strategy Group (Hrsg.): On the Defensive? The Future of SDI (= Aspen Strategy Group publications Books and occasional papers). University Press of America, Lanham, MD 1988, ISBN 978-0-8191-7021-7 (englisch, Online).
  • Hans Rühle, Michael Rühle: SDI: Chance, Wunschtraum, Gefahr? Report Verl, Frankfurt am Main 1990, ISBN 978-3-524-89007-4.
  • Frances FitzGerald: Way out There in the Blue. Reagan, Star Wars, and the End of the Cold War. Simon & Schuster, New York, NY 2001, ISBN 978-0-7432-0023-3 (englisch).
  • John O’Sullivan: The President, the Pope, and the Prime Minister. Three Who Changed the World. Regnery Publishing, Washington, D.C. 2006, ISBN 978-1-59698-016-7 (englisch, Online).

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