Europawahl in Deutschland 2019

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Wahlbeteiligung: 61,4 %
 %
30
20
10
0
28,9
20,5
15,8
11,0
5,5
5,4
2,4
2,2
1,4
1,0
5,9
Union
Grüne
Linke
PARTEI
FW
ÖDP
Sonst.k
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
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−6,4
+9,8
−11,5
+3,9
−1,9
+2,0
+1,8
+0,7
+0,2
+0,4
+2,2
Union
Grüne
Linke
PARTEI
FW
ÖDP
Sonst.
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
k darunter FAMILIE 0,7 (−), Volt 0,7 (neu), PIRATEN 0,7 (−0,7)
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%

Die Europawahl in Deutschland 2019 war die neunte Direktwahl zum Europäischen Parlament in Deutschland. Als Teil der EU-weiten Europawahl 2019 fand sie am 26. Mai 2019 statt.

              
Insgesamt 96 Sitze
        
Insgesamt 96 Sitze
  • GUE/NGL: 6
  • S&D: 16
  • G/EFA: 25
  • RE: 7
  • EVP: 29
  • EKR: 1
  • ID: 11
  • NI: 1

In Deutschland wurden 96 Europaabgeordnete gewählt; dies entsprach der nach dem Vertrag von Lissabon möglichen Höchstzahl von Mandaten für einen Mitgliedstaat der Europäischen Union.

Parallel zur Europawahl fanden weitere Wahlen auf Landes- und Kommunalebene statt.

Wahltermin

Der Wahltermin musste nach Artikel 10 und 11 Direktwahlakt fünf Jahre nach der vorangehenden Europawahl in einem Zeitraum zwischen Donnerstag und Sonntag liegen. Den genauen Termin musste der Rat mindestens ein Jahr vor dem vorgesehenen Termin festlegen. Jeder Mitgliedstaat der Europäischen Union konnte innerhalb dieses Zeitraums selbst festlegen, wann in seinem Land die Wahllokale geöffnet sind. In Deutschland ist dies in der Regel ein Sonntag.

Parallel zur Europawahl fand im Land Bremen die Bürgerschaftswahl statt. Dazu kamen in mehreren Ländern der Bundesrepublik Wahlen auf kommunaler Ebene, nämlich die Hamburger Bezirksversammlungswahlen 2019 sowie Kommunalwahlen in Baden-Württemberg, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und im Saarland.

Wahlrecht

Deutsche Rechtsgrundlagen für die Europawahl sind das Europawahlgesetz (EuWG) – das in vielen Bereichen auf das Bundeswahlgesetz (BWG) verweist –, die Europawahlordnung (EuWO), das Wahlstatistikgesetz (WStatG) und das Europaabgeordnetengesetz (EuAbgG). Die Wahl ist eine Verhältniswahl, das heißt, jede Partei bekommt Sitze entsprechend ihrem Anteil an den bundesweit abgegebenen gültigen Stimmen zugeteilt. Die Sitzverteilung erfolgt nach dem Sainte-Laguë/Schepers-Verfahren.

Die meisten Parteien treten mit bundesweiten Wahllisten an, sie können aber auch mit Landeslisten antreten, wie dies traditionell CDU und CSU machen. Die Wahllisten sind geschlossen; das heißt, die auf die Wahlvorschläge entfallenden Sitze werden genau in der auf der Liste festgelegten Reihenfolge besetzt. Es kann eine Stimme vergeben werden, mit der die bevorzugte Liste gewählt wird.

Aktives und passives Wahlrecht

Aktiv wahlberechtigt ist in Deutschland, wer am Wahltag mindestens 18 Jahre alt ist und

  • Deutscher im Sinne des Artikels 116 Absatz 1 des Grundgesetzes ist und seit mindestens drei Monaten seine Wohnung oder sonstigen gewöhnlichen Aufenthalt in der Europäischen Union hat oder gemäß § 12 Absatz 2 des Bundeswahlgesetzes als Auslandsdeutscher wahlberechtigt ist oder
  • als nichtdeutscher Unionsbürger seit mindestens drei Monaten seine Wohnung oder sonstigen gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland hat.

Kein Wahlrecht besteht, wenn dieses durch richterliches Urteil entzogen wurde. Bei Betreuung in allen Angelegenheiten und bei Unterbringung in der Psychiatrie wegen einer im schuldunfähigen Zustand begangenen Straftat ist im Gesetz ebenfalls ein Wahlrechtsausschluss festgelegt; der identische Wahlrechtsausschluss im Bundeswahlgesetz wurde aber vom Bundesverfassungsgericht im Februar 2019 für verfassungswidrig erklärt. Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 15. April 2019 sind diese beiden Ausschlussgründe nicht anzuwenden bei Anträgen auf Eintragung ins Wählerverzeichnis (bis zum 21. Tag vor der Wahl möglich) und bei Einsprüchen gegen das Wählerverzeichnis während der Einsichtsfrist (20. bis 16. Tag vor der Wahl).

Im EU-Ausland lebende Deutsche und EU-Ausländer, die in Deutschland leben, müssen entscheiden, ob sie in ihrem Heimatland oder im Land, in dem sie wohnen, wählen wollen. Sie werden in Deutschland nur auf Antrag ins Wählerverzeichnis aufgenommen. Ein solcher Antrag ist nicht erforderlich, wenn ein EU-Ausländer bereits bei einer vorherigen Europawahl in Deutschland ins Wählerverzeichnis aufgenommen wurde und nicht zwischenzeitlich ins Ausland fortgezogen ist. Doppelte Stimmabgabe durch Personen mit Staatsbürgerschaften von zwei Mitgliedstaaten der EU ist strafbar.

Wählbar sind Deutsche, außerdem nichtdeutsche Unionsbürger mit Wohnung oder sonstigem gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland. Weitere Voraussetzungen für die Wählbarkeit sind das Mindestalter von 18 Jahren und das Nichtvorliegen eines Ausschlussgrundes nach § 6b Absatz 3 und 4 Europawahlgesetz.

Sperrklausel

Es gab 2019 keine Sperrklausel. Pläne zur Wiedereinführung einer Sperrklausel bereits zur Europawahl 2019 ließ die Große Koalition im November 2018 fallen. Durch das Sitzzuteilungsverfahren ergibt sich abhängig vom Ergebnis aller Parteien eine Hürde von ca. 0,5 % der gültigen Stimmen. Bei 96 Sitzen sowie 41 teilnehmenden Parteien und sonstigen politischen Vereinigungen ist ab etwa 0,433 % der gültigen Stimmen ein Sitz möglich, ab etwa 0,658 % ein Sitz sicher.

Die 2013 eingeführte Dreiprozenthürde wurde vor der Europawahl 2014 vom Bundesverfassungsgericht als verfassungswidrig aufgehoben. Im Juni 2018 beschlossen der Rat der Europäischen Union und das Europäische Parlament auf deutsches Drängen hin die Einführung einer Sperrklausel von 2 % bis 5 % für Länder mit Wahlkreisen mit mindestens 35 Sitzen bis 2024. Diese Regelung tritt jedoch nur dann in Kraft, wenn sie von sämtlichen EU-Staaten ratifiziert wird. In Deutschland ist dafür eine Zweidrittelmehrheit sowohl im Bundestag als auch im Bundesrat nötig. Im Juni 2023 wurde ein Beschluss über die Einführung einer Sperrklausel im Bundestag verabschiedet und diesem Entschluss wurde am 7. Juli 2023 vom Bundesrat zugestimmt. Die Höhe der Sperrklausel ist aber noch nicht festgelegt.

Wahlberechtigte in Deutschland

Nach einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes befanden sich am 26. Mai 2019 etwa 64,8 Millionen Wahlberechtigte (ca. 60,8 Millionen Deutsche und fast vier Millionen sonstige EU-Bürger) in Deutschland.

Einreichung von Listen

Zur Europawahl konnten politische Parteien und sonstige politische Vereinigungen Listen einreichen. Die Listen mussten bis zum 4. März 2019 (83. Tag vor der Wahl) zusammen mit Unterstützungsunterschriften eingereicht werden. Bundesweite Listen mussten von 4.000 Wahlberechtigten, Landeslisten von 1 Promille, maximal jedoch 2.000 Wahlberechtigten des jeweiligen Bundeslandes unterstützt werden (§ 9 Abs. 5 EuWG). Von der Pflicht zur Einreichung von Unterstützungsunterschriften ausgenommen waren Parteien, die im Bundestag, einem Landtag oder dem Europäischen Parlament seit dessen letzter Wahl mit mindestens fünf Abgeordneten vertreten waren. Dies waren die Bundestagsparteien CDU, CSU, SPD, AfD, FDP, Linke und Grüne sowie die Freien Wähler, die im Bayerischen Landtag vertreten waren.

Reihenfolge der Listen auf den Stimmzetteln

Die Reihenfolge der Listen auf den Stimmzetteln richtete sich gemäß § 15 Absatz 3 des Europawahlgesetzes nach den Stimmenzahlen der Parteien und sonstigen politischen Vereinigungen bei der letzten Europawahl im Bundesland. Die Listen der übrigen Wahlvorschlagsberechtigten folgten in alphabetischer Reihenfolge ihrer Namen. Bis einschließlich Position 18 war deshalb die Reihenfolge in den Bundesländern unterschiedlich.

Ausgangslage

         
Insgesamt 96 Sitze
  • GUE/NGL (Die Linke, Parteiloser): 8
  • S&D (SPD): 27
  • Grüne/EFA (Grüne, ÖDP, Parteilose): 13
  • ALDE (FDP, Freie Wähler): 4
  • EVP (CDU, CSU): 34
  • EKR (Bündnis C, LKR, Parteilose): 6
  • EFDD (AfD): 1
  • ENF (Die Blauen): 1
  • Fraktionslos (NPD, Die PARTEI): 2

Bei der Europawahl 2014 verzeichnete die SPD starke Zugewinne. Die erst 2013 gegründete euroskeptische AfD konnte auf Anhieb über 7 % erreichen. Sie schloss sich im Europäischen Parlament der Fraktion Europäische Konservative und Reformer der britischen Tories an. Herbe Verluste musste die FDP hinnehmen und konnte nur auf Grund der Abschaffung der Sperrklausel erneut ins Parlament einziehen. Insgesamt zog die Rekordzahl von 14 deutschen Parteien ins Europaparlament ein, sieben davon mit jeweils einem Abgeordneten. Bis auf zwei fanden jedoch alle Abgeordneten Anschluss an eine der Fraktionen im Europäischen Parlament, auch die Parteien mit nur einem Abgeordneten:

  • Stefan Bernhard Eck, Tierschutzpartei: GUE/NGL-Fraktion
  • Felix Reda, Piratenpartei: Grüne/EFA-Fraktion
  • Klaus Buchner, ÖDP: Grüne/EFA-Fraktion
  • Ulrike Müller, Freie Wähler: ALDE-Fraktion, als Mitglied der EDP
  • Arne Gericke, Familienpartei: EKR-Fraktion
  • Udo Voigt, NPD: fraktionslos
  • Martin Sonneborn, Die PARTEI: fraktionslos

Im Laufe der Wahlperiode kam es zu einigen Partei- und Fraktionsübertritten. Der Abgeordnete der Tierschutzpartei Stefan Bernhard Eck verließ im Dezember 2014 die Partei. Von den sieben Abgeordneten der AfD traten sechs im Laufe der Wahlperiode aus der Partei aus. Fünf davon, angeführt vom ehemaligen AfD-Parteisprecher Bernd Lucke, gründeten im Juli 2015 die Partei ALFA, die später in Liberal-Konservative Reformer umbenannt wurde, bis auf Lucke verließen alle die Partei im September 2018. Der AfD-Abgeordnete Marcus Pretzell wurde im April 2016 aus der EKR-Fraktion ausgeschlossen und schloss sich der ENF-Fraktion an; im September 2017 trat er zur Blauen Partei über. Die verbliebene AfD-Abgeordnete Beatrix von Storch entzog sich dem Ausschluss aus der EKR-Fraktion, indem sie zur EFDD-Fraktion übertrat; nach ihrem Ausscheiden im Oktober 2017 schloss sich ihr Nachfolger AfD-Parteisprecher Jörg Meuthen ebenfalls der EFDD an. Der Abgeordnete der Familienpartei Arne Gericke wechselte im Mai 2017 zu den Freien Wählern und im Herbst 2018 zum Bündnis C. Der Abgeordnete der Piratenpartei Felix Reda verließ im März 2019 die Partei.

Parteien und Kandidaten

Insgesamt traten 41 politische Vereinigungen zur Europawahl an. Mit Ausnahme der CDU (alle Länder außer Bayern) und der CSU (nur in Bayern) traten alle Vereinigungen bundesweit an und kandidierten mit einer Bundesliste:

Partei Kurzbezeichnungen Europäische
Partei
Ergebnis 2014 Spitzenkandidaten Mandate
Gewählt
2014
Vor der Wahl 2019
Christlich Demokratische Union Deutschlands CDU EVP 30,0 % Manfred Weber # 29 29
Sozialdemokratische Partei Deutschlands SPD SPE 27,3 % Katarina Barley und
Udo Bullmann
27 27
Bündnis 90/Die Grünen GRÜNE EGP 10,7 % Ska Keller und
Sven Giegold
11 11
Die Linke DIE LINKE EL 7,4 % Özlem Demirel und
Martin Schirdewan
7 7
Alternative für Deutschland AfD 7,1 % Jörg Meuthen 7 1
Christlich-Soziale Union in Bayern CSU EVP 5,3 % Manfred Weber # 5 5
Freie Demokratische Partei FDP ALDE 3,4 % Nicola Beer 3 3
Freie Wähler FREIE WÄHLER EDP 1,5 % Ulrike Müller 1 1
Piratenpartei Deutschland PIRATEN PPEU 1,4 % Patrick Breyer 1
Partei Mensch Umwelt Tierschutz Tierschutzpartei APEU 1,2 % Martin Buschmann 1
Nationaldemokratische Partei Deutschlands NPD APF 1,0 % Udo Voigt 1 1
Familien-Partei Deutschlands FAMILIE 0,7 % Helmut Geuking 1
Ökologisch-Demokratische Partei ÖDP 0,6 % Klaus Buchner 1 1
Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative Die PARTEI 0,6 % Martin Sonneborn und
Nico Semsrott
1 1
Ab jetzt … Demokratie durch Volksabstimmung Volksabstimmung 0,3 % Helmut Fleck
Bayernpartei BP EFA 0,2 % Florian Weber
Deutsche Kommunistische Partei DKP 0,1 % Olaf Harms
Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands MLPD 0,1 % Lisa Gärtner
Sozialistische Gleichheitspartei, Vierte Internationale SGP 0,0 % Christoph Vandreier
Bündnis C – Christen für Deutschland Bündnis C ECPM Arne Gericke 1
LKR AKRE Bernd Lucke 1
Aktion Partei für Tierschutz – das Original TIERSCHUTZ hier! Claudia Krüger
Allianz für Menschenrechte, Tier- und Naturschutz Tierschutzallianz Thomas Mosmann
Bündnis für Innovation & Gerechtigkeit BIG Haluk Yildiz
Bündnis Grundeinkommen BGE Karl-Heinz Blenk
Demokratie Direkt! DIE DIREKTE! Christian Rombeck
Demokratie in Europa – DiEM25 DiEM25 Yanis Varoufakis
Der Dritte Weg III. Weg Klaus Armstroff
Die Grauen – Für alle Generationen Die Grauen Michael Schulz
Die Rechte – Partei für Volksabstimmung, Souveränität und Heimatschutz DIE RECHTE Ursula Haverbeck
Die Violetten DIE VIOLETTEN Jochem-Frank Kalmbacher
Europäische Partei Liebe LIEBE Parti Europeen L’Amour Sergey Samardzhidi
Feministische Partei Die Frauen DIE FRAUEN FUN Margot Müller
Graue Panther Graue Panther Ulrich Wlecke
Menschliche Welt MENSCHLICHE WELT Caffer Azbak
Neue Liberale – Die Sozialliberalen NL  (ALDE) Christoph Pyak
Ökologische Linke ÖkoLinX Jutta Ditfurth
Partei der Humanisten Die Humanisten Robin Thiedmann
Partei für die Tiere Deutschland PARTEI FÜR DIE TIERE Gina Bechtold
Partei für Gesundheitsforschung Gesundheitsforschung Felix Werth
Volt Deutschland Volt Volt Damian Boeselager und
Marie-Isabelle Heiss
# 
Manfred Weber (CSU) ist gemeinsamer Spitzenkandidat von CDU (15 Landeslisten) und CSU (1 Landesliste).
(ALDE) 
Der Spitzenkandidat Chris Pyak ist Mitglied der ALDE-Partei.

59 politische Vereinigungen hatten fristgemäß Listen eingereicht. Der Bundeswahlausschuss entschied am 15. März 2019 über die Zulassungen der Listen. Folgende Vereinigungen hatten Listen eingereicht, die vom Bundeswahlausschuss wegen zu geringer Anzahl von Unterstützungsunterschriften zurückgewiesen wurden: Allianz Deutscher Demokraten (AD-Demokraten); Arbeitnehmer und Rentner Union (ARU); Deutsche Zentrumspartei (Zentrum); dieKlimaretter; Europäische Sammelbewegung für die Legalisierung und Liberalisierung von Cannabis (CANNABIS!); Gartenpartei; Internationale Europäische Deutsche Löwen Partei (IEDLP); LigaPLUS; Partei für Freiheit Gleichheit Brüderlichkeit (PfFGB); PAN – die Parteilosen; Sozialliberale Demokratische Partei (SLDP); Unabhängige für bürgernahe Demokratie; Wählergemeinschaft für eine repräsentative Volksvertretung (LOS); Wohnraum-Verteidigungs-Liga (W-V-L); Unu-Tero-Partio (Eine-Erde-Partei) (UTOPIO). Die blaue Partei (Blaue #TeamPetry) und Die deutsche Hundepartei hatten Listen eingereicht, aber vor der Sitzung des Ausschusses zurückgezogen. Die V-Partei³ – Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer wurde aufgrund von „Mängeln des demokratischen Aufstellungsverfahrens“ nicht zur Europawahl zugelassen.

Am 3. Mai 2019 schaltete die Bundeszentrale für politische Bildung den Wahl-O-Mat zur Europawahl frei. Nach einem Urteil des Verwaltungsgerichts Köln vom 20. Mai 2019 (Az.: 6 L 1056/19) wurde er deaktiviert, weil der Anzeigemechanismus von maximal 8 Parteien eine faktische Benachteiligung der kleineren und unbekannteren Parteien darstelle. Durch eine außergerichtliche Einigung zwischen der Bundeszentrale für politische Bildung und der Partei Volt Deutschland ging er am Abend des 23. Mai wieder online.

Umfragen

Sonntagsfrage

Für die Sonntagsfrage gaben die Demoskopen folgende Anteile (in Prozent) an:

Institut Datum Union SPD Grüne Linke AfD FDP FW Piraten Tiersch. PARTEI Sonst.
Ipsos 24. Mai 2019 27,0 17 18 7 12,0 6 2 1  n. a. 3 7,0
Forschungsgruppe Wahlen 23. Mai 2019 28,0 17,5 18,5 6,5 12,0 5,5  n. a.  n. a.  n. a.  n. a. 12,0
INSA 22. Mai 2019 28,0 15,5 18,0 07,0 12,0 8,0 3 1 2 2,5 3,0
Forschungsgruppe Wahlen 17. Mai 2019 30,0 17,0 19,0 07,0 12,0 5,0  n. a.  n. a.  n. a.  n. a. 10,0
Infratest dimap 16. Mai 2019 28,0 17,0 17,0 07,0 12,0 7,0 3,0  n. a.  n. a. 3,0 6,0
INSA 15. Mai 2019 28,0 15,0 18,0 08,0 12,0 7,5 2,5 1,5 1,5 2,0 4,0
INSA 10. Mai 2019 28,0 15,0 19,0 08,0 13,0 7,0 2,5 1,0 1,0 1,5 4,0
Forschungsgruppe Wahlen 10. Mai 2019 32,0 16,0 19,0 06,0 12,0 6,0  n. a.  n. a.  n. a.  n. a. 9,0
Infratest dimap 2. Mai 2019 29,0 19,0 19,0 07,0 10,0 7,0  n. a.  n. a.  n. a.  n. a. 9,0
Europawahl 2014 25. Mai 2014 35,3 27,3 10,7 07,4 07,1 3,4 1,5 1,4 1,2 0,6 4,1
n. a. 
nicht ausgewiesen, bei Sonstigen enthalten

Ältere Umfragen

Oktober 2018 – April 2019
Institut Datum Union SPD Grüne Linke AfD FDP FW Piraten Tiersch. PARTEI Sonst.
Forschungsgruppe Wahlen 12. April 2019 32,0 18,0 19,0 06,0 10,0 7,0  n. a.  n. a.  n. a.  n. a. 8,0
INSA 11. April 2019 29,0 16,0 16,0 08,0 12,0 8,0 3,0 1,0 2,0 2,0 3,0
Infratest dimap 4. April 2019 30,0 17,0 19,0 07,0 11,0 7,0  n. a.  n. a.  n. a.  n. a. 9,0
Forschungsgruppe Wahlen 28. März 2019 33,0 18,0 18,0 06,0 10,0 7,0  n. a.  n. a.  n. a.  n. a. 8,0
Forschungsgruppe Wahlen 15. März 2019 35,0 18,0 18,0 06,0 09,0 7,0  n. a.  n. a.  n. a.  n. a. 7,0
Infratest dimap 14. März 2019 32,0 19,0 18,0 07,0 11,0 6,0  n. a.  n. a.  n. a.  n. a. 7,0
INSA 7. März 2019 29,0 16,0 15,0 09,0 12,0 9,5 2,5 1,0 1,5 1,5 3,0
Forschungsgruppe Wahlen 22. Februar 2019 33,0 18,0 19,0 08,0 10,0 6,0  n. a.  n. a.  n. a.  n. a. 6,0
Infratest dimap 14. Februar 2019 33,0 18,0 19,0 06,0 10,0 7,0  n. a.  n. a.  n. a.  n. a. 7,0
Forschungsgruppe Wahlen 08.02.2019 30,0 16,0 20,0 ,09,0 12,0 8,0  n. a.  n. a.  n. a.  n. a. 5,0
INSA 1. Februar 2019 30,0 15,0 17,0 08,0 12,0 8,0 3,0 1,0 1,0 2,0 3,0
Forsa 14. Januar 2019 35,0 15,0 20,0 06,0 10,0 8,0  n. a.  n. a.  n. a.  n. a. 6,0
INSA 12. Dezember 2018 30,0 16,5 17,5 09,5 14,5 9,0  n. a.  n. a.  n. a.  n. a. 3,0
INSA 25. Oktober 2018 27,0 16,0 20,0 10,0 16,0 8,0  n. a.  n. a.  n. a.  n. a. 3,0
Europawahl 2014 25. Mai 2014 35,3 27,3 10,7 07,4 07,1 3,4 1,5 1,4 1,2 0,6 4,1

Verlauf

Sonntagsfragen in einzelnen Bundesländern

Baden-Württemberg

Institut Datum CDU SPD Grüne AfD FDP Linke FW Sonst.
INSA 18. Mai 2019 28 % 12 % 20 % 12 % 9 % 5 % 4 % 10 %
Infratest dimap 16. Mai 2019 31 % 15 % 23 % 10 % 7 % 3 % 3 % 8 %
Europawahl 2014 25. Mai 2014 39,3 % 23,0 % 13,2 % 7,9 % 4,1 % 3,6 % 2,3 % 6,6 %

Bayern

Institut Datum CSU SPD Grüne AfD FW FDP Linke ÖDP PARTEI Sonst.
GMS 23. Mai 2019 39 % 11 % 19 % 11 % 4 % 5 % 3 % 8 %
GMS 9. Mai 2019 40 % 12 % 18 % 10 % 5 % 6 % 3 % 6 %
Infratest dimap 8. Mai 2019 39 % 11 % 18 % 9 % 4 % 4 % 3 % 4 % 3 % 5 %
GMS 4. April 2019 39 % 11 % 18 % 13 % 5 % 6 % 3 % 5 %
Infratest dimap 20. März 2019 41 % 12 % 19 % 10 % 5 % 5 % 3 % 5 %
GMS 28. Februar 2019 36 % 11 % 17 % 14 % 5 % 7 % 4 % 6 %
GMS 2. Januar 2019 36 % 10 % 18 % 13 % 5 % 8 % 4 % 6 %
Europawahl 2014 25. Mai 2014 40,5 % 20,1 % 12,1 % 8,1 % 4,3 % 3,1 % 2,9 % 2,7 % 0,5 % 5,7 %

Berlin

Institut Datum SPD CDU Grüne Linke AfD Piraten FDP PARTEI Tierschutz Sonst.
Infratest dimap 12. Mai 2019 13 % 18 % 23 % 16 % 10 % 3 % 5 % 4 % 3 % 5 %
Europawahl 2014 25. Mai 2014 24,0 % 20,0 % 19,1 % 16,2 % 7,9 % 3,0 % 2,8 % 1,6 % 1,6 % 3,8 %

Hessen

Institut Datum CDU SPD Grüne AfD FDP Linke Sonst.
Infratest dimap 29. April 2019 27 % 19 % 21 % 12 % 8 % 4 % 9 %
Europawahl 2014 25. Mai 2014 30,6 % 30,3 % 12,9 % 9,1 % 4,1 % 5,6 7,3 %

Rheinland-Pfalz

Institut Datum CDU SPD Grüne AfD FDP Linke PARTEI Sonst.
Infratest dimap 16. Mai 2019 31 % 21 % 18 % 9 % 8 % 4 % 3 % 6 %
Europawahl 2014 25. Mai 2014 38,4 % 30,7 % 8,1 % 6,7 % 3,7 % 3,7 % 0,5 % 8,2 %

Saarland

Institut Datum CDU SPD AfD Linke Grüne FDP PARTEI Sonst.
Infratest dimap 8. Mai 2019 34 % 23 % 7 % 9 % 14 % 4 % 3 % 6 %
Europawahl 2014 25. Mai 2014 34,9 % 34,4 % 6,8 % 6,6 % 6,0 % 2,2 % 0,6 % 8,5 %

Ergebnis

Wahlbeteiligung

Die Wahlbeteiligung an der Europawahl in Deutschland lag bei 61,4 % und damit deutlich höher als bei den vier vorangegangenen Europawahlen; zuletzt lag sie 1994 mit 60,0 % ähnlich hoch. Bei der Europawahl 2014 lag sie bei 48,1 %, 2004 und 2009 jeweils bei etwa 43 %.

Parteien

ListenStimmen%+/-Mandate+/-
Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)8.438.97522,6−7,523−6
Bündnis 90/Die Grünen (Grüne)7.677.07120,5+9,821+10
Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)5.916.88215,8−11,416−11
Alternative für Deutschland (AfD)4.104.45311,0+3,911+4
Christlich-Soziale Union in Bayern (CSU)2.355.0676,3+1,06+1
Die Linke (Linke)2.056.0495,5−1,95−2
Freie Demokratische Partei (FDP)2.028.5945,4+2,15+2
Die PARTEI (PARTEI)899.0792,4+1,82+1
Freie Wähler (FW)806.7032,2+0,72+1
Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei)542.2261,4+0,21±0
Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP)369.8691,0+0,41±0
Familien-Partei Deutschlands (Familie)273.8280,7±01±0
Volt Deutschland (Volt)249.0980,7neu1neu
Piratenpartei Deutschland (Piraten)243.3020,7−0,81±0
Demokratie in Europa – DiEM25 (DiEM25)130.2290,3neuneu
Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD)101.0110,3−0,8−1
Aktion Partei für Tierschutz (TIERSCHUTZ hier!)99.7800,3neuneu
Partei für die Tiere Deutschland (Partei für die Tiere)85.8090,2neuneu
Bayernpartei (BP)81.8800,2±0
Graue Panther (Graue Panther)76.2550,2neuneu
Die Grauen – Für alle Generationen (Die Grauen)71.2950,2neuneu
Partei für Gesundheitsforschung (Gesundheitsforschung)70.8690,2neuneu
Bündnis für Innovation & Gerechtigkeit (BIG)68.6470,2neuneu
Allianz für Menschenrechte, Tier- und Naturschutz (Tierschutzallianz)68.5720,2neuneu
Bündnis C – Christen für Deutschland (Bündnis C)66.3270,2neuneu
Partei der Humanisten (Humanisten)62.6040,2neuneu
Ab jetzt…Demokratie durch Volksabstimmung (Volksabstimmung)58.4000,2−0,1
Feministische Partei Die Frauen (Die Frauen)55.2930,1neuneu
Liberal-Konservative Reformer (LKR)43.9610,1neuneu
Bündnis Grundeinkommen (BGE)40.8180,1neuneu
Ökologische Linke (ÖkoLinX)35.7960,1neuneu
Menschliche Welt (Menschliche Welt)34.4700,1neuneu
Europäische Partei Liebe (Liebe)33.1600,1neuneu
Die Violetten (Violette)27.7840,1neuneu
Demokratie Direkt (Die Direkte!)25.4490,1neuneu
Die Rechte (Rechte)24.5980,1neuneu
Deutsche Kommunistische Partei (DKP)20.3960,1±0
Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD)18.3420,0±0
Neue Liberale (NL)15.9090,0neuneu
Der dritte Weg (III Weg)12.7560,0neuneu
Sozialistische Gleichheitspartei (SGP)5.2830,0±0
Gesamt37.396.88910096
Ungültige Stimmen410.8571,1−0,6
Wähler37.807.74661,4+13,2
Wahlberechtigte61.600.263
Quelle: Bundeswahlleiter

Regionale Verteilung

Alle Parteien mit mindestens 2 % der Stimmen

Neue und Alte Bundesländer

Europawahl in den alten Ländern und West-Berlin 2019
Wahlbeteiligung: 61,7 % (+ 13,4 %)
 %
40
30
20
10
0
30,5
22,5
16,6
8,8
5,6
3,8
2,3
2,2
1,2
6,1
Union
Grüne
Linke
PARTEI
FW
Sonst.j
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
 %p
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
−12
−14
−6,0
+10,9
−12,3
+2,0
+2,0
−0,7
+1,7
+0,7
−0,2
+1,7
Union
Grüne
Linke
PARTEI
FW
Sonst.
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
j Davon ÖDP 1,1 % (+ 0,4 %), Volt 0,7 % (neu), PIRATEN 0,7 % (– 0,7 %), FAMILIE 0,6 % (+ 0,1 %)
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Neues Ergebnis nicht 100%Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang
Europawahl in den neuen Ländern und Ost-Berlin 2019
Wahlbeteiligung: 60,2 % (+ 12,9 %)
 %
30
20
10
0
21,5
21,1
13,4
12,2
11,6
4,4
2,8
2,1
1,6
9,3
Linke
Grüne
PARTEI
FW
Sonst.j
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu
 %p
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
−8,6
+12,8
−7,2
−7,9
+5,2
+2,1
+1,9
+0,8
+0,1
+0,8
Linke
Grüne
PARTEI
FW
Sonst.
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
j Davon FAMILIE 1,5 % (– 0,6 %), NPD 0,8 % (– 2,1 %), Volt 0,6 % (neu), PIRATEN 0,6 % (– 1,1 %), ÖDP 0,5 % (+ 0,3 %)
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang

Bundesländer

Europawahl 2019 – Baden-Württemberg
Wahlbeteiligung: 64,0 %
 %
40
30
20
10
0
30,8
(−8,5)
23,3
(+10,1)
13,3
(−9,7)
10,0
(+2,1)
6,8
(+2,7)
3,2
(+0,8)
3,1
(−0,5)
2,0
(+1,5)
1,2
(+0,2)
6,3
(+2,8)
Grüne
FW
Linke
PARTEI
Sonst.
2014  2019 
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%
Europawahl 2019 – Bayern
Wahlbeteiligung: 60,8 %
 %
50
40
30
20
10
0
40,7
(+0,2)
19,1
(+7,0)
9,3
(−10,8)
8,5
(+0,4)
5,3
(+1,0)
3,4
(+0,3)
3,1
(+0,4)
2,4
(−0,5)
2,0
(+1,5)
6,4
(+1,5)
Grüne
FW
ÖDP
Linke
PARTEI
Sonst.
2014  2019 
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%
Europawahl 2019 – Berlin
Wahlbeteiligung: 60,6 %
 %
30
20
10
0
27,8
(+8,7)
15,2
(−4,8)
14,0
(−10,0)
11,9
(−4,3)
9,9
(+2,0)
4,8
(+3,2)
4,7
(+1,9)
2,0
(+0,4)
1,2
(n. k.)
7,4
(+1,3)
Grüne
Linke
PARTEI
DiEM25
Sonst.
2014  2019 
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Neues Ergebnis nicht 100%Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Fehler in der Farbeingabe - Hell
Europawahl 2019 – Brandenburg
Wahlbeteiligung: 59,5 %
 %
30
20
10
0
19,9
(+11,4)
18,0
(−7,0)
17,2
(−9,7)
12,3
(−7,4)
12,3
(+6,2)
4,4
(+2,3)
2,4
(+1,7)
2,2
(+1,4)
1,9
(+0,1)
9,1
(+1,4)
Linke
Grüne
PARTEI
FW
Sonst.
2014  2019 
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Neues Ergebnis nicht 100%Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%
Europawahl 2019 – Bremen
Wahlbeteiligung: 63,0 %
 %
40
30
20
10
0
24,5
(−9,9)
22,7
(+5,1)
21,9
(−0,5)
7,9
(−1,7)
7,7
(+1,9)
4,7
(+1,4)
3,3
(+2,3)
1,1
(−0,4)
0,9
(−1,1)
5,1
(+3,3)
Grüne
Linke
PARTEI
Piraten
Sonst.
2014  2019 
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%
Europawahl 2019 – Hamburg
Wahlbeteiligung: 61,9 %
 %
40
30
20
10
0
31,2
(+14,0)
19,8
(−14,0)
17,7
(−6,9)
7,0
(−1,6)
6,5
(+0,5)
5,6
(+1,9)
3,8
(+2,9)
1,4
(+0,4)
1,2
(n. k.)
6,1
(+2,3)
Grüne
Linke
PARTEI
Volt
Sonst.
2014  2019 
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Neues Ergebnis nicht 100%Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Fehler in der Farbeingabe - Hell
Europawahl 2019 – Hessen
Wahlbeteiligung: 58,4 %
 %
40
30
20
10
0
25,8
(−4,8)
23,4
(+10,5)
18,4
(−11,9)
9,9
(+0,8)
6,4
(+2,3)
4,4
(−1,2)
2,5
(+1,8)
1,7
(+0,8)
1,5
(+0,3)
5,8
(+2,1)
Grüne
Linke
PARTEI
FW
Sonst.
2014  2019 
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%
Europawahl 2019 – Mecklenburg-Vorpommern
Wahlbeteiligung: 58,4 %
 %
40
30
20
10
0
24,5
(−10,1)
17,7
(+10,7)
15,6
(−5,6)
13,9
(−5,7)
10,8
(+5,7)
3,9
(+2,0)
2,1
(+1,5)
1,7
(+0,1)
1,4
(+0,2)
7,9
(+1,8)
Linke
Grüne
PARTEI
Familie
Sonst.
2014  2019 
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Neues Ergebnis nicht 100%Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%
Europawahl 2019 – Niedersachsen
Wahlbeteiligung: 61,5 %
 %
40
30
20
10
0
29,9
(−9,5)
22,6
(+11,7)
20,9
(−11,6)
7,9
(+2,5)
5,0
(+2,5)
3,8
(−0,2)
2,4
(+1,9)
1,5
(+0,4)
0,6
(−0,6)
5,4
(+3,4)
Grüne
Linke
PARTEI
Piraten
Sonst.
2014  2019 
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%
Europawahl 2019 – Nordrhein-Westfalen
Wahlbeteiligung: 61,4 %
 %
40
30
20
10
0
27,9
(−7,7)
23,2
(+13,1)
19,2
(−14,5)
8,5
(+3,1)
6,7
(+2,7)
4,2
(−0,5)
2,3
(+1,7)
1,5
(+0,3)
0,7
(−0,7)
5,6
(+3,4)
Grüne
Linke
PARTEI
Piraten
Sonst.
2014  2019 
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%
Europawahl 2019 – Rheinland-Pfalz
Wahlbeteiligung: 64,8 %
 %
40
30
20
10
0
31,3
(−7,1)
21,3
(−9,4)
16,7
(+8,6)
9,8
(+3,1)
5,8
(+2,1)
3,1
(−0,6)
2,9
(+0,9)
2,1
(+1,6)
1,5
(−0,2)
5,4
(+2,0)
Grüne
Linke
FW
PARTEI
Sonst.
2014  2019 
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%
Europawahl 2019 – Saarland
Wahlbeteiligung: 66,4 %
 %
40
30
20
10
0
32,5
(−2,4)
23,1
(−11,3)
13,2
(+7,2)
9,6
(+2,8)
6,0
(−0,6)
3,7
(+1,5)
2,5
(+1,9)
2,0
(+0,3)
1,3
(−0,2)
6,3
(+1,9)
Grüne
Linke
PARTEI
Familie
Sonst.
2014  2019 
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%
Europawahl 2019 – Sachsen
Wahlbeteiligung: 63,6 %
 %
40
30
20
10
0
25,3
(+15,2)
23,0
(−11,5)
11,7
(−6,6)
10,3
(+4,3)
8,6
(−7,0)
4,7
(+2,1)
2,9
(+1,3)
2,9
(+2,0)
1,5
(± 0,0)
9
(+1,4)
Linke
Grüne
FW
PARTEI
Sonst.
2014  2019 
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%
Europawahl 2019 – Sachsen-Anhalt
Wahlbeteiligung: 54,7 %
 %
40
30
20
10
0
23,2
(−7,5)
20,4
(+14,1)
14,4
(−7,4)
12,5
(−9,2)
9,2
(+4,4)
4,9
(+2,3)
2,3
(+1,6)
1,7
(−0,4)
1,7
(−0,1)
9,5
(+3,3)
Linke
Grüne
PARTEI
Familie
Sonst.
2014  2019 
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%
Europawahl 2019 – Schleswig-Holstein
Wahlbeteiligung: 59,7 %
 %
40
30
20
10
0
29,1
(+16,7)
26,2
(−8,2)
17,1
(−14,8)
7,4
(+0,6)
5,9
(+2,1)
3,7
(−0,8)
2,3
(+1,7)
1,5
(+0,2)
0,9
(−0,6)
5,9
(+3,6)
Grüne
Linke
PARTEI
Piraten
Sonst.
2014  2019 
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%
Europawahl 2019 – Thüringen
Wahlbeteiligung: 61,5 %
 %
40
30
20
10
0
24,7
(−7,1)
22,5
(+15,1)
13,8
(−8,7)
11,0
(−7,4)
8,6
(+3,6)
4,4
(+2,3)
2,4
(+0,6)
2,4
(+1,7)
1,5
(−0,2)
8,5
(+1,0)
Linke
Grüne
FW
PARTEI
Familie
Sonst.
2014  2019 
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%
Wahlergebnisse in den Bundesländern (in %)
Bundesland CDU/CSU SPD Grüne Linke AfD FDP Sonstige
Baden-Württemberg 30,8 13,3 23,3 03,1 10,0 6,8 12,7
Bayern 40,7 09,3 19,1 02,4 08,5 3,4 16,6
Berlin 15,2 14,0 27,8 11,9 09,9 4,7 16,5
Brandenburg 18,0 17,2 12,3 12,3 19,9 4,4 15,9
Bremen 21,8 24,5 22,7 07,9 07,7 4,7 10,7
Hamburg 17,7 19,8 31,2 07,0 06,5 5,6 12,2
Hessen 25,8 18,4 23,4 04,4 09,9 6,4 11,7
Mecklenburg-Vorpommern 24,5 15,6 10,8 13,9 17,7 3,9 13,6
Niedersachsen 29,9 20,9 22,6 03,8 07,9 5,0 09,9
Nordrhein-Westfalen 27,9 19,2 23,2 04,2 08,5 6,7 10,3
Rheinland-Pfalz 31,3 21,3 16,7 03,1 09,8 5,8 12,0
Saarland 32,5 23,1 13,2 06,0 09,6 3,7 11,9
Sachsen 23,0 08,6 10,3 11,7 25,3 4,7 16,4
Sachsen-Anhalt 23,2 12,5 09,2 14,4 20,4 4,9 15,4
Schleswig-Holstein 26,2 17,1 29,1 03,7 07,4 5,9 10,6
Thüringen 24,7 11,0 08,6 13,8 22,5 4,4 15,0

Fraktionen im Europäischen Parlament

FraktionMandate% Mandate+/-ParteiMandate
Fraktion der Europäischen Volkspartei
29 / 96
30,2 5Christlich Demokratische Union Deutschlands
23 / 96
Christlich-Soziale Union in Bayern
6 / 96
Die Grünen/Europäische Freie Allianz
25 / 96
26,0 12Bündnis 90/Die Grünen
21 / 96
Die PARTEI
1 / 96
Ökologisch-Demokratische Partei
1 / 96
Volt Deutschland
1 / 96
Piratenpartei Deutschland
1 / 96
Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten
16 / 96
16,7 11Sozialdemokratische Partei Deutschlands
16 / 96
Fraktion Identität und Demokratie
11 / 96
11,5neuAlternative für Deutschland
11 / 96
Renew Europe
7 / 96
7,3 3Freie Demokratische Partei
5 / 96
Freie Wähler
2 / 96
GUE
6 / 96
6,2 2Die Linke
5 / 96
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
1 / 96
Europäische Konservative und Reformer
1 / 96
1,0 5Familien-Partei Deutschlands
1 / 96
Fraktionslose
1 / 96
1,0 1Unabhängig (Die PARTEI)
1 / 96

Siehe auch

  • Liste der deutschen Abgeordneten zum EU-Parlament (2019–2024)

wikipedia, wiki, enzyklopädie, buch, bibliothek, artikel, lesen, kostenlos herunterladen, Informationen über Europawahl in Deutschland 2019, Was ist Europawahl in Deutschland 2019? Was bedeutet Europawahl in Deutschland 2019?